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Plattenspieler grade ausrichten, aber wie?

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Autor
Beitrag
PRW
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Dez 2011, 12:48
Hallo alle zusammen,

habe mir das gekauft

Ortofon

und habe festgestellt der Plattenspieler steht schief .

Habe unter den hinteren Füßen 2 mal 10 Cent und 1 mal 5 Cent gestapelt und nun ist er grade ,

so kann das aber nicht bleiben.

Wie habt ihr Euren Plattenspieler ausgerichtet??

Gruß

Peter
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 02. Dez 2011, 12:53
Servus, Peter.

Von diesen Mini-Libellen halte ich nicht viel - kann aber auch daran liegen weil ich keine habe. Die Waggerechte von einem Gegenstand kontrolliert man am besten über eine gewisse Länge und da funzt die Wasserwaage immer noch am besten. Eine Wasserwaage in beide Richtungen auf Chassis legen und schauen.

Grundsätzlich muss man erstmal das messen und nivellieren, worauf der Dreher steht!!! Wenn das Rack/der Schrank oder was auch immer vernünftig waage steht, kann man den Dreher kontrollieren.

Sind die Füße denn nicht justierbar, oder per Gewinde rein- und rausdrehbar?


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Dez 2011, 12:58 bearbeitet]
PRW
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Dez 2011, 12:56

Pilotcutter schrieb:
...... Sind die Füße denn nicht justierbar, oder per Gewinde rein- und rausdrehbar?


Leider nicht

Peter
Pilotcutter
Administrator
#4 erstellt: 02. Dez 2011, 13:08
Sorry, aber ich halte eine solche Mini-Dosenlibelle unbrauchbar für die Messung eines großen Gegenstands wie einen Plattenspieler. Man muss über die ganze Länge der Zarge messen. Nur das fürhr zu einem Ergebnis. Mit 2cm Auflagefläche kann man nicht 40 cm kontrollieren.

Die Dosenlibellen von Ortofon sind auch nicht für die Geräte gedacht sondern (wenn überhaupt) für die Kontrolle und Einstellung Ihrer Systeme am Headshell, Azimuth & Co.

Nimm mal eine 50 cm Wasserwaage und lege die auf die Zarge und auf den Teller in beide Richtungen!


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Dez 2011, 13:19 bearbeitet]
PRW
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Dez 2011, 14:10
Vieleicht sowas hier :

Wasserwaage

STABILA 80A


Peter


[Beitrag von PRW am 02. Dez 2011, 14:13 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 02. Dez 2011, 14:21
Das ist eine ordentliche Blubberlatte, sogar von Stabila!

PRW
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 02. Dez 2011, 14:27

Pilotcutter schrieb:
ordentliche Blubberlatte


Blubberlatte

Werde beide vergleichen , aber wie richtet ihr nun euren Plattenspieler nun aus, ohne verstellbare Füße?

Peter
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 02. Dez 2011, 14:32

PRW schrieb:

Pilotcutter schrieb:
ordentliche Blubberlatte


Blubberlatte


Das ist Norddeutschland! Wir haben auch immer eine Ersatzluftblase für Wasserwaagen zur Hand

edit: Wenn die Füße sich nicht verstellen lassen, ist's wohl vom Hersteller auch nicht beabsichtigt, den Dreher an den Füßen zu nivellieren. Es müssen ja auch nicht unbedingt alle Dreher via Rahmen und Gehäuse "ins Wasser". Dual zB hat ja diese kardanisch gelagerten Vertikal- und Horizontallager wirken in jeder Lage korrekt. Die mittlere Thorens Reihe wird über's Subchassis ausgerichtet. Wenn die Füße nicht zu regulieren sind, sollte das Gehäuse schon in Ordnung und waage sein.

Wenn mich nicht alles täuscht, hast dein AF 777 ein Subchassis. Vielleicht jibbet da was einzustellen. Dat wees ich aber nicht.


[Beitrag von Pilotcutter am 02. Dez 2011, 14:46 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2011, 14:38
Klar doch , hier oben sind Watt auch völlig egal , zur Not liegt es tonnenweise vor der Haustür .


@Peter

Ich hab es derzeit ähnlich penetrant einfach wie du gelöst ,nur mit kleinen Filzgleitern .

Hübscher wäre zum Beispiel eine Holzplatte oder Steinkachel aus dem Baumarkt , wo du einfach höhenverstellbare Spikes unterklebst/schraubst .

Gruß Haiopai
elacos
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Dez 2011, 14:39
Och,
ich finde die kleinen Libellen für ihren Zweck voll ausreichend.
So mache ich es auch immer.

Der Dreher soll ja "nur im Wasser stehen".


Dabei wird übrigens nichts gemessen, sondern nur optisch kontrolliert(geprüft).

Das ist aber auch ein Bereich aus der Längenprüftechnik, die sich in Messen(Anzeigende Messmittel/Maßermittlung)) und Leeren(Soll/Istvergleich-feste Prüfkörper)befasst.

Um mal eine wenig technischer zu werden, befinden wir uns beim Plattenspieler in den Bereichen der Form und Lagetoleranzen.
Die Fläche des Chassis darf nur eine bestimmte, vom Hersteller angegebene Formabweichung(Formtoleranz) haben.
Diese Flächenform wir dann in ein Verhältnis zum Untergrund/Füße(Lagetoleranz) gesetzt bzw. vermessen.

Wie dann das Verhältnis zum Teller/Achse ist, müsse man dann auch noch weiter verfolgen ... .

Wirklich wichtig zu wissen wäre natürlich die Fehlergröße des Prüfmittels/der Libelle, nicht das die schon von Haus aus nicht ausreichend für den Job ist.
Auch ist beim optischen Prüfen immer auf den Parallaxefehler zu achten.

Gruß elacos
kinodehemm
Inventar
#11 erstellt: 02. Dez 2011, 15:43
Moin

ideal finde ich ein Wandrack mit aufgelegter Platte, die mit Schrauben in der Neigung einstellbar ist.
Der Plattenspieler ist sicher vor Trittschall und leicht zu nivellieren.

Gibt's im Flachhandel, aber zu gesegneten Preisen- oder beim Schlosser um die Ecke- idR solider u günstiger.
PRW
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 02. Dez 2011, 16:30

Haiopai schrieb:
.... nur mit kleinen Filzgleitern.


Das ist besser als mit den Cent Stücken, das kann nicht weg rutschen, gute Idee.


Haiopai schrieb:
Hübscher wäre zum Beispiel eine Holzplatte oder Steinkachel aus dem Baumarkt , wo du einfach höhenverstellbare Spikes unterklebst/schraubst . .......


Das werde ich mal machen, Holzplatte in Kiefer zu meinen Möbeln passend ,

gruß

Peter
juergen1
Inventar
#13 erstellt: 02. Dez 2011, 17:46
Hallo Peter,
ich benutze höhenverstellbare Spikes, die man einfach unter den Spieler stellen kann; neben die Originalfüße. Spitze nach unten auf eine kleine Scheibe (gehört zu den Spikes).
Ganz simpel und billig.

beim Ausrichten ist dann übrigens der Plattenteller entscheidend; mit aufgelegter Platte. Und dafür ist die Dosenlibelle optimal.
Gruß
Jürgen
wastelqastel
Inventar
#14 erstellt: 02. Dez 2011, 18:25

ich benutze höhenverstellbare Spikes

Sorry erstmal aber Spikes unter einen Plattenspieler ist für mich der grösste Schwachsinn!
Der Dreher sollte entkoppelt und nicht angekoppelt werden!!

Es gibt genügend Füsse die sich in der höhe einstellen lassen und noch dämpfend wirken!
3 Stück sollten es sein
Von AT gibt es da öfter mal gebrauchte die ich für sehr gut halte und selber benutze
Füsse

Grüße Peter
juergen1
Inventar
#15 erstellt: 02. Dez 2011, 18:36

wastelqastel schrieb:

ich benutze höhenverstellbare Spikes

Sorry erstmal aber Spikes unter einen Plattenspieler ist für mich der grösste Schwachsinn!
Der Dreher sollte entkoppelt und nicht angekoppelt werden!!

Darunter liegt bei mir eine Marmorplatte auf dickem Multiplex. Hätte ich erwähnen sollen.
wastelqastel
Inventar
#16 erstellt: 02. Dez 2011, 18:49
Ja hättest du
Wollte aber dich auch nicht angreifen
Sehe aber immer Fotos wo der Dreher nur mit Spikes auf dem Rack steht
Schaut cool aus ist aber schei.....
Grüße Peter
Beaufighter
Inventar
#17 erstellt: 02. Dez 2011, 20:04
Moin moin,


wastelgastel schrieb:
Es gibt genügend Füsse die sich in der höhe einstellen lassen und noch dämpfend wirken!
3 Stück sollten es sein
Von AT gibt es da öfter mal gebrauchte die ich für sehr gut halte und selber benutze
Füsse


gibt es da auch eine Adresse im Netz wo man die kriegen kann?

Danke


[Beitrag von Beaufighter am 02. Dez 2011, 20:19 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#18 erstellt: 02. Dez 2011, 20:16
In Foren oder Ebay
Mit ca 50.-Euro solltest du aber rechnen
Und etwas Gedult aufbringen
Die Bezeichnung ist Audio Technica AT 605

Sind aber ImHo das Geld wert
Grüße peter


[Beitrag von wastelqastel am 02. Dez 2011, 20:17 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#19 erstellt: 02. Dez 2011, 20:25

PRW schrieb:

Pilotcutter schrieb:
ordentliche Blubberlatte


Blubberlatte

Werde beide vergleichen , aber wie richtet ihr nun euren Plattenspieler nun aus, ohne verstellbare Füße?

Peter



Gar nicht, mein Plattenspieler hat einen dynamisch balancierten Tonarm mit kardanischer Lagerung, das funktioniert sogar über Kopf ohne Änderung der Balance oder sonstiger Einstellungen...allerdings ist das mit Überkopf praktisch natürlich nicht notwendig, war aber damals ein Werbegag auf Messen wenn der Dreher über Kopf die, natürlich festgeklemmte, Platte abspielte...


[Beitrag von germi1982 am 02. Dez 2011, 20:33 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#20 erstellt: 03. Dez 2011, 10:30
Moin moin,

finde das es immer darauf ankommt wo der Dreher steht.
Im Wohnzimmer isst das Auge immer ein bißchen mit.
Bei meinem PC Schreibtischdreher kann man ein bißchen herumexperimentieren.

Natürlich darf man beim experimentieren auch schöne Lösungen finden.

Diese sind selbstgebaut.

Absorber

Gerätefuß

Wenn man nicht die Möglichkeit selbst zum drehen hat gibts genug die das im Auftrag machen.

Drei davon waren günstiger als von der Stange und lassen sich hervorragent justieren.

Gruß Peter


[Beitrag von Beaufighter am 03. Dez 2011, 10:52 bearbeitet]
cbv
Inventar
#21 erstellt: 12. Dez 2011, 21:10
Zum Glück hat mein Dreher sowohl verstellbare Füße, als auch eine integrierte Libelle.
Das macht das Ausrichten zum Kinderspiel.

Obwohl, zugegeben, bei einem Dual 1229 hat man -- wie germi1982 -- es noch einfacher...
silberfux
Inventar
#22 erstellt: 14. Dez 2011, 10:54
Hi, ich finde auch, dass die Libelle genügt. Außerdem sind normale Wasserwagen zumindest für Subchassisdreher nicht tauglich, weil sie durch ihr Eigengewicht den Dreher beeinflussen und somit kein brauchbares Ergebnis liefern.

BG Konrad
Burkie
Inventar
#23 erstellt: 14. Dez 2011, 18:13
Ausserdem ist es völlig Rille, ob das Gehäuse im Wasser ist.
Die Platte muss im Wasser sein, also gehört die Libelle/kleine kurze leichte Wasserwaage auf den Plattenteller.

MfG
PRW
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 14. Dez 2011, 18:40

Burkie schrieb:
..... also gehört die Libelle/kleine kurze leichte Wasserwaage auf den Plattenteller. ...

Gut das ich das so gemacht habe , die liegt nur bei mir auf dem Plattenspieler da mit ich sie nicht verlege

Peter
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