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Verzerrungen bei Shibata Nadel zu hören

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Beitrag
Siamac
Inventar
#1 erstellt: 06. Mrz 2016, 17:30
Habe bei einer neuen LP Verzerrungen bei einem AT 20SLa mit original Nadel.
Ist diese etwa abgenutzt?
Werde mir noch USB Mikroskope kaufen.

Elliptische Nadelm vom Sumiko Pearl oder Shure M91 Verrzerren beim gleichen Lied nicht.
SR2245
Stammgast
#2 erstellt: 06. Mrz 2016, 17:58
Wenns richtig justiert ist, wird die Nadel wohl runter sein.
Mit den ganzen USB Mkroskopen kann man das aber auch nicht beurteilen.

Vielleicht ist auch die Nadelaufhängung (Gummi oder Spanndraht (falls vorhanden)) einfach altersbedingt fertig.
Wenn du eine Testplatte hast, kannste ja mal einen Abtasttest machen.

Oli
akem
Inventar
#3 erstellt: 06. Mrz 2016, 18:35
Das Antiskating ist aber richtig eingestellt? Also etwa 0,6 mal Auflagekraft?

Gruß
Andreas
Siamac
Inventar
#4 erstellt: 06. Mrz 2016, 20:12
Antiskating ist ok. Ich Frage mich, ob das nicht zufällig ein Fehler in der Pressung der Platte ist, den nur die dünne, kleine Shibata Nadel zum Vorschein bringt?
SR2245
Stammgast
#5 erstellt: 06. Mrz 2016, 20:21
Ich habe auch ein paar neue Platten die verzerren.
Die verzerren aber mit einer elliptischen Nadel bei mir deutlich mehr als mit scharfem Schliff. (vdH II oder Micro Linear)

Vielleicht kann es sein, dass die Verzerrung durch falsche Fertigung nur in dem Bereich liegt wo nur die scharfe Nadel hinkommt...
Platte mal gewaschen?
Wenns nur die eine Platte ist... würde ichs erstmal auf Beobachten setzten.
Siamac
Inventar
#6 erstellt: 06. Mrz 2016, 20:49
Ja, ich werde noch paar andere Platten probieren.
Habe auch gestern eine elliptische Jico Nachbaunadel zum Vergleich geordert - kein SAS.

Die Platte ist St. Germain Tourist und neu.


[Beitrag von Siamac am 06. Mrz 2016, 20:51 bearbeitet]
SR2245
Stammgast
#7 erstellt: 06. Mrz 2016, 22:56

akem (Beitrag #3) schrieb:
Das Antiskating ist aber richtig eingestellt? Also etwa 0,6 mal Auflagekraft?

Gruß
Andreas



Was meinst du mit 0,6 mal der Auflagekraft? 0.6x des Skalenwertes für eine Rundnadel? ...oder für eine elliptische Nadel?

AT gab übrigens in der BDA für das 20SLa an: AS = 1.2x Skalenwert für elliptischen Nadelschliff.


MfG


[Beitrag von SR2245 am 06. Mrz 2016, 23:05 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 07. Mrz 2016, 00:18
Nabend !

Mann könnte durchaus schon von einer Unterversorgung mit einem Hauch von Ignoranz sprechen, wenn ein Fan von sensibel reagierenden Nadelschliffen nicht einmal ansatzweise in Erwägung zieht, sich zur bestmöglichen Justage eine bewährte Testschallplatte anzuschaffen.

Weiterhin sind ein gesundes Gehör und ein verwertbarer, preiswerter Kopfhörer ergänzend empfehlenswert.

Das würde dann auch in den meisten Fällen das Blabla über Toleranzwerte bei Antiskatingskalen und den Kerben für Bammelgewichte ersparen.

Eine einseitige Abnutzung der Nadel kann auch durch eine Neujustage des Antiskating teilweise ausgeglichen werden.

Die Herstellerangaben sind unverbindliche Orientierungswerte, mehr nicht. Schließlich ist nicht bekannt, welcher Tonarm verwendet wird.

Ihr habt hier alle Probleme, die ich zuweilen kaum nachvollziehen kann.

MfG,
Erik
juergen1
Inventar
#9 erstellt: 07. Mrz 2016, 00:54
Hallo Siamac,
sind die Verzerrungen auf beiden Kanälen vorhanden? Dann läge es nicht an falsch eingestelltem AS.
Überprüf doch nochmal sorgfältig alle Grundeinstellungen
Spieler waagrecht, Tonarm ausgependelt und auf eher Obergrenze der vorgeschriebenen Auflagekraft für dein System eingestellt.

Und natürlich eine saubere geometrische Justage des Systems.
Originalgeometrie oder nach Schön oder DIN.

Testschallplatte bringt dir nichts. Du könntest damit nur feststellen, ob dein System vielleicht grundsätzlich eine grottenschlechte Abtastung hat.

AS stellt man nach Gehör und realer Musikplatte ein.
Verzerrungen rechts: AS erhöhen.
Testplatte taugt hierfür nicht, weil sie deutlich zu hohe AS-Werte ergibt.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 07. Mrz 2016, 00:56 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#10 erstellt: 07. Mrz 2016, 07:26
Ich hatte schon sehr viele Plattenspieler und es ist nicht das erste Tonabnehmersystem, daß ich justiere.

Das AT 20SLa läuft bei mir jetzt seit paar Monaten an dem Hauptplattenspieler im Wohnzimmer und die Verzerrungen konnte ich erst vor 2 Tagen zum ersten mal hören. Zufälliger Weise hatte ich vor 2 Wochen hier noch Besuch von einem Hifikollegen zu einem Tonabnehmer-Test. Da fiel das AT 20SLa sehr positiv auf.

Das System ist sowohl mit Schablone als auch mit der Technics Headshellhilfe, doppelt vergleichbar justiert - alles stimmt.

Wie oben geschrieben, bei anderen Tonabnehmern am gleichen Dreher gibt es bei der gleichen Platte keine Probleme.
Ich hoffe, daß ich heute nach der Arbeit Zeit habe nochmal andere Platten zu Testen. Ich glaube, daß es an der Platte liegt.



[Beitrag von Siamac am 07. Mrz 2016, 07:29 bearbeitet]
akem
Inventar
#11 erstellt: 07. Mrz 2016, 11:49

SR2245 (Beitrag #7) schrieb:

Was meinst du mit 0,6 mal der Auflagekraft? 0.6x des Skalenwertes für eine Rundnadel? ...oder für eine elliptische Nadel?

AT gab übrigens in der BDA für das 20SLa an: AS = 1.2x Skalenwert für elliptischen Nadelschliff.

Der Faktor 0,6 ist ein Erfahrungswert und auch nur der Anfangswert für die gehörmäßige Optimierung. Faktor 1,2 kann ich mir nicht vorstellen, vielleicht wollte AT dadurch die Standzeit künstlich reduzieren um den Nadelverkauf anzukurbeln... Ich hab schon mehrere scharfe Nadeln unterm Mikroskop gehabt, bei denen nach nur (angeblichen) 300 Stunden Laufzeit eine Hälfte des Schliffes komplett abrasiert war - "zufälligerweise" immer die Seite, die an der plattenäußeren Rillenflanke anliegt...

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#12 erstellt: 07. Mrz 2016, 11:53

Wuhduh (Beitrag #8) schrieb:

Eine einseitige Abnutzung der Nadel kann auch durch eine Neujustage des Antiskating teilweise ausgeglichen werden.

Das würde mich jetzt echt interessieren, wie DAS gehen soll... Wenn an Deinen Autoreifen das Profil abgefahren ist, kriegst Du auch nicht weniger Aquaplaning, wenn Du die Spur anders einstellst...

Gruß
Andreas
Feebe
Stammgast
#13 erstellt: 07. Mrz 2016, 12:53
Servus
Kleine Offtopicfrage.
Wie ist denn die Qualität der Aufnahme? Die beiden St Germain Alben gehören seit Ewigkeiten zu meinen Liebling Scheiben auf CD. Ich kann mich aber bis heute nicht durchringen die Platten als LP zu kaufen. Eben weil ich nicht weiß ob die Qualität stimmt.
Zwei Sätze als Antwort würden mir genügen. Danke
Gruß, Andreas
airto
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Mrz 2016, 13:22
Hi Bruder
ich kann dir und allen Mitlesern nur sagen, dass meine Pressung der "Boulevard", die ich im Jahr 2001 gekauft habe von tadelloser Qualität ist.

Weder Verwellungen noch exzentrisch gelocht, auch das Grundrauschen in der Leerrille ist so gering, wie ich es von guten Pressungen aus den vergangenen 30 Jahren her kenne. Kein Vergleich zu aktuellen Veröffentlichungen, bei denen gefühlt 1/3 der Platten mindestens einen dieser Qualitätsmängel aufweisen.
Sie läuft bei mir mit jeder Nadel "Verzerrungsfrei", also auch mit dem AT95 Hobel und zählt nicht zu meinen sog. Problemkindern, ganz im Gegenteil.
Ob es mittlerweile Nachpressungen gibt und ob diese auch noch die Qualität von damals besitzen kann ich nicht sagen.
Bei welchen Liedern bemerkst du denn Verzerrungen, Siamac? Dann kann ich sie mir nochmal daraufhin genau anhören, bzw. mal ne Testaufnahme machen.

Gruß Florian

BTW: Was macht eig. die HE-Nadel, hat die beim Zoll jemand gegessen??!!


[Beitrag von airto am 07. Mrz 2016, 13:31 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#15 erstellt: 07. Mrz 2016, 14:32
Sure Thing

Ich werde nachher auch die Boulevard nochmal anhören, weil die auch neu ist.


[Beitrag von Siamac am 07. Mrz 2016, 14:34 bearbeitet]
airto
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Mrz 2016, 17:18
Oha sorry Siamac, jetzt habe ich doch glatt die beiden Platten durcheinandergewürfelt.
Habe gerade erst gesehen, dass oben die Rede von der Tourist war, von der ich lediglich die CD Version habe, aber wie gesagt die Boulevard läuft ganz schmoof.

Gruß Florian.
Siamac
Inventar
#17 erstellt: 07. Mrz 2016, 18:09
Scheint tatsächlich an der Platte zu liegen!
Habe jetzt die Boulevard und eine Diana Krall durchprobiert alles in Ordnung.

Das Lied Sure Thing verzerrt auch mit dem Shure M97xe, nicht aber mit Shure M-91 Hi-Track oder Sumiko Pearl.
Die kommen wohl nicht soweit runter, um die Fehler mit abzutasten.


[Beitrag von Siamac am 07. Mrz 2016, 18:09 bearbeitet]
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 07. Mrz 2016, 22:08

Siamac (Beitrag #17) schrieb:
Scheint tatsächlich an der Platte zu liegen!


Servus,

das Phänomen hatte ich vor ein paar Tagen auch. Zuerst habe ich TAs gewechselt und gegengehört, was mit SPUs ja ganz einfach funktioniert. Keine Besserung, dann habe ich den Dreher gewechselt und wieder gegengehört - immer noch Verzerrungen. Dann bei beiden Drehern das Öl im Tellerlager gewechselt - keine Besserung. Ok, war eh fällig.

Danach andere Scheiben ausprobiert und Alles normal, egal auf welchem Dreher und mit welchem Abtaster. Es war auch hier definitiv die Schallplatte.
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 07. Mrz 2016, 22:45
Nabend !

@ Rolf:

Aaah ja, Ölwechsel zur Klangverbesserung. ... Kommentar zwecklos ...

@ akem und andere Nadelfeties:

Siamac's Aussage kann man auch so interpretieren, daß das ganze Blabla um die Wichtigkeit und Notwendigkeit eines möglichst hochwertigen Nadelschliffs vorn A**** ist.

Aber das werdet ihr niemals verstehen und weiterhin eure Tastaturen malträtieren.

@ juergen1:

Nun gut, mit Deiner Meinung zu Testschallplatten gehst Du halt einen anderen Weg. Du wirst davon bestimmt nicht abkommen, wenn ich hier die Grundgedanken zur Richtigkeit der Verwendung von Testsignales darlegen würde.

Einige Mitleser werden halt weiterhin ein Fragezeichen im Kopf haben.

MfG,
Erik
Dan_Seweri
Inventar
#20 erstellt: 07. Mrz 2016, 23:17
Siamac, freut mich, dass Dein System mit der Shibata-Nadel doch nicht hinüber ist.
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 07. Mrz 2016, 23:46

Wuhduh (Beitrag #19) schrieb:
Aaah ja, Ölwechsel zur Klangverbesserung. ... Kommentar zwecklos ...


Servus Erik,

nö, hat nichts mit Klangverbesserung zu tun sondern mit der Fehlersuche. Das war eine notwendige Wartungsarbeit und schon lange überfällig.

Und ... hmm, tja, wie sage ich es jetzt, daß es richtig verstanden wird? ... ich hatte vor einigen Jahren in einer Vorführung ein sehr ähnliches Erlebnis. Damals wurde ein nagelneuer Riementriebler eingeführt und vorgeführt. Bei der Vorführung kam es plötzlich und regelmäßig zu Verzerrungen bei Frauenstimmen und hohen Tönen. Als wir gemeisnam auf die Suche gingen stellte sich ein Lagerschaden heraus, da das Lager leider mit zu wenig Öl gefahren wurde. Da skann bei Messebetrieb und der Hektik einer Markteinführung schon mal passieren, ist aber ziemlich ärgerlich.

Andernfalls und hätte ich mich nicht an das damalige Erlebnis erinnert, hätte ich die lange überfällige Wartung gar nicht vorgenommen und auch nciht beim Tellerlager nachgesehen. Anlässlich der nun durchgeführten und eignetlich überfälligen Wartung stellte sich dann heraus, daß das alte Öl in meinem Dreher tadellos war, kein Abrieb, keine Einlaufspuren an der Lagerachse. Jetzt ist frisches Öl drin und für die nächsten vielen Monde wieder Ruhe. Ich führe übrigens alle 300 h einen Wartungservice bei meinen Drehern durch und alle 50 bis 100 h eine Ölstandskontrolle.


[Beitrag von be.audiophil am 08. Mrz 2016, 00:26 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#22 erstellt: 08. Mrz 2016, 06:58

Dan_Seweri (Beitrag #20) schrieb:
Siamac, freut mich, dass Dein System mit der Shibata-Nadel doch nicht hinüber ist. :)

Ja, ich bin auch froh.
Wir hatten es ja erst vor paar Tagen zusammen gehört.

Ich werde Dir mal die "St. Germain Tourist LP" ausleihen und bin gespannt auf Dein Ergebnis mit verschiedenen Tonabnehmern.

mk5
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 09. Mrz 2016, 20:08
Habe mal USB Kamera Bilder eines Abtaster hochgeladen.

GrußGrado Abtaster neuGrado Abtaster neuGrado Abtaster neu
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