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Youtube Sound über Fernseher besser, als mein Thorens 145 mk 2?

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Autor
Beitrag
Teufelt500
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Mrz 2016, 21:14
Hallo allerseits!
Bin fast ein Neuling im Hifi Bereich. Weiß auch gar nicht, ob ich in diesem thread richtig bin. Ok, sage mal kurz was über meine Anlage. Also zwei Teufel T 500 MK 2. Ein Kenwood KA-7150 und ein Yamaha DVD-S1700. Dazu ein Thorens 145 MK2 und ein Sony Bravia KDL-50W656A. Den Fernseher erwähne ich extra zum Schluss, weil er mir eigentlich den größten Spaß bringt. Also er ist am Kenwood nur über kleine Klinke, vom Kopfhörer Ausgang, zu Chinch Aux angeschlossen. Und da kommt meine größte Frage auch schon her. Wenn ich über mein Samsung S6 über den Sony, youtube streame, wie kann sich zb. Ein Album wie zb. Dire Straits Communiqué, noch geiler anhören als über meinen Thorens 145 MK2? Ok der Dreher hat nur das günstigste ortofon Tonabnehmer System...komm gerade nicht auf den Namen. Aber das ist schon krass... Oder das Brothers in Arms in unofficial Remastered. Absolut der Wahnsinn. Hab es so noch nie gehört... Ok der Yamaha DVD Player ist nu auch kein Klangwunder. Aber der Fernseher über Youtube? Der Hammer... Deswegen will ich mir auch demnächst den Pioneer PD-50 anschaffen. Dazu die Dire Straits SACD Brothers in Arms und die Remastered Vinyl Brothers in Arms... Dazu kommt für den Thorens das Ortofon 2M Blue. Denn ich will mal vergleiche hören?

Würde mich über eure Meinungen und Tipps sehr freuen...
Grüße...
Dadof3
Inventar
#2 erstellt: 09. Mrz 2016, 01:07
Das ist eigentlich keine große Überraschung. Die Reproduktionsgenauigkeit digitaler Medien und Wiedergabegeräte ist Schallplattenspielern haushoch überlegen - und höchste Qualität lässt sich bereits mit einfachsten Geräten und sehr billigen Komponenten erreichen.

Das heißt nicht, dass das immer gelingt. Auf YouTube gibt es eine ganze Reihe von Musikvideos mit wirklich gruseliger Qualität - aber eben auch sehr gute. Auch hat nicht jeder Fernseher einen ordentlichen Kopfhörerausgang - aber doch immerhin die meisten.

Vorsicht beim Vergleich von scheinbar gleichen Alben auf verschiedenen Medien - die meisten Unterschiede entstehen durch unterschiedliche Abmischung. Es wäre falsch, sie dem Medium an sich anzulasten. Hier ist Vinyl tatsächlich oft überlegen - aber nicht wegen des Mediums Schallplatte, sondern weil für das audiophilere Publikum oft eine audiophilere und weniger massentaugliche Abmischung vorgenommen wurde.

Brothers in Arms ist ein hervorragendes Beispiel. Unter Fans gilt die CD in ihrer ursprünglichen Fassung als die beste. Später erschienen mehrere Remaster, die nicht an die Dynamik der ersten Fassung heranreichen. Dazu zählt auch die SACD-Version.

Für deinen Vergleich würdest du also hauptsächlich die Leistung der Toningenieure bewerten und nicht das Wiedergabemedium.
Rabia_sorda
Inventar
#3 erstellt: 09. Mrz 2016, 01:52
Der dynamische "Klang" vom TV kann u.U. auch von seiner Toneinstellung kommen (Bass, Höhen, ...Equalizer).
Daher kann das auch ein subjektives Empfinden sein.
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 09. Mrz 2016, 10:24
Mit einem Ortofon 2M blue hat der Plattenspieler von vornhinein verloren, da muß dann ein 2M black ran oder noch größere Kaliber. Achte auf Kompatiblität mit der headshell.

aloa raindancer
Teufelt500
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Mrz 2016, 11:09
Vielen Dank, für die schnellen Antworten.
Der Tipp mit dem 2M Black ist ja gut gemeint. Hat natürlich aber auch nen stolzen Preis. Würde sich das lohnen? Bekommt man für das Geld nicht vielleicht einen neueren Dual, mit besseren Klang Eigenschaften? Es ist immerhin "nur" ein TD 145...
Was haltet ihr denn von meinem alten Kenwood? Bin da auch am überlegen, ihn durch einen Pioneer A-70 zu ersetzen.
Obwohl ich hier in letzter Zeit immer lese das die Lautsprecher und Raumakkustik das meiste ausmachen.
Dadof3
Inventar
#6 erstellt: 09. Mrz 2016, 11:51
Das ist auch richtig. Es ist ja sogar höchst umstritten, ob es überhaupt hörbare Unterschiede zwischen ausreichend leistungsfähigen Transistorverstärkern gibt.
Ebenso wie bei der Mehrheit der digitalen Geräte.

Bei Lautsprechern und Raumakustik hingegen bestreitet das wirklich niemand, der halbwegs Ahnung hat. Und auch bei Tonabnehmern kaum.
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Mrz 2016, 12:01

Teufelt500 (Beitrag #5) schrieb:
Würde sich das lohnen? Bekommt man für das Geld nicht vielleicht einen neueren Dual, mit besseren Klang Eigenschaften?


ein dreher hat so gut wie keine klang eigenschaften, ein tonabnehmer schon, von daher ist nicht so wichtig was für ein dreher das ist (abgesehen von ganz billigen gurken).
platten klang wird nicht besser als gute digitale quelle, es kann einem besser gefallen aber technisch gesehen wird es nicht besser.
raindancer
Inventar
#8 erstellt: 09. Mrz 2016, 12:05
Was ist denn mit "neuerem Dual" gemeint?
Und was heißt "nur" TD145?

Das 2M black lohnt allein schon wg der Standzeit der Nadel gegenüber dem blue, dazu kommt der deutlich bessere Klang.

Den Kenwood würd ich behalten und ihm ne Revision gönnen, dann hast du noch jahrzehntelang Freude an dem Gerät.

aloa raindancer
Teufelt500
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Mrz 2016, 13:59
War ja nicht böse gemeint, mit dem "nur" ein TD 145.
Wollte nur sagen das er ja nun kein High End Player ist. Und wenn ihr meint das er eine recht ordentliche Basis ist, werde ich mir das mal überlegen mit dem 2M Black. Vorallem, weil ich den Dreher erst vor nem halben Jahr vom Händler erstanden habe. Gewartet und mit neuem Öl und Riemen. Hoffe der hält noch ne Weile.
Mit dem Kenwood bin ich ja auch sehr zufrieden. Hab ihn letztens, mal mit meinem Yamaha RX-V 540 verglichen. Hab den Kenwood druckvoller und wärmer empfunden. Die Bässe und Mitten fand ich knackiger.Die Höhen waren allerdings beim Yamaha präziser.
Also werde ich das geplante Geld für den neuen Verstärker, in ein neues Tonabnehmer System stecken.
akem
Inventar
#10 erstellt: 09. Mrz 2016, 16:14
Mit dem 2M Black ist das schon ein High-End-Player...
Der Tonabnehmer macht nun mal den Klang!

Gruß
Andreas
Teufelt500
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Mrz 2016, 16:30
Ja, das glaube ich euch auch. Hab mich gerade etwas damit beschäftigt. Ich glaube nur, es wird ein Problem mit dem Headshell geben.
Mein Thorens hat ja den TP16 MK2. Hab jetzt noch kein Bild im Internet gefunden, wo das 2M Black an diesem Headshell montiert ist.
Das wird wohl nicht passen? Oder?
Marsilio
Inventar
#12 erstellt: 09. Mrz 2016, 16:41
Vielleicht geht ja auch das Ortofon OM-40 respektive dessen "Bruder" Vinylmaster Silver" an den TP16? Kosten beide mit rund 280.- deutlich weniger als das 2M Black, klingen mit dem Gyger-Schliff aber ebenfalls sehr gut.

LG
Manuel
Teufelt500
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Mrz 2016, 18:13
Mmh... Keine Ahnung. Muss da denn erstmal recherchieren was mit diesem Headshell möglich ist.
Aber danke für die Antwort.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 10. Mrz 2016, 08:40
Hallo!


......Aber der Fernseher über Youtube?........


Das ist wahrlich keine Überraschung und auch nichts neues, hingegen ist es eine Frage ob man in einem solchen Fall seinen Ohtren traut oder nicht.

Schon der alte UKW-Rundfunk ist bei Licht besehen ein besseres Medium als eine Schallplatte, -nur konnte der das in der Blütezeit der Schallplatte nur selten ausspielen da die allermeiste Musik die über das Radio zu hören war eben von Schallplatten stammte.

Ein neues System oder gar ein neuer Plattenspieler wird diesen von dir richtig gehörten Effekt zwar mildern können aber nicht beseitigen.

Auf der anderen Seite sollte man sich aber einmal klar machen das solche Vergleiche über Mediengrenzen hinweg eigenttlich recht unsinnig sind, es ist weitaus zielführender bei jedem präferirten Medium einen Optimalzustand bei der Wiedergabe anzustreben.

MFG Günther
Teufelt500
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Mrz 2016, 08:47
Moin,
also ich habe jetzt etwas recherchiert und meine festgestellt zu haben das ich nur Tonabnehmer Systeme benutzen kann, die mit 2 Schrauben, also links und rechts befestigt werden. Sehe ich das richtig?
Also fällt das 2M Black ja definitiv weg.
Die Vinylmaster Serie passt da denke ich eher.
Sende mal noch ein Bild mit, falls ich mich irgendwo falsch ausgedrückt habe.

20160310_082733
Teufelt500
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 10. Mrz 2016, 08:53
Guten Morgen Günther,

das stimmt wohl. Deswegen versuche ich ja auch jetzt, meinen Thorens aufzuwerten. Ich höre sehr gerne Platten. Und möchte nun versuchen, mit meinen Finanziellen Mitteln das beste aus dem Dreher rauszuholen.
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 10. Mrz 2016, 09:14
Hallo!

Das ist eine gute Idee, ich würde dir als erstes Vorschlagen kontakt mit Joel aufzunehmen, das ist ein ehemaliger Thorens-Mitarbeiter der zuweilen hier im Forum unter dem User-Nick "Violette" unterwegs ist und der Tuning-Kits für die Thorens Plattenspieler anbietet die dazu dienen die Geräte wieder in einen Zustand zu bringen der annährend dem damaligen Auslieferungszustand entspricht.

Dazu kä#me dann ein neuer Riemen damit der PS also wieder auf einem definierbarem Punkt ist.

Beim Abtastsystem würde ich beim TD-145/II ohne wenn und aber auf ein Ortofon OM(S)-40 oder ein Ortofon VM-silver setzen. Die 2M-Systeme sind hingegen ungeeignet da sie an der Thorens Headshell nicht verscghraubt werden können.

MFG Günther
Teufelt500
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 10. Mrz 2016, 09:41
ja, mit diesen beiden Systemen hab ich mich seit dem Tipp von Marsilio, schon beschäftigt.
Gibt es zwischen den beiden bestimmte Unterschiede vom Klang her? Also ist eines vielleicht gerade bei den Höhen etwas klarer?
Und Danke für den Tipp mit Violette. Werde ich im Hinterkopf behalten. Der Thorens wurde aber angeblich vor nem halben Jahr, als ich ihn über einen Händler erworben habe, gewartet worden sein. Beweisen kann ich das als Laie natürlich nicht
Mich ärgert auch ein wenig das ich mich beim Kauf, nicht besser über das verbaute Headshell, informiert habe.
Der Tonabnehmer wechsel soll ja, gerade bei diesem Modell, für Laien nicht gerade ein Kinderspiel sein...
akem
Inventar
#19 erstellt: 10. Mrz 2016, 10:19
Die 2M-Verso-Serie könnte passen. So, wie ich das mal auf Bildern gesehen habe, sind die Bodies oben durchbohrt und es gibt kein eingeschnittenes Gewinde. Zur Montage muß man den Nadeleinschub abziehen, dann kann man von unten die Schrauben durchstecken. Das sind jetzt aber nur Schlußfolgerungen aufgrund von Bildern - in der Hand hatte ich noch kein solches Verso System. Aber von den 2M ist eh nur das Black interessant und da ist die Verso Variante ja auch nochmal teurer als das normale Black... Insofern weiß ich nicht, ob das für Dich überhaupt noch interessant wäre.

Gruß
Andreas
raindancer
Inventar
#20 erstellt: 10. Mrz 2016, 10:24

akem (Beitrag #19) schrieb:
Die 2M-Verso-Serie könnte passen.

So ist es. Du hast auch noch die Option auf ein TP63 umzusteigen. Das sähe dann so aus (bitte runterscrollen):
TP63 + Ortofon 2M verso

aloa raindancer
Marsilio
Inventar
#21 erstellt: 10. Mrz 2016, 10:25

Der Tonabnehmer wechsel soll ja, gerade bei diesem Modell, für Laien nicht gerade ein Kinderspiel sein...


Mit etwas Geduld bringst du das schon hin, und andernfalls wird dir hier im Forum geholfen. Das VM Silver und das OM-40 dürften klanglich genau gleich sein. Die Nadel ist eh dieselbe. Preislich ist der Unterschied ca. 5 Euro. Da kannst du dasjenige nehmen, das die optisch besser gefällt.

Allerdings gilt es noch abzuklären, ob diese Tonabnehmer mit den Eingangskapazitäten Deines schönen Kenwood-Verstärkers klarkommen. Hast Du die technische Daten?

Die von Raindancer vorgeschlagene Variante Umstieg auf TP63 und 2M Black geht natürlich auch, kostet Dich unter dem Strich aber sicher mindestens doppelt so viel wie die Option VM Silver/OM-40, da du auch noch ein TP63 suchen müsstest.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 10. Mrz 2016, 10:27 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#22 erstellt: 10. Mrz 2016, 11:13
Hi,


Teufelt500 (Beitrag #16) schrieb:
Ich höre sehr gerne Platten. Und möchte nun versuchen, mit meinen Finanziellen Mitteln das beste aus dem Dreher rauszuholen.


ist ja logisch, wenn schon Platten hören, dann richtig.

Wesentlich ist (mMn) dass Tonabnehmer u. Phonopre zueinander passen,
was zB. bei meiner Kombi AT 150 MLX am Aikido phono1 (mit SL 1710) der Fall ist

Der Ta wiederum muss zum Dreher, resp. Tonarm passen.

also musst Du den vermeintlich besten TA für den TD 145 MKII ermitteln u. ihn selbst testen
Niemand weiß welcher Klang Dir am Besten gefällt ..


ps
der Kopfhörerausgang der Sony TVs ist richtig gut


[Beitrag von .JC. am 10. Mrz 2016, 11:15 bearbeitet]
Teufelt500
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Mrz 2016, 12:35
@Marsilio

Modell: KA-7150
Baujahre: 1977 - 1978
Hergestellt in: Japan
Farbe: Bronze farbig
Typ: Analog
Fernbedienung: Nein
Leistungsaufnahme: 460W
Abmessungen: 430 x 149 x 379 mm (BxHxT)
Gewicht: 11,5kg
Neupreis ca.:

Anschlüsse

Anzahl der Eingänge:
Tuner,Phono,Aux,Tape A/B
Anzahl der Ausgänge:
Tape A/B Rec Out

Technische Daten

Dauerleistung (bei Klirrfaktor)
8 Ohm: 2x 60 W (20-20.000 Hz)
4 Ohm: 2x 80 W (1 kHz)
Dynamikleistung
8 Ohm:
4 Ohm: 250W
Gesamtklirrfaktor: 0,02% bei Nennleistung
Dämpfungsfaktor: 50 bei 8Ohm
Leistungsbandbreite: 5 - 45.000 Hz
Signalrauschabstand:
Tuner/Aux/Tape: 110 dB
Phono: 80 dB
Stereokanaltrennung:
Klangregelung:
Bass: ±7,5 dB
Höhen: ±7,5 dB
Loudness: 1: 3db/100Hz, 2: 6dB/100Hz
High Filter: ja
Low Filter (Subsonic): ja
Mute: -20dB
Direct/Line-Straight: ja
Quelle Hifi-Wiki.
Auf was genau muss man da achten?
Teufelt500
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 10. Mrz 2016, 12:45
An einen Umstieg auf einen TP63 hab ich auch gedacht. Mein Tonarm ist ja irgendwie zum auseinander stecken.

20160310_123828

Es wird ja aber nicht so einfach sein, da einen TP63, mit anderem Headshell zu kaufen und den da einfach draufstecken?
Hoffe die Idee ist nicht ganz so blöd...
Marsilio
Inventar
#25 erstellt: 10. Mrz 2016, 13:48
Hm, blöd. Keine Angabe zu den Phono-Kapazitäten...

Vielleicht weiss das jemand hier, zum Beispiel Albus? Der ist ein Riesencrack in diesem Gebiet und weiss sicher sofort, ob das OM-40 und/oder das 2M Black punkto Kapazitäten passt oder nicht.

Ich würde den Tonarm übrigens nicht wechseln - respektive nur, wenn ich ein absolutes Wunsch-Tonabnehmersystem hätte, das am vorhandenen Tonarm nicht passt.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 10. Mrz 2016, 13:49 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#26 erstellt: 10. Mrz 2016, 14:40

Teufelt500 (Beitrag #24) schrieb:
Es wird ja aber nicht so einfach sein, da einen TP63, mit anderem Headshell zu kaufen und den da einfach draufstecken?

Doch, genau so einfach ist das, schau dir mal Bilder an von TP62 und TP63, dann wirds dir klar. Btw kannst du mal ein Foto von deinem Tonarm auf der Platte liegend von der Seite machen? Es sieht so aus daß der Tonarm vorne hoch steht, kann aber auch durch die Perspektive verzerrt sein.

Bemerkung: Von Thorens gibts Justagelehren (spezifisch für den Tonarm), damit wird die Tonabnehmermontage immens vereinfacht, bemühe mal die Suchfunktion.

aloa raindancer
Teufelt500
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 10. Mrz 2016, 17:00
@Marsilio
Den Wunsch Tonabnehmer hab ich natürlich nicht. Habe bis auf diesen ja noch keinen anderen gehört. Zumindest nicht in den letzten 8-10 Jahren
Und bei diesem handelt es sich Übrigens um einen Audio Technika. Und nicht wie ich angenommen habe um ein Ortofon.

@raindancer

Beim letzten Bild ist allerdings die Single durchgelaufen und der Tonarm hatte sich wieder angehoben. Hab aber eben eins gemacht.

20160310_163920
Teufelt500
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 10. Mrz 2016, 17:31
@Marsilio

Konnte noch etwas herausfinden.
Fremdspannungsabstand: Phono 55 dB / Hochpegel 80 dB
raindancer
Inventar
#29 erstellt: 10. Mrz 2016, 21:59
Wieder etwas unglücklich fotografiert. Egal, hierum gehts:

Tonarmhöhe einstellen

Das segelt dann unter "vertikaler Spurfehlwinkel", bitte hierzu die Bedienungsanleitung lesen und/oder die Suchfunktion bemühen, wir müssen nicht alles endlos wiederkauen.
analogius
Stammgast
#30 erstellt: 10. Mrz 2016, 23:05
Hallo Teufelt500

Mit digitaler Musik kommt man mit wenig Aufwand auf ein befriedigendes Ergebnis und ist nicht mit "grossen" Investitionen verbunden. Musik ab Youtube ist erst der Anfang, da gibt es ziemlich sicher schon noch Verbesserungspotenzial...

Um mit analoger Technik auf die gleiche Klangauflösung zu kommen, fallen in der Regel höhere Kosten an.
Beim Plattenspieler hast du jedoch ein echtes Instrument: den Tonabnehmer - genauer die schwingende Nadel. Ist der Tonabnehmer/Schliff etwas "anständiges" und wird er möglichst stabil über dem Vinyl geführt, ist er in der Lage die digitale Auflösung ohne Probleme ein und (meiner Meinung nach) durch die Natürlichkeit des Signals und der besseren dynamic range sogar zu überholen.
Das richtige justieren des Plattenspielers/Tonarm/Pickup sowie das Medium Vinyl in anständigem Zustand sind natürlich Voraussetzung.

Für mich hat Vinyl nur einen "Nachteil": das Knistern (Ok, auch die hohen Kosten, welche für was Anständiges anfallen) .
Ansonsten scheue ich keinen Vergleich mit digitalen Quellen. Ehrlich, ich mag digitale Quellen eingentlich gar nicht mehr hören...

Der "klassische" Vinylklang - welcher viele analog Freunde mögen - ist schlicht eine "Verfärbung" beim Abtasten, wenn der Tonabnehmer nicht stabil geführt wird und anfängt zu "schwingen". Dadurch werden die Bässe hörbar unpräzis.
Sind analoge Voraussetzungen jedoch richtig gut, ist nur noch LIVE besser.

Natürlich würde ich mich freuen wenn du trotz den "Nachteilen" den analogen Weg beschreitest!

(Dies ist meine Meinung, andere siehen das völlig anders und ist ok so...)

grüsse analogius
ad-mh
Stammgast
#31 erstellt: 10. Mrz 2016, 23:23
Moin,

so, wie es aussieht, hast du einen TP 16 nicht als leichte Isotrack Variante TP 16 II sondern als TP 16 III und zwar in der seltenen Alu Variante, die ein Forenkollege kürzlich gekauft hat.

Glückwunsch.
Dein Arm ist ein TP 16 III, nur optisch aufgehübscht. Du musst nichts umrüsten.
Der Arm ist gut und selten.
Ich reiche den Link nach.

Es passen alle üblichen 1/2 Zoll Systeme einschließlich Ortofon 2M Black. Das Armgewicht passt in jedem Fall.

Der Spieler ist gut und gewinnt mit jeder Verbesserung des Systems hinzu.
Welches System nun zu welchem Verstärkereingang passt, da musst du andere Fragen, z.B. Albus.

VG

Andreas
ad-mh
Stammgast
#32 erstellt: 10. Mrz 2016, 23:41
So, da ist der Thread.
http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=21258
Du hast das Vorderteil dieses Arms auf einen TP 16. Das gab es damals so ab Hersteller.
Damit hast du einen TP 16III in anderer Optik.
http://www.thorens-info.de/html/tonarme.html

M.E. einer der besten Arme bei Thorens.

Wenn ich richtig liege, dann hast du ein AT 95E, also ein Billigstsystem montiert.
https://www.thakker.eu/audio-technica-at-95-e-tonabnehmer/a-4916/

Der Erstbesitzer hat einen tollen Spieler nach Optik gekauft und einen Zwanziger (in Deutscher Mark) für das System ausgegeben.
Der Spieler verträgt ein deutlich hochwertiges System.


Der Kenwood 7150 sollte mit der silbernen Variante baugleich sein.
http://www.hifiengine.com/manual_library/kenwood/ka-7100.shtml

Dann hätten wir
http://stereonomono.blogspot.de/2011/09/kenwood-ka-7100.html
diese Daten:

Phono : 2,5 mV/50 kohms
Das sieht mir nach einem normalen MM Eingang mit üblicherweise 47k Ohm aus.

VG

Andreas


[Beitrag von ad-mh am 11. Mrz 2016, 00:12 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#33 erstellt: 11. Mrz 2016, 00:29

analogius (Beitrag #30) schrieb:
Musik ab Youtube ist erst der Anfang, da gibt es ziemlich sicher schon noch Verbesserungspotenzial...

Es gibt viele, vor allem ältere Videos mit mangelhafter Qualität, bei vielen ist sie aber auch völlig einwandfrei.

Das Problem ist eher, dass man nie so genau weiß, ob das nicht von CD noch besser wäre.


durch die Natürlichkeit des Signals und der besseren dynamic range

Ich freue mich über jeden, der Freude an Vinyl hat, und wenn jemand den Klang als "natürlicher" empfindet, so will ich ihm das nicht ausreden, auch wenn ich es für falsch halte, aber eines ist bei Vinyl nachweislich deutlich schlechter: die dynamic range.
analogius
Stammgast
#34 erstellt: 11. Mrz 2016, 07:42

Dadof3 (Beitrag #33) schrieb:

Ich freue mich über jeden, der Freude an Vinyl hat, und wenn jemand den Klang als "natürlicher" empfindet, so will ich ihm das nicht ausreden, auch wenn ich es für falsch halte, aber eines ist bei Vinyl nachweislich deutlich schlechter: die dynamic range.

Hallo Dadof3

Könntest du bitte noch die Quelle dieses "Nachweises" mitteilen. Danke

Du meinst also, das auf dem digitalen Medium mehr "Signale" (saubere Frequenzen sind es ja nicht) als auf der analogen Rille Frequenzen in der Schallplatte vorhanden sind?

Ich sehe es theoretisch und höre es praktisch mit der "dynamic range" genau gegenteilig, da das digitale stets eine saubere Sinuskurve verstückelt und zu einem "Signal" komprimiert. Da ist ein guter DA Wandler von nöten um die Frequenz wieder auf natürliche "Ausgangslage" zu bringen. Und diese "Ausgangslage" habe ich 1 zu 1 auf der Schallplatte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...
(Aufnahme, Mastering, Pressung spielen da natürlich auch noch eine Rolle)

Die Frage ist, wie gut das die Frequenzen "ausgelesen/abgetastet" werden können und stellen da sehr hohe Anforderungen an analoge Setup.
Frequenzen in unserem Lebensraum sind immer analog und deshalb natürlich. Digital hat viele Vorteile, ist auf jeden Fall nicht natürlich (erst recht nicht natürlicher als Vinyl) sondern wird "simuliert". Wenn ich das mal so schreiben kann...

Ich bin "analogfan" ausschliesslich aus audiphilen Gründen, nicht wegen der Haptik oder weil es "Kult" ist. Das ewige Aufstehen nach 20min müsste nicht sein, ist es mir jedoch wegen dem Musikgenuss wert.

grüsse analogius
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 11. Mrz 2016, 09:35
Hallo!

@Teufelt500

Technisch gesehen sind die Unterschiede zwischen einem OM(S)-40 und einem VM-silver respektive einem Ortofon 540 MK-II (so heißt das VM-silver ausserhalb Deutschlands) dermassen marginal das du getrost nach Optik und Preis gehen kannst.

Dein auf dem TD-145/II verbauter Tonarm ist natürlich ein TP-16 MK-II mit einem TP-62 Tonarmrohr -der TP-16 MK-III unterscheidet sich davon ausschließlich durch das Tonarmrohr (TP-63) und der "Umbau" ist eine recht simple Sache da du hier nur die silberfarbene Überwurfmutter in letzten Drittel des Tonarmrohres lösen mußt und das Tonarmrohr danach einfach abziehen kannst. Wenn du stattdessen dann das TP-63-Rohr aufsteckst und die Mutter wieder festziehst ist alles schon passiert.

Beide Tonarmrohre sind auf die "Thorens-Hausnorm" ausgelegt, das heiußt das du bei der Systemmontage keine der üblichen 2,5er Schrauben wie sie bei den Abtastern mitgeliefert werden verwenden kannst sondern nur 2er Schrauben, -aber das ist kein Beinbruch da du diese in jedem Modellbaushop oder jedem Beumarkt in beliebigen Längen finden kannst.

Im übrigen wäre das einzige interessante Abtastsystem der 2M-Serie ohnehin das 2M-black, da es dazu bei der OM- und VM-Serie kein entsprechendes Gegenstück gibt, (dafür hat die 2M-Serie kein Gegenstück zum OM(S)-40/VM-silver)

Bei der unklaren Kapazitätslage die bei dir vorliegt solltest du von den AT- MM-Systemen besser die Finger lassen da sie sehr Kapazitätsktritisch sind und oberhalb einer Gesamtkapazität von 200-220 Pikofarad eigentlich keine rechte Freude damit aufkommt.

Das bei diir verbaute System ist im übrigen ein AT-95, es ist qualitativ ungefähr vergleichbar mit einem Ortofon OM(B)-10 und preislich gesehen das zweit-oder drittgünstigste Abtastsystem das es überhaupt auf dem Markt gibt. -Aus dieser Perspektive gesehen wäre eigentlich jedes von der Kapazität passendes und zum Tonarm passendes andere Abtastsystem schon eine Verbesserung-. Aber ich bin eigentlich der Meinung das man hier nicht Kleckern sondern Klotzen sollte und sich gleich etwas deutlich hochwertigeres zulegen sollte, -dann kann man bis zum nächsten Nadelwechsel das gesamte Thema getrost zu den Akten legen und sich mit dem eigentlich wichtigem -der damit gehörten Musik-, zuwenden.

MFG Günther
Teufelt500
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 11. Mrz 2016, 11:44
Moin moin allerseits,

als erstes möchte ich mich mal bei Euch allen bedanken. Mir ist klar das ihr solche Fragen, wie ich sie gestellt habe, hier im Laufe der Jahre, wahrscheinlich schon Tausende male, gehört und beantwortet habt. Aber anstatt zu sagen, du Vollhorst, geh in die Suche, es wurde alles hier schon mal irgendwo beantwortet, nehmt ihr euch die Zeit und beantwortet es trotzdem noch mal zum 1654 mal... Ich als absoluter Laie auf diesem, für mich absolut faszinierendem Gebiet, bin auf Eure Meinung und Hilfe total angewiesen.

Da ich, auch teilweise durch meine Partnerin, sehr viele Maxi Single´s der 80er Jahre besitze, stehe ich auch gerne nach 7:45 min. wieder auf, um die nächste aufzulegen. Was ich damit sagen will ist, das es für mich keine schönere Art gibt, um der Musik zu lauschen.
Muss aber gestehen, das es in meiner Jugend, mit dem alten Schneider Turm wesentlich einfacher war...
Ehrlicher Weise muss ich zugeben, das ich das ganze Thema Plattenspieler total unterschätzt habe. Als ich mir den Thorens, vor etwas über einem halben Jahr gekauft habe, dachte ich doch wirklich, den stellt man hin und denn spielt der die Platten einfach ab. Aber schon während der ersten Rillen, wurde ich eines besseren belehrt.
Also hab ich mich durchs Internet gekämpft, diverse Videos studiert und etlich Beiträge in Foren, zum Thema Justage von Plattenspielern gelesen.
Bin mir auch ziemlich, nein, zu 100% sicher, das er nicht optimal eingestellt ist. Da ich bis jetzt, weder über eine Schablone noch über eine Tonarmwaage verfüge. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern.

@Hörbert
mit AT-MM Systemen, meinst du Tonabnehmer von Audio Technica?
ad-mh
Stammgast
#37 erstellt: 11. Mrz 2016, 12:37
Richtig. Er meint damit die MM Systeme von Audio Technika.
Davon sollst du wegen der Kapazität wohl die Finger lassen.
Empfehlenswert wäre nach Geldbeutel eines der angesprochenen Ortofonsysteme.
Auf meinem Foto habe ich übrigens bei einem Tonarm identischer Gewichtsklasse ein OM 10 montiert (noch). Ich werde einfach die Nadel gegen eine 40er tauschen und habe dann ein OM 40. Die Generatoren (also das Tonabnehmerteil mit den 4 Steckern) sind gleich.

Ich nenne mal folgende Systeme:

Ortofon 2M Red (vergleichbar ist das OM(S)10 )
Ortofon 2M Blue (vergleichbar ist das OM(S)20 )
Ortofon 2M Bronze (vergleichbar ist das OM(S)30 )
Ortofon 2M Black (kein vergleichbares OM)
Ortofon OM (S)40 (kein vergleichbares 2M)

Die Preise kannst du selbst vergleichen. Hervorragend ist das 2M Black.
Das OM 40 ist meiner Meinung nach ein guter Budgettip, da die Nadel eine deutlich bessere Standzeit hat als ein Bronze oder OM30.
Im Prinzip hast du fast alles, was du brauchst. Die Schrauben sind vorhanden. Den Arm kannst du so verwenden.
Eigentlich brauchst du für die Montage eine Schablone nach Schön (google) und halt ein neues System.

Viel Erfolg
Teufelt500
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 11. Mrz 2016, 12:39
Also, wenn ich das hier alles so richtig lese, bestehen ja unterschiedliche Meinungen zu meinem Tonarm. Ist der wirklich so außergewöhnlich, das er nicht klar zu bestimmen ist?

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ad-mh
Stammgast
#39 erstellt: 11. Mrz 2016, 12:50
Nicht wirklich.
Der Grundarm ist ein TP 16.
Das vordere Teil des Arms ist halt die silbere Sonderversion, die eher selten ist, m.E. aber optisch gut zum teilweise silbernen Grund-Tonarm passt.
Den Link zur silbernen Thorens TD 166 Sonderversion hatte ich oben gepostet. Dort ist auch das Vorderteil deines Tonarms montiert. Dafür ist dort hinten ein anderer Grund-Tonarm montiert.

Das Tonarmgewicht deines Spielers gab es auch in schwarz.

Da ein Audio Technika montiert ist, passt von den Abmessungen her auch jedes Ortofon (welche ohnehin oft an TP 16 und TP 21 verbaut werden).

Gefunden. Hier ist es verlinkt
http://www.thorens-info.de/html/tonarme.html
...dann "ein Bild des TP 62 finden Sie hier" anklicken.

http://www.thorens-info.de/td145mkii_tp16mkii_detail1.jpg


Hörbert (Beitrag #35) schrieb:

Bei der unklaren Kapazitätslage die bei dir vorliegt solltest du von den AT- MM-Systemen besser die Finger lassen da sie sehr Kapazitätsktritisch sind und oberhalb einer Gesamtkapazität von 200-220 Pikofarad eigentlich keine rechte Freude damit aufkommt.
Das bei dir verbaute System ist im übrigen ein AT-95
MFG Günther


Dies könnte jedenfalls erklären, warum dein AT-95 nicht klingt. Ob es so ist, keine Ahnung... .


[Beitrag von ad-mh am 11. Mrz 2016, 13:21 bearbeitet]
Teufelt500
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:11
Das ein Ortofon OM 40 Super auf dieses Headshell passt, kann ich mir ja auch gut vorstellen. Da es ja oben diese Löcher rechts und links hat, durch die die beiden Schrauben des Headshells durchgehen. Aber wenn ich mir Bilder von einem 2M Black so ansehe, begreife ich es wirklich nicht, wie es an meinem Headshell befestigt werden sollte.

Die Schrauben Meines Headshells gehen ja von unten nach oben. Während das 2M Black oben 2 Löcher zum befestigen hat.

@ad-mh
Ja, danke für die Bilder.


[Beitrag von Teufelt500 am 11. Mrz 2016, 13:17 bearbeitet]
ad-mh
Stammgast
#41 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:25
Ganz einfach...
Je nach Befestigungsart gibt es zwei verschiedene Versionen, "Normal" und "Verso".

https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5064/

und

https://www.thakker....-tonabnehmer/a-8185/

Vermutlich sind bei "Verso" die Schraubenköpfe von unten zu erreichen, wenn man die Nadel abzieht.
Wenn es nämlich feste Bolzen sind, auf die man oben nur eine Mutter aufschrauben kann, dann wird es problematisch.
Das würde ich vorher telefonisch abklären.


[Beitrag von ad-mh am 11. Mrz 2016, 13:30 bearbeitet]
akem
Inventar
#42 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:30
Es gibt von den 2M-Systemen die Verso-Varianten. Die haben kein Gewinde von oben sondern Schrauben von unten. Zur Montage muß man aber den Nadeleinschub abziehen. Das macht die Justage nicht eben einfacher aber es geht.

Edit: da war jemand schneller...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 11. Mrz 2016, 13:31 bearbeitet]
ad-mh
Stammgast
#43 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:37
@Andreas
Kann es sein, dass die beschriebenen Klangprobleme von Kapazitätsproblemen herrühren?

@TE
Sind die Anschlusskabel am Spieler eigentlich original oder hat da schon jemand "verbessert"?
Teufelt500
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:44
Ah...das macht natürlich Sinn.
Danke euch beiden...

Das werde ich auf jedenfall vorher abklären.
Mein AT-95 finde ich im Hochtonbereich etwas dumpf. Entweder liegt es an der Justage des Drehers oder wirklich am Tonabnehmer selber.
Kann es leider auch nicht testen ob es mit der Kapazität des Kenwood zu tun hat. Mein Yamaha RX-V540, den ich hier noch rumstehen hab, hat leider keinen Phono Eingang.
Teufelt500
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:54
@ad-mh
Also wenn der TD 145 MKII damals vom Werk her "feste" Chinchkabel hatte, denn hat da jemand was dran gemacht.

20160311_135108
akem
Inventar
#46 erstellt: 11. Mrz 2016, 13:54
Normal ist der Hochton des AT95 alles andere als dumpf, eher spitz und aggressiv. Da tippe ich durchaus auf eine kapazitive Fehlanpassung. Normalerweise würde ich bei sowas ein Denon DL110 empfehlen, das ggü. der Abschlußkapazität unempfindlich ist, da es ein High-Ouput MC ist und die Kapazität schon absurd hohe Werte annehmen müßte, damit sich im hörbaren Bereich eine Wechselwirkung einstellt. Leider ist aber Dein Tonarm für ein MC viel zu leicht. Bleiben eigentlich nur drei Möglichkeiten:
- Verwendung eines MM von Ortofon aus der OM oder VM Serie (OM - die Super-OM-Generatoren sind schon wieder empfindlicher)
- Modifikation des Verstärkers: Eingangskapazität(en) identifizieren und gegen kleinere Werte tauschen - beinhaltet aber das theoretische Risiko, daß der Verstärker dann empfänglich wird für EMV-Probleme
- Kauf einer externen Phonostufe

Gruß
Andreas
ad-mh
Stammgast
#47 erstellt: 11. Mrz 2016, 14:12
@TE
Da hat jemand gewastelt.

@Andreas
Bist du da sicher? Beim DL 103, das ich am anderen Thorens mit TP 50 (schwererer Arm) trifft es sicher zu.

Für den TP 21, der das gleiche Gewicht wie der TP 16 hat, wurde mir das DL 110 explizit empfohlen.
Zudem finde ich über die Suchfunktion sowie im analogen Forum Treffer dahingehend, dass das DL 110 zu TP 16 und 21 passt.


[Beitrag von ad-mh am 11. Mrz 2016, 14:13 bearbeitet]
Teufelt500
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 11. Mrz 2016, 14:14
Hab gerade im Keller noch nen Verstärker gefunden. Ist aber, wie Gott will auch ein Kenwood. Ein KR-V5570.
Sollte ich den mal zu Testzwecken anklemmen?
Teufelt500
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 11. Mrz 2016, 14:19
Warum sollte sich aber jemand die Mühe machen, neue Chinch Eingänge einzubauen, wenn er denn nur ein billiges Tonabnehmer System dran macht?
Oder der Händler hat das vielleicht höherwertige System gegen das AT getauscht.
akem
Inventar
#50 erstellt: 11. Mrz 2016, 14:21
Dieser Tonarm hat ja nur 7,5g oder sowas. Das ist auch für ein relativ weich aufgehängtes MC wie das DL110 ein bischen arg wenig. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, daß da dann noch sowas wie Bass rauskommt... Nach meiner Erfahrung sollten es für das DL110 schon so 11-12g sein. Vielleicht könnte man mit einem Zusatzgewicht arbeiten?

Gruß
Andreas
ad-mh
Stammgast
#51 erstellt: 11. Mrz 2016, 16:23
Hier habe ich einen Beitrag zum Thema gefunden:

Holger = www.thorens.info
hat hier Fotos eingestellt (Beitrag #11)

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-1331.html


Teufelt500 (Beitrag #49) schrieb:
Warum sollte sich aber jemand die Mühe machen, neue Chinch Eingänge einzubauen, wenn er denn nur ein billiges Tonabnehmer System dran macht?
Oder der Händler hat das vielleicht höherwertige System gegen das AT getauscht.


Ich hätte nur eine logische Erklärung. Der Dreher war vorher mit einem hochwertigen System ausgestattet und hat einen Umbau der Kabel bekommen. Beim Verkauf ist vermutlich kaum jemand bereit, den Mehrwert des Systems angemessen zu zahlen. Da wird halt das teure System getrennt verkauft und der Dreher mit dem billigsten, verfügbaren System für den Verkauf ausgestattet.


[Beitrag von ad-mh am 11. Mrz 2016, 16:36 bearbeitet]
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