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Neuer Phono PreAmp bringt Störgeräusche/Verzerrungen

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Brakebein
Neuling
#1 erstellt: 22. Feb 2015, 20:20
Guten Abend liebe Leute,

Vor ein paar Wochen passierte mir folgendes Desaster...
Als ich auf die B Seite der Platte wechseln wollte, viel mir diese aus der Hand und natürlich auf den Tonarm

Die Platte hat sichtbar und leider auch hörbar davon Schaden genommen... Zum glück keine Rarität gewesen.
Nun zur Technik... Das Auflagegewicht hatte schon mal garnicht mehr gestimmt.
Wie der Rest aussah, ohne vernünftige Prüfmittel schlecht zu sagen, geschweige den wie es dem Tonabnehmer geht


Also mir kurzerhand überlegt vorsichtshalber einen neuen Tonabnehmer zu bestellen plus aller nötigen Justagemittel.
Warum dabei nicht verbessern... Also habe ich mir einen Denon DL-110 bestellt.

Alles montiert, justiert und gefreut... Klingt ja garnicht mal schlecht... Nur der hörbare Unterschied zum vorhergehenden (Audio Technica AT95E) war mir doch etwas zu gering.
Was könnte den Tonabnehmer "bremsen"?
Meiner Meinung nach der Integrierte PhonoAmp des Plattenspielers.

Also einen Musical Fidelity V90-LPS bestellt...
Der erste Höreindruck war sehr gut, dynamisch, gute Bühnenabbildung, sattere Bässe... Auf jeden Fall 1000x besser wie der integrierte Amp... Doch was waren das für nervige Geräusche die ich höre, seit dem das Ding angeschlossen ist?

Nun habe ich mal ein paar verschieden Vinyls ausprobiert...
Der erste Verdacht, dass sich bei sehr lauten Passagen das Geräusch einschleicht, hat sich bestätigt... Dazu ist mir aber auch noch aufgefallen, dass bei einer bestimmten Stimmlage/Tonlage das Geräusch auch vorherrscht.

Um das Geräusch mal zu beschreiben, es ist ein Verzerrtes knistern, vielleicht klingt es auch ein bisschen wie eine Wunderkerze... *KLICK*

Und damit ihr euch auch mal noch eine Vorstellung machen könnt von welcher Stimmlage ich spreche, hört euch mal dieses Lied ab 2:35 an... *KLICK*
Diese Stelle ist noch recht ruhig und klingt sauber, dann kommt das laute Schlagzeug und die ersten Störgeräusche, der Schrei und die Gitarre wiederum klingen sauber, aber der cleane Gesang wird permanent von den Störgeräuschen begleitet...


Nun stellt sich mir die Frage woran liegt das?

Ist der PreAmp defekt?
Ist mir irgendwo ein ein Fehler bei der Tonabnehmer Justage passiert, bzw kann ich mit irgendeiner anderen Einstellung dem entgegenwiken?
Liegt es an der Technik?

Hier nochmal alles aufgelistet:

Plattenspieler: Audio Technica AT-LP 120 USB
Tonabnehmer: Denon DL-110
Phono PreAmp: Musical Fidelity V90-LPS
Verstärker/Reciver: Pioneer VSX-D510
Lautsprecher: Quadral Rubin


Danke für's lesen und
ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

MfG
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 22. Feb 2015, 22:36
Nabend !

Wenn alle Schallplatten bei einem anderen Spieler aus Freundeskreis ohne hörbare Störungen wiedergegeben werden, liegt es nicht daran.

Das Denon braucht einen MM-Eingang und ca. 2,2 Gramm Auflagekraft. Klingt es auch so seltsam , wenn Du den integrierten Preamp benutzt ?

Wenn JA und der Tonarm durch die fliegende Platte im Lager - wahrscheinlich - nicht beschädigt wurde, liegt es am Denon.
Wenn NEIN liegt es am MF.

MfG,
Erik
Brakebein
Neuling
#3 erstellt: 22. Feb 2015, 23:58
Hallo,
Also mit dem integrierten Amp höre ich nicht das kleinste Anzeichen von den "Wunderkerzen"...


Hab das Auflagegewicht auf 1,8g laut Beipackzettel (18Nm +/- 3Nm) eingestellt...
Ich kann ja nochmal auf 21g erhöhen und mal schauen ob sich was ändert.

Angeschlossen ist der Spieler auch an MM-Eingang, am MC klingt es fast noch schlimmer (nur mal ausprobiert)...

MfG

Edit: Auch ein erhöhtes Auflagegewicht bringt keinen Unterschied.


[Beitrag von Brakebein am 23. Feb 2015, 10:13 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 23. Feb 2015, 11:47
Lieber nicht, 21g wären ein bisch arg viel... Ich betreibe meine 110er auch immer mit 1,8-1,9g, das paßt schon.
Wenn über den integrierten Pre alles okay ist dann muß es an der Musical Fidelity liegen. Ich hab schon ein paar mal gelesen, daß es hier wohl ab und zu Probleme mit dem mitgelieferten Netzteil gibt. Wenn Du vielleicht zufällig ein anderes passendes Steckernetzteil rumliegen hast (auf Spannung, maximalen Strom und die Polung des Steckers achten) könntest Du das mal ausprobieren.

Gruß
Andreas
Brakebein
Neuling
#5 erstellt: 23. Feb 2015, 17:41
Hallo, hab eines gefunden...
Allerdings war der Stecker zu groß, also mal fix umgelötet...

Es ist erstaunlich das durch den Tausch mein Problem behoben ist!
Jetzt ist die Frage ob es am Aufbau des Steckers liegt oder daran das dieser 500mA mehr liefert als der originale.

Aber ich danke dir schonmal vielmals für den Vorschlag

MfG

Edi: Der Fehler lag ganz wo anders... Natürlich hab ich in dem Moment, wo ich das neue Netzteil probiert habe, keine Störgeräusche gehabt.
Was ich aber ganz vergessen habe, das der Spieler auch noch per Y-Kabel am PC angeschlossen ist.
Als ich nämlich das neue Netzteil angeschlossen habe war der PC diesmal angeschaltet... Als ich vorhin aber nochmal los bin und den PC ausgeschalten habe, kamen plötzlich die Störgeräusche wieder. Also habe ich die Kabel zum PC abgezogen und dann war wieder Ruhe.
Also verursacht der ausgeschalteten PC die Geräusche.

Nun muss ich sagen das ich mit dem MF vollst zufrieden bin


[Beitrag von Brakebein am 23. Feb 2015, 22:27 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 23. Feb 2015, 19:18
Nabend !

Jo, akem, 21 Gramm Auflagekraft sind wirklich reichlich.

Sehr viel asiatische Billich-Steckernetzteile sind schlichtweg Sch...ubiduh. Insbesonders der herstellerseitig beigepackte Schrott bei MF.

MfG,
Erik
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