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TD126, 145, 320 vs. SL-1610 & Co.

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Marsilio
Inventar
#1 erstellt: 02. Okt 2013, 15:18
Liebe Forumsgemeinde

Mal wieder ich mit einem Thread... Ich bin immer noch am Ueberlegen, was ich mir für einen Zweit-PS für mein designiertes Lese-/Musikzimmer anschaffen soll. Folgende Modelle sind auf meiner Könnte-Liste: die klassischen Thorense TD126, TD145 Mark II und TD320 sowie als Alternative einen Technics wie z.B. der SL-1610 Mark II. Mir ist natürlich völig klar, dass das zwei völlig verschiedene Konzepte sind (Riehmen- vs. Direkttriebler). Aus den Voten hier im Forum jedoch geht immer wieder hervor, dass eben beide Hersteller hervorragende Laufwerke produzierten.

Nun zu meiner Absicht: Ich möchte einen qualitiativ guten Gebraucht-Plattenspieler fürs feine Hinhören (v.a. Rock, Pop, etwas Fusion und Funk-Jazz), an den ich mittelfristig auch mal ein besseres System der etwa 400-Euro-Klasse anbringen könnte (z.B Dynavector 10x5 oder ähnlich). MC oder MM spielt keine Rolle, brauchbarer Verstärker/Boxen sind vorhanden, ca 1200 LP' s ebenfalls. Grundsätzlich sollte die Kombi etwas besser als mein aktueller Wohnzimmer-Family-Plattenspieler (Revox B795 mit 2M blue) sein. Halbautomat wäre nicht schlecht, muss aber nicht. Optik ist Nebensache. Was meint Ihr so? Was würdet Ihr empfehlen?

LG
Marsilio


[Beitrag von Marsilio am 02. Okt 2013, 15:21 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#2 erstellt: 02. Okt 2013, 15:59
Hallo, Marsilio.

Alle genannten Plattenspieler können mit geeigneter Tonarm-/Tonabnehmerkombination sehr gut aufspielen. Welcher jetzt der Beste ist? Nun, da fangen dann schon wieder die Glaubenskriege an.
Weiter zur Frage sollte stehen, welche Versionen denn gemeint sind, da das durchaus größere Unterschiede macht. Wenn man mal die gebräuchlichsten nimmt, also Thorens TD320MkII, TD126MKIII und TD145MKII, sowie 1610MkII nimmt, dann ergeben sich da schon allein vom Tonarm verschiedene Anwendungsgebiete.
Zum Technics kann ich leider nicht allzu viel sagen, außer, dass der eigentlich ein "Rundrum-Sorglos" Paket für gehobenen Anspruch darstellt. Tuning ist dabei leider (oder zum Glück) nur am Tonabnehmer selbst möglich, alles andere wird sehr aufwändig.
Bei den Thorens würde ich den 126er vorne sehen, da dieser diverse Möglichkeiten der Verbesserung bietet (neuer Tonarm, andere Zarge, ...), jedoch kann man auch in der Grundausstattung vollkommen zufrieden Musik hören (das gilt übrigens für alle genannten Dreher!). Außerdem hat er ein härter aufgehängtes Subchassis. In der Grundausstattung hat dieser den TP16MkIII an Bord, ein sehr guter Tonarm der etwas leichteren Sorte (somit eher für MM/MI geeignet, oder aber für die seltenen weicheren MCs).
Auch der TD145MkII (im Prinzip ein minimal abgespeckter TD160) wartet mit dem TP16, jedoch dem MkII auf. Prinzipiell unterscheidet sich dieser nicht sonderlich vom TP16MkIII, jedoch ist die Headshellkonstruktion nicht sonderlich gut gelöst und sorgt öfters für Verzweiflung und Ärger. Man kann aber ohne Probleme ein TP63 anbringen, wodurch ein "Upgrade" auf MkIII vollzogen wird. Beide TP16 haben eine eff. Masse von 7,5g.
Der TD320MkII hat ein etwas besseres Subchassis (Blattfedern), schwabbelt dadurch nicht so heftig bzw. "besser". Der verbaute TP90 ist ein Tonarm der schwereren Sorte im mittelschweren Segment (17g eff. Masse), wodurch er sich eher für härter aufgehängte MCs eignet. Durch die sehr gute Konstruktion können allerdings auch eigentlich ungeeignete Tonabnehmer mit höherer Compliance sehr gut betrieben werden (populäres Beispiel ist das VM Silver). Auf dem TD320 Mk nix ist der TP16IV verbaut, eine weitere Version des TP16, jedoch mit einer eff. Masse von 12,5g.
In meinen Augen würde ein TD126III die beste Wahl darstellen, das ist allerdings auch von meinem persönlichen Geschmack beeinflusst. Kauf dir einfach denjenigen, der dir am Besten gefällt, zufrieden hören kann man damit allemal.

Sehr gute Informationen bezüglich der Thorens-Dreher kann man Holgers Seite thorens-info.de entnehmen. Unbedingt empfehlenswert!



Martin
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 02. Okt 2013, 20:28
Hallo Martin

Super Antwort, vielen Dank. Der TD145 MkII ist in meine Liste gerutscht weil er mir vom Design her sehr gut gefällt. Um Deine "Warnung" vor der Headshellkonstruktion beim TD 145 bin ich sehr froh. Den 160er habe ich nicht aufgeführt, weil der mir optisch nicht so gefällt. Holgers Seite kenne ich natürlich, ist sehr gut gemacht. Alles in allem scheint der TD320 von all den - grundsätzlich hervorragenden - Thorense-Plattenspielern wohl die unkomplizierteste Lösung zu sein. Der TD126 Mk III wiederum wäre wohl die robusteste Lösung mit dem höchsten Tuning-Potential. Aber wohl auch die teuerste.

Hm, diese Thorense sind doch alles so schöne Plattenspieler...

Technics ist eine andere Plattenspieler-Welt, aber sicher auch sehr gut... Ich denke mal, dass es nebst dem gehypten 1210Mk II-Hype noch genauso gute SL-Modelle gibt, die aber deutlich weniger als ein 1210er kosten. Und da ich ja keinen 1210er will sondern einfach ein wirklich gutes Stück suche, das ich wie in meinem Eröffnungspost mit einem hochwertigen System versehen möchte könnte ich allenfalls auch mit einem Technics-Modell wie eben z.B.dem SL-1610 glücklich werden. Welche Technics-Modelle wären aus dieser Warte betrachtet derzeit besonders empfehlenswert?

Nochmals hm, auch bei Technics gibt es doch so schöne Plattenspieler...


[Beitrag von Marsilio am 02. Okt 2013, 20:46 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#4 erstellt: 02. Okt 2013, 21:06
Hallo,

wirf doch mal einen Blick auf die Mknix Modelle des SL 1300,1500,1600,1700. Die finde ich persönlich schöner, als die Ausbaustufen.

Gruß Thomas
Magister_Verbae
Inventar
#5 erstellt: 02. Okt 2013, 21:19
Hallo, Marsilio.

Bitte, kein Problem. Wenn dir das Design des 145er besser gefällt als das des 160ers, dann schau dir doch mal den 147 an. Ist aber etwas teurer, dafür quasi die Vollausstattung des 160ers mit Endabschaltung.
Wie geschrieben, von den genannten würde meine engere Wahl auf den 126III fallen, wenn's Geld egal wäre. Ansonsten kann man mit einem 320 bzw 320MkII schon zufrieden bis zum Lebensende hören Allerdings wäre mir die Mahagonizarge dann einen gewissen Aufpreis wert (sieht sehr hübsch aus!).
Will man der "Tuningfalle" entgehen, wäre ein Blick auf die Plattenspieler aus St.Georgen definitiv auch nicht strafbar. Dual hat da einige sehr gute Plattenspieler hergestellt... Hier käme auch Antriebsprinzip Nummer 3 dazu, nämlich Reibrad.
Technics/Panasonic hat unbestritten einige sehr gute Plattenspieler hergestellt, die ohne Frage auch gerne unterbewertet werden. Was die 1xxxer Reihe angeht, bin ich leider nicht so der riesige Experte, allerdings sind das sicher alles gute Plattenspieler. Lediglich deren "Design" spricht mich persönlich nicht übermäßig an, da finde ich die Q2/3/33 optisch ansprechender. Willst du richtig hochwertige Tonabnehmer verbauen, würde ich allerdings auch in der Technicshierarchie nach oben schielen. Leider liegen wohl SP-10 und SP-15 außerhalb des Budgets. Aber - wie gesagt - für Technics gibt es kompetentere Ansprechpartner.



Martin
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 03. Okt 2013, 06:42
Guten Morgen zusammen

@Thomas: Danke für die Hinweise, super. Dual kenne ich sozusagen nicht (ausser dass mein Vater in den 70ern so ein Ding in seiner Wega-Kiste hatte). Ich schau' mir die Schwarzwälder aber gerne auch mal genauer an: Welche konkreten Modelle würden denn meinen recht hohen Anforderungen genügen (wären also wert, mit einem vergleichsweise teuren Tonabnehmersystem aufzurüsten)?

@Martin: Auch die von Dir genannten Technics-Plattenspieler schau' ich mir gerne genauer an, danke für den Hinweis.

@alle hier im Forum: Welche Technics-Modelle würden meinen Anforderungen genügen? Wie schon geschrieben ist die Optik sehr zweitrangig, wichtig ist mir die hohe (Audio-)Qualität und die Möglichkeit, das Teil mit guten Tonabnehmern betreiben zu können. Alle Vorschläge sind willkommen!

Euch allen einen schönen Tag!
Vinuel
Stammgast
#7 erstellt: 03. Okt 2013, 10:17
Technics Plattenspieler sind wirklich eher ein rundum-sorglos Paket, viel zu tunen (oder zu warten) gibt es da nicht. Ich finde die Headshellbefestigung sehr bequem, außerdem sind S-Tonarme halt ziemlich praktisch, man muss keine Kröpfung einstellen, sondern nur noch den Überhang. Ich würde die auf jeden Fall empfehlen, nicht so sehr weil sie den Thorens Geräten irgendwie überlegen sind, sondern weil sie sehr hochwertig aufspielen können und gleichzeitig praktisch im Gebrauch sind.

Die interessanten Technics Modelle wurden eigentlich schon alle genannt, der Tonarm ist bei ihnen immer sehr ähnlich, wenn nicht identisch, zum Tonarm des 1200/1210 MK2. Es lassen sich alle Tonabnehmer betreiben, die von der Compliance her mit der effektiven Masse von ca. 12gr kompatibel sind.
Magister_Verbae
Inventar
#8 erstellt: 03. Okt 2013, 11:57
Servus, Marsilio.

Erwähnenswert wären bei Dual die Modelle 1219, 1218, 1229, 1228 bei den Reibradlern. Auch der 1249 (Riemen) sollte nicht verschwiegen werden, ist aber in der Wartung öfter etwas aufwändiger. Ansonsten sind 704 und 721 (beide direktbetrieben) sehr empfehlenswert. Alle genannten Dualdreher lassen sich auch mit hochwertigen Tonabnehmern betreiben.
Man könnte auch über einen Lenco L75/78 mit Fremdtonarm nachdenken, ein PE2020 ist ebenfalls eine sehr solide Basis (wer den jedoch warten möchte, braucht VIEL Geduld).

Was die Technics angeht: Da bist du mit (sehr viel) größerem Budget mit den genannten SPs bedient. Wenn da bspw. ein EPA-100 MkII drauf ist, dann brauchst du im Leben keinen anderen Dreher mehr. Da kannst du dann auch Tonabnehmer der Kiloeuroklasse drunter schrauben



Martin
Marsilio
Inventar
#9 erstellt: 03. Okt 2013, 12:12
Die SP-Technicse habe ich mir vorhin angeschaut, aber die entsprechen optisch nun wirklich nicht meiner Vorstellung eines klassischen Plattenspielers der späten 1970er- und 1980er-Jahre. Den Mehrpreis investiere ich lieber in ein richtig schönes System. Lenco L75 fällt durch, weil mein gesuchter neuer Zweitplattenspieler meinen alten Lenco L65 ersetzen soll, bei dem sich eine Aufrüstung nicht lohnt.

Zum Thema Dual werde ich mich heute Abend auf der Dual-Site einlesen. V.a. 704 und 721 könnten sehr wohl in Frage kommen, danke für den Tipp.

Kann mir jemand die Unterschiede zwischen Technics SL-1300/1310 bis SL1700/1710 etwas erklären? Und wodurch unterscheiden sich die Q2/3/33 im Vergleich zu den 1300ff.?


[Beitrag von Marsilio am 03. Okt 2013, 12:12 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#10 erstellt: 03. Okt 2013, 12:48
Hallo nochmal,

SL 1300->Vollautomat
SL 1400->Halbautomat
SL 1500->manuell
SL 1600->Vollautomat
SL 1700->Halbautomat

Klick mich
Auch hier noch einmal nachzulesen. Die MKII dieser Modelle haben dann noch eine Quarzregelung bekommen, nicht zu verschweigen ist der falsch konstruierte Lift der Ausbaustufen ausgenommen beim SL 1500. Da zerbröselt ein Plastikteil und der Lift ist im Automatikmodus nicht mehr nutzbar.

Gruß Thomas
Marsilio
Inventar
#11 erstellt: 03. Okt 2013, 13:44
Danke für den Link, von den SL1XXX scheinen mir für meine Ansprüche SL1600, SL1700 und auch SL1800 am interessantesten zu sein. Sind auch optisch schöne Maschinen. Hat die Quarzregelung eigentlich effektive Vorteile gegenüber der Servoregelung der älteren Ausführungen?
volvo740tius
Inventar
#12 erstellt: 03. Okt 2013, 13:58
Hallo,

die Quarzregelung ist halt komfortabler, eine gut funktionierende Servoregelung steht einer mit Quarz in nichts nach.

Gruß Thomas
bapp
Inventar
#13 erstellt: 04. Okt 2013, 12:00
Wollte gerade den hier empfehlen - leider zu spät:
http://www.ebay.de/i...ADME:B:WNARL:DE:1123
Gefällt mir persönlich sehr gut - deshalb steht ein solcher auch bei mir zuhause.
volvo740tius
Inventar
#14 erstellt: 04. Okt 2013, 12:15
Hallo,


bapp (Beitrag #13) schrieb:
Wollte gerade den hier empfehlen - leider zu spät:


ja der ist nett, der Auktionspreis ist allerdings annähernd doppelt so hoch wie der damalige Neupreis. Und da steckt dann ein 16€ System dran?

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 04. Okt 2013, 12:16 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#15 erstellt: 04. Okt 2013, 13:52

bapp (Beitrag #13) schrieb:
Wollte gerade den hier empfehlen - leider zu spät:
http://www.ebay.de/i...ADME:B:WNARL:DE:1123
Gefällt mir persönlich sehr gut - deshalb steht ein solcher auch bei mir zuhause.


Schönes Teil, ja. Aber DER Preis - über 600 Euro - scheint mir nun deutlich zu hoch, zumal ja nur ein billiges AT verbaut ist. Ich vermute mal, dass mit etwas Geduld gescheite SL-1600/SL-1700/SL-1800 für einen Viertel oder Drittel dieses Preises gefunden werden können (zumindest hier in der CH), da hätte ich dann ja noch gegen 400.- für ein gescheites System (da würde dann sogar so was edles wie ein Dynavector 10x5 drinliegen).
bapp
Inventar
#16 erstellt: 04. Okt 2013, 15:38
Der aufgerufene Preis ist tatsächlich etwas happig, wobei ich aber auch nur das Gerät an sich empfehlen wollte. Wenn man die Überholung mitrechnet, habe ich aber auch schon fast so viel bezahlt - und bereue es nicht. Den damaligen Neupreis kann man auch getrost vergessen - er läge heute weit höher, wenn denn solche Geräte überhaupt noch gebaut werden würden.
Ich würde jedenfalls gegen kein aktuelles Neugerät tauschen wollen - egal welcher Preislage.
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 04. Okt 2013, 16:19

Marsilio (Beitrag #6) schrieb:
Welche Technics-Modelle würden meinen Anforderungen genügen? Wie schon geschrieben ist die Optik sehr zweitrangig, wichtig ist mir die hohe (Audio-)Qualität und die Möglichkeit, das Teil mit guten Tonabnehmern betreiben zu können. Alle Vorschläge sind willkommen!


Hi,

(noch) nicht gehypt und wegen seines Direktantriebs ohne Quarzregelung manchmal sogar gescholten:

Technics SL-D 3

Er stammt aus dem gleichen Katalog wie der SL-1600 Mk II, vollautomatisch und noch recht wartungsfreundlich. Als Tonabnehmer ein Gold Note Babele. Ein Paket, das unter 200 EUR zu haben ist und mir viel Spaß macht. Hier mein SL-D 3, z.Zt. wieder mit Nagaoka MP-110:

Technics SL-D 3 B

Wird der gleich Tonabnehmer bei angepasster Justage von meinem SL-1600 Mk 2 getragen, klingt es dann etwas feiner und weniger rau. Auch die räumliche Tiefe gewinnt leicht hinzu. Dazu wäre eine Phonostufe wie die Trichord Dino II oder die Gold Note PH-7 notwendig.

Viele Grüße, Carsten
Marsilio
Inventar
#18 erstellt: 05. Okt 2013, 11:31

CarstenO (Beitrag #17) schrieb:

Marsilio (Beitrag #6) schrieb:
Welche Technics-Modelle würden meinen Anforderungen genügen? Wie schon geschrieben ist die Optik sehr zweitrangig, wichtig ist mir die hohe (Audio-)Qualität und die Möglichkeit, das Teil mit guten Tonabnehmern betreiben zu können. Alle Vorschläge sind willkommen!


Hi,

(noch) nicht gehypt und wegen seines Direktantriebs ohne Quarzregelung manchmal sogar gescholten:

Technics SL-D 3

Er stammt aus dem gleichen Katalog wie der SL-1600 Mk II, vollautomatisch und noch recht wartungsfreundlich. Als Tonabnehmer ein Gold Note Babele. Ein Paket, das unter 200 EUR zu haben ist und mir viel Spaß macht. Hier mein SL-D 3, z.Zt. wieder mit Nagaoka MP-110:
Wird der gleich Tonabnehmer bei angepasster Justage von meinem SL-1600 Mk 2 getragen, klingt es dann etwas feiner und weniger rau. Auch die räumliche Tiefe gewinnt leicht hinzu. Dazu wäre eine Phonostufe wie die Trichord Dino II oder die Gold Note PH-7 notwendig.

Viele Grüße, Carsten


Das scheint mir ein richtiger Geheimtipp zu sein. Ich habe gesehen, dass der SL-D3 etwas leicher als der SL-1600 ist. Weiss sonst noch jemand hier, worin sich diese Modelle unterscheiden?


[Beitrag von Marsilio am 05. Okt 2013, 11:33 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#19 erstellt: 05. Okt 2013, 12:55
Sie unterscheidein sich im damaligen Neupreis. Der SL-1600 Mk 2 war fast dreimal so teuer. Der SL-D 3 besteht aus Kunststoff und hat auch keinen höhenverstellbaren Tonarm.


[Beitrag von CarstenO am 05. Okt 2013, 13:29 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#20 erstellt: 05. Okt 2013, 13:57

CarstenO (Beitrag #19) schrieb:
Sie unterscheidein sich im damaligen Neupreis. Der SL-1600 Mk 2 war fast dreimal so teuer. Der SL-D 3 besteht aus Kunststoff und hat auch keinen höhenverstellbaren Tonarm.



Hm, Kunststoff, schade... Preislich wäre so ein Ding ja sehr attraktiv. Ich hab' vorhin rasch Google angeworfen: Hier in der Schweiz wechseln (die wenigen) angebotenen Teile häufig im zweistelligen Bereich den Besitzer. SL-1600/1610 jedoch scheinen, wenn sie nicht von einem professionellen Dealer vertickert werden, auch nicht viel teurer zu sein.

These: Ein guter Technics SL-1610 ist zwar konstruktionsbedingt ziemlich anders als der beliebte und hoch angesehene Thorens TD320, ist qualitativ und klanglich aber als gleichwertig einzustufen und kostet, da fernab vom SL-1210-Hype, gerade mal halb so viel wie ein TD320.

Bitte um Bestätigung oder Widerspruch!


[Beitrag von Marsilio am 05. Okt 2013, 13:58 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#21 erstellt: 05. Okt 2013, 14:01

Marsilio (Beitrag #20) schrieb:
Bitte um Bestätigung oder Widerspruch!


Bestätigung.
Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 05. Okt 2013, 15:33

(noch) nicht gehypt und wegen seines Direktantriebs ohne Quarzregelung manchmal sogar gescholten:


Die Servoregelung ist vollkommen in Ordnung. Die Quarzsteuerung braucht man nicht.
bapp
Inventar
#23 erstellt: 05. Okt 2013, 19:57

Die Quarzsteuerung braucht man nicht.

Kann sein.
Die Quarzregelung braucht man aber, wenn man während des Abspielvorgangs ohne hörbare Tonhöhenschwankungen noch schnell die Platte putzen will.
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 05. Okt 2013, 20:00
Das macht man vor Absenken des Tonarms.
bapp
Inventar
#25 erstellt: 05. Okt 2013, 20:54
Achnee!
Marsilio
Inventar
#26 erstellt: 15. Okt 2013, 21:04
Hallo miteinander

Ich hole nochmals diesen Thread hervor. Ich habe mich nun entschlossen, meine Suche auf zwei (ich weiss, grundverschiedene) Modelle zu fokussieren: Den Thorens TD126 Mark II/III oder den Technics SL1600 Mark II/1610 MarkII. Sind beides Player, die mir gefallen und qualitativ sollen sie gemäss den vielen Einträgen hier im Forum ja über jeden Zweifel erhaben zu sein.

Die Thorense werden hier in der Schweiz noch relativ häufig angeboten. Technics (die Mark II-Versionen gefallen mir optisch - egal ob silber oder dunkel - einfach besser) sind deutlich seltener.

Nun meine Frage: Was wären Eurer Meinung angemessene Preise für diese Teile?

Punkto System (ich gehe davon aus, dass dann ein neues nötig ist) habe ich ebenfalls bereits einen Favoriten: Das Dynavector 10x5. Passt das bei den genannten beiden Plattenspielern?

LG
Marsilio


[Beitrag von Marsilio am 15. Okt 2013, 21:28 bearbeitet]
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