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Denon DP37/47 vs. Thorens TD320

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Beitrag
Marsilio
Inventar
#1 erstellt: 19. Jul 2013, 20:49
Hallo miteinander

Meine Zweitplattenspieler-Optimierung-Planung geht in eine nächste Runde. Mittlerweile ist mir klar: Ein neuer Gebraucht-Plattenspieler muss her.

Voraussetzungen: Solide, toll im Klang und Möglichkeit der späteren Tonabnehmer-Aufrüstung (mit z.B. einem Dynavector-MM) sollte gegeben sein. Und nice to have, aber kein must: Rosenholz-Ausführung... (mit schwarz oder braun kann ich aber auch gut leben).

Zwei Kandidaten habe ich auf meinem Radar: Denon DP37 oder DP47 sowie der Thorens TD320 - diese Geräte gefallen mir optisch sehr gut. Wie schätzt nun Ihr diese Kandidaten ein? Technisch sind die ziemlich unterschiedlich, das ist mir klar. Aber von der Qualität und vom Sound her gesehen: Gleichwertig einzustufen oder nicht?

LG
Marsilio


[Beitrag von Marsilio am 19. Jul 2013, 20:51 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2013, 16:08
Die Denons und der Thorens sind völlig unterschiedliche Konstruktionsansätze. Sowohl vom Laufwerk als auch vom Tonarm her. Für ein Dynavector (btw: seit wann bauen die MMs? Die bauen doch nur MCs...) würde ich einen TD320 MK2 bevorzugen. Dessen TP90 Tonarm hat 17g effektive Masse, perfekt für ein MC. Der 320 MK1 hat einen anderen Arm, der glaub ich nur 12 oder 12,5g hat, der wäre eher was für MMs. Allzu tief sollte die Compliance des MCs aber auch nicht sein. Ein Denon DL103 führt schon zu Wechselwirkungen mit dem Subchassis (zumindest beim TD2001).
Der DP37 (den hab ich unter anderem selber, den 47er kenne ich nicht aus der Praxis, ist aber ähnlich konzipiert) kann ganz gut mit MMs, aber bei MCs kriegt er schon eine nervöse Note (selbst mit dem Denon DL110, was ja die Serienausstattung war).

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 20. Jul 2013, 19:12
Punkto System bin ich auf dieses hier scharf:
http://www.phonophono.de/dynavector-10x5.html

Man betreibt es jedenfalls über die MM-Buchse...

Muss aber nicht sein - sollte es der Zufall, dass ich an einen Plattenspieler gerate, dessen System einfach toll klingt lasse ich es natürlich drauf (ich gehe einfach mal davon aus, dass die meisten 80er-Plattenspieler, die verkauft werden, ein ziemlich abgenutztes System drauf haben).
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 20. Jul 2013, 19:47
Das geht noch günstiger !

Außerdem:
Plus 18,95 Euro Versand in die Schweiz bei Phonophono
Plus Einfuhrzoll

MfG,
Erik
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 20. Jul 2013, 21:15

Wuhduh (Beitrag #4) schrieb:
Das geht noch günstiger !

Außerdem:
Plus 18,95 Euro Versand in die Schweiz bei Phonophono
Plus Einfuhrzoll

MfG,
Erik


Ja, und ich denke, dass das nur schon deshalb günstiger geht weil die Schweizer Mehrwertsteuer nur etwa halb so hoch wie die Deutsche ist. Ist halt einfach etwas Papierkram.
Zuerst muss ich aber erst mal den passenden PS finden... Glücklicherweise habe ich Zeit.
akem
Inventar
#6 erstellt: 21. Jul 2013, 14:17
Das ist ein sog. High-Output MC. Hat die Ausgangsspannung eines MM, hat aber den Aufbau eines MC.
Elektrisch ist das ggü. einem echten MM sehr vorteilhaft, hat aber den Nachteil, daß man die Nadel nicht selbst wechseln kann.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 21. Jul 2013, 14:44
Sehe ich das also richtig: Auf dem Thorens TD320 wäre so ein Dynavector 10X5 wohl gut machbar, auf dem Denon DP37 bzw. DP 47 eher weniger?


[Beitrag von Marsilio am 21. Jul 2013, 14:45 bearbeitet]
Holger
Inventar
#8 erstellt: 21. Jul 2013, 15:20
Also wenn ich meinen DP-45F richtig in Erinnerung habe, dann sorgt das sogen. Q-Damping dafür, dass der elektronisch geregelte Denon-Tonarm mit SEHR vielen Systemen problemlos klarkommt, so bestimmt auch mit dem Dynavector.
Mein erster guter Plattenspieler (ein Transrotor Golden Shadow, das war 1980) trug übrigens ebenfalls einen eher leichten Arm - den SME 3009 Imp. nämlich - und funktionierte trotz Nicht-Vorhandenseins eines Q-Dampings mit dem Vorgänger des heutigen 10x5, dem DV 10x4, absolut bestens.
Nicht alles, was theoretisch nicht passt, passt auch im wirklichen Leben nicht.
akem
Inventar
#9 erstellt: 21. Jul 2013, 16:14
Da hast Du schon recht. Aber warum ein Risiko eingehen?

Gruß
Andreas
raphael.t
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2013, 16:44
Hallo!

Ich habe auch einen Denon 37F und der kommt mit den unterschiedlichsten Tonabnehmern wirklich gut zurecht.
Der Arm ist sicher keine Schwachstelle, aber die künstliche Welt der Folie, die etwas vortäuschen will, was sie nicht ist, nämlich Holz und der Kunststoffring um den Teller, der vorgibt, Aluminium zu sein, gefallen mir weniger, aber der Klang des Denon ist tadellos. Die Automatik finde ich praktisch.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 21. Jul 2013, 16:45 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 21. Jul 2013, 17:49

raphael.t (Beitrag #10) schrieb:
Hallo!

Ich habe auch einen Denon 37F und der kommt mit den unterschiedlichsten Tonabnehmern wirklich gut zurecht.
Der Arm ist sicher keine Schwachstelle, aber die künstliche Welt der Folie, die etwas vortäuschen will, was sie nicht ist, nämlich Holz und der Kunststoffring um den Teller, der vorgibt, Aluminium zu sein, gefallen mir weniger, aber der Klang des Denon ist tadellos. Die Automatik finde ich praktisch.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael


Mit welchen Tonabnehmern betreibst Du den Denon?

LG
Marsilio
raphael.t
Inventar
#12 erstellt: 22. Jul 2013, 05:08
Hallo Marsilio!

Von VM Red bis Linn K 18, AT 120 und Yamaha MC9 waren schon einige Abtaster drauf.

Grüße Raphael
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