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ein Plattenspieler muss her

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Autor
Beitrag
Bloody332
Stammgast
#1 erstellt: 24. Aug 2015, 07:20
Moin moin,

heute Nacht im Halbschlaf sind die Würfel sind gefallen. Ich kaufe mir heute einen Plattenspieler. In den vergangenen Tagen habe ich mich halbherzig infomieren und bin ich öfters über das Fazit "Älter oft besser" gestolpert.

Da ich keinen blassen Dunst von Plattenspeilern habe, benötige ich kurzfristig eure Hilfe.

Was soll das Gerät haben? Wechselbare Nadel (wenn möglich MM-System, da häufiger genutzt wird), muss ohne viel gebastel laufen, Verstärker wäre vorteilhaft (muss nachgekauft werden). max. 250 (+-) €uro

Im Auge habe ich gerade:
Marantz TT5005 +Verstärker +Start/Stop
Music Hall USB 1 +Verstärker
Dual CS-704
Thorens TD 158 +Vollautomatik +Haube
Dual CS 420 +Start/Stop
Rega RP 1 Cool Grey +Optik -Preis/Leistung
Pro-Ject RPM 1.3 +Optik -Preis/Leistung

Zu welchem würdet ihr am ehsten greifen?
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 24. Aug 2015, 07:28
Hallo,

der Dual 704 - feines Gerät.

Aber unbedingt TELLER, TK und Gegengewicht ABNEHMEN bei Transport und die Transportsicherungsschrauben lösen, hochziehen und wieder festdrehen!!!
Und wie gesagt NUR Abholung, KEIN Versand!!!! Da kommt in 9 von 10 Fällen Schrott an, weil keiner macht sich die Mühe einen Dreher entsprechend vorzubereiten. Ich brauch obwohl ich selber genug geeignetes Verpackungsmaterial habe min. 1 Stunde Zeit um einen Dreher zu verpacken.
Da ist nix mit "schnell-schnell" und einfach "rein in den Karton"

BTW hat der 704 Endabschaltung und einen "Rillenfinder" und das Aufsetzen bei LPs bzw. Singles zu erleichtern.

Achte auf korrektem Gleichlauf, Zustand Nadel (Original-System war entweder Shure V15 III oder Ortofon M20E, beides sehr gute Systeme), funzen vom Strobo und das Antiskating und Lift problemlos funktionieren.

Anleitung: http://dual.pytalhost.eu/704/

Peter
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 24. Aug 2015, 07:51
Hallo!

Hm, was soll heutzutage ein solches Gerät für Features und technische Parameter aufweisen.

-Einen Gleichlauf der bei keine höhere Abweichung als 0,1% hat

-Ein Rumpelabstand von nicht weniger als -50 dB (A-bewertet) -70dB (B-bewertet)

-Eine Drehzahlumschaltung von 45 U/min zu 33-U/min ohne das man dafür von Hand den Riemen umlegen muß oder ähnliche Verrichtungen die technische Primitivität des Gerätes zu offentsichtlich demonstieren.

-Einen Spurfehlwinkel von allenfalls 3° bei einem Plattenradius von 145 mm bei der Tonarmkonstruktion.

Eine Headshell mit einer Halbzollaufnahme für den Tonabnehmer, -andere Beferstigungsarten sind kaum noch in Gebrauch und es werden nur noch wenige Tonabnehmer für alternative Befestigungsmethoden hergestellt-.

Das sind natürlich Minimalanforderungen. aber sie gewährleisten schon ein relativ stressfreies Hören

MFG Günther
HiFiKarol
Inventar
#4 erstellt: 24. Aug 2015, 07:59
Morgen,

Wenn Du Dich noch nicht auskennst, würde ich persönlich zu einem neuen Dreher, statt einen gebrauchten greifen.
Hier würde ich noch den Denon DP 300-f in den Raum werfen. Der hat ne Automatik, einen internen Phone-Pre, und ist RELATIV Plug&Play.

Grüße,
Karol
herrdadajew
Stammgast
#5 erstellt: 24. Aug 2015, 08:07
hallo!

Würde mal eine Frage einwerfen, weil es hier um technische Anforderungen geht. Ist ein Erdungsanschluß (GND) unbedingt nötig und warum haben manche Modelle einen und andere nicht?

VG
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 24. Aug 2015, 08:27
Hallo!

@herrdadajew

Die von dir angesprochene separate Masseausgleichsleitung ist nicht in jedem Fall notwendig, einige Firmen wie z.B. Rega verzichten darauf und führen die Masseausgleichsleitung die vor allem der Schirmung des Tonarmes dient über den Linken Kanal mit ab. Das ist eine ältere Form der Tonarmverdrahtung die bis zum Ender der 1960ger Jahre durchaus üblich war.

Der Nachteil dabei ist das es hier zu Unverträglichkeiten mit dem verwendeten Phono-Entzerrer kommen kann und dadurch zu Brummstörungen.

MFG Günther
Bloody332
Stammgast
#7 erstellt: 24. Aug 2015, 08:35
Ich danke euch drei für ein Feedback.

Zugegeben, ich hatte auf die Aussage "bei dem Dual 704 kann man nichts falsch machen und bedenkenlos kaufen" gehofft. Aber als Platten-Noob schreckt mich das Gerät gerade ab. Zerlegen und zusammen setzen sollte kein Problem sein. Die technische Seite verunsichert mich eigentlich mehr.

@Günther: Als Laie die Wert in die Auswahl mit einfließen zu lassen finde ich recht schwierig.

Hmm, vorsichtshalber werde ich wohl doch zu einem Neugerät greifen.
@Karol: mit dem Denon hatte ich auch schon geliebäugelt. Der Versand hatte mich bisher davon abgehalten, da ich gerne den Einzelhandel aufsuche. Davon wird die Welt auch nciht untergehen. :-)
Edit: gelogen meinerseits. eine hisige Großmarktkette hat ihn abholbar im Sortiment


[Beitrag von Bloody332 am 24. Aug 2015, 08:41 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#8 erstellt: 24. Aug 2015, 08:39
@ günther

Recht vielen dank für die Antwort!!

VG
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 24. Aug 2015, 08:45
Hallo,

jeder Plattenspieler ist ein feinmechanisches Gerät, selbst solche Klopper wie der "Marantz" ...

Daher sollte man immer arg vorsichtig damit umgehen.
Plattenspieler sind keine r2r-Dinger, man sollte schon sich ein wenig damit beschäftigen, aber genau das macht den Reiz auch aus.

Bei dem "Denon" auch ein Hanpin-Gerät sollte man eine andere Nadel (passend wäre eine ATN94 bzw. DN 251E) nehmen, die 3600 brauchen eine viel zu hohe Auflagekraft.

BTW: mit dem "Denon" baugleich ist auch der "Landsberg-Dual" DT 400 USB
http://www.voelkner....oducts_model=Y127961

wo man ebenso an eine DN251E denken sollte. https://www.thakker....ms-251-e-oem/a-7465/

Peter
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 24. Aug 2015, 08:53
Hallo!

@Bloody332

Diese Daten sind durchaus moderat und sollten eigentlich als Minimalkonsens betrachtet werden, die genannten Features sollten ebenfalls als Minimalforderungen gesehen werden.

Nicht umsonst habe ich dir aus dem Wust von Werbeaussagen und überflüssigen Daten die wesentlichen Punkte herausgesucht, ein einfacher Vergleich dürfte die auch als technischer aie damit möglich sein.

Falls die Werte des ausgesuchten Gerätes hier unterhalb dieser Minimalanforderungen liegen würde ich schlicht und ergreifend die Finger davon lassen und mich nach einem anderen Gerät umsehen.

Sollten überhaupt keine Daten die einen solchen Vergleich zulassen irgendwo im Netz veröffentlich sein kann eine Mail an den Vertieb oder Hersteller weiterhelfen. Sollten sich auch auf diesem Weg keine Vergleichsdaten beschaffen lassen würde ich ohne wenn und aber auch hier die Finger weglassen.

MFG Günther
akem
Inventar
#11 erstellt: 24. Aug 2015, 09:43

Bloody332 (Beitrag #7) schrieb:
Aber als Platten-Noob schreckt mich das Gerät gerade ab. Zerlegen und zusammen setzen sollte kein Problem sein. Die technische Seite verunsichert mich eigentlich mehr.


Warum? Das ist eigentlich eines der unkompliziertesten Geräte unter den alten Duals. Wird nicht umsonst gerne den Neulingen empfohlen.

Gruß
Andreas
Bloody332
Stammgast
#12 erstellt: 24. Aug 2015, 12:48
Danke für eure Unterstützung.

@Andreas: mir ist schon aufgefallen, dass es gerne empfohlen wird, daher auch die Auswahl. Frage ist nur, ob ich als Laie ein "Fehlverhalten" der Mechanik mitbekomme. Die Euphorie überflügelt den Verstand und es wird planlos gekauft. Wie jüngst mein 5.1 Boxensystem und CD-Player.

Auf Grund der Überlegung, dass noch ein Vorverstärker her muss, habe ich das Buget auf 350€uro aufgestockt.

Meine neue Rangfolge:
TEAC TN-300 +Verstärker +MM +USB +Anti-Skating +-manuell -Gleichlauf 0,2%
Dual CS-704
Denon DP 300 F
Thorens TD 158 +Vollautomatik
Pro-Ject RPM 1.3 +Optik -Preis/Leistung
Dual CS 420 +Start/Stop
Rega RP 1 Cool Grey +Optik -Preis/Leistung
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 24. Aug 2015, 12:56
Hallo,

den "TEAC" wie auch den Dual 420 vergiss mal...

Wenn möglich seh zu den 704 zu kriegen, aber wie gesagt - vermeide Versand wenn irgend geht (ausser gewerblicher Versender mit Paypal, dann kannst die Kohle zurückholen). Bei 350 Öcken sitzt neben neuer Nadel auch noch ein Phonopre dran.

Peter
akem
Inventar
#14 erstellt: 24. Aug 2015, 15:00
Den Thorens TD 158 kannste auch vergessen. Da kann man nicht mal Auflagekraft und Antiskating einstellen, was ein absolutes No-Go ist und einen Systemwechsel unmöglich macht. Das ist wie ein Auto ohne verstellbares Lenkrad... In den 80ern hat das Ding 200 DM gekostet und war meines Wissens nach der billigste Dreher, der damals überhaupt zu bekommen war (damals unter dem Namen Dual und auch heute gibt es die damaligen Billig-Duals wieder und zusätzlich auch unter dem Namen Thorens).

Den Project 1.3 kannste auch vergessen. Ich hatte einmal nen "Holzfaser"-Teller und nie wieder. Verfärbt und raubt Spielfreude. Außerdem ist mit dem 2M Red eine überteuerte Version des OM10 montiert, wie überhaupt bei allen Neu-Drehern in dieser Klasse (und oft auch weit darüber hinaus) Billigst-Tonabnehmer montiert sind. Wirklich Hifi ist das nicht, ein guter Tonabnehmer kostet schon ne Kleinigkeit...

Den Rega kannste auch vergessen. Der Motor brummt in Verbindung mit MM-Systemen wegen seines Streufeldes. Der Teller ist inzwischen glaub ich aus Plastik, früher war das auch aus "Holzfaser". Der Tonarm ist auch suboptimal, das Gegengewicht resoniert (gut, da gibt es diverse Nachrüst-Alternativen, die aber auch wieder nen guten Hunni kosten) und nen Fehler in der Masseführung gibt's auch. Den kann man zwar beheben, sollte aber bei nem Neugerät eigentlich nicht sein...

Tips für Alternativen:
- diverse Technics (muß ja nicht gerade der gesuchte 12x0 sein, der viel zu teuer gehandelt wird); aufpassen, daß man kein Modell mit T4P-Tonabnehmer erwischt; nicht weil das schlecht wäre aber diese Norm hat sich nicht durchgesetzt und mittelfristig wird es da so gut wie keine Tonabnehmer mehr geben
- Thorens TD280mk2, TD320, vielleicht sogar TD2001 (gibt auch noch andere Thorense, die im Prinzip gut sind, aber so ihre Eigenheiten haben)

Gruß
Andreas
Schneckenhausmann
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 24. Aug 2015, 19:50
Hallo,
ich habe mir vor kurzem einen Plattenspieler zugelegt, dank der tatkräftigen Hilfe des Forums wurde es schließlich ein Technics 3210, der bei mir problemos läuft und mit dem ich sehr zufrieden bin. Gekauft habe ich ihn bei analog-revival.de . Hier kannst du dich ja mal umschauen http://www.analogrevival.de/plattenspieler/0-200/ . Vielleicht kann ja jemand Erfahrenes drüberschauen und einen der angebotenen vorschlagen. Der Verkäufer prüft die Geräte und mein Plattenspieler kam gut verpackt bei mir an. Die Nadel musste ich zwar austauschen, aber das war keine große Sache. Viel Erfolg bei der Suche.

Gruß Nikias
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 24. Aug 2015, 20:53
Nabend !

@ Matze:

Rega RP1 oder artverwandter Pro-Ject aus der Ausstellung oder Vorführung mit höherwertigerem Ortofon-System.

Wenn die Rega's immer und an jeglichen Phonopreamps brummen würden, wäre u. a. dieses Modell eine Fehlkonstruktion und unverkäuflich.

Zu all den beworbenen DUAL aus den alten Modellserien:

Ihr erzählt ja hier eine ganze Menge positives, was zuweilen ausgesprochen oberflächlich ist.

Ich möchte hier einen einmal irgendwann jammen sehen, dem wegen falsch eingestellter Haubenscharnierfedern entweder die Haube gerne leicht bis hart plumpsend aufsetzt bzw. die Haubenrückseite ein- oder beidseitig auf Scharnierhöhe ausbricht. Mir ist bisher niemand begegnet, der die Scharniere mindestens einmal richtig saubergemacht, gefettet und nachjustiert hat.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 25. Aug 2015, 06:13
Hallo!

Abgesehen von fehlender Halbautomatik-/Automatik und teilweise recht primitiv anmutender Technik (keine automatische Umschaltung zwischen den Geschwindigkeiten) gibt es gegen die gegenwärtig gefertigten Plattenspieler nicht allzuviel einzuwenden.

Klar, von dem Glanz und der technologischen Finesse der alten Boliden aus der Blütezeit der Schallplattenspieler sind diese Geräte weit entfernt aber Platten abspielen kann man damit durchaus.

@akem


....... Ich hatte einmal nen "Holzfaser"-Teller und nie wieder. Verfärbt und raubt Spielfreude.......


Ich weiß ja nicht was du eigentlich gehört hast, seit Jahren stehen kleine Pro-Jects mit MDF-Teller bei meinem HiFi-Händler und auch in diversen Haushalten in meinem Bekanntenkreis. Besondere Klangeigenschaften durch den Plattenteller sind weder hier wie dort zu bemerken.

Gut aufgestellt, mit einem passenden System das nicht zu billig eingekauft wurde und korrekt abgeschlossen wurde haben die Pro-Ject-Laufwerke genau so viel Einfluß wie der Rest aller Laufwerke, -nämlich keinen falls Gleichlauf und Rumpeln sich in den Grenzen halten die ich durch die obengenannten Eckwerte skizziert habe.

Wie immer wird hier das Endergebniss durch die Qualität des Abtasters, des Zusammenspiels zwischen Tonarm und Tonabnehmer und nicht zuletzt durch den korrekten Abschluß des Abtastsystems am Phono-Entzerrereingang bestimmt.

Natürlich sind die kleinen "Brettchen" ungleich schwieriger korrekt aufzustellen als z.B. ein alter Thorens mit Subchassis aber es ist trozdem kein Hexenwerk, eine Wandhalterung löst hier in den allermeisten Fällen die Probleme die durch Trittschall umd ähnliche Effekte zu beseitigen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#18 erstellt: 25. Aug 2015, 07:19
Hi,


Hörbert (Beitrag #17) schrieb:

Klar, von dem Glanz und der technologischen Finesse der alten Boliden aus der Blütezeit der Schallplattenspieler sind diese Geräte weit entfernt aber Platten abspielen kann man damit durchaus.


immerhin.

Hier mal einer von den guten alten Plattenspielern:
http://www.ebay.de/i...?hash=item463ff00074

die SL 1700 / 1710 sind jetzt fast 40 Jahre alt u. laufen meistens wie neu
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 25. Aug 2015, 07:47
Hallo!

@.JC.


.......die SL 1700 / 1710 sind jetzt fast 40 Jahre alt u. laufen meistens wie neu........


Na ja, nicht ganz..

Der größte Teil der alten Technics hat mit der Zeit einen meßbar erhöten Rumpel aufzuweisen, Grund ist die als Lagerspiegel dienende Teflonscheibe die sich abnützt.

Einfachste Abhilfe bietet hier das Zerlegen des Tellerlagers und der Austausch gegen ein immer noch problemlos erhältliches Ersatzteil das eigentlich für den SL-12xx MK-II gedacht ist. Panasonic hat in all diesen Jahrzehnten die Abmessungen dieser Teflonscheibe nicht geändert und die Lagerkonstuktion seiner Direktläufer nie überarbeitet.

-Für Sparsame gibt es noch den Tipp die Scheibe einfach umzudrehen, die Rückseite ist zumeist noch in Ordnung.

Und für Perfektionisten gibt es zudem noch den Hartmetall-Lagerspiegel von Joel in passender Abmessung.

Auch der Gleichlauf und die perfekte Geschwindigkeitseinstellung sind bei vielen der alten Direkläufer mit Servoregelung nicht mehr das was sie einmal waren, hier neigen etliche Geräte selbst nach der Warmlaufphase (2-3 Minuten) zum "Weglaufen" und müssen ständig nachgeregelt werden. Oft hilft hier zwar eine gründliche Reinigung der Potis aber in fast genausovielen Fällen kommt man um einen Austausch nicht herum und bei etlichen Fällen half nur der Tausch von Kondensatoren in der Regelung.

Ganz so rosig ist es also mit den alten Direktläfern nicht bestellt, das gilt natürlich nicht nur für die alten Technics-Geräte sonden für alle anderen gleichalten Direktlüfer genauso.

Sich einen der alten Boliden zuzulegen ohne ins Auge zu fassen das teilweise umfangreiche Restaurationsarbeiten ins Haus stehen finde ich ehrlich gesagt recht naiv,

Genau so naiv ist übrigens die Vorstellung man könnte das Gerät in eine beliebige Reparaturwerkstätte (soweit es diese überhaupt noch gibt) oder über das Netz zu einer Restauration geben, ausser einigen Werkstätten die sich hier spezialisiert haben und über die man auch nicht nur gutes hört dürfte das ziemlich hoffnungslos sein. in den meisten solcher Betriebe steht man den spezifischen Problemen mit alten Technik genau so hilflos gegenüber wie der Kunde selbst, schon die Beschaffung von Ersatzteilen stellt die hier angestellten "Beschaffer" oft vor unüberwindliche Probleme.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#20 erstellt: 25. Aug 2015, 08:01
Hi Günther,


Hörbert (Beitrag #19) schrieb:

Sich einen der alten Boliden zuzulegen ohne ins Auge zu fassen das teilweise umfangreiche Restaurationsarbeiten ins Haus stehen finde ich ehrlich gesagt recht naiv, ...


natürlich nicht irgendeinen alten Boliden, sondern schon genau die von mir verlinkten Dreher.
wie zB der hier:
http://www.ebay.de/i...e=STRK%3AMEBIDX%3AIT

bei diesem SL 1500 muss man nichts restaurieren,
hinstellen, anschließen, justieren, Platte drauf, Musik hören: fertig
ParrotHH
Inventar
#21 erstellt: 25. Aug 2015, 08:05
.JC.

Deine Argument- und Lernresistenz ist geradezu beängstigend!

Das sind bestimmt schöne Plattenspieler, nur warum sollte ausgerechnet an denen der Zahn der Zeit nicht in der von Hörbert nachvollziehbar geschilderten Form genagt haben?

Parrot
Marsilio
Inventar
#22 erstellt: 25. Aug 2015, 08:17
Das mit der Servoregelung, die im Laufe der Jahre ihre Präzision etwas einbüsst, mag stimmen. Allerdings habe ich gerade hier im Forum nur selten entsprechende Beiträge gelesen, allzu oft dürfte das Problem also nicht auftreten.

Mein doch schon sicher 35-jähriger Dual 704 benötigt maximal 5 Sekunden, bis die Stroboskopanzeige ihre Wanderung eingestellt hat - und ab diesem Zeitpunkt ist der Gleichlauf perfekt.

Und dann gibt es ja auch die vielen Direkttriebler mit Quartz-Regelung. Mein Revox B795 beispielsweise hat eine quarzstabilisierte Gleichlaufregelung - auch die funktioniert tadellos.

LG
Manuel
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 25. Aug 2015, 08:27
Hi,


ParrotHH (Beitrag #21) schrieb:
warum sollte ausgerechnet an denen der Zahn der Zeit nicht in der von Hörbert nachvollziehbar geschilderten Form genagt haben?


weil deren Elektronik sehr alterungsstabil u. die Mechanik auf höchstem Niveau ist
man muss die Technics Player aber schon kennen, denn es gibt Einige die reparaturanfällig sind

lernresistent kommst übrigens eher Du mir vor,
denn ich habe schon oft erwähnt, was ich gerade schrieb
...
schmiddi
Inventar
#24 erstellt: 25. Aug 2015, 09:16

.JC. (Beitrag #23) schrieb:

lernresistent kommst übrigens eher Du mir vor,
denn ich habe schon oft erwähnt, was ich gerade schrieb
...
;)


Daher ist es also Fakt?

Du hast schon eine seltsame Mischung von Selbstbewusstsein und geballtem Halbwissen.

Aber zumindest bist du meistens sehr erheiternd mit deinen Äußerungen.


[Beitrag von schmiddi am 25. Aug 2015, 09:17 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#25 erstellt: 25. Aug 2015, 09:30
antroposoph....
was willste erwarten?

ich glaub, wenn ich den JC persönlich kennen würde, würd ich ihn trotzdem mögen.
ich hab so leute in meinem erweiterten freundeskreis und daswegen liegen sogar ein paar steiner-schriften bei mir auf dem klo rum.
kurzweilige lektüre zum schmunzeln...
aber auch unter freunden würde ich definitv klar sagen, was ich von dem gemurkse bei seinen anlagen halte.
unterm strich paßt das aber auch alles gut zu einem antroposophen.
wer globuli bespricht und auf nen lederhocker haut, der darf auch lupo-folie und styropor zum entkoppeln der mikroschwingungen hernehmen.
die grundsätzliche richtung ist ähnlich.
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 25. Aug 2015, 09:37
Hallo!

@.JC.

Nun, soo sehr vertrauenserweckend das ich hier so blind Vertrauen würde wie du kommt mir der Text nicht vor:


.......optisch in gutem Zustand mit vertretbaren Gebrauchsspuren......


Nunja, bis auf die etwas trübe Haube, die nich originale Headshell und die nicht vorhandene Nadel des EPC-270C mag das ja stimmen sagt aber darüber hinaus gar nichts aus.


.......technisch einwandfrei geschwindigkeiten sind stabil.......


Mag auch sein sagt aber wenig über den Zustand des Tellerlagers aus, Inwieweit die Geschwindigkeit stabil ist läßt sich erst vor Ort feststellen, der Rumpelabstand ohnehin erst nach einer Messung.

Klar funktionieren die meisten dieser ca. 40 Jahre alten Geräte noch, aber niemand kann genau sagen inwieweit ihre heutigen Parameter noch mit denen des Auslieferungszustandes übereinstimmen bevor sie irgendwo auf dem Tisch waren und mal ganz ehrlich, was nutzt einem Anwender der Mordsruf eines solchen Gerätes wenn die ursprünglichen technischen Parameter die diesen Ruf begründet haben nicht mehr gegeben sind?

@Marsilio

Es gibt hier eine ganze Reihe von Threads in dem es um nichts weiter geht als darum das sich die Geschwindiigkeit mit den Regelbereich der Potis nicht mehr richtig einstellen läßt und eine ganze Reihe anderer bei denen auch die Grobeinstellung der vorgeschalteten Maseter-Potentiometer nichts mehr nützt.

Viele dieser Fälle lassen sich einfach lösen andere hingegen nicht da hier nicht die Drehzahl sondern wirklich der Gleichlauf beeinträchtigt ist hier "flattert" dann im schlimmsten Falle die Strobeanzeige in den weniger schlimmen bemerkt der Anwender eher einen etwas rauhen Ton aber er bekommt die Schwankungen optisch nicht deutlich mit da sie zumeist nur sporadisch und kurzzeitig auftreten gefolgt von Minuten der Ruhe in denen scheinbar alles stimmt. Hier brauchst du ein Oszi und Testscheibe mit eiinem (soweit bei Schallplatte möglich) stabilen Sinuns um den Fehler zu finden und ihn beheben zu können.

Nichts gegen alte Plattenspieler aber wie jede andere Maschine auch brauchen sie Wartung und PÜflege und niemand wird von einer 40 Jahre alten Maschine erwarten können das sie wie am ersten Tag läuft.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 25. Aug 2015, 09:46 bearbeitet]
akem
Inventar
#27 erstellt: 25. Aug 2015, 11:29

Hörbert (Beitrag #17) schrieb:

@akem


....... Ich hatte einmal nen "Holzfaser"-Teller und nie wieder. Verfärbt und raubt Spielfreude.......


Ich weiß ja nicht was du eigentlich gehört hast, seit Jahren stehen kleine Pro-Jects mit MDF-Teller bei meinem HiFi-Händler und auch in diversen Haushalten in meinem Bekanntenkreis. Besondere Klangeigenschaften durch den Plattenteller sind weder hier wie dort zu bemerken.


Dann schnapp Dir mal nen Rega und probiere der Reihe nach diverse dafür erhältliche Teller durch. Rega-eigene Teller wie auch Zukauf-Teller. Natürlich muß man jedesmal den VTA nachjustieren, wofür es spezielle Gewindehülsen gibt, die eine stufenlose Anpassung ermöglichen. Der VTA als Ursprung der Klangunterschiede scheidet also aus Und: auch ohne Tellermatten hören, die das Ergebnis ja auch verfälschen können.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 25. Aug 2015, 12:29
Hallo!

@akem

Da hätte ich einen einfachen Gegenvorschlag, schnapp du dir den Rega und mache von allen diesen Konfigurationen mit dem gleichen Stück jeweils einen Mitschnitt auf einem Rechner mit einer guten Soundkarte, dann brenne alles auf CD und lasse dir von jemand deines Vertrauens dir die Stücke in einer von ihn gewählten Reihenfolge die du aber nicht kennst vorspielen, dabei ordnest du die Teller deinen Höreindrücken zu.

Das Ergebniss kannst du dann ja hier posten.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#29 erstellt: 25. Aug 2015, 14:22
Salute !

@ .JC. :

Du MUSST DRINGENDST zu einem kompetenten Augenarzt und danach Grafikkarte und Monitor tauschen !

Dein verlinkter Technics ist so ein befremdliches Ding, welches keine Freude sondern live-und-in-Farbe eher " letztes Essen einmal rückwärts " bereiten wird.

Bevor ein Spontancholeriker hier wieder gleich den dödeligen Vorwurf der Polemik aus einer Schuppladde holen tutet :

1. Weichzeichner im Grafikprogramm konnte nur schwerlich die schwer verranzte Haube glätten.
2. Antiskating ungleich Gegengewicht
3. Chassisoberseite mit Schmutzstreifen vom Haubenunterrand
4. Tonarm mit befremdlicher Sprenkel-Patina

Und letztendlich ...
5.
... als symbolische Watsche an Dich " Z*E*N*S*U*R " der Hinweis, daß selbst Du " Z*E*N*S*U*R " ohne Nadeleinschub nicht so richtig beim geplanten Abspielen voran kommen wirst !

Wenn Du Boxhandschuhe oder Fäustlinge tragen würdest, könntest Du beim Tippen besser überlegen, was für eine Grütze Du veröffentlichst.

,
Erik

PS: Ich hoffe, dieser Artikulationsstil liegt noch im Toleranzfeld des Moderatorenteams. Mann lernt ja dazu, gelegentlich.
Bloody332
Stammgast
#30 erstellt: 25. Aug 2015, 14:48
Mahlzeit.

Mal im Erst, wie soll mir das ganze rumgebrabbel ab Post 19 weiterhelfen? Es sind auch so schon bömische Dörfer.

Vermutlich sollte ich mir 300 Euro schnappen, in den nächsten Laden gehen und mir so´n Teil kaufen. Ob gut oder schlecht werde ich eh nicht mitbekommen, da ich keine Referenz habe. Ausgehend davon wäre mein Kauf gut. - Selbst wenn ich in die Verlegenheit kommen sollte eine anderen Dreher zu hören, liegt das andere Klangbild an den Boxen und am Verstärker.


Wuhduh (Beitrag #16) schrieb:
...was zuweilen ausgesprochen oberflächlich ist.

Ist doch gut. Dann verstehe ich´s wenigstens.
peacounter
Inventar
#31 erstellt: 25. Aug 2015, 14:52
du mußt dir eh ne menge wissen aneignen, wenn du mit so einem antiquierten gerät wie einem plattenspieler musik hören willst.
kannst dich hier schonmal dran gewöhnen.
plug&play kannste bei vinyl eigentlich vergessen.
eher plug&pray
13mart
Stammgast
#32 erstellt: 25. Aug 2015, 15:04

peacounter (Beitrag #31) schrieb:

plug&pray ;)


dieses Motto gilt, seit es Computer gibt:
versprochen wird alles, dann 'reift' das System beim Kunden.
Mein Plattenspieler hingegen läuft seit den 80er Jahren stoisch.

Gruß Mart
Bloody332
Stammgast
#33 erstellt: 25. Aug 2015, 15:13

peacounter (Beitrag #31) schrieb:
eher plug&pray ;)

Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 25. Aug 2015, 15:20
Hallo!

@Bloody332

Möglicherweise reichen deine 300 Euro nicht ganz aus, ein wenig mehr solltest du schon einplanen.

Für den Anfang würde ich an deiner Stelle dann doch eher so etwas ins Auge fassen:

http://www.audiotra....nce-acryl-superpack/

Hier hast du ein vernüftiges Laufwerk einen vernüftigen Tonarm und ein schon recht gutes System und mußt dich eigentlich um nichts mehr groß kümmern.

Hier noch ein passender Entzerrer:

http://www.trigon-audio.de/index.php?id=88

Damit wäre eigentlich für´s erste alles abgedeckt.

MFG Günther
peacounter
Inventar
#35 erstellt: 25. Aug 2015, 15:31
ich denke, 300,- können mit ein wenig glück schon passen.
wenn ich hier (in köln, also ziemlich große auswahl) bei ebay-kleinanzeigen schaue, finde ich ne menge brauchbares.
da würd ich dann hinfahren, ein paar meiner guten platten mitbringen und testen.
wenn jemand ein ordentliches system drauf hat, kann man wohl auch sonst von pfleglichem umgang ausgehen.

beispiele:
dual
telefunken

wenn ich nicht so mit vinyl auf dem kriegsfuß stehen würde, würd ich mir den telefunken direkt mal anschauen fahren.
würde gut zu meiner vintage-telefunken-anlage passen.
aber ich hab zwei dreher und noch nen verlotterten 1229 im keller.
der 1229 und ein sony werden gehen in nächster zeit.
ich hab genug von dem krempel.
der verbleibende denon reicht, um meine alten scheiben adäquat abzuspielen.
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 25. Aug 2015, 15:39
Hallo!

Na ich weiß nicht, wenn ich Newcomer wäre und möglichst gut Schallplatten hören möchte ohne mich erstmal um das ganze Geraffel drumherum mehr als unbedingt notwendig kümmern zu wollen würde ich nicht bgrade auf eine Lösung setzen bei der ich nicht sicher weiß ob auch wirklich alles so funzt wie es im ersten Moment vielleicht noch den anschein hat und zwei Wochen oder auch zwei Monate (oder vieleicht auch nie, weiß mans?) später ist die Kacke dann am dampfen.

Hier sollte man sich eher erstmal mit Garantie- unf Gewährleistung absichern und nicht unbedingt hauptsache billig einkaufen.

MFG Günther
peacounter
Inventar
#37 erstellt: 25. Aug 2015, 15:43
deswegen sag ich ja:
mit guten eigenen platten hinfahren und hören!

und vorher wissen anlesen.


wenn man das nicht will, reichen 300,- nicht.
das ist klar.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 25. Aug 2015, 15:57
Hallo!

@peacounter

Schön und gut, aber selbst wenn Bloody332 schon Schallplatten hat so hat er doch bisher gar keinen PS, wie soll er, zumal in einem fremden Raum und mit einer gänzlich fremden Hörsituation da überhaupt beurteilen ob das was er du hört so ist wie es sein soll?

Ehrlich gesagt würde ich es mir nicht zutrauen mit Tonträgern die ich zuvor in einer vergleichbaren Situation zu Hause oder bei guten Freunden bei denen ich weiß wies da klingt noch nicht abhören konnte irghendwo ein sicheres Urteil über ein Gerät zu treffen das über "Funktioniert-Funktionier nicht" hinausgehen würde. Das reicht ganz sicher bei einem CDP aus, -nicht aber bei einem PS, die Dinger funktionieren schließlich auch dann noch scheinbar korrekt wenn sie eigentlich schon halb im Eimer sind.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 25. Aug 2015, 15:58 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#39 erstellt: 25. Aug 2015, 16:10

Hörbert (Beitrag #38) schrieb:
Hallo!

@peacounter

Schön und gut, aber selbst wenn Bloody332 schon Schallplatten hat so hat er doch bisher gar keinen PS, wie soll er, zumal in einem fremden Raum und mit einer gänzlich fremden Hörsituation da überhaupt beurteilen ob das was er du hört so ist wie es sein soll?

Ehrlich gesagt würde ich es mir nicht zutrauen mit Tonträgern die ich zuvor in einer vergleichbaren Situation zu Hause oder bei guten Freunden bei denen ich weiß wies da klingt noch nicht abhören konnte irghendwo ein sicheres Urteil über ein Gerät zu treffen das über "Funktioniert-Funktionier nicht" hinausgehen würde. Das reicht ganz sicher bei einem CDP aus, -nicht aber bei einem PS, die Dinger funktionieren schließlich auch dann noch scheinbar korrekt wenn sie eigentlich schon halb im Eimer sind.

MFG Günther
tastet er sauber ab?
jammert er? (klavieraufnahmen bevorzugt).
das würde mir erstmal reichen.
der rest des tunings kann dann folgen aber man kann damit arbeiten.
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 25. Aug 2015, 16:48
Hallo!


.........tastet er sauber ab? jammert er? (klavieraufnahmen bevorzugt).....


Siehst du genau da könnte ich mir bei einer handelsüblichen Schallplatte die ich vorher noch nie in Ruhe angehört hatte gar nicht wirklich sicher sein ob es nun am PS oder einfach an der Pressung respektive der Aufnahme selbst liegt (zumal wennsie schon älter wäre)

MFG Günther
peacounter
Inventar
#41 erstellt: 25. Aug 2015, 18:12
ok, da hast du auch wieder recht.
Bloody332
Stammgast
#42 erstellt: 28. Aug 2015, 13:17
Servus,

ich glaube, dass ich mir einen Blind-Kauf zutraue, obwohl das Wissen über PS eher begrenzt ist. Wenn´s in die Hose geht, war´s halt Lehrgeld. :-(

Daher nochmal kurz die Frage: Dual 704 oder 621? Beide liegen bei 180 Euro und sollen sehr gut gepflegt sein. Welches der beiden Geräte wäre die logische Wahl?
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 28. Aug 2015, 13:27
Hallo!

Kommt ganz drauf an was du selbst willst, einem Halbautomaten (CS-704) oder einen Vollautomaten (CS-621)

Beide haben recht gute Tonarme und Servoregelung im allgemeinen gilt die 7xx-Baureihe als etwas höherwertiger als die 6xx-Baureihe, aber Schallplatten kann man mit beiden gleichgut abspielen.

MFG Günther
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 28. Aug 2015, 13:34
Hallo,

der 704 hat einen höhenverstellbaren Tonarm, das ist ein Argument für ihn.

ABER: Abholung! Sonst kommt Schrott an, die aller-aller-allermeisten Leute wissen NICHT wie man einen Dreher vorbereitet und verpackt (also Gegengewicht ab,Sicherungsschrauben lösen, hochziehen wieder festdrehen, TELLER AB!!!, Haube runter, Tonarm zusätzlich mit Kabelbinder o.ä. sichern)

von Daher, lieber 200 km fahren!!!

Auch bei Abholung: Dreher im Fußraum IMMER den Teller runter und IMMER die Transportsicherungsschrauben hochziehen!!!

Anleitung http://dual.pytalhost.eu/704/

Peter
Bloody332
Stammgast
#45 erstellt: 28. Aug 2015, 13:42
Danke für die blitzartige Rück-Info. :-)


8erberg (Beitrag #44) schrieb:
Abholung!

Deswegen habe ich auch nur 2 Stück zur Auswahl. Zumindest die scheinbar gepflegt daher kommen.

Ich werde mal nen Kaffee aufbrühen , dann werde ich den Verkäufer angeschrieben.

edit:
wieder zu euphorisch gewesen .... Brauche ich noch einen Entzerrer oder Vorverstärker?
Mein Yamaha 575 hat einen Eingang, mein Marnatz CR610 nicht. Über letzteren wird das Gerät laufen.


[Beitrag von Bloody332 am 28. Aug 2015, 13:46 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 28. Aug 2015, 13:54
Hallo,

Phono-Eingang ist beides in einem. Der Frequenzgang muss entzerrt werden und kräftig angehoben werden.

Grund: bei Schallplatten werden tiefe Töne nicht so kräftig geschnitten (spart Platz), Höhen werden angehoben um bei der Wiedergabe wieder abgesenkt zu werden (Rauschminderung, wird bei UKW auch so gemacht).

Der Marantz hat nur LINE (Hochpegel)-Eingänge, also brauchst Du einen.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 28. Aug 2015, 13:56 bearbeitet]
Bloody332
Stammgast
#47 erstellt: 28. Aug 2015, 14:12
Meinerseits blöd ausgedrückt.... Das es am Marantz nicht ohne ein Analogisierer (neues Wort erfunden ) geht, war mir bewusst.

hoffentlich meine letzte Frage: Muss ich zum Entzerrer oder Vorverstärker MC/MM oder einem Kombi-Gerät greifen?

Wäre ich doch bloß bei der CD geblieben.


edit: war zwar verzwickt, aber Frage selber geklärt. Wahl ist auf Pro-Ject Phono Box S MM/MC gefallen.

Nochmals Danke für eure Unterstützung.


[Beitrag von Bloody332 am 28. Aug 2015, 14:24 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 28. Aug 2015, 14:26
Hallo,

kommt auf das System am Dual an... ab Werk war am 704 entweder ein Ortofon M20E oder ein Shure V15 III verbaut, beides sehr gute MM-Systeme.

Allerdings können in über 35 Jahren auch andere Systeme an den Tonarm "gekommen" sein, also mal genau nachschauen.

Wenns eins der Original-Systeme ist:
Original-Nadel : bei der M20E steht "Dual" oder "Ortofon" auf dem Schildchen, bei dem Shure V15 steht auf dem Nadeleinschub "VN 35 E-M"

Wenn nix zu lesen ist wirds ne Nachbaunadel sein, die ist billiger und klingt auch entscheidend schlechter.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 28. Aug 2015, 16:18 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#49 erstellt: 28. Aug 2015, 14:47
Hallo!

Nun ja, mit der Umschaltmöglichkeit von MM zu MC hälst du dir halt alle Optionen offen.

Wichtig bei einem externen Entzerrer ist eine zumindestens rudimentäre Möglichkeit den Phono-Eingang anzupassen.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#50 erstellt: 28. Aug 2015, 21:54
Nabend !

Nö , eine flexible Anpassung ist m. E. nicht besonders wichtig. Ansonsten hätte man in der Vergangenheit keine Primitiv-Zigarettenschachtelförmige Preamps konstruieren und sich das Maul darüber zerreißen brauchen.

@ Peter:

Die Haube bleibt drauf, sofern die Originalverpackung nicht anderes vorsieht !

Sie kann bestimmt mit einer frischen 25L-Mülleimertüte gegen Kratzer minimal geschützt und dann zusätzlich gepolstert werden. Evtl. an der Zarge mit einem Klebeband zusätzlich fixieren. usw. usf.

Lieber eine zerschossene Haube als ein derangierter Tonarm, oder ?

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#51 erstellt: 29. Aug 2015, 11:53
Hallo,

@ Erik: ich nehme daher bei Versand immer ne kaputte Haube zusätzlich die ich noch irgendwo liegen habe... dennoch wird der obere Teil der Zarge noch zusätzlich geschützt damit der Tonarm und die Lagerung nix abbekommt wenn doch ein "Schlag" durchgehen sollte.

Die "gute" Haube wird gesondert verpackt...

Thema Beutelverpackung: wer es ganz genau nehmen will nimmt einen HDPE-Beutel, weil dort keine Additive eingesetzt werden die feine Oberflächen verkratzen können, zu erkennen daran das diese leicht trüb sind und "knistern".

Jaja, ich verkauf jeden Tag das Zeuchs...

Peter
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