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Technics SL-BD3 als Einstiegsmodell

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milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mai 2012, 05:13
Guten Morgen liebe Freunde des gepflegten Musikgenusses!

Nachdem ich in den letzten Tagen hier schon diverse Kaufberatungs-Threads studiert habe, werde ich jetzt selbst aktiv.

Mein Lenco-Plastik-Billigheimer (für weniger als die VK von eBay) hat einen nervigen Defekt und soll nun nicht weiter meine Platten quälen.

In den Kleinanzeigen habe ich in Abholweite einen Technics SL-BD3 gefunden. Den könnte ich für 15€ kriegen, allerdings ohne Nadel. Ein neues System würde ja sicher nicht schaden, und da ich mir ein Budget von max. 100€ gesetzt habe, ist da auch noch massig Spielraum. Vielleicht wäre ja auch noch ein neuer Riemen fällig, obwohl der Spieler laut Verkäufer ordentlich läuft...

Jetzt die Preisfrage: Zuschlagen oder auf was anderes aus der Bucht warten?

Vielen Dank für die Entscheidungshilfe...

Jan
achim96
Inventar
#2 erstellt: 21. Mai 2012, 06:42
moin jan,

neue nadel und riemen und gut ist´s, wenn du allerdings ( vll unter anleitung)
einen dreher warten willst kannst du 100 euronen auch besser anlegen.

gruss
achim
yahoohu
Inventar
#3 erstellt: 21. Mai 2012, 07:22
Moin,

die Technics Riementriebler waren wirklich nix dolles.

Für 100 Euro Budget kriegst Du in der Bucht oder in den Kleinanzeigen was richtig gutes Gebrauchtes.

Gruß Yahoohu
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 21. Mai 2012, 18:55
Ein bisschen Wartungsarbeit schreckt mich in der Tat nicht ab. Gerade habe nochmal die Kleinanzeigen durchsucht, da ist nicht recht was dabei in Abhol-Distanz.
Bei eBay bin ich etwas erschlagen vom Überangebot, vor allem da ich rein objektiv keine Präferenz hinsichtlich Marke, Antrieb, Tonarm, System, Aussehen etc. habe... Ich muss natürlich auch die 100€ nicht komplett ausgeben...

Anregungen, Tips, Hinweise???

Danke und Gruß
Jan
Detektordeibel
Inventar
#5 erstellt: 22. Mai 2012, 00:18
Für 15€? Kann man wirklich schlechter anlegen und für Einsteiger sind diese Dreher eigentlich ideal.

Spricht gar nix dagegen. Nadel dafür kostet im Nachbau 20€ oder so und die laufen im allgemeinen zuverlässig. Nadel draufstecken, nix einstellen da T4P und gut ist.


[Beitrag von Detektordeibel am 22. Mai 2012, 00:19 bearbeitet]
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Mai 2012, 04:51

Detektordeibel schrieb:
Nadel dafür kostet im Nachbau 20€ oder so

Würde sich ein neues System nicht sogar mehr lohnen?


Detektordeibel schrieb:
Nadel draufstecken, nix einstellen da T4P und gut ist.

Noch ein Pro-Argument...
Wenn ich einen Dual 12xx ersteigern würde, z.B. diesen hier, bräuchte ich doch noch eine Schablone zum Einstellen des Systems, oder?
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 22. Mai 2012, 06:52
Hallo,

es kommt drauf an: die Dual-Systemträger (in Dual-Sprech TK genannt) sind schon eine problemlose Sache.

Tonabnehmersysteme mit Dual-Klick steckt man "so" auf den TK (komplette man zig bei Ebay oder Thakker o.ä.), Systeme mit Schrauben befestigt man nach Anleitung.

Der 1236 aus dem Ebay-Link ist nicht einmal ein übeler Geselle, aber es gibt Bessere auch zum günstigen Preis, z.B. der 1237 ist schon erheblich besser (kardanischer Tonarm, feinregulierbare Geschwindigkeit) und findet man meist zu ähnlichen Kursen ein neues Zuhause.

Peter
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 22. Mai 2012, 13:10

Würde sich ein neues System nicht sogar mehr lohnen?


Kann, kommt auf den Tonabnehmer ab Werk drauf an. Mit nem Digitrac 300 kommt aber schon gewaltig was raus aus nem BD-3.

Wenn du hauptsächlich Rock/Pop hörst reicht aber auch ein Tonar 611BE.
akem
Inventar
#9 erstellt: 22. Mai 2012, 17:53
Falls es erlaubt ist: ich biete im Biete-Bereich drei T4P-Systeme an. Eines davon neuwertig, ein anderes zumindest mit neuwertiger Nachbaunadel.

Am Rande möchte ich auch anmerken, daß die alten, einfachen Technics-Dreher gar nicht so übel sind. Die Originalnadeln waren halt nur Rundnadeln mit beschränkter Auflösung, deswegen werden sie oft unter Wert beurteilt. Die vertragen aber richtig gute Systeme und klingen dann auch nicht so viel schlechter als ein Rega Planar 3 oder so.

Gruß
Andreas
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Mai 2012, 18:30

Detektordeibel schrieb:
Wenn du hauptsächlich Rock/Pop hörst


Ich höre zum einen Punkrock, wer hätte das gedacht ( Neuerscheinungen/EPs) und außerdem alles mögliche aus den 80ern vom Flohmarkt.

Der Spieler wird an einen uralten Dual CR-230 angeschlossen, der Denon SC F-88 Boxen befeuert. Ja, eine wilde Mischung aus der Bucht, audiophile Ansprüche habe also ich nicht wirklich... Fragt sich, ob ich da von einem 75€-Tonabnehmer überhaupt was habe oder ob das Overkill und rausgeschmissenes Geld wäre.


[Beitrag von milhousepunkrock am 23. Mai 2012, 18:36 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 23. Mai 2012, 18:44
In dem Fall, probiers einfach mal.

http://www.phonophono.de/Yt4p_12.php3?Kennung=
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 24. Mai 2012, 19:54
Da der Verkäufer mit dem Preis jetzt sogar auf 10€ runter gegangen ist, habe ich zugeschlagen! Und den Tonar 611 BE dazu bestellt. Ich werde Samstag nach der Abholung berichten, wie es klingt... Falls phonophono so schnell ist.

Vielen Dank für die Ratschläge allerseits!
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Mai 2012, 19:14

milhousepunkrock schrieb:
Ich werde Samstag nach der Abholung berichten, wie es klingt...

Leider kann ich jetzt schon berichten, dass erstmal gar nichts klingt. Phonophono hat mir mitgeteilt , dass der Tonar 611 BE "bis auf weiteres nicht lieferbar" ist. Alternativ bieten sie mir den Audio Technica 3482 P an. Der wäre allerdings bei William Thakker fast 10€ günstiger. Wäre der AT 3474 sonst auch noch eine Alternative?
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 25. Mai 2012, 23:50
Na... wenn die nicht nicht liefern können würd ich den PP-Laden doch eher links liegen lassen.

Vom "kleinen" AT-T4P System würd ich eher absehen.

Bei Roe-hifi.de gibts das Tonar 611 noch, ist dann aber fast bei 40€, dann lieber gleich das "AT-3474EP". wäre wohl vernünftiger.

Andererseits warte doch erstmal was für ein System da nun ab Werk draufsteckt. Evtl ist ne neue Nadel hier doch die günstigere Alternative.


[Beitrag von Detektordeibel am 25. Mai 2012, 23:52 bearbeitet]
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Mai 2012, 15:35
Habe den Dreher vorhin abgeholt. Als Werks-System steckt ein EPC-P30 drin. Abgesehen von der Haube in bescheidendem Zustand läuft das Teil erwartungsgemäß und im wahrsten Sinne des Wortes rund...

Sollte ich den Riemen trotzdem auf Verdacht ersetzen oder fängt er an zu leiern, wenn es soweit ist?

Was allerdings fehlt, ist das Massekabel. Kann ich das wie in diesem Thread beschrieben in bester MacGyver-Manier ersetzen?

Gruß
Jan
Detektordeibel
Inventar
#16 erstellt: 27. Mai 2012, 03:08
Wenns leiert dann auf 45 Umdrehungen zuerst, die Riemen dieser T4P Plastikdreher haben nen hohen Silikonanteil und halten daher eigentlich sehr lange.

EPC-30 hab ich auch zwei hier in der Schublade liegen. Mit spährischer Nadel taugen die nicht viel, aber das Grundsystem ist brauchbar. Ist eher "Neutral" vom Grundcharakter her.
Würde es hier mit der elliptischen Nachbaunadel von Cleorec versuchen.

Massekabel hat der vermutlich schon nen "Stecker" für hinten dran?
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Mai 2012, 05:54

Detektordeibel schrieb:
Würde es hier mit der elliptischen Nachbaunadel von Cleorec versuchen.

Das müsste dann diese hier sein?!? Bringt mir ein neues System also keinen nennenswerten Vorsprung? Die nicht mal 20€ mehr würde ich durchaus investieren... Allerdings habe ich den Dreher ja noch nie in Aktion gehört, daher würde ich auch den Unterschied nicht merken.


Massekabel hat der vermutlich schon nen "Stecker" für hinten dran?

Neben den Chinchausgängen ist noch eine Buchse.
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 27. Mai 2012, 12:09

Bringt mir ein neues System also keinen nennenswerten Vorsprung?


In der Preisklasse bis 50€ mit Sicherheit nicht.
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 31. Mai 2012, 19:40
Was mache ich denn jetzt mit dem fehlenden Massekabel?
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 31. Mai 2012, 19:52
Hallo,

brummts denn? Wenn nein mach Dir keinen Kopf.

Peter
akem
Inventar
#21 erstellt: 01. Jun 2012, 06:37

milhousepunkrock schrieb:

Bringt mir ein neues System also keinen nennenswerten Vorsprung? Die nicht mal 20€ mehr würde ich durchaus investieren... Allerdings habe ich den Dreher ja noch nie in Aktion gehört, daher würde ich auch den Unterschied nicht merken.


Es gibt schon noch T4P Systeme hochwertigerer Bauart. Und wenn man grundsätzlich ein bischen Vinyl-Hörerfahrung hat, hört man den Unterschied auch sofort. Auch ohne 2 Systeme im AB-Vergleich zu hören.

Gruß
Andreas
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Jun 2012, 15:24

8erberg schrieb:

brummts denn?


Ja, es brummt. Leise aber stetig. Außerdem gibt es Störgeräusche bei der Bedienung des Drehers und beim Auflegen der Platte etc.


akem schrieb:
Es gibt schon noch T4P Systeme hochwertigerer Bauart.


In der Tat...
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 03. Jun 2012, 17:36
Dann improvisier dir für den Stecker hinten ein Massekabel
milhousepunkrock
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 05. Jun 2012, 17:45
So, am "neuen" Verstärker hat es es mächtig gebrummt und gezischt. Ein Massekabel habe ich jetzt aus einem Stück Stromkabel gebastelt. Das erfüllt seinen Zweck und kostet keine 8,50 €...

Der Riemen ist wohl noch ok, der Gleichlauf ist zufriedenstellend, auch auf 45 rpm, gerade läuft 45, die neue Single von The Gaslight Anthem. Nomen est omen...

Zusammen mit dem neuen System (Ortofon 320U) klingt das verdammt gut! Leider hört man jetzt auf den Flohmarktplatten, wie dreckig (oder abgerockt) die sind. Als nächstes sollte ich mir wohl eine Knosti zulegen...

Also, nochmal vielen Dank für die Beratung allerseits!
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