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Welcher Phono-PreAmp an Pioneer VSX-921

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Beitrag
Toningenieur
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Mai 2015, 17:32
Hallo Gurus ;-)

Ich möchte nun endlich in die Welt der Schallplatten eintauchen und habe mich für folgenden Plattenspieler entschieden Pro-Ject Debut Carbon mit montiertem MM-Tonabnehmer Ortofon 2M SILBER (mit rein Silberspule).....nun hab ich durch stöbern im Forum bereits erkannt das ich einen Pre-Amp vor meinem Pioneer VSX-921 brauche...die Frage ist nun welchen?...

Mein aktueller Favorit wäre der NAD PP2i

Würde mich über eure Meinung dazu freuen.

Lg Toni
akem
Inventar
#2 erstellt: 10. Mai 2015, 19:44
Der NAD hat nicht gerade das beste Preis-Leistungsverhältnis. Benutze mal die Suchfunktion, dann wirst Du ein bischen was zu dem Gerät finden. Klanglich sehr gut fürs Geld, leider nicht einstellbar. Immerhin passen die meisten MCs (100 Ohm) und für MM gibt es 100pF Eingangskapazität (durch externes Parallelschalten weiterer Kondensatoren kann man das aber bei Bedarf erhöhen).
Wenn's das Budget hergibt nimm einen Musical Fidelity V90LPS oder zumindest eine Project PhonoBox S. Die muß man zwar jedesmal extra einschalten (was mich persönlich nervt) aber sonst ganz ok. Insbesondere ist sie recht flexibel einstellbar.

Gruß
Andreas
Tauern
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Mai 2015, 20:35
Der Art Pre DJ II bietet m.W. für Kapazität zwei Alternativen und kostet unter 50 EUR. Bei Thomann hat das Gerät gute Rezensionen. Und wenn´s nicht gefällt: Fernabsatzgesetz.

Grüße

Tauern
sandmann319
Inventar
#4 erstellt: 10. Mai 2015, 21:36
Project PhonoBox S,
wäre auch meine Empfehlung.
Klanglich sehr gut, tolle Auflösung ein vollkommen offener Raum,
obendrein gut einstellbar, sowohl für MM und MC.
Best Buy für das Geld.
Und keine Probleme mit dem Netzteil.

Der Art Pre DJ II wäre für dein System zu schlecht, ist nur für Einsteiger gut,
du würdest zu viel Klang verschenken.

Gruß Gerd
Toningenieur
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Mai 2015, 05:25
Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen......jetzt schwanke ich stark zwischen Musical Fidelity V90-LPS und der Project Phonobox.....auch preislich liegen die nahe beieinander!



Der Art Pre DJ II wäre für dein System zu schlecht, ist nur für Einsteiger gut,
du würdest zu viel Klang verschenken.


....das ist Balsam für die Seele und gleichzeitig der Beweis für mich das ich keinen Mist zusammengestellt habe habs nämlich noch nicht gehört!
sandmann319
Inventar
#6 erstellt: 11. Mai 2015, 07:40

auch preislich liegen die nahe beieinander!


Darum ja auch
Best Buy für das Geld

Ist für 147,-€ zu haben.

Gruß Gerd

ps:
die Project PhonoBox S erzeugt kein knallen oder ploppen in den Lautsprechern
beim ein und ausschalten wie es der V90 zB. macht,
das schont die Lautsprecher.
Tauern
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 11. Mai 2015, 07:49
Naja, so ein Hammersystem ist das 2M Silver nun wahrlich nicht... Da gibts im OM-Umfeld oder bei Sumiko attraktiveres fürs Geld.

Und der Plattenspieler ist ein Debut Carbon.

Die vorgeschlagenen Pre-Amps sind für diese Combo die berühmte Kanone, die auf Spatzen schießt.

Themensteller, nimm es mir nicht übel. Steck einen Teil des ersparten Geldes lieber in ein besseres Kabel als das mitgelieferte Standardkabel von Project. Das soll nämlich wirklich nichts taugen. Für 20 EUR gibts ordentliche Kabel mit guter Schirmung und geringer Kapazität.

Grüße

Tauern


[Beitrag von Tauern am 12. Mai 2015, 10:51 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 11. Mai 2015, 08:01
Dieses Kabel zB.
Link

hat 80pF und ist für die gesamte HiFi-Verbindung bestens geeignet.
Der Preis spricht für sich, das Ergebnis auch.

Gruß Gerd
sandmann319
Inventar
#9 erstellt: 11. Mai 2015, 09:29
@Tauern
@Alle


Die vorgeschlagenen Pre-Amps sind für diese Combo die berühmte Kanone, die auf Spatzen schießt.


auch dieser Satz ist ein Ammenmärchen und anscheinend nicht aus der Welt zu bringen.

Nimm einmal ein AT91 mit der Thakker Epo E-Nadel
und höre dir das über die genannten Pres einmal an,
im Vergleich zu den billigen Pres, wirst du staunen zu was dieses System fähig ist.

Und für den Fall der Aufrüstung, evt. mal auf MC-System, ist man dann gleich gerüstet.

Ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung,
jeder hat das Recht, es anders zu sehen und zu hören.

Gruß Gerd
volvo740tius
Inventar
#10 erstellt: 11. Mai 2015, 10:06
Hallo,

sandmann319 (Beitrag #9) schrieb:

auch dieser Satz ist ein Ammenmärchen und anscheinend nicht aus der Welt zu bringen.


Nur in Bezug auf das montierte System muss ich da Tauern recht geben, das ist ein 2M red mit Spulendraht aus Silber, Wunschpreis direkt bei Pro-ject 199€- das 2M red kostet die Hälfte - Ersatznadel fürs Silver bei einem Händler 80€. Der Kunde mag denken, er hat ein tolles Beipacksystem und hat doch nur die Erlkönig Version eines OM 10.
Da wäre man mit dem EPO E für den Einstieg wirklich besser und günstiger beraten, sieht aber natürlich auch nicht so schick aus.

Gruß Thomas

Edit:

sandmann319 (Beitrag #4) schrieb:

Der Art Pre DJ II wäre für dein System zu schlecht, ist nur für Einsteiger gut,
du würdest zu viel Klang verschenken.


Anbei mal ein Test von einem Forumianer im A-Forum:Test


[Beitrag von volvo740tius am 11. Mai 2015, 11:33 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Mai 2015, 14:06
Betreibe eine Nadel Thakker Epo E an einem Omnitronic S15 (=AT3600, =AT91) und kenne die Qualitäten dieser Kombination

Habe ich hier auch schon häufiger empfohlen

Das ganze läuft über Cinchkabel AIV Blue Snake (0,75m) an einem Yamaha A-S500 (habe alternativ auch noch eine Phonostufe Dynavox TPR2 rumstehen, die nicht besser als der Yamaha Phonoeingang klingt).

Mir ist schon klar, wovon ich hier rede.

Grüße

Tauern
Toningenieur
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Mai 2015, 06:27

Tauern (Beitrag #7) schrieb:
Naja, so ein Hammersystem ist das 2M Silver nun wahrlich nicht... Da gibts im OM-Umfeld oder bei Sumiko attraktiverers fürs Geld.

Und der Plattenspieler ist ein Debut Carbon.

Die vorgeschlagenen Pre-Amps sind für diese Combo die berühmte Kanone, die auf Spatzen schießt.

Themensteller, nimm es mir nicht übel. Steck einen Teil des ersparten Geldes lieber in ein besseres Kabel als das mitgelieferte Standardkabel von Project. Das soll nämlich wirklich nichts taugen. Für 20 EUR gibts ordentliche Kabel mit guter Schirmung und geringer Kapazität.

Grüße

Tauern


Natürlich stecke ich den Project Debut nicht einfach out of the box an sondern mache einiges am Gerät bzw. mein HiFi Laden des vertrauens....Kabel, Stromversorgung, Dämpfung.....

Und dann halte ich den debut schon für sehr gut, habe ihn mit den Adaptierungen gegen einige andere Plattenspieler gehört und da sind pft welten dazwischen.

Danke an alle fürs Feedback, ich hab jetzt mal den MF V90-LPS geordert und werd sehen ob er hält was er verspricht!

Natürlich schieße ich hier in gewisser weise mit kanonen auf spatzen, es wird euch vermitlich die augen verdrehen wenn ihr wüsstet das ich nur JBL control one zum abhören habe, aber ich möchte mich langsam steigern....


[Beitrag von Toningenieur am 12. Mai 2015, 06:29 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 12. Mai 2015, 07:34
Hallo Themensteller,

ich vermute, dass der Plattenspieler mit Vorverstärker nachher ca. 700 EUR kostet. Bedenke, dass man im Angebot z.B. bei Redcoon respektable Standboxen von Heco (nicht Victa) oder Canton für ca. 400 EUR das Paar bekommt. Für 300 EUR stelle ich dir einen brauchbaren Plattenspieler zusammen (z.B. Omnitronic DD 2550 + Thakker Epo E Nadel + vorgeschlagener VV + bessere Anschlusskabel (vom PS zum VV und vom VV zum Receiver). Nur so als Idee.

Grüße

Tauern
Toningenieur
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Mai 2015, 05:31
@Tauern

Du kalkulierst richtig und mir ist schon bewusst das meine Lautsprecher derzeit der Flaschenhals des Sytems sind, aber ich habe in Naher Zukunft einen Umzug geplant und damit werden dann auch mehr Platz ind neue Standboxen auf mich zu kommen. Die Idee ansich wäre sonst natürlich nicht übel, aber ich muss auch sagen ich kann mir nicht vorstellen das ein Omnitronic mit dem Project mithalten kann.
Tauern
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Mai 2015, 07:11
@Toningenieur,

der Omnitronic kann mit einem Technics SL-D202 und einem Dual CS617Q mithalten

Grüße

Tauern

Nicht vergessen: die Musik spielt vorne am Tonarm, beim System.
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2015, 07:27
Hallo Toni,


ich kann mir nicht vorstellen das ein Omnitronic mit dem Project mithalten kann.


das "Mithalten" bei Laufwerken und Tonarmen halte ich nicht für schwierig.

Du solltest Dir vor Augen führen was ein Laufwerk zu tun hat. Es dreht möglichst die Platte mit der richtigen Geschwindigkeit 33/45 UpM, möglichst ohne Störgeräusche und Vibrationen vom Motor oder Lager an den Tonabnehmer zu übertragen.

Das Chassis/Gehäuse sollte auch dazu beitragen den Dreher von Trittschall zu entkoppeln. Dazu kommen ggf. Komfortfunktionen.

Der Tonarm sollte ohne viel Spiel und Reibung den Tonabnehmer an den richtigen Stellen über die Platte führen. Dazu kommen noch mehr oder weniger Einstellmöglichkeiten und. ggf. Komfortfunktionen.

Wenn Du das vor Augen und ein Grundverständnis von Technik hast, dann weißt Du, dass diese einfachen Grundfunktionen keine "unlösbaren technischen Aufgaben" darstellen.

Das kann man schon daran recht gut sehen, dass selbst einfachste Brettchendreher ohne Subchassis, mit einfachen Gummifüßen, einfachem Motor ohne aufwändige Steuerung, mit einem einfachen Riemenantrieb, einer Antiscatingvorrichtung mit Bammelgewicht, ohne Komfortfunktionen und ohne viel Einstellmöglichkeiten "vom Schlage eines Pro-Ject-Drehers" halbwegs gut eine Platte gedreht bekommen.

Dagegen sind - nahezu beliebige - DJ-Dreher die Krönung der Ingenieurskunst.

Ist aber alles nicht schlimm, da für guten Klang ehedem der Tonabnehmer, insbesondere die mit einem möglichst guten/teuren Schliff, womöglich einem leichten steifen Cantilever und mit einem möglichst leichten Stein versehene Nadel das Klangergebnis bestimmt, wenn alles richtig eingestellt wurde.

Mein Tip: Beschäftige Dich eher mit Tonabnehmer und Nadel, als zu versuchen einen "durchaus hübsch anzusehenden" Brettchendreher in ein ordentliches Laufwerk umbasteln zu lassen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 13. Mai 2015, 11:45 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#17 erstellt: 13. Mai 2015, 07:50
Tach!

Um ein grobes Bild von den technischen Fähigkeiten eines mir unbekannten Plattenspielers zu bekommen, schaue ich gerne zunächst in der Datenbank bei Vinylengine nach. Sowohl der genannte Omnitronic als auch der Project sind als genau der Typ da leider nicht vorhanden, wohl aber "nähere Familienmitglieder".

Alle sind von den Daten her irrwitzig schlecht!

Die Hörschwelle bei Gleichlaufschwankungen liegt m. W. so bei 0,1%. Bei alten Duals, Technics und Thorens sind die dazugehörigen Werte meist fast eine sichere Zehnerpotenz von dieser Schwelle entfernt. Die Projects Debuts und Omintronics reißen diese Hürde. Man will gar nicht wissen, was dann noch passiert, wenn die Geräte ein wenig älter werden...

Bei den Rumpelwerten sieht es nicht viel besser aus. Der Project hat da m. E. zwar noch praxisgerechte Werte, als "gut" würde ich das aber nicht bezeichnen. Die Omnitronics sind da einfach nur peinlich!

Gemessen am Wert "Preis/Leistung" muss man schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man sich neu so einen ... es tut mir leid, das so sagen zu müssen ... SCHROTT ins Wohnzimmer stellt!

Wenn man ohnehin schon eine vergleichsweise hohe Summe in die Vinylhardware investieren will und kann, dann kann man sich doch auch einen überholten Plattenspieler aus der Hochzeit des Mediums inkl. Händlergarantie leisten. Da gibt es genug Auswahl. So ein Gerät ist den aktuellen Modellen von den technischen Werten, der Verarbeitung, der Haptik und dem Komfort um Lichtjahre (!) voraus. Und man hat dann immer noch genug Kohle übrig, um sich einen vernünftigen Tonabnehmer zu leisten. Für das 2m Silber gilt nämlich ähnliches wie für das Laufwerk. Ein Blender!

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 13. Mai 2015, 07:53 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 13. Mai 2015, 08:07

Die Omnitronics sind da einfach nur peinlich!



es tut mir leid, das so sagen zu müssen ... SCHROTT ins Wohnzimmer stellt!


Große Worte....

Ich habe den direkten Vergleich und konnte nichts problematisches feststellen.

Grüße

Tauern
ParrotHH
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2015, 08:32
Hallo Tauern!

Wenn man den entscheidenden und einleitenden Teil meiner Feststellung ("Preis/Leistung") natürlich einfach weglässt...

Ich will ja nicht mal bezweifeln, dass man mit den Projects und den Omnitronics auch irgendwie Platten hören kann, und dass das vielleicht sogar einigermaßen gut klingt. Das kann man aber auch z. B. mit einem Dual 1009, der Anfang der 60er Jahre gebaut wurde, und der ähnliche technische Werte mitbringt. Das aber hätte wenigstens noch eine nostalgische und technikhistorische Komponente, die ja auch für Genuss sorgen kann!

So ist das nämlich: nachdem der Plattenspielerbau in den 70ern und 80ern die Grenze des technisch mit vertretbarem Aufwand Machbaren erreicht hatte, und das millionenfach zu bezahlbaren Preisen solide und zuverlässig produziert wurde, soll man heute Premiumpreise für etwas zahlen, dass gerade mal auf dem Stand der Technik von vor 50 Jahren ist. Und dann wird da noch für weiteres Geld von einem Händler Hand angelegt, um den Pressspan mühsam und einigermaßen sicher über die schon seit Jahrzehnten veraltete Hifi-Norm zu wuchten, und die Verkabelung praxisgerecht zu gestalten.

Das habe ich dann in das groß geschriebene Wort verdichtet, und dabei bleibe ich auch!

Parrot
Tauern
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 13. Mai 2015, 09:14
Sorry ParrotHH,

du wiederholst hier nur Allgemeinplätze aus diversen Threads dieses Forums. Du verfügst ganz offensichtlich über keine persönlichen Erfahrungen im Betrieb des von mir genannten PS. Ich besitze diesen seit ca. 2 Jahren neben den von mir unten genannten Modellen von Technics und Dual. Ich betreibe die Geräte mit SME-Headshell mit verschienden TA. Der genannte Omnitronic verfügt über einen tadellosen Gleichlauf, der Tonarm zeigt kein erkennbares Spiel, die Verarbeitungsqualität ist gut - was will man für 180 EUR Grundpreis mehr, oder? Dagegen ist Project - leider - teuer.

Du solltest dich bei deinen Feststellungen auf Geräte beziehen, die du selbst schon einmal in Betrieb hattest, zumindest dann, wenn du meinst, tendenziell vernichtende Kritik äußern zu müssen. Sonst ist es - bitte sieh es mir nach - bloß Geschwafel.

Dein Hinweis auf Gebrauchtgeräte ist berechtigt. Allerdings werden wirklich gepflegte Geräte inzwischen zu häufig selbstbewussten Preisen angeboten. Zudem bleibt das generelle Reparaturrisiko.

Grüße

Tauern
ParrotHH
Inventar
#21 erstellt: 13. Mai 2015, 11:41
Sorry Tauern,

du wiederholst nur dein subjektives Empfinden aus diversen Abenden unter Einfluss von Hopfen- oder Traubenkaltschalen. Das sei dir gegönnt, aber du verfügst offensichtlich nicht über das Wissen über die technischen Daten des genannten PS. Die kann man aber leicht herausfinden.

Die sind einfach: schlecht!
Gemessen an den technischen Möglichkeiten.
Gemessen an den auf dem "Gesamtmarkt" (inkl. Gebrauchtmarkt) erhältlichen Alternativen.

Das ist kein Geschwafel, das sind nackte Fakten!
Und gilt auch für den Project.



Da der aber ohnehin gesetzt ist, werfe ich mal als möglichen Vorverstärker den Dynavox TC 750 in die Runde. Ich habe meine "Schlafzimmeranlage" letztens nämlich um eine etwas aufgebohrte Variante des TC 750 erweitert, nämlich den TEC TC 754. Der hat angeblich die selbe Phonoschaltung, nur noch ein paar zusätzliche Eingänge (deshalb habe ich ihn gekauft). Wenn man ein ordentliches Netzteil verwendet, gibt es auch keine Zwitschergeräusche mehr. Das Ding ist sehr rauscharm, und tut was es tun soll. Mit einem einigermaßen unkritischen MM-System und ordentlicher Verkabelung hat man für einen geradezu lächerlichen Preis einen ziemlich guten Phonozweig.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 13. Mai 2015, 11:42 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 13. Mai 2015, 12:04

du wiederholst nur dein subjektives Empfinden aus diversen Abenden unter Einfluss von Hopfen- oder Traubenkaltschalen. Das sei dir gegönnt, aber du verfügst offensichtlich nicht über das Wissen über die technischen Daten des genannten PS.


@ParrotHH,

du solltest aufpassen, dass du dich nicht beleidigend wirst!!! Auch ein solches Forum - wie das Internet allgemein - ist kein Ort, an dem man jegliche Umgangsformen vermissen lassen sollte. Denn man kann deine Identität zur Not sehr wohl nachverfolgen.

Tauern
ParrotHH
Inventar
#23 erstellt: 13. Mai 2015, 12:28
@Tauern:
Wenn Du meine Formulierung beleidigend findest, dann solltest Du vorher mal Deine eigene lesen und Deine Aussage daran messen! Denn ich habe nichts anders gemacht, als Deine Aussage (inkl. unhöflicher kleiner Anfangsbuchstaben in der Anrede...) argumentativ gespiegelt, und noch ein wenig Ironie hineingepackt.

Dass das alles nicht ganz ernst gemeint ist, sollte dem zu entnehmen sein.

Zudem sei Dir versichert, dass ich hier nichts (!) schreibe, was ich meinem Gegenüber nicht genau so ganz offen ins Gesicht sagen würde. Meine Identität hier ist nicht "virtuell", ich verstecke mich ganz sicher nicht, und wer herausfinden will, wer ich bin, und wo ich wohne, soll das von mir aus tun.

Parrot
detegg
Administrator
#24 erstellt: 13. Mai 2015, 12:37
@Parrot & Tauern

bitte lasst jetzt mal stecken - es geht hier nur ums Vinyl


Danke!

Detlef
Toningenieur
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 14. Mai 2015, 06:19
Jetzt kenn ich mich garnimmer aus.......sorry aber ich checks nicht mehr...ich habe seit Jahren immer wieder erzählt bekommen wie toll die Project Plattenspieler sind, der Debut Carbon hat fette Üreise abgeräumt, ich hab mir Projects im Laden angehört und war begeistert (zugegeben nicht vom 0815 setup sondern vom "gepimpten") die Dinger sehen klasse aus und hier im Forum hört sichs an als wären sie der größte Müll....

....bin ich da so neben der Spur? Gibts hier niemanden der mal ein gutes Wort für Ürojects übrig hat? Und nicht immer jeden Beitrag aif Preis/Leistung runter brechen....es reicht doch auch mal wenn das Ding die Leistung bring und halt vielleicht 2-3€ mehr kostet als ein andere spieler
Tywin
Inventar
#26 erstellt: 14. Mai 2015, 07:03
Hallo.


Jetzt kenn ich mich garnimmer aus.......sorry aber ich checks nicht mehr...ich habe seit Jahren immer wieder erzählt bekommen wie toll die Project Plattenspieler sind,


wer hat Dir das denn erzählt? Die Leute die Dir diese Dinger verkaufen wollen und die Leute, die kritiklose Werbung/Marketing/Produktvorstellungen(Tests?) für die Leute machen die Dir diese Dinger verkaufen wollen?

Leute meines Alters, die mit Plattenspielern aufgewachsen sind, kennen die ersten Geräte dieser Art als vergleichsweisen Schund. Der Plattenspieler ist aber schon lange tot und von praktischeren Geräten ersetzt worden. Die verbliebene Nostalgie-Nische ist hauptsächlich mit Schund, praktischen DJ-Drehern, hübschen überteuerten Blendern und protzigen Bohrtürmen besetzt.

Wirklich gute und preiswerte HiFi-Plattenspieler gibt es - nach meiner Meinung - derzeit nicht neu zu kaufen. Daher halte ich nur den Kauf eines gebrauchten Drehers aus der Blütezeit des Plattenspielerbaus für sinnvoll, wenn man tatsächlich Platten hören will.


der Debut Carbon hat fette Üreise abgeräumt,


Wer zahlt die Preise? Wer bestimmt wer Preise erhält und in welcher Abhängigkeit steht die Preisvergabe hinsichtlich des Empfängers der Preise? Wie die Preisvergaben beim ADAC - einem gemeinnützigen Verein - abgelaufen sind, ist Dir ja hoffentlich nicht verborgen geblieben. Sei also kritisch. Nicht nur bei solchen Veranstaltungen.


ich hab mir Projects im Laden angehört und war begeistert (zugegeben nicht vom 0815 setup sondern vom "gepimpten") die Dinger sehen klasse aus und hier im Forum hört sichs an als wären sie der größte Müll....


Was hast Du denn da gehört? Du hast die Platte, den Tonabnehmer/Nadel, die Lautsprecher und die akustischen Rahmenbedingungen gehört. Vom Dreher und Verstärker hast Du - bestenfalls - gar nichts gehört.


Und nicht immer jeden Beitrag aif Preis/Leistung runter brechen....es reicht doch auch mal wenn das Ding die Leistung bring und halt vielleicht 2-3€ mehr kostet als ein andere spieler


Wenn es nicht mehr um Preis/Leistung geht, was soll dann eine Beratung bringen? Optische Gefälligkeit liegt ganz und gar im Auge des Betrachters.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 14. Mai 2015, 12:14 bearbeitet]
Philip_
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 14. Mai 2015, 07:56
Hallo Toni!

Ich kann deine Verunsicherung gut verstehen. Du hast dich für einen, in deinen Augen attraktiven, Plattenspieler entschieden. Hier im Forum triffst du allerdings auf Spezialisten, die sich sehr gut mit der Materie auskennen und oft eine Vorliebe für ältere und somit komfortablere Geräte haben, die oft auch besser verarbeitet sind.
Ich selbst habe einen alten Dual und auch einen "Brettchenspieler", wie die neuen Plattenspieler hier gerne genannt werden. Momentan bevorzuge ich auch den Dual, aber mein Rega RP3 - ähnlich deinem ausgesuchten Project - spielt auch einwandfrei und man kann auch mit diesem Gerät schön musikhören. Gerade höre ich mit meinem Rega Platten und es klingt alles gut.

Zu deiner Frage bezüglich des Phonoverstärkers hast du ja reichlich Anregungen bekommen und auch bei der Systemwahl wurden du ja einige genannt.
Also: Solltest du dich auf den Project eingeschossen haben - auch mit dem Plattenspieler kannst du gut deine Platten hören. Und vielleicht kaufst du dir ja bei Zeiten noch einen zweiten Dreher (so was kommt komischerweise öfter vor, als man denkt), dann wirst du bestimmt allein schon der Vielfalt wegen einen gebrauchten Dreher nehmen.

Viele Grüße
Philip
Toningenieur
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 15. Mai 2015, 07:21
Der Pro-Ject ist ja nicht fix gesetzt......was würdet ihr für einen max. Preis von 550€ so vorschlagen?

Ich habe gerade den Thorens TD190-2 im Auge, sollte man da noch was anderes reinbaeuen als OM10?
ParrotHH
Inventar
#29 erstellt: 15. Mai 2015, 08:19

Toningenieur (Beitrag #28) schrieb:
.was würdet ihr für einen max. Preis von 550€ so vorschlagen?

Ganz ehrlich?

Mit meinem Wissen JETZT würde ich mich z. B. nach einem gebrauchtem Dual 604 umschauen. Das ist ein unkomplizierter Direkttriebler mit Halbautomatik. Tonarm und Laufwerk sind Spitze, die Mechanik ist vergleichsweise einfach, da kann nicht viel kaputtgehen. Trotzdem bietet er mit dem praktischen "Rillenfinder" und Endabschaltung inkl. Tonarmrückführung recht viel Komfort. Viel mehr Komfort jedenfalls, als all die Frühstücksbrettchen, die man aktuell kaufen kann.

Wenn man den mit etwas Geduld und Glück in gutem Zustand aus erster Hand bekommt, kostet der zwischen 50 und 100 Euro.

Dann muss man nochmal ein paar Euros investieren, da man fast immer eine paar alte Kondensatoren austauschen muss, einen Umbau von DIN auf Cinch vornehmen, und die Kiste mal neu schmieren sollte. Das ist aber alles kein Hexenwerk, und wenn man zwei linke Hände hat, findet man vielleicht einen netten Dualisten in der Nähe, der das für einen erledigt. Materialwert für das neue Zeugs jedenfalls unter 20 Euro. Das teuerste sind meist ordentliche Cinch-Stecker.

Die Hauben sind bei gebrauchten Plattenspielern ein echtes Problem, denn die Jahrzehnte haben praktisch immer hässliche Spuren im Acryl hinterlassen. Man sollte darauf achten, dass die Haube zumindest keine Risse hat, Kratzer und Schlieren bekommt man weg. Vielleicht will man den Dreher aber ohnehin frei aufstellen, dann ist das auch erst mal egal.

Na ja, und dann kauft man sich für ca. 300€ noch ein Ortofon 540 MK II, das einen richtig guten Nadelschliff besitzt, dadurch eine tolle Auflösung hat, und lange hält. Damit hat man dann einen richtig guten Plattenspieler, mit dem man auf hohem Niveau Platten hören kann. Um es mal platt auszudrücken: wenn Du ein qualitativ vergleichbares neues Gesamtpaket beim Händler erwerben wolltest, kommst Du locker auf einen 4-stelligen Betrag. Und musst dann trotzdem auf den Komfort verzichten!


Aber ich kann verstehen, dass man da als "Anfänger" zuckt. Zu viele Unbekannte, vielleicht mag man das Design nicht, hat Angst, weil man im Problemfall keine Garantie und/oder keinen Ansprechpartner hat, usw. usw.

Kann ich total verstehen!

Trotzdem tut es mir fast weh, wenn ich lesen muss, wie jemand viel Geld für eine vergleichsweise technisch schlechte Lösung ausgibt.

Parrot
Tywin
Inventar
#30 erstellt: 15. Mai 2015, 08:43
Hallo,


Der Pro-Ject ist ja nicht fix gesetzt......was würdet ihr für einen max. Preis von 550€ so vorschlagen?


um ein paar Dreher von Händlern mit Rücktrittsrecht, Gewährleistung und PayPal zu zeigen, die ich für brauchbar/gut halte, ohne damit hinsichtlich des Preises eine Empfehlung zu geben. Da kann man drüber nachdenken wenn Dir davon oder in dieser Art überhaupt etwas zusagt:

Sony PS-X60

http://www.ebay.de/i...&hash=item4d320aa698

SONY PS-6750

http://www.ebay.de/i...&hash=item4ae51834e3

Luxman PD-291

http://www.ebay.de/i...&hash=item3aa9ea6a4f

Hitachi HT 355

http://www.ebay.de/i...&hash=item5d58732154

Die Dreher sind unter meinen eingegebenen Suchbedingungen gerade bei ebay rausgeworfen worden. In ein paar Stunden sind es vielleicht ganz andere Dreher. Ich würde mich an deiner Stelle nicht festlegen und in Ruhe und mit Geduld nach einem Gerät suchen was deine Ansprüche erfüllt.

Wenn der Dreher feststeht, dann kann man sich mit dem Thema Tonabnehmer befassen, dafür würde ich mindestens 100 - 200 Euro einplanen wenn es brauchbaren oder guten Klang geben soll.


Ich habe gerade den Thorens TD190-2 im Auge, sollte man da noch was anderes reinbaeuen als OM10?


Ein OM10 ist "nahezu" das unterste Ende der Tonabnehmer-Nahrungskette. Darunter kommen quasi nur noch OM5, AT91 und deren Derivate.

Deiner Frage nach, scheinst Du Dich mit dem wichtigsten Part eines Plattenspielers noch nicht beschäftigt zu haben. Schau Dir doch mal das breite Angebot an Tonabnehmer und Nadeln an, um einen kleinen Eindruck von davon zu bekommen. Z.B. hier:

https://www.thakker.eu/

http://www.phonophono.de/

http://www.turntableneedles.com/

http://www.jico-stylus.com/

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Mai 2015, 09:06 bearbeitet]
Toningenieur
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 15. Mai 2015, 10:03
Dual 701 brauchbar? Ist das überteuert, würde zumindest out of the box alles passen oder? Wist so einer aus eurer Sicht Wert?

http://www.ebay.de/i...&hash=item4195e01e93
akem
Inventar
#32 erstellt: 15. Mai 2015, 10:18
Der 701 ist ein sehr guter Dreher aber hier mindestens um den Faktor 2 zu teuer. Wenn das ein gewerblicher Anbieter wäre und Garantie drauf geben würde, könnte man über den Preis vielleicht noch diskutieren.

Gruß
Andreas
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