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Wann braucht man einen Phono-Vorverstärker?

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enter_sandman
Neuling
#1 erstellt: 15. Dez 2011, 01:06
Hallo Leute,
ich höre immer wieder im Forum von Phono- Vorverstärkern und frage mich, ob ich mir so ein Ding zulegen soll?
Ich besitze bereits einen Denon PMA 710 AE Verstärker, sowie Kef IQ90 Boxen
und einen Technics SL 1210 MK2 Plattenspieler.
Kann ich also mit einen externen Vorverstärker noch mehr Klang rausholen und könnt ihr mir passende Vorverstärker empfehlen?
Der Musical Fidelity V-LPS soll sehr gut sein, hat jemand erfahrung mit diesem Gerät?

Danke
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 15. Dez 2011, 09:20
Da lässt sich durchaus etwas herausholen. Allerdings wirst du bei Neuware doch bissel Geld in die Hand nehmen müssen, um den internen Entzerrer im Denon deutlich zu überflügeln.

Ich selber nutze dafür eine ältere Stereo-Vorstufe, die bekommst du um die 150.- und die sind klanglich sehr gut.
Alex-Hawk
Inventar
#3 erstellt: 15. Dez 2011, 09:45
Da hilft wohl einfach nur der Selbstversuch.

Du leihst Dir das Gerät von einem Händler oder bestellst im Internet.

Dann testest Du in Ruhe und entscheidest, ob Du zufrieden bist mit dem Verhältnis von Klangzugewinn und Preis.

weimaraner
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Dez 2011, 11:39
hallo,

dann wäre noch zu klären was du dir für einen fortschritt vom phono pre erhoffst.

den v - lps hatte ich selbst einige zeit,
wenn es um feinheiten,details usw. geht eine gute wahl.

falss du was anderes erhoffst vllt aber doch was ganz anderes,
oder einfach mit dem denon glücklich sein.

gruss
cr
Moderator
#5 erstellt: 15. Dez 2011, 11:47
Was soll sich konkret herausholen lassen? Bzw. warum sollte ein normaler Vollverstärker nicht in der Lage sein, diese einfache Aufgabe zufriedenstellend zu erfüllen?
Einen gewissen Sinn mögen noch wählbare Eingangskapazitäten/Impedanzen machen, damit kann man den Frequenzgang etwas verändern (aber bereits mein alter Pioneer-Vollverstärker bot 5x5 Möglichkeiten dafür). Aber mehr als eine Spielerei ist das auch nicht.
Alex-Hawk
Inventar
#6 erstellt: 15. Dez 2011, 11:48
Das mit den Feinheiten und Details kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, allerdings mit einem anderen PhonoPre.

Ich musste meine Platten erstmal reinigen nach der Anschaffung.

enter_sandman
Neuling
#7 erstellt: 15. Dez 2011, 12:13
Danke erstmal für die schnellen Antworten

Ich hoffe natürlich auf klanglichen Zugewinn, inwiefern weiss ich selber nicht, das muss man wahrscheinlich einfach Testen. Aber meint ihr, das der interne Vorverstärker in dem Denon Amp, von einem externen Vorverstärker, in der Preiskategorie von ca. 150eur, sinn macht? Oder muss man da deutlich mehr ausgeben?
Alex-Hawk
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2011, 12:24
Naja. Der Denon kostet neu auch nur um die 300 Euro. Der PhonoPre ist dabei wohl eher Nebensache in der Preisklasse. Von daher kann ein spezielles Gerät für 150 Euro schon Sinn machen. Der Preis ist aber natürlich kein automatisches Indiz für Klangverbesserungen.

Ich hatte damals auch einen Denon, den älteren PMA-880R. Dann kam für 220 Euro ein Röhrenpre von einem Mitglied aus dem Analogforum. Wie schon gesagt ging es dann direkt ans Waschen der Platten.

Es hilft wohl nur der Selbstversuch.

enter_sandman
Neuling
#9 erstellt: 15. Dez 2011, 12:34
Ich denke auch das ein Denon um die 300€ nicht soviel gewicht auf den PhonoPre legt!
Werde mir dann einfach mal den Musical Fidelity V-LPS bestellen und probe hören.
Alex-Hawk
Inventar
#10 erstellt: 15. Dez 2011, 12:38
Das erscheint mir auch die sinnvollste Lösung.

Solche Fragen kann man selten objektiv beantworten, denn da setzt jeder andere (subjektive) Prioritäten. Mal ganz zu Schweigen vom Einfluss des übrigen Equipments und des Hörraums.

Halt uns bitte auf dem Laufenden.



[Beitrag von Alex-Hawk am 15. Dez 2011, 12:39 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 15. Dez 2011, 13:05

Naja. Der Denon kostet neu auch nur um die 300 Euro. Der PhonoPre ist dabei wohl eher Nebensache in der Preisklasse.

Richtig;
das bedeutet aber im umkehrschluss nicht, dass er nichts taugt.
Man bedenke, was früher sehr teuer war, ist heute durch die allgemeine Weiterentwicklung/Massenfertigung gerade und erst recht im IC-Bereich nur noch ein Cent-Produkt in Entwicklung, Produktion sowie letztendlich im Kaufpreis für den Endkunden.

Sowohl als Kaufanreiz als auch nur als netten Zusatz gingen die Hersteller seit Anbeginn der (europäischen) Surround-Ära dazu über, in ihre Mehrkanalverstärker noch ein Tunerempfangsteil zu bauen, ups, quasi "nur" einen Tuner-IC einzupflanzen.
Fortan verbreiteten sich die Geräte rasen, nun tituliert als "AV-Receiver".
Das war der "Mehrwert" vorm Streaming- und Onlineportalzeitalter, um mit den Kisten eben auch ganz normal wie früher Radio ganz gut in Stereo, oder eben surround, hören zu können.

Dann war es lange so, gerade im reinen Stereo, und ert recht HighEnd-Bereich, das alles nur noch auf Digital setzte, die Leute keine lust mehr auf Platte hatten.
Dementsprechend fand man kaum noch vollverstärker, oder VorEndstufengespanne, mit eingebautem Phono-Zweig.
Hier widerum setzte sofort die "Hinterhof" Hifi industrie an, um mit den sagenumwobendsten Versprechungen, vor allem für die VoodooFraktion, und abgehobene Bohrinseldreher-Eigner zu suggerieren, man müßte nun einen "10000" Euro PreAmp besitzen...
nun ja...
Heute wird wieder, auch dank dem kleine Revival der Schallplatte, verstärkt auf einen Phonozweig in vertärkern gesetzt.
Und, ich sehe absolut keinen Grund, aus allem genannten heraus, warum dieser nicht seine ihm zugedachte Aufgabe genauso gut erfüllen sollte, wie vor 30-50 Jahren die verbauten.


Sicher, gerade bei den empfindlichsten aller NF-signalen in einer Heimkette, sind tatsächlich mehr oder weniger geringe Unterschiede raus zu hören, und auch messtechnisch zu belegen, welche durch einen Phono-PreAmp selbst verursacht werden können.
Allerdings braucht man um dies auszumachen schon wirklich hochwertigste übrige Elektronik, allem voran Top-Laufwerk mit wirklch hervorragendem, und oft relativ teuren Abtaster/Arm.
Und, vor allem LS, welche diese Nuancen umsetzten, rüberbringen können...
Dazu das Mass an der Quelle, hervorragende Pressungen und deren zugrunde liegende Aufnahmen.

So, und selbst dafür würde ich, pauschal gesagt, nicht mehr als max. 250 euro für einen externen PreAmp ausgeben.
20-50 Euro langen vollkommen heute, dabei muss man beachten, dass man kaum etwas besseres bekommt, als im Denon selbst verbaut.
Man käuft quasi nur ein extra Gehäuse/Netzteil, welches den Preis rechtfertigt.

EDIT:

Solche Fragen kann man selten objektiv beantworten

Doch, kann man, und habe ich gerade.

Weimaraner und cr taten dies auch.
Nun bleibt nur noch überlassen, ob man unseren dargelegten Fakten Vertrauen schenkt, oder nicht.



MfG.


[Beitrag von lumi1 am 15. Dez 2011, 13:09 bearbeitet]
Alex-Hawk
Inventar
#12 erstellt: 15. Dez 2011, 13:11
Deshalb ja von Anfang an die Empfehlung zum Selbstversuch.

Es hat übrigens auch keiner behauptet, dass der Denon nichts taugt wegen dem Preis. Im Gegenteil. Ich hatte und habe Verstärker von Denon und bin quasi ein Fan. Die 500/510/700/710-Modelle sind für mich Stabdardempfehlungen in der Preisklasse.

Es lässt sich aber wohl kaum abstreiten, dass die Phonostufe trotz des wieder wachsenden LP-Markts keine allzugroße Priorität genießt bei einem Gerät dieser Preisklasse. Von Schrott war ohnehin nie die Rede.




Edit:

Du kannst also für den TE objektiv beantworten, ob die Investition in eine V-LPS für ihn Sinn macht?

Dann ziehe ich natürlich meinen Hut.



[Beitrag von Alex-Hawk am 15. Dez 2011, 13:14 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Dez 2011, 13:20
Ja, und zwar nur auf grund der wesentlichsten Angaben die er machte, Amp und LS.

Er wird einen gigantischen, deutlchen, wirklich wahrnehbaren Unterschied ausmachen können, dazu noch bezogen auf seinen bevorzugten Musik- und Hörgeschmack, wenn er sich nache einem anderen Abtaster für seinen Technics umsieht.
Damit meine ich nicht, dass sein jetziger Abtaster nichts taugt, da ich ihn ja nichtmal kenne.
Aber, auch das ist Fakt, selbst wenn er einen sehr guten dranhängen hat, so kann er mit einem anderen sehr guten den klang MASSIV beeinflussen, wie er es möchte.

oder er hat dann die Wahl zwischen mehreren abtastern, die jeweils spetifische Eigenschaften haben.
sei es bezogen auf zustand der platten, oder damit gehörte musik


MfG..
Alex-Hawk
Inventar
#14 erstellt: 15. Dez 2011, 13:32
Hmm. Ich würde das nicht für einen anderen Nutzer entscheiden können und wollen. Insbesondere die Frage, ob es für diese Person auch Sinn macht. Das halte ich für....

Naja. Ich habe nur meine Erfahrung geschildert. Ich hatte einen Denon und habe einen Pre gekauft. Es gab einen deutlichen Unterschied, zu erkennen an der "Wiedergabe" der Verschmutzungen.

Der TE will den Pre ja bestellen und sich selbst ein Bild machen. Das halte ich nach wie vor für den besten Weg.

the_det
Stammgast
#15 erstellt: 15. Dez 2011, 14:48
Moin zusammen,

vielleicht habe ich es überlesen... Welcher Tonabnehmer wird denn eingesetzt?

Grüße
Det
Alex-Hawk
Inventar
#16 erstellt: 15. Dez 2011, 14:53
Der wurde noch nicht genannt.

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