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Marantz 6300 vs. Sharp RP3500

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daimler_freak
Stammgast
#1 erstellt: 07. Feb 2014, 15:56
Hallo,

mal eine Frage an die Experten hier:

Ich habe einen Marantz 6300 mit einem Grado dran und bin eigentlich zufrieden.
Nun habe ich "spontan" einen Sharp RP3500 aus der Bucht gefischt.

Einer von beiden wird am Ende "gehen" müssen.
Was das Optische anbetrifft, kann natürlich nur MEIN guter Geschmack darüber entscheiden, das ist klar.

Was ich mir hier wünschen würde, wäre ein Feedback zum Thema Technik.
Ich lese immer wieder, der Sharp habe einen "interessanten" Tonarm.
Was ist so interessant an ihm und: ist er besser als der Marantz?!?!

Wenn jemand was sinnvolles beitragen kann:
Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag.

Die Peripherie an der der jeweilige Dreher seinen Dienst tut findet sich in meiner Signatur...

Ich sage schon mal DANKE...
manolo_TT
Inventar
#2 erstellt: 07. Feb 2014, 18:25
wenn du den 6300 abgeben würdest, dann hätte ich interesse
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 07. Feb 2014, 19:13
Soweit ich mich an den Sharp erinnern kann, ist dies eine elegante Konstruktion, die höhenverstellbar ist und dank des Gegengewichtes mit einer Vielzahl von Systemen klarkommt.

Ausbau und Verpflanzung des Tonarmes sind unkompliziert.

Das reine Sharp-LW, welches einmal von einem Berliner Forumsmitglied 'chelmisch als " singende, klingende Gehwegplatte " bezeichnet wurde, ist nicht weiter interessant: Ein regelbarer Direktriebler in einer Kunststeinplatte, bei der es sich nicht lohnt, einen anderen Tonarm einzubauen, weil der Bearbeitungsaufwand des Materials subjektiv zu hoch ist.

Daher : Marantz + Sharp-Tonarm für eine andere Gelegenheit behalten und die Gehwegplatte weiterreichen.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 08. Feb 2014, 09:00
Hallo!

Was soll denn an dem alten Sharp-Tonarm so interessant sein? Das ist nur einer der unzähligen S-Tonarme mit Antiskating-Bamselgewicht wie es sie zu duzenden gibt. Das die Lagerkonstruktion optisch eine gewisse Ähnlichkeit z.B. mit einem Grace hat ist auch keine echte Besonderheit und eine Höhenverstellbarkeit schon dreimal nicht.

Optisch ist der alte Sharp garantiert ein Hingucker und das Laufwerk kann ja wohl jeder so aufstellen das Trittschall ü.ä. keinen Einfluß ausüben, -auch dazu gibt es hier einige Theads die man über die Suchfunktion leicht finden kann.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 08. Feb 2014, 20:53
Da widerspreche ich mal spontan:

1. Die Höhenverstellbarkeit und der SME-Anschluß für ein Headshell sind durchaus nicht Standard.

2a) Wer beim Rorschach-Test schon einmal durchgefallen ist und evtl. auch noch Probleme mit der Fokussierung der Augen hat, wird beim Anblick eines Sharp hibbelig werden.

Ist demnach nur ein Einmal-Hingucker !

2b) Die Gehwegplatte sieht in Kombination mit dem Holz subjektiv abstoßend aus.

2c) Rochtig schlimm wird es erst nach jahrelanger Patinabildung mit Tendenz ins Nikotinbräunliche.

3) Nein, nur wenige sind in der Lage, sowohl einen Plattenspieler relativ optimal aufstellen zu können UND die Suchfunktion benutzen zu wollen.

MfG,
Erik
daimler_freak
Stammgast
#6 erstellt: 09. Feb 2014, 18:19
Naja.
Ich bin zwar immer noch etwas ratlos aber es gibt Licht am Ende des Tunnels...

Zwei Pläne "spuken" mir durch den Kopf.

Das "Grundziel" ist das selbe:
Das "Innenleben" eines der beiden in ein DIY-Gehäuse einbauen.

Tendenz Nr. 1:
Ich nehme den Sharp als "Übergangsplayer" und zerlege sauber den 6300er.
Dann fräse ich mir eine MDF oder HDF zurecht.
Als "Muster" für die Außenfom soll hier der Rest meiner Anlage Modell stehen: der DV12 hat fast die gleichen Außenmaße.
Wenn ich dort entsprechend dem 6300er-Gehäuse die Hohlräume reinfräse und das Teil dann in Klavierlack schwarz lackiere, dann sähe das sicher top aus.

Tendenz Nr.: 2:
Ich habe eine 6cm dicke Granitplatte, welche zur Zeit als Gerätebase für den Marantz herhält.
Wenn ich nun die Gehwegplatte gegn die -entsprechend passend gefräste- Granitplatte tausche und den Rest entsprechend anpasse, dann habe ich sicher auch hier ein schönes Stück Plattenspieler...

Im ersten Fall würde ich den Sharp nach Abschluss der Arbeiten weiterreichen, im Fall Nr. 2 müsste der Marantz gehen.
Ich denke, dass ich weder mit dem ersten noch mit dem zweiten Verluste machen würde...

Ich müsste also hier mein Frage nochmal konkretisieren und fragen:
Welcher der beiden ist TECHNISCH der bessere?
Welche "Technik" lohnt es in ein neues Gehäuse umzubauen?


[Beitrag von daimler_freak am 09. Feb 2014, 18:21 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 09. Feb 2014, 21:40
Der Marantz dürfte im Originalzustand ein interessanteres Objekt sein als der modifizierte Sharp.

Der Sharp könnte von einem " ideellen Wertzuwachs " profitieren, wenn Du für das Chassis das Wunschmaterial des zukünftigen Käufers verwenden würdest. Eine Granitplatte ist ebenso wie Travertin Geschmackssache.

Technisch gesehen werden die zwei sich nicht viel nehmen. Akustisch .... nun ja, Glaubensfrage, sozusagen.

Wie wäre es mit dem Kompromiß, daß Du eine HOLZzarge , z. B. Multiplex-Mehrschicht , für den Sharp bauen würdest ?

Ein Zargen-Fetischist würde u. U. Hohlkammern mit einfräsen, in die dann Styroporflocken, Spielsand, Aquariumkies oder Bleischrot eingefüllt werden könnten.

MfG,
Erik
daimler_freak
Stammgast
#8 erstellt: 09. Feb 2014, 22:14
@Wuhduh:
Ich fürchte fast, Du hast mich falsch verstanden...
Ich will einen der beiden so lassen und einen "pimpen".
Der "gepimpte" soll BLEIBEN, der Originale soll gehen...

Ich pimpe also "für mich"...
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Feb 2014, 22:27
Hallo!

Hier solltest du Rational entscheiden, welcher Plattenspieler hat den höheren Marktwert? Den anderen kannst du dann Schlachten und die Einzelteile zum Recyclingbau verwenden.

Ich würde an deiner Stelle allerdings beide verkaufen und mir mit dem Geld einfach die Teile für einen Neubau zusammenkaufen, zwar würde der Erlös wahrscheinlich nicht ausreichen um meine Vorstellungen zu 100% in die Tat umzusetzen aber das läßt sich aus eigener Tasche finanzieren die beiden würden halt nur den Finanziellen Grundstock liefern.

MFG Günther
daimler_freak
Stammgast
#10 erstellt: 09. Feb 2014, 22:41
@Günther:
Ich fürchte, auch wenn Deine Idee sehr logisch, nachvollziehbar und vernünftig klingt, dass ich DAFÜR nicht genug "Ahnung" habe.
Etwas fertiges aus dem einen Gehäuse aus und in ein anderes Gehäuse ein zu bauen ist eine Sache.
Einen komplett neues PS zu "konstruieren" ist eine völlig andere Hausnummer...
Da bin ich raus... ;-)
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 09. Feb 2014, 23:07
Hallo!

Da gäbe es Hilfe auf dem Netz...

Aber es gibt noch eine Alternative, erstmal wäre die Konstruktion auf ein Laufwerk beschränkt, hier könnte man auf die Innereien eines gebrauchten Technics SL-12xx setzen den man in ein gefälliges Gehäuse umsetzt, der Tonarm mußt du ohnehin zukaufen falls du ein bestimmtes Qualitätsniveau überschreiten willst.

Aber das geht natürlich auch mit dem Marantz oder dem Sharp.

Für die Tonarmmontage solltest du genügend Platz vorsehen, hier wäre ein großzügig bemessenes und leicht tauschbares Tonarmbrett Pflicht.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Feb 2014, 23:08 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 10. Feb 2014, 06:18
Moin !

@ Günther:

Puuh, ich bin froh, daß DU den Vorschlag gemacht hattest, BEIDE zu verkaufen. Ich wollte nicht wieder einmal mit meinem Bloss-wech-damit-Gedanken ins offene Messer laufen.

@ Threadersteller:

Hier meine abschließende Meinung mittem wiederholten Basteltipp:

1. Verkaufe den Marantz an einen Fan, der seine Börse weit aufmachen will.

2. Konstruiere für den Sharp eine Zarge, die NUR DEINEN optischen Wünschen entsprechen wird. Nimm Holz, denn dieses Material läßt sich besser bearbeiten. Eine Klangverbesserung wirste mit einer anderen Zarge nicht erreichen.

MfG,
Erik
daimler_freak
Stammgast
#13 erstellt: 10. Feb 2014, 08:41
Erstmal Danke allen, die helfen wollten / geholfen haben....
Ich werde das mal sacken lassen und dann, wenn alles "fertig" ist, ein oder mehrere Bilder hier posten.
Sicher wird das dauern....aber wir haben ja Zeit....
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