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MC = mehr rauschen?

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Klas126
Inventar
#1 erstellt: 26. Jul 2012, 12:31
Hallo ich habe neuerdings keine MM System mehr sondern ein MC dadruch habe ich mehr rauschen druch die LS wenn nichts läuft. Ist das Normal?

ach und wenn ich meinen Sub dazu schalten habe ich wieder störgeräusche als wenn ich dieses ich nenne es mal erdungskabel nicht mit dem Vorverstärker oder dem AMP verbinde. Leuchtet mir aber auch ein weil es ja ein Aktiv Sub ist und der Verstärker in ihm löst es wieder aus. Ist das richtig ?

mfg
Klas
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 26. Jul 2012, 17:06
Die Frage sollte sich eigentlich von selbst beantworten, wenn man mal einen Blick auf die Nennpegel von MM und MC-Systemen wirft. Ja, MC wird deutlich niederohmiger abgeschlossen und hat deutlich niedrigere Quellimpedanzen, aber die nötige Spannungsverstärkung ist schon deutlich höher (typisch 20 dB) und der Grundrauschpegel zumeist vom Spannungsrauschen der Verstärkerschaltung begrenzt (oder von Brumm auf den Versorgungsspannungen).

Bei MC lohnen sich schon mal effektive Spannungsrauschdichten von <0,5 nV/sqrt(Hz), was überhaupt nur mit diskreten Eingangsstufen zu machen ist. Selbst bei den besten MMs sind dagegen nicht mehr als 2-3 nV/sqrt(Hz) nötig - ganz im Gegenteil werden die im Höhenbereich oft derart hochohmig, daß das Stromrauschen einen nennenswerten Beitrag liefert (ansonsten gäbe es auch das Theater mit den Abschlußimpedanzen nicht). Sonderfälle wie MI liegen irgendwo dazwischen.
Klas126
Inventar
#3 erstellt: 26. Jul 2012, 17:32
Ist das jetzt gut oder schelcht ? ich habe mal fast garnichts verstanden. Ich kenne mich mit Elektronik schon aus nur nicht dem fach Chinesisch

Es kommt mir auch so vor als wenn du mir nur was erklärt hättest aber nicht ob ich was dagegen machen kann bzw. sollte

Klas
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 26. Jul 2012, 18:23
Wenn du da etwas verbessern willst, brauchst du eine rausch- und brummärmere Phonostufe. Rauscharmut an der Grenze des realistisch Machbaren ist dabei nicht von Übel.

Was für einen Phonopre verwendest du?


[Beitrag von audiophilanthrop am 26. Jul 2012, 18:24 bearbeitet]
max130
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jul 2012, 06:24
Servus Klas,

wo hast Du das MC denn angeschlossen?
An den gleichen Anschluss, an dem das MM dran war?

Viele Grüsse
Stefan
Klas126
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2012, 11:54
Um euch kurz die Info zu geben der SL Q3 hat einen Defekt. Ich muss mich erstmal darum kümmern der SLQ 300 ist erstmal wieder an der reihe also das MM System.

Ich habe einen Pro-ject Phono Vorverstärker http://www.pro-ject-shop.de/dacboxusb.php so ähnlich wie diese. Genau die gleich finde ich Im Moment nicht.

Hmm klar stecke der SL Q3 am gleichen platz. Nur halt auf MC umgestellt und im Hochpegel AUX Eingang was ja sein muss druch den Vorverstärker.

mfg
Klas
max130
Stammgast
#7 erstellt: 28. Jul 2012, 12:17
Wenn das so ist, dann würde ich annehmen, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, dass der Phonovorverstärker in der MC-Stellung einfach rauscht, weil er dafür nicht gut genug ist (?).

Viele Grüsse
Stefan
Klas126
Inventar
#8 erstellt: 28. Jul 2012, 12:32
Kann sein darüber mache ich mir aber erst gedanken wenn wieder alles läuft.
akem
Inventar
#9 erstellt: 28. Jul 2012, 16:31
Naja, wenn das Ding schon DACBOXUSB heißt...
Da ist jede Menge Digitalkram drin, der sich in den Phonozweig da drin einkoppelt. Digital gehorcht den gleichen Gesetzen wie HF. Und das, was da eingekoppelt wird, wird am nächstbesten Transistor-PN-Übergang demoduliert, wodurch Rauschen entsteht. Da nun MC wie schon gesagt eine erheblich höhere Verstärkung braucht, wird dieser ganze HF-Müll um genau den gleichen Faktor höher verstärkt wie in der Stellung MM.
Mit anderen Worten: Glump...
Kauf Dir lieber einen rein analogen Vorverstärker.

Gruß
Andreas
Klas126
Inventar
#10 erstellt: 30. Jul 2012, 15:16
Ok gut dann mach mir mal einen Vorschlag Ich brauche nur einen Phono Analog Vorverstärker nichts anders.
max130
Stammgast
#11 erstellt: 30. Jul 2012, 15:44
Servus Klas,

ich bin sehr zufrieden mit dem Phonomena von Musical Surroundings. Kostet allerdings fast 600€.
Die Anpassmöglichkeiten der Impedanz an verschiedene MCs finde ich sehr nützlich/wichtig.

Das kann der Heed Questar MC meiner Meinung nach auch.

Viele Grüsse
Stefan
Smoke_Screen
Stammgast
#12 erstellt: 30. Jul 2012, 20:00
Wie siehts denn mit der neuen Phonobox S aus ?
Die reisst nicht so ein arges Loch ins Budget.
BTW.: was für ein MC hasten du ?
germi1982
Moderator
#13 erstellt: 30. Jul 2012, 20:20

max130 schrieb:
Servus Klas,

ich bin sehr zufrieden mit dem Phonomena von Musical Surroundings. Kostet allerdings fast 600€.
Die Anpassmöglichkeiten der Impedanz an verschiedene MCs finde ich sehr nützlich/wichtig.

...


Naja, anpassbar schön und gut, aber mir wäre das zu teuer für einen Phonovorverstärker wo sich der Hersteller noch nicht mal die Mühe gemacht hat ein ordentliches Netzteil zu konstruieren. Und bloß nichts von Klangminderung erzählen, das ist Unsinn. Aber so ein Netzteil für eine solche Anwendung ist eben kein billiges Schaltnetzteil aus dem Zubehörladen, da muss was ordentliches konstruiert und gebaut werden....und das mindert die Marge des Herstellers...und das ist auch das einzige...zumal das Akkupack nur 08/15 aus dem Modellbau ist wenn man das Gehäuse mal öffnet...

Ich habe mal einen MC Pre selbst gebaut, war richtig ordentlich Arbeit, komplett diskret, symetrischer Aufbau und acht Verstärkungsstufen mit BF-Transistoren* parallel geschaltet für einen ordentlichen SNR. Mehr macht dann allerdings keinen Sinn, um nochmals 3 dB gewinnen zu können hätte ich 16 Stufen machen müssen...und das ist dann übertrieben.

*Die BF sind eigentlich für Hochfrequenz-Anwendungen, aber kleine Signalspannungen sind deren täglich Brot.

Das Teil habe ich extra anpassbar gemacht, im Abschluss und in der Verstärkung. Wird einfach zwischen Plattenspieler mit MC-System und der MM-Phonostufe eingeschleift...den Bauplan habe ich aus der Zeitschrift Elektor. Die linken Widerstände auf den Lötstützpunkten definieren den Abschluss des Tonabnehmers. Die auf dem Bild rechts definieren die Verstärkung.

Materialkosten dürften so um die 100€ gewesen sein, ohne Netzteil, das wurde aus vorhandenen Teilen gebaut.



Und das Netzteil dazu:



[Beitrag von germi1982 am 30. Jul 2012, 20:25 bearbeitet]
max130
Stammgast
#14 erstellt: 30. Jul 2012, 20:48
Hi Marcel,
Du hast prinzipiell recht, aber wir sind nunmal nicht mehr in den 80ern, wo die Produkte ordentlich komplett sind.
Heutzutage wird das billige 600€ Gerät mit billigem Netzteil geliefert, um es vom 1000€ Gerät abzugrenzen.....

Also: billiges Netzteil sofort in den Müll und fetten Bleigelakku anklemmen. So machen wir es in den 2010er Jahren

VG
Stefan
Klas126
Inventar
#15 erstellt: 31. Jul 2012, 12:25
Villeicht sollte ich mir entwas gutes gebauchtes aus den 80' kaufen.
max130
Stammgast
#16 erstellt: 31. Jul 2012, 13:06
Servus Klas,

das wäre ein Versuch wert.
In den 80ern hatten die Verstärker noch gescheite Phonoteile, daher wird es aus dieser Zeit vermutlich mehr Step-Up Verstärker (Vorvor-Verstärker ohne Entzerrer) und Übertrager geben.
Ich habe aus dieser Zeit noch einen sehr guten Vorvor- von L'audiophile (Hiraga), den ich aber nicht mehr herzugeben bereit bin.

Ich meine aber in der Bucht beobachtet zu haben, dass die guten Geräte auch recht hoch gehandelt werden...z.B. Denon Übertrager, Ortofon Übertrager,.....
Sony hat glaube ich auch mal so Zwischenstecker mit eingebauten Übertragern gemacht, sollen auch gut sein...

VG
Stefan
Smoke_Screen
Stammgast
#17 erstellt: 31. Jul 2012, 20:44
Brauchbare Vintage Step-Ups und Vorvorverstärker sind mittlerweile
recht teuer. Und die wirklich guten (z.B. Elac MC-21) auch selten
am Markt. Japaner sind aufgrund des Vintagetrend-Prestigefaktors
gnadenlos überteuert und interessante Neuentwicklungen gibts in
tolerablen Preisregionen praktisch nur für Selbstbauer wie z.B.
Joachim Gerhardt`s Paradise. Wesentlich mehr als 300 Ocken würd
ich in keinem Fall für eine MM/MC Vorstufe hinlegen.
Klas126
Inventar
#18 erstellt: 05. Aug 2012, 12:03
Ja ne, ich meine doch kein altes ''kult'' Gerät villeicht diese box hier : http://www.audiophil...Ject-Phono-Box-SE-II
oder Phonobox S ich habe mal bei audiophile-vinyl angefragt was die zu meinem Problem sagen ob man da was machen kann.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 05. Aug 2012, 12:14

Ich habe aus dieser Zeit noch einen sehr guten Vorvor- von L'audiophile (Hiraga), den ich aber nicht mehr herzugeben bereit bin.


Hiraga ist einer wenigen der ein MC elektrisch korrekt als Stromquelle beschaltet. Nur so geht man der Problematik der Phasendifferenz von Steuerstrom und dessen phasenverschobenen Spannungsabfall am Lastwiderstand aus dem Weg.
Klas126
Inventar
#20 erstellt: 05. Aug 2012, 12:36
Wenn man danach sucht stößt man auf Selbstbau.. nur bin ich keine Elektriker wer baut mir so einen ? wenn das wirklich funktioniert, Bin ich berreit einen Preis dafür zu zahlen. Aber gut vorher teste ich nochmal ein paar pro-ject Geräte.
max130
Stammgast
#21 erstellt: 05. Aug 2012, 12:50
Die Bauteile für den vorvor von Hiraga soll es leider nicht mehr geben.

Das ist einer der Gründe, warum ich den vorvor jetzt doch behalte.
Ich hatte ihm mal in der Bucht für ich glaube 280€, wollte aber keiner haben.....

VG
Stefan
germi1982
Moderator
#22 erstellt: 05. Aug 2012, 18:23

max130 schrieb:
...
Also: billiges Netzteil sofort in den Müll und fetten Bleigelakku anklemmen. So machen wir es in den 2010er Jahren

....


Billiges Netzteil in die Tonne, da stimme ich dir zu...aber Akku ist tiefste Provinz, das kann ja jeder. Ein Netzteil zu bauen das eine stabile und brummfreie Versorgungsspannung liefert ist nicht schwer, aber den Herstellern mittlerweile wohl zu teuer.

Man kaufe sich eine Lochrasterplatine, einen entsprechenden Trafo, Si-Brückengleichrichter, ein paar Elkos mit passender Spannungsfestigkeit und einer Kapazität von 1000µF/fließendem Ampere. Dazu noch ein paar Keramikkondensatoren und noch LM78XX (je nach geforderter Spannung, bei 5V nimmt man einen 7805) als Stabilisator. Die Keramik nimmt man um zu verhindern das der Regler schwingt, und mit kleinen 0,1 pF Keramik kann man die Beinchen des Gleichrichters brücken, sorgt auch noch für eine zusätzliche Glättung.

Das ist besser als jedes billige Netzteil, und trotzdem einfach in der Konstruktion, und auch nicht teuer da das Standardteile sind.

Ich habe mal den Vergleich gemacht zwischen einem billigen Schaltnetzteil und einem selbstgebauten Linearnetzteil. Beide sollten stabilisierte 12V liefern....das habe ich mit einem Oszilloskop kontrolliert, und zwar wie hoch der Brummspannungsanteil ist. Das Schaltnetzteil hatte übelste Sägezähne, die vom selbstgebauten Linearnetzteil war glatt wie sie sein soll...

Allerdings ist ein Linearnetzteil nicht so gut vom Wirkungsgrad, aber dafür liefert es eben eine glatte Spannung. Und für solche Anwendungen braucht man eine glatte Spannung mit möglichst wenig Brummspannungsanteil. Das gilt übrigens auch für Radios, deren Empfangsteile arbeiten auch mit sehr niedrigen Signalspannungen, so dass der Restbrumm der vom Netzteil kommt im schlimmsten Fall hörbar wird.


[Beitrag von germi1982 am 05. Aug 2012, 18:28 bearbeitet]
max130
Stammgast
#23 erstellt: 05. Aug 2012, 18:31
Vielleicht hast Du Recht, aber ich benutze Bleigelakkus, weil:

Es hat einen fetten Coolnessfaktor,
Du kannst die Spannungslinie im Oszi noch so hoch vergrössern, es gibt KEINE Restwelligkeit,
Hiraga himself hat das (für den einen Prepre den ich mit seinem Schaltungskonzept habe) so vorgesehen.

Ich finde, es klingt schön mit Bleigelakkus, also mache ich das so

Gehört habe ich bisher mit Akku:
Le Prepre (eben oben erwähnten)
Phonomena II von Musical Surroundings
den kleinen ClassD Verstärker von Trends Audio (hab den Namen vergessen, TA-10 oder so).

VG
Stefan
germi1982
Moderator
#24 erstellt: 05. Aug 2012, 20:08

max130 schrieb:
Vielleicht hast Du Recht, aber ich benutze Bleigelakkus, weil:

Es hat einen fetten Coolnessfaktor,

....



Nicht nur vielleicht, ist so...

Und noch mehr Coolnessfaktor hat es, wenn man sagen kann: "Das habe ich selbst gebaut!"...und es läuft perfekt.


Du kannst die Spannungslinie im Oszi noch so hoch vergrössern, es gibt KEINE Restwelligkeit,
Hiraga himself hat das (für den einen Prepre den ich mit seinem Schaltungskonzept habe) so vorgesehen.


Das ist richtig, das ist aber auch die primitivste Lösung...wie ich schon schrieb, tiefste Provinz. Und nur weil ein Hersteller das macht, muss es noch lange nicht das non-plus-ultra sein. Ein Hersteller macht immer das was für ihn am billigsten ist, und eine Versorgung auf Akkubasis ist nunmal billiger als ein aufwändiges Netzteil zu bauen, denn wie ich schon schrieb, da brauchts ein aufwändiges Netzteil, denn mit einem billigen Netzteil hat man bei solchen Schaltungen nur Ärger. Und dann sorgt die Marketingabteilung dafür, dass diese Einsparung als das non-plus-ultra angepriesen wird...


Ich finde, es klingt schön mit Bleigelakkus, also mache ich das so


Und schon bist du den Marketingfutzis auf den Leim gegangen...


[Beitrag von germi1982 am 05. Aug 2012, 20:14 bearbeitet]
max130
Stammgast
#25 erstellt: 05. Aug 2012, 20:53

germi1982 schrieb:
Nicht nur vielleicht, ist so...

Und noch mehr Coolnessfaktor hat es, wenn man sagen kann: "Das habe ich selbst gebaut!"...und es läuft perfekt.


Du kannst die Spannungslinie im Oszi noch so hoch vergrössern, es gibt KEINE Restwelligkeit,
Hiraga himself hat das (für den einen Prepre den ich mit seinem Schaltungskonzept habe) so vorgesehen.


Das ist richtig, das ist aber auch die primitivste Lösung...wie ich schon schrieb, tiefste Provinz. Und nur weil ein Hersteller das macht, muss es noch lange nicht das non-plus-ultra sein. Ein Hersteller macht immer das was für ihn am billigsten ist, und eine Versorgung auf Akkubasis ist nunmal billiger als ein aufwändiges Netzteil zu bauen, denn wie ich schon schrieb, da brauchts ein aufwändiges Netzteil, denn mit einem billigen Netzteil hat man bei solchen Schaltungen nur Ärger. Und dann sorgt die Marketingabteilung dafür, dass diese Einsparung als das non-plus-ultra angepriesen wird...


Ich finde, es klingt schön mit Bleigelakkus, also mache ich das so


Und schon bist du den Marketingfutzis auf den Leim gegangen...



Warum beleidigst Du mich?
Ich werde doch wohl wissen, was ich schön klingend finde.

Stefan


[Beitrag von max130 am 05. Aug 2012, 21:03 bearbeitet]
Klas126
Inventar
#26 erstellt: 05. Aug 2012, 21:11
Hey Germi1982 baust du mir einen guten Mc Vorverstärker ? du bekommst Maximal 300 Euro
germi1982
Moderator
#27 erstellt: 05. Aug 2012, 21:23

max130 schrieb:
...
Warum beleidigst Du mich?
Ich werde doch wohl wissen, was ich schön klingend finde.

....


Es sollte nicht beleidigend sein...falls du es in den falschen Hals bekommen hast, sorry.

Hast du denn mal vergleichend mit einem entsprechend guten Netzteil gehört? Oder die Geräte nur im Akkubetrieb verglichen? Ansonsten hast du nur den Phonovorverstärker gehört, aber eben nicht ob die Kiste mit Akku oder einem guten Netzteil läuft. Ein Vergleichstest wäre da mal angebracht, evt. mit einem Labornetzteil, damit ist man am flexibelsten.


Hey Germi1982 baust du mir einen guten Mc Vorverstärker ? du bekommst Maximal 300 Euro


Ich schicke dir den Bauplan, und du kannst den selbst bauen...wie ich schon schrieb, es macht mehr Spaß wenn man was selbst baut und es dann perfekt funktioniert. Materialkosten dürftest du mit etwa 100-150€ dabei sein:













[Beitrag von germi1982 am 05. Aug 2012, 22:17 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 06. Aug 2012, 09:39
Ich habe noch einen Akku MC Pre von Herrn Otto hier über .... benutze schlicht kein MCs mehr. Das Gerät ist ein 1/2Jahr alt inklusive Akkuladegerät etc. Neupreis war 280€. Für 200€ Festpreis kannst du ihn haben.

Den hier :

http://www.ebelholzt...+Vor-Vorverstaerker/


Bei Interesse PN.....


[Beitrag von luckyx02 am 06. Aug 2012, 09:41 bearbeitet]
Klas126
Inventar
#29 erstellt: 06. Aug 2012, 10:59
Und der taugt was ? Ich meine ich würde das gerne testen ob das Rauschen ''wirklich'' weniger wird. Wenn ich was neues kaufe denn kann ich das ja immer wieder zurück schicken.

mfg
Klas
germi1982
Moderator
#30 erstellt: 06. Aug 2012, 17:59
Von den Werten her ist der zumindest nicht schlecht.

Das Gerät von Lutz ist übrigens nur ein MC-Vorverstärker, wie das Gerät dessen Bauplan ich hier eingestellt habe. Das heißt du brauchst auf jeden Fall einen Phonovorverstärker für Moving Magnet-Tonabnehmer. Der MC Pre wird zwischen Plattenspieler mit MC-System und MM-Phonovorverstärker eingeschleift.

Da steht leider nirgendwo ein Preis, aber ich kann dir sagen, sowas ist nicht billig. Deswegen habe ich damals selbst gebaut...und die Konstruktion kann mit einem Ortofon MCA-76, also einem fertigen MC Pre, auf jeden Fall mithalten. Zur Hochzeit der Platte kostete ein Übertrager übrigens 50 DM, ein aktiver Pre ca. 300 DM....wenn ich mir anschaue was heute die passiven Teile (Übertrager) kosten, da will ich ehrlich gesagt nicht wissen wieviel ein ordentlicher Aktiver kostet...

Solche Kisten sind richtig aufwändig, man versucht ja einen möglichst guten SNR zu bekommen, und das wird durch Parallelschaltung mehrerer Verstärkungsstufen erreicht. Je mehr Stufen, desto besser, kann man so grob sagen. Aber ab einem gewissen Level wird es dann unsinnig, steht auch in dem Artikel drin den ich verlinkt habe, denn da bräuchte man für einen um weitere 3 dB verbesserten SNR insgesamt 16 Stufen...und da steht der Aufwand nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen.


[Beitrag von germi1982 am 06. Aug 2012, 18:16 bearbeitet]
Klas126
Inventar
#31 erstellt: 06. Aug 2012, 21:58
Hmm ja ok wenn ich das ding dann dazu schalte bügelt es dann die Störungen aus ? Weil den Pro-ject Vorverstärker werde ich ja dann nicht tauschen. Das Problem mit dem bauen ist das ich keine Werkzeuge zum löten habe und was man sonst so alles dafür braucht. Ich würde mir einen Elektriker suchen der das alles hat. Weil alles kaufen für einmal was bauen, dass mache ich net.
the_det
Stammgast
#32 erstellt: 07. Aug 2012, 08:06
wenn Du maximal € 300,- ausgeben willst, solltest Du mal nach einem gebrauchten Trigon Vanguard Ausschau halten. Der ist in weiten Grenzen anpassbar und rauscht nicht. Selbst bei MCs mit niedriger Ausgangsspannung ist der mucksmäuschenstill.

Grüße
Det
akem
Inventar
#33 erstellt: 07. Aug 2012, 10:29
Dafür kommt zumindest bei MC auch kein Hochton raus...

Lucky bietet den Pre-Pre doch als Fertiggerät an, wenn ich das richtig verstanden habe!? Er hat ihn ja selber schon betrieben...

Gruß
Andreas
the_det
Stammgast
#34 erstellt: 07. Aug 2012, 12:24

akem schrieb:
Dafür kommt zumindest bei MC auch kein Hochton raus...

Aha? Wo bleibt er denn, der Hochton? Anders gefragt: Wie kommst Du zu der Annahme?
akem
Inventar
#35 erstellt: 07. Aug 2012, 16:42

the_det schrieb:

Aha? Wo bleibt er denn, der Hochton? Anders gefragt: Wie kommst Du zu der Annahme?


Wie ich zu der Annahme komme? Durch selbst besessen haben und angehört haben... Der hat bei mir keine 2 Stunden gespielt, dann war er wieder weg
germi1982
Moderator
#36 erstellt: 07. Aug 2012, 18:00

Klas126 schrieb:
Hmm ja ok wenn ich das ding dann dazu schalte bügelt es dann die Störungen aus ? Weil den Pro-ject Vorverstärker werde ich ja dann nicht tauschen. Das Problem mit dem bauen ist das ich keine Werkzeuge zum löten habe und was man sonst so alles dafür braucht. Ich würde mir einen Elektriker suchen der das alles hat. Weil alles kaufen für einmal was bauen, dass mache ich net.


Ich denke mal bei dem Pro-Ject Teil liegt der Hunde begraben, wahrscheinlich in dem Teil der das MC-Signal auf MM-Niveau anhebt...

MC rauscht minimal stärker, man braucht also eine entsprechende Elektronik.

Ich weiß nicht welche Box du von Pro-Ject hast, aber Röhre ist no-go in dem Bereich wo das MC-Signal auf MM-Niveau angehoben wird. Röhren rauschen zu stark, und gerade bei so kleinen Signalspannungen ist das extrem schlecht. Hinterher ist ok, aber nicht in dem Bereich, da haben die Halbleiter die Nase vorn.


[Beitrag von germi1982 am 07. Aug 2012, 18:01 bearbeitet]
akem
Inventar
#37 erstellt: 08. Aug 2012, 06:12
Das ist ne USB-DAC irgendwas. Ich hab im Beitrag #9 schon was dazu geschrieben. Ich habe den Digitalteil in Verdacht.

Gruß
Andreas
@drian
Inventar
#38 erstellt: 08. Aug 2012, 06:58

Klas126 schrieb:
Und der taugt was ? Ich meine ich würde das gerne testen ob das Rauschen ''wirklich'' weniger wird. Wenn ich was neues kaufe denn kann ich das ja immer wieder zurück schicken.

mfg
Klas


Der taugt was
Klas126
Inventar
#39 erstellt: 08. Aug 2012, 10:48

akem schrieb:
Das ist ne USB-DAC irgendwas. Ich hab im Beitrag #9 schon was dazu geschrieben. Ich habe den Digitalteil in Verdacht.

Gruß
Andreas



OK der hier: http://www.audiophil...Ject-Phono-Box-SE-II da ist doch kein Digitaler teil bei oder ?
akem
Inventar
#40 erstellt: 08. Aug 2012, 12:17
Da ist kein Digitalteil drin...
Ich persönlich würde allerdings die beiden vorziehen:
http://www.hifi-regl...l_fidelity_v-lps.php oder
http://www.hifi-regl...idelity_v-lps_ii.php
Die haben sicher das bessere Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings ist der Eingangswiderstand bei MC fest auf 100 Ohm. Was hast Du denn für einen MC-Tonabnehmer?

Gruß
Andreas
Klas126
Inventar
#41 erstellt: 08. Aug 2012, 14:34
akem
Inventar
#42 erstellt: 08. Aug 2012, 17:41
Okay. Das System hat 33 Ohm Innenwiderstand und dürfte mit 100 Ohm als Abschluß eher nicht zurecht kommen. Da scheidet der Musical aus. Das Denon bräuchte so 300 Ohm aufwärts.
Wenn Du einen Gebrauchtkauf nicht scheust könnte die Angebotsnummer 9685978702 bei www.audiomarkt.de was für Dich sein. Das ist ein Creek OBH9SE mit 1kOhm Eingangswiderstand, an dem sich das Denon recht wohl fühlen sollte. Wenn es zu hell spielt, kann man per Y-Adapter einen Cinchstecker mit eingelötetem Widerstand parallel anstecken. Dann reduziert sich die Lastimpedanz, die das Denon sieht. 1kOhm parallel ergibt z.B. 500 Ohm insgesamt.
Gerade in Sachen Rauschen sind die Creeks Spitze. Such Dir im Netz mal die Datenblätter und vergleiche zu Project und Konsorten. Da mußt Du ziemlich viel Geld auf den Tresen legen, damit Du einen anderen Phonopre kriegst, der da mitkommt...
Neu ist Creek derzeit schwierig, was ich so gesehen habe. Der OBH15 (Kombigerät mit MM+MC) ist wohl gerade ausgelaufen und überall ausverkauft. Ansonsten gibt es nur noch den OBH18 (das ist aber die MM-Variante...). Zumindest ist der OBH18 der einzige, der beim Vertrieb noch gelistet ist.

Auch eine Überlegung wert wäre der hier: http://www.phonophon...eingang/yd59004.html
Der Rauscht zwar eine halbe Minute nach dem Einschalten wie ein Wasserfall (da wärmt er wohl auf...), ist danach aber dead quiet und klingt auch sehr gut. Und mit 470 Ohm Eingangswiderstand paßt er auch zu Deinem Denon.

Ansonsten halt den Project... Warum ich Dir die Alternativen aufzeige? Ich hatte die Phonobox SE 1 und war nicht so wahnsinnig begeistert. Gut, rauschen tut sie nicht, aber gut klingen tut sie auch nicht wirklich. Mag sein, daß das mit der SE 2 besser ist - verlassen würde ich mich aber eher nicht drauf.

Gruß
Andreas
Klas126
Inventar
#43 erstellt: 08. Aug 2012, 19:15
OK danke, ich warte aber noch auf eine Antwort von Lucky da kann ich auch anscheint OHM einstellen auf 500 das müsste dann für mich passen.

Der Creek ist anscheind schon weg da ich ihn nicht mehr finde.

mfg
Klas
akem
Inventar
#44 erstellt: 09. Aug 2012, 06:19
Ich denke auch, daß das Angebot von Lucky ganz okay ist. Die Geräte von Otto genießen einen Status als Geheimtip, sollen für's Geld verflixt gut klingen. Es ist halt kein klassisches Fertiggerät mit mehr oder minder anspruchsvollem Design.

Gruß
Andreas
luckyx02
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 09. Aug 2012, 08:57
Ja , das ist wohl so. Deshalb gebe ich das Gerät auch nur in wertschätzende Hände. Klas, wenn du das Gerät vorher erst mal ausprobieren möchtest, wende dich bitte vertrauensvoll an Herrn Otto. Die Email findest du ganz vorne auf meiner HP.
Klas126
Inventar
#46 erstellt: 09. Aug 2012, 14:00
Er ''Herr Otto'' hat mir geantwortet und gleich ein Gerät empfohlen er wird es mir zuschicken das ich es Testen kann.
Lucky dein gerät würde nur ein wenig verbessern hat er gesagt, da die Phono Box von Pro-ject schuld ist. Das dazu schalten des Gerätes würde nicht viel ausrichten. ( Habe ich mir auch schon gedacht)

Danke aber für die Info mit der Email, ich denke das ist die Lösung für mein Problem. Und wenn ich direkt ein Gerät von ihm beziehen kann was ich auch Testen kann gibt es kein Problem.

Klas
aberlouer
Inventar
#47 erstellt: 10. Aug 2012, 09:31

akem schrieb:

the_det schrieb:

Aha? Wo bleibt er denn, der Hochton? Anders gefragt: Wie kommst Du zu der Annahme?


Wie ich zu der Annahme komme? Durch selbst besessen haben und angehört haben... Der hat bei mir keine 2 Stunden gespielt, dann war er wieder weg :.


Sorry, aber wenn da kein Hochton rauskam, lag das bestimmt nicht an der Trigon.
akem
Inventar
#48 erstellt: 10. Aug 2012, 09:36
Doch, doch... Gleicher Dreher an einem anderen Phonopre macht durchaus Hochton...
aberlouer
Inventar
#49 erstellt: 10. Aug 2012, 10:15

akem schrieb:
Doch, doch... Gleicher Dreher an einem anderen Phonopre macht durchaus Hochton...


Also, der Dreher dreht eigentlich nur. Wenn der Töne machen würde, wäre er defekt

Aber mal im Enst: Ich habe den Vanguard II und den Advance von Trigon zu Hause. An beiden liefen verschiedene TAs wie z.B. vdH DDT, Dynavector DV20X, Empire MC 1000 vdH, Audio Technica ART1, Orofon 2M Black, u.a. und bei keiner Konstellation musste ich mich über fehlenden Hochton beklagen.
Entweder war der Trigon falsch eingestellt oder defekt.
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