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Phono-Einganskapazität Marantz Model 2230 [beantwortet]

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lcts
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Sep 2016, 11:34
Hallo,
ich versuche die Last-Kapazität für meinen Tonabnehmer zu bestimmen. Die Kabelkapazität konnte ich messen, kein Problem. Messung am Phono-Eingang des Marantz 2230 liefert nur Unfug (kein stabiler Wert, aber immer im Bereich 100-1000nF (nicht pF!).

Weiß jemand die Eingangskapazität des Marantz? Oder, alternativ, kann sie aus dem Schaltplan abschätzen (Seite 20, Figure 20, Phono-Platine ist in der Mitte des Planes, P700)? Ich sehe keine explizite Kapazität, also vmtl. was immer der Eingangs-Transistor generiert? Bin nicht so fit in der Elektronik ...

Gruß,
Christopher
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 07. Sep 2016, 19:42
Nabend !

Höchstwahrscheinlich sehr ( viel zu ) hoch, wie bei einigen anderen Modellen auch.

Bitte Suchfunktion oben rechts nutzen !

MfG,
Erik
lcts
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Sep 2016, 20:23

Höchstwahrscheinlich sehr ( viel zu ) hoch, wie bei einigen anderen Modellen auch.


Falls die meistens diskutierten FTZ-induzierte "Bonuskondensatoren" gemeint sind, sowas hat der 2230 zumindest laut Schaltplan nicht. Kann aber natürlich sein, dass auch der gedruckte Schaltplan in meiner Anleitung den US-Zustand darstellt. Wenn wirklich nur nen zusätzlicher Kondensator eingelötet ist, verstehe ich allerdings nicht, warum der sich nicht messen lässt.

Suchfunktion hat trotzdem geholfen, ich bin nämlich auf die Eingangskapazität des Marantz 2270, ~50pF, gestossen, und der hat dieselbe Phonoplatine. Muss ich also nur noch nachschauen, ob Marantz da noch irgendwas anderes zwischengelötet hat ...

Vielen Dank!


[Beitrag von lcts am 07. Sep 2016, 20:23 bearbeitet]
Albus
Inventar
#4 erstellt: 08. Sep 2016, 09:23
Tag,

nun, da der Zwischenstand auf meine einstige Antwort zum 2270 Bezug nimmt, versuche ich zum 2230 eine etwas genauere Einlassung.

Also, der 2230 - hat auf jeden Fall zusätzlich zu den nominellen nicht erkennbaren Kapazitätsanteilen aus dem Schaltungsaufbau ca. 40-50 pF durch die Verkabelung von hinten nach vorn (Input-Buchsen bis Platine P700), etwa 35 cm. Aus anderen Geräten mit anschaulich derartigen Kabeln aus der Entstehungszeit (sowie zum 2230 mit Internet-Bildern des Aufbaus) nebst Messungen an solchen Geräten sind die 40-50 pF erschlossen.
Den etwaigen Beitrag der sog. Miller-Kapazität vermute ich hier, Marantz 2230, mit 100-150 pF maximal; die Kombination zweier hintereinander geschalteter Transistoren setzt den etwaigen Betrag eines TR weiter herab. Und so meine ich, darf man die 100-150 pF mit gewisser Wahrscheinlichkeit als realistisch vermuten.
Insgesamt liegt danach, diesen Überlegungen sowie Einschätzungen, die Eingangskapazität des Stereo-Receivers Marantz 2230 bei ~150-200 pF, kaum höher.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Sep 2016, 09:25 bearbeitet]
lcts
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Sep 2016, 11:22
Klasse, vielen Dank.

Dann steht ja meinen geplanten Tonabnehmer-Tests nix im Weg


[Beitrag von lcts am 08. Sep 2016, 11:38 bearbeitet]
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