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Gebrauchter, günstiger Plattenspieler

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Autor
Beitrag
b_buyman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Feb 2016, 22:31
Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem Plattenspieler, und da von neuen abgeraten wird habe ich mal nachgesehen, was bei mir in der Nähe wohl verfügbar wäre. Leider habe ich zu wenig Ahnung und wollte sicherheitshalber vorher mal nachfragen, welcher was taugt:

Philips FP930:
Soll laut http://www.vinylengi...ilips&model=FP%20930 ein Dual CS455 sein. Standort wäre 5 min von mir weg, Preis bei 20€. Kann man da was falsch machen?

Dann gäbs da noch: Dual 1010F um 90€ - zu teuer?
Technics SL-7 (100€), scheint mir aber nicht 100%ig zu funktionieren (Tasten schwergängig), dafür dann zu teuer?

Und 4, die ich gar nicht einordnen kann:
Sony PS-LX250 (30€)
Sony PS-LX22 (50€)
Sharp RP-155HB (20€)
Onkyo CP-1116A (50€)

Einen Dual CS 502 hätte ich noch gefunden, aber der ist vermutlich schon weg (als reserviert markiert)

Wäre da was brauchbares dabei, oder sollte ich weitersuchen? Danke für eure Hilfe!


[Beitrag von b_buyman am 21. Feb 2016, 22:32 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 21. Feb 2016, 23:37
Hallo,

der Philips ist ein Dual.... zu dem Kurs wenn er läuft und die Automatik funktioniert und die Nadel akzeptabel... eine 10er Nadel kostet aber auch nicht soviel.

Peter
ad-mh
Inventar
#3 erstellt: 21. Feb 2016, 23:50
Nimm lieber, so wie ich am Freitag, einen Thorens TD 318 MK I aus den Kleinanzeigen für ~ 150 EUR.
Der Spieler ist bis auf das Lager (7mm statt 10mm) und den Kunststoffinnenteller (statt Metall) baugleich zum TD 320 und hat mal knapp unter 1000 DM gekostet.
Den Kunststoffinnenteller habe ich probeweise gegen den Metallinnenteller meines TD 166 MK VI getauscht - ist nur ein Frage der Haptik und ist nicht hörbar.
Am Spieler muss noch das System (Ortofon OM 10 - funktioniert) gegen ein besseres getauscht und die Zarge aufgearbeitet werden.

Dann hat man einen Spieler, der noch lange, lange halten wird.

20160221_203343


[Beitrag von ad-mh am 21. Feb 2016, 23:58 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Feb 2016, 00:05
Ja, wegen den Tonabnehmern kann ich natürlich nichts sagen. Bei den Angeboten stehts meist nicht explizit dabei - das müsste ich mir dann jeweils vor Ort ansehen.

ad-mh: Ja, ich hatte bei Kleinanzeigen in der Nähe geschaut (nicht ebay Kleinanzeigen), einfach, um den Dreher abholen zu können. Von Versand halte ich in dem Fall nicht soviel ...

€: ein Thorens TD318 MK 3 wäre auch noch "nahe" (1 1/2h), 260€


[Beitrag von b_buyman am 22. Feb 2016, 00:19 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 22. Feb 2016, 02:00
Hallo,

von den 4 Drehern unten ist meiner Meinung nach der Sony PS-LX22 der einäugige unter den Blinden, aber nur wenn er den Zusatz C hat. Sony PS-LX22C
Der hat ein 1/2 Zoll Headshell, der ohne C ein sonyeignes Aufnahmesystem mit integriertem Tonabnehmer, für das es keine vernünftigen Nadeln mehr gibt.

Nimm dir ruhig Zeit und suche weiter. Der passende Dreher kommt bestimmt.

1 1/2 Stunden halte ich nicht für nahe. Das erhöht den Kaufdruck. Man will ja nicht umsonst gefahren sein.

Gruß Evil
akem
Inventar
#6 erstellt: 22. Feb 2016, 15:55

b_buyman (Beitrag #4) schrieb:

€: ein Thorens TD318 MK 3 wäre auch noch "nahe" (1 1/2h), 260€ :(


Das wäre von allen Kandidaten wohl der beste. Und den Preis finde ich absolut in Ordnung, wenn denn der Dreher technisch in Ordnung ist. Dazu dann ein Denon DL110 und Du hast nen Dreher, der wirklich gut klingt und an dem Du wirklich Freude haben wirst.

Gruß
Andreas
ad-mh
Inventar
#7 erstellt: 22. Feb 2016, 18:04
Das sehe ich genauso.
In meinem Fall ist das serienmässige OM10 technisch in Ordnung. Lt. Angabe im analogen Forum soll es von der Nadel her dem VM Red entsprechen.
Dennoch werde ich es durch das angesprochene DL 110 ersetzen.
Ein DL 103 habe ich auf dem anderen Dreher, einem TD 166 VI mit TP 50 und RDC Teilen.

An Stelle des TE würde ich max. 50 € investieren oder gleich etwas wie einen Dual 621, den vergleichbaren Dual Halbautomaten oder Thorens 166, 316, 318 o.ä. nehmen.
akem
Inventar
#8 erstellt: 22. Feb 2016, 18:50

ad-mh (Beitrag #7) schrieb:
Lt. Angabe im analogen Forum soll es von der Nadel her dem VM Red entsprechen.
Dennoch werde ich es durch das angesprochene DL 110 ersetzen.


Das OM10 entspricht dem VM White. Das OM20 entspräche dem VM Red...
Das Denon DL110 ist da natürlich ne andere Liga. Der Schliff ist zwar auch nur "elliptisch", aber elliptisch ist eben nicht gleich elliptisch, da gibt es große Unterschiede...

Gruß
Andreas
Beaufighter
Inventar
#9 erstellt: 22. Feb 2016, 18:55
Ja man kann bei gebrauchten viel falsch machen.

Gruß Beaufighter
b_buyman
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Feb 2016, 20:50

Beaufighter (Beitrag #9) schrieb:
Ja man kann bei gebrauchten viel falsch machen.r


Deswegen bin ich dankbar für die Tipps hier im Forum. Klar, dass gute Gebrauchte empfohlen werden, aber gänzlich ohne Ahnung kaufen ist leider ein gewisses Risiko.

Der Thorens ist wirklich das beste Angebot das ich bis jetzt gefunden habe. Allerdings möchte ich aktuell nicht 1 1/2h für den Plattenspieler und preislich wäre mir weniger lieber. Wobei man den Thorens vermutlich wieder ums gleiche Geld verkaufen kann, sofern ich mit Platten doch nicht 100%ig warm werden sollte.

Bei dem 20€ Philips habe ich folgendes in der Beschreibung überlesen:
Bei abspielen von Platten zu Beginn eine minimale Geschwindigkeitsveränderung, dann normales abspielen.

Was auch immer das genau heißt. Ich vermute mal, wenn die Nadel aufgelegt wird ändert sich die Geschwindigkeit. Trotzdem anfragen oder Finger weg?

Einen Dual CS 505-3 mit DN 165 E um 99€ könnte ich noch abholen, wäre ein kleiner Abstecher bei einem Besuch bei Freunden.
http://www.dual-plat...tung-dual-phono.html Der 505-3 würde da empfohlen werden - wie siehts da mit der Nadel aus? Und was wäre eure Meinung dazu?

Gruß
Andreas
Beaufighter
Inventar
#11 erstellt: 22. Feb 2016, 21:19
Moin moin,

von denen empfehle ich dir keinen


Sony PS-LX250 (30€)
Sony PS-LX22 (50€)
Sharp RP-155HB (20€)
Onkyo CP-1116A (50€)


Mal so als Zwischenfrage wenn du ein neues System montierst wie machst du das denn?

Hast Du Einstelllehren?

Gruß Beaufigher
akem
Inventar
#12 erstellt: 22. Feb 2016, 21:58
Von dem Philips mit der schwankenden Geschwindigkeit laß besser die Finger. Man weiß nicht, warum er das tut und was das für Folgeschäden nach sich ziehen kann...
Den Dual würde ich auch nicht nehmen. Der hat nen ziemlich leichten Tonarm und ist für heutige Tonabnehmer nur seeeehr bedingt zu gebrauchen....

Der Thorens hätte nen Tonarm mit nem gesunden Gewicht (14g), an dem Du so ziemlich jeden Tonabnehmer gut betreiben kannst. Seit Duals damals mit der ULM-Schei... angefangen hat, haben die fast keinen brauchbaren Tonarm mehr gebaut. Thorens hat den Irrweg irgendwann eingesehen und hat die "Isotrack"-Leichttonarme wieder abgeschafft...
Übrigens: auch wenn der 504 HEUTE als Topmodell von Dual gelistet ist - DAMALS war es das Einstiegsmodell... Damit ist der Preis von 100€ schon etwas optimistisch zumal der Tonabnehmer auch mehr oder weniger wertlos ist (selbst mit nagelneuer Original-Ersatznadel wäre das bestenfalls Einstiegsklasse...) - für das Geld würdest Du locker einen direktgetriebenen Vollautomaten von Technics kriegen (allerdings dann mit T4P-Tonabnehmer...).

Gruß
Andreas
ad-mh
Inventar
#13 erstellt: 22. Feb 2016, 22:48

akem (Beitrag #8) schrieb:

ad-mh (Beitrag #7) schrieb:
Lt. Angabe im analogen Forum soll es von der Nadel her dem VM Red entsprechen.


Das OM10 entspricht dem VM White. Das OM20 entspräche dem VM Red...

Gruß
Andreas


Das mag sein. Es wird halt viel geschrieben und empfohlen. Jedenfalls sind beides Systeme der Einstiegsklasse, wobei das VM Red ungemein hübsch anzusehen ist. Schade, dass es keine Wahl bei der Farbe gibt. Ich hätte gern ein Bronze in rot.


[Beitrag von ad-mh am 22. Feb 2016, 22:50 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Feb 2016, 00:04

Beaufighter (Beitrag #11) schrieb:
Mal so als Zwischenfrage wenn du ein neues System montierst wie machst du das denn?

Hast Du Einstelllehren?


Gegenfrage: was muss ich alles einstellen? Gibts dazu einen Thread / Anleitung hier im Forum? Einstellehre habe ich keine (wusste bis zum Lesen des Beitrages auch nicht, dass ich eine bräuchte).

Wegen dem Philips: mit Folgeschäden sind Schäden an den Platten gemeint? Oder der mögliche Totalausfall des Plattenspielers?


Danke auf jeden Fall für die Hinweise von euch allen Ich werde den Markt in der Umgebung beobachten - vielleicht ist ja was schönes dabei in nächster Zeit. Ich habe jetzt keine Eile mit dem Kauf, wobei es mir natürlich früher lieber wäre als später
ad-mh
Inventar
#15 erstellt: 23. Feb 2016, 00:14
Langsam....

Erst einmal der neue Gebrauchte. Dann sieht man mal weiter, ob überhaupt etwas getauscht und eingestellt werden muss. Im Idealfall ist alles in bester Ordnung.

Das Ganze ist kein Hexenwerk. Schablonen lassen sich herunterladen. Man muss nur sehen, ob der Drucker die Schablone maßstsabsgerecht druckt. Das ist in der Regel kein Problem. Man muss nur zwei Punkte auf der Schablone mit dem Lineal nachmessen (sind die gedruckten Maße A und B wirklich 20cm?). Die Gebrauchsanweisung ist aufgedruckt.

Folgeschäden an LP nein. Ggf. ist der Spieler hinüber.

Welche Postleitzahl beobachtest du? Ggf. PN...
evilknievel
Inventar
#16 erstellt: 23. Feb 2016, 00:17
Hallo,

der Dual 505-3 hat einen nicht ganz ULM Tonarm mit 1/2 Zoll Befestigung und kann somit auch mit anderen Tonabnehmern betrieben werden.
Auf das DN165E passen auch die Nadeln der Ortofon OM Reihe.

Gruß Evil
b_buyman
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 23. Feb 2016, 00:23

ad-mh (Beitrag #15) schrieb:
Welche Postleitzahl beobachtest du? Ggf. PN... :prost


Ich selbst komme aus der Gegend um Salzburg, also alles was sich so im Umkreis so tut

Am Wochenende ist eine Vinyl-Börse vor Ort - vielleicht werde ich da mal hinschauen. Musikladen mit Vinyl gibts ebenfalls, inkl. Verkauf von Plattenspielern. Aber ich denke, das wird eher Neuware sein. Und die kommt im Forum ja nicht gut weg (zumindest nicht gut & günstig).

VG
Andreas
ad-mh
Inventar
#18 erstellt: 23. Feb 2016, 01:08
Nach so einem Dual aus der Zeit kurz vor dem Konkurs würde ich suchen. Mechanisch und haptisch allgemein eine ganz andere Liga als ein 505

http://www.hifi-foru...7&postID=42403#42403
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 23. Feb 2016, 01:25

ad-mh (Beitrag #18) schrieb:
Nach so einem Dual aus der Zeit kurz vor dem Konkurs würde ich suchen. Mechanisch und haptisch allgemein eine ganz andere Liga als ein 505

http://www.hifi-foru...7&postID=42403#42403


Das kann ich so nur unterstreichen, ich bin mit meinem sehr zufrieden.

Konkret ist die Rede vom Dual 704 (Halbautomat) oder vom 721 (Vollautomat). Das sind sehr gute Geräte. Kostenpunkt: 150-250 Euro.
Kaum schlechter: Dual 604 (Halbautomat) und 621 (Vollautomat). Kostenpunkt: 100-150 Euro.

Preisgünstigere Alternativen:
- Saba PSP250 und PSP350 (unter 100.-)
- Grundig PS3500, PS4500 (unter 70.-)
- Hitachi PS38, PS48 (ca. 100.-)
- Technics SL-Q2, Q3 (ca. 100.-)

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 23. Feb 2016, 01:27 bearbeitet]
akem
Inventar
#20 erstellt: 23. Feb 2016, 11:33

b_buyman (Beitrag #14) schrieb:
Oder der mögliche Totalausfall des Plattenspielers?

Genau das meine ich.

Gruß
Andreas
b_buyman
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Feb 2016, 13:57

akem (Beitrag #20) schrieb:

b_buyman (Beitrag #14) schrieb:
Oder der mögliche Totalausfall des Plattenspielers?

Genau das meine ich.


Danke für die Warnung. Wäre bei 20€ (die ich nicht zu zahlen bereit wäre ;)) aber verkraftbar.

In der Umgebung ist ein Technics SL-BD 20 D EG-K aufgetaucht, anscheinend mit Originalnadel um 75€. Der Technics ist ja nicht empfohlen worden, scheint generell eher Plastik-Klase zu sein (lt. http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-15393.html) Auf den Bildern ist die Nadel Orange und nicht Blau wie hier im Forum mal erwähnt.


Detektordeibel (Beitrag #22) schrieb:
Tonabnehmer ab Werk war laut Prospekt ein AT72E - das ist aber normal blau, nicht Orange. Vermutlich war die Originalnadel mal defekt und wurde durch die kompatible aber billige ATN 70.


Meine Persönliche Einschätzung: für das gebotene zu teuer, weiter nach einem der genannten Dual oder Thorens suchen.
Beaufighter
Inventar
#22 erstellt: 24. Feb 2016, 20:57
Moin moin,

ein schlecht eingestelltes System kann sehr wohl Schäden an der LP verursachen.

Selbstredend ist das kein Hexenwerk ein System einzustellen.

Das erfordert aber nun doch schon ein wenig Fachwissen.

Ich fürchte das bei so rundherum 80 % der Plattenspieler User das System nicht korrekt eingestellt ist.

Bei dem einen mehr dem anderen weniger.

Seit ich meine Systeme montiere benutze ich die Schablone von W. e. Schön und ich prüfe meine Einstellungen unter anderem mit einer Tonarmwaage sowie mit einer Prüfschallplatte.

Selbstverständlich können das hier sicherlich alle besser als ich und brauchen das ganze Gedöns nicht.

Dafür höre ich erstklassig.

Ein Thorens Plattenspieler ist ein sehr guter Plattenspieler. Ich habe selber einen und bin seit nunmehr annähernd 30 Jahren zufrieden.

Das Problem an Gebrauchtgeräten ist das du auf Anhieb gar nicht sehen kannst was damit sein könnte.

Wie gesagt, der Teufel steckt im Detail. 80% dieser Geräte laufen bestimmt nicht einwandfrei, warum sollte sie der Besitzer sonst hergeben.

So viele Haushaltsauflösungen wo ein Topgerät in der Ecke schlummert gibt es nicht mehr.

Und die meisten wissen was er mittlerweile Wert ist und verticken den dann teuer.

Gruß Beaufighter
ad-mh
Inventar
#23 erstellt: 24. Feb 2016, 23:37
Pauschal kann man sagen, das die Geräte die besten sind, welche einmal neu ausgepackt und dann nie wieder vom Platz bewegt wurden.
Unsachgemäßer Transport verursacht die größten Schäden.
ad-mh
Inventar
#24 erstellt: 25. Feb 2016, 22:29
Hier schonmal ein Link zum Thema Transport.
http://analog-forum....rens-td-160-im-auto/
ad-mh
Inventar
#25 erstellt: 27. Feb 2016, 11:59
Ich bin richtig gespannt, ob wir hier bald Fotos sehen.
Ich glaube schon.
b_buyman
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Feb 2016, 19:33
Ja, ich habe jetzt einen Thorens 166 MK2 hier stehen, allerdings noch keinen guten Platz dafür gefunden. Aktuell steht er auf dem Center (testweise), aber der der ideale Ort ist das nicht. Also entweder noch an die Wand damit, oder ins Arbeitszimmer

Das mit der "Nähe" beim Abholen war jetzt relativ, bin doch fast bis nach München, also ca. 140km gefahren.
Bendias
Stammgast
#27 erstellt: 28. Feb 2016, 20:23

b_buyman (Beitrag #26) schrieb:


Das mit der "Nähe" beim Abholen war jetzt relativ, bin doch fast bis nach München, also ca. 140km gefahren.


bei den spritpreisen ist das doch nur halb so schlimm, es sei denn du fährst irgendsoeinsaufendesSUVteil oder nen alten v8, etc.

für meinen dual 1249 bin ich 245 km hin und das gleiche zurück gefahren, weil auch der preis stimmte. in der gesamtschau war er das geld absolut wert.
abholen ist dem versand immer vorzuziehen.

was war es bei dir? 8 liter auf 100 km? 22,4 liter x 1,12 =25 Euro.

haste also vielleicht 12 euro mehr bezahlt als versand. dafür aber kein blindkauf, ein ausflug ins schöne münchen (neid ) und fräse sicher nach hause geholt.

besser jeet et doch jar nich...

Herzlichen Glückwunsch zum Thorens!

Dual 1249 mit D 105 ED
b_buyman
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Feb 2016, 21:33
Ja, abgesehen von der Grenzwartezeit (die ich umgehen kann) und dem Urlauber-Stau bis Rosenheim (bei der Heimfahrt) war der Kauf sehr, sehr angenehm.

Anbei mal schnell zwei Bilder - leider etwas verrauscht. Muss ich bei Tageslicht nochmal machen. Jetzt brauch ich noch mehr Platten und eine Carbonbürste

Thorens TD 166 MK2 Tonabnehmer

Thorens TD 166 MK2

Zum Thema Auto: meiner hatte 6l / 100km gebraucht, aber da ich aktuell Autolos bin war ich mit dem 6er Golf (90PS Diesel) der Freundin unterwegs. Dürfte also noch günstiger gewesen sein - außerdem tanke ich in Österreich. Wobei das teuer war an dem Tag, 0,95€/l ... waren also 18€ Sprit, 200€ für Dreher + noch Platten die ich mitgenommen habe.

Danke für die gute Beratung hier
Marsilio
Inventar
#29 erstellt: 28. Feb 2016, 21:50
Glückwunsch, schöner Dreher. Auf den ersten Blick scheint mir hier ein ADC-Tonabnehmersystem montiert zu sein, vermutlich aus der QLM-Reihe. War damals nix teures, aber dennoch was gutes. Ist eine Entwicklung von Tonabnehmer-Guru Peter Pritchard. Von dem war alles gut.

Die 30er-Nadel (Rundnadel) hat bei meinem mittlerweile ausser Betrieb genommenen QLM nicht gut getönt, aber mit der 36er-Originalnadel, die nicht die Welt kostet, würde ich dieses System wohl weiterbetreiben:
https://www.thakker....iii-original/a-5737/

LG
Manuel
b_buyman
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 28. Feb 2016, 22:24
Ja, ist ein ADC-Tonabnehmersystem. Eine RSQ 30 Ersatznadel ist auch mit dabei gewesen. Die, die jetzt verbaut ist hat der Vorbesitzer unterm Mikroskop kontrolliert und sieht noch gut aus (ich vertraue einfach mal auf das Urteil)
ad-mh
Inventar
#31 erstellt: 28. Feb 2016, 23:16
Moin,

da hast du wirklich Glück gehabt. Wäre der Spieler bei mir in der Gegend und nicht südlich von München zu haben gewesen, dann hätte ich den genommen. Die silberne Version ist recht selten und der Arm ist auch klasse.
ADC ist richtig. Das konnte man schon auf den Fotos des Verkäufers sehen.
Für den Preis ist der Spieler richtig klasse. Ich habe dir die Daumen gedrückt, dass der Spieler so gut aussieht, wie auf den Verkaufsfotos.

Hat es mit den Tipps und Bildern zum Verpacken per PN geklappt?

Viel Spaß damit

Andreas


[Beitrag von ad-mh am 28. Feb 2016, 23:17 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 29. Feb 2016, 00:14
Ja, wobei ich nur den Teller und den Riemen abgenommen habe. Der Innenteller war nicht aus Metall und recht leicht, also haben wir den dran gelassen. Unten am Boden wären noch die Transportschrauben gewesen, hatte ich aber nicht angezogen.

Das ganze dann in einen stabilen Karton (Monitorkarton). Unterlage Dicke Luftpolsterfole, an den Seiten und oben weiche Decken. Der Karton war sehr Verwindungssteif, da konnte nichts wackeln. Hat die Fahrt nach Hause so eingepackt also gut überstanden.

Danke nochmal für die Anleitung
Beaufighter
Inventar
#33 erstellt: 29. Feb 2016, 18:10
Moin moin,

viel Spaß mit dem Dreher das ist ein Top Plattenspieler der
Dir noch lange Freude bereiten kann.

Gruß Beaufighter
ad-mh
Inventar
#34 erstellt: 29. Feb 2016, 23:44
Toll, dass alles geklappt hat. Unter 200 EUR sind bei der seltenen silbernen Version außergewöhnlich. Allein der Tonarm wird mit knapp unter 100 EUR gehandelt.

Nun noch ein richtig hochwertiges System und man kann glücklich sein. Bei mir muss das OM 10 am 318 aufgerüstet werden.
Vorgestern war ich nebenan bei Wintes in Duisburg (5 Minuten entfernt).
http://www.acapella.de/de/showroom/index.php

Nächsten Samstag werde ich probehören. Schön, dass man auch für Normalsterbliche, preiswertere Sachen hören und kaufen kann.


[Beitrag von ad-mh am 29. Feb 2016, 23:56 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#35 erstellt: 29. Feb 2016, 23:57
Zum Thema Tonabnehmer: Ich weiss nicht, wie hoch das (Rest-)Budget des Threaderstellers noch ist. Falls es nicht mehr so gross sein sollte - das verbaute ADC würde ich keinesfalls in die Tonne werfen. Wenn man die 30er-Rundnadel durch eine 36-Ellipse ersetzt (die von mir verlinkte Originalnadel kostet ja nicht die Welt) und die Auflagekraft entsprechend reduziert sollte das eigentlich schon mal recht gute Ergebnisse bringen, ohne dass man sich finanziell verausgabt. Und den Tonabnehmerwechsel kann man sich fürs erste so ersparen.

Meins schwirrt auch immer noch in der Bastelkiste herum und soll irgendwann mit einer solchen Nadel zum QLM36 wiederbelebt werden.

LG
Manuel
b_buyman
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Mrz 2016, 14:30
Das Budget ist erschöpft

Nein, Scherz beiseite. Wenn ich wollte, könnte ich schon noch Geld ausgeben. Bringt die 36er Nadel so große Vorteile?


Ich habe aber ein anderes Problem: und zwar knacksen bei Schallplatten. "Junge Römer" von Falco funktioniert problemlos und hört sich toll an, der Karajan Express Wien macht dagegen keinen Spaß. Carbonbürste (http://www.amazon.de/gp/product/B002YYXVVK) habe ich mittlerweile, hat aber keine Verbesserung gebracht.
Was benötige ich alles, um den Dreher einzustellen? Könnte das helfen oder sinds die Schallplatten?
Tywin
Inventar
#37 erstellt: 05. Mrz 2016, 14:44
Hallo,

stell Dir doch vor wie diese Abtastung funktioniert.

Die nach oben offene Rille der Plastik-Platte wird unter einem mehr oder weniger scharfen Diamanten weggezogen, der mit etwa 1-2 g Auflagegewicht die winzigen Unebenheiten in der Rille abtastet und jede winzige Auslenkung der Nadelspitze wird in Strom und später in Schall gewandelt.

Es müsste Dir doch auf dieser Basis unschwer klar sein woher Knacken und Knistern kommen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 05. Mrz 2016, 14:47 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 05. Mrz 2016, 16:43
Das Funktionsprinzip einer Schallplatte ist mir schon klar.

Nur: bei der einen Schallplatte sind 0 Knackser zu hören (bzw. sehr, sehr selten), bei der anderen dagegen alle paar Sekunden welche.
Marsilio
Inventar
#39 erstellt: 05. Mrz 2016, 17:55
Das sind die Platten. Meistens halt Dreckpartikel. Etwas Abhilfe bringen Plattenwaschmaschinen (Stichwort "Knosti"), man kann's aber auch kostengünstiger haben (Becken warmes Wasser, etwas Abwaschmittel rein - manchmal hilft's - auf Youtube gibt's auch Anleitungen).

Zur Plattennadel: Je besser die Nadel respektive deren Schliff ist, desto besser werden Details wiedergegeben. Die Nadel des QLM30 ist nur eine Rundnadel, die von mir angegebene Nadel des QLM36 hat einen elliptischen Schliff, die schon besser auflöst. Für rund 65.- bekommst du so eine Nadel und dürftest damit immerhin in etwa auf den Level des aktuellen Ortofon 2M Blue kommen, das rund 180.- kostet.

Noch besser sind die Nadeln mit den sogenannten Multifacettenschliffen (Shibata, SAS, Microline, Stereodedron, Gyger etc.). Fürs ADC QLM gab's die aber nie, theoretisch kann man die Shibata-Nadel des XLM nehmen, aber die ist sehr teuer und erst noch NOS. Fürs gleiche Geld kannst du dir da auch einen neuen Tonabnehmer mit einer Nadel dieser Güteklasse nehmen. Der momentan (noch) günstigste Tipp wäre da das Audio Technica 440MLb für rund 165.-, darüber folgt dann schon bald das Ortofon VM Silver und Ortofon OM-40 (beide je ca. 280.-).

LG
Manuel
akem
Inventar
#40 erstellt: 05. Mrz 2016, 18:11
Alle ADC-Nadeln sind NOS...

Gruß
Andreas
Tywin
Inventar
#41 erstellt: 05. Mrz 2016, 19:17

Nur: bei der einen Schallplatte sind 0 Knackser zu hören (bzw. sehr, sehr selten), bei der anderen dagegen alle paar Sekunden welche.


Die eine Straße läßt sich unruhiger befahren als die andere, woran liegt das

Die eine Straße ist vielleicht verdreckter und in nicht so gutem Zustand wie die andere... vielleicht war sie aber auch von Anfang an nicht gut gemacht worden. Das kann viele Gründe haben.


[Beitrag von Tywin am 05. Mrz 2016, 19:18 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#42 erstellt: 05. Mrz 2016, 21:53
Knackser...

Herzlichen Glückwunsch. Du bist beim Thema Platten waschen angekommen.
Es sind minimale Verunreinigungen vorhanden, die du mit der Carbonbürste nicht wegbekommst.

Ich reinige auch mit der Knosti.

Bei der Knosti habe ich das originale Mittelchen, welches an sich gut funktioniert, bei normaler Verwendung immer mehr eindreckt ersetzt durch
Dr. Wack Lösung mit 1:200 bis 1:300 mit destilliertem Wasser.
http://www.amazon.de...anlage/dp/B002963GZO
Die classic Variante von A.T.U reicht auch aus.
Dazu gibt es umfangreiche Threads, auch im analogen Forum.

Falls es noch Probleme mit hartnäckigem Dreck gibt, nehme ich diese Methode:
http://www.vinyl-leb...en2011.html#waschen3
Hierbei nehme ich diese billige Samtbürste.
https://www.conrad.d...SEa:20160305185119:s
b_buyman
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 21. Aug 2016, 16:19
So, ich hole das Thema nochmal aus der Versenkung. Danke für die vielen Tipps. Knosti ist mittlerweile auch unterwegs zu mir, da ein paar alte Klassik-Platten wirklich etwas verschmutzt waren.

Nochmal zum Einstellen des Tonarmes: Der QLM 30 benötigt ja 3-5g (eingestellt sind 3g, da mir 5g sehr viel vorkommen)
https://www.thakker....-tonabnehmer/a-4895/
Anti-Skating dementsprechend auf 4 eingestellt: http://hifiarchiv.uhostfull.com/Thorens/TD166II/19.jpg

Alles unter der Voraussetzung, dass es wirklich die MK III Nadel ist. Leider ist da bei mir nichts im Kunststoff aufgedruckt. Hat das bisher so gepasst?

Ich werde vermutlich ohnehin das Tonabnehmersystem noch wechseln. Also vermutlich auf die oben empfohlene ADC RSQ 36 MKIII - die Ortofon VM Silver und OM-40 sind eher zu teuer. Das Audio Technica 440MLb könnte ich budgetär eher für mein Gewissen vertreten

Vorher muss aber noch die Wandbefestigung fertig gemacht werden. Ich hätte einfach an einen Regalträger mit Holzboden oder Glasboden gedacht.
Marsilio
Inventar
#44 erstellt: 21. Aug 2016, 16:33
Wie bereits geschrieben: Für 70.- wirst Du mit der ellitpischen 36er-Nadel schon einen schönen Schritt weiterkommen, zudem kannst Du das Auflagegewicht auf knapp unter 2.0 reduzieren. Und den Tonabnehmerwechsel kannst Du Dir auch ersparen.

Bist Du gewillt, 155.- zu investieren, ist derzeit meines Erachtens der Wechsel auf das AT440Mlb mit seiner Microline-Nadel der interessanteste Tipp. Klanglich kommst Du damit mindestens zwei Schritte weiter. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass dieser Tonabnehmer ziemlich kapazitätskritisch ist und nicht mit jedem (Phono-Vor)-Verstärker harmoniert.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 21. Aug 2016, 16:34 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#45 erstellt: 21. Aug 2016, 17:07

Ich hätte einfach an einen Regalträger mit Holzboden oder Glasboden gedacht.


Kein Glasboden schwingt mit
am besten ist eine Sperrholz-Multiplex-Platte, 21-30 mm stärke,
die fängt Schwingungen auf und vernichtet sie


[Beitrag von sandmann319 am 21. Aug 2016, 17:07 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 21. Aug 2016, 23:12

Marsilio (Beitrag #44) schrieb:
Bist Du gewillt, 155.- zu investieren, ist derzeit meines Erachtens der Wechsel auf das AT440Mlb mit seiner Microline-Nadel der interessanteste Tipp. Klanglich kommst Du damit mindestens zwei Schritte weiter. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass dieser Tonabnehmer ziemlich kapazitätskritisch ist und nicht mit jedem (Phono-Vor)-Verstärker harmoniert.


Hmm - wie finde ich heraus ob das harmonieren könnte? Den Plattenspieler habe ich an einem Yamaha RX-V1073/RX-A1020, alternativ evtl. in Zukunft an einem Yamaha R-N500.

Zum Thema Preis: muss ich mir noch überlegen. Aber ich fürchte, mit Zubehör und Plattenkäufen habe ich bald mehr ausgegeben. Und ich benötige eindeutig noch mehr Platten. Insofern sind die 160€ wohl verschmerzbar


sandmann319 (Beitrag #45) schrieb:
am besten ist eine Sperrholz-Multiplex-Platte, 21-30 mm stärke,
die fängt Schwingungen auf und vernichtet sie


Danke, das hatte ich schhon befürchtet. Also eine Multiplex-Platte. Muss ich schauen, was da gefällt und passt. Zur Not weiß lackieren. Alternativ hätte ich evtl. auch noch CFK als Material im Angebot, aber das neigt auch zum Schwingen. Ist aber aufwändiger, also doch MPX.
tinnitusede
Inventar
#47 erstellt: 21. Aug 2016, 23:36
also, ne 27er Spanplatte in Weis, Umleimer aufgebügelt, ist doch auch nicht sooo schlecht, sieht sauber aus und ist preiswert, ist auch immer noch das gängige Material für Lautsprechergehäuse,

Hans
Marsilio
Inventar
#48 erstellt: 22. Aug 2016, 09:28
Beim AT440 sollte die Eingangskapazität des Phonoverstärkers nicht über 150pF sein. Leider ist es schwierig, Angaben zu den Phono-Eingangskapazitäten der Yamaha-Receiver zu finden. Ich befürchte dass diese viel zu hoch für die meisten gängigen MM-Tonabnehmer sind, zumindest findet man hier im Hifi-Forum öfters entsprechende Hinweise... Vielleicht weiss das jemand hier genauer.

Andernfalls solltest Du um auf der absolut sicheren Seite zu sein entweder ein High-Output-MC (Denon D-110, Benz Micro Silver) wählen oder ein zusätzlicher externer Phono-Pre (z.B. ART DJ PRE II oder Musical Fidelity V-90) einkalkulieren.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 22. Aug 2016, 09:30 bearbeitet]
b_buyman
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Aug 2016, 19:28
Ok, ich verstehe. Wird also auf Try and Error herauslaufen. Eingangskapazität messen wird dann der umliegenden Schaltung eher unmöglich sein.

Mit dem Phono-Pre-Amp kann ich leben. 50-150€ sind Ok. (Mittlerweile wäre auch das Ortofon drinnen, bei 160€ + 150€ ...). Alternativ habe ich an einen Selbstbau-Pre gedacht, zb. den hier: http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=10043


[Beitrag von b_buyman am 23. Aug 2016, 19:28 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#50 erstellt: 23. Aug 2016, 20:14
Diesen Selbst-Bau-Pre kenne ich nicht.

Im Grunde gibt es verschiedene Möglichkeiten:

PLAN A
Solltest Du Dich für eines der älteren Ortofon-Systeme der OM- oder VM-Reihe entscheiden: Die sind noch ziemlich kapazitätsunkritisch, da könntest Du den Versuch vorerst ohne externen Pre wagen. Um aufs Niveau des AT440 zu kommen müsste es aber schon das Spitzenmodell der Reihe sein, das Ortofon OM-40 (oder dessen Pendant Ortofon Vinylmaster Silver - im Grunde die gleiche Nadel in einem optisch etwas anderen Generator) nehmen; Kosten: ca. 280.-.

PLAN B
Das Audio Technica AT440Mlb gibt's für 155.-; hier dürfte es aber mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit Probleme mit den Kapazitäten ohne externen Pre geben.

PLAN C
Vielleicht noch eine Erläuterung zum von mir in meinem letzten Post erwähnten High-Output-MC. Diese Systeme sind MC (Moving-Coil), bei denen spielen die Kapazitäten überhaupt keine Rolle, sie würden also garantiert einwandfrei am Yamaha spielen. Normalerweise braucht man für MC-Systeme einen MC-Eingang am Verstärker; ausser eben man gerät an eines der wenigen High-Output-MC's, die am normalen MM-Eingang angeschlossen werden können. Das Denon DL-110 ist ein solches System. Kosten knapp über 200.-; klanglich sehr stimmig, leider nur elliptischer Schliff (aber immerhin von der feinsten Sorte).

PLAN D
Tywin hier aus dem Forum hat in Holland einen Händler aufgetrieben, der quasi Derivate von alten Nagaoka-/Technics-Tonabnehmersysteme zu attraktiven Preisen anbietet: Expert/Nagaoka Quadra/JT322
Hier der Link dazu: http://www.pickupnaa...original-403004.html
Dabei handelt es sich um einen ebenfalls als sehr kapazitätsunkritisch geltenden MM-Tonabnehmer mit sehr fein auflösender Shibata-Nadel. Auch hier könnte ich mir vorstellen, dass das am Yamaha-Verstärker einwandfrei ohne zusätzklichem Vorverstärker geht.
Hier noch Tywins Erfahrungsbericht: http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=21866

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 23. Aug 2016, 20:29 bearbeitet]
Albus
Inventar
#51 erstellt: 23. Aug 2016, 20:29
Tag,

die Eingangskapazität des Yamaha AV-Receiver RX-V1073/RX-A1020 beträgt 440 pF (ebenso RX-V3073/RX-A3020), der Network-Receiver R-N500 dann mit 220 pF (C4341, 4342 Verweis auf s432 = 220 pF für die Modelle BG, Britisch, Europe).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 23. Aug 2016, 20:33 bearbeitet]
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