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Phono Preamp bis 200 Euro

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Autor
Beitrag
eppic
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Apr 2013, 15:19
'nabend! Ich habe vor mir demnächst einen Phono-Vorverstärker für meinen Project Debut Carbon Esprit mit 2M red Tonabnehmer (später 2M blue) zuzulegen, da mir der von meinem Yamaha AS500 nicht wirklich zusagt.
Bisher schwanke ich zwischen dem Cambridge 651P und dem Musical Fidelity V-LPS II mit leicher Tendenz zum Cambridge auf Grund des Subsonic Filters. Auch finde ich den Radial J33 recht ansprechend.

Hat jemand von euch schon die ein oder andere Erfahrung mit einem der genannten sammeln können, oder hätte jemand vielleicht etwas besseres zu empfehlen?

Gerade drüber gestolpert: Was kann man von dem halten? Hat zwar auch keinen Subsonic Filter, aber immerhin Röhren. http://www.destiny-a...rker/tube-phono.html


[Beitrag von eppic am 14. Apr 2013, 15:29 bearbeitet]
audio_cat
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Apr 2013, 17:39
Hallo,

selbst hatte ich mal den Musical Fidelity V-LPS aus der X-Serie (das war die Röhrenform); feines und empfehlenswertes Teil. Über den Cambridge 651 P und Radial J 33 kann ich keine Erfahrungswerte mitteilen. Der von Dir entdeckte Destiny-Röhrenvorverstärker sieht gut aus und könnte klanglich ebenfalls überzeugen. Ein anderer Vorschlag wäre ein Aikido Phono-Vorverstärker. Da gibt es auch jemand, in Deutschland, der diese Teile baut. Sein Name ist Hans- Ulrich Otto. Vielleicht nimmst Du mal Kontakt mit ihm auf; und läßt Dich unverbindlich beraten.
Dodge
Inventar
#3 erstellt: 14. Apr 2013, 17:43
Habe lediglich mal den Camridge 640p gegen den V-LPS II gehört in meiner Kette. Und da hat mir der V-LPS II klanglich schon deutlich besser gefallen was Räumlichkeit und Dynamik angeht. Den 651 kenne ich allerdings nicht. Optisch macht der Cambridge natürlich mehr her.
Lateralus69
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Apr 2013, 17:59
Als stolzer Besitzer des genannten MF kann ich dieses Teil sehr empfehlen.
Klanglich jenseits von gut und böse und er packt MM und MC.
eppic
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Apr 2013, 18:25
Danke euch drei schon mal.

@Dodge
Was ich bisher so gelesen habe, soll sich der 651P nicht sonderlich vom 640P unterscheiden. Einzig der MC Teil soll etwas anders aufgebaut sein und ein An-/Ausschalter ist dazu gekommen.
Ich bin mir nur noch etwas unschlussig, was den Subsonic Filter angeht. Wenn ich mit Kopfhörer höre, höre ich zB in den Pausen zwischen den Liedern das leichte Brummen des Motors durch. Kann soein Filter dabei überhaupt helfen?

Das Brummen wird übrigens weniger, wenn ich ein Gewicht auf die Tonarmaufhängung lege...

@audio_cat
Okay, werde mich mal nach dem Herrn umsehen.

@Lateralus69
Das wäre dann schon die 3. Stimme für den MF. Langsam wirds eindeutig.
Lateralus69
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Apr 2013, 18:37
Der MF klingt jedenfalls ein Eck besser sowohl bei MM als auch bei MC als der eingebaute VV meines
Denon PMA 1500 AE und so übel ist der nun auch wieder nicht!
*mps*
Stammgast
#7 erstellt: 14. Apr 2013, 20:42
Nimm den FM

Mehr gibts nicht zu sagen

Gruss
Michael
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 14. Apr 2013, 21:23
Den Differenzbetrag zwischen MF und 640P im gebrauchten Zustand könnte man beiseitelegen zwecks Nadelupgrade.

MfG,
Erik
*mps*
Stammgast
#9 erstellt: 14. Apr 2013, 21:36
Der Pre ist das Nadelöhr
akem
Inventar
#10 erstellt: 15. Apr 2013, 08:48
Ich habe zwei VLPS und einen Cambridge. Schlecht ist der Cambridge nun wirklich nicht, trotzdem gefällt mir der VLPS besser, er ist tonal einfach besser. Der Cambridge klingt im Vergleich dazu ein bischen blechern (klingt jetzt aber schlimmer als es ist...).
Subsonicfilter bringen meiner Erfahrung in der Praxis nur einen unterbelichteten Baß, weil sie meistens nur ein Filter erster Ordnung sind. Damit geht der Pegel schon knapp unter 100Hz in den Sinkflug über. Wenn man ein Subsonicfilter wirklich braucht, paßt die Kombination aus Arm und Tonabnehmer nicht... Nur dann entsteht so ein Rumpeln, was die Membranen flattern läßt.

Gruß
Andreas
eppic
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Apr 2013, 10:16
Ich bin der Sache mit dem Brummen/Rumpeln gestern Abend noch mal auf den Grund gegangen.

Das mit dem Brummen vom Arm hat sich erledigt. Das lag nicht am fehlenden gewicht, sondern daran. Dass sich die klemme von der Erdung etwas gelöst hatte und das Teil erst richtig geerdet hatte, sobald ich den Finger auf den Tonarm gelegt hatte...

Ein gewisses Brummen bleibt aber dennoch, welches allerdings nicht vom Motor auszugehen scheint. Was ich getestet habe:

Motor aus, Tonarm in Halterung: kein Brummen
Motor an, Tonarm in Halterung: kein Brummen
Motor aus, Nadel liegt auf Platte: über Kopfhörer minimal statisches Brummen
Motor an, Riemen ab, Nadel liegt auf Platte: über Kopfhörer minimal statisches Brummen
Plattenspieler spielt normal ab: über Kopfhörer deutliches Brummen (Egal ob nagel neu oder 30 Jahre alt, das Brummen ist bei jeder Platte gleich)

Kann das auch am Vorverstärker vom Yamaha liegen? Der ist ohnehin nicht der beste und hat in den Höhen teils deutliche Verzerrungen (oder können das vielleicht sogar Inner-Groove-Distortions sein?).


[Beitrag von eppic am 15. Apr 2013, 10:52 bearbeitet]
Dodge
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2013, 11:24
Woran es genau liegt kann ich auch nicht sagen. Ich hatte allerdings auch starkes Brummen über beide Boxen, als ich meinen Plattenspieler an den Phono von meinem Yamaha RX-V765 gehängt habe (trotz Erdung). Das war schlagartig vorbei,als ich einen Vorverstärker verwendet habe (und das war zu dem Zeitpunkt ein SEHR günstiger...)


[Beitrag von Dodge am 15. Apr 2013, 11:25 bearbeitet]
eppic
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Apr 2013, 11:50
Das hört sich ja schon mal gut an.

Hattest du auch leichte Verzerrungen in den Höhen? Wie schon erwähnt, kommt es rüber wie IGD, aber ich habe ebend noch mal bei Highway to Hell reingehört (erster Track der LP, also nix mit inner groove) und da sind die Verzerrungen bei S-Laute schon sehr extrem. Ich habe auch noch mal die Protractor Karte angelegt und der Tonabnehmer scheint auch anständig ausgerichtet zu sein.
Dodge
Inventar
#14 erstellt: 15. Apr 2013, 12:03
An Verzerrungen erinnere ich mich nicht, allerdings war das Brummen am Phono des Yamaha auch so prägnant, dass ich da nicht lange probegehört, sondern das Ganze gleich wieder abgestöpselt habe
Fhtagn!
Inventar
#15 erstellt: 15. Apr 2013, 14:08
Hörmann Supa 2.0.
akem
Inventar
#16 erstellt: 15. Apr 2013, 15:24
Das 2M Red ist nun wirklich nichts besonderes (technisch ähnlich dem OM10), das 2M Blue wird nicht soooo viel besser sein. Also deutlich besser schon, aber nicht verzerrungsfrei. Da müßtest Du schon zur Nadel des Bronze greifen oder zu einem ganz anderen Tonabnehmer.
Trotzdem: Highway to Hell ist jetzt keine Platte, die einen TA vor unlösbare Aufgaben stellt. Sprich, da sollte auch ein 2M Red damit klar kommen. Richtig fies sind übersteuerte Platten, die hart an der Grenze dessen liegen, was ein guter TA noch abtasten kann, ohne aus der Rille zu fliegen. Also viele Metal-Platten der letzten paar Jahre...

Hast Du denn die Auflagekraft richtig eingestellt? Also Tonarm erstmal ausbalancieren, daß er waagerecht schwebt, dann die Skala am Gegengewicht auf 0 stellen (ohne das Gegengewicht mitzudrehen!) und dann Gegengewicht inkl. Skala auf die vom TA benötigte Auflagekraft stellen.
Wenn nur ein Kanal verzerrt ist das Antiskating falsch eingestellt: wenn es links verzerrt, Antiskating verringern, wenn es rechts verzerrt, Antiskating erhöhen. Wenn es in beiden Kanälen verzerrt ist die Auflagekraft zu gering oder die Nadel ist defekt (was durchaus auch vorkommen kann - beim 2M Red ist das nur eine gebondete Nadel, bei der der Diamant leicht mal wegbrechen kann und dann schrammt nur noch der Lötzinnkegel auf der Platte...).

Gruß
Andreas
eppic
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Apr 2013, 15:52
Extra noch mal geprüft: Soweit passt alles.

Ich habe schon überlegt, falls es ein Problem des Tonabnehmers sein sollte, mir einen günstigeren Preamp zu holen, und viellecht den AT440MLa.

Ich habe jetzt auch einfach mal die einzelnen Stellen aufgenommen und auf Soundcloud hochgeladen.
Die ersten 20sek liegt die Nadel einfach nur auf, danach ein Teil des Liedes und zum Schluss das Ende der Platte, bei dem man mehr oder weniger deutlich das von mir angesprochene Brummen hören kann.

https://soundcloud.com/eppic123/hifi-forum

Ich muss auch noch mal erwähnen, dass es bei der Platte am extremsten mit den S-Lauten ist. Bei manchen ist es kaum bis gar nicht vorhanden.
akem
Inventar
#18 erstellt: 16. Apr 2013, 06:41
Wenn der Dreher noch innerhalb der Garantie ist, red doch erstmal mit dem Händler. Vielleicht spendiert er Dir eine neue Nadel oder gibt Dir die Möglichkeit, Dir für schmales Geld die Blue oder gar Bronce Nadel zu kaufen... Ich meine, der muß doch auch sehen, daß es nicht normal ist, daß das Red bei einer Allerweltsplatte schon so heftig verzerrt. Sowas würde ich Garantiefall nennen.
Oder ist der Dreher doch schon älter?

Gruß
Andreas
eppic
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Apr 2013, 14:08
Der ist noch neuer. Allerdings bei Amazon gekauft, sodass ich doch stark davon ausgehe, dass ich maximal eine neue Red bekommen würde... Ich hatte aber ohnehin ein Nadel-Upgrade für die zukunft eingeplant. Wie schon gesagt zieh ich das jetzt einfach vor und nehme dafür einfanch einen günstigeren Preamp.

Nach etwas Recherche bin ich bei ewähntem AT440MLa gelandet, obwohl ein einfacher wechsel der Nadel auf Bronze wohl ratsamer wäre. Ich bin jetzt allerdings etwas verunsichert, was IGD angeht und der AT440MLa soll damit ja absolut 0 probleme haben.

Als Preamp würde ich dann wohl den Cambridge 551P nehmen.
Jaws1974
Stammgast
#20 erstellt: 16. Apr 2013, 19:23
Wenn du den AT nimmst würde ich aber wegen der Eingangskapazität von 220pF nicht den Cambridge nehmen.
AT-Systeme haben gern zwischen 100-200 pF.
Da liegt der MF V-LPS(II) mit seinen knapp 75pF einfach besser und selbst da könnte es, die Verkabelung des Drehers noch dazugerechnet, knapp werden.
eppic
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Apr 2013, 20:13
Wie siehts denn mit dem NAD PP2i oder der Pro-Ject Phono Box aus?


[Beitrag von eppic am 16. Apr 2013, 20:16 bearbeitet]
Jaws1974
Stammgast
#22 erstellt: 16. Apr 2013, 20:19
Genau gleiches Problem. Wie auch bei den billigen Dynavox Pres.
Ich hatte ein ähnliches Problem und hab dann gebraucht einen MF V-LPS gekauft, zu ähnlichem Preis wie der Cambridge neu kostet.
Den Phono-Pre sollte man nicht unterschätzen. Hab es jetzt gemerkt, als ich von der kleinen Project Phonobox auf den
V-LPS umgestiegen bin. Gewaltiger Unterschied.

Grüße
Bernd
akem
Inventar
#23 erstellt: 17. Apr 2013, 07:08

Jaws1974 (Beitrag #20) schrieb:
Da liegt der MF V-LPS(II) mit seinen knapp 75pF einfach besser und selbst da könnte es, die Verkabelung des Drehers noch dazugerechnet, knapp werden.

Ich hatte neulich mal einen offen und der hatte 100pF eingebaut. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das schon erfreulich wenig. Trotzdem: 50pF wären noch besser, 0pF am besten, eine zwischen 0 und 300pF einstellbare Kapazität am allerbesten

Gruß
Andreas
eppic
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Apr 2013, 08:33
Hmpf... Also kommt doch noch der MF zum AT440MLa dazu.

Wie schauts denn dann noch mit dem Kabel aus? Bisher habe ich alles mit diesen hier verdrahtet http://www.thomann.de/de/cordial_cfu_09_cc.htm Reicht das, oder muss es da auch etwas mehr sein?
Jaws1974
Stammgast
#25 erstellt: 17. Apr 2013, 12:00
Das Kabel is soweit in Ordnung. Dürfte aber bei 130pF/m liegen. Sind dann bei 0,9m schon wieder knapp 115pF oben drauf.
Würde bei 100pF+115pF so knapp zum AT passen.

Grüße Bernd
eppic
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Apr 2013, 12:48
Ich muss mal nachmessen, eventuell gehen auch 60cm.

Als Alternative gäbe es noch das hier http://www.thomann.de/de/sommer_cable_hc_sinus_control_15m.htm , welches aber wieder recht kostspielig ist.

Welche auswirkungen hätten eigentlich ein zu hoher pF-Wert?
akem
Inventar
#27 erstellt: 17. Apr 2013, 13:46
Die Kapazität gemessen in pF (Pikofarad) bildet zusammen mit dem Generator des Tonabnehmers einen Schwingkreis, der den Frequenzgang an der Stelle deutlich anhebt. Der Tonabnehmer selbst hat im Falle von MM und MI Tonabnehmern eine sehr hohe Induktivität, so daß eben schon wenige hundert Pikofarad ausreichen, um im hörbaren Bereich eine Resonanz zu bilden (Schwingkreis eben...). Die Spule des Tonabnehmers bildet für sich allein betrachtet einen Tiefpaß, der dazu führt, daß der Pegel schon unter 10kHz deutlich abfällt. Deshalb ist dieser Schwingkreis im Falle von MM und MI Tonabnehmern sogar notwendig, weil der Tiefpaß der Spule plus der Resonanz des Schwingkreies zusammen wieder einen halbwegs linearen Frequenzgang ergibt - wenn der Pikofaradwert zum Induktivitätswert des Generators im Tonabnehmer paßt. Deshalb kann man den Pikofaragwert bei besseren Phonostufen auch einstellen. Bei "normalen" Phonostufen kann man das nicht (kostet ja Geld...). Da kann man das aber von außen auch einstellen, indem man den benötigten Kapazitätswert in einen Cinchstecker einlötet und per Y-Adapter parallel zum Cinchstecker des Plattenspielers ansteckt. Leider kann man die Kapazität auf diese Weise nur erhöhen aber nicht senken. Daher wäre es vorteilhaft, in der Phonostufe einen Kapazitätswert zu haben, der so klein wie irgend möglich ist. Leider machen das die Hersteller höchst selten, weil dieser Kapazitätswert noch eine zweite Aufgabe hat: er soll HF-Störungen, die sich über das Plattenspielerkabel da rein mogeln, kurzschließen. Und je größer der Kapazitätswert ist, desto besser wird die Entstörung der Phonostufe.
Natürlich kann man die Phonostufe auch durch ein besseres Layout und bessere Schaltung entstören, aber das kostet Zeit und Geld... der Eingangskondensator ist hingegen schnell größer gemacht
Je höher also der Wert, umso besser ist die Entstörung der Phonostufe. Dummerweise sinkt dann auch die Mittenfrequenz des oben beschriebenen Schwingkreises und führt zu schlechtem Klang: dann werden nämlich nicht die Höhen angehoben sondern die oberen Mitten (die aber schon laut genug sind). Die Mitten werden dann zu laut und führen zu schrillem und aggressiven Klang, während im Hochton dann nix mehr los ist.

Gruß
Andreas
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 17. Apr 2013, 13:55
Ein zu hoher Kapazitätswert führt im Hochton im hörbaren oberen Grenzbereich zu einem Pegelverlust.

Das Cordial CFU CC hat nach meinen Infos eine Kapazität von 80pF. Das Sommer Sinus liegt bei 75pF, zum Preis des Sommer bekommst Du aber auch ein Oehlbach NF1 mit 58 pf.

Gibt es auch gebraucht
http://www.ebay.de/i...&hash=item35c67345ba
eppic
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Apr 2013, 14:24
Okay, dann bleibts bei dem 90cm Cordial - es sei denn ich habe Glück bei der eBay Auktion.

Dann hoffe ich mal, dass ich mit der Kombination AT440MLa/V-LPS II deutlich bessere und vor allem störungsfreiere Ergebnisse bekomme, als mit dem Red und dem Preamp vom Yamaha Amp.
grummelzwerg
Stammgast
#30 erstellt: 17. Apr 2013, 15:04
Kannst auch einen Pre von Herrn Otto bestellen, der macht dir die Kapazität nach Mass..

Such mal nach Aikido

Grüsse Christoph
Jaws1974
Stammgast
#31 erstellt: 17. Apr 2013, 15:36
Der Aikido ist natürlich was ganz Feines, wird aber nochmal gut 100€ teurer als der V-LPS, wenn man ihn sich fix und fertig liefern lässt.
Welche Musik hörst du eigentlich mit dem Project? Dein gewähltes AT bringe ich irgendwie immer mit Klassik in Verbindung.
Zumindest dachte ich schon ein paar Mal gelesen zu haben, dass das AT440MLa dafür besonders geeignet sei, da es so gut auflöst.
Muss aber zugeben es selber nie gehört zu haben.

Viele Grüße

Bernd


[Beitrag von Jaws1974 am 17. Apr 2013, 15:36 bearbeitet]
Albus
Inventar
#32 erstellt: 17. Apr 2013, 16:16
Tag,

damit es dann irgendwo steht und wieder auffindbar ist, gemessene Werte der Stereoplay/AUDIO-Zeitschriften:
1. V-LPS (ohne Suffix), MM-Modus mit Eingangskapazität von 74 pF.
2. V-LPS II, MM-Modus mit Eingangskapazität von 131 pF.

Ein AT 440 MLa ist nicht - wie (viel zu) viele der AT-Abtaster - auf die 100-200 pF für gemeinte Performance festgelegt, sondern wegen gegenüber dem 440 ML geänderter elektrischer Verhältnisse verträglich mit bis zu 300 pF Lastkapazität. Dabei kommt es - praktisch - auf plus/minus 50 pF nicht an.

Freundlich
Albus
eppic
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 17. Apr 2013, 17:11

Jaws1974 (Beitrag #31) schrieb:
Der Aikido ist natürlich was ganz Feines, wird aber nochmal gut 100€ teurer als der V-LPS, wenn man ihn sich fix und fertig liefern lässt.
Welche Musik hörst du eigentlich mit dem Project? Dein gewähltes AT bringe ich irgendwie immer mit Klassik in Verbindung.
Zumindest dachte ich schon ein paar Mal gelesen zu haben, dass das AT440MLa dafür besonders geeignet sei, da es so gut auflöst.
Muss aber zugeben es selber nie gehört zu haben.

Viele Grüße

Bernd

Also noch mal 100e drauf wären absolut zuviel. Ursprünglich hatte ich hatte ich 200e eingeplant - jetzt bin ich schon bei 330e...

Hauptsächlich werden rockige Sachen gehört, mit wenigen kleinen Außreißern in die Metal, Hip-Hop oder Elektro Ecke. Für die AT440MLa habe ich mich aus zwei Gründen entschieden: Zum einen soll das Tracking bei der extrem gut sein und sie hat mir auch hier zugesagt http://www.youtube.com/watch?v=gLvjPM5wcV8 (Vergleich zwischen AT440MLa, 2M Bronze und 2M Black). Ist zwar nur ein YT-Video, aber man bekommt eine Idee, in welche Richtung es geht.
Rucker_Park
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 17. Apr 2013, 19:36
Also mein "AIKIDO Phono 1+" hat genau 238,50 € + 6,90 € Versand per DHL gekostet und ist komplett mit Gehäuse.

Ich habe u.a. einen Kapazitätswert von 5 pF als Einstellung für mein Nagaoka MP 20 System.

Ich habe den mal im 1:1 Test mit dem ALBS Ram 4 antreten lassen im AA Nachbarforum.

Also lieber Threadersteller die 38,50 € + 6,90 € müssen doch noch drin sein, da lohnt sich jeder Cent.
Soundscape9255
Inventar
#35 erstellt: 17. Apr 2013, 19:44

eppic (Beitrag #1) schrieb:

Bisher schwanke ich zwischen dem Cambridge 651P und dem Musical Fidelity V-LPS II mit leicher Tendenz zum Cambridge auf Grund des Subsonic Filters. Auch finde ich den Radial J33 recht ansprechend.


Vom "Musical Fidelity" würde ich aufgrund dieser Aussagen Abstand nehmen:

http://www.hifi-foru...m_id=29&thread=12699
Jaws1974
Stammgast
#36 erstellt: 17. Apr 2013, 20:07
Ich kann nur sagen, dass mein V-LPS wunderbar läuft.
Ich habe keine Ahnung wie er mit nem anderen Netzteil läuft, aber das interessiert mich auch nicht, da ich wirklich nichts vermisse.
Ich frage mich da schon wie viel Voodoo bei der Sache mit den extra tollen Zusatznetzteilen dabei ist.

Den Preis von dem Aikido finde ich verblüffend, kostet doch derzeit die Basisausführung als Bausatz (!) in der Bucht 217€.
Herr Otto hatte auch mal davon geschrieben, dass er die Preise anpassen musste.
Wollte er der TE nicht 200€ inkl. Pre und System ausgeben? Aikido + AT wären aber schon rund 420€.

Warum nicht einfach mal den V-LPS (II) bestellen und mit dem Red ausprobieren?

Grüße
Bernd
Rucker_Park
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Apr 2013, 20:19

Jaws1974 (Beitrag #36) schrieb:
Den Preis von dem Aikido finde ich verblüffend, kostet doch derzeit die Basisausführung als Bausatz (!) in der Bucht 217€.
Herr Otto hatte auch mal davon geschrieben, dass er die Preise anpassen musste.


Der Phono 1+ ist momentan in der Bucht nicht gelistet, aber es ist genau die Version die für 98 € (Nur das Innenleben) Angeboten wird.
Es steht auch drin, dass es die vom Phono 1+ ist.

Auf Anfrage fertigt er das Komplettgerät auch.
Jaws1974
Stammgast
#38 erstellt: 17. Apr 2013, 20:27
Das bezweifele ich gar nicht. Ich habe mich nur ob des günstigen Gesamtpreises gewundert.
Letzte Woche erst war noch der Bausatz des Aikido (ohne +, also ohne Anpassung der Kapazität) für 217,90 drin.
Deswegen kam mir der Preis von 238 als Fertiggerät und anpassbar sehr günstig vor.
That's all.

Grüße
Bernd
*mps*
Stammgast
#39 erstellt: 17. Apr 2013, 20:29
Nimm doch einfach ne kleine CREEK

Gruss
Michael
audio_cat
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 17. Apr 2013, 20:54
Hallo,

das Herr Otto die Preise anhob, liegt darin begründet, dass er als Kleinunternehmer nicht mehr von der Umsatzsteuer befreit ist. Mit der Option der Anpassung an die Kapazität erhält man jedenfalls von ihm ein individuelles Gerät und nichts aus einer standardisierten Serienproduktion; wo häufig auch nur Stichproben durchgeführt werden. Dies hat natürlich auch seinen (Mehr) Preis. Ähnlich, wenn man zu einem guten Metzger Wurst kaufen geht, anstatt der schönen verpackten Einheitswurst aus der Selbstbedienungkühltheke eines Supermarktes.
Fhtagn!
Inventar
#41 erstellt: 18. Apr 2013, 05:49

Ich habe u.a. einen Kapazitätswert von 5 pF als Einstellung für mein Nagaoka MP 20 System.


5 pF sind zu niedrig gewählt. Dein MI Nagaoka muss wie ein MM System einen Schwingkreis mit einer Resonanzfrequenz von runden 14kHz bilden. Hierzu benötigt das System eine gewisse "Mindestkapazität", in diesem Fall würde ich nicht unter 50-70 pF wählen.
max130
Stammgast
#42 erstellt: 18. Apr 2013, 06:13

Jaws1974 (Beitrag #36) schrieb:
Ich kann nur sagen, dass mein V-LPS wunderbar läuft.
Ich habe keine Ahnung wie er mit nem anderen Netzteil läuft, aber das interessiert mich auch nicht, da ich wirklich nichts vermisse.
Ich frage mich da schon wie viel Voodoo bei der Sache mit den extra tollen Zusatznetzteilen dabei ist.

Grüße
Bernd


Servus Bernd und Alle

Das Netzteil halte ich für mit das wichtigste Bauteil eines Verstärkers.
Denn das Ausgangssignal ist nichts anderes als die vom Eingangssignal modulierte Netzteilspannung / der Netzteilstrom.
Das heisst, dass alle Unzulänglichkeiten der Netzteilspannung (Welligkeit, Impulsschwäche, nicht ausgefilterte Netzstörungen...) auch das Ausgangssignal beeinflussen.
Manche selbsternannte High-End Schmieden übertreiben zwar dermaßen, dass es an Voodoo herankommt, aber eine bessere Versorgung als mit einem Steckernetzteil halte ich für nachhörbar.
Ein preiswerter Test für Lötkundige ist das Anfertigen einer Versorgung mit Bleigelakkus, welche eine völlig störungsfreie Gleichspannung liefern können.

Soweit meine Meinung zu Netzteilen an (Phonovor-)Verstärkern.

VG
Stefan
Soundscape9255
Inventar
#43 erstellt: 18. Apr 2013, 06:24
Hallo Stefan,


max130 (Beitrag #42) schrieb:
Denn das Ausgangssignal ist nichts anderes als die vom Eingangssignal modulierte Netzteilspannung / der Netzteilstrom.
Das heisst, dass alle Unzulänglichkeiten der Netzteilspannung (Welligkeit, Impulsschwäche, nicht ausgefilterte Netzstörungen...) auch das Ausgangssignal beeinflussen.


Bitte nicht diesen Unsinn der Jubelpresse einfach so unüberlegt verbreiten.

Danke.
max130
Stammgast
#44 erstellt: 18. Apr 2013, 07:13
@ soundscape9255

werd mal konkreter, bitte!

Was genau stört Dich an meinem Post?

Warum gehst Du davon aus, dass ich diese Meinung aus der Jubelpresse übernommen habe?

Wie denkst Du, wird das Eingangssignal in einem Phonovor- Verstärker verstärkt?

Bitte vermeide in Zukunft, solche pauschalen Einwürfe zu machen, die geeignet sind eine offene Diskussion abzuwürgen.

VG
Stefan
Soundscape9255
Inventar
#45 erstellt: 18. Apr 2013, 07:18
Deine Aussage kenne ich sonst nur von diverser HiFi-Prosa, die ein schlechtes Elektronikverständnis zugrunde legt, oder einfach nur Marketinggründe hat.


max130 (Beitrag #44) schrieb:

Wie denkst Du, wird das Eingangssignal in einem Phonovor- Verstärker verstärkt?


Am besten mit einem Operationsverstärker.


[Beitrag von Soundscape9255 am 18. Apr 2013, 07:20 bearbeitet]
Rucker_Park
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 18. Apr 2013, 07:48

Fhtagn! (Beitrag #41) schrieb:

Ich habe u.a. einen Kapazitätswert von 5 pF als Einstellung für mein Nagaoka MP 20 System.


5 pF sind zu niedrig gewählt. Dein MI Nagaoka muss wie ein MM System einen Schwingkreis mit einer Resonanzfrequenz von runden 14kHz bilden. Hierzu benötigt das System eine gewisse "Mindestkapazität", in diesem Fall würde ich nicht unter 50-70 pF wählen.


Inklusive dem Kapazitätswert des Tonarmkabels komme ich auf 105 pF. Und 100 - 150 pF sollte es doch sein. Laut Vinylengine 100 pF.

Hmm ich hätte noch 47 pF zur Auswahl am Gerät.


[Beitrag von Rucker_Park am 18. Apr 2013, 07:51 bearbeitet]
max130
Stammgast
#47 erstellt: 18. Apr 2013, 11:12

Soundscape9255 (Beitrag #45) schrieb:
Deine Aussage kenne ich sonst nur von diverser HiFi-Prosa, die ein schlechtes Elektronikverständnis zugrunde legt, oder einfach nur Marketinggründe hat.


max130 (Beitrag #44) schrieb:

Wie denkst Du, wird das Eingangssignal in einem Phonovor- Verstärker verstärkt?


Am besten mit einem Operationsverstärker.


Soso.
Danach habe ich gar nicht gefragt. Weisst Du denn, wie ein Verstärker funktioniert?
Wie steht es denn mit Deinem Elektronikverständnis?

VG
Stefan
Soundscape9255
Inventar
#48 erstellt: 18. Apr 2013, 11:30
Ja, "Berufsbedingt". Wir können das in beliebiger Tiefe diskutieren. Leg los und erzähl mir, warum du da so ein großes Problem mit dem Netzteil siehst.




Moderation: Unnötiges und verschachteltes Vollzitat auf Direktantwort entfernt. Bitte zukünftig beachten!!


[Beitrag von Pilotcutter am 18. Apr 2013, 11:33 bearbeitet]
Spezialized
Inventar
#49 erstellt: 18. Apr 2013, 15:58

Fhtagn! (Beitrag #41) schrieb:

Ich habe u.a. einen Kapazitätswert von 5 pF als Einstellung für mein Nagaoka MP 20 System.


5 pF sind zu niedrig gewählt. Dein MI Nagaoka muss wie ein MM System einen Schwingkreis mit einer Resonanzfrequenz von runden 14kHz bilden. Hierzu benötigt das System eine gewisse "Mindestkapazität", in diesem Fall würde ich nicht unter 50-70 pF wählen.


Soo nochmal mit altem Account

Inklusive dem Kapazitätswert des Tonarmkabels komme ich auf 105 pF. Und 100 - 150 pF sollte es doch sein. Laut Vinylengine 100 pF.

Hmm ich hätte noch 47 pF zur Auswahl am Gerät.


[Beitrag von Spezialized am 18. Apr 2013, 15:59 bearbeitet]
Soundscape9255
Inventar
#50 erstellt: 22. Apr 2013, 10:03
@max130: Kommt da von was von dir, oder war das nur heiße Luft?
max130
Stammgast
#51 erstellt: 22. Apr 2013, 11:29
Hallo Soundscape,

schade, dass Du so eine Agressivität zeigst.

Unsyphatisch ist mir, dass Du nicht mit Deinem Namen schreibst.

Und da ich weder diesen Thread kapern will noch es nötig habe, hier Wortgefechte in Grundsatzdiskussionen zu liefern (zu der ich mich zugegebenermassen beinahe habe hinreissen lassen), lasse ich es lieber dabei bewenden.
Wenn Du es nötig hast, Dich als Sieger eines Wortgefehtes zu fühlen, dann freue Dich.

Meine Meinung zu dem Thema muss ich nicht wiederholen, die geneigten Mitleser werden sich da schon selber Ihre für sie nützliche Information herausgezogen haben.

Viele Grüsse
Stefan
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