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Leute ich mag nicht mehr, ich glaub ich Kauf mir einfach einen Rega

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Autor
Beitrag
*SALT*
Stammgast
#1 erstellt: 10. Aug 2012, 14:47
Leute seit Monaten bin ich auf der suche und auf der Suche bedeutet 2-3 Stunden jeden Tag hier im
Forum und in diversen Läden um endlich einen vernünftigen Plattenspieler zu finden.

Es ist das letzte Stück das mir noch fehlt um meine Odysee ins Reich des HiFi-Wahnsinns zu beenden und endlich mal eine Zeit lang einfach nur Musik zu hören und mir nicht den Kopf über Verbesserungen zu zerbrechen und viel Geld in neue Sachen zu stecken. Ich mag bald echt nicht mehr, will den Dreher aber auch wieder nicht aufgeben.

Also zu dem was ich suche/brauche:

Einen Plattenspieler der mich glücklich macht!!! Hochwertig verarbeitet und so schwer wie möglich. Ein Masselaufwerk wäre toll.
Für mich hat ein Plattenspieler nicht zu 100% etwas mit Detail-Getreuer Musikwisdergabe zu tun. Es ist einfach eine Spielerrei und deshalb ist mir das Aussehen des Drehers auch sehr wichtig.

Es darf ein gebrauchter sein aber Kein Dual, Thorens odä. aus der Hochzeit der Plattenspieler. Diese Zargen aus furniertem Holz kann ich da wirklich nicht ertragen. Das hängt auch mit dem Hörraum zusammen, ich werde mal ein Bild reinstellen um zu zeigen, dass soetwas hier wirklich nicht gut aussieht. Es muss nicht expliziet hochglanz oder Matt sein aber von diesem furnierten Holz bei dem man die Struktur durchsieht bin ich absolut kein Fan.

Was mir gefällt wäre z.B. Transrotor Zet 1, Acoustic Solid 111 oder das Nottingham Spacedeck. Aber das sind wie ich finde Fässer ohne Boden.
Beim Spacedeck beispielsweise. 1200 fürs Laufwerk, 400 für den Arm, 700 für den Tonabnehmer und vermutlich nochmal 700 für einen Pre-Amp. Ich will aber keine 3000€ dafür ausgeben.

Zwar kann ich mich nicht wirklich auf ein Budget festlegen aber es sollte sich im Rahmen halten. Im Moment wäre ich vielleicht bereit 1000-1500€ in einen Dreher zu investieren und dann später doh einen guten Benz ACE SL Tonabnehmer dazu kaufen. So dass am Ende dann 2000€ auf dem Tisch liegen aber mehr muss wie du finde einfach nicht sein.

Gibt es den keinen schönen Dreher mit einem akzeptablen System das ich später noch gut aufrüsten kann für das Budget?
Ich halte zwar nicht wirklich viel von den Brettspielern a la Rega aber bin mittlerweile so genervt und kurz davor mir einen Rega RP 3 zu kaufen und es beim Thema Vinyl dabei zu belassen.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen da ich denke jeder von euch kennt diese rastlose und frustrierende Suche nach etwas neuem das es aber offensichtlich nicht gibt.


Gruß SALT
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 10. Aug 2012, 14:56
Ich habe da neulich ein wirklich gutes Angebot gesehen, genau, das, was du suchst.
Ich schicke dir den Link per PM.
Eminenz
Inventar
#3 erstellt: 10. Aug 2012, 14:57
*SALT*
Stammgast
#4 erstellt: 10. Aug 2012, 15:07

Fhtagn! schrieb:
Ich habe da neulich ein wirklich gutes Angebot gesehen, genau, das, was du suchst.
Ich schicke dir den Link per PM.



Danke für den Link. Ja das ist schonmal billiger als ich es so gesehen hatte.



@Eminenz

Ja genau den Destiny Audio Plattenspieler habe ich mir auch schon angeschaut. Das hätte vom Design her alles was ich wollte nur hab ich dazu hier schon einmal eine Anfrage gestellt und da gab es ziemlich viel Kritik "China-Dreher" usw. Die mir das ganze fast schon verdorben hat. Der Audio Block sieht ja fast genauso aus, Zufall?


Gruß SALT
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 10. Aug 2012, 15:13
Der Nottingham hat das Heavy Duty Kit, das kostet alleine schon eine Menge. Darum finde ich den Preis sehr günstig.

Das Chinagerümpel kommt aus der selben Fabrik. Hatte ich schon in den Fingern und würde selbige von dem Schrott lassen.
*SALT*
Stammgast
#6 erstellt: 10. Aug 2012, 15:17

Fhtagn! schrieb:
Das Chinagerümpel kommt aus der selben Fabrik. Hatte ich schon in den Fingern und würde selbige von dem Schrott lassen.


Genau das ist es. Ich finde zwar nichts wirklich negatives an dem Ding im Gegenteil er gefällt mir (zumindest auf den Bildern) sogar sehr. Aber es ist eben diese "China" Geschichte. So pauschal möchte ich eben auch nicht sagen, "Alles was da herkommt ist Schrott". Trotzdem würde vermutlich ein ungutes Gefühl bleiben.


Gruß SALT
Stefanvde
Inventar
#7 erstellt: 10. Aug 2012, 15:53
Den Audio Block Dreher habe ich schon hören dürfen im Bekanntenkreis.
Nimm den ohne System,jedenfalls nicht das einfache Red mit dem er oft angeboten wird.Kannst aber auch mit besseren Ortofon bekommen,fertig montiert,einfach dort anfragen.

Klang war echt gut, glaube das Blue war drauf,muss mal nachfragen.
Die Drehzahl ist stabil und von der Verarbeitung her macht der Dreher schon einen echt guten Eindruck.

Wo gefertigt wird ist doch heute eh fast egal,selbst Hersteller wie Luxman lassen einige Geräte in China fertigen und das sieht man ihnen wirklich nicht an.

Führt nicht ein Händler in deiner Nähe Block,so das Du ihn dir mal live anschauen könntest?
*SALT*
Stammgast
#8 erstellt: 10. Aug 2012, 16:14
Ich muss mal schauen wo es dazu einen Händler gibt. In München hab ich bis jetzt nur Dreher gesehen die entweder bei 300€ aufhören oder erst bei 3000€ anfangen. ( von Rega und Pro Jet mal abgesehen)

Am liebsten würde ich an meinen Dreher später ein Benz ACL SL benutzen. Ein wie ich finde wirklich toller TA.

Gruß SALT


[Beitrag von *SALT* am 10. Aug 2012, 16:16 bearbeitet]
leadtodeath
Stammgast
#9 erstellt: 10. Aug 2012, 16:26
Ich konnte mich auch nicht entscheiden, darum habe ich mir nach einem halben Jahr Suche einen Rega P9 gekauft (ich hätte früher oder Später ohnehin in den Dreher investiert, warum also nicht gleich). Den kann ich dir wirklich wärmstens empfehlen und du findest ihn manchmal sehr günstig im Audiomarkt.

Der RP6 den ich hören konnte klang auch sehr gut und sah hübsch aus. Ich würde dann jedoch eher einen RP3 nehmen, der kostet weniger und klingt annähernd so gut wie sein größerer Bruder.
*SALT*
Stammgast
#10 erstellt: 10. Aug 2012, 16:37
@leadtodeath

Ja wie gesagt ich stehe auch kurz davor mir einen Rega zu kaufe , auch wenn die als Brettchenspier verschrien sind und ich eigentlich ein Freund von großen schweren HiFi-Bausteinen und Masselaufwerken bin. Aber andererseits denke ich mir auch, ein günstiger Dreher und ein wirklich guter TA bringt unter Umständen mehr als andersrum. Nur sieht ein Spacedeck einfach mMn geil aus.


Gruß SALT
Fhtagn!
Inventar
#11 erstellt: 10. Aug 2012, 16:50
Warum kauft ihr euch eigentlich nicht gleich einen Rega?
Dommes
Inventar
#12 erstellt: 10. Aug 2012, 16:52

Was mir gefällt wäre z.B. Transrotor Zet 1, Acoustic Solid 111 oder das Nottingham Spacedeck. Aber das sind wie ich finde Fässer ohne Boden.


Mit dem AS 111 fährst Du sicher gut! Ich habe mir damals den AS Classic Wood geholt und freue mich noch immer an dem Gerät!
Für etwa 1500.- Euro erhält man ein schönes,wertiges Laufwerk mit passablem MC-System!

Ich würde ihn wieder kaufen......


[Beitrag von Dommes am 10. Aug 2012, 16:53 bearbeitet]
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 10. Aug 2012, 17:15

*SALT* schrieb:
Leute seit Monaten bin ich auf der suche und auf der Suche bedeutet 2-3 Stunden jeden Tag hier im
Forum und in diversen Läden um endlich einen vernünftigen Plattenspieler zu finden.

Man kann sich sein kurzes Leben aber auch künstlich schwer machen

Weiss gar ned, was man gegen den Rega RP3 haben kann (nun ja, irgendwelche Superduperexperten gibt's immer irgendwo).

Hier gibt's übrigens viele schöne Komplettangebote:
http://www.hifi-phon...--489_1144_1738.html

Und jetzt hau rein, Sterblicher
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 10. Aug 2012, 17:28

*SALT* schrieb:


Einen Plattenspieler der mich glücklich macht!!! Hochwertig verarbeitet und so schwer wie möglich. Ein Masselaufwerk wäre toll.
Für mich hat ein Plattenspieler nicht zu 100% etwas mit Detail-Getreuer Musikwisdergabe zu tun. Es ist einfach eine Spielerrei und deshalb ist mir das Aussehen des Drehers auch sehr wichtig.

Es darf ein gebrauchter sein aber Kein Dual, Thorens odä. aus der Hochzeit der Plattenspieler. Diese Zargen aus furniertem Holz kann ich da wirklich nicht ertragen. Das hängt auch mit dem Hörraum zusammen, ich werde mal ein Bild reinstellen um zu zeigen, dass soetwas hier wirklich nicht gut aussieht. Es muss nicht expliziet hochglanz oder Matt sein aber von diesem furnierten Holz bei dem man die Struktur durchsieht bin ich absolut kein Fan.

...


Ich breche das Tabu, Dual CS 5000 oder ein CS 750...schau sie dir mal an...nix mit Holzfurnier...allerdings auch keine Masselaufwerke, dafür quarzstabilisierter Riemenantrieb...also in der Hinsicht exotisch...

CS 5000:

http://dual.pytalhost.eu/1986/03.jpg

CS 750:

http://dual.pytalhost.eu/750p/02.jpg

Oder ein 714Q, mit Zarge aus Metall und Kunststoff...kein Holz...

http://dual.pytalhost.eu/dual/714.html

Und einen Dreher aus der Hochzeit der Schallplatte habe ich auch noch vorzuschlagen, anschauen vor dem Urteilen, den Braun PS 500:

http://www.hifi-wiki.de/index.php/Braun_PS_500

Braun war schon immer Spitzenreiter bei innovativem Design, die waren damals das was heute Apple ist...


[Beitrag von germi1982 am 10. Aug 2012, 17:36 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 10. Aug 2012, 18:00
Hallo,

gutes Design bei Drehern gibt es neben Braun auch von Bang und Olufsen, aber lieber die Dreher mit "klassischem Tonarm" wählen, die Tangentialspieler sind wartungstechnisch äusserst anspruchsvoll.

Ach ja, Dual hatte die Zargen auch in schleiflack-weiß. Passt auch sehr gut bei modernen Möbeln.

http://dual.pytalhost.eu/601P/601_01.jpg

Peter


[Beitrag von 8erberg am 10. Aug 2012, 18:02 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#16 erstellt: 10. Aug 2012, 18:11
Bei Dual ist der weiße Schleiflack aber selten, denn das kostete Aufpreis...
Stefanvde
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2012, 18:20
@germi1982,8erberg:

Das entspricht aber überhaupt nicht den Vorstellungen des TE,hatte er Eingangs deutlich gemacht.
max130
Stammgast
#18 erstellt: 10. Aug 2012, 20:34

*SALT* schrieb:
Ich muss mal schauen wo es dazu einen Händler gibt. In München hab ich bis jetzt nur Dreher gesehen die entweder bei 300€ aufhören oder erst bei 3000€ anfangen. ( von Rega und Pro Jet mal abgesehen)

Am liebsten würde ich an meinen Dreher später ein Benz ACL SL benutzen. Ein wie ich finde wirklich toller TA.

Gruß SALT


Interessant, darf ich da nochmal drauf zurückkommen?

Hast Du das Benz denn schon gehört?
An welchem Plattenspieler und an welcher Anlage?

Meiner bescheidenen Meinung nach müsstest Du schon sehr viel Geld für Plattenspieler und Tonarm ausgeben, um die Möglichkeiten des Benz auch wahrnehmen zu können.

Viele Grüsse
Stefan
*SALT*
Stammgast
#19 erstellt: 10. Aug 2012, 21:24

Interessant, darf ich da nochmal drauf zurückkommen?

Hast Du das Benz denn schon gehört?
An welchem Plattenspieler und an welcher Anlage?


Den Benz habe ich mal bei einem Bekannten an einem Transrotor Zet 1 und Dynaudio Focus 380 gehört und war da eigentlich ziemlich begeistert.


@ 8erberg Ja die Bang & Olufsen hab ich mir auch schon angeschaut. Das beogramm 4000 würde mir vom Design her gut gefallen, allerdings habe ich hier auch schon über die massiven Probleme gelesen, wenn mal was kaputt ist und das muss ich dann auch nicht haben.

Ich möchte mich bei allen für die vielen Tipps bedanken.

Um es vielleicht besser zu beschreiben. Ich möchte einen Plattenspieler der eben nicht so ganz typisch wie ein "normaler" Plattenspieler aussieht.
Also das bisschen aussergewöhnliche, eben einen Ölbohrturm, oder mit ausgelagertem Motor sowas in der Art.


Gruß SALT


[Beitrag von *SALT* am 10. Aug 2012, 21:26 bearbeitet]
max130
Stammgast
#20 erstellt: 10. Aug 2012, 21:37
Ich gehe mal davon aus, dass sich Deine Begeisterung in Grenzen halten wird, wenn Du ein Benz ACE an einen einfachen Rega schraubst.

VG
Stefan
*SALT*
Stammgast
#21 erstellt: 10. Aug 2012, 21:43

max130 schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass sich Deine Begeisterung in Grenzen halten wird, wenn Du ein Benz ACE an einen einfachen Rega schraubst.

VG
Stefan



Ist das Laufwerk so ausschlaggebend für die Wiedergabe. Man ließt doch immer, dass der Ta die Hauptaufgabe übernimmt, klar ist der rest auch wichtig aber ein TOP-Laufwerk mit einem schlechten TA klingt doch nicht besser als ein schlechtes Laufwerk mit einem guten TA?


Gruß SALT
max130
Stammgast
#22 erstellt: 10. Aug 2012, 21:48
Meine eigene persönliche Meinung: was nützt Dir ein 550PS 8Zylindermotor in einem Fahrwerk mit 155er 13 Zoll Reifen?

Geht es mit einem 60PS Vierzylinder in einem DTM Fahrwerk besser?

Viele Grüsse
Stefan

PS: ich ab schon mal ein Benz ACE an einem ungeeigneten Arm gehört....

Edit: ich bin fest davon überzeugt, dass sich ein 300€ System an einem 700€ Tonarm besser anhört als ein 700€ System an einem 300€ Tonarm.


[Beitrag von max130 am 10. Aug 2012, 21:51 bearbeitet]
*SALT*
Stammgast
#23 erstellt: 11. Aug 2012, 06:10

max130 schrieb:


Edit: ich bin fest davon überzeugt, dass sich ein 300€ System an einem 700€ Tonarm besser anhört als ein 700€ System an einem 300€ Tonarm.



Also dem Tonarm hätte ich jetzt von den Komponenten her den wenigsten Klangsteigernden Anteil zugeschrieben.



Gruß SALT
max130
Stammgast
#24 erstellt: 11. Aug 2012, 06:26
Guten Morgen!

mir geht es darum, dass ein Tonarm NICHT klingen soll.

er soll das System gut führen und mit den Resonanzen des Systems klar kommen, ohne selbst in Schwingung zu geraten. Die Nadel soll ihre Bewegungen ausführen können, ohne dass das System durch Eigenbewegungen der Nadel entgegenarbeitet.

Geh mal mit dem Ohr in die Nähe des Tonabnehmers, wenn Du eine Platte abspielst.
Dann bekommst Du einen Eindruck, was sich da mechanisch abspielt.

Es gibt sehr unterschiedliche Ansichten, für mich persönlich das Laufwerk die wichtigste Komponente, dann der Arm und dann das System.
Wobei das System den KlangCHARAKTER sicher am meisten beeinflusst.

VG
Stefan
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 11. Aug 2012, 06:42
Hallo!


Edit: ich bin fest davon überzeugt, dass sich ein 300€ System an einem 700€ Tonarm besser anhört als ein 700€ System an einem 300€ Tonarm


Leider nicht, zwar hat der Tonarm durchaus einen Einfluß aber selbst einfache Tonarme sind wesentlich besser als man denkt, zudem gibt es schon sehr gute 400 Euro-Tonarme die, -wenn man ihre Eigenheiten berücksichtigt-, durchaus mit sehr hochwertigen Systemen zurechtkommen. So z.B. ein Rega RB-300/301 der ohne weiteres mit einem Benz-Micro ACE oder einem Ortofon 2M-black bestückt werden kann und es noch voll nutzen kann. Der kleine Rega steht z.B. einem Linn Ekos/Ittok nur wenig nach, erst ab Systemen vom Range eines Ortofon Rondo-bronze zeigen sich hier echte Unterschiede, hier ist der kleine Rega etwas überfordert.

Wenn ein Laufwerk gut aufgestellt ist und nicht durch Trittschall o.ä. beeinflußt werden kann kann man es getrost aus der Rechnung streichen, -vorausgesetzt es kann die Geschwindigkeit exakt halten und produziert keinen deutlichen Eigenrumpel. So konnte beispielsweise bei einem Versuch den ich mit einigen Freunden gemacht habe niemand einen Technics SL-110A von einen Linn LP-12 Sondek unterscheiden, beide waren mit einem Ittok LVII und jeweils mit einem ACE-L ausgestattet. Beide liefen hinter einem für diese Gelegenheit geliehenen Paravent. Seitdem ist die Laufwerksdiskussion für mich zu Ende.

Aber jeder kann natürlich glauben was er will.

MFG Günther
max130
Stammgast
#26 erstellt: 11. Aug 2012, 06:54
Ja, Servus Günther!
so liest man sich wieder.

Sicher macht da jeder seine eigenen Erfahrungen :-)

Was glaubst Du, was herauskommt, wenn Du einen einfachen Rega oder Pro-Ject und einen SL-110 oder LP12 bei gleichem Arm vergleichst?

Ich tue mir sehr schwer, zwei GUTE Laufwerke zu unterscheiden (wie meinen Micro BL-91 und meinen SL-110).

Aber wenn ich meinen Pro-Ject 1.5 mit DMS 240E gegen meinen Dual 1218 mit DMS 242E höre, oder gar gegen den Micro oder Technics, weiss ich ganau, womit ich Musik hören will.

VG
Stefan
leadtodeath
Stammgast
#27 erstellt: 11. Aug 2012, 08:15
Den AS111 hatte ich mir auch angesehen. Leider hatte er weder Motorsteuerung noch Abdeckhaube. Auch der mir damals angebotene Tonabnehmer war mit 1/10 des Gerätepreises seltsam dimensioniert.

Ich weiß nicht ob es dir hilft, aber der Unterschied vom P9 zum RP6 ist kein Tag und Nacht Unterschied. Was wirklich hervorsticht, ist die Laufruhe des Systems. Ich kann auf meinem P9 deutlich spürbar auf die Zarge tappen und höre nichts davon. Beim RP6 hingehen reichte bereits leichtes darüber Wischen um einen Klang zu erzeugen. Zudem hatte der RP6 deutlich mehr Hintergrundrauschen, welches beim P9 auf 9 von 10 Platten komplett fehlt. Für mich klingt der RP6 "analoger" als der P9, der kommt von der Klarheit schon fast an eine CD ran. Ich würde auch diese Eigenschaft mit in meine Kaufentscheidung einfließen lassen.
Fhtagn!
Inventar
#28 erstellt: 11. Aug 2012, 08:16
Um nochmal auf diese Block-Destiny-Revolver Dinger zu kommen: Selbst der Rega RB 250 Tonarm des P2 ist um Welten besser als das Flickwerk auf diesen Chinaschüsseln.
Zu deren Herkunft habe ich hier und im AAAF schon einiges geschrieben.
*SALT*
Stammgast
#29 erstellt: 11. Aug 2012, 09:46
Also zusammenfassend kann man sagen,

Der Tonarm soll eben nicht klingen, sondern einfach nur den Tonabnehmer ungestört arbeiten lassen.

Der TA entscheidet über den Klangcharakter und das Laufwerk hat solange es keine absolute Fehlkonstruktion ist und einen guten Gleichlauf hat, kaum Auswirkungen auf das Ganze System.

Was hat es eigentlich mit diesen ganzen Plattenteller auflagen auf sich? Ich hab hier schon viel gelesen a la "umbedingt den normalen Teller gegen Acryl austauschen oder mit Filz/Lederauflage oder dies und jehnes".

Was bringt das physikalisch? Die Schallplatte liegt ja nur darauf, solange sie da eben aufliegt und die Nadel oben abtastet sollte es doch egal sein was sich darunter für ein Material befindet. Geht es dabei nur um die mögliche Vermeidung von statischer Aufladung?



Von Rega würde ich mir wenn überhaupt dann nur den 1er oder 3 er holen.
Ein RP6 oder Rp9 finde ich ist vom Gegenwert her zu teuer. in diesem Preisbereich gibt es doch besseres.

Die Sache mit der Entkopplung und dem Trittschall hat für mich glaube ich keine große Bedeutung, da ich in dem Zimmer zwei Teppichböden übereinander verlegt habe und so ca. 4 cm dicken Teppich habe und der Dreher auch einem Rack mit einem Leergewicht von 90 kg (+50kg Geräte) steht, da sollten sich nicht all zu viele Vibrationen übertragen.

Auch brauche ich keinen 45 oder 78 Umdrehungen da ich nur Platten mit 33 rpm habe. Also wäre das eh nur ein "nice to have" aber für mich nicht kaufentscheidend.


Gruß SALT
max130
Stammgast
#30 erstellt: 11. Aug 2012, 10:29
Darf ich hier den geschätzten Lutz zitieren?

Zitat Anfang:
Ein Plattenspieler beruht auf insgesamt 3 ineinander verschachtelten Feder-Masse- Schwingsystemen:
1.) ist die Nadel im beweglichen Nadellager
2.) der Tonarm im Chassis
3.) bilden die beiden 1+2 gemeinsam mit dem Teller+Tellerlager+Chassis
Zitat Ende

Auf der Homepage von Lutz findest Du den kompletten Text.

Homepage von Lutz (Lucky)

Man muss nicht immer seiner Meinung sein Aber es gibt fundierte Informationen auf seiner Seite.

VG
Stefan
Passat
Moderator
#31 erstellt: 11. Aug 2012, 10:39
Ich werfe einmal die Pro-Ject RPM-Geräte ins Rennen.

Die Regas sind IMHO maßlos überteuert, wie fast alle Brettdreher.
Ein MDF-Brettchen mit draufgeschraubtem Tonarm und Plattenteller, angetrieben von einem Spielzeugmotörchen über ein Gummiband.
Und dafür 1000,- € ausgeben?

Grüße
Roman
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 11. Aug 2012, 10:40

*SALT* schrieb:

Von Rega würde ich mir wenn überhaupt dann nur den 1er oder 3 er holen.
Ein RP6 oder Rp9 finde ich ist vom Gegenwert her zu teuer. in diesem Preisbereich gibt es doch besseres.

Welche denn, Unentschlossener?
*SALT*
Stammgast
#33 erstellt: 11. Aug 2012, 10:50

Passat schrieb:
Ich werfe einmal die Pro-Ject RPM-Geräte ins Rennen.

Die Regas sind IMHO maßlos überteuert, wie fast alle Brettdreher.
Ein MDF-Brettchen mit draufgeschraubtem Tonarm und Plattenteller, angetrieben von einem Spielzeugmotörchen über ein Gummiband.
Und dafür 1000,- € ausgeben?

Grüße
Roman



Das ist es eben, warum ich nicht wirklich einen Brettchendreher will. Er sieht zwar ganz okay aus aber ist mir für eine einfach MFD-Platte einfach zu teuer.



Gruß SALT
*SALT*
Stammgast
#34 erstellt: 11. Aug 2012, 10:52

max130 schrieb:

Auf der Homepage von Lutz findest Du den kompletten Text.

Homepage von Lutz (Lucky)

Stefan




Ahh genau sowas habe ich gesucht, das wäre meine nächste Frage gewesen, wo es denn mal ein bisschen Hintergrundwissen zum Plattenspieler gibt, da es hier im Hifi-Wissen-Forum dazu nicht soviel gibt.



Gruß SALT
*SALT*
Stammgast
#35 erstellt: 11. Aug 2012, 10:59

Musikfloh schrieb:

Welche denn, Unentschlossener? :)


Wenn es soweit kommt, wäre es mir schon egal.

Ich mag die Rega's vom Design her aber nicht vom Preisleistungsverhältnis, weil sie mir da zu teuer wären, dass wäre nur eine absolute Notlösung, wenn ich garnichts anderes finden sollte was mich glücklich macht, dass ich mir dann einen RP 1 oder RP 3 im Paket hole.
Alles schon montiert und fertig, nichts mehr mit nachdenken ob der Tonarm für das System zu schwer ist und bla bla bla einfach hinstellen und gut is.



Gruß SALT
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 11. Aug 2012, 11:06
Hallo,

das Schlimme ist, dass die richtige fundierte Ahnung im Bereich Plattenspieler mittlerweile weg ist. Entweder tot oder im Ruhestand, da kein großer Hersteller mehr Grundlagenforschung in dem Bereich macht. Wozu denn?
Die DJ-Heinis kaufen den 1000sten Technics-Klon und die wenigen die sich einen neuen Dreher kaufen holen sich ein teures Brett, einen Automaten ala Fehrenbacher oder einen Bohrturm.

Wenns Plexiglas sein soll werf ich mal Clearaudio in den Raum, da gibt es auch noch was Gescheites für relativ akzeptable Kohle.

Peter
*SALT*
Stammgast
#37 erstellt: 11. Aug 2012, 11:28
Was ist den an einem Borhturm eigentlich so schlecht? Oder geht's dabei nur um die Optik und darum, dass dieses Konzept mit dem traditionellen Plattenspielerbau nichts mehr zu tun hat?

Gruß SALT


[Beitrag von *SALT* am 11. Aug 2012, 11:29 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#38 erstellt: 11. Aug 2012, 11:31
Moin Salt , zusammenfassend sieht es also so aus , das du am liebsten ein recht schweres Laufwerk
hättest , dem man das Gewicht aber nicht unbedingt sofort ansieht und der eben nicht die üblichen
Holzoberflächen zu Schau stellt , sondern eher glatte weiße oder schwarze Zargen .

Preis/Leistungsverhältnis soll gut sein , ein hochwertiges System zu montieren soll sich lohnen .

In der Hinsicht gibt es durchaus Klassiker , welche die Kriterien erfüllen und technisch nicht
so spartanisch daher kommen wie ein Rega , bei dem ne Pitch Einstellung schon ab Werk zuviel
Luxus darstellt , auch wenn die Kisten durchweg zu schnell oder zu langsam laufen .

Beispiele :

Kenwood KD 5070 (link)

Riemenangetriebener Dreher in Kunststeinzarge ,Gewicht ca. 13 Kg , das ganze gibt es technisch
noch ausgefeilter mit Direktantrieb als reines Laufwerk (KD 500 ) und als kompletten Dreher (KD 550).

Hier zu sehen (link)

Das KD 500 Laufwerk wird zum Beispiel schon eine ganze Zeit lang von einem Händler mit
Gewährleistung für 249 € feilgeboten , warum das noch da ist , ist mir ehrlich gesagt schleierhaft ,
ich war schon selbst versucht es zu kaufen , um es mit einem SME Arm zu bestücken , womit das Thema dann auch praktisch durch wäre .

Wie gewünscht relativ zierlich in der Optik aber durch die spezielle Zarge satte 15 Kg schwer .

Bisschen neuer und in schwarz , wäre dann der hier

Kenwood KD 990 (link)

Ist so wie er da angeboten wird , auch gleich so eine Art rundrum Sorglospaket mit vernünftigem
System , eine Haube sollte sich besorgen lassen , der Endpreis wird wenn es korrekt zugeht , wohl
irgendwo bei 500 -600 € liegen .
Gemessen am Neupreis wie üblich derzeit zu teuer (Wobei das fast neue System ein Argument ist ) ,
gemessen an den heutigen Preisen aber immer noch eher ein Schnäppchen .

Gruß Haiopai
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 11. Aug 2012, 11:32
Hallo,

ich frag mal andersrum: was soll an einem Bohrturm gut sein?

Vielleicht bin ich einfach auch durch bequeme Automatik zu verweichlicht.
Startautomatik und Endabschaltung ist vielleicht nur was für Schattenparker & Frauenversteher..., nicht für Rottweiler-Zurückbeißer und Autobahnzufußüberquerer

Peter
be.audiophile
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 11. Aug 2012, 12:18

Startautomatik und Endabschaltung ist vielleicht nur was für Schattenparker & Frauenversteher..., nicht für Rottweiler-Zurückbeißer und Autobahnzufußüberquerer




Den größten Klanggewinn erzielte ich immer durch den Tonabnehmer.Laufwerk und Tonarm sind natürlich nicht zu verachten,aber machen eher den geringeren Teil aus.
90% Tonabnehmer
10% Tonarm und Laufwerk wäre so meine Einschätzung.

germi1982
Moderator
#41 erstellt: 11. Aug 2012, 12:36
Ja, aber man sollte natürlich beachten das der Tonabnehmer zum Arm passen sollte....das ist ein Faktor den man auch nicht unterschätzen sollte.


er soll das System gut führen und mit den Resonanzen des Systems klar kommen, ohne selbst in Schwingung zu geraten


Der Tonarm wird aber immer resonieren. Er darf es aber nur innerhalb eines Fensters tun, zwischen 8 und 12 Hz, das ist das Optimum. Das kann man auch berechnen über das Gewicht des Tonabnehmers, der effektiv bewegten Masse des Tonabnehmers und der Nachgiebigkeit der Nadel (Compliance).

Es gab auch konstruktive Tricks um einen Tonabnehmer an einem Tonarm zu nutzen der eigentlich nicht dafür geeignet war. Warum das heute keiner macht hat eigentlich nur reine Kostengründe....

Bei Dual hat man den Antiresonator entwickelt und als erstes am 701 verbaut. Man wollte unbedingt das Ortofon M20 E montieren. Das hat allerdings ein Gewicht von 6g, eine Compliance von 42 mm/N. Der Tonarm ist mittelschwer, hat eine effektiv bewegte Masse von 12g. Wäre für den Tonabnehmer eigentlich viel zu schwer, man kommt auf eine Resonanz von 5,8Hz. Viel zu niedrig. Nun entkoppelte man den Großteil des Gegengewichtes mittels eines Gummis vom Tonarm, wenn der Tonarm resoniert, resoniert das entkoppelte Gewicht entgegengesetzt und hebt die Schwingungen auf. Dadurch resoniert der Tonarm mit diesem Tonabnehmer dann mit 8Hz statt mit 5,8Hz, und damit ist man im optimalen Bereich. Eine Umkonstruktion beim Wechsel vom M20 auf das Shure V15 war damals nicht erforderlich, die haben die gleichen Eckdaten. Ab 714Q und 731Q war der Antiresonator dann einstellbar mittels mitgeliefertem Diagramm konnte man über Systemgewicht und Compliance seinen Antiresonator anpassen und damit auch Tonabnehmer betreiben die eigentlich nicht für den Arm geeignet waren.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 11. Aug 2012, 12:46
Hallo Marcel,
das ist alles toll und schön. Nur sind die Systeme wofür man einen AR an den Duals gebrauchen könnte völlig ausgestorben.
Selbst ein Vinylmaster bringt es heute gerade mal auf cu 30 und ist das nachgiebigste was es noch neu zu kaufen gibt !
Weichere Systeme sind einfach nicht mehr neu zu erwerben. Damit ist die ganze Diskussion über die ARs und die ULM Arme von Dual obsolet.....

Ein guter stabiler Arm hat zwischen 18-20gr. Damit sind alle Systeme um cu 20 optimal zu verwenden. Ein Schelm ist wer sich nichts dabei denkt.....


[Beitrag von luckyx02 am 11. Aug 2012, 12:47 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#43 erstellt: 11. Aug 2012, 13:02
Ich denke die kommen irgendwann mal wieder....das ist so wie mit Armbanduhren oder Krawatten, alles eine Modesache....

Und ein einstellbarer AR hätte in meinen Augen schon gewisse Vorteile.


[Beitrag von germi1982 am 11. Aug 2012, 13:02 bearbeitet]
luckyx02
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 11. Aug 2012, 13:31
Nein, das wäre absolut kontraproduktiv. Leichte Arme sind im Grundsatz immer anfälliger für Eigenresonanzen als gleichwertige schwerer Bauart. Das mit den harten Systemen und recht schweren Armen heute hat schon seinen Sinn.
Nichts gegen nachgiebige Systeme, ich liebe sie. Aber es ist schwer was gutes und passendes an Drehern dafür zu finden . Auch früher schon.....
Wuhduh
Inventar
#45 erstellt: 11. Aug 2012, 14:02
@ Haiopai:

4 spontane Argumente gegen den erwähnten Kennschwund KD 500:

1. Pickelteller
2. graumelierte Billig-Tellermatte
3. Haube knick-knack ( Weichmacher ade ? )
4. Tonarmbasis nicht original SME, sondern irgendwas mit größerem Montageloch.

So ein KD 500 wird doch gerne wegen des SME 3009 mit / ohne Basis geschlachtet.

Nachinvestition eines SME 3009 Improved könnte ca. 250 Euro ausmachen. Plus einige Stunden Handarbeit wegen der Basis. Plus passendem Tonabnehmer.

Da gibt es schon Alternativen, so ab den kalkulierten 600 Euro, oder ?

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 11. Aug 2012, 14:12
Hallo,

PMMA (Acrylglas) und Weichmacher? Nach 30 Jahren in der Kunststoffindustrie lernt man jeden Tag dazu ...

Wenn Korrosion gemeint ist : nehmt nie Fensterreiniger für Eure Hauben, in dem Zeuchs ist Alkohol, das kann PMMA nicht haben, aber einige Leute glauben das ja nicht und so nimmt das Drama seinen Lauf.

Peter
germi1982
Moderator
#47 erstellt: 11. Aug 2012, 14:50

luckyx02 schrieb:
Nein, das wäre absolut kontraproduktiv. Leichte Arme sind im Grundsatz immer anfälliger für Eigenresonanzen als gleichwertige schwerer Bauart. Das mit den harten Systemen und recht schweren Armen heute hat schon seinen Sinn.
Nichts gegen nachgiebige Systeme, ich liebe sie. Aber es ist schwer was gutes und passendes an Drehern dafür zu finden . Auch früher schon..... :D



Man muss ja nicht zwingend einen Tonabnehmer mit großer Nachgiebigkeit nutzen, aber man hätte die Möglichkeit dazu es zu machen. Man hätte mehr Flexibilität in der Auswahl der Tonabnehmer weil man eine Möglichkeit der Anpassung und Optimierung hat die man ansonsten nicht hat.

Durch den Antiresonator wird ja im Endeffekt ein leichterer Tonarm "simuliert", der Tonarm ist in der Realität aber schwerer....

Man könnte also einen schweren Tonarm nehmen, der für harte Systeme (hauptsächlich MC) konzipiert ist. Mit einem Antiresonator wäre er auch für weichere Tonabnehmer geeignet. Man kann also ein breiteres Spektrum abdecken.


[Beitrag von germi1982 am 11. Aug 2012, 14:52 bearbeitet]
Pamina54
Neuling
#48 erstellt: 11. Aug 2012, 15:15
Hallo

Kann Rega nur empfehlen!

Nachdem mein alter Thorens 146 endgültig seinen Geist aufgegeben hatte, habe ich zunächst einen Music Hall 9.1 gekauft (war ein besonders günstiges Angebot). Klang mit dem eingebauten Goldring Eroica ganz OK. Allerdings scheint das System nicht so toll zum verwendeten Pro-ject Tonarm zu passen: die im hörbaren Bereich angesiedelten Tonarmresonanzen wurden so stark angeregt, dass es beim Hören von manchen Schallplatten störte.

Jetzt habe ich den Rega RP6. Zunächst habe ich das Eroica probiert. Klanglich nicht schlechter als beim Music Hall, aber deutlich weniger störende Resonanzen.

Dann das Benz Micro Gold, das noch vom alten Thorens stammte. Mit dieser Kombination Rega/Benz bin ich jetzt hochzufrieden. Klingt sehr ausgewogen und mit guter Räumlichkeit, besser als alles was ich vorher hatte. Der Bass ist sauber und für mich absolut ausreichend, wenn auch etwas weniger als beim Eroica (der dafür weniger sauber und weniger räumlich spielte).

Der Rega ist deutlich einfacher zu handhaben. Der Antriebsriemen ist geschützt unter dem Plattenteller, finde ich besser als die um den Teller laufenden Riemen. Die Laufgeräusche sind praktisch unhörbar, vergleichbar mit Music Hall / Pro-ject. Der RB303 Tonarm macht auf mich einen besseren Eindruck als der 9cc Pro-ject Arm. Die Verkabelung mag etwas einfacher sein, dafür ist es leichter den Tonabnehmer zu wechseln (z.B. robusterer Anschluss am TA als beim Pro-ject Arm, weniger Risiko die Steckerchen abzureissen).
Vorteilhaft finde ich auch die dicht abschliessende Staubschutzhaube. Ich schliesse die Haube beim Abspielen. Das geht problemlos, ohne störende Geräusche. Klanglich merke ich keinen wirklichen Unterschied. Ist so jedenfalls eine saubere Sache.

Nachteil ist, dass der Azimuth nicht einstellbar ist. Beim Benz war das kein Problem, da stimmt es. Der VTA ist mir erst mal egal, auch wenn der Benz sicherlich etwas zu hoch ist. Rechnerisch macht das nicht mehr als 1Grad beim VTA aus; ob man das wirklich hört?

Jetzt will ich einfach Musik hören...

Günter
Haiopai
Inventar
#49 erstellt: 11. Aug 2012, 15:22

Wuhduh schrieb:

So ein KD 500 wird doch gerne wegen des SME 3009 mit / ohne Basis geschlachtet.

Nachinvestition eines SME 3009 Improved könnte ca. 250 Euro ausmachen. Plus einige Stunden Handarbeit wegen der Basis. Plus passendem Tonabnehmer.

Da gibt es schon Alternativen, so ab den kalkulierten 600 Euro, oder ?

MfG,
Erik


Ööh , die ersten drei Punkte deiner Auflistung , die nehme ich jetzt mal als witzig gemeint hin .

Was die Schlachtung angeht , ich wüsste nicht warum man sowas tun soll , hast du persönlich mal nen stichhaltigen Grund , was an dem Laufwerk nun objektiv schlecht oder minderwertig wäre , mal immer darauf bezogen ,was heute so neu angeboten wird .

Alternativen gibt es immer , aber ich beuge mich jetzt einfach mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte frech , selbst wenn man sich dieses Laufwerk mit System und Arm vom Händler fertigmachen lässt , gibt es am Markt derzeit nicht einen Neudreher (Ausnahme Restbstände vom SL 1210 ) , der da objektiv gesehen selbst für den doppelten Preis gegenan stinken kann .

Was es gibt , sind Riemen angetriebene Dreher mit technisch einfachsten Zargen , selbst ein Thorens TD 309 ist kein technisches , allerhöchstens je nach Geschmack ein Designwunderwerk und er wird dir vom Hersteller eiskalt für um die 1500 € mit einem um die 30 € teurem Audio Technica AT 95 übern Tisch gereicht .

Ich hab nix gegen Leute , die sich sowas aus rein optischen Gründen hinstellen , jeder so wie er mag , aber der TE meinte , das er bei sowas
das Preis/Leistungsverhältnis nicht akzeptiert und das kann ich absolut
verstehen .

Die Vorschläge waren übrigens zum Großteil wegen der Designgründe
auch ausgewählt , ich bin kein besonderer Fan von Kenwood Laufwerken , im allgemeinen sehe ich Plattenspieler eher technisch nüchtern , weil
die Schallplatte nunmal ein limitiertes Medium ist .
Aus diesem Grund klopfe ich technische Umsetzungen aber auch gerne
auf ihren Nutzen vor allem im Bezug auf die verlangten Preise ab .

Und da sehe ich was die Laufwerke angeht heute für bis 1500 € nur
Konstruktionen , die technisch auf dem Stand von 200-500 Mark Drehern
der 80er Jahre sind , wobei alles ohne Geschwindigkeitsregelung eher
in Richtung 200 Mark tendiert , denn solche Billig Konstruktionen gab es auch früher wirklich nur in den kleinsten Modellen der Hersteller .

Da bringen dann eben schwere Acryl oder Aluteller objektiv rein gar nix , sie sehen halt nur gut aus und dafür wird das Geld verlangt , ob man das so mitmacht , bleibt jedem selbst überlassen .

Gruß Haiopai
luckyx02
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 11. Aug 2012, 15:29

......Der VTA ist mir erst mal egal, auch wenn der Benz sicherlich etwas zu hoch ist. Rechnerisch macht das nicht mehr als 1Grad beim VTA aus; ob man das wirklich hört?




Klares Ja !

Falls nicht, würde ich mir Gedanken um die Qualität der Anlage und des Eroicas im besonderen machen.....


[Beitrag von luckyx02 am 11. Aug 2012, 15:30 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#51 erstellt: 11. Aug 2012, 20:50
@ Haiopai:

Ich meinte die ersten 3 Punkte eher so, daß ein theoretisch potentieller Käufer sich an dem einen oder anderen Detail aus unterschiedlichen Gründen stören könnte und deshalb das Laufwerk noch vakant ist.

Die Bestückung mit einem Tonarm, der eine andere Basis braucht ist aber m. E. der Knackpunkt.

Für die 600 Euro fällt mir spontan ein MMF 5.1 aus der Vorführung ein ....

MfG,
Erik
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