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Reinigen der Nadel

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Autor
Beitrag
audiosophos
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Mrz 2018, 13:21
Hallo,

früher habe ich immer die Nadel mit der Kohlefaserbürste zum Reinigen der Platten vorsichtig sauber gemacht.

Ich sehe öfter Angebote von flüssigen Reinigern. Machen die Sinn? Oder ist das Marketing-Blödsinn?

Vielen Dank und Grüße
Rüdiger


[Beitrag von audiosophos am 12. Mrz 2018, 13:29 bearbeitet]
engel-freak
Stammgast
#2 erstellt: 12. Mrz 2018, 13:27
Also ich benutze den hier und bin begeistert:

https://hifinesse.co...cEAAYASAAEgKuS_D_BwE
Holger
Inventar
#3 erstellt: 12. Mrz 2018, 13:39
Es gab schon Fälle, in denen diese Reinigungslösung dafür verantwortlich gemacht wurde, dass sich der Kleber für den Diamanten auflöste und dieser abgefallen ist... u. U. wäre also durchaus Vorsicht geboten.
Zumal Trockenreinigung mbMn durchaus genügt. Trockener Schmutz "backt" ja nicht fest sondern kann normalerweise problemlos abgebürstet werden.
Ich benutze dazu die bekannte kleine schwarze Ortofonbürste mit dem runden Kopf.
voidwalking
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Mrz 2018, 14:09

Holger (Beitrag #3) schrieb:
Es gab schon Fälle, in denen diese Reinigungslösung dafür verantwortlich gemacht wurde, dass sich der Kleber für den Diamanten auflöste und dieser abgefallen ist... u. U. wäre also durchaus Vorsicht geboten.
Zumal Trockenreinigung mbMn durchaus genügt. Trockener Schmutz "backt" ja nicht fest sondern kann normalerweise problemlos abgebürstet werden.
Ich benutze dazu die bekannte kleine schwarze Ortofonbürste mit dem runden Kopf.



Oha, das ist ja mal gut zu wissen!
Ich benutze in unregelmässigen Abständen diese beiden Flüssigkeiten:
den und den.
Holger
Inventar
#5 erstellt: 12. Mrz 2018, 14:15
Ich habe früher auch solche Mittelchen verwendet, speziell mit dem AT-637, ein Vorgänger des im Beitrag #2 verlinkten Geräts.
Passiert ist keiner meiner Nadeln etwas, aber man hat halt schon mal davon gehört, dass sich Diamanten gelöst haben und dass da ja irgendwas den Kleber an- oder aufgelöst haben muss (wenn kein Herstellungsfehler vorlag, was ja keiner wissen kann).
Ich bin aber wie gesagt der Meinung dass Nassreinigung der Abtastnadel im Normalfall nicht nötig ist.
Anders sieht es aus, wenn eine Platte nass gespielt wird - dann kann es durchaus sein, dass feuchte Staubreste an der Nadel festbacken, wenn sie nicht gleich nach dem Abspielen feucht gereinigt wird.
voidwalking
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Mrz 2018, 14:23
Alles klar, vielen Dank! Dann werde ich jetzt auch einfach mal davon absehen, meine Nadel nass zu reinigen und einfach "nur" meine Bürste nehmen.
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#7 erstellt: 13. Mrz 2018, 21:03
Mit Flüssigreinigern bin ich auch vorsichtig. Eventuell kommt ab und zu "Stylast" zum Einsatz, aber sehr selten, Stylast soll das Abtastverhalten verbessern, indem es die Reibungskräfte zwischen der Nadel und den Rillenflanken reduziert. Im direkten Vergleich kann man am Anfang einer LP-Seite einen kleinen Unterschied hören. Im Ergebnis ist der aber vernachlässigbar klein, deshalb nur selten in Anwendung.

Nadelreinigung: Ich habe noch den Audio-Technica AT-637 Nadelreiniger, der mit einer vibrierenden Nadelbürste arbeitet, indem die Nadel darauf abgesenkt wird (Phono am Verst. natürlich aus). Durch die Vibrationen wird der Staub sehr nachhaltig entfernt, ich habe beste Erfahrungen damit gemacht. Es schadet der Nadel nicht.

Inzwischen ist der Flux-Nadelreiniger auf dem Markt, der eigentlich genauso arbeitet wie der Audio-Technica.

Ist nur sehr viel teurer, ca 120,-- €, der Aud.-Technica AT 637 hat damals ca. 40,-- DM gekostet.

Gerd
Califax3
Stammgast
#8 erstellt: 13. Mrz 2018, 21:41
Einfach trocken abstauben, wie du es jetzt schon machst.
Und bei einer stark verschmutzen Nadel, schwöre ich auf so einen billigen Glasfaserstift.
WBC
Inventar
#9 erstellt: 13. Mrz 2018, 22:36
Ich auch...
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#10 erstellt: 13. Mrz 2018, 23:00
Man kann beim AT-637 einen Tropfen Isopropanol auf das Bürstchen geben, ist aber normalerweise nicht erforderlich, Trockenreinigung reicht.

Glasfaserstift würde ich mich nicht trauen einzusetzen, dann lieber eine Carbonbürste wie diese:
https://www.dienadel...euerste/a-353630893/

Gerd
Holger
Inventar
#11 erstellt: 13. Mrz 2018, 23:17
Bingo, das ist ein Clon der Ortofon-Bürste, die ich schon in #3 genannt hatte... vollkommen ausreichend.
ParrotHH
Inventar
#12 erstellt: 13. Mrz 2018, 23:34

Holger (Beitrag #11) schrieb:
Bingo, das ist ein Clon der Ortofon-Bürste, die ich schon in #3 genannt hatte... vollkommen ausreichend.

Ja, die habe ich auch lange benutzt. Aber das Ding muss man selbst dann auch wieder sauber halten, in den dünnen Carbonfasern bleibt nämlich der Staub auch gerne hängen. Ich habe damit dann beim Säubern Fasern um manche Nadeln "gewickelt". Bei meinem 2M Blue hat sich so ein Fussel so um die Nadel verfangen, dass ich es nicht mehr wegbekomme.

Ortofon 2m Blue

Seitdem benutze ich eine ganz ganz einfache Bürste, wie sie - glaube ich - beim Ortofon 2M-Blue dabei war. Manchmal mache ich vorher einen Tropfen meiner normalen Plattenreinigungsflüssigkeit drauf.

Parrot
Califax3
Stammgast
#13 erstellt: 14. Mrz 2018, 00:07

Glasfaserstift würde ich mich nicht trauen einzusetzen,


Lang ausfahren ist das Geheimnis

Nicht nur kurz, wie zum schrubben von Kontakten
WBC
Inventar
#14 erstellt: 14. Mrz 2018, 13:26
Was soll passieren ? - der Diamant sowie der Nadelträger ist schon noch etwas härter als die Glasfasern...

Wie schon vor mir erwähnt, voll rausdrehen und dann ab dafür...


[Beitrag von WBC am 14. Mrz 2018, 13:27 bearbeitet]
*Insomnia#
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 14. Mrz 2018, 13:39
Also ich benutze ebenfalls diese kleine runde Mikrofaserbürste. Nach jeder LP Seite wird`s dann einmal kurz unter der Nadel durchgezogen. Die Platte generell vorher mit Microfaserpad gereinigt. In der Regel ist dann auch nichts auf der Platte, was dann an der Nadel hängen bleiben könnte.
Habe mir diese Vorgehensweise angewöhnt weil ich das Geschwurbel der Hersteller von Flüssigkeiten nicht mehr ertrage. Generell gehört das gesparte Geld in Tonträger und Isopropanol bekommt man günstig in jeder Apotheke.
Viel Spaß beim "hören".
Bepone
Inventar
#16 erstellt: 14. Mrz 2018, 15:36
Hallo,

wenn man immer nur trocken reinigt, ist der Staub irgendwann am Diamant festgebappt. Ab und zu also die Nadel auch feucht reinigen.
Dazu wird eine X-beliebige Nadelbürste oder einfach ein kleiner Pinsel mit dichten, kurzen Borsten befeuchtet (nicht klatschnass). Dazu nimmt man am Sinnvollsten Isopropanol, denn in den teuren Nadelreinigern, die überwiegend auf Alkohol basieren, ist auch nichts anderes drin.

Dass z.B. ein Mittelchen die Reibung reduzieren soll, ist absoluter Unsinn. Da müsste sich das Mittel als eine Art Schmierstoff an die Nadel kleistern und das würde letzten Endes in der Rille landen. Funktioniert also nicht.

Klangverbessernd wirkt eine gründliche Reinigung selbstverständlich dann, wenn der Diamant tatsächlich schmutzig ist. Da reicht aber ein Materialeinsatz von wenigen Euro vollkommen aus und es bedarf keiner Spezial-Voodoo-Mittelchen.

Gruß
Benjamin
gapigen
Inventar
#17 erstellt: 14. Mrz 2018, 18:00
Ich nehme schon länger die Flüssigkeit von
Audio Technica

Abgefallen ist dadurch zum noch keine meiner Nadeln :-)
siciliano1
Stammgast
#18 erstellt: 14. Mrz 2018, 18:20
Ich nehme alle paar im Monate von clearaudio "The Elixier of Sound". Das kleine Fläschchen habe ich schon seit über 15 Jahren.

Und einmal im Jahr nehme ich den dm Schmutzradierer. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mir vor einigen Jahren einen neuen Tonabnehmer kaufen wollte, weil ich dachte, das Grado wäre verschlissen. Nach Einsatz des Schmutzradierers spielte es "wie neu".

Somit hat wohl auch der Flüssigreiniger nicht alles reinigen können. Das kann ich nur empfehlen. Etwas mulmig ist mir zwar jedes Mal dabei, aber bislang (>15 Jahre) ist noch alles gut. 🙂

Ciao siciliano1
Buckminster*
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Mrz 2018, 20:17
Ich schneide mir kleine Streifen vom Schmutzradiere, gibts in jeder Drogerie oder bei Feinkost Albrecht. Diese benetze ich mit etwas mit Isopropanol und wische damit wie mit einer Bürste über die Nadel.
Manchmal nehme ich auch die schon oben erwähnte Kohlefaserbürste und feuchte sie mit Isopropanol an, allerdings wirds mit dem Schmutzradierer sauberer. Zumindestens ist das mein Eindruck.


[Beitrag von Buckminster* am 14. Mrz 2018, 20:19 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#20 erstellt: 14. Mrz 2018, 21:08
Bei mir ist Nadelreinigung oft Bestandteil der Plattenreinigung:


Wenn ich eine Platte per Cheap Thrill sauber mache, habe ich den Tonabnehmer also drauf. Man muss halt einen ordentlichen Antrieb haben, dann ist das kein Problem. Bei dem Verfahren habe ich quasi eine "Hinterwaschkontrolle", und die Nadel darf eine Runde schwimmen.

Parrot
Mr.Digital
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Mrz 2018, 16:34
@ParrotHH

Was ist das für ein Utensil, welches du nach der Nassreinigung zum absaugen verwendest?


Beste Grüße
ParrotHH
Inventar
#22 erstellt: 15. Mrz 2018, 16:46
Hallo!

Das ist so einer:
amazon.de

Kärcher WV5 Premium
(unter "Premium" mach ich sowas natürlich nicht...)

Der hat nämlich als Zubehör noch eine schmale Absauglippe, das passt besser zum LP-Durchmesser. Die Versionen ohne dieses Zubehör - also nur mit der normal breiten Lippe - funktionieren aber auch ganz gut.

Parrot
BassTrombose
Stammgast
#23 erstellt: 15. Mrz 2018, 17:36
schaut mal hier...Vergleich Nassreinigung vs. Trocken mit Makroaufnahmen....

https://www.youtube.com/watch?v=K4oODECW5p8
*Insomnia#
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 17. Mrz 2018, 14:13
@ ParrotHH:

Was kostet dieses Gerät und sind alle Teile die du im Video verwendest dabei, auch das Element zum verteilen der Reinigungsflüssigkeit? Welche Flüssigkeit nutzt du zum reinigen? Ich nehme zur Zeit Record cleaner von am, würde das mit diesem Gerät auch Sinn machen? Dieses verdunstet ja recht schnell und würde die Nadel wahrscheinlich nicht ausreichend reinigen, deines sieht irgendwie gelartig aus.

Christian
*Insomnia#
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Mrz 2018, 14:17
Wäre es eigentlich möglich, den Dampfreiniger zu nutzen oder wird das zu heiß und die Platte wellt sich. Weil, per Dampf müsste man doch keinen Reiniger zugeben, der ja meist/immer Alkohol enthält. Übersehe ich hier irgendetwas fatales, dass wäre peinlich.
Holger
Inventar
#26 erstellt: 17. Mrz 2018, 14:28

*Insomnia# (Beitrag #24) schrieb:

Ich nehme zur Zeit Record cleaner von am, würde das mit diesem Gerät auch Sinn machen?


Wenn du das in dem kleinen Fläschchen (200ml) meinst - viel zu teuer für die Methode, die Flasche wäre nach 8 Platten (je 2 Seiten) leer...

Misch dir zwei Drittel Aqua dest. mit einem Drittel n-Propanol und gib einige Tropfen Spüli dazu, diese Mischung ist seit Jahrzehnten bewährt.


[Beitrag von Holger am 17. Mrz 2018, 14:29 bearbeitet]
*Insomnia#
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 17. Mrz 2018, 14:52
@ Holger:

Ja, ist eine 200ml Sprühflasche.
Danke für das Rezept



@ParrotHH

Preise und Modelle habe ich gefunden!
wp48
Stammgast
#28 erstellt: 17. Mrz 2018, 15:07

*Insomnia# (Beitrag #25) schrieb:
Wäre es eigentlich möglich, den Dampfreiniger zu nutzen oder wird das zu heiß und die Platte wellt sich.


Ja, geht ohne Probleme und soll gut sein, wird schon lange praktiziert. Der Dampf hat viel zu wenig Masse gegenüber der Platte, um die bis zur Grenztemperatur aufzuheizen. Schau mal bei Youtube rein, da findest du sowas.

Gruß
Wolfgang
Holger
Inventar
#29 erstellt: 17. Mrz 2018, 15:25
Sorry, aber ich wäre da skeptisch... wenn's tatsächlich SO GUT wäre, dann wär's nicht so 'ne Nischenmethode und wenigstens ein Hersteller professioneller Schallplattenwaschmaschinen hätte sich längst draufgestürzt und ein sündteures Spitzenmodell mit eben der Möglichkeit der schonenden und ultimativen Dampfreinigung oder zumindest eine nachrüstbare "Dampfeinheit" im Programm...
ForgottenSon
Inventar
#30 erstellt: 17. Mrz 2018, 15:56

wp48 (Beitrag #28) schrieb:

Der Dampf hat viel zu wenig Masse gegenüber der Platte, um die bis zur Grenztemperatur aufzuheizen.


Was bedeutet dieser Satz?

Vinyl wird ab ca. 50 Grad so weich, dass es sich verformt. Die Temperatur
von Wasserdampf liegt bei ca. 100 Grad. Warum nun sollte die Platte
die 50 Grad nicht überschreiten können?
airto
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 17. Mrz 2018, 17:53
Das denke ich auch,

heißen Dampf würde ich zur Plattenreinigung niemals verwenden.
Hierbei denke ich nicht an die Aufheizung von um die 180g Vinyl auf eine bestimmte Temperatur sondern die feinen Wellenberge und -täler, die mit Sicherheit innerhalb von kürzester Zeit auf die Einwirkung heißen Dampfes reagieren dürften.
In diesem Zusammenhang sehe ich ebenso diese Plattenbügelmaschienen als Problematisch an.

Da die Schallplattennadel meiner Ansicht nach das elemantar wichtigste Medium innerhalb der Kette zur Abtastung derselbigen ist reinige ich die Nadel in der Regel alle 2-4 Plattenseiten mit dem bekannten Schmutzradierer. Wenn ich auch nicht jedes Mal darüber streiche so tupfe ich zumindest den Stylus während eines Musikabends mehrmals ab.
Ein kleines "Plöck" Geräusch beim ersten Tupfer zeigt, dass sich wieder ein minimales "Hütchen" aus allerhand Schmock am Diamanten angesammelt hat.
Beim zweiten Tupfer tritt dieses dann allermeißt nicht mehr auf.

MMn. stellt die Nadel einen Sensor dar, und dieser hat unabdingbar sauber zu sein.
In keinem Labor o. Ä. würden Messungen mit verschmutzten Sensoren auf irgendeiner haltbaren Grundlage fußen.

Schönen Gruß
Florian
wp48
Stammgast
#32 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:20
Nur zur Anschauung:

KLICK

KLICK

KLICK


Ich denke, der Beweis ist längst erbracht (weitere Suche im Netz bringt weitere Ergebnisse). Wenn meine Theorie vorher besagt haben sollte: "Das geht nicht", werde ich nach Beweis des Gegenteils meine Theorie überprüfen müssen.

Nachhilfe in Physik werde ich hier ganz sicher nicht geben. Skeptiker mögen sich bitte selbst schlau machen - oder ohne Aufklärung einfach Skeptiker bleiben. Schließlich haben wir Glaubensfreiheit ...

Gruß
Wolfgang
ForgottenSon
Inventar
#33 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:34

wp48 (Beitrag #32) schrieb:

Nachhilfe in Physik werde ich hier ganz sicher nicht geben. Skeptiker mögen sich bitte selbst schlau machen - oder ohne Aufklärung einfach Skeptiker bleiben. Schließlich haben wir Glaubensfreiheit ...


Sowas schreibt man immer gern, wenn man etwas nicht erklären
kann. Also nochmal: Warum soll Wasserdampf eine Vinylplatte
nicht über 50 Grad erhitzen können?
gapigen
Inventar
#34 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:35
Ihr meint doch mit den Schmutzradieren diese weißen Schwämmchen, die auch als Zauberschwamm bezeichnet werden. Also die, mit denen man alles reinigen und auch viel kaputt machen wie glatte (Kunststoff)-Oberflächen?
Holger
Inventar
#35 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:37
Du hältst es tatsächlich für möglich, dass es Leute gibt, die Abtastdiamanten mit SCHWÄMMCHEN behandeln?


Nö, es sind Glasfaserstifte gemeint.


[Beitrag von Holger am 18. Mrz 2018, 13:39 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#36 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:42
Holger, so jedenfalls lese ich die obigen Beiträge bzgl Nutzung von Schmutzradierern.
wp48
Stammgast
#37 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:45

ForgottenSon (Beitrag #33) schrieb:
Warum soll Wasserdampf eine Vinylplatte nicht über 50 Grad erhitzen können?


Klar kann Wasserdampf eine Vinylplatte über 50° erhitzen.

Naja, oder auch nicht. Je nachdem ...

Gruß
Wolfgang
Holger
Inventar
#38 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:48
gap, das mag ja so sein, dass du das so liest, trotzdem ist es Unsinn.

Man kann einfach keine ultrafeine Diamantspitze an einem fragilen Trägerröhrchen mit einem SCHWAMM abwischen... wenn man etwas nachdenkt, sollte das eigentlich klar sein.
Sorry.
gapigen
Inventar
#39 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:55
Holger,
ich wäre da auch vorsichtig bzgl. der Schmutzschwämme, zumal die ziemlich brutal zur Sache gehen. Daher auch meine o.g. Nachfrage nach den Schwämmen.

Nicht alles, was auf den ersten Blick logisch und richtig erscheint muss auch gut sein. Sonst könnte ich auch meinen Diamanten vorsichtig mit einer kleinen Feile reinigen - mit der ebenfalls logischen Argumentation, dass der Diamant härter ist als die Feile
Holger
Inventar
#40 erstellt: 18. Mrz 2018, 13:58
Du wirst staunen... eine ebenfalls gar nicht schlechte Methode ist das grüne Linn-Schleifpapier, das habe ich auch noch hier bei mir irgendwo.

Das ist echtes Schleifpapier in extrem kleiner Körnung, da hat man ein schmales Stück abgeschnitten und dieses V-förmig gefaltet. Damit hat man dann den Abtastdiamanten von hinten nach vorne gereinigt. Hat prima funktioniert.
klausES
Inventar
#41 erstellt: 19. Mrz 2018, 01:24
Habe vorhin mal wieder einen "Schmutzradierer" von Meister Propper ausgekramt.
Liegen da seit seit ~ 10 Jahren unbenutzt im Schrank... Gibt's die eigentlich noch zu kaufen ?

Mit Fensterreiniger benetzt auf jeden Fall ein sehr effektives Reinigungsergebnis. Und das ohne Risiko für die Nadel/Nadelträger, von daher liebe ich die Dinger.
Mit der Schere in kleinere Stücke zerschnippelt reicht so ein Schwamm für min ein Dutzend Sessions einer ganzen TA Sammlung.


[Beitrag von klausES am 19. Mrz 2018, 01:25 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#42 erstellt: 19. Mrz 2018, 21:27

Mit der Schere in kleinere Stücke zerschnippelt reicht so ein Schwamm für min ein Dutzend Sessions einer ganzen TA Sammlung.


Ach, ich weiß nicht. Ich glaube, das ist nichts für mich. Ich bleibe bei der dedizierten Reinigungsflüssigkeit. Bislang klingt der Plattenspieler auch noch ganz gut
klausES
Inventar
#43 erstellt: 19. Mrz 2018, 22:58
Es ging mir da nicht primär um den Fensterreiniger, sondern um die Wirkung des Schwamm ansich.
Benetzen muss man ihn ja (trocken ist da nix). Mit was bleibt einem ja selbst überlassen.
Auf jeden Fall wird die damit unter der Lupe richtig sauber. Kein Vergleich zum "normalen" bürsten mit einer Trockenbürste für zwischendurch.


[Beitrag von klausES am 19. Mrz 2018, 23:00 bearbeitet]
airto
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 19. Mrz 2018, 23:48
@Klaus das Zeug ist UV empfindlich, ka wie die Struktur des Schwämmchens ausssieht würde sie aber weiterhin im dunklen Schrank aufbewahren bzw. neu kaufen.
Meine Streifen zersetzen sich neben der Anlage liegend dadurch schneller als durch Abrieb am Diamanten
Was Fensterreiniger/Isoprop. noch dazu tut kann ich nicht sagen.

Schönen Gruß
Florian
klausES
Inventar
#45 erstellt: 20. Mrz 2018, 01:28
UV emfpindlich, nach so langer Zeit, kann ich mir gut vorstellen.
Meine lagen die ganzen Jahre tatsächlich ununterbrochen in einem lichtdichten Schrank.

Kann jetzt nicht 100 pro beurteilen ob die noch exakt wie beim Kauf sind,
sie waren aber gestern, als ich sie da raus holte und benutzte, zumindest noch absolut brauchbar.


[Beitrag von klausES am 20. Mrz 2018, 01:30 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#46 erstellt: 20. Mrz 2018, 09:39
Diese Schwämme sind doch ein Cent-Artikel. Was spricht gegen Neukauf?
klausES
Inventar
#47 erstellt: 20. Mrz 2018, 12:36
Meine sind ja noch ok.
Deswegen fragte ich ob es die überhaupt noch zu kaufen gibt. Wollte gestern mal im Supermarkt gucken... hab's aber vergessen
ForgottenSon
Inventar
#48 erstellt: 20. Mrz 2018, 15:13

Holger (Beitrag #38) schrieb:
gap, das mag ja so sein, dass du das so liest, trotzdem ist es Unsinn.

Man kann einfach keine ultrafeine Diamantspitze an einem fragilen Trägerröhrchen mit einem SCHWAMM abwischen... wenn man etwas nachdenkt, sollte das eigentlich klar sein.
Sorry.


Offenbar wird das von klaus52 und airto aber trotzdem gemacht.
Ich muss mich jetzt mal selbst outen, dass ich aufgrund eines
früheren Hinweises aus dem Forum hier, auch mal die Meister Propper
Schmutzradierer besorgt habe. Im Grunde ist es kein Problem, den
roten Radiererkern auszuschneiden und von hinten nach vorn vorsichtig
über das Trägerröhrchen zu ziehen. Da passiert im schlimmsten Fall nichts,
im besten Fall wird das Röhrchen samt Diamant gesäubert.
Ich kann einen Effekt nicht wirklich feststellen, da alle meine Nadeln mehr oder
weniger neuwertig sind. Isopropanol würde ich an der Nadelspitze auch mit einem
kleinen Schwämmchen aus dem Kosmetikbereich aufbringen. Immer darauf achten,
dass man das Trägeröhrchen nicht staucht, Also Bewegungen, falls nötig,
nur von hinten nach vorne durchführen.
Holger
Inventar
#49 erstellt: 20. Mrz 2018, 15:52
OK, vermutlich habe ich ganz einfach eine falsche Vorstellung von der Beschaffenheit dieses "Schwamms"... liegt am Namen, ein Schwamm ist für mich eben etwas anderes...
Sorry.
klausES
Inventar
#50 erstellt: 20. Mrz 2018, 15:53
Naja die bezeichnung "Schwamm" ist in dem Fall auch etwas irreführend.
Da denkt manch einer, da kann sich die Nadel drin festhängen, da reisst man dann im schlimmsten Fall am Nadelträger rum...
Das dies mit dem genannten Schmutzradierer gar nicht möglich ist, ist wohl nur denen klar die das Ding kennen.
Holger
Inventar
#51 erstellt: 20. Mrz 2018, 15:57
Das meinte ich, ja.
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