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Ersatz für Lenco-Clean Nassspieler, ist ein Ultraschall-Vernebler möglich?

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Schwipp
Neuling
#1 erstellt: 16. Apr 2012, 09:58
Liebe Leute,
mir geht es im Zeitalter der Digitalisierung um folgendes:
alle früher mit dem Original-Lenco-Clean-System abgespielten Platten noch einmal knisterfrei abspielen und auf CD aufnehmen. Dann habe ich ein gutes Archiv.

Vor ein paar Jahren war ich hier unterwegs und habe mir Wittner Naßläufer Set besorgt für knapp 30 €. Es ist so wie hier im Forum oft beschrieben: völlig unzuverlässig, eine Katastrophe, das Wittner Naßläufer Set, das ich gutgläubig gekauft hatte ...

Der Arm läuft nicht synchron zum Tonarm, und ist oft viel zu schnell in der Mitte,
die Flüssigkeit kommt nicht konstant heraus, mal zu wenig Mal, ein anderes Mal wird die Platte überschwemmt.
Die Bürsten sind nur angeklebt...
So geht das nicht.
Schon möglich, dass heutzutage etwas verbessert wurde, aber ich traue dem nicht....
Dann sehe ich nun im Internet, dass es bei Voelkner (=> das ist Conrad Tochter, nur dass Voelkner im Monatsrhytmus mit Gutscheinen von ca 5 - 10€ Preisvorteil wirbt per Voelkner Newsletter) ein anderes Modell, das "Analogics Clean" gibt, aber dessen Bürste sieht genauso struppig aus, also wie ein strapazierter Velourteppich.


Entscheidender Knackpunkt ist und bleibt die Bürste, was hier im Forum schon gesagt wurde, denn die sind nicht aus diesen superfeinen parallel gerichteten Kohlefasern, denn nur die halten die Spur, so müsste es sein.

Ich meine daher, ein anderer Ansatz muss her!
Ich habe mir folgendes widerlegt:

Lucky Reptile Super Fog Nano, Kostenpunkt so zu etwa 40 €,
also mittels Ultraschallvernebelung Feuchtigkeit auf die Platten Rillen sprühen, berührungslos.

www.youtube.com/watch?v=oIOhPPyF0BQ

Wie man im Video sehen kann, werden wirklich viele Tropfen pro Minute erzeugt, wahrscheinlich genau auf die richtige Menge zu drosseln durch eine Schlauchklemme oder geeigneten Schlauchdurchmesser am Ende.

Könnte man nicht so einen Ultraschall-Vernebler verwenden, um die Schallplattenoberfläche lokal zu besprühen?
Wirkliches Problem bleibt die Mitführung, aber wenn man einen dünnen Schlauch nimmt und am Tonarmgelenk befestigt und nach vorne führt, das Gegengewicht entsprechend korrigiert, sollte es schon funktionieren.

Was haltet Ihr davon?

Gruß Schwipp


[Beitrag von Schwipp am 17. Apr 2012, 06:39 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 17. Apr 2012, 10:08
Ich würde die Platten lieber waschen. Ist dann auch für die Archivierung besser.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 17. Apr 2012, 11:54
Hallo,

die Ultraschallvernebler arbeiten mit - wie der Name schon sagt - Ultraschall.

Nur ist es so, dass es bei Auftreten unterschiedlicher Frequenzen es zu Interferenzen und zur Intermodulation kommt. Alles Dinge, die wir bei HiFi nicht wirklich haben wollen.

Von solchen Problemen wie der Steifheit des Schlauches, die die Beweglichkeit des Tonarms erheblich beeinträchtigt und Skatingeffekte provoziert mal ganz abgesehen.... ein Tonarm soll durch "Pusten" laufen. Neeeeee

Peter
Smoke_Screen
Stammgast
#4 erstellt: 17. Apr 2012, 12:00
Ich spiele seit Urzeiten nass mit dem Lenco-Clean ab. Und einige hundert Platten
rillentief zu reinigen artet mir zu sehr in Arbeit aus.
Feinst-Nebel auf der Platte bringt imho nüscht,weil der Staub ausgespült werden muss
und sich eventuell in der Mitlaufbürste des Naßabspielers verfängt. Das ist ja auch der
Hauptverschleißgrund der Bürstchen. Nicht das die Kohlefaserhäärchen sich abreiben
sondern das der Büstengrund an dem die Häärchen befestigt sind sich mit Feinststaub
zusetzt und zunehmend undurchlässig für die Flüssigkeit wird.
Iss nur ne Sauerei das der Original Lenco nicht mehr gebaut wird,oder evtl. auch eine
verbesserte Version,sondern nur Schraapel.
Schwipp
Neuling
#5 erstellt: 21. Apr 2012, 16:03
Okay,
die skating - Kraft ist sicher ein ernst zu nehmendes Problem.
Also es bleibt dabei, man sollte eine separate Kohlefaserbürste mitlaufen lassen.

Ließe sich zum Reinigen von Plattenspieler-Nadeln gedachte Orthophon-Kohlefaser-Bürste modifizieren zum Mitlaufen auf Schallplatten ?

www.deejayladen.com/de/Ortofon-Stylus-Buerste-Carbon.html für 6,90€

oder "Pro-Ject Clean it Karbonfaser Nadelbürste",

Kennt jemand diese Bürste näher?

Gruß Schwipp


[Beitrag von Schwipp am 21. Apr 2012, 16:22 bearbeitet]
kempi
Inventar
#6 erstellt: 21. Apr 2012, 16:27

Schwipp schrieb:

Dann sehe ich nun im Internet, dass es bei Voelkner (=> das ist Conrad Tochter, nur dass Voelkner im Monatsrhytmus mit Gutscheinen von ca 5 - 10€ Preisvorteil wirbt per Voelkner Newsletter) ein anderes Modell, das "Analogics Clean" gibt, aber dessen Bürste sieht genauso struppig aus, also wie ein strapazierter Velourteppich.


Hallo
ich habe den Analogis anstelle des alten Lenco. Der läut tadellos auf dem alten Dorn
J.Bond
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Apr 2012, 06:46
Ich wäre ja geneigt zu sagen das ein Plattenspieler kein
Badeutensil (Nass abspielen) ist, das hilft aber auch nicht weiter.
Schwipp
Neuling
#8 erstellt: 23. Apr 2012, 08:08
Kempi schrieb:

Hallo, ich habe den Analogis anstelle des alten Lenco. Der läut tadellos auf dem alten Dorn

Nun ja, das ist ja genau das was ich glaube, dass eine / die alte Kohlefaserbürste vorne prima läuft, nur dass es die so nicht mehr gibt !!!


[Beitrag von Schwipp am 23. Apr 2012, 08:11 bearbeitet]
Passat
Moderator
#9 erstellt: 23. Apr 2012, 14:49
Die Bürstchen des Analogis sollen angeblich beim Lenco-Arm passen.
Und er soll spurstabiler laufen als der Lenco.

Grüsse
Roman
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