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Unerhört gut dieses AT440MLa

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Beitrag
unterberg
Stammgast
#103 erstellt: 26. Sep 2015, 15:39

Haiopai (Beitrag #102) schrieb:

Da ich aber wohl eines der wenigen mit Orginalnadel besitze , hab ich ebenso Bedenken , weil die restaurierten AKGs mit Shibata Schliff
ausgestattet sind und ich dabei nicht vorhersagen kann , ob daraus nicht auch wieder klangliche Unterschiede entstehen , die mir weniger
gefallen . :.


Nun ja, ist natürlich deine Entscheidung, aber ein retipptes AKG mit Shibatanadel wird dem ursprünglichen Klang des AKG vdH sicherlich näher kommen als ein AT 440MLa oder 150MLX

Gruß Frank
Haiopai
Inventar
#104 erstellt: 26. Sep 2015, 15:53

unterberg (Beitrag #103) schrieb:


Nun ja, ist natürlich deine Entscheidung, aber ein retipptes AKG mit Shibatanadel wird dem ursprünglichen Klang des AKG vdH sicherlich näher kommen als ein AT 440MLa oder 150MLX

Gruß Frank


Hi Frank , mag sein , ich hab mit Nadeln mit Shibata Schliff noch nicht viele Erfahrungen sammeln können .
Ich werd mich aber auch nochmal bei vdH direkt schlau machen , weil die auf ihrer Homepage auch Reparaturen
anbieten .

Zumal der Nadelträger von meinem AKG minimal beschädigt ist , ist zwar soweit ich das beurteilen kann nicht hörbar ,
aber von daher werde ich mit nem einfachen retippen wohl nicht auskommen .

Aber gut , sowie es ausschaut , scheidet das AT 440 dann als günstigere Alternative wohl aus , danke für die Antworten .
lini
Inventar
#105 erstellt: 26. Sep 2015, 16:38
be.a: Die hohen Gleichlaufschwankungen liegen schlichtweg an den Toleranzen für die Mittelloch-Exzentrizität. Für die meisten Normen galten hier +/- 0,2 mm - macht bezogen auf die Mitte des Abspielbereich, also einen Abspielradius von ca. 10 cm, entsprechend max. +/- 0,2 % oder das Ganze mal 0,5^0,5 = ca. 0,14 % im Durchschnitt. Noch wilder wird's folglich nahe des inneren Limits, also bei einem Radius von ca. 6 cm - denn da hätten wir dann schon 0,2 / 60, also ca. +/- 0,33 % max., während es am Anfang bei ca. 14,5 cm "nur" rund +/- 0,14 % max. wären. Insofern wären Spieler mit automatischer Zentrierung a la Nakamichi eigentlich schon sehr wünschenswert.

Und daraus erklärt sich natürlich auch eine gewisse Entwicklung bei den Spezifikationen: Im Grunde kommt man bei einer normalen DIN-Messung mit Testplatte selbst bei sehr guter Zentrierung praktisch nicht unter +/- 0,03 %, bestenfalls vielleicht noch +/- 0,02 % - was natürlich irgendwann nicht mehr reichte, als vor allem die Direkttriebler in diese Bereich vorstießen. Entsprechend begann man dann damit, gleich ohne Platte zu messen und einfach den Output des Tachogenerators auszuwerten. An sich nicht blöd und durchaus legitim, denn die Messung soll ja zeigen, was das Laufwerk kann - aber für Anwender ohne Ahnung von der Messmethode freilich auch in gewissem Sinne irreführend, weil sich jene Traumwerte im praktischen Betrieb ja nicht erreichen lassen. Zumal in der Praxis ja zudem auch noch Höhenschläge hinzukommen können und damit "Scrubbing"-bedingte Gleichlaufschwankungen. Zusätzlich wär also eigentlich auch noch eine Plattenansaugung wünschenswert - oder zumindest eine optimierte Tonarmgeometrie mit tiefergelegter Vertikalachse, um das Scrubbing in möglichst engen Grenzen zu halten.

Grüße aus München!

Manfred / lini
unterberg
Stammgast
#106 erstellt: 26. Sep 2015, 22:39
"Zumal der Nadelträger von meinem AKG minimal beschädigt ist , ist zwar soweit ich das beurteilen kann nicht hörbar ,
aber von daher werde ich mit nem einfachen retippen wohl nicht auskommen .

Aber gut , sowie es ausschaut , scheidet das AT 440 dann als günstigere Alternative wohl aus , danke für die Antworten"

Dann bist du der Einzige mit Originalnadel, bei dem der Nadelträger minimal beschädigt ist und der auf dessen Klang steht. Ist es der Originalklang ??? Verhärtete Nadelträgergummis bei AKG sind mir bekannt, beschädigte Nadelträger eher nicht.

Auch nicht schlecht.

Bei Herrn Axel Schürholz ist es kein "einfaches retippen", da bitte ich in den Link zu gehen und festzustellen, dass auch das Nadelträgergummit durch ein Langzeitstabiles ersetzt wird.

Fragen über Fragen über 8000 Beiträge...

Gruß Frank


[Beitrag von unterberg am 26. Sep 2015, 22:42 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#107 erstellt: 26. Sep 2015, 22:51

unterberg (Beitrag #106) schrieb:


Fragen über Fragen über 8000 Beiträge...

Gruß Frank


Weißt du Frank , auf solche dummen Anmachen kann ich getrost verzichten , wenn du spät abends gefrustet bist und meinst
irgendjemandem blöd kommen zu müssen , dann such dir gefälligst jemand anderen aus .

Als ob man mit steigender Beitragszahl hier keine Fragen mehr haben dürfte , selten sowas dümmliches gelesen

Und nur zu deiner Info , das Trägerrohr ist bei meinem System leicht beschädigt , nicht die Nadeldurchführung verhärtet und
das die beim retippen gemacht wird , ist mir auch bekannt .
Es wird also auch ein neues Trägerrohr fällig und dann kann ich auch gleich ein fertig überholtes System kaufen , kommt preislich auf
das gleiche raus .

Mann Junge , du musst es ja nötig haben , du suchst ja förmlich um jemanden einen reinwürgen zu können , absolut daneben .
unterberg
Stammgast
#108 erstellt: 26. Sep 2015, 22:55
Das Trägerrohr, das bei dir vermutlich verbogen oder gestaucht ist, wird von Axel Schürholz beim Retippen ebenfalls erneuert.

Ich bin nicht gefrustet und bekomme bei A.S. auch keine Provision.

Gruß Frank
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#109 erstellt: 27. Sep 2015, 01:17
Also, wenn das AKG P8ES vdH heute noch funktioniert, dann kannst Du Dich glücklich schätzen.

Ich hatte insgesamt 3 Stck. des P8ES Super Nove mit der vdH Nadel. Eines hörte irgendwann einfach auf zu spielen, da sich die Käbelchen der Spule intern einfach lösten, einen ist abgeschert, weil sich die Weichmacher aus dem Plastik verabschiedet haben und es so spröde wurde, daß der Systemkörper einfach brach. Das lies sich zwar wieder kleben, war mir aber nicht geheuer. Und beim dritten hatte ich ein verhärtetes Dämpfungsgummi.

Will sagen, ich würde in das System keinen Cent investieren und es nur solange fahren, bis es quasi von selbst aufgibt. Diese Systeme waren gut, sind aber deutlich in die Jahre gekommen udn die Gefahr, daß Du das Geldumsonst ausgibst, weil es kurz darauf "Selbstmord verübt" ist hoch. Das wäre mir zu riskant.

Allerdings glaube ich auch, daß Dir ein AT 440MLa kein würdiger Ersatz sein wird; dazu war der Sound des AKG dann doch zu speziell. Ebenso wäre z.B. ein Ortofon OM40 ebenfalls kein würdiger Nachfolger, da klanglich ebenfalls deutlich anders gelagert. Am ehesten würde wohl ein großes in Holz gekleidetes Grado dem Sound des AKG entsprechen. Bei den MCs könnte ein Goldring Elite II Deinen Geschmack treffen, bei den High Output MCs evtl. ein SAE 1000 LT. Wenn es dagegen wieder einer der großen Klassiker werden soll, dann würde ich noch am ehesten ein ELAC ESG 796 H24 in die Auswahl nehmen.

Auf der anderen Seite wird es eh spannend, wenn Du wieder einen Abtaster mit einer CU von 30 benötigst; das wird heute schon schwieriger.


[Beitrag von be.audiophil am 27. Sep 2015, 01:27 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#110 erstellt: 27. Sep 2015, 08:07
Moin,

hast Du das:
.JC. (Beitrag #89) schrieb:

Was Viele nicht wissen die Nadelnachgiebigkeit der AT 100 Series ist einstellbar.
überlesen ?
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#111 erstellt: 27. Sep 2015, 08:50
Nein, habe ich nicht überlesen.

Ich glaube nur nicht, daß das Einstellen der Nadelnachgiebigkeit jedermanns Sache ist. Ich würde es, obwohl dem DIY verschrieben, z.B. nicht selbst machen.

Und zweitens spielt ein AT 150 oder AT440 MLa schon sehr unterschiedlich auf, wenn man den Sound des AKG P8ES Super Nova mit der vdH Nadel gewohnt ist und auch wieder sucht.
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#112 erstellt: 27. Sep 2015, 09:06

lini (Beitrag #105) schrieb:

Und daraus erklärt sich natürlich auch eine gewisse Entwicklung bei den Spezifikationen: Im Grunde kommt man bei einer normalen DIN-Messung mit Testplatte selbst bei sehr guter Zentrierung praktisch nicht unter +/- 0,03 %, bestenfalls vielleicht noch +/- 0,02 % - was natürlich irgendwann nicht mehr reichte, als vor allem die Direkttriebler in diese Bereich vorstießen. Entsprechend begann man dann damit, gleich ohne Platte zu messen und einfach den Output des Tachogenerators auszuwerten. An sich nicht blöd und durchaus legitim, denn die Messung soll ja zeigen, was das Laufwerk kann - aber für Anwender ohne Ahnung von der Messmethode freilich auch in gewissem Sinne irreführend, weil sich jene Traumwerte im praktischen Betrieb ja nicht erreichen lassen. Zumal in der Praxis ja zudem auch noch Höhenschläge hinzukommen können und damit "Scrubbing"-bedingte Gleichlaufschwankungen. Zusätzlich wär also eigentlich auch noch eine Plattenansaugung wünschenswert - oder zumindest eine optimierte Tonarmgeometrie mit tiefergelegter Vertikalachse, um das Scrubbing in möglichst engen Grenzen zu halten.


Hallo Manfred,

alles richtig. Nur würde ich den Ansatz ein wenig ändern.

Es ging nicht unbedingt nur darum, aufzuzeigen, was technisch machbar ist sondern auch darum so viele Fehler der Wiedergabekette wie möglich auszuschließen, daß am Ende nur noch die "Fehler der Schallpaltte" an sich übrig bleiben und man so die höchstmögliche Wiedergabe-Qualität erreicht.

Genau diesen Ansatz verfolge ich auch, wenn ich darauf hinweise, daß Phonostufe eben nicht gleich Phonostufe und Laufwerk nicht gleich Laufwerk ist und sich bei der Laufwerkseinheit, dem Tonarm, dem Abtaster, dem Übertrager und der Phonostufe ein höherer Aufwand durchaus lohnt.

Beim Endverstärker kommt ja auch niemand auf die Idee über die LS-Chassis und einen dort resultierenden Verzerrungsgrad von bis zu 30% zu argumentieren und darüber zu begründen, daß man Verstärker mit einem Klirr unter 0,0001% gar nicht bräuchte. Im Gegenteil: Hier wurde in der Vergangenheit viel über Klirrspektren debattiert und darüber ob nun geradzahlige Verzerrungen gut und ungeradzahlige Verzerrungen per se böse sind.

Rein technsich betrachtet ist jede Form von Verzerrung abzustellen. Das ist z.B. auch der Grund, weshalb ich historische Treiber einsetze, da deren Verzerrungsgrad deutlich geringer ist als der von heutigen Kreationen.

Mr. Suzuki von GIP hat hierzu ausführliche Meßreihen mit historischen WE-555 u.A. angestellt und kann den Nachweis führen, daß man damals (Vorsicht, wir sprechen von den 20er bis 40er Jahren) bis zu 100-fach weniger Verzerrungen bei den Treibern hatte, als bei heute üblichen Kreationen. Seine GIP-Treiber weisen übrigens die mit deutlichem Abstand geringsten Verzerrungen heutiger Treiber auf. Wolf von Langa dürfte mit seinen Feldspulentreibern auf einem ähnlich hohen Niveau operieren; danach kommt dann mit Blick auf moderene Treiber lange nichts oder man geht auf historische Treiber von JBL, ALTEC, Jensen, Siemens/ Klangfilm, Körting, Lomo/ Kinap und Co. mit Feldspule oder Alnico.

PS.: Und vielleciht trifft dieses Bild ja diese ewige Diskussion sehr gut?

Ich kann auch mit einem Dacia Logan oder Fiat 500 von Wien nach Kopenhagen fahren und ich werde ankommen, bin dann aber hoffnungslos gerädert und genervt und brauche bestimmt 2 Tage Erholung. Ich kann das aber auch in einem Ferrari oder Lamborghini oder einem Muscle Car tun und bin vielleicht noch etwas mehr gerädert, aber glücklich und hatte auf dem Weg jede Menge Spaß. Ich kann dies auch mit einem Bentley mit Chauffeur tun, komme dann zwar gelangweilt aber frisch und entspannt an oder ich tue es mit einer großen vollausgestatteten Limousine und fahre selbst. komme nicht allzu genervt und noch nicht wirklich gerädert an und kann bereits am nächsten Tag entspannt mit Sightseeing beginnen.

Der Bentley wäre dann schon etwas zu viel des Guten, die Sportwagen eine a) sehr spezielle Form des High End - nämlich z.B. DIY oder echte Exoten - und b) vielleicht auch schon ein bisschen zu viel des Guten, die große vollausgestattete Limousine ist die Form der hochwertigen Wiedergabe, die hier immer wieder bestritten wird und der Fiat 500 oder Dacia Logan ist Mainstrem und MidFi, welches hier immer wieder proklamiert wird.


[Beitrag von be.audiophil am 27. Sep 2015, 09:49 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#113 erstellt: 27. Sep 2015, 11:42

be.audiophil (Beitrag #109) schrieb:
Also, wenn das AKG P8ES vdH heute noch funktioniert, dann kannst Du Dich glücklich schätzen.

Ich hatte insgesamt 3 Stck. des P8ES Super Nove mit der vdH Nadel. Eines hörte irgendwann einfach auf zu spielen, da sich die Käbelchen der Spule intern einfach lösten, einen ist abgeschert, weil sich die Weichmacher aus dem Plastik verabschiedet haben und es so spröde wurde, daß der Systemkörper einfach brach. Das lies sich zwar wieder kleben, war mir aber nicht geheuer. Und beim dritten hatte ich ein verhärtetes Dämpfungsgummi.


Moin be.audiophil , um das mal aufzulösen , das AKG hab ich in die Finger bekommen , als ich mal nen Dual 721 supergünstig geschossen hab , kostete komplett mit System aus Erstbesitz 40 € .
Logisch sofort ausprobiert und siehe da , der übliche Schaden , Nadeldurchführung verhärtet , eben genau wie du schreibst , weil sich die
Weichmacher verabschiedet haben .
Folge , starke und deutlich hörbare Verzerrungen bis hin dazu , das die Nadel nicht in der Rille blieb .
Da das Thema also im Prinzip eh durch war und nix mehr zu verlieren , hab ich die Nadel runtergenommen und zwei Tage in einem
geschlossenen Behälter mit Amor All eingeweicht , ich kenne dieses Kunststoffpflegemittel seit es in Deutschland auf dem Markt
ist und auch seine Wirkungsweise .
Und siehe da , nach zwei Tagen war das Ganze wieder absolut flexibel und zwar soweit , das ich das System genau mit der empfohlenen
Auflagekraft betreiben konnte und von vorne bis zur letzten Rille keinerlei hörbare Verzerrungen mehr da waren .
Leider hab ich Torfkopp beim hantieren leicht die Nadel verbogen und sie wieder richten müssen , was optisch auch geklappt hat , das
System spielt vollkommen normal , nur ist das natürlich kein Zustand , um da nochmal ne neue Nadel draufkleben zu lassen .

Deine Vorbehalte kann ich verstehen , Alternative wäre für mich daher auch nur ein grundüberholtes System , bei dem alles überprüft
bzw. ausgetauscht wäre , praktisch ein neues System , nur noch der Body wäre wirklich original .
Dafür bezahlt man dann um die 240 € , ein Händler macht das sogar im Austausch alt gegen runderneuert , hatte ich mal gelesen .



be.audiophil (Beitrag #109) schrieb:

Allerdings glaube ich auch, daß Dir ein AT 440MLa kein würdiger Ersatz sein wird; dazu war der Sound des AKG dann doch zu speziell. Ebenso wäre z.B. ein Ortofon OM40 ebenfalls kein würdiger Nachfolger, da klanglich ebenfalls deutlich anders gelagert. Am ehesten würde wohl ein großes in Holz gekleidetes Grado dem Sound des AKG entsprechen. Bei den MCs könnte ein Goldring Elite II Deinen Geschmack treffen, bei den High Output MCs evtl. ein SAE 1000 LT. Wenn es dagegen wieder einer der großen Klassiker werden soll, dann würde ich noch am ehesten ein ELAC ESG 796 H24 in die Auswahl nehmen.

Auf der anderen Seite wird es eh spannend, wenn Du wieder einen Abtaster mit einer CU von 30 benötigst; das wird heute schon schwieriger.


Besten Dank für die Tipps , Klassiker müssen es gar nicht sein , Problem für mich ist sowieso , das heute nur noch ganz wenig
Leute Erfahrungen haben , was das Zusammenspiel von verschiedenen Systemen mit dem Arm des ur- SL 1200 betrifft .
Im Gegensatz zu den späteren Versionen ist da nämlich der Technics EPA-120 Arm drauf .

hier mal zu sehen

Von daher bin ich schon froh wenigstens mit dem AKG erstmal ein System gefunden zu haben , was wirklich gut harmoniert und
qualitativ einen gewissen Anspruch erfüllt , nur deswegen mache ich mir da überhaupt so einen Kopp drum und schraub nicht
einfach was anderes dran .

Gruß Haiopai
tomtiger
Administrator
#114 erstellt: 27. Sep 2015, 11:57
Hi,


be.audiophil (Beitrag #112) schrieb:
PS.: Und vielleciht trifft dieses Bild ja diese ewige Diskussion sehr gut?

Ich kann auch mit einem Dacia Logan oder Fiat 500 von Wien nach Kopenhagen fahren ...


ja, das Bild trifft gut: Ich setze mich für einen Bruchteil der Spritkosten ins Flugzeug, komme in nur 2 Stunden an, total entspannt und glücklich, während andere darauf bestehen, dass ein Ford Model T viel besser ist, und das die Fahrleistung dramatisch spürbar besser wird, wenn man 0,01 bar mehr Reifendruck hat, aber nur bei den Rädern der Hinterachse.

Und wenn es jetzt genug OT Geplauder war, können wir wieder zum Thema AT 440LMa zurückkommen? Oder benennen wir den Thread um in "Unerhört gut dieses AKG P8ES vdH"?

LG Tom
lini
Inventar
#115 erstellt: 27. Sep 2015, 18:30
be.a (oder Rolf, wimre...): Keine Sorge, mir ging's nur darum, den technischen Sachverhalt klarzustellen - der Meinung, dass es jeder x-beliebige Phono-Pre tut, oder dass alle Verstärker eh gleich klingen et cetera bin ich hingegen nicht. Aber da möge schlichtweg jeder für sich selbst lauschen und entscheiden, was dem eigenen Geschmack und Anspruch entspricht - und auch, wieviel Kohle dafür angemessen erscheint, und was sich daraus an Konsequenzen ergibt (z.B. Gebrauchtkauf oder Selbstbau statt Neukauf).

Und ich denk, für eine Reise nach Kopenhagen würd ich wohl eher ein Flugticket erwerben, zumal's heute in vielen Städten eh kein Vergnügen mehr ist, mit dem Auto unterwegs zu sein...


Bernd: Mit der Aussage wär ich ein wenig vorsichtig, denn beliebig einstellbar ist die Nachgiebigkeit deswegen noch lange nicht. Zudem erfordert diese Aktion schon auch ein gewisses Geschick - und auch eine gewisse Risikobereitschaft respektive Gleichgültigkeit, was den damit verbundenen Garantieverlust betrifft...


Grüße aus München!

Manfred / lini
sandmann319
Inventar
#116 erstellt: 27. Sep 2015, 18:39

der Meinung, dass es jeder x-beliebige Phono-Pre tut, oder dass alle Verstärker eh gleich klingen et cetera bin ich hingegen nicht.

1+
8erberg
Inventar
#117 erstellt: 27. Sep 2015, 19:16
Hallo,

ich frag mich auch wer das jemals gesagt hat....

Oder würde jemand tatsächlich meinen, dass man mit einem falschen elektrischen Abschluß auch gute Ergebnisse erzielen kann?

Ein Laie der sich nie damit beschäftigt hat hat dann ein Problem...

Peter
.JC.
Inventar
#118 erstellt: 27. Sep 2015, 21:11
Hi Manfred,


lini (Beitrag #115) schrieb:
Bernd: Mit der Aussage wär ich ein wenig vorsichtig, denn beliebig einstellbar ist die Nachgiebigkeit deswegen noch lange nicht. Zudem erfordert diese Aktion schon auch ein gewisses Geschick - und auch eine gewisse Risikobereitschaft respektive Gleichgültigkeit, was den damit verbundenen Garantieverlust betrifft.


vollkommen klar.

Aber nehmen wir gerade mal das AT 440MLa hinsichtlich der Compliance
wie man hier: sieht, gibt es nicht nur eine Angabe für die Compliance,
sondern zwei verschiedene: die dynamische u. die statische C.

Was nun ? Wie verwertet man praktisch die beiden Angaben ?
und was macht die dyn. C. wenn ich per Schraube die stat: C. verändere ?

Die o.g. ATN 135 E ist eh definitiv runter, wenn ich Lust u. Laune habe probiere ich an der mal aus,
was man so machen kann.
Übrigens sieht man die Nadelnachgiebigkeit sehr schön beim eintauchen des Cantilever
beim Aufsetzen der Nadel bei 1,3 g taucht eine 150E um ca. 2,5 mm ein, die aktuelle 150 MLX um ca. 1 mm
die 150 E hat wohl ca. stat. C. um 25, die 150 MLX ist angegeben mit 10

nur macht das am EPA 170 vom SL 1710 gar nichts aus,
nicht das Geringste


Radiologe (Beitrag #1) schrieb:
Platten,welche ich mit dem 2M Blue im Innenbereich kaum noch ertragen konnte,weil Hochton verwaschen wurde und Verzerrungen aufkamen,kann man nun endlich bei vollem Genuss bis zum Schluss der Scheibe durchspielen. Das MLa gleitet auch dort durch die Flut an Musikinformationen auf engstem Raum,ohne das man merkt das die Scheibe bald zu ende ist.


Wenn das die Leute wüssten, würde keiner mehr das 2M blue kaufen.


übrigens hatte mein Bruder auch das so schön aussehende 2M Blue auf seinem MKII
bis er bei mir das 150 MLX gehört hatte ..
heute höre ich allerdings mit dem 155 LC

ps
hier die Daten vom 150 MLX


[Beitrag von .JC. am 27. Sep 2015, 21:44 bearbeitet]
frank60
Inventar
#119 erstellt: 27. Sep 2015, 21:39

8erberg (Beitrag #117) schrieb:
ich frag mich auch wer das jemals gesagt hat....

Z.B. Günther bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Zumindest im Bezug auf PreAmps.


[Beitrag von frank60 am 27. Sep 2015, 21:39 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#120 erstellt: 27. Sep 2015, 21:50

frank60 (Beitrag #119) schrieb:

8erberg (Beitrag #117) schrieb:
ich frag mich auch wer das jemals gesagt hat....

Z.B. Günther bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Zumindest im Bezug auf PreAmps.


in Bezug auf das 440MLa u. das 150MLX meint er ja auch, dass Beide eh gleich klingen
schon klar, bei Ihm vermutlich schon
(nicht böse gemeint)
Hörbert
Inventar
#121 erstellt: 28. Sep 2015, 09:00
Hallo!

@.JC.


.....in Bezug auf das 440MLa u. das 150MLX meint er ja auch, dass Beide eh gleich klingen.......


Du kannst es halt einfach nicht fassen das es so ist falls alle Anschlußbedingungen und stimmen und ein Gewichtsausgleich zwischen beiden Systemen vorgenommen wird.

M.E. lieferst du hier ein veritables Beispiel inwieweit ein optischer Eindruck und marginale technische Unterschiede die entsprechend präsentiert werden den Höreindruck bestimmen können.

Aber egal.

@frank60

Machst du dir eigentlich gerade einen Spaß daraus meine Aussagen zu diesem Thema unzulässig verkürzt darzustellen oder hast du den Kern dieser Ausführungen tatsächlich nicht verstanden?

Ich sagte daß die Schaltungen der einzelnen Phono-Enzerrer sich allenfalls in ihren Rauschwerten und den Maß der Restverzerrungen an der zweiten Stelle hinter dem Komma unterscheiden und das bei diesen Kleinsignalverstärker die Anschlußwerte sowie die höhe des Output die Unterschiede ausmachen. Das ist eine völlig andere Aussage als das von dir hier zitierte.


MFG Günther
8erberg
Inventar
#122 erstellt: 28. Sep 2015, 09:49
Hallo,

manchmal hab ich den Eindruck als wenn manche Leute absichtlich falsch verstehen wollen, weil sonst ihr Welt- und Feindbild nicht passt...

Peter
.JC.
Inventar
#123 erstellt: 28. Sep 2015, 10:04
Moin,


Hörbert (Beitrag #121) schrieb:
M.E. lieferst du hier ein veritables Beispiel inwieweit ein optischer Eindruck und marginale technische Unterschiede die entsprechend präsentiert werden den Höreindruck bestimmen können.




Günther ! m.E. lieferst Du ein deutliches Beispiel für Leute die mit einem Dreher nicht umgehen können ...
ich weiß ja nicht welchen Tonarm Du zZ auf deinem SL 1100 hast, aber wenn Du (man) den Unterschied
zw. einem Alucantilever u. einem Berylliumcantilever o. Borcantilever bei Dir nicht hören kann, dann stimmt da was nicht.

Ich werde die Sache aber wie o.g. mit dem AT 440 MLb prüfen.
Dann kann ich Dir die Unterschiede genau nennen.

Ich kann Dir mal einen Vinylrip von mir von einer LP die Du selbst auch hast auf CD brennen,
dann kannst Du mal vergleichen.



[Beitrag von .JC. am 28. Sep 2015, 10:09 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#124 erstellt: 28. Sep 2015, 10:29
Hallo,

eine Art von Leuten hab ich vergessen: Die eine ganz große Meinung von ihrer Ahnung haben...

Peter
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#125 erstellt: 28. Sep 2015, 10:31

.JC. (Beitrag #123) schrieb:

Ich kann Dir mal einen Vinylrip von mir von einer LP die Du selbst auch hast auf CD brennen,
dann kannst Du mal vergleichen.


psst, da er davon ausgeht, daß sich Verstärker maximal nur in Ihrem Klirrspektrum, Phonowiedergabe nur im Abschluß des TA und dem Pegel unterscheiden, wird das so nix.

Wenn er Unterschiede hört, wird er Dir erklären, daß Du die beiden TAs falsch abgeschlossen hast und zudem der Bezugspegel nicht angeführt wurde, so daß ein Vergleich für Ihn nicht möglich ist. Oder er wird ein wenig Software nutzen und die Sigale normalisieren, bis sich nur noch marginale, nicht mehr reproduzierbar, erhörbare Unterschiede einstellen. Das ist halt die andere Form des "Blindtests".

Und nun genug gefrotzelt.

Auf der anderen Seite wirst Du bei AT-440 und AT-150 auf jeden Fall einen Familienklang feststellen können und je nach gewählter Musik fallen dann Unterschiede zwischen den verschiedenen Nadelträgern und Verrundungsradien weniger bis gar nicht mehr auf. Dann ist da noch das Thema , daß jeder für den Vergleich seine Lieblingsmusik nutzt, ohne zu hinterfragen, ob damit überhaupt Unterschiede in der Wiedergabe aufzeigbar und feststellbar sind.

Hinzu kommt die Tagesform, der persönliche Geschmack und die Hörbildung.

Das ist auch erstmal nachvollziehbar, führt nur dazu, daß wirlich mindestens 90% der Klangbeschreibungen und or Allem der Beschreibungen von erhörten Unterschieden nicht wirklich aussagekräftig, zumindest aber nicht allgemeingültig sind.

Spannend ist das z.B. bei den aktuellen Neuerscheinungen wie z.B. dieser hier

http://www.discogs.c...alle/release/4484229

Wird überall gehyped und basiert auf einem Mastering, das sowas von grauenvoll schlecht erstellt wurde, daß die Scheibe weder Räumlichkeit aufweist, noch der Applaus der Zuschauer auch nur annähernd realistisch reproduziert wird. Das ist wahlweise nur ein dumpfes Grollen bis hin zu einem Brei. Das schlechteste Mastering der letzten 10 Jahre.

Oder noch so ein gehypter Vinyl-Überflieger

https://www.jpc.de/j...lassics/hnum/2970551

Ähm, ja, kommt in Sachen Qualität des Masterings gleich nach der Brubeck-Sünde des WDR und ist schlechter als die bereits sehr billig über den Zaun geschmissenen Get Back Re-Issues der vergangenen Jahre.

Also für mich nicht nachvolziehbar, wie diese guten Bewertungen überhaupt zu Stande kommen, wenn diese Scheiben auf einem EMT 930 mit TSD-15 und der internen EMT Phonostufe nicht wirklich anhörbar sind. Wobei das EMT-Setup ganz einfach Studio-Standard darstellt und eine lineare Wiedergabe garantiert.

PS::

Viel wichtiger aber ist, daß man andere Meinungen akzeptieren kann. Das heißt nicht, daß man diese Meinungen nicht in Frage stellen oder hinterfragen könnte. So sollte Jeder irgendwann auch für sich verstehen, was man aus den ganzen Klangbeschreibungen in Foren, in den Gazetten und im Internet für sich mitnehmen kann. Angesichts der vielen durch die Foren und Gazetten getriebenen angeblichen Überflieger und anderen Säue, sollt eman evtl. etwas häufiger hinterfragen. Nur gibt es halt einen großen Unterschied zwischen hinterfragen und kattegorisch ablehnen bis verdammen.


[Beitrag von be.audiophil am 28. Sep 2015, 10:36 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#126 erstellt: 28. Sep 2015, 10:32
@.JC. das wäre echt super, wenn du ein 440Mlb gegen ein 150Mlx hören kannst, am Aikido Phono1. Ist es der einstellbare, oder der nicht einstellbare? Wenn du die Unterschiede hier beschreiben kannst, wäre ich sehr dankbar

Falls es dir nichts ausmacht, schneide bitte beide Systeme mit. Evtl. hast du das neue Re-issue von The Wall? Oder das Gentlemen MTV-Unplugged? Oder das Blunderbuss von Jack White? Oder das Icky Thump von White Stripes? Oder das Re-issue von Eagles Hotel California? Es wäre perfekt, wenn du eins von diesen Alben nehmen könntest und mir eine kurze Aufnahme der beiden Systeme (letztes Lied, so nah wie möglich zum Zentrum. Muss nicht das ganze Album sein) per Mail sendest, von mir aus in 256kbt/s .mp3 oder (wenn möglich) .flac.

Für so einen Gefallen überweise ich dir sogar einen kleinen Betrag für ein Sixpack deines Lieblingsbieres oder was du sonst so gerne trinkst
.JC.
Inventar
#127 erstellt: 28. Sep 2015, 10:33
oder diejenigen, die ihre eigenen Fehler so gerne bei anderen sehen, aber
vergessen ebenjene bei sich selbst zu suchen (bringt ne hohe Trefferquote)
.JC.
Inventar
#128 erstellt: 28. Sep 2015, 10:41

Vinuel (Beitrag #126) schrieb:
@.JC. das wäre echt super, wenn du ein 440Mlb gegen ein 150Mlx hören kannst, am Aikido Phono1. Ist es der einstellbare, oder der nicht einstellbare?


der nicht Einstellbare, die Werte vom 150 MLX passen ohnehin perfekt beim phono1

nein, keine von den modernen xxx LPs !

kauf Dir mal was Anständiges wie zB Dire Straits - Communique
u. nicht den Käse wie die späteren Dire Straits ala Brothers in Arms, dieser digitale Oberblender

dann spielst Du die Communique ab u. hörst A/B meinen Vinylrip dazu
das dürfte interessant für Dich werden


[Beitrag von .JC. am 28. Sep 2015, 12:07 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#129 erstellt: 28. Sep 2015, 10:54
Ich habe das namenlose Dire Straits Album, Pressung der 70er Jahre.

Edit: Das Communique steht natürlich auf meiner Einkaufsliste, sowie auch andere Alben von Dire Straits.
[Edit-ende]

Ich habe noch DSOTM von '73.

Von Santana das Swing of Delight aus den 80ern. Ist aber eine digitale Aufnahme, eine der ersten wo man einen A/D Wandler an die Bandmaschine angeschloßen hat. Weiss nicht ob du so etwas bei dir duldest Ich schon.

Ich habe auch ein Re-Issue von dem ersten Doors Album aus den 70ern. Und ich habe das Doors - Other Voices, ebenfalls 70er Jahre Pressung.

Und von Santana noch das Moonflower, Festival, Amigos und Oneness, alles alte Pressungen der 70er-80er Jahre.

Von Alan Parsons habe ich das Eye in the Sky, I-Robot, Vulture Culture und so gut wie jedes Album überhaupt als Nicht-ReIssue, bis auf vielleicht Gaudi und Stereophonie (die habe ich, aber sie sind in schlechtem Zustand).


[Beitrag von Vinuel am 28. Sep 2015, 10:56 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#130 erstellt: 28. Sep 2015, 11:08
Hi,


Vinuel (Beitrag #129) schrieb:
Und von Santana noch das Moonflower, Festival, Amigos und Oneness,
alles alte Pressungen der 70er-80er Jahre.


die sind optimal, manche Santana sind super produziert
u. nebenbei auch günstig zu haben, mit viel Glück eine ganze Sammlung für 50 €

Hast Du vielleicht auch die Marathon ?
Wenn nicht, kaufen !

Die hatte ich mal als Vinylrip (weil sie sehr gut ist) mit ... argh mein Gedächtnis, getauscht
zum ggs. Test - er hat den LP12 mit Kandid an einem Topp Phonopre (ca. 8.000 €)
... es war dann ein ziemlicher Gleichstand zu meinem AT 155 LC am ...(ca. 1000 €) dabei heraus gekommen




ps

Vinuel (Beitrag #129) schrieb:
Ich habe das namenlose Dire Straits Album, Pressung der 70er Jahre.

das ist die sog. same, die eignet sich auch sehr gut, können wir nehmen,
aber die communique ist eh eine Pflicht LP, ein must have !


[Beitrag von .JC. am 28. Sep 2015, 11:15 bearbeitet]
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#131 erstellt: 28. Sep 2015, 11:13
Sorry, aber die von Euch genannten Scheiben eignen sich alle nicht fuer einen aussagekraeftigen Vergleich. Habt Ihr keine Stimmen, eine Gitarre, eibe Violine, ein Klavier und einen Bass?


PS

Gerade bei der DSOTM gibt es so viele unterschidliche Pressungen; da geht die Bandbreite von sehr schlecht bis passabel. Und die Musik selbst macht Vergleiche eigentlich unmoeglich


[Beitrag von be.audiophil am 28. Sep 2015, 11:15 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#132 erstellt: 28. Sep 2015, 11:16
Marathon habe ich noch nicht. Habe es jetzt mal auf die Liste gesetzt

Habe erst noch ca. 180 LPs. Da kann man natürlich viele Must-Haves nennen, die nicht dabei sind. Gebe mir aber fleissig Mühe die Lücken zu schließen.

Zu den modernen Re-Issues muss ich aber sagen, die klingen alle sehr gut, The Wall habe ich in neu, DTOM, Wish you were here, Animals habe ich in alt. Kann nicht sagen, dass The Wall irgendwie viel schlechter gemastered wäre...
Vinuel
Stammgast
#133 erstellt: 28. Sep 2015, 11:35
Ich habe von Holly Cole das "Night" Album. Ist eine neue Aufnahme und Pressung von 2014 (wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe auch von Dave Brubeck eine alte Pressung des "Two Generations of Brubeck".
8erberg
Inventar
#134 erstellt: 28. Sep 2015, 11:39
Hallo,

meinst Du sowas wie Kansas? Das Live-Album (Two For The Shows) ist ganz gut auf LP, eine CD hab ich davon bisher nicht gehört.

Peter
.JC.
Inventar
#135 erstellt: 28. Sep 2015, 12:05
Hi,


be.audiophil (Beitrag #131) schrieb:
Sorry, aber die von Euch genannten Scheiben eignen sich alle nicht fuer einen aussagekraeftigen Vergleich.


wer hat schon eine Horowitz LP u. weiß außerdem noch wie das klingen soll ?

da habe ich einen lustigen Vorschlag: Adele - 21
da ist wirklich alles dabei, von fast tot komprimiert bis 1A Aufnahme, Abmischung, ..
eigentlich unglaublich wie heutzutage LPs produziert werden

von daher eine geniale Scheibe u. ihre Stimme ist ja auch nicht schlecht,
wenn man Frauenstimmen mag (Jennifer Warnes )

als Testplatte nehme ich gerne die Huey Lewis - Sports (205845) wg. der Räumlichkeit u. Präsenz
(auch für 1- 5 € zu haben)
lini
Inventar
#136 erstellt: 28. Sep 2015, 12:53
Bernd: Tatsächlich gäb's im Grunde sogar sechs Nachgiebigkeiten, nämlich die statische, die dynamische bei 10 Hz und die dynamische nach Japan-Art bei 100 Hz, und diese dann jeweils noch horizontal und vertikal. Und da sich verschiedene Nadelträgeraufhängungen (inkl. Dämpfung) leider in ihrer Frequenzabhängigkeit unterscheiden und die Hersteller im Regelfall selten mehr als zwei von jenen sechs Nachgiebigkeiten angeben (und zudem nicht selten vergessen, die genaue Art zu benennen), ergibt sich eben auch das Dilemma, dass sich die verschiedene Nachgiebigkeiten nicht einfach linear umrechnen lassen. Daher empfehle ich typischerweise auch einen Blick auf die empfohlene Auflagekraft respektive den empfohlenen Auflagekraftbereich als Plausibilitätskontrolle bzw. Erkennungshilfe bei fehlenden Detail-Angaben.

Außerdem sei's an dieser Stelle nochmal wiederholt, dass die sogenannte "compliance adjustment screw" keine Stelleschaube im eigentlichen Sinne ist, sondern nur den rückwärtigen Teil der Nadelträgereinheit im Plastikhalter des Nadeleinschubs fixiert - während die eigentliche Nachgiebigkeit sowohl durch den Dämpfungsgummi-Typ als auch die (mechanische) Spannung auf dem "flexible filament" bestimmt wird. Letztere lässt sich im Nachhinein innerhalb eines gewissen Rahmens durch unterschiedlichen Druck von vorne auf den vorderen Teil der Nadelträgereinheit während der Wiederfixierung per Schraube verändern.

Achja, und die statische Compliance fürs AT150MLX sollte laut AT-Specs eigentlich 40 cu betragen. Und mit den geschätzten 25 cu (statisch) für die ATN150E kann was nicht stimmen - überleg mal: 25 cu wären 25 µm/mN. Ein mN entspräche rund einem Zehntelgramm. 13 mal 25 µm wären aber gerade mal rund 0,325 mm - während Deine ATN150E angeblich unter 1,3 g satte 2,5 mm einsackt. Da muss also irgendwo der Wurm drinstecken, und zwar ein recht üppiger... Sprich, wenn Deine Messungen stimmen, wäre zu vermuten, dass der Dämpfungsgummiring Deiner ATN150E geschrumpft ist und/oder das "flexible filament" ausgeleiert. Alternativ oder zusätzlich vorstellbar wär auch noch, dass das Ding mal hart genug aufgeschlagen ist, dass das rückwärtige Ende der Nadelträgereinheit trotz Fixierung etwas nach vorne gerutscht ist.

Tja, und der Vollständigkeit halber sei auch noch erwähnt, dass bei einem Großteil der Nadelträgeraufhängungen auch noch eine gewisse Temperaturabhängigkeit gegeben ist. Auch das solltest Du also berücksichtigen, wenn Du Dich ans Rumspielen machst...

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 28. Sep 2015, 12:55 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#137 erstellt: 28. Sep 2015, 16:48
Hi Manfred und alle Anderen,


lini (Beitrag #136) schrieb:
überleg mal: 25 cu wären 25 µm/mN. Ein mN entspräche rund einem Zehntelgramm.


genau so ist es

25 µm (*1000)/mN(*1000)= 25 mm/N oder so ungefähr

jedenfalls kommt die cu Angabe genau auf die mm Durchbiegung (auch u. vor allem im Spanndraht) des Cantilever hin

150 MLX mit cu 10 = 1mm
150E mit gesch. cu 25 = 2,5 mm
frank60
Inventar
#138 erstellt: 28. Sep 2015, 17:35

8erberg (Beitrag #122) schrieb:
manchmal hab ich den Eindruck als wenn manche Leute absichtlich falsch verstehen wollen, weil sonst ihr Welt- und Feindbild nicht passt...

Den Eindruck habe ich nicht nur manchmal ...

Hörbert (Beitrag #121) schrieb:
Machst du dir eigentlich gerade einen Spaß daraus meine Aussagen zu diesem Thema unzulässig verkürzt darzustellen oder hast du den Kern dieser Ausführungen tatsächlich nicht verstanden?

Ah ja.
Deine Aussage in zahlreichen verschiedenen Threads war doch, wo bei der Gleichheit solch eines Kleinsignalverstärkers Unterschiede im Klang herkommen sollen und demzufolge keine da sein können. Wenn ich Lust hätte, würde ich mal einige dieser Beiträge heraussuchen, ist mir aber zu blöd, ich habe Besseres zu tun.

So viel zum Thema absichtlich falsch verstehen wollen.

Und bist Du es nicht, der keinen, aber wirklich keinen Thread ausläßt, um Jedem, auch denen, die das nicht interessiert, Deine Auffassung aufzudrängen, wie schlecht doch das gesamte System Vinyl ist? Auch wenn es nicht mal zum Threadthema paßt? Ich denke schon, das kann jeder im Forum nachlesen. Und wer dieser Meinung nicht folgt, dem fehlen eben die Kenntnisse und der nötige (Sach)Verstand.

Ich gehöre ja nun wahrlich nicht zu den Hardcore Vinylverfechtern, aber selbst mir geht so Einiges, auch die gern zur Schau gestellte Überheblichkeit Einger, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und müßten das auch bei jeder Gelegenheit heraushängen lassen, auf den Senkel.

@Topic: der Nadelträger des AT 150 MLX scheint mit eher in der Horizontalen etwas weicher als in der Vertikalen zu sein. So wäre zumindest das starke Tänzeln bei 45 RPM zu erklären, sobald die Platte nur ein µ dezentriert ist und wenn das Tänzeln mit anderen TAs bei der gleichen Platte nicht auftritt. Einsacken beim Aufsetzen ist dagegen kaum zu erkennen.


[Beitrag von frank60 am 28. Sep 2015, 17:39 bearbeitet]
lini
Inventar
#139 erstellt: 28. Sep 2015, 18:03
Bernd: Du rechnest noch immer falsch. Denk nochmal nach: Deine 25 mm/N wären entsprechend 25 mm pro 100 g, also 2,5 mm pro 10 g. Deine ATN150E hingegen hat angeblich schon 2,5 mm bei lediglich 1,3 g, entsprechend also 2500 µm / 13 mN, macht ca. 192 cu... Und 1 mm bei 1,3 g für die ATN150MLX wären 1000 µm / 13 mN und somit knapp 77 cu.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Vinuel
Stammgast
#140 erstellt: 28. Sep 2015, 18:14
@.JC. so, die Communique ist schon bestellt. Ich bin gespannt auf deine Beschreibung, wenn du Vergleichsaufnahmen machst (und ich hoffentlich ein Paar Lieder per Mail kriege, mit 150Mlx vs 440Mla wo man den Unterschied hören kann)
tomtiger
Administrator
#141 erstellt: 28. Sep 2015, 19:08
Hi,


frank60 (Beitrag #138) schrieb:
Deine Aussage in zahlreichen verschiedenen Threads war doch, wo bei der Gleichheit solch eines Kleinsignalverstärkers Unterschiede im Klang herkommen sollen und demzufolge keine da sein können. Wenn ich Lust hätte, würde ich mal einige dieser Beiträge heraussuchen, ist mir aber zu blöd, ich habe Besseres zu tun.


tu doch, dann können sich alle davon überzeugen, dass dargelegt wird, dass ordentlich gemachte Geräte für wenig Geld realisierbar sind und es eben nicht wahrnehmbar besser geht. Das es wahrnehmbar schlechter geht wird nicht bestritten, ebenso wird nicht bestritten, dass auf der Täuschungsebene Unterschiede subjektiv wahrnehmbar sein können.

Ich hoffe, damit ist auch dieses OT Thema durch. Das ebenfalls OT Thema AKG haben wir ja wohl abgeschlossen, das OT Thema welche Platten zum Unterschiedehören am besten geeignet sind ist hoffentlich auch durch, und es wurde wieder zum eigentlichen Threadthema zurückgefunden.

Ich möchte die p.t. Diskutanten daran erinnern, das wir hier nicht in der Plauderecke sind, wo man nach Lust und Laune jedes beliebige Thema, dass einem gerade in den Sinn kommt, in epischer Breite diskutieren kann. Das geht im Café nicht hier. Man kann hier für ein passendes Thema kostenfrei einen eigenen Thread eröffnen, den würden dann auch andere finden, die das Thema interessiert.

Mit ein wenig Selbstdisziplin der Beitragenden sind auch keine von diesen unerwünschte Threadverschiebungen nötig.


Vielen Dank,

LG Tom
lini
Inventar
#142 erstellt: 28. Sep 2015, 19:11
Frank: Ich finde, da tust Du dem guten Günther zumindest ein wenig unrecht. Denn normalerweise äußert er sich über die kaum leugbaren Probleme und Kompromisse im Phono-Bereich vor allem dann, wenn Neueinsteiger mit der Erwartung daherkommen, dass Schallplatten-Wiedergabe doch generell besser als CD-Wiedergabe sein sollte - und in dem Zusammenhang erscheint mir das als durchaus angebrachter "Dämpfer".

Grüße aus München!

Manfred / lini
.JC.
Inventar
#143 erstellt: 28. Sep 2015, 19:50

lini (Beitrag #139) schrieb:
Bernd: Du rechnest noch immer falsch.


schon klar, oben ist es um eine 10er Potenz verrutscht,
aber die optische Wertung kommt ja hin

das 440 MLa wird wie das 150 MLX mit cu = 10 angegeben, also perfekt für Technics

viel Spaß weiterhin mit AT
Vinuel
Stammgast
#144 erstellt: 30. Sep 2015, 12:20
Also heute ist der Phono1+ angekommen. Beim ersten ausprobieren habe ich aber keinerlei Unterschied bemerkt zwischen den Einstellungen 5pf, 47pf und 180pf. Das 440Mla klingt höhenlastig, bei hoher Lautstärke bohrt sich einem schon ein kleiner Eispickel ins Ohr. Genauso wie ohne Phono1+ mag ich nur mit dem Treble-Regler auf ca. 9:30Uhr hören (12 Uhr ist neutrale Einstellung). Ich habe mit K701 Kopfhörern getestet und absolut keinen Unterschied im FG gehört Egal, ob nun 5, 47, oder 180pf.

Wenn ich den Eingangswiderstand ändere, sind die Effekte sehr leicht hörbar, so stark, dass man im Prinzip jeden beliebigen LS nehmen kann, um diese leicht zu hören. Bei 1kOhm hört es sich an, als ob die RIAA Kurve nochmal angewendet wurde - alles sehr basslastig, kaum Mitten, überhaupt keine Höhen. 47kOhm aber auch 100kOhm sind für den AT jedoch die korrekte Wahl. Anscheinend ist alles über 47kOhm für das AT gleich? Zumindest durch kurzes Reinhören merke ich nichts. Wenn eine Veränderung da ist, fällt sie einem nicht direkt auf.

Ich frage mich nun, ob das auch so zu erwarten ist. Sind die Unterschiede zwischen den Kapazitätseinstellungen eher minimal und nur durch Langzeittests bei bestimmten Aufnahmen zu bemerken? Ich habe eigentlich erwartet, dass man da sofort einen eindeutigen Unterschied wahrnimmt und der FG sich stark ändert.

Außerdem habe ich keine ideale Situation bei der Verkabelung. Es stellt sich heraus, mir fehlen Cinch-Kabel um den Phono1+ anzuschließen - daher geht es im Moment über zwei Y-Kabel: Cinch - Miniklinke male - Miniklinke female - Cinch Könnte das der Grund sein, wieso ich keinen Unterschied zwischen den Kapazitätseinstellungen höre?

@.JC. falls ich auch nicht mit besserer Verkabelung eine Änderung beim 440Mla erzwingen kann, bin ich umso mehr gespannt auf deine Tests von 440Mla gegen 150Mlx. Hoffe, du kommst dieses WE dazu, es zu machen


[Beitrag von Vinuel am 30. Sep 2015, 14:29 bearbeitet]
ESELman
Stammgast
#145 erstellt: 30. Sep 2015, 14:41
Hi,

wenn Dir das AT440 bei 47k Abschluss bereits zu höhenbetont klingt, dann kann 100k nicht korrekt sein, da es die Höhen zusätzlich betont.
Genau so wenig kann ein Abschluss mit 1k, der für MCs vorgesehen ist Sinn machen.
Wie in #54 beschrieben versuch es mit 39k, evtl noch 33k.
Testweise kannst Du einen 220k pro Kanal parallel schalten, das ergibt mit den 47k Standard dann 38k7 und das AT sollte etwas sanfter klingen.

Die Änderungen durch die Kapazitäten im Hochton-Amplitudengang sind stärker ausgeprägt als die durch Widerstandsänderung.
Sie finden allerdings in einem Frequenzbereich statt, bei dem das Ohr schon relativ unempfindlich wird und eher subtil.
Phono-MM ist einer der wenigen Bereiche bei Audio, bei dem Kabel, bzw. Kabelparameter eine nennenswerte Rolle spielen.
Der höhenbetonte Eindruck könnte durch bereits etwas zu hohe Kapazitätswerte entstanden sein.
Es bieten sich kapazitätsarme und/oder kurze Kabelstrecken zum Verstärkereongang an.

DerESELman


[Beitrag von ESELman am 30. Sep 2015, 14:54 bearbeitet]
Vinuel
Stammgast
#146 erstellt: 30. Sep 2015, 15:46
@ESELman
ich habe einfach alles durchprobiert, was der Phono1+ so an Einstellungen bietet:
Widestand: 1k, 47k, 100kOhm

Kapazität: 5pf, 47pf, 180pf

Mehr ist leider nicht drin, es ist kein Trigon Vanguard II... Den ich mir vielleicht hätte lieber holen sollen, aber ich wollte unbedingt ein Neugerät und das TV II ist neu zu teuer

Vielleicht höre ich doch einen sehr feinen Unterschied bei 180pf gegenüber den anderen Einstellungen... Muss es nochmal genau überprüfen, ohne das Adaptergedöns und in aller Ruhe.

100kOhm hat sich wirklich kaum anders angehört. Habe im laufenden Betrieb mit Kopfhörern umgeschaltet und nichts gehört. Vielleicht ist ja doch ein kleiner Unterschied da, aber vorläufig nichts, was ich hören kann.
Albus
Inventar
#147 erstellt: 30. Sep 2015, 18:09
Tag,

kurz und ungeschönt gesagt: die zwei Y-Kabel machen einen Versuch, den Effekt von mehr oder weniger groß dimensionierten Kapazitätsänderungen zu erhören, unbrauchbar. Die beiden 'Billigkabel'-Stücke (?) fügen den Gegebenheiten ca. 330 pF hinzu.
Nach den Berichten verhält es sich - ohne die Y-Kabelage! - nominell wie folgt:
1. Onkyo A-9377 Phono MM 470 pF + Technics SL1200II 120 pF = 590 pF
2. TC-750 220 pF + Technics 120 pF = 340 pF
3. Aikido 5 pF + Technics 120 pF = 125 pF
4. Aikido 47 pF + Technics 120 pF = 167 pF
5. Aikido 180 pF + Technics 120 pF = 300 pF
Anmerkungen:
Soll des Herstellers ist Lastkapazität 100-200 pF mit 47 Kiloohm. Hier mit 47 Kiloohm...
Die Kombination 1. ist mit AT 440 MLa sowie AT 150 MLX unbrauchbar bei jeder Musik.
Die Kombinationen 3. und 4. sollten kaum unterscheidbar sein, es sei denn, man machte einen Versuch mit Pink Noise (Rosa Rauschen) und Lautsprechern (keine Kopfhörer mit irgend 'wilder' Diffusfeldentzerrung).
Die Kombinationen 2. und 5. sollten bei breitbandiger Musik erkennbar verschieden erkannt werden; bei Musikmaterial mit eingeschränkter Bandbreite im Frequenzspektrum wird die Unterscheidung sehr schwierig. Rosa Rauschen sollte unterscheidbar sein - unbeeinträchtigtes Hörvermögen (oder gehöriges Training) vorausgesetzt. Aber klar sollte der Unterschied sein zu 3., 4. sowie zu 1.

Die inneren Verhältnisse der 440er (ML, MLa, MLb) mit Innenwiderstand als Einzelexemplar 440 MLa von 957 Ohm, Induktanz 438 mH (Stereoplay 4/2007, Seite 42) und den 150 MLX sollten sehr ähnlich, wenn nicht gar gleich sein, wenigstens nominell (real schwanken die Beschaffenheiten typisch von Exemplar zu Exemplar). Vergleichsweise das AT 95 E: 682 Ohm mit 417 mH, Empfehlung ebenso 100-200 pF (entscheidend sind die Millihenries). Insoweit sind die 440er und 150 sowie AT 95 elektrisch sehr ähnlich, so die Kapazitätsempfehlungen lautend 100-200 pF.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Sep 2015, 18:16 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#148 erstellt: 30. Sep 2015, 18:57
Hi Albus,


Albus (Beitrag #147) schrieb:

Die inneren Verhältnisse der 440er .. und den 150 MLX sollten sehr ähnlich, wenn nicht gar gleich sein, wenigstens nominell ..


hier haben wir eine der Kuriositäten bei Tonabnehmern
obwohl das Wesentliche gleich ist (zu sein scheint) ergibt sich genau diese Hochtonüberpräsenz
UND eine Bassschwäche (die kommt nicht von daher, dass Mitten u. Höhen lauter sind).

Wie ist so etwas möglich ?
Es muss doch in diesem Fall, da der Body ja gleich ist, die Nadel der ML Schliff .. den Sound machen
der ML Schliff ?
ich habe die 155 LC also den LC Schliff aber an Beryllium

man sollte mal die 440 MLa gg. die 140 LC (also beide AluCanti) auf dem gleichen Body testen,
dann hätte man Gewissheit
Radiologe
Inventar
#149 erstellt: 30. Sep 2015, 20:49
Hallo,
ich stimme in soweit zu,dass eine Überhöhung im Hochton (wie beim MLa) erstmal keine Bassschwäche aufzeigt.
Die Frage ist und bleibt was man als Referenz für die eventuell "angedichte" Bassschwäche des MLa her nimmt.

Zum Shure M97XE hat das MLa eben keine Bassschwäche,aber wenn man das MLa zum 2MBlue hernimmt fällt auf,dass das 2M mehr Punch im Bass bietet.
Genauso gut könnte man jetzt hergehen und sagen,dass das 2MBlue zu viel Bass macht.

Ich denke man muss da schon etwas genauer analysieren.Das ist sonst zu pauschal.
.JC.
Inventar
#150 erstellt: 30. Sep 2015, 21:23

Radiologe (Beitrag #149) schrieb:
Die Frage ist und bleibt was man als Referenz für die eventuell "angedichte" Bassschwäche des MLa her nimmt.


das 150 MLX

probier´s mal aus
Radiologe
Inventar
#151 erstellt: 30. Sep 2015, 21:56
schon klar,das hatte ich von dir schon gelesen.
Aber ist denn klar,dass das 150 er definitiv nicht zu viel Bass hinzudichtet,also neutral im Bass aufspielt?
lini
Inventar
#152 erstellt: 30. Sep 2015, 22:25
Albus: Nicht vergessen, das 150MLX sollte laut offiziellen Specs nur 350 mH bzw. inzwischen 360 mH haben, die 440MLs hingegen allesamt 490 mH. Das 150MLX folgt damit quasi der Tradition der früheren CD4-Modelle wie etwa dem 15Sa bzw. 20SLa.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Inventar
#153 erstellt: 01. Okt 2015, 08:41
Hallo!


..... Beim ersten ausprobieren habe ich aber keinerlei Unterschied bemerkt zwischen den Einstellungen 5pf, 47pf und 180pf........


Das heißt m.E. das schon die Kabelkapazität und die grundeingangskapazität in eiunem Bereich liegen in der jeder weitere Anpassversuch nur noch marginale Unterschiede verursachen.

Hier sollte sowohl die Kapelkapazität wie die Eingangskapazität der Schaltun zumindestens einem mit einem der üblichen "Schätzeisen" überprüft werden.

MFG Günther
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