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Beratung: Neuer Dreher + Vorverstärker oder 506 Belt Drive aufrüsten - 500€

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Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Nov 2015, 15:11
hallo zusammen,

bin momentan ziemlich unausgeglichen, was für mich / meine Raumumgebung,... das beste ist und hoffe auf ein wenig Rat. Ok, eigentlich werde ich verwirrter, je mehr ich zum thema lese...

Erst mal zu den Fakten:
- 500€ +- als Budget, lieber ein wenig drunter als drüber
- Denon X2100w
- Dual 506 Belt Drive
- jamo s606 hcs3 für musik also die beiden s 606 standboxen
- hörraum: ca. 5m x 4m = 20 qm mit Dach-Schräge in Schallrichtung der Boxen, welche an dem langen Ende des Raumes stehen
- Musikrichtung: Hauptsächlich HeavyMetal, Melodic -/ DeathMetal, Rock, Singer/Songwriter, Country und piano

Was ich möchte:
Ordentlichen Klang über Platte! Momentan läuft der Dual über nen alten Yamaha Verstärker auf ein paar alten NoName Boxen, was aber kein Zustand ist. Der Denon hat ja leider keinen Phono Eingang.


Es ist also sicher, dass ich mir einen Vorverstärker kaufen werde. Nun ist aber die Frage, wie es weiter gehen soll, nen neuen Dreher oder den Dual aufrüsten? Auch, wenn hier das ein oder andere mal geschrieben wurde, dass es meistens besser ist nen alten Dreher zu kaufen und den aufzurüsten denke ich, dass ich mir wohl einen neuen zulegen werde. Vor allem aus dem Grund, dass ich gelesen habe, dass der 506 ja doch ein ziemliches Einsteiger Modell war / ist und ich doch gerne jetzt einmal aufrüsten möchte und dann für längere Zeit was habe. Aus dem Grunde steht auch noch das "+" bei dem Budget Preis/Leistung ist mir sehr wichtig, daher bin ich evtl auch noch bereit ein wenig mehr auszugeben. aber das am rande.

Seht Ihr das auch so mit dem 506, oder würdet Ihr den doch eher aufrüsten?


Für mich steht momentan auch Neuwahre an erster Stelle. auch aus dem Grund, dass ich bei einer Bestellung immer noch das 14 tägige Rückgaberecht habe, falls mir der Sound nicht 100% zusagt.
Viele Tests gelesen,... usw. Long Story short: bin wohl bei den drei std. Einsteiger Modellen hängen geblieben:
-Rega RP1
-Project Debut III
-Music Hall mmf 2.2

Am Anfang war es der Debut, da er auch am günstigsten ist. Vor allem durch einige aussagen hier im Forum bin ich zum Schluss gekommen, dass er Richtung P/L nicht soo gut ist und ich dann das Geld lieber in den Dual stecken könnte.

Bleiben also noch die beiden Anderen:
persönlich habe ich einen Favoriten, würde euch gerade aber lieber direkt nach vorschlägen fragen.
hier noch die möglichkeiten mit denen ich spiele:

rp1: direkt mit dem ortofon 2m red, oder die ersten paar monate mit dem originalen und dann den 2m blue kaufen

mmf 2.2: einige zeit mit dem originalen hören und dann auf den 2m blue aufrüsten

denke, dass ein neuer tonabnehmer bei beiden die beste Möglichkeit ist mehr qualität rauszuholen. Oder bei den beiden doch eher rausgeschmissenes geld?

Als Vorverstärker hatte ich bei dem Rega den Rega Fono Mini A2D im Auge. Nur gutes drüber gelesen und auch gehört, dass es gut sein sollte, wenn man Dreher und Vorverstärker vom selben Hersteller nimmt, da diese eher aufeinander abgestimmt sind.
Welcher zum music hall passt, weiß ich noich nicht so genau. leider nicht viel oder eher nicht viel eindeutiges darüber im netz gefunden.

Hier noch zwei Links, wo ich viel gelesen habe:
http://www.lowbeats....mit-ortofon-2m-blue/
http://dein-plattenspieler.de/music-hall-mmf-2-2-plattenspieler/


Was würdet ihr sagen? Welchen sollte ich nehmen? Oder vllt doch einen ganz anderen? Oder meint Ihr, dass es gar nicht lohnt das ganze geld in nen Dreher zu investieren und die Boxen sowieso der Flaschenhals sind?

Bin um jeden Tipp dankbar!
akem
Inventar
#2 erstellt: 20. Nov 2015, 16:31

Q_MaxPower_Q (Beitrag #1) schrieb:
Vor allem aus dem Grund, dass ich gelesen habe, dass der 506 ja doch ein ziemliches Einsteiger Modell war / ist und ich doch gerne jetzt einmal aufrüsten möchte und dann für längere Zeit was habe.

rp1: direkt mit dem ortofon 2m red, oder die ersten paar monate mit dem originalen und dann den 2m blue kaufen

mmf 2.2: einige zeit mit dem originalen hören und dann auf den 2m blue aufrüsten

denke, dass ein neuer tonabnehmer bei beiden die beste Möglichkeit ist mehr qualität rauszuholen. Oder bei den beiden doch eher rausgeschmissenes geld?

Als Vorverstärker hatte ich bei dem Rega den Rega Fono Mini A2D im Auge. Nur gutes drüber gelesen und auch gehört, dass es gut sein sollte, wenn man Dreher und Vorverstärker vom selben Hersteller nimmt, da diese eher aufeinander abgestimmt sind.


Das große Manko des 506 ist sein ULM-Tonarm, der ohne Adapter nicht den Verbau eines gängigen Tonabnehmers zuläßt. Außerdem haben heutige Tonabnehmer keine ausreichend hohe Compliance, um mit dem ULM-Konzept gut zu funktionieren.

Das 2M Red ist ein OM10 in buntem Plastik zum doppelten Preis. Das gleiche in grün läßt sich auch über das 2M Blue sagen wobei das nicht doppelt so teuer ist wie das OM20. Trotzdem: ist sein Geld nicht wert... Beim 2M Black wäre das was anderes, das hat kein Analogon in der OM- oder VM-Serie und ist trotz des hohen Preises sein Geld wirklich wert. Im Preisbereich bis 200€ hat Ortofon nicht gerade das beste Preis-Leistungsverhältnis...

Zur Phonostufe: daß eine Phonostufe zum Dreher passen müßte ist Quatsch! Der Tonabnehmer ist relevant und der stammt in den seltensten Fällen vom Hersteller des Drehers. Dazu kommt die Kapazität des Anschlußkabels. MM- und MI-Systeme interagieren mit der nachgeschalteten Kapazität von Kabel plus Eingang der Phonostufe. DAS muß passen, nicht der Hersteller... Und daher bieten sich Phonostufen an, die entweder direkt einstellbar sind oder doch zumindest eine möglichst niedrige Eingangskapazität haben, so daß man mit externer Beschaltung arbeiten kann.

Zu den Drehern:
RP1:
- Haube bleibt nicht oben, muß zum Hören geschlossen oder abgenommen werden (oder man stellt was rein, was ein unbeabsichtigtes Runterknallen verhindert)
- Masseführungsfehler im Tonarmkabel, um den Cent für das separate Erdungskabel zu sparen (macht Rega bei allen Armen so): kann zu Brummen führen und u.U. sogar den Tonabnehmer schrotten
- schlecht geschirmter Motor, der so manchen Tonabnehmer stört und ebenfalls zu Brummen führt
- beim Plattenteller weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll; die alten Rega Einstiegsmodelle hatten einen Teller auf MDF und der war klanglich Grütze

Zum Music Hall kann ich nicht viel sagen. Vom Papier her sieht er etwas besser aus, wobei nicht nur der Tonarm von Project sein dürfte sondern soweit ich weiß auch Motor und Tellerlager (und sonstige Komponenten). Die Arme von Project sind halt recht leicht wodurch Du auch wieder auf Tonabnehmer mit möglichst hoher Compliance festgenagelt bist und nie (vernünftig) ein MC betreiben kannst. Der Tonabnehmer ist laut Homepage ein umgelabeltes Goldring Elektra, das klanglich etwas aufdringlich ist und ne ziemliche Badewannencharakteristik hat. Love it or hate it...

Für Dein Budget könntest Du einen richtig guten Dreher aus der Blütezeit des Vinyls bekommen! Dagegen sind Deine Kandidaten bestenfalls Spielzeug... Rückgaberecht? Sch*** drauf! Der Dreher selbst ist im günstigsten Fall am Klang gar nicht beteiligt - im schlechteren Fall schon (nämlich negativ...). Der Klang wird dann nur noch durch den Tonabnehmer bestimmt und DA mußt Du den Großteil des Budgets investieren! Ein oller Thorens TD280 (damals knapp 500 DM) zeigt einem Rega RP1 aber mal sowas von die Rücklichter. Da ein Denon DL110 drauf und Du bist weiter, als Du mit dem Rega je kommen wirst... Dazu eine gebrauchte Musical Fidelity VLPS Phonostufe (wenn Du eine findest, ansonsten deren Nachfolger V90LPS neu kaufen) und Du bist glücklich...

Gruß
Andreas
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Nov 2015, 17:13
hi andreas,
vielen dank für deine schnelle und vor allem direkt antwort!

Da es mir vor allem um den klang geht, überdenke ich das ganze mit dem neuprodukt doch besser nochmal.

den td280 gibt es ja als mk 2 bis mk 4, was wenn ich das nach schneller google suche richtig sehe nur eine aussage über den verbauten tonarm ist, oder?

hast du da evtl auch einen ratschlag für mich? also auf welchen ich mich konzentrieren sollte? und wie viel man für einen gebrauchten in halbwegs gutem zustand bezahlen kann/sollte?

danke nochmal!
akem
Inventar
#4 erstellt: 20. Nov 2015, 17:32
Ich selber habe einen mk2 mit dem TP28 Tonarm. Nähere Infos zu den alten Thorensmodellen findest Du unter www.thorens-info.de. Eine sehr informative Seite, wenn man einen alten Thorens ins Auge fassen will.
Das mit dem TD280 war jetzt ja auch nur ein Beispiel. Den kenne ich halt und inzwischen wird der auch nicht mehr ganz so preiswert gehandelt (man zahlt inzwischen je nach Zustand schon bis zu 200€ was nicht viel weniger als der Neupreis ist...). Es gibt aber noch eine ganze Menge anderer Thorense, die interessant sind. Relativ gesucht sind die TD320 oder auch TD2001, ersterer insbesondere in der mk2 Version mit dem schwereren TP90 Tonarm (der hat eine effektive Masse von 17g was ihn für MC-Tonabnehmer prädestiniert). Der mk1 mit dem TP16mkIV ist aber auch nicht schlecht und für MMs geeignet (aber auch für viele MCs). Auch vom TD160 gab es interessante Varianten, aufpassen muß man beim Tonarm, da gab es einige Arme mit Einschränkungen in der Tonabnehmerwahl (entweder sehr leicht mit 7g Masse oder Montage eines Tonabnehmers nur von unten möglich was wiederum alle Tonabnehmer mit eingeschnittenen Gewinden disqualifiziert...).
Auch von anderen Herstellern gab es jede Menge guter Dreher, die zum Teil auch unterbewertet sind. Beispielsweise gab es unter dem Namen Universum ganz interessante Dreher, die von Firmen wie Mikro Seiki, Chuo Denki oder Technics gebaut wurden. Das gleiche in grün gilt für viele andere Markennamen wie Palladium, Saba, Grundig usw. Dann natürlich die ganzen Japaner selbst: Mikro Seiki und Chuo Denki (CEC) hab ich schon genannt, Technics, Pioneer, Kenwood, Luxman usw - interessante Dreher gibt's genug.
Eine beliebte Adresse ist z.B. www.analogrevival.de. Da gibt's ne Menge schöner Dreher vom Händler mit Garantie zu zivilen Preisen. Und der kann mit einiger Sicherheit einen Dreher auch sicher verpacken (was bei ebay-Verkäufern oft genug nicht der Fall ist - da kommt dann Schrott an...).

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 20. Nov 2015, 19:22
Nabend !

Den 506 verkaufen, weil TA nicht kostengünstig und effektiv aufrüstbar und sowieso nur einer aus der 5xx-Serie.

Keine TD280 kaufen, weil die ALLE besonders im Alter konstruktive Mängel aufweisen und für mich genauso schlimm wie die TD105 bis TD115MKII sind.

Das Thorens TP60-Headshell kann natürlich nach dem Strippen auch für eine Menge Tonabnehmer verwendet werden, die Messinghülsen im Gehäuse haben, in denen die Montageschrauben eingedreht werden.

Die negativen Aussagen zu dem Pro-Ject Debut III kann ich nicht nachvollziehen. Diese Brettspieler werde hier gerne abgewertet.

Music Hall mmf steht szene-intern für : make-money-fast.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#6 erstellt: 20. Nov 2015, 19:37

Wuhduh (Beitrag #5) schrieb:

Keine TD280 kaufen, weil die ALLE besonders im Alter konstruktive Mängel aufweisen


Echt? Welche?

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#7 erstellt: 20. Nov 2015, 20:12
Nabend,

rutschender Riemen und die Endabschaltung haben bei mir zum Verkauf meines TD 280 MKII geführt. Das sind Probleme die in dieser Modellreihe immer wieder mal auftreten, mit denen man aber auch leben kann. Mich hat das genervt.
Abgesehen davon finde ich das Suchassis Konzept des Duals gegenüber dem Thorens Brettchen überlegen, wenn da nicht die Einschränkung mit dem Tonabnehmer wäre.

Mein Vorschlag an den TE wäre, den Plattenspieler mittels Vorverstärker an die Denon/Jamo Kombi zu hängen und zu schauen, was sich klanglich tut.
Mit einem anderen Plattenspieler werden mit den vermeintlich nicht so guten No Name Boxen auch kein Bäume ausgerissen.
Wenn kein zufriedenstellender Klang zu erreichen ist, sollte man sich von Dual 506 mittels Verkauf trennen. Aufrüsten ist kaum möglich. Die Nadelwahl ist sehr eingeschränkt und wenn da schon eine 155E drauf ist, gibt es dafür auch nicht besseres auf dem Markt.

Gruß Evil
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Nov 2015, 20:33
hallo zusammen,

weiß nicht, ob das evtl falsch rüber gekommen ist. Der dual hängt momentan über den phono des yamahas an den noName boxen. der zukünftige spieler soll aber auf jeden fall an die jamo/denon kombi!
ich wollte nur nicht jetzt direkt einen vorverstärker kaufen, der evtl für den dual gut wäre, aber nicht für einen zukünftigen spieler. der yamaha wird auf jeden fall zusammen mit den boxen und dem dual zum verkauf angeboten,das steht jetzt schon mal fest.

ich glaube da hilft es wohl nur zu nem größeren plattenladen zu fahren und evtl alle möglichkeiten mal probehören?


@Wuhduh: wasa kannst du denn zu dem debut III sagen?

@andreas: www.analogrevival.de ist echt ne super seite! danke!
evilknievel
Inventar
#9 erstellt: 20. Nov 2015, 20:58
Hallo,

dann schließ doch mal die Jamo LS an den Yamaha an.
Vielleicht bekommst du dann vom Dual einen besseren Eindruck.
Ich merke schon, daß du hier jemanden suchst, der dich darin bestärkt, den Dual zu verkaufen.
Wenn die 500 Euro Budget unbedingt an den Mann gebracht werden müssen, würde ich die Hälfte davon für den Tonabnehmer reservieren.

Gruß Evil
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 20. Nov 2015, 21:23
hehe ja, irgendwie hast du schon recht.

mag daran liegen, dass ich einfach irgendwie im kopf habe, dass der dual "viel zu einfach" / "viel zu sehr einsteiger ist", dass man da noch was ordentliches rausholen kann...
werde morgen mal die jamo LS an den yamaha anschließen und gucken/hören.

es geht mir nicht darum geld auszugeben, sondern was ordentliches zu haben, womit ich die nächsten jahre zufrieden sein werde.
denke irgendwie nicht, dass ich das mit dem dual hinbekommen könnte.
deswegen die eher negative haltung zu dem dreher.

mal im gedanken kurz zurück zur neuware:
scheint ja bei allen dreien die meinung auseinander zu gehen... hat wer zufällig persönliche Erfahrungen von sich & Bekannten zu einem Vergleich der drei Dreher?

zu alten thorens drehern findet man ja gott sei dank genug lese stoff
evilknievel
Inventar
#11 erstellt: 20. Nov 2015, 23:02
Ich nochmal.

Rein technisch gesehen, was Mechanik, Automatik, Motor und Features angeht, ist Dual alles andere als Einsteiger gegenüber heutigen Drehern im Consumer Bereich.

Dual 506 vS. Pro-Ject (Einsteigermodell)

Dual hat Subchassis, Pro Ject nicht
Dual hat Halbautomatik, Pro Ject ist komplett manuell, nicht mal eine Endabschaltung
Dual hat Geschwindigkeitsumschalter, muß beim Pro-Ject mittels Riemen umlegen von Hand erfolgen oder teure Umschaltkiste als Zubehör.
Dual Tonarm limitiert sich auf einen Tonabnehmer, Pro-Ject kann viele verschiedenen Systeme vertragen
Dualdesign altbacken, Pro-Ject modern

Was den Klang angeht, passiert 90% über den Tonabnehmer und da ist der Dual 506 wirklich im Hintertreffen. Die ULM TA von Ortofon entspricht in weiten Teilen der Ortofon OM Serie. Die 155E Nadel ist irgendwo eine etwas bessere OM 10er Nadel.

Gruß Evil
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Nov 2015, 10:27
moin zusammen,

also habe nun die jamo LS am yamaha und dort den 506 dran hängen. Ist doch schon ne ganz andere Liega, aber auch noch nicht, das was ich erwartet habe. Die Details fehlen irgendwie und unten rum kommt nicht so viel. Aber da könnte man bestimmt noch ein wenig rausholen mit nem ordentlichen Pre und dann am Denon...

danke evil für die zusammenfassung von "alt vs neu"

bin gerade echt verwirrter als vorher, wenn ich ehrlich bin. evil, was für eine kombi würdest du denn vorschlagen?
evilknievel
Inventar
#13 erstellt: 21. Nov 2015, 11:40
Hallo,

welche Nadel ist auf dem Dual? Falls es eine DN145E ist, kannst du auf eine 152E oder 155E upgraden, wobei der Schritt klanglich gesehen recht klein ist.
Von einem günstigen unter 100 Euro Phono Pre würde ich mir nicht zu viel versprechen. Je nachdem was für ein Yamaha das ist, hat er eine gute Phono Stufe verbaut.

Neuware kann ich dir nicht empfehlen, da ich nur alte Trümmer im Betrieb habe.
In Punkto Gebrauchtkauf könnte ich eher Hilfestellung geben. Es gibt hier allerdings User, die scheinbar jeden Plattenspieler seit 1965 kennen und über Vorzüge und Nachteile diverser Modelle besser Bescheid wissen.
Bei mir sind es vorrangig Dual, Thorens, Sony und Denon. Außerdem sind in den letzten Jahren noch Dreher von Philips, Akai, CEC, China Dual und Technics durch meine Hände gewandert.
Mit deinem Budget könnte man eine gute Gebrauchtkombi zusammenstellen.
Falls du dich damit anfreunden kannst, schreib mal deine PLZ hier rein um zu schauen was es in Abholnähe alles so gibt.

Gruß Evil
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Nov 2015, 12:01
Hi,

es ist eine DN 149S verbaut.

Ja, bin immer für vorschläge offen, die mein budget nicht zu sehr überschreiten und mich klanglich nach vorne bringen! Meine PLZ ist 33378. Hin und wieder komme ich auch nach 49809. Also alles in dem Umkreis.

WG dem Pre: Hab jetzt einiges zu dem Musical Fidelity V90-LPS gelesen, der hier ja auch vorgeschlagen wurde. Scheint nen ganz gutes Gerät zu sein, zwar etwas teurer, aber Qualität kostet ja leider

Vielen Dank nochmal für deine Bemühungen!
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 21. Nov 2015, 12:19
Hallo,

um beim Dual ein anderes System einsetzen zu können müsste man den 1/2-Zoll-Umbausatz haben, ab und an findet man den, dann könnt man jedes nicht zu hoch bauende 1/2-Zoll-System verwenden.
Vom Laufwerk und Tonarm ist der 506 nicht zu beanstanden.
Auch kann man mit dem ULM mit einer hochwertigen Original-Nadel schon nicht schlecht Musik hören.

Von daher stellt sich die Frage was Du erwartest.

Peter
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Nov 2015, 13:50

8erberg (Beitrag #15) schrieb:
Hallo,

um beim Dual ein anderes System einsetzen zu können müsste man den 1/2-Zoll-Umbausatz haben, ab und an findet man den, dann könnt man jedes nicht zu hoch bauende 1/2-Zoll-System verwenden.
Vom Laufwerk und Tonarm ist der 506 nicht zu beanstanden.
Auch kann man mit dem ULM mit einer hochwertigen Original-Nadel schon nicht schlecht Musik hören.

Von daher stellt sich die Frage was Du erwartest.

Peter


1/2-Zoll Umbausatz?! Da stehe ich jetzt irgendwie auf dem Schlauch...

Was ich erwarte? Guten Sound Warm, Voluminös, lebendig, klar und kraftvoll. Sehr schwer zu beschreiben denke ich.

Einerseits bin ich mittlerweile gedanklich da angekommen, dass ich denke, dass es evtl doch sinn machen könnte den dual einfach nur aufzurüsten und das geld in ne gute nadel und nen guten pre zu stecken...
Andererseits habe ich immer noch die Befürchtung, dass der Dual nen Fass ohne Boden werden könnte und nur nerven kostet. Ich habe selbigen von meinen Eltern geerbt und weiß auch, dass der dreher nicht mehr der jüngste ist und schon sehr viele umzüge mitgemacht hat. Das bei dem halt nach und nach viele Parts erneuert werden müssen und ich mehr basteln muss als das ich musik hören kann (übertrieben gesagt) Ob ich da nicht evtl doch besser dran wäre nen neuen zu kaufen oder nen gebrauchten von nem händler (a la www.analogrevival.de)
evilknievel
Inventar
#17 erstellt: 21. Nov 2015, 13:59
Leider ist der Dual Umrüstsatz in der Regel schweineteuer.

Die Alternative zur 149S Nadel wäre das hier:

http://www.amazon.de...lnadel/dp/B008VP844K

Das wäre eine Verbesserung. Die 149S hat einen sphärischen Schliff, die 152 ist elliptisch.

Ich habe einen Yamaha AX397 Verstärker, an dem ein V-90 LPS hängt. Nicht weil er besser klingt, sondern weil ich noch einen Phonoeingang für MC benötigte und generell dort 3 Plattenspieler anschließen wollte. Kein Bock auf umstöpseln.
Sticht der Phono Pre den Yamaha aus? Er klingt ein bisschen satter. Aber das hört man nur in einem direkten Umschaltvergleich.

Gibt es Alternative in dem Preisbereich? Keine Ahnung, ist mein bisher einziger Phono Pre.

Gruß Evil
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Nov 2015, 15:02

evilknievel (Beitrag #17) schrieb:
Leider ist der Dual Umrüstsatz in der Regel schweineteuer.

Die Alternative zur 149S Nadel wäre das hier:

http://www.amazon.de...lnadel/dp/B008VP844K

Das wäre eine Verbesserung. Die 149S hat einen sphärischen Schliff, die 152 ist elliptisch.

Ich habe einen Yamaha AX397 Verstärker, an dem ein V-90 LPS hängt. Nicht weil er besser klingt, sondern weil ich noch einen Phonoeingang für MC benötigte und generell dort 3 Plattenspieler anschließen wollte. Kein Bock auf umstöpseln.
Sticht der Phono Pre den Yamaha aus? Er klingt ein bisschen satter. Aber das hört man nur in einem direkten Umschaltvergleich.

Gibt es Alternative in dem Preisbereich? Keine Ahnung, ist mein bisher einziger Phono Pre.

Gruß Evil


das wäre doch was. danke! die 50 € wären auch noch zu verkraften, wenn es später mal nen neuer dreher werden sollte...

nochmal zu dem "mehr frust als lust" punkt von meinem letzten beitrag:

bei analoger technik kommt es ja auf jede einzelne kleinigkeit an, damit alles gut zusammen agiert. Für mich persönlich sind das zu diesem zeitpunkt wo ich noch sehr viel lerne doch ein paar zu viel...
daher meine idee/frage: wisst ihr über einen palttenladen / unternhemen / ... bei dem man mit seinem pre + dreher vorbei fahren kann und dann gegen Gebühr zusammen alles ordentlich konfiguriert, sodass nur noch der persönliche verstärker "die unbekannte" ist?
Würde ja einfach bei nem Plattenladen vorbei fahren, nur leider gibt es keinen in unmittelbarer umgebung...
evilknievel
Inventar
#19 erstellt: 21. Nov 2015, 17:52
Hallo,

zum letzten Punkt: Keine Sorge, mehr kann man bei dem Dual nicht mehr aufrüsten, es sei denn man besorgt sich den Umrüstsatz, aber das lohnt bei dem Dreher meiner Meinung nach nicht. Sicherlich freut sich der Dual über eine kleine Bastelstunde. Neu schmieren und die Kondensatoren tauschen mag er sicherlich. Wenn aber alles funktioniert, kann man damit auch warten bis er abstinkt (Knallfrosch)

Hier findest du die Bedienungs und auch Serviceanleitung.
http://wegavision.pytalhost.com/dual.html

Ein wenig lesen schadet nie. Vielleicht auch mal die Tonarmjustage nachkontrollieren, ob da alles stimmig ist und die Auflagekraft sowie Antiskating richtig eingestellt sind.
Auf deiner Antiskatingscheibe hast du eine Skala für elliptische und eine für sphärische Nadeln. Damit geht es schon los. Da kannst du selber noch optimieren, falls du dich damit noch nicht beschäftigt hast. Ich wüßte aus dem Stehgreif zum Beispiel nicht, mit welcher Auflagekraft das 149S gefahren werden soll. Schnell gesucht und Zack gefunden. Es sind 1,5.
http://ortofon.com/hifi/products/replacement-styli/stylus-dn-149s

Wenn du einen Phono Pre und einen Dreher hast, brauchst du tendenziell keinen Profi, der das konfiguriert. Zur Justierung reicht die Bedienungsanleitung meistens aus (siehe Wegavision oder alternativ vinylengine.com) oder man schaut sich die unzähligen Youtube Videos dazu an. Hier im Forum gibt es auch unzählige Beiträge dazu. Zum Thema Tonabnehmermontage und welcher passt auf welchen Dreher ist das Forum nicht die schlechteste Wahl.

Gruß Evil


[Beitrag von evilknievel am 21. Nov 2015, 17:54 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 21. Nov 2015, 18:03
Hallo,

der Dual ist robust, der Motor könnte vielleicht ein paar Tropfen Öl nach ca. 35 Jahren vertragen.

Sonst? OK, wenn der Lift Silikonöl verloren hat kann man da was machen und evtl. geht mal der Kondensator zur Funkentstörung kaputt....
Wenns mit der Drehzahl nicht passt Laufflächen am Pulley und am Teller säubern und ein neuer Riemen, fäddisch.

Die bessere Nadel ist eine überschaubere Investition, auf jeden Fall eine ORIGINAL-Nadel, die Nachbauten für ULM sind alle lausig.

Das ULM von Ortofon ist kein High-End, aber wenn es übel wäre würde es nicht heute noch gebaut werden als OM, als VM oder 2M...

Schwarzwälder und Dänische Qualität halt... ich bin mal gespannt was in 40 Jahren von heutiger "consumer Electronic" noch funktioniert...

Peter
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 21. Nov 2015, 23:52
Zu Deinem letzten Satz:

Nichts, dennoch ....

" .... Lebe lange und in Frieden ! " ( Vulkanischer Gruß )

,
Erik
Q_MaxPower_Q
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Nov 2015, 20:03
danke für die ganze hilfe, ich denke ich habe genug zum drüber nachdenken, was ich machen sollte...
abwägen was am besten ist, anleitungen durchstöbern. usw.

ich melde mich mit meiner entgültigen entscheidung nochmal! oder wenn nochmal fragen auftauchen (wovon ich eigentlich ausgehe )
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