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Mc System für Marantz 6170

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Autor
Beitrag
#RMA#
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Aug 2016, 13:26
Hallo Zusammen!

Ich brauch da mal Euren Rat !
Habe eine Marantz 6170 geerbt und als Vorstufe besitze ich eine SC8 ebenfalls von Marantz .

Welches Mc- System ist da am optimalen?

Der Sc8 hat 4 Vorwiderstand Varianten ( gegen 0 Ohm ; 27k ; 47k und 100k )

Freue mich auf Eure Tips

#RMA#
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 27. Aug 2016, 14:00
Hallo!

Wie du hier aus den technischen Daten zu deinem SC-8 ersehen kannst geht er bei MC nicht "gegen null Ohm" sondern hat den quasi Standard-Eingangswiderstand von 100 Ohm:

http://www.hifi-stud...arantz_SC-8_SM-8.htm

Gängige Typen gibt es hier wie Sand am Meer.

Bei einer Eingangsempfindlichkeit von 125 µV kannst du auch für heutige Begriffe sehr leise MC´s verwenden.

Bei Ortofon, Benz-Micro oder auch Goldring solltest du recht schnell fündig werden.

Ich persönlich würde hier z.B. zu einem Ortofon MC 30 Super II Classic für ca.800 Euro greifen.

MFG Günther
akem
Inventar
#3 erstellt: 27. Aug 2016, 14:20
Naja, Vorsicht: MCs, die an 100 Ohm optimal laufen, sind heute nicht mehr so selbstverständlich. Eine ganze Menge heutiger MCs sind mit 100 Ohm suboptimal abgeschlossen, darunter auch die Benze, die eher 1 Kiloohm sehen wollen oder zumindest mehrere hundert Ohm.
Bei Ortofon gibt's ne ganze Menge MCs, die an 100 Ohm gut laufen. Leider zahlst Du bei Ortofon erstmal recht viel für den Namen, wenn Du dann noch nen guten Nadelschliff willst, wird's ganz schnell empfindlich teuer. Das MC30 Super II Classic wäre schon mal was Feines. Auch sehr gut und bei mir auch an mittelschweren Tonarmen bewährt ist ein Quintet Black (die "kleineren" Quintets haben leider nur ne bescheidene Nadel...). Dein Marantz hat ja je nach Headshellgewicht einen eher mittelschweren Tonarm, so wie ich ihn anhand von Bildern einschätze. Da weiß ich nicht, ob ein MC30 Super II Classic auch so gut geht.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 27. Aug 2016, 15:01
Hallo!

@Andreas

Zumindest die Benz-Micro ACE- und Glider der L-Serien laufen mit 100 Ohm optimal, die ganze Diskussion über Eingangswiderstände bei MC´s ist ohnehin so ziemlich für die Katz solange man nicht die vorliegende Eingangsempfindlichkeit dazu in Relation setzt.

Zudem habe ich bislang noch niemand kennengelernt der rein mit dem Gehör reproduzierbare Ergebnisse erzielt hat wenn er (bei Ansage klar gehörte) unterschiedliche Anpasswiderstände bei "Blindvewrkostung" zuordnen sollte.

Natürlich werden Eingangs-Verstärkerrauschen und absolute Lautstärke vom Abschlußwiderstand mitbestimmt aber zumindestens bei heutigen Schaltungen bestenfalls marginal.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Aug 2016, 09:42 bearbeitet]
#RMA#
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Aug 2016, 21:34
Danke schon mal,

Das hilft mir schon einmal weiter !
Aber wäre es nicht besser einen höherohmigen zu nehmen im Bereich von 27k oder 47k?

Gruß
#RMA#
akem
Inventar
#6 erstellt: 28. Aug 2016, 07:03
Laut Datenblatt ist mit dem höheren Eingangswiderstand auch die MM-typische Empfindlichkeit von 2,2mV verbunden. Da kannst Du kein Low-Output-MC anschließen!

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 28. Aug 2016, 07:25
Hallo!

@#RMA#


.........Aber wäre es nicht besser einen höherohmigen zu nehmen im Bereich von 27k oder 47k......


Das ist nicht vorgesehen, die anderen Wahlmöglichkeiten betreffen Magnetsysteme.

Es gibt auch keinen Grund dazu, nimm einfach ein zu deinem Plattenspieler und Phono-Eingang passenden Abtaster und die Geschichte ist erledigt.

Es gibt keinen Grund sich hier unnötig zu verkopfen, nutze die Zeit lieber um mit deinem Equipment Musik zu hören.

MFG Günther
Compu-Doc
Inventar
#8 erstellt: 28. Aug 2016, 09:26

Hörbert (Beitrag #2) schrieb:

Ich persönlich würde hier z.B. zu einem Ortofon MC 30 Super II Classic für ca.800 Euro greifen.

Ich denke ein € 800,- Abtastsysthem auf einem Marantz 6170, ist wie ein Satz Formel 1 Pneus auf einem 1.Golf.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 28. Aug 2016, 09:47
Hallo!


.......Ich denke ein € 800,- Abtastsysthem auf einem Marantz 6170, ist wie ein Satz Formel 1 Pneus auf einem 1.Golf..........


Begründe das doch mal.

Schließlich macht der Abtaster das schlußendliche Ergebniss aus und selbst wenn der Tonarm des Marantz 6170 nicht zur Gänze ausnutzen kann hast du damit immer noch ein besseres Ergebniss als z.B. mit einem sehr teueren Laufwerk und Edeltonarm und einem 150-200 Euro Abtaster.

Zudem wird hier explizit nach einem MC gefragt das an einem ganz bestimmten VV laufen soll. Hier bietet das MC-30 optimale Anschlußwerte.

MFG Günther
HiFi_Sepp
Stammgast
#10 erstellt: 28. Aug 2016, 09:56
schlechter Vergleich mit dem Golf, da ich schon im Golf 1 gesessen bin, der vom Abzug besser als ein Ferrari war

Im Prinzip stimme ich Dir da schon zu, da das MC30 Super II 4 mal so teuer ist als der Plattenspieler selbst
Aber das MC 30 ist ein tolles System, das ich selbst an einem ganz großen Yamaha verbaut habe.
Unglücklich wird der Themensteller damit nicht sein
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 28. Aug 2016, 10:29
Selbst verständlich kann man ein sehr teures Systhem an einem Brot & Butter-Dreher installieren und auch betreiben, aber ich denke, das da die Verhältnissmassigkeit der Mittel sehr auseinanderdriften.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 28. Aug 2016, 10:42
Halo!

Verstehe ich zwar jetzt nicht ganz da es mir nicht eingeht das man wenn man z.B. ein MC-30 das ja bei Licht besehen noch zur unteren Preisklasse gehört gleich einen mindestens gleichteueren oder erheblich teueren Plattenspieler respektive ein Laufwerk mit Zukauf-Tonarm zulegen soll.

Dein MC-Bronze (das war eine zwischenzeitliche Variante des MC-30 die wieder vom Markt verschwunden ist) brachte bei mir an einem uralten Technics SL-1300 Mk nix die gleiche Leistung wie an einem meiner separaten Laufwerke das mit einem hochwertigen Tonarm mit ungefähr gleicher eff. Bewegter Masse bestückt war. Die Unterschiede waren bestenfalls marginal.

Selbst in einem Kunststoffbomber a´la Fisher MT-6355 brachte das System ebensogute Ergebnisse.

Aber möglicherweise ist mir da ja etwas entgangen?

MFG Günther
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 28. Aug 2016, 11:06
Hallo,


Selbst verständlich kann man ein sehr teures Systhem an einem Brot & Butter-Dreher installieren und auch betreiben, aber ich denke, das da die Verhältnissmassigkeit der Mittel sehr auseinanderdriften.


wenn man einem "einwandfrei funktionierenden" Laufwerk und einem Tonarm (zu dem der Tonabnehmer mechanisch passt) keine "magischen" Fähigkeiten zuschreibt, dann sollte dem Einsatz einer guten Nadel (+ Generator = Tonabnehmersystem) nichts entgegenstehen.

Man sollte sich von dem berechnenden Geschwurbel von Hersteller, Verkäufern und Schwurbelpresse nach ein wenig gesammelter Erfahrung leicht emanzipieren können. Der Beitrag den funktionierende Laufwerke/Tonarme tatsächlich zum klanglichen Ergebnis beitragen ist glücklicherweise nahe Null und praktisch irrelevant.

Die psychoakustische Wirkung von hochpreisigem Equipment und der Spaß an immer weiteren "Ausbaumöglichkeiten" ist aber unbestritten.

Einwandfrei funktionierende Laufwerke/Tonarme gibt es abseits esoterischem Geschwurbel ab etwa 50€ gebraucht. Gute Nadeln wie z.B. SAS/AT440/150/33PTGII/OC9 ML-II für unter 500€. Man könnte sich natürlich den Aufpreis für das Label Ortofon und die hübsche Optik/Verpackung auch sparen.

Leider kostet eine gute Nadel immer viel Geld, insbesondere wenn sie Spulen (MC) bewegt. In wie weit sich oberhalb einer guten elliptischen Nadel mit 0,2x0,7mil eine Mehrausgabe lohnt ist Ansichtssache. Die Verbesserungen der Abtastung halten sich ab diesem Niveau nach meinen Erfahrungen in immer enger werdenden Grenzen bis hin zur Bedeutungslosigkeit.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 28. Aug 2016, 12:57 bearbeitet]
#RMA#
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 28. Aug 2016, 16:06
Oh oh oh ,
Sorry Leute wenn ich da eine Grundsatzdiskusion losgetreten habe wollte ich nicht ! Mea culpa .
Trinkt erst mal ein kühles Helles !

Ich habe mir inzwischen etwas rund gelesen
800 Öcken für den Anfang , hui hui hui . Was haltet Ihr denn von einem Audio Technica AT F7 zum Einsteigen , das liegt bei 200 Euro endet?

Gruß

#RMA#
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 28. Aug 2016, 16:24
Hallo!

Das ist natürlich auch eine Fraghe des eigenen Anspruchs. Ein AT-F7 hat halt eine einfache elliptische Nadel, hier würde ich dann eher zu einem High-Output MC wie dem Denon DL-110 greifen das ein gleiches Ergebniss für etwa 20 Euro billiger liefert.

Wenn schon MC dann doch eher etwas aus der mittleren Preisklasse wie eben das Ortofon MC 30 Super II Classic das einen guten Schliff und eine gute tonale Balance (keine überzogenen Höhen oder Bässe) hat.

(00€ sind eigentlich für eine Laufzeit von 1200-1800 Betriebsstunden nicht zu viel verlangt und immerhin bietet dir Ortofon schließlich auch einen Tauschservice bei dem du eine gewisse Summe beim späteren Tausch des abgenudelten Abtasters gegen einen höher-oder gleichwertigen Ortofon Abtaster gutgeschrieben bekommst.

Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 28. Aug 2016, 16:27
In der Preislage ist die Auswahl an MC-Systemen gering. Denon DL-110 + Audio Technica AT F7 + Ortofon MC 1 Turbo. Das Ortofon halte ich hinsichtlich des billigen Nadelschliffs für nicht empfehlenswert.

Hier noch eine Alternative vom Retipper:

Denon DL 103 MC mit neuer Shibata Diamant Nadel

https://www.schallpl...a-Diamant-Nadel.html
akem
Inventar
#17 erstellt: 28. Aug 2016, 17:22
Das AT-F7 ist für sein Geld ein sehr gutes System aber es benötigt für bestmöglichen Klang einen höherohmigen Abschluß. An 1 Kiloohm läuft es sehr gut, an 300 Ohm ist es noch ein bischen leblos und verhangen obenrum.
Angesichts der elektrischen Werte des Marantz würde ich dann doch eher zum Denon DL110 raten, das imho ebenfalls sehr gut ist.
Das Ortofon MC1 turbo kann ich hingegen nicht empfehlen, noch nicht mal das MC3 turbo. Trotz des erheblich höheren Preises kommt letzteres nicht gegen das Denon DL110 an. Das X5-MC, das es noch gelegentlich gibt, wäre ein anderes Kaliber, ist aber seit die Produktion ausgelaufen ist auch deutlich im Preis gestiegen und mittlerweile in Regionen angekommen, wo andere Mütter noch schönere Töchter haben (wobei das "schöner" an dieser Stelle sogar mal wörtlich zu nehmen ist - eine Schönheit ist das X5 nicht gerade...).

Gruß
Andreas
#RMA#
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 28. Aug 2016, 17:56
Danke danke liebe Leute !

Das Denon DL110 werde ich mal testen !
Wenn kann ich ja immer noch höher hinaus in andere Pheren und mir einen Kleinwagen ans Headshell hängen!
Wenn mich meine Frau dann nicht erschießt

Gruß

#RMA#
#RMA#
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Okt 2016, 14:25
Hallo ,

Ich habe den Denon DL110 getestet Ist was für Klassik Liebhaber! Klaviersonaten klingen damit super
Habe zur Zeit , eine AT 120eb zum testen und habe einen AT 150Sa bestellt ( Für ROCK besser in der Dynamik)

Gruß

#RMA#
WBC
Stammgast
#20 erstellt: 07. Okt 2016, 19:24
Wenn mein 1710 fertig ist werde ich mir wohl ein Sa zulegen und es gegen das MLX spielen lassen...habe mehrere Scheiben drei- oder vierfach, manche in vergleichbarer Qualität, dabei sollte schon eine verwertbare Aussage herauskommen...

LG Carsten


Und jetzt los, zerfetzt mich...
#RMA#
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Okt 2016, 09:39
Hi ,

Wann kann man denn mit deinen Testergebnissen rechnen ?
Was hängt denn hinter deinem 1710 ?
Bei mir ein Zappelbolide Marantz SC8/SM8

20160827_153105

Gruß

#RMA#
WBC
Stammgast
#22 erstellt: 09. Okt 2016, 10:25
Moin,

habe gerade mein Musikzimmer eingerichtet - bin momentan noch mit der Raumakustik am experimentieren und warte jetzt auf mein zweites Paar TI 5000, die nächsten Monat dazukommen werden - dann werd ich die Konfiguration mit meinen Endstufen mal komplett umstellen - von bi-wiring auf 2x Endstufe/Boxenpaar-Konstellation. In der Zwischenzeit wird mein Neuzugang (1710MK2) fertiggemacht - bin grad an der Nadelbeleuchtung - und dann - wenn das Weihnachtsgeld angeflogen kommt, werd ich mich um ein SA kümmern...

Meine Quellen hängen an einer Rotel RC 995, zwei Rotel RB 990 BX und einem Pärchen JBL TI 5000.

Ist noch einiges bei mir zu tun - meinen HK6550 (siehe Thread) hab ich auch gerade wieder ans Netz gebracht.

Du siehst, ich hab viele Baustellen, also eins nach dem anderen.

LG Carsten


[Beitrag von WBC am 09. Okt 2016, 10:28 bearbeitet]
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