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Der "richtige" Tonabnehmer

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Autor
Beitrag
thebosswas
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jan 2013, 14:09
Ich benötige mal die Hilfe der Fachleute bei der Wahl eines geeigneten Tonabnehmersystems für meinen Harksound (CEC) HS-910; auch als Visonik VT9300 mit einem Ortofon VMS20MK/II ausgerüstet unter die Leute gebracht. Meiner hat aber das einfache Original MM-System installiert, was aber schon sehr ordentlich klingt.

Betrieben wird er am Phono-Eingang eines Yamaha RX-A2020. Eingangsempfindlichkeit/Eingangsimpedanz
PHONO (1 kHz, 100 W/8................................ 3,5 mV/47 kΩ

Es soll ein MM-System sein, da ich auch weiterhin den Phono-Eingang nutzen möchte.

Gelernt habe ich hier im Forum auch, dass man für einen leichten Tonarm eine hohe Nadelnachgiebigkeit benötigt.
Verbaut ist ein sehr leichter Carbon Arm und dann hatte ich auf einen Tipp hin direkt bei CEC im Hinblick auf die Anschaffung eines neuen Systems nachgefragt und die folgende Rückmeldung erhalten....

... Da der Tonarm eine relativ kleine effektive Masse hat können alle handelsüblichen MM Systeme .... sowie
Tonarmlänge eff. 222mm; Überhang:16,8mm; empfohlenes Gewicht Tonabnehmer 5-10g;

Damit müsste ich doch die wesentlichen Rahmenbedingungen zusammengetragen haben. Allerdings fehlt mir das Fachwissen alles korrekt anwenden zu können.

Ach ja, ich höre bevorzugt Rockmusik und eigentlich keine Klassik o. Jazz und ich dachte an ein Budget in der Größenordnung 100-200 Euro würde aber für einen wesentlichen Hör-Mehrwert auch etwas mehr ausgeben.

Zusammengestellt hatte ich mir schon einmal das Folgende:

Abnehmer / Auflagekraft in mN /Compliance in µm/mN / Ausgangsspannung in mV / Diamant-Schliff /Tonabnehmer Gewicht (g) / Preis

AudioTechnica AT 120 E.....15mN....20....5....BiRadial....6,5..............ca. 150 Euro
Ortofon Super OM 20..........15mN....25....4.....elliptisch....5..............ca. 170
Ortofon Vinyl Master red.....15mN....25....3.....elliptisch.... 5..............ca. 150
Ortofon 2M Red...................18mN....20....5,5....Elliptisch....7,2..............ca. 90
Ortofon 2M Blue..................18mN....20....5,5....Elliptisch ...7,2..............ca. 190
Ortofon Vinyl Master blue...15mN...30....3......FineLine....5..............ca. 215
Shure M 97xE............0,75-1,50 g.....25....4.......Elliptisch....6,6..............ca. 100

Oder in ein gut erhaltenes Ortofon VMS20MK/II investieren + neue Nadel?

Was würdet ihr an meiner Stelle anschaffen? Dank vorab...


[Beitrag von thebosswas am 09. Jan 2013, 18:02 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 09. Jan 2013, 16:38
Tag,

ich wählte dann ein Ortofon 530 MkII (es entspricht technisch dem Ortofon VM Blue). Wollte man einen gewissen Gipfelpunkt erreichen, dann das noch höhere 540 Mk II, welches technisch dem VM Silver entspricht, nur etwas preiswerter. Link siehe je unten.

Berücksichtigt ist dabei, dass dein Harksound HS-910 eine etwas hohe Kapazitätslast in Höhe von 300 pF aufweist (Spezifikation eingesehen), die Phono-Stufe im Yamaha RX-A2020 kommt ihrerseits mit weiteren 220 pF, so dass insgesamt für die Auswahl eines Tonabnehmers 520 pF zu berücksichtigen sind. Einschub: Kapazitäten beeinflussen die hohen Frequenzen; Grundregel "Weniger Kapazität ist besser bzw. sollte passend sein". Unter dieser (ca. 500 pF) schon recht beträchtlichen Kapazitätslast sind die Ortofon 530 II, 540 II gut tauglich.

Link: http://www.zum-shop....317-319_p7388_x2.htm
Link: http://www.zum-shop....317-319_p4302_x2.htm

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Jan 2013, 16:41 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 09. Jan 2013, 17:49
Irgendwie finde ich die Aussage, daß WEGEN der GERINGEN Masse ALLE handelsüblichen MC Systeme verwendet werden können. Ja, verwenden kann man sie schon - Musik hören wird man damit aber nicht können... Insbesondere die SPU-Systeme dürften auch in Sachen Gewicht etwas aus dem Rahmen fallen (nicht viel - sind nur dreimal so schwer...). Aber die SPUs sind ja auch nicht handelsüblich, oder doch?
Lösch diese Antwort -aber gaaanz schnell

Gruß
Andreas
thebosswas
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Jan 2013, 18:05

akem schrieb:
Irgendwie finde ich die Aussage, daß WEGEN der GERINGEN Masse ALLE handelsüblichen MC Systeme verwendet werden können. Ja, verwenden kann man sie schon - Musik hören wird man damit aber nicht können... Insbesondere die SPU-Systeme dürften auch in Sachen Gewicht etwas aus dem Rahmen fallen (nicht viel - sind nur dreimal so schwer...). Aber die SPUs sind ja auch nicht handelsüblich, oder doch?
Lösch diese Antwort -aber gaaanz schnell

Gruß
Andreas



Erledigt....
Albus
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2013, 18:16
Tag erneut,

hinsichtlich der Problemstellung "Optimum des Gegebenen?" ist noch ein Gesichtspunkt der mechanisch-elektrischen Passung nachzutragen und zu bedenken, und zwar: Der Tonarm ist nicht in der Höhe (hinten am Sockel) verstellbar, insbesondere nicht auch etwas höher fixierbar (um einige Millimeter höher); daraus ergibt sich die Frage nach der optimalen bzw. noch zulässigen Bauhöhe eines Tonabnehmers. Bedeutet: Wenn nur Tonabnehmer der Höhe VMS = 14,5-15,0 mm montiert werden können, dann scheiden Tonabnehmer mit einer Bauhöhe von 18 mm aus. Bauhöhe ist der Abstand von der Oberfläche des Tonabnehmers bis zur Abtastnadel unter Auflagekraft.
Gefordert ist, dass eine Parallelität von Tonabnehmer-Oberseite/Tonarm zur Plattenoberfläche besteht (um einen korrekten Einfallswinkel des Diamanten mit den Schliff-/Auflageflächen zu gewährleisten). Können am HS-910 unter dieser Parallelitäts-Forderung aber nur flache Tonabnehmer wie das VMS 20, also Bauhöhe 14,5-15,0 mm, montíert werden, dann scheiden alle deutlich abweichenden Abtaster aus. Damit auch die Ortofon-Typen, ob nun VM oder OM oder Super OM oder 2M.

Ist die geringe Bauhöhe zwingend, dann eben der Griff zu einem Nadeleinschub VMS 20 E Mk II: http://www.zum-shop....0-13-80_p4542_x2.htm Der ist teuer genug.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Jan 2013, 18:21 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#6 erstellt: 09. Jan 2013, 18:54
In dem anderen Thread hast du doch erwähnt das das Phonokabel nen Wackler hat.
Wenn du eh ne Operation am offenen Patienten machen musst tausch gleich das
Phonokabel gegen ein Niederkapazitives aus. Z.B. gegen das Sinus Control von Sommer
Cable. Kostet schlappe 3€ der Stereometer incl. Masseleitung und hat nur 75pF/m.
Passende Cinch Stecker in vergoldeter Gazmetallausführung gibts bei Reichelt oder Conrad
für ~ 1€ das Stück. Vielleicht kriegste das auch am Ort wenn du inner größeren Stadt lebst.

Wenn du genau wissen willst welche effektive Masse der Tonarm hat kommst ums wiegen
nicht rum. Dann brauchste ne elektronische Feinwaage. Sowas wie die hier:
Elektronische Feinwaage
Quanta kosta ~ 20 Ocken bei Amazon.
Damit musst du dann Headshell,Armrohr,Befestigungsmaterial und Gegengewicht auswiegen
und die Daten in dem EMC-Spreadsheet von Luckydog einfügen. Voila.
Mit einem anderen Spreadsheet Capacifier
kannst du die kapazitiven Folgen auf den TA-Frequenzgang bei MM/MI Tonabnehmern abschätzen.
thebosswas
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jan 2013, 23:08
Erst einmal vielen, vielen Dank für die kompetenten Rückmeldungen.

"Operationen am offenen Herzen" traue ich mir ganz ehrlich nicht zu. Meine technischen
Fertigkeiten sind einfach begrenzt. Das mit dem gebrochenen Audiokabel hatte ich schon gelöst;
Kabel deutlich gekürzt und vernünftige Chinchstecker dran löten lassen.

Wenn ich das nun korrekt verstanden habe, dann sollte ich jetzt folgendes umsetzen.
Im ersten Schritt die ca. 130 Euro in die VMS 20 Original Tonnadel investieren;
damit sollte ich doch schon eine hörbare Verbesserung erreicht haben.
In einem zweiten Schritt werde ich mich dann nach einem gebrauchten Tonabnehmer Ortofon VMS20MK/II umschauen. Korrekt ? Oder wird der Nadeleinschub bei meinem montierten System nicht passen?

Wenn ich noch einmal eine kurze Rückmeldung erhalten könnte wäre das perfekt. Danke.
lini
Inventar
#8 erstellt: 09. Jan 2013, 23:49
tbw: Eine Ortofon D20MkII wird kaum an den Body eines CEC MC20 passen. Aber Du könntest eventuell mal kucken, ob's fürs CEC oder für eine der anderen OEM-Varianten dieses Systems eventuell 'ne SAS-Nadel von Jico gibt, mit der es sich deutlich aufwerten ließe.

Sprich, eine D20MkII alleine hilft Dir ohne einen passenden Body nicht wirklich weiter. Danach müsstest Du dann also noch zusätzlich suchen. Ob sich das noch lohnt, ist allerdings inzwischen fragwürdiger geworden - denn Ortofon hat kürzlich kundgetan, dass die D20MkII nunmehr ein Auslaufmodell ist und nicht mehr nachproduziert wird. Damit verschwinden die Dinger zwar nicht über Nacht vom Markt, aber wenn Dir an einer möglichst zukunftssicheren Investition gelegen ist, wär das doch ein Faktum, das eher gegen ein VMS20MkII spräche...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#9 erstellt: 10. Jan 2013, 12:42
Tag,

bitte, die Zwischensumme hat Manfred schon gezogen:
1. An das vorhandene CEC MC 20 passt kein Nadeleinschub eines Ortofon VMS 20 E Mk II; somit entfällt der Kauf bloß einer Nadel für ein VMS20EMkII.
Meine Ergänzung:
2. Wenn am Plattenspieler ein Tonabnehmer mit einer Bauhöhe von 18 mm unter Wahrung der Parallelität von Tonarm und Plattenoberfläche montiert werden kann, dann empfehle ich den Kauf eines Ortofon 530 Mk II (wie schon oben verlinkt zum Williamthakker). Ein moderner Tonabnehmer mit einer geringen effektiven Nadelmasse von 0,3 mg und einem bewährten Fine Line-Schliff, dazu ein funktional fest sitzender Nadeleinschub - und (!) verträglich mit der hohen Kapazitätslast von 500 pF - hier zu berücksichtigen.

Es wäre hilfreich, einmal die bloße Höhe des Tonabnehmer-Korpus des CEC MC 20 zu messen und zu kennen, per Lineal oder ähnlich (die Abbildungen im Internet sind dazu nicht klar genug, lassen aber eine Höhe von mindestens 16 mm für den Korpus erwarten, mit Nadel dann ~18 mm). Die Korpushöhe ohne den herausragenden Nadelträger mit Abtastdiamant sollte bei 16 mm liegen, dann passte auch ein Ortofon 530 II.

Freundlich
Albus
thebosswas
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Jan 2013, 14:02

Albus schrieb:
Tag,
1. An das vorhandene CEC MC 20 passt kein Nadeleinschub eines Ortofon VMS 20 E Mk II; somit entfällt der Kauf bloß einer Nadel für ein VMS20EMkII.


Option entfällt - alles klar, wenn überhaupt, dann Nadel+VMS; Problem: vermutlich verhältnismäßig teuer (Preis/Leistung?) gegenüber möglichen Alternativen sowie keine zukunftsorientierte Lösung...wo ich doch gerade die Leidenschaft fürs Plattenhören wiederentdeckt habe.

..............
In Sachen Höhe hatte ich die Rückmeldungen falsch interpretiert. War der Ansicht, dass die Alternativen und insbesondere 530 MK II mangels vorhandener Bauhöhe ausscheiden. Heute Abend wird gemessen und dann schauen wir weiter.
An dieser Stelle gerne zum wiederholten mal: Danke bis hier hin für die Hilfen.
thebosswas
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Jan 2013, 17:14
Weiter geht's ...
Ein genaues Nachmessen der Bauhöhe am bestehenden Tonabnehmersystem hat erbracht, dass 19 mm zur Verfügung stehen.
Auch habe ich mich nun doch dazu entschlossen dem Vorschlag von Smoke_Screen zu folgen und werde ein neues Phonokabel einbauen (lassen). Ich benötige für das Phonokabel nur eine Länge von 50cm und damit dürfte ich an diese Stelle schon einiges an Kapazität reduzieren und für diesen Abschnitt nur noch 38pF/m binden. Damit sollte ich mit Phonostufe meines Yamahas zuzüglich Kapazität Harksound HS-910 unterhalb von 500 pF liegen (korrekt???).

Mal angenommen, ich habe das bis hierhin richtig verstanden ...

Was bedeutet das nun für mein eigentliches Anliegen – die Suche nach einem geeigneten Tonabnehmer?

Gegebenen Rahmbedingungen …
Leichter Tonarm daher hohe Compliance/Nadelnachgiebigkeit,
Verwenden Phonoeingang Yamaha daher MM-System,
Kapazitätslast Harksound + Yamaha Phonoeingang zusammen knapp 500 (???) pF und damit sollte neues System mind. 450 pF aber besser 500 pF aufweisen,
empfohlenes Gewicht für Tonabnehmer 5-10g,
Bauhöhe des zur Zeit installierten Tonabnehmers 19mm und somit sollte Bauhöhe des neuen Systems im Bereich +/- 0,5mm (???) liegen.

Mein Zwischenfazit …
Das zunächst anvisierte Ortofon 530 MKII wäre nun auf Grund einer Bauhöhe von genau 17,5 mm nicht mehr das Optimum.
Ein VMS 20E MKII – weil in der Visonik VT9300 Modifizierung verbaut – scheidet wegen der Bauhöhe 14,5 mm aus.

Ein Blick auf meine ehemaligen Favoriten weiter oben im Thread:
Ortofon OM 20 super (oder auch das OM 30) hat eine Bauhöhe von 19 mm habe ich irgendwo gelesen und die empfohlene Anschlusskapazität beträgt 200-500pF und dürfte damit die Anforderungen erfüllen.

Was sagen die Fachleute unter euch? Habe ich soweit alles korrekt verstanden? Sofern dem so sein sollte:
Würdet ihr zum OM20 oder besser OM30 greifen oder gibt es Alternativen?
ALBUS: Habe ich insbesondere den Input in Sachen Kapazität und Bauhöhe einigermaßen korrekt umgesetzt?

Freue mich über weiteren Input.
Uwe
kempi
Inventar
#12 erstellt: 13. Jan 2013, 18:04
Imo ist diese Diskussion viel zu technisch. Ein TA mit nicht ganz optimalen technischen Daten kann besser klingen als einer mit optimalen Daten.
Mir persönlich war das OM super 40 zu hell vs. einem 2M bronze. Lies hier
Albus
Inventar
#13 erstellt: 13. Jan 2013, 18:36
Tag,

innehalten: wenn die Kabelkapazität des Plattenspielers, hohe 300 pF, herabgesetzt werden wird, außerhalb des Plattenspielers auf unter 40 pF, nimmt man den unveränderten Tonarm dazu, mit typisch 30 pF, dann ergeben sich rechnerisch aus Tonarm und Verbindungskabelstück 30 plus 40 pF = 70 pF, was sehr gut wäre, es eröffnete allerlei Manövriermöglichkeiten.
Die Ortofon MM-Tonabnehmer sind 18 mm hoch (unter je empfohlener Auflagekraft). Man ist nicht gezwungen, einen auf einen Millimeterbruchteil passenden Tonabnehmer zu suchen, eine gewisse Robustheit, diese im Bereich von bis zu 1,5 mm, ist immer gut tauglich. Irgend nachweislich fehlende Bauhöhen-Millimeterbruchteile kann man ausgleichen, entweder durch dünne Distanzblättchen (zwischen Tonabnehmer und tragendem Tonkopf) oder eine passend stärkere Plattentellermatte. Oder man stellt sich auf den Standpunkt, dass die Platten selbst unterschiedlich 'stark' sind, eben 1,0 mm typisch oder 1,5 mm, selten 2,0 mm im Abspielbereich.
Und also, es geht dann um einen MM-Typen unter gängigen Bedingungen: Tonarm mit effektiver bewegter Masse von 8-10 g, die Bauhöhe des Tonabnehmers bis 19 mm im Maximum (ansonsten steht der Tonabnehmer vorn zu hoch gekippt), Abschluss 47 Kiloohm bei Gesamtkapazität (Tonarm, Verbindungskabel, Phono-Eingang) von 70 + 220 pF = 290 pF.
Nun denn, ich wiederhole: Ortofon 530 Mk II (Fine Line-Schliff, 8x40 µm) oder 540 Mk II (Fritz Gyger II-Schliff, 5x70µm). Beide für hohe Ansprüche geeignet. Entschlossen: 540 Mk II (Bauhöhe 18 mm, 100-400 pF, effektive Nadelmasse 0,3 mg).
Auch: Ein Ortofon Super OM 30 ist auch eine gute Wahl, es spricht nichts wirklich dagegen, das Super OM 20 eher nicht, die neueren Nadeleinschübe sind recht hart (geringe Nadelnachgiebigkeit) .

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Jan 2013, 18:46 bearbeitet]
thebosswas
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Jan 2013, 06:52
Habe mich nun für das Ortofon 540 MKII entschieden und dieses bestellt.
Nach hoffentlich erfolgreichem Einbau liefere ich noch eine Rückmeldung.
Bis dahin... Danke für die Unterstützung
Smoke_Screen
Stammgast
#15 erstellt: 20. Jan 2013, 11:16
Und? Wie schauts aus bzw. hört es sich an ????
thebosswas
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Jan 2013, 23:54
Dann will ich mal berichten und den Thread schließen.
Das 540 MK II passt hervorragend zum Harksound CEC HS 910.
Das sind Welten im Vergleich zum vorher installierten Standard.
Besonders gut gefällt mir dieser trockene Bass. Was bin ich happy...
Danke für die vielen guten Hinweise und Tipps. Ich habe viel gelernt...
Cheruchen
Neuling
#17 erstellt: 01. Feb 2013, 20:07
Plattenspieler Harcksound HS 910

Hallo,

ich möchte meinen Harcksound HS-910 wiederbeleben!
Die Nadel (MG 35-V) ist defekt und ich möchte sie austauschen,
aber ich habe keine Ahnung, welche Nadel ich wo bekomme
und wie ich sie austausche... Kann ich die Nadel einfach abnehmen?

Wer kann mir helfen? 1000Dank für eure Tipps!! :-)
thebosswas
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 01. Feb 2013, 20:51
Hallo,
Habe hier was gefunden...
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-11615.html
link
Ansonsten, toller Spieler der Harksound 910.
Nicht gerade der schönste Spieler und auch kein Kultfaktor vorhanden,
aber technisch auf hohem Niveau. Möchte meinen nicht mehr hergeben.

Uwe
Albus
Inventar
#19 erstellt: 01. Feb 2013, 20:56
Tag,

dein Tonabnehmer Sanyo MG 35 V entspricht dem Tonabnehmer des Herstellers Audio Technica AT VM 8, eingebaut in vielerlei Plattenspieler, unter wechselnden Bezeichnungen. Hier ist praktisch festzuhalten: der Tonabnehmer Sanyo MG 35 V entspricht dem Audio Technica AT VM 8. Als ein den alten Nadeleinschub erneuernder Nadeleinschub kommen eigentlich zwei in Betracht, hier im Link entweder der Nadeleinschub an zweiter oder der an dritter Position: http://www.zum-shop....scription=&x=26&y=11

Der farbige Teil ist der Nadeleinschub, den man, gegriffen mit Daumen und Zeigefinger, nach unten abziehen kann. In Gegenrichtung wird der neue Einschub dann aufgesetzt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Feb 2013, 20:59 bearbeitet]
lini
Inventar
#20 erstellt: 02. Feb 2013, 01:14
cheruchen: Ich würde als Upgrade eine originale ATN12XE empfehlen - die gäb's zum Beispiel noch bei www.platten-spieler.de für knapp 70 Euro.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#21 erstellt: 02. Feb 2013, 11:30
Tag,

ich möchte dann lieber doch einen Gesichtspunkt noch erwähnen, möglich, es ist einem doch damit eine Schwierigkeit vergegenwärtigt, oder es sagt sich, was soll's. - Bitte: Die Kabelkapazität des 910 ist mit 300 pF enorm hoch = bedeutet: die Nutzbarkeit einschränkend. Das AT VM 8 = Sanyo MG 35 V verlangt wie vielerlei Tonabnehmer eine Lastkapazität von nur 100-200 pF, 200 pF sind schon schwellenwertig. Da sich zu den 300 pF des HS 910 noch weitere Picofarads des Phonoeinganges (des verwendeten Verstärkers) addieren, typisch weitere 100-200 pF (genauerer Wert hier noch unbekannt), ergeben sich vorweg als Orientierung 300 + 100/200 = 400-500 pF als Lastkapazität. Darunter klingt aber ein Tonabnehmer wie der gegebene, AT = Sanyo, nicht mehr wirklich gut brauchbar, sondern deutlich verfärbt.

War einer damit aber bislang zufrieden, so machte ich es nicht gern zu einem Problem, insoweit er es bei einer Neuanschaffung bei geringem Geldeinsatz belässt (so eben € 30 maximal). Ich hielte somit eine aufwertende Nadel für € 70 für einen Aufwertungsversuch am falschen Objekt. Bei der danebenliegenden Kapazitätslast ist an einen originalen Klang nicht zu denken.

Ja, es gibt noch Tonabnehmer, die mit 400-500 pF zurechtkommen und brauchbar wiedergeben (Ortofon OM, VM, 5xx; Excel QD 700 C, QD 700 E), auch im unteren Preisbereich (< € 70).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Feb 2013, 11:42 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#22 erstellt: 02. Feb 2013, 12:24
Wie weiter oben erwähnt. Da sollte dann erst mal ne niederkapazitive Strippe dran.
Andy_94
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 08. Apr 2013, 22:41
Hallo,
dachte ich klink mich mal ein.

Hab ne Frage bezüglich eines Spielers, den ich heut Abend geschenkt bekommen hab.
Es geht um nen Pioneer PL-225.

Ja ich weiß, eher ein billig Spieler aber der einzige der mir momentan zur Verfügung steht.
Die Nadel is hinüber.

Nun seh ich nicht ein 15 € für ne Replika Nadel zu bezahlen und das System taugt eh nich wirklich viel.
Was haltet ihr von dem Ortofon OM 5 E ?
Das ist für runde 22 € zu haben und dürfte ne kleine steigerung sein.

Als Verstärker hängt ein Technics SA-303 dran, wobei ich schon mit dem Gedanken gespielt hab meinen Marantz 2216 auszupacken.

Vielen Dank für alle Antworten
und viele Grüße
Andy
akem
Inventar
#24 erstellt: 09. Apr 2013, 10:58
Das 5E taugt nicht viel, verzerrt zeimlich. Dann lieber noch ein Audio Technika AT95E. Oder willst Du ein Stanton 500 von mir? Gebraucht aber die Nadel ist noch voll in Ordnung (klanglich und auch unterm Mikroskop). Gegen Erstattung der Versandkosten (4,50 Euro als Päckchen) würde ich es Dir schicken...
Schreib mir bei Bedarf eine PN.

Gruß
Andreas
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