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Rega vs Music Hall

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tomtiger
Administrator
#54 erstellt: 05. Mrz 2017, 16:30
Hi,

Du bist ein Mensch und hast daher die selbe Wahrnehmungstäuschungen wie jeder andere auch.

Zu Deinen Tests, Du wärst der erste, der einen brauchbaren Blindtest absolviert hätte, der von maßgeblichen Unterschieden gesprochen hätte. Es ist wie mit den Violinen, solange die Spitzenmusiker keinen ordentlichen Test gemacht haben, haben sie von erheblichen Klangvorteilen der Stradivari Instrumente gesprochen, danach nicht mehr. Selbst in Tests wo Unterschiede nachgewiesen wurden, haben die Probanden immer noch davon gesprochen, wie klein und unscheinbar die auf einmal waren obwohl sie unverblindet enorm schienen.

Von daher weiß ich eben, dass Du keinen brauchbaren Test gemacht hast, sonst würdest Du die Sache viel gelassener sehen.

Ebenso erschließt sich mir nicht, weshalb es Dir so wichtig ist, hier Worte über Klänge zu verlieren, anstatt einfach einen Music Hall anzuhören und wenn Dir klangliche Eigenheiten zu Deinem Wohlgefallen zu Ohren kommen: kauf ihn! Egal ob vorhanden oder nur eine Täuschung, Du kaufst das Ding ja für Dich, ist doch egal, was andere sagen.

LG Tom
zigarett
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 05. Mrz 2017, 17:43
Es finden sich immer ein paar Snobs die diese Designerbrettchen kaufen. Im Endeffekt ist es nur gut fürs Selbstwertgefühl, falls man davon zu wenig hat.
Und ausserdem hat Hörbert recht.

Alex
Laphroaig
Hat sich gelöscht
#56 erstellt: 05. Mrz 2017, 18:22
Jetzt kommen auch noch die Psychologen zu Wort.

Der Geschmack spielt da ja keine Rolle beim der Auswahl, nur der kleine Pimmel machts.....

Irgend ne Kiste hingestellt, der Rest ist Einbildung.
beck472
Neuling
#57 erstellt: 05. Mrz 2017, 18:28
Hallo an alle;

"ist doch egal, was andere sagen", nach diesem Motto habe auch ich gehandelt und einen Pro-Ject Xtension 9 Evolution SuperPack gekauft.
Nachdem ich viele Jahre einen Fat Bob S TMD mit Benz ACE L besessen habe, der zu meiner Zufriedenheit auch lange funktioniert hat.

Da ich nun beide Geräte gut vergleichen kann, finde ich das ewige "Gefasel" in allen möglichen Foren von angeblich schlechter Qualität der Pro-Ject Dreher völlig daneben. beide Geräte sind hervorragend verarbeitet, und klingen auf Ihre Weise gut, nur der Pro-Ject ist wesentlich preiswerter.

Zum Klang: hat jeder seine Eigenheiten und sie spielen auf einem sehr hohen Niveau. In diesem Preisbereich ist es von vielen Dingen abhängig, wie ein Gerät letztlich aufspielt.

Gruß

Martin
Wuhduh
Inventar
#58 erstellt: 05. Mrz 2017, 23:44
Nabend, Martin !

Dein Hinweis auf den Pro-Ject aus der Evolution-Serie ist hier eigentlich deplaziert.

Nicht nur, weil das Preislimit so um ca. 1.000 Euro überschritten wird und deshalb von einer höheren Fertigungsqualität ausgegangen werden kann. Sondern auch von einem anderen Chassis-Konstruktionsprinzip der beiden MMF, bei dem sich die Konstrukteure etwas gedacht haben und diese Zweischichtbauweise ein anderes Ziel verfolgt, welches sich u. U. insbesonders bei einem aufstellungskritischen Standort positiv auswirken könnte / wird.

Wie bekannt, ist die Vorführung beim Händler nur eine Orientierungshilfe, da die heimische Hörkette nicht angeschleppt und angeschlossen wird. Ganz zu schweigen vom Hörraum und dem späteren Aufstellungsort, der in den meisten Fällen nicht ausreichend waagrecht sein wird.

Am Rande wurde übrigens auch erwähnt, daß ein Edel-CD-Player auch vorhanden ist, der die Qualitätsgrenzen der Schallplatte aufzeigen wird.

MfG,
Erik
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#59 erstellt: 06. Mrz 2017, 00:51
Erik, ich glaube, dass es keinen Zweck hat. Es gibt Leute, die einfach keine Ohren haben. Und sie akzeptieren auch nicht, dass andere Menschen eine feinere Hörsensibilität haben. Diese Taliban-Mentalität ist so traurig!
S_Urkel
Ist häufiger hier
#60 erstellt: 06. Mrz 2017, 17:29
Hallo Marco,

Du hast keine Thorens in der Auswahl. Absicht oder Versehen?
Einen guten gebrauchten Plattenspieler und das gesparte Geld lieber in
z. B. Tonabnehmer investieren, wäre doch auch eine Alternative.

Viele Grüße
Michael
BassTrombone
Hat sich gelöscht
#61 erstellt: 06. Mrz 2017, 20:49

Du hast keine Thorens in der Auswahl. Absicht oder Versehen?


Ich hab das ganze mal zum Anlass genommen mit meinem AT33PTG II jeweils mit meinen 2 Drehern: Thorens 320 II aus den Achtzigern und dem TD206, 4 Jahre alt aufzunehmen bzw. Stücke per PC Soundkarte/Audacity zu digitalisieren. Michael Jackson Bad, Chris Jons Roadhouses, Vivaldi 4J. jeweils mit gleichem Equipment und Außsteuerung.....den TA musste ich natürlich dann umbauen :-(

ich hab immer gedacht, der alte Thorens sei der bessere Spieler, wenn ich mir aber die 24/96 Files im Vergleich abgespielt durch meinem Cambridge 752 BD, anhöre, dann nehme ich keinerlei Unterschied war...

Daher muss eienr der Dreher gehen, vielleicht wäre ja der 320er was ??
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#62 erstellt: 06. Mrz 2017, 22:11

Du hast keine Thorens in der Auswahl. Absicht oder Versehen?


Absicht. Ich möchte keinen zweiten Plattenspieler mit Subchassis, sondern etwas Anderes probieren...daher Rega oder Music Hall. Ok, der Music Hall ist auch nicht ganz nach dem Masse-Prinzip.
Ach...ich weiß nicht. Wenn es ein älterer Spieler sein soll dann behalte ich lieber meinen guten alten Dual 704. Ich müsste ihn nur in Ordnung bringen lassen (das Sub-Chassis ist nicht ganz gerade...sehr wahrscheinlich haben die Federn etwas nachgelassen) und einen neuen TA finden, um den Shure V-15 III zu ersetzen (die Nadel ist alt und ich möchte keinen Nachbau kaufen).
Eigentlich könnte es für jetzt die halbe Lösung sein. 5000€ für einen Plattenspieler will ich jetzt nicht unbedingt ausgeben. Aber wenigstens kann ich einen tollen modernen MC für meinen Dual finden. Was meint ihr?
.JC.
Inventar
#63 erstellt: 06. Mrz 2017, 22:18
Hol dir einen Technics.
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#64 erstellt: 06. Mrz 2017, 22:30
Warum?
Wuhduh
Inventar
#65 erstellt: 06. Mrz 2017, 22:50
Nabend, Marco !

Um Deine Frage einmal etwas andersartig zu beantworten:

Tja, wenn Du jetzt " nicht weißt " und auch noch einen " guten, alten Dual 704 " hast, bei dem bestimmt nur die Subchassisfedern in Ihren Töpfen nachjustiert ( = ausgerichtet ) werden müssen, dann ...

... sind alle 60 Postings ( Nr.2 bis einschließlich 61 ) reif fürs Klo und dies ist ein klassischer Laberthread mit gegenseitiger Anmache, Gack-gack und einer unglaublichen Menge von verbratener Zeit, Energie und Hirnschmalz.

Du bist so ein Fall, bei dem ein Händler mit langjähriger Erfahrung und Menschenkenntnis nach relativ kurzer Zeit auf den Gedanken kommen wird: " Der kooft hier sowieso nüscht ! "

Und dann ist es Zeit, Dich hinauszukomplementieren. Auf politisch korrekte Weise mit dem rein virtuellen, grobborstigen 60cm-Schiebebesen ( Standardausstattung der Berliner Stadtreinigung ).

Just my 2 cents,
Erik
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#66 erstellt: 06. Mrz 2017, 23:05
Warum so aggressiv und unhöflich, Erik? Ich dachte, wir reden von einem Hobby...ich wußte nicht, dass es um Leben und Tod geht. Oder bist du selber vielleicht Hifi-Händler? Mensch, es stimmt schon, dass viele Hifi-Freaks sich verdammt ernst nehmen!
Auf alle Fälle hinauszukomplimentieren kannst du dich selber, wenn du willst.
S_Urkel
Ist häufiger hier
#67 erstellt: 06. Mrz 2017, 23:06
@erik
Manchmal muss man darüber reden, bevor man zu der Erkenntnis kommt, dass alles gute bereits vorhanden ist.
S_Urkel
Ist häufiger hier
#68 erstellt: 06. Mrz 2017, 23:12
PS: Nennt man auch Meinungsbildung.
harvensaenger
Stammgast
#69 erstellt: 06. Mrz 2017, 23:58
Bei fono.de haben sie auch einen sehr schönen Rega RP8 incl.Goldring Elite2 TA...... Der Dreher ist vom Grundsatz wie mein RP 10 ich sage mal geilomat habe ich viel Spaß mit.
2479 Steine wollen sie dafür sehen,ich denke das geht O.K soll ja ein Brettspieler werden.
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#70 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:16
Ja, habe ich auch gesehen. Interessante Alternative
A propos Rega, ich habe auf TNT-Audio von einem Kunden gelesen, der wegen Anwendung von einem Spacer die Haube nicht zumachen konnte...der Tonarm war plötzlich zu hoch Könnt ihr es nachvollziehen??
harvensaenger
Stammgast
#71 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:28
Watt? ich weiß nicht was der montiert hat aber ich sehe da locker 2 bis 3 cm.Luft bis zur Haube, ich habe das Apheta 2 drunter das läuft ohne Spacer,
alles was sich normale Menschen da so dann frimeln passt auch unter die Haube.

Sonst muss Rega für die harten Jungs noch Haubenspacer ins Angebot mit aufnehmen.


[Beitrag von harvensaenger am 07. Mrz 2017, 00:31 bearbeitet]
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#72 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:34
Tja...dann weiß der Deibel, was er darunter gemacht hat
harvensaenger
Stammgast
#73 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:41
Ich mochte das Ding sofort für mich kam nur ein RP8 oder 10 in Frage, der ist einfach leicht und chic und dudelt wie ein grosser, ich bin nicht so der Typ der Lust hat Stundenlang eine Riesen schwere Bohrinsel abzustauben.
Es wäre fast evtl noch ein Eat geworden, habe mich kurz vorher doch für den Inseldreher entschieden.
Egal wie Du es machst, wird schon richtig werden.
harvensaenger
Stammgast
#74 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:43
Gutes Nächtle ersma und lass Dich nicht weiter ärgern hier von so manchen
LG Kai
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#75 erstellt: 07. Mrz 2017, 00:45
arizo
Inventar
#76 erstellt: 07. Mrz 2017, 10:22
Die Höhenangabe von 2-3cm stimmt nicht.
Das sind ca 4mm.

Rega-1

Das war bei meinem RP6 auch so. Ich gehe also davon aus, dass der RP8 auch ungefähr diesen Spielraum hat.
Es ist auch gar nicht so schwierig, da ran zu kommen.
Wenn du einen Tonabnehmer wie ein Ortofon Cadenza installierst, dann muss du schon damit rechnen, mit dem Gegengewicht oben an der Haube anzustoßen.
Dann gibt es noch experimentierfreudige Zeitgenossen, die andere Plattentellerauflagen ausprobieren möchten, die vielleicht auch nochmal ein bis zwei Millimeter mehr als der Standard-Filz auftragen und schon ist man durch die Haube hindurch gestoßen.
Für diesen Fall gibt es exzentrisch gearbeitete Gegengewichte. Dann hast du nach oben mehr Spielraum.
Falls das immer noch nicht ausreicht, kann man sich etwas anderes überlegen.
Der genannte RP8 mag ein gutes Angebot sein.
Ich würde aber kein Tonabnehmer von Goldring mehr kaufen.
Ein Eroica LX empfand ich auf dem RP6 als sehr langweilig. Mir hat ein Benz ACE sehr gut gefallen.
Das könnte also eine recht gute Kombi mit dem RP8 geben.
Alternativ wird im englischen Rega-Forum immer wieder Dynavektor empfohlen. Dazu habe ich aber keine Erfahrungen gemacht.
Wenn du wirklich 5000€ übrig hättest, könntest du auch gleich den finalen Schritt zum RP10 machen. Ich mag es nicht, mich in kleinen Schritten nach oben zu 'arbeiten'.
Deshalb habe ich nach dem RP6 gleich zum RP10 gegriffen.
Bei jedem Zwischenschritt verbrennt man unnötig Geld und wenn du sowieso irgendwann einmal in der Liga einkaufen möchtest, würde ich es gleich machen.


[Beitrag von arizo am 07. Mrz 2017, 10:53 bearbeitet]
harvensaenger
Stammgast
#77 erstellt: 07. Mrz 2017, 15:23
Stimmt ist echt wenig Platz zwischen Gewicht und Haube...... habe ich letzte Nacht nicht mehr exakt nachgemessen.
Ansonsten ist sicher auch der RP 8 ein feiner Dreher zum TA Goldring Elite weiß ich nichts zu sagen.
Und das Dir deine alte Kombi gegen Dein jetziges Krachergespann langweilig vorkommt glaube ich blind und sofort
arizo
Inventar
#78 erstellt: 07. Mrz 2017, 15:33
Das Eroica LX hatte ich zuerst auf dem RP6 und fand es langweilig. Dann habe ich auf das Benz ACE L gewechselt.
Das hat mir schon echt gut gefallen. Mehr Tonabnehmer 'braucht' man eigentlich nicht.
Wenn der RP6 nicht zu schnell gelaufen wäre, dann hätte ich auch nicht gewechselt.
Aber solche Unzulänglichkeiten schwirren dann immer im Hinterkopf herum und so entsteht der Wunsch nach einer Verbesserung.
Eigentlich wollte ich das Benz für den RP10 behalten, aber mein Händler hat mir ein zu gutes Angebot gemacht...
Da musste ich einfach wechseln.
harvensaenger
Stammgast
#79 erstellt: 07. Mrz 2017, 17:17
ich hatte an meinem RP3 zuerst ein Ortofon 2M blue,danach das Benz Gold mit Shibata Nadel,das war im vergleich zu jetzt ein richtiger Krawallbruder (versuchte möglichst viele Infos aus der Rille zu kratzen).
Das Apheta ist Knochentrocken und abgeklärt was vielleicht auch an der Groove+ liegt,es kommt einem vor als stehen die LS auf einmal 2 Meter weiter ausseinander und trotzdem ist der Raum dazwischen mit feiner Musik gefüllt.Und Gitarren etc.kommen bei guten Aufnahmen aus Ecken die man gar nicht auf dem Schirm hatte
Die Phonopre war ein gutes invest.
Und wenn ich nochmal zu Geld komme hole ich mir das Apellion.
Feebe
Stammgast
#80 erstellt: 08. Mrz 2017, 12:56
Servus
Nur mal kurz am Rande.
Das es exzentrisch gearbeitete Gegengewichte gibt, hat einen anderen Grund. Die Bauhöhe ist ein angenehmer Nebeneffekt.
Der wahre Grund ist ein tieferer Schwerpunkt.
Besten Gruß, Andreas
Hörbert
Inventar
#81 erstellt: 08. Mrz 2017, 19:19
Hallo!

@Feebe


......Der wahre Grund ist ein tieferer Schwerpunkt........



.........und der ist bei einem der üblichen Kardantonarme ein absolut unnützes Gimmik der von den Uni-Pivot Tonarmen gedankenlos als Desigenwitz übernommen wurde, (wo er sehr wohl seinen Sinn hat aber ebenfalls nicht unbedingt notwendig ist) alles was danach darüber behauptet wurde ist die nachträgliche Rationalisierung eines unsinnigen Ausstattungspunktes.

MFG Günther
Feebe
Stammgast
#82 erstellt: 08. Mrz 2017, 21:39
Da geb ich dir ohne Wenn und Aber Recht.
Hatte meinen Schröder vor dem Geistigen Auge. Hab das vor einem Jahr auch noch "erweitert".

Gruß, Andreas
Hörbert
Inventar
#83 erstellt: 09. Mrz 2017, 18:39
Hallo!

Ja, Uni-Pivots sind ein Kapitel für sich, für mich abgeschlossen habe ich es mit einem alten Stax UAQ-3 (das ist die Variante ohne AS) für den ich noch nach unterschiedlichen Rohren suche um seine eff. bewegte Masse anpassen zu können.

Beim Pro-Ject 9cc EVO den ich ebenfalls besitze ist das tiefergelegte Kontergewicht jedenfalls eine reine Designsache. Der 9cc ist zwar ein guter Leichttonarm aber vom Design her gesehen halt arg verspielt.

MFG Günther
canal_gauche
Ist häufiger hier
#84 erstellt: 09. Mrz 2017, 20:17

Hörbert (Beitrag #81) schrieb:
Hallo!

@Feebe


......Der wahre Grund ist ein tieferer Schwerpunkt........



.........und der ist bei einem der üblichen Kardantonarme ein absolut unnützes Gimmik der von den Uni-Pivot Tonarmen gedankenlos als Desigenwitz übernommen wurde, (wo er sehr wohl seinen Sinn hat aber ebenfalls nicht unbedingt notwendig ist) alles was danach darüber behauptet wurde ist die nachträgliche Rationalisierung eines unsinnigen Ausstattungspunktes.

MFG Günther


Interessant. Welchen technischen Hintergrund hat das? Warum macht es bei einem einpunktgelagerten Tonarm Sinn, bei einem kardanisch gelagerten nicht?

Gruß und Danke
Christian
Hörbert
Inventar
#85 erstellt: 09. Mrz 2017, 21:00
Hallo!


.......Warum macht es bei einem einpunktgelagerten Tonarm Sinn, bei einem kardanisch gelagerten nicht?.....


Ist diese Frage tatsächlich ernst gemeint?

Das ist doch einfachste Grundschule-Physik, dein Kardantonarm ist an vier Punkten fest gelagert und kann so gar nicht ins taumeln kommen während ein Uni-Pivot unablässig um seine einzige Achse schwingt.

Das exzentrisch gelagerte Gewicht zieht den Schwerpunkt nach unten und bedämpft so diese Taumelbewegung die man zwar haben möchte aber eben nur in einem sehr geringen Maße.

MFG Günther
tomtiger
Administrator
#86 erstellt: 09. Mrz 2017, 21:03
Hi,


canal_gauche (Beitrag #84) schrieb:
Warum macht es bei einem einpunktgelagerten Tonarm Sinn, bei einem kardanisch gelagerten nicht?


z.B. sinkt der Schwerpunkt wodurch der Einpunkter ein stabileres Gleichgewicht bekommt. Es macht ein Stück weg auch bei bestimmten luftgelagerten Armen Sinn.

LG Tom
canal_gauche
Ist häufiger hier
#87 erstellt: 09. Mrz 2017, 22:12
Danke für Eure Antworten! Soweit verständlich für mich, der ich in der Grundschule nie Physik hatte (und es in der Mittelstufe hasste). Ein exzentrisches Gegengewicht hat aber doch auch bei einem kardanisch gelagerten Tonarm einen Vorteil, nämlich bei Höhenschlag der Platte, weil die Auflagekraft steigt, je höher die Nadelspitze auf ihrer vertikalen Kreisbahn liegt. Dem kann man natürlich auch durch eine dynamische Auflagekrafteinstellung per Feder begegnen, aber bei nicht-dynamischer AK-Einstellung des Tonarms ist es ein Vorteil gegenüber einem zentrischen Gewicht.

Gruß
Christian
arizo
Inventar
#88 erstellt: 10. Mrz 2017, 07:12
Naja... Wenn der Tonabnehmer wegen einer welligen Platte 5mm nach oben geht, dann macht im gleichen Moment das Gegengewicht einen Weg von vielleicht 0,5-1mm nach unten.
Das sind so 1,25 Grad, die der Tonarm nach oben ausschlägt.
Der Cosinus von 1,25 Grad ist 0,999762....
Multipliziert mit der Entfernung des Gegengewichts vom Drehpunkt des Tonarms, handelt sich dann hier um Tausendstel Millimeter!
Um so viel nähert sich das Gegengewicht mit seinem Schwerpunkt der Tonarmbasis an und erhöht die Auflagekraft.
Selbst, wenn durch ein exzentrisches Gegengewicht das Resultat um den Faktor 10 verbessert wird, sind wir immer noch bei Hundertstel Millimeter.
Du willst doch jetzt nicht wirklich erzählen, dass dadurch eine merkliche Veränderung resultiert...
Das kann man vielleicht messen. Aber mit Sicherheit nicht hören.

Das ist aber schon alles sehr weit weg von der Fragestellung...


[Beitrag von arizo am 10. Mrz 2017, 07:56 bearbeitet]
canal_gauche
Ist häufiger hier
#89 erstellt: 10. Mrz 2017, 10:31
Moin Arizo,

bei einem zentrischen Gegengewicht machen 5 mm Höhenunterschied auf der Platte 0,12 g höhere AK aus (Messung von Dan Seweri am 1210). Den etwa gleichen Wert der AK (0,14 g) erreiche ich bei meinem exzentrischen Gegengewicht bereits bei 2 mm Höhenunterschied. Nimmt man vereinfacht (sic) einen linearen Zusammenhang an, dann wären es bei +5 mm Höhe +0,35 g AK. Das kann man nicht nur messen, sondern bei verwellten Platten auch hören, weil die Nadel besseren Kontakt zur Platte behält.

Gruß
Christian
arizo
Inventar
#90 erstellt: 10. Mrz 2017, 12:43
So viel?
Ok. Das hätte ich nicht gedacht.
canal_gauche
Ist häufiger hier
#91 erstellt: 10. Mrz 2017, 13:40
Nun ja, es handelt sich auch um ein im Wortsinne sehr extremes Gegengewicht. Die Messwerte haben mich damals ebenfalls sehr überrascht. Irgendwelche sonst (eben außer einem verbesserten Tracking gegenüber Tonarmen mit nicht-dynamischer AK-Einstellung) mancherorts exzentrischen Gegengewichten nachgesagten klanglichen Vorteile konnte ich bei mir übrigens nicht feststellen.

Schönen Gruß
Christian
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