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Neues Phonokabel an Thorens TD 280 MKII?

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Autor
Beitrag
Nanuq
Stammgast
#1 erstellt: 25. Mrz 2012, 19:06
Hallo Analog-Gemeinde,

hat jemand Erfahrung mit einem anderen Phonokabel an nem TD280 MKII? (derzeit original). Bringt das tatsächlich was? habt ihr Kaufempfehlungen? Bekommt man das ggf. mit normalen Hausfrauen-Lötkenntnissen hin?

Danke für eure Postings schon vorab,

Olli
xutl
Inventar
#2 erstellt: 25. Mrz 2012, 19:13
Wenn das Strippchen, was z.Zt. dran ist, funktioniert, solltest Du nichts machen
akem
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2012, 18:13
Thorens hat damals schon ziemlich genau gewußt, was gut klingt Nur bunte Netzstrümpfe für 500 Euro zum Drüberstülpen gab's damals noch nicht Was anderes sind die ganzen "High-End"-Kabel auch nicht - im Gegenteil: wenn jemand wirklich versucht, was "besseres" zu bauen, kommen meits recht abenteuerliche Konstruktionen mit ebenso abenteuerlichen elektrischen Werten dabei raus, also genau das Letzte, was ein Tonabnehmer braucht

Gruß
Andreas
Nanuq
Stammgast
#4 erstellt: 27. Mrz 2012, 06:43
Vielen Dank für eure beiden antworten,

das deckt sich mit meinen bisherigen generellen Erfahrungen zum Thema Kabel (oh je, hoffentlich werde ich jetzt nicht gesteinigt).
Kurzum, ich lasse alles, wie es ist und kaufe mir lieber Platten!

Olli
kimotsao
Inventar
#5 erstellt: 27. Mrz 2012, 07:01
hallo

über den Einfluss der Kabel auf den Klang wird sehr viel gesprochen, doch werde ich meinem Tonarm wohl diese Verkabelung gönnen: http://www.highend-online.eu/durchgehende_verkabelung.html
Werde das Geld woanders einsparen und diese Verkabelung hält dann wohl über 20 Jahre, also nicht einmal 6 Euro/Jahr.
Viele Grüsse
Nanuq
Stammgast
#6 erstellt: 27. Mrz 2012, 07:27
Ok bmaschine,

dann lass anschließend mal hören, ob und was es gebracht hat. An welchen Dreher geht denn das Exklusivtuning?
kimotsao
Inventar
#7 erstellt: 27. Mrz 2012, 08:17
hallo

es ist ein Thorens TD-850 mit Rega RB300 Arm. Mal schauen, ob es etwas bringt, offenbar ist da aus dem RB300 noch etwas heraus zu holen
xutl
Inventar
#8 erstellt: 27. Mrz 2012, 09:10
Aber nicht mit einem neuen Strippchen.
Eher mit einem anderen System.
kimotsao
Inventar
#9 erstellt: 27. Mrz 2012, 09:33
hallo

@xutl: darüber kann man noch viele Jahrhunderte diskutieren, es gibt Gegner und Befürworter

welches System würdest du empfehlen? Ich möchte ein anderes kaufen (VM silver, Grado Statement Prestige, Rondo Red)!?
Nanuq
Stammgast
#10 erstellt: 27. Mrz 2012, 10:34
@bmaschine: TD850! na Hut ab, das ist eindeutig weeeeeiiiiiit über meiner Preisklasse.Das gute Stück klingt bestimmt schon jetzt großartig. In den Regionen mutet der Kabelersatz ja schon als günstige Maßnahme an.
kimotsao
Inventar
#11 erstellt: 27. Mrz 2012, 11:13
@nanuq: also am meisten kannst du sicher mit einem guten TA raus holen, dann noch einen guten Amp, zuletzt die entsprechenden Kabel, aber zu diesen Themen gibt es eine Menge Lesestoff in anderen Threads. Welchen TA hast du?
werde dann schreiben, ob die Verkabelung den Klang deutlich verbessert, doch dies geht noch ein paar Wochen
wie gesagt, wenn die Lebensdauer meines Thorens auf 20 Jahre hin kommt, so ist eine Investiton von ca. 120 Euro nicht sehr viel
Nanuq
Stammgast
#12 erstellt: 27. Mrz 2012, 14:18
@bmaschine: derzeit ein Ortofon 2m Red, mehr erlaubt das Budget gerade nicht. Bin aber ganz zufrieden damit (ist man ja meistens, bis man was besseres gehört hat). Habe schon mit nem Denon Dl 110 geliebäugelt, mal sehen, kommt Zeit...
kimotsao
Inventar
#13 erstellt: 27. Mrz 2012, 15:10
hatte zuerst auch das 2m red, doch danach das VM red gekauft, dies tönt nun wesentlich besser, und vielleicht kaufe ich mir nun ein Rondo red

mit dem VM red würde dein Vinyl noch besser klingen
Nanuq
Stammgast
#14 erstellt: 27. Mrz 2012, 18:45
VM Red wäre tatsächlich was. Wenn du dein Rondo hast und das VM loswerden möchtest, lass es mich wissen.
lini
Inventar
#15 erstellt: 28. Mrz 2012, 01:32
Olli: Mei, ob ein anderes Kabel was bringt, hängt bei den MMs und MIs (sofern nicht ausgesprochen niederinduktiv) vor allem davon ab, welche Lastkapazität diese sehen wollen. Beispielsweise laufen viele Audio-Technica-Modelle am besten mit nur 100 bis 200 pF - entsprechend hab ich meinem eigenen TD280II auch ein niederkapazitives Kabel verpasst.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Nanuq
Stammgast
#16 erstellt: 28. Mrz 2012, 07:08
Hey Manfred,

jetzt müsste ich ja nur noch wissen, welche Kapazität mein 2m red sehen will, welche kapazität mein Standartkabel hat und ob daher ein Kabeltausch angebracht wäre. Welches Kabel hast du denn verbaut? Fragen über Fragen also...
lini
Inventar
#17 erstellt: 28. Mrz 2012, 07:46
Olli: Dazu kuckst Du erstmal in die technischen Daten Deines Systems, worunter Du eine empfohlene Kapazität von 150 bis 300 pF entdecken solltest. Dann schaust Du in die Bedienungsanleitung Deines TD280II, worin Du unter den technischen Daten auch eine Angabe von 150 pF für die Kapazität der serienmäßigen Kabelage finden solltest.

Wenn wir jetzt also mal einen Mittelwert von 225 pF für das 2M Red anpeilen würden, dürfte die MM-Vorstufe(nsektion) nur noch eine Eingangskapazität von 75 pF aufweisen. Was schon eher wenig ist - normalerweise ist da eher mit etwas mehr bis hin zu übertrieben viel zu rechnen. Letzteres ist vor allem gern bei integrierten Verstärkern und Stereo- oder Surround-Receivern der Fall, wenn sich's der Hersteller mit dem Erfüllen der EMV-Kriterien einfach gemacht hat. Beispiele hierfür wären etwa der Teac AG-790 mit 820 pF oder der Marantz PM7000/8000/7200 mit 1150 pF. In solchen Fällen ist der Betrieb von MMs und MIs mit normal hoher Induktivität (so um die 500 mH) ohne Modifikation des Eingangs nicht mehr wirklich empfehlenswert. Da heißt's also dann: Entweder Kondensatoren rauswerfen bzw. austauschen - oder das Problem mit einem entsprechend niederinduktiven System umschiffen, wofür sich zum Beispiel die sehr niederinduktiven Grado-MIs oder auch diverse High-Output-MCs eignen würden.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Achja, und eine Kabelempfehlung meinerseits macht im Moment noch keinen Sinn, denn erstmal müssten wir noch die Eingangskapazität Deiner MM-Vorstufe herausfinden...
xutl
Inventar
#18 erstellt: 28. Mrz 2012, 07:51
Die Werte sollten in den Datenblättern zu finden sein.

Ansonsten mal die Hersteller fragen oder speziellere Foren konsultieren.

Trotzdem bleibt der Rat:
A_N_H_Ö_R_E_N


Es gibt Kombis, die nach Datenblatt hervorragend zueinander passen.
Klingen tun die nicht wirklich, also irgendetwas nervt nach einiger Zeit am Klang.
Nicht unbedingt in Worte zu fassen, aber Du schaltest aus.

Dann gibt es Kombis, die nach Datenblatt eigentlich Probleme bereiten müßten, aber es über Stunden einfach nur ein Hörgenuß ist.

Das Wissen, daß das oben gesagte individuell verschieden wahrgenommen wird, setzte ich jetzt mal voraus
Nanuq
Stammgast
#19 erstellt: 28. Mrz 2012, 08:04
Wow Manfred,

ich wäe froh, ich würde die Hälfte verstehen. Verstärker ist ein Harman HK 670. Datenmäßig hab ich keine Ahnung, aber klnigt glaube ich ganz gut.
kimotsao
Inventar
#20 erstellt: 29. Mrz 2012, 07:37
werde nun wohl nicht den Tonarm neu verkabeln, weiss halt nicht, ob dies wirklich etwas bringt

doch werde ich, dort wo die dünnen Drähte vom Tonabnehmer mit einem Kabel abgenommen werden und an die Chinch Buchsen geführt werden, ein hochwertiges Chinch-Kabel anlöten, welches dann direkt an den VV geht, somit sind dort dann einige üble Übergangswiderstände eliminiert

und ich habe mir nun das Grado Prestige Gold gekauft, sollte es schon dieses Wochenende erhalten, dann noch ein wenig einspielen und hoffen, dass die Musik aus meinen Phonar Veritas 7 noch besser heraus kommt


[Beitrag von kimotsao am 29. Mrz 2012, 08:54 bearbeitet]
lini
Inventar
#21 erstellt: 29. Mrz 2012, 08:36
Olli: Sofern dem "Preliminary Service Manual" von HifiEngine zu trauen ist (will meinen: sofern das nicht allzu vorläufig ist und auch die hierzulande verkaufte Version abdeckt), müsste Dein HK670 auf rund 250 pF Eingangskapazität kommen. An sich nicht allzu viel (sprich, ein durchaus gängiger Wert für einen integrierten Verstärker), aber halt alleine schon mehr als der Mittelwert des von Ortofon für die 2Ms empfohlenen Kapazitätsbereichs. Aber selbst wenn man sich am Maximum orientiert, sind 50 pF für den gesamten Weg bis zum Tonabnehmer praktisch kaum machbar. Hier müsste man fürs Optimum also eigentlich auch den Verstärker aufmachen und entweder die beiden 100-pF- oder die beiden 150-pF-Kondensatoren am Phono-Eingang rauswerfen. Ob sich die Mühe für ein 2M Red lohnte, hielte ich aber für fragwürdig, denn so der Bringer ist das eh noch nicht - erst recht, wenn Du eh schon mit einem besseren System liebäugelst...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Nanuq
Stammgast
#22 erstellt: 29. Mrz 2012, 09:15
Manfred: vielen dank für die Mühe, die du dir gemacht hast. Was wäre denn anhand der vorgegebenen Kapazitäten iVm meinem Musikgeschmack (fast ausschließlich Jazz) deine Systemempfehlung?

Grüße

Olli
lini
Inventar
#23 erstellt: 30. Mrz 2012, 12:23
Olli: Das kann ich Dir leider so nicht sagen, weil sich zumindest nach meinem Empfinden eine bestimmte Musikrichtungsvorliebe nicht unbedingt in eine bestimmte Klangvoliebe übersetzen lässt. Erschwerend hinzu kommt die Variable des Zusammenspiels in der jeweiligen Systemumgebung (inkl. Einfluss der Hörraums bzw. der individuellen "Rüben-Kopfhörer-Synergie" (so nenn ich's jetzt einfach mal spaßeshalber)), ganz zu schweigen vom unterschiedlichen Klangbild unterschiedlicher Aufnahmen. Sprich, ich kenn Dich und Deine Anlage schlichtweg nicht hinreichend gut, als dass ich Dich zielsicher auf ein bestimmtes System verweisen könnte, das für Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit ideal sein dürfte.

Die andere Schwierigkeit ist, dass der TP28 als moderat mittelschwerer Arm in einem ziemlich weiten Bereich mit allerhand verschiedenen Systemen zurechtkommt, was die Auswahl auch nicht gerade sonderlich einschränkt. Aber da Du weiter oben eh schon das Denon DL110 erwähnt hast: Das wär durchaus keine so blöde Idee.

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 30. Mrz 2012, 12:25 bearbeitet]
micha122
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 30. Mrz 2012, 13:08
Hey Leute,
kann ich mich hier auch kurz mit einklinken?
Suche auch noch ein Phonokabel für meinen TD 126 MK III !!!
Wenn möglich für den schmalen Geldbeutel....
Seid gedankd
Micha
akem
Inventar
#25 erstellt: 30. Mrz 2012, 16:55
Zwei miteinander verdrillte Kupferlitzen. Hat eine unschlagbar geringe Kapazität

Gruß
Andreas
micha122
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 31. Mrz 2012, 11:12
Hi Folks,
hab jetzt ein
Ortofon 6NX-TSW 1010R
laufen. Geht gut los...
Kostet zwar echt teuer, hat sich aber gelohnt!
Bis denn, dann
Nanuq
Stammgast
#27 erstellt: 04. Apr 2012, 18:36
Aufgrund der ausführlichen Erklärungen von manfred/lini zum Thema Kapazitäten habe ich mir nen V-LPS Vorverstärker gegönnt, der mit einer Kapazität von 78 pF aufwartet. Es wurde viel schon darüber geschrieben, nun auch mein Senf:
HAMMER!!! Unglaublich, was das gute Stück aus meinen Platten bzw. dem 2M Red rausholt. Eine nie dagewesene Räumlichkeit, man kann die Instrumente beinahe greifen, ich bin völlig begeistert.

Soll heißen: die Kabelage bleibt wie sie ist und ich höre Musik in einer Qualität, die mich begeistert.
kimotsao
Inventar
#28 erstellt: 04. Apr 2012, 19:47
an deiner Stelle würde ich ein noch besseres System kaufen, eben z.b. das VM red/silver oder ein anderes, man kann noch so viel schreiben über Kapazitäten/Kabel/Verstärker, hauptsache der Klang gefällt! habe mir nun das Grado Prestige Gold zugelegt und es klingt sehr fein und die Stimmen kommen gut rüber, vielleicht kaufe ich mir auch noch einen anderen Amp
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