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Thorens TD126MKIII Tonarmwechsel?

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Autor
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cohibamann
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Dez 2011, 09:17
Hallo Leute,

ich benötige einmal euer Fachwissen. Ich habe einen Thorens TD126MK3 bekommen. Er funktioniert tadellos. Da ich noch einen neuwertigen Jelco SA-750D Tonarm habe hier nun meine Frage:
Macht es Sinn den vorhandenen Tonarm TP16 Isotrack gegen diesen auszutauschen und wenn ja mit welchem klanglichen Gewinn/Verlust kann ich rechnen?

Uwe
Holger
Inventar
#2 erstellt: 08. Dez 2011, 11:07
Diesen Jelco gibt es in der einen oder anderen Variante ja schon recht lange - ich hatte ihn vor vielen vielen Jahren (etwa 25, um genauer zu sein) als Sumiko Premier MMT.
Ein guter Arm, durchaus, aber nicht besser als die Thorens-Tonarme.
Du könntest zwar theoretisch das ganze Brett mit TP 16 III und Liftmechanik aus dem TD 126 entfernen und dann ein neues Brett mit dem Jelco dafür einsetzen, viel gewonnen hättest du aber mbMn nicht, insbesondere klanglich.
Ich würde eher erwägen, den Jelco zu verkaufen und zu versuchen, an ein TMC63 oder MCH63 für den TP 16 III zu kommen, das wäre dann die absolute Spitzenklasse für deinen Thorens und von der Performance her kaum zu toppen.
cohibamann
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Dez 2011, 12:09
Danke für die schnelle und gute Antwort. Den TMC63/MHC63 suche ich schon eine ganze Weile, hatte sogar hier schon danach gefragt, aber leider noch keinen angeboten bekommen bzw. gefunden. Zur Zeit betreibe ich den Plattenspieler mit einem Tubapfone Einstein TU-2 mit Fineline Nadel und ein TU-2 mit Shiabataschliff. Der Fineline löst besser auf der Shib. macht etwas weniger Raum/Auflösung mit deutlich mehr Bass. Ob der TMC dieses noch toppen könnte? Kommen ja alle letztendlich von EMT.
Uwe
wastelqastel
Inventar
#4 erstellt: 08. Dez 2011, 19:47
Behalte den guten Thorensarm mit der Endabschaltung!
TMC63/MHC63 wären eine feine Sache aber es gibt so viele TAs für diesen Arm, so das auschliesslich dein persöhnlicher Klanggeschmack ausschlaggebend ist!!!!!!
Der Arm ist nicht schlechter NEIN besser wie ein 3009 improved
Der Jelco ist auch nicht schlecht aber auf die Endabschaltung verzichten?
Grüße Peter
Archibald
Inventar
#5 erstellt: 09. Dez 2011, 06:52
Hallo cohibamann,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen : Lass den TP 16 Mk. III auf dem TD 126 Mk. III, der Arn ist wirklich ausgezeichnet. Spendiere ihm ein adäquates System und geniesse lieber Dein schwarzes Gold, anstatt immer nur an den Geräten "herumzufummeln". Die Jungs (und evtl. Mädchen) bei Thorens haben damals schon gewußt, was sie machen, den guten Ruf haben die Thorens-Laufwerke nicht von ungefähr ! Um Dir einen Eindruck von der Bandbreite der verwendbaren Tonabnehmer zu geben : Bei mir laufen ein "hartes" Ortofon MC 20 Super (Resonanzfrequenz optimale 10 Hz bei einer 15er Compliance) und ein "weiches" ADC XLM Mk. III (Resonanzfrequenz um die 8 Hz bei einer 33er Compliance). Der allgemein unterstellte Optimalwert sind 10 Hz. Peter Pritchard von ADC und Sonus (Tonabnehmer) hat in einem Interview behauptet, seine Tonabnehmer für eine Resonanzfrequemz von 6 bis 8 Hz entwicket zu haben. Wie dem auch sei, die beiden doch sehr unterschiedlichen Tonabnehmer fühlen sich allem Anschein nach sehr wohl am TP 16 Mk. III.

Gruß Archibald
cohibamann
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Dez 2011, 19:50
Ich habe ein Ortofon MC20MKII und ein Denon DL110 ausprobiert. Das Ortofon klingt mir zu langweilig, löst perfekt auf, das Denon DL110 ist super...kommt schon sehr nahe an meine Tubaphonsysteme heran, scheint mir ein "Geheimtip" für diesen TP16 Arm zu zu sein. Obwohl die Compliance nicht richtig ist. In dem TP16 steckt reichlich potential, dass habe ich auch schon gemerkt. Ich werde jedenfalls den Arm nicht austauschen!! Mich interesiert nun natürlich bennend wie sich die TMC 63 bzw. MCH 63 Systeme anhören. Da ich mit Breitbändern Tangband W-1916 und Bass Alcone AC10HE (Trennung bei 180Hz passiv) höre (ich entwickle Lautsprecher über 20Jahre) sollten die Systeme nicht allzu analytisch klingen.
raphael.t
Inventar
#7 erstellt: 10. Dez 2011, 09:47
Hallo Uwe!

Lass den Arm drauf, der passt exakt aufs Laufwerk!
Ich besitze leider keinen TD 126, aber einen TD 125 mit TP 25, und der Arm bleibt selbstverständlich, wo er ist.
Übrigens konnte ich einmal den TD 126 mkIII eines Freundes in meiner Kette hören, nachdem ich ihn gewartet hatte. Der Klang überzeugte mich, ich kann mich aber leider nimmer erinnern, welcher Tonabnehmer montiert war.

Das Thorens-Armrohr mit dem integrierten MC-System ist wirklich empfehlenswert, aber darauf wurde schon weiter oben hingewiesen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 10. Dez 2011, 09:47 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#8 erstellt: 10. Dez 2011, 13:48
Hallo Cohibamann,

aus eigener Anschauung kenne ich nur das TMC63, das ich Anfang der 80er hatte. Die Wiedergabe würde ich wie folgt beschreiben :
Eine tolle Bühne, lebhaft ohne erkennbare Verfärbungen, neutral ohne über-analytisch zu sein, wirklich am TP 16 Mk. II oder TP 16 Mk. III eine Top-Sache.

Das MC 20 Super (nicht das MC 20 Supreme oder MC 20 Super Mk. II wegen zu hohen Systemgewichts !) bewegt sich durchaus auf demselben Niveau, wenn es denn unbedingt ein MC sein soll. Wie andernorts gesagt, ist aber eigenartigerweise fast nur mein XLM montiert. Das MC 20 Mk. II kenne ich nicht, das legendäre MC 20 (blau) als Vorgänger, das ich ebenfalls habe, gefällt mir nicht so gut wie mein Super. Solltest Du Dir ein TMC 63 oder ein MCH 63 kaufen, bitte beachte, dass es trotz anders lautender Beteuerungen (auch damals von Thorens !) ebensowenig naßabspielfest ist, wie das EMT TSD 15. Ich habe seinerzeit in einem halben Jahr vier Systeme zu Klump gefahren, bevor mir Thorens den Kaufpreis erstattet hat und ich mir ein Ortofon TMC 200 gekauft habe.

Gruß Archibald
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