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Was haltet ihr von diesem Plattenspieler?

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buchleser
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Aug 2016, 16:19
Hallo.

Hab jetzt nochmal ein bisschen herumgeguckt, da ich ja gleich was gescheites an haben will.

Was haltet ihr von diesem Plattenspieler:
- Reloop RP8000 oder Pioneer PLX-1000
- Magnat MA 400 Stereo Vollverstärker mit Röhrenvorstufe

Boxen habe ich noch keine.

Welchen Plattenspieler soll ich nehmen. Muss ich bei irgendeinem noch den Tonarm umtauschen?

Und wenn ich einen Vollverstärker habe, brauche ich keinen Vorverstärker, oder? (Bin neu im Plattenspielerbereich)
Highente
Inventar
#2 erstellt: 12. Aug 2016, 16:35
Einen Phonovorverstärker/Entzerrer brauchst du immer.

Der kann:
1. Im Plattenspieler verbaut sein. Bei neueren günstigen Plattenspielern durchaus möglich.
2. Im Verstärker verbaut sein. Das erkennst du an dem Eingang "Phono".
3. Es gibt auch spezielle Phonovorverstärker.
buchleser
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Aug 2016, 17:05
Auf Amazon steht: Der integrierte Phonovorverstärker des MA 400 ist mit besonders rauscharmen Operationsverstärkern aufgebaut.

Also brauche ich keinen, stimmt's?
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 12. Aug 2016, 17:08
Hi,

sind Beide sehr gut, kannst ja mal hier reinschauen.

Weil Du den Tonarm erwähnst, schau Dir den bei den Beiden mal genau an.
akem
Inventar
#5 erstellt: 12. Aug 2016, 17:18
Bei neueren Verstärkern kann die Eingangskapazität des Phonoeingangs untauglich hoch sein. Diese verbiegt dann den Frequenzgang von MM-Tonabnehmern. Zu dem Magnat hab ich aber leider keine diesbezüglichen Infos gefunden. Ein Ausweg wäre, von vornherein einen MC-Tonabnehmer zu kaufen, denen ist nämlich die Kapazität weitgehend egal. Da es aber ein MM-Phonoeingang ist bräuchtest Du ein sog. High-Output MC. Das ist vom Prinzip her ein MC, hat aber eine Ausgangsspannung, die es elektrisch kompatibel mit MM-Phonoeingängen macht.

Den Tonarm mußt Du bei keinem der Dreher tauschen, ginge wahrscheinlich auch gar nicht. Aber Du mußt einen Tonabnehmer dazu kaufen. Beide Tonarme gehören zur Kategorie "mittelschwer", wodurch die Mehrheit aller Tonabnehmer des Marktes mechanisch passen. Bei Bedarf könntest Du die effektive Masse des Tonarms mittels einem schwereren Headshell noch erhöhen, um irgendwann mal ggf. ein MC betreiben zu können, dessen Nadelnachgiebigkeit (engl. Compliance) niedriger ist. Aber das braucht Dich für den Moment eher nicht zu interessieren...

Gruß
Andreas
buchleser
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Aug 2016, 17:27
Brauche ich zwingend einen High-Output MC, denn das würde mein Budget sprengen...
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 12. Aug 2016, 17:41

Brauche ich zwingend einen High-Output MC


Brauche ich zwingend einen Porsche?
Nein brauchen weder du noch ich, genauso wenig wie ein High-Output MC


[Beitrag von sandmann319 am 12. Aug 2016, 17:42 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 12. Aug 2016, 17:44
Ich kann Dir nicht sagen, ob Du zwingend ein HO-MC brauchst. Vielleicht kann Albus noch was zur Eingangskapazität des Magnat sagen, der kennt viele technische Daten...
Das Denon DL110 wäre jedenfalls ein solches und das kostet rund 200€. Und das ist imho schon ziemlich gut. Wirklich brauchbare (oder ähnlich gute) MM-Systeme sind auch nicht so viel billiger...
Der Tonabnehmer bzw. dessen Nadel macht nun mal den Klang. Wenn ein anständiger TA nicht mehr im Budget ist würde ich lieber woanders sparen. Z.B. einen billigeren Verstärker oder Dreher nehmen (vielleicht auch gebraucht??). Da hört man ein etwas niedrigeres Budget nicht direkt raus, bei Gebrauchtware kriegst Du sogar was Besseres für weniger Geld... Der Haken ist halt, daß Du ein bischen suchen mußt, ggf. etwas Geduld haben mußt und evtl. den einen oder anderen optischen Makel in Kauf nehmen.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 12. Aug 2016, 17:48 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 12. Aug 2016, 18:06
Der RP-8000 ist aus Hifi-Gesichtspunkten sinnlos. Welches Ziel hast du? Erst ein DTJ-301, dann ein VV mit Röhrenvorstufe, dann ein HO-MC, aber keine Boxen. Hää? Ein bisschen sinnbefreit.
Albus
Inventar
#10 erstellt: 12. Aug 2016, 18:38
Tag,

ja, der Magnat MA 400 mit Phono-MM - das Modell war hier kürzlich mit Gewinn im Phono-MM-Modus Gesprächsgegenstand (Eingangskapazität nominell 47 pF, Eingangsempfindlichkeit 2 mV, Verstärkung 46 dB, d.i. ~200-fach, bei noch gutem Geräuschspannungsabstand, RIAA-Abweichung +/-0,3 dB): http://www.hifi-foru..._id=108&thread=17863

Freundlich
Albus
buchleser
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Aug 2016, 18:53
Ich möchte einen gescheiten Plattenspieler, da ich anfange Schallplatten zu sammeln.

Da mir immer wieder von meinen Vorschlägen abgeraten wurde, habe ich immer bessere gesucht.
Tattermine
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Aug 2016, 19:26

buchleser (Beitrag #6) schrieb:
denn das würde mein Budget sprengen...


Wie hoch ist das denn?
evilknievel
Inventar
#13 erstellt: 12. Aug 2016, 19:33
Beispielanlage:

Wega P550
http://www.ebay.de/i...3:g:TPgAAOSwgZ1XrJ6b
Denon DL110
http://www.hifi-phon...fMvM4CFaUV0wodrikNLQ
Yamaha A-S301 oder Denon PMA 520
http://www.ebay.de/i...1:g:O7AAAOSwdzVXiQND
ASW Cantius
http://www.ebay.de/i...f:g:gPUAAOSwe-FU-1dl

Das wäre als "gescheit" anzusehen,soll jedoch nur aufzeigen mit welchen Gesamtkosten man rechnen muß.

Gruß Evil


[Beitrag von evilknievel am 12. Aug 2016, 19:39 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 12. Aug 2016, 21:28
Nabend !

Eine unverständliche Auflistung:

Der Wega ist defekt.
Das Denon nicht lieferbar.
Die Verstärker Auslaufmodelle.
Die ASW überteuert ... ohne Stoffblenden ... ein popeliges 13er Baßchassis japst geradezu nach einem Subwoofer.

,
Erik
Tauern
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 12. Aug 2016, 21:49
Das hervogehobene Angebot zum Yamaha A-S301 enthielt die Ausführung "Allerdings möchte ich noch erwähnen, dass der Verstärker im ausgeschalteten Zustand zwischendurch "Klickt". Ein Telefonat mit dem Yamaha-Service hat ergeben, dass dies bei dem Gerät normal sei." Normal ist das keinesfalls. Mein A-S500 klickt seit 2012 NICHT im ausgeschalteten Zustand. Weiß der Teufel, was dem Ding zugestoßen ist. Ich würde einen Yamaha A-S 301 grundsätzlich auch empfehlen, nicht aber mit einem solchen Fehlerbild. Klare Empfehlung: Neukauf.

Für schlankes Geld sind m.E. der Denon PMA 520, Yamaha A-S 301 sowie auch der Pioneer A-30 durchaus empfehlenswert und verfügen auch über brauchbare Phonoeingänge. Der Reloop RP-8000 verfügt über Austattungsdetails, die für normales Plattenhören, vollkommen irrelevant sind - Stichwort Serato. Für DJs in Clubs von Interesse, für den Hifi-affinen Hörer aus dem Fenster geworfenes Geld. Der Pioneer PLX 1000 ist schön, für den hier angedachen Zweck - auch vor dem Hintergrund der genannten Budgetgrenze - nicht sinnvoll. Ich würde für den Plattenspieler bei 300 EUR incl. System bzw. Nadelupgrade Schluss machen und den Rest lieber in bessere (zum Raum und zur angedachten Aufstellung passende) Lautsprecher stecken. Daher meine Empfehlungsbeispiele im Ursprungsthread.

Meine Meinung und als Denkanstoß.

Grüße

Tauern


[Beitrag von Tauern am 12. Aug 2016, 21:58 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#16 erstellt: 13. Aug 2016, 08:18
Ich hab mir die Anzeigen (leider) nicht durchgelesen. Es ging mir eher um zu erwartende Kosten.
Abgesehen davon gibt es weder ein Budget noch eine Raumgröße als Anhaltspunkt, von der Aufstellung mal ganz zu schweigen.
Die Bassfähigkeit von der Chassisgröße abzuleiten ist bullshit. Meine KEF LS50 mit 13cm bringen mehr Schub als meine Canton GLE 60 mit 22cm.

10 Minuten später....
Jetzt habe ich mir mal den vermeintlichen Ursprungsthread durchgelesen. Ist aber auch verwirrend bei den vielen Posts zu fast dem gleichen Thema.. Nur Neuware und Budget bis 1500 Euro. Dann ist ein gebrauchter Dreher wohl nicht die richtige Empfehlung

Die Empfehlungen von Tauern habe ich bis jetzt nicht gefunden.

dann halt so:

Verstärker: die genannten Yamaha, Denon, Pioneer
Dreher: Denon DP300F
TA: Denon DL110
Rest in Lautsprecher, für 500-700 Euro gibt es tonnenweise Vernünftige die man zum anhören empfehlen könnte.

Gruß Evil
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 13. Aug 2016, 08:41
Moin,


buchleser (Beitrag #11) schrieb:
Ich möchte einen gescheiten Plattenspieler, da ich anfange Schallplatten zu sammeln.
Da mir immer wieder von meinen Vorschlägen abgeraten wurde, habe ich immer bessere gesucht.


lieber gleich was Ordentliches, da hast Du völlig recht

dieser Technics SL 1600 MKII ist ein Spitzengerät

die defekte Start - Stopfunktion ist ganz einfach zu reparieren
(ein bisschen schrauben sollte man schon können, bei dem Hobby)

selbst ein einfacher SL D-3 hat schon alles was man braucht

den für 80 + 65 für´s AT 100 E + um 80 für den Phonopre
hast Du für um 250 € einen echt ordentlichen (Anfänger) Phonozweig

später verbessern kannst Du deine Anlage ja immer noch
der hier ist eine solide Basis um mit dem Platten hören anzufangen

am Schluss bin ich hier gelandet:

beide

Technics SL 1710 mit AT 150 MLX am Aikido phono 1
150 € (Sollpreis) + 400 € + 220 €
= um 800 € für Spitzenklasse
Texter
Stammgast
#18 erstellt: 13. Aug 2016, 09:46
Reloop 8000 und Pioneer PLX 1000 sind sehr gut und sehen geil aus, aber Du verbrennst Geld. Die vielen Einstellungen brauchen nur DJs und Sampling - Künstler. Feinen Klang kriegt man mit einem gebrauchten alten Technics (50-150€) oder Dual 455 (80-120€) hin. Sogar Technics 1210 Nachbauten (Dual 301.1, Reloop 2000-6000) reichen für Dich als Neueinsteiger. Ich würde einen gebrauchten Spieler kaufen und die vielen gesparten Euros in ein gutes System und Vinyl investieren.

Gute Verstärker aus 90er Jahren gibts massig 2nd hand bei ebay für wenig Geld. Aktuelle Neugeräte sind eher schlechter als die 10 - 20 Jahre alten Verstärker (Made in Japan!). Schlichte Stereoverstärker gibts neu von Denon, Pioneer und Yamaha (die oben erwähnten). Am besten auch 2nd hand kaufen. Neu = schade ums Geld. Kannste schon wieder Vinyl oder gute Nadel für kaufen.


[Beitrag von Texter am 13. Aug 2016, 09:55 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#19 erstellt: 13. Aug 2016, 11:10

buchleser (Beitrag #11) schrieb:
Ich möchte einen gescheiten Plattenspieler, da ich anfange Schallplatten zu sammeln.
...

schau dich einfach mal im Biete-Bereich des Forums um ... viele Neueinsteiger verkaufen ihre Plattendreher nach kurzer Zeit nahezu neuwertig mit erheblichen Preisvorteilen gegenüber Neuware ...

ansonsten halte ich deine Herangehensweise an eine Anlagenzusammenstellung für falsch ... Du hast momentan nur den Raum, in dem die Anlage mal stehen soll.
Jetzt ist es allerdings so, dass in allererster Linie Raum und Lautsprecher für das Klangergebnis entscheidend sind. ... also solltest du mE mit den Lautsprechern anfangen, denn die müssen zum Raum, zum Anspruch und zum Budget passen ... ohne die geringste Ahnung, wie dein Raum ist, welche Aufstellung bevorzugt wird, wie laut es sein muss ... kann ich dir da allerdings nix empfehlen ... am besten machste mal ne Skizze von deinem Raum ...

wenn du dir dann LS ausgesucht hast, kannst du dir einen passenden Verstärker suchen ... unterschiedliche Ls stellen unterschiedliche Anforderungen an den Verstärker

... den Rest danach


.... und gaaaanz nebenbei kannst du dir noch n paar Gedanken machen, warum du nen Dreher haben willst (s.o. ... viele Neueinsteiger verkaufen ihr Geraffel nach kurzer Zeit wieder, die hätten die Kohle auch direkt in den Müll schmeissen können) ... ich brauche! meine Dreher für die paar tausend Platten die ich hab ... hätte ich die nicht ... ich würde kaum auf die Idee kommen, heute noch damit anzufangen ... sei es noch so hip ...

Versteh das nicht falsch, Dreher und Vinyl können richtig Spaß machen, sind mE die "Überraschungseier" der HiFiBranche, Musik, was zum basteln und was zum bestaunen ... da katzt ne Scherbe Musik aus ner Plastikrille
... solltest du dir allerdings klangliche Vorteile gegenüber CD etc versprechen ... das ist a) ne Fehlvorstekllung und könnte b) echt ins Geld gehen ... um eine "der CD vergleichbare" Qualität zu erreichen, muss man schon ein paar Euronen in (vor allem) den Tonabnehmer investieren,, ich halte es da mal mit
akem (Beitrag #8) schrieb:
...
Das Denon DL110 wäre jedenfalls ein solches und das kostet rund 200€. Und das ist imho schon ziemlich gut. Wirklich brauchbare (oder ähnlich gute) MM-Systeme sind auch nicht so viel billiger...
Der Tonabnehmer bzw. dessen Nadel macht nun mal den Klang. ...

Da gebe ich ihm völlig recht ... für 200€ bekommt man nen Tonabnehmer, der "ganz ok" ist ...

... Nadeln sind übrigens Verschleissprodukte, nach max. 2000 Std sind die am Ende und müssen ersetzt werden (=Folgekosten)
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