Kennt jemand den Lenco L65?

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Marsilio
Inventar
#1 erstellt: 19. Mai 2013, 22:38
Lenco L65Kennt jemand hier im Forum den Lenco L65?

Ich habe das Teil vor etwa 15 Jahren mal für umgerechnet 30 Euro an einem Flohmarkt gekauft. Seither lief es regelmässig an meiner NAD-Anlage (inkl. Preamp). Jetzt habe ich mir für diese etwas besseres und schöneres (einen Revox B795) gegönnt und wollte den Lenco eigentlich in den Ruhestand verabschieden - aber irgendwie bringe ich das nun doch nicht übers Herz. Zu zuverlässig versah der alte Lenco mit seinem unmöglichen Design (entwickelt wohl für Grobmotoriker mit Bärentatzen) all die Jahre hinweg seinen Dienst.

Für unser neues Dachzimmer habe ich mir kürzlich einen gebrauchten Denon-PMA1500RII-Verstärker zugelegt. Eigentlich hatte ich die Idee, dafür bei Gelegenheit einen Thorens-Plattenspieler zu suchen. Nun habe ich an den Denon mal Lenco mal angeschlossen. Trotz unmöglichen alten Billig-Boxen (ich bin noch auf der Suche nach was besserem) bin ich erstaunt, wie gut die Kombi klingt. Viel besser als gedacht. Am Lenco ist ein Shure-Tonabnehmersystem montiert, die Nadel ist eine Shure 75HE.

Was meint Ihr? Doch Behalten? Für wie gut (oder schlecht) schätzt Ihr den L65 ein? Lässt sich die Kombi allenfalls kostengünstig noch tunen? Gross Geld ausgeben möchte ich eigentlich nicht.

LG
Marsilio


[Beitrag von Marsilio am 19. Mai 2013, 22:41 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 20. Mai 2013, 14:42
Der L-65 ist ein sehr solider Dreher, der immer wieder unterschätzt wird. Im Schatten des L-75 stehend hat er diesem gegenüber doch einige Vorteile, so z.B. den unproblematischen Riemenantrieb und die zuverlässige Vollautomatik.
Im Vergleich zu zeitgenössischen, bekannteren Laufwerken, braucht der Lenco sich in keiner Weise verstecken.

Ich würde ihn behalten und mit einem guten Tonabnehmer bestücken, er wird es dir danken.
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 20. Mai 2013, 17:46
Ueber den L75 liest man ja ab und zu noch was, aber den L65.. Wurde damals wohl nicht gross verkauft. Hat jemand eine Ahnung, in welchem Zeitraum die Teile produziert wurden? Ich schätze mal auf zweite Hälfte der 70er, ohne aber jede Ahnung zu haben... Bei mir war das ja auch ein Zufallskauf ins Blaue. Aber einer, der nicht schlecht war: In 15 Jahren kaum Wartung und trotz zweimaligem Umziehen null Defekt.

Was für ein System würde denn da noch passen? Wer hat Vorschläge/Erfahrungen?


[Beitrag von Marsilio am 20. Mai 2013, 17:48 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 21. Mai 2013, 22:34
Mehrfach wird hier ja das Denon-DL110-System lobend erwähnt. Würde dieses System auf den Lenco L65 passen? Auch mein Verstärker ist ja von Denon...
germi1982
Moderator
#5 erstellt: 21. Mai 2013, 23:03

Marsilio (Beitrag #4) schrieb:
...Auch mein Verstärker ist ja von Denon...


Das hat damit nichts zu tun, der Tonabnehmer muss zum Tonarm passen. Die bilden eine mechanische Einheit die dann die Schallplatte abtastet. Ob Tonarm und Tonabnehmer zusammenpassen kann man auch berechnen und zwar aus der effektiv bewegten Masse des Tonarmes, Masse des Tonabnehmers und aus der Nadelnachgiebigkeit (Compliance).

Bei einer unpassenden Kombination kann der Tonarm anfangen hörbar zu resonieren...das wäre der ungünstigste Fall, im günstigsten Fall hat man Klangeinbußen.


[Beitrag von germi1982 am 21. Mai 2013, 23:04 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 10. Jun 2013, 22:29
So - neue Boxen (AWS 404 - war ein guter Tipp aus dem Forum!) seit zwei Wochen im Betrieb. Jetzt stellt sich mir noch die Frage, ob ich dem Plattenspieler noch ein neues System spendieren soll. Mehrheitlich passt das alte Shure-System gut, im Vergleich zu meinem Haupt-Plattenspieler kommt aber schon der Verdacht auf, dass was neues nicht ganz schlecht wäre.

Wer hat Vorschläge, was da passen könnte? Darf auch gerne etwas höherwertiges sein. Soundmässig höre ich v.a. Jazzfunk und 80er-Pop, und das alles gerne nahe an den Boxen in einem recht kleinen Dachzimmer.
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 15. Jun 2013, 11:53
So, wird wohl das Denon-DL110... Oder doch was von Shure?
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