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Einsteiger braucht Rat :) Wega, Dual, Sanyo

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FSchoelch
Neuling
#1 erstellt: 12. Jan 2016, 23:15
Hallo miteinander,

ich bin absoluter Einsteiger, habe zwar vor Jahren schon mal auf dem elterlichen Plattenspieler ein paar alte Platten abgespielt, bin aber nie wirklich in die Materie eingestiegen.
Ich möchte mir nun eine halbwegs ordentliche Anlage zulegen und habe hierfür schon einige Teile zusammengetragen.
Ich habe zwei Plattenspieler zur Auswahl.
Einmal der WEGA P700, der keine Nadel mehr aufweist.
Zum anderen der Dual CS 530, dessen Nadel wahrscheinlich ausgetauscht werden müsste.

Verstärker habe ich ebenfalls zwei zur Auswahl.
Zum einen ein SANYO DCA 200 UM, der zwar noch angeht, aber angeblich kommt kein Ton nach Anschluss raus, lohnt sich hier eine Reparatur?
Anderer, funktionierender Receiver ist ein Grundig R30.

Nun meine Frage, zu welchem Plattenspieler würdet ihr mir raten, zu dem P700 habe ich kaum etwas gefunden und lohnt eine Reparatur des SANYO oder lieber einen neuen alten anschaffen?

Vielen Dank schon mal.
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Blechdackel
Stammgast
#2 erstellt: 13. Jan 2016, 08:59
Der CS 530 gehört schon zur ersten Generation nach der eigentlichen ULM-Ära und benötigt die Nadeln DN 165 E oder bauähnlich die Nadeln für das Ortofon System OMB 10, mit den Nadel für die Systeme OMB 20 und OMB 30 kann man den Spieler sogar noch aufwerten.

Heiko
FSchoelch
Neuling
#3 erstellt: 13. Jan 2016, 23:32
Hey Heiko,

vielen Dank für die Einschätzung. Du würdest als zu dem Dual tendieren?
Der Wega scheint mir hochwertiger verarbeitet, ist das wichtig?

Weiß jemand was zu dem Verstärker/Receiver?
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 14. Jan 2016, 05:18
Moin !

Sanyo lohnt sich nicht, weil nur noch symbolischer Restwert.

Grundig nur mit DIN-Buchsen ? Macht keinen Spaß.

Wega, falls Technik und Haube okay. Weil: Dual subjektiv zuviel Plastik.

MfG,
Erik
Blechdackel
Stammgast
#5 erstellt: 14. Jan 2016, 09:01
Zum Dual habe ich nur geschrieben, weil ich diese Sachen dazu weiß.

Nur weil der Dual ein Kunststoffgehäuse(Zarge) hat ist das noch kein Ausschlußkriterium.
Der war gute Hifi-Mittelklasse und kann sich mit heutigen Plattenspielern für 400 - 600 € gut messen.
Eine bessere Verarbeitung des Wega kann ich so nicht erkennen und ich kenne das Modell aber nicht, das ich mehr dazu schreiben kann.

Vielleicht ein japanisches Produkt von Sanyo oder CEC, die sind auch ganz solide, außer vielleicht die wirklichen Einstiegsmodelle für damals 300 DM.

P.S: Gerüchteweise könnte der Wega auch baugleich mit dem Sony PS-X 45 sein.
Das möchte ich aber nicht bestätigen - Sony ist nicht mein Bereich.

Heiko
FSchoelch
Neuling
#6 erstellt: 14. Jan 2016, 19:36
Danke für eure Einschätzungen.
Dann tendiere ich auch eher zum Dual, mal morgen schauen ob ich da ne vernünftige Nadel bekomme.

Wie kann ich denn ohne Nadel testen welcher laufruhiger ist?

Heiko, meintest du mit den SANYO oder CEC einen Verstärker?
Blechdackel
Stammgast
#7 erstellt: 15. Jan 2016, 09:22
Nein, den vermuteten Hersteller des Wega.
Wega selbst war ein kleiner U-Elektronik Hersteller, ähnlich wie Loewe, der selbst keine Plattenspieler herstellte.
Und die genannten Japaner waren damals mit zu den ersten Adressen zählend, was Zukaufplattenspieler betraf.

Und da aber auch Sony zu der Zeit bei Wega einstieg, könnte es sich aber auch um ein Sony-Laufwerk handeln.
Und siehe auch die vermutete Baugleichheit mit dem Modell PS-X 45(und der scheint auch recht gut zu sein - aber Sony ist eher eine Hifi-Wissenslücke bei mir) hier:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-20246.html

http://audiokarma.or...5-wega-p-700.430472/

Der CS 530 war zeitweise sogar das zweigrößte Modell nach dem CS 630(mit Direktantrieb) und letzterer lag bei NP 500 Mark.
Also hat man da an für sich auch einen soliden Spieler, der mit allem was es neu für 400 - 500 € gibt mithalten kann.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 15. Jan 2016, 09:24 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#8 erstellt: 16. Jan 2016, 00:05
Hallo,

der Wega ist ein Sony und wäre mein Favorit.
Der Dual geht natürlich auch, ich steh aber auf Direktantrieb und das Wegaheadshell.
Den Tonabnehmer vom Dual kannst du auch am Wega verwenden.
Der Überhang beträgt 49mm und das Headshell garantiert einen parallelen Einbau.
hier ein Bild, wie man misst:
berhang


Bevor Sony bei Wega einstieg, verbauten sie zumeist Dual Dreher für ihre Anlagen.

Gruß Evil

edit zum Sanyo: Schau mal ob du über Kopfhörer was hören kannst. Daß angeblich kein Ton kommt, kann auch an der falschen Stellung der Tapeknöpfe liegen. Da kann man den Knopf vom Eingangsschalter drehen wie man will, da kommt nichts aus Aux, Phono oder Tuner.


[Beitrag von evilknievel am 16. Jan 2016, 00:23 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#9 erstellt: 16. Jan 2016, 01:49
Der Wega P700 war der Plattenspieler aus dem Modul 700 Turm von Wega/Sony
im damals trendy Slimlinedesign. Tuner war der T700 (= Sony ST-J55),Vollverstärker
war V700 (= TA-F55) und Tape Deck C700 (=Sony TC-K55).
Der P700 ist nicht baugleich mit dem Sony PS-X45,denn er hat anstelle des geraden
Leichttonarms einen eher "mittelschweren" J-Tonarm. Den hab ich auch schon an einem
anderen Sony Plattenspieler gesehen. Aber frag mich jetzt nicht an welchem....
Laufwerk und Motorelektronik entspricht aber dem X45. Insgesamt ein Gerät der oberen
Mittelklasse mit Sony-typisch sehr gutem Laufwerk. Hochnachgiebige MMs würde ich
nicht unters Headshell des Tonarms schnallen. Aber ein Sony XL-35/35A mit Jico Nadel
macht mit Sicherheit eine gute Figur an dem Arm.

Der CS530 ist ein fg-servo geregelter Riementriebler mit geradem Leichttonarm dessen
einziger Nachteil das recht empfindliche Plastikkleid ist. Ansonsten ist das Teil echt gut.
Der Antrieb erreicht zwar nicht die guten Werte des Sony/Wega aber liegt immer noch weit
im grünen Bereich,und jenseits dessen was heute so für 300 - 500 Ocken angeboten wird.
Der Tonarm ist nicht nur leichter als der des Wega,er ist auch besser gelagert. MMs wie
Acutex 412STR oder Digitrac 300 SE sollten gut funktionieren mit dem Arm.

Also ich würde beide behalten.

Der Sanyo Verstärker und der Grundig Receiver machen mich dagegen überhaupt nicht an.
Beides immo auf lange Sicht nicht befriedigende Mittelklasse.
Keiner von beiden hat einen bemerkenswert guten PhonoEQ.
Da würde ich dann schon nach was besserem Ausschau halten.
Z.z. werden ein paar JVC A-X5 in der Bucht angeboten. Die haben exzellente MM/MC Vorstufen
und du kannst beide Plattenspieler anschliessen. Kostet aber.



MfG Axel
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 16. Jan 2016, 13:16
Hallo,

nö, der 630Q hat einen EDS-Direktantrieb verbaut, eine äussert gelungene Motorkonstruktion btw.

Als Alternative zu einer Ortofon-Nadel könnte man auch die Nadel https://www.thakker....-tonabnehmer/a-4958/
nehmen. Sehr scharfe Ellipe, nackiger polierter Stein, mehr braucht man eigentlich nicht.

Das Plastikkleidchen ist wirklich brrr... aber darunter steckt ein erwachsener guter Dreher.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 16. Jan 2016, 13:17 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#11 erstellt: 16. Jan 2016, 23:35

8erberg (Beitrag #10) schrieb:
Hallo,nö, der 630Q hat einen EDS-Direktantrieb verbaut, eine äussert gelungene Motorkonstruktion btw.


Das stimmt. Nur gehts hier um den CS-530....


Hier ein Prospektfoto des Turms 700.
Der Tuner und besonders der Verstärker sind gute Geräte. Der PhonoEQ des V700 (TA-F55)
gehört zu den Besseren.


[Beitrag von Smoke_Screen am 17. Jan 2016, 13:15 bearbeitet]
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