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Wie lege ich eine Schallplatte richtig auf... ?

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Beitrag
UKUli
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 04. Mrz 2005, 11:53
Wie macht ihr das... vorallem wie ist es richtig ???. Es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten...

1) Spieler anstellen und die Schallplatte auf den sich drehenden Plattenteller legen und dann den Tonarm über die Platte und die Nadel senken ?

2) Platte auflegen, Motor starten und dann Tonarm über die Platte und die Nadel senken ?

3) Platte auflegen dann Tonarm über die Platte, Nadel senken und dann erst den Motor starten ?
baltasar
Stammgast
#2 erstellt: 04. Mrz 2005, 12:38
hallo,
möglichkeit 2 ist die richtige,den rest vergiss einfach.eine nadel aut eine stehende platte auflegen ist ohne sinn,kommst du aus versehen an den teller bevor du denm moter startest,dreht er sich vielleicht in die falsche richtung und du schadest evtl. der nadel.platte auf den drehenden teller legen?wozu,hast du keine zeit zu warten,bis der teller angelaufen ist?bei meinem CEC dauert das 2 sekunden,die zeit hab ich als vinyl-fan.
LP12
Inventar
#3 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:17
Hallo,

bei PS mit Subchassis kommt noch hinzu, dass der Plattenteller beim Start ordentlich schwankt. Da möchte ich meine Nadel lieber nicht auf der Platte haben.

Ich gebe meinem Plattenteller vor dem Anschalten einen ganz leichten Schubs, so dass er sich schon leicht dreht. Das schont angeblich den Riemen.
Funkster_2
Stammgast
#4 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:23

UKUli schrieb:
Wie macht ihr das... vorallem wie ist es richtig ???. Es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten...

1) Spieler anstellen und die Schallplatte auf den sich drehenden Plattenteller legen und dann den Tonarm über die Platte und die Nadel senken ?

2) Platte auflegen, Motor starten und dann Tonarm über die Platte und die Nadel senken ?

3) Platte auflegen dann Tonarm über die Platte, Nadel senken und dann erst den Motor starten ?


... und für DJ's:

4) Platte bei laufendem Teller über die Achse stülpen und das System an betreffender Stelle (meist sinnigerweise mit Farbe markiert) mit leichtem Druck in die Rille zwingen.
icknam
Stammgast
#5 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:24

UKUli schrieb:
1) Spieler anstellen und die Schallplatte auf den sich drehenden Plattenteller legen und dann den Tonarm über die Platte und die Nadel senken?

So mach ich das. Das kann allenfalls den Platten schaden - aber eher unwahrscheinlich.

Die anderen Methoden schaden meinen Nerven zu sehr.
Lord_Moori
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mrz 2005, 14:30
Hallo,

habe 2 stark wellige Platten, da setze ich die Nadel immer vorher auf und starte danach den Motor, ansonsten wird geliftet und gewechselt bei drehendem Plattenteller.

Stefan
Miles
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2005, 15:46
Bei der ersten Platte der Hörsitzung nehme ich Methode 2, bei den weiteren Platten Methode 1. Damit ich beim Wechseln der Platten(seiten) den Motor nicht abzustellen brauche.
DrNice
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2005, 16:17
Moin!

Ich selbst verfahre auch nach Möglichkeit 2, gelegentlich auch 2b (Platte auflegen, Hebel in richtung "Start" bewegen) ;).

Miles' Methode finde ich auch gut; gerade bei Geräten mit dünnem Riemen und schwerem Plattenteller wird der Riemen beim Anlaufen am stärksten belastet - dürfte also das teure Gummi schonen.
Arminschen
Stammgast
#9 erstellt: 04. Mrz 2005, 18:00
Hallo!

Mein Plattenspieler läuft immer, also Möglichkeit 2.

Aber egal wie Du die Platte auflegst, tus mit Muße!!

Arminschen
HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 04. Mrz 2005, 22:31
Arm aussuchen Nadel aufsetzen-> Motorfrequenz wählen und Start drücken.

zum Plattenwechseln bremse ich auf 5RPM ab.

Die Motorfrequnez steig ab 5Hz mit 4Hz/s bis zum Sollwert sehr Riemenschonend.

MfG Christoph
chrissu
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 06. Mrz 2005, 14:53

Arminschen schrieb:
Hallo!

Mein Plattenspieler läuft immer, also Möglichkeit 2.

Aber egal wie Du die Platte auflegst, tus mit Muße!!

Arminschen



mal ne blöde frage: und wie machst du das mit 7"s oder 10"s? ich mein vor allem mit dem hochheben gibt´s doch da ein problem?
Holger
Inventar
#12 erstellt: 06. Mrz 2005, 15:04
Fingernägel nicht ganz so kurz schneiden - dann klappt's auch mit den Singles ...
chrissu
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 06. Mrz 2005, 15:49
ja, so mach ich das auch, dachte nur es gäbe da dann auch eine weniger gefährliche und nervenaufreibende version von
Arminschen
Stammgast
#14 erstellt: 06. Mrz 2005, 16:20
Ganz genau, Holger!

Maniküre ist natürlich Voraussetzung!

Arminschen
luntari
Neuling
#15 erstellt: 31. Dez 2010, 11:21
Hey,

also ich hab jetzt auch mit dem Schallplatten auflegen angefangen. Also nicht als DJ sondern einfach so zum Spaß, weil ich die Qualität ziemlich gut finde. Es hat irgendwie was nostalgisches erst eine Platte aufzulegen und sie dann zu hören. Da macht man wenigstens noch etwas. Aber ich stand am anfang an der selben frage wie leg ich das Ding überhaut richtig auf ohne es kaputt zu machen. Ich habe dazu im Internet mal eine Anleitung auf einem Portal veröffentlich. Vielleicht hilft diese ja noch anderen die das gleiche Problem haben und etwas unterstützung benötigen. Ich würde mich auch klar über Feedback freuen. Hier mal zu meiner Anleitung Schallplatte richtig auflegen

Grüße

euer Luntari
Otimov
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 31. Dez 2010, 12:34
...und der Tonarmlift ist lediglich schmückendes Beiwerk, ebenso wie der Einsatz einer Plattenbürste maßlos überschätzt wird...



Gruß

Otimov


[Beitrag von Otimov am 31. Dez 2010, 12:35 bearbeitet]
luntari
Neuling
#17 erstellt: 31. Dez 2010, 14:03
Ja ich gebe zu meine Platte ist nicht sonderlich sauber. Aber wieso sollte der Tonarmgriff nur ein schmückendes Beistück sein? Wo ist da der Sinn?
killnoizer
Inventar
#18 erstellt: 31. Dez 2010, 16:50
Wo ist hier überhaupt der Sinn ???

Ich kann nur empfehlen die Plattenspieler auf Dauerrotation umzubauen ( meist ist das intern nur ein Minischalter ), ganz besonders die kleinen Oldtimer mit Gummibandantrieb müssen sich ja jedesmal ganz schön quälen um den Teller in Rotation zu versetzen ... Aber auch bei meinen DD's schätze ich den Dauerlauf , ein konstanter Betriebszustand kommt auch dem Klang zugute .
cptfrank
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 31. Dez 2010, 16:53
Normalerweise Methode 2. Platte wird bei mir festgeklemmt.
Beim Schneiden Methode 3. Hier wird durch manuelles Drehen des Tellers der Stueckanfang gesucht, danach um einen definierten Wert zurueckgedreht. Profi-Spieler, wie EMT oder auch der Sony PS-X9 haben dafuer extra Farbmarkierungen, die anzeigen, an welcher Stelle der Teller sein Solldrehzahl erreicht.
Gruss
Frank
Gemini02
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 31. Dez 2010, 16:55
Das wichtigste habt Ihr alle vergessen :

DAS SCHWARZE NACH OBEN



the_det
Stammgast
#21 erstellt: 31. Dez 2010, 19:43
Moin,

Gemini02 schrieb:
Das wichtigste habt Ihr alle vergessen :

DAS SCHWARZE NACH OBEN



8)

stimmt nicht immer: Und nun?

Grüße und guten Rutsch
Det
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 31. Dez 2010, 20:12
Das ist doch eine Blu-Ray Disc
Otimov
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 31. Dez 2010, 20:25

luntari schrieb:
Ja ich gebe zu meine Platte ist nicht sonderlich sauber. Aber wieso sollte der Tonarmgriff nur ein schmückendes Beistück sein? Wo ist da der Sinn?


Lift, nicht Griff! Du haust den Tonabnehmer in Deiner Beschreibung ohne Lift auf eine vollkommen verdreckte Platte. Dabei fehlt jeglicher Sinn, da man ohne Aufwand pfleglicher mit Platte und Nadel umgehen kann. Oder anders ausgedrückt: wenn Du schon eine Anleitung zum Plattenauflegen (dass man sowas überhaupt braucht, heutzutage ) ins Netz stellst, dann wenigstens eine vernünftige.

Gruß

Otimov
alice35
Inventar
#24 erstellt: 31. Dez 2010, 20:32


Nicht vergessen, vorher die besten Stellen und Aufsetzpunkte direkt auf der LP oder Single anzukreuzen...;)

Ok, kleiner Silvesterscherz...je nach Anwendung wird sich die Vorgehensweise ändern: ein DJ setzt z.B. anders auf (Treffpunkt und Anfang der einzuspielenden Sektion wichtiger als langes Platten-Nadelleben) als ein Vinyl-Liebhaber, der seine Schmuckstücke einfach nur genießen und schonen möchte. Kaum zu glauben, dass es hierfür Anleitungen gibt

Guten Rutsch Allen

mfg alice
VentoGL75
Stammgast
#25 erstellt: 31. Dez 2010, 20:54
also ich mach das so. ich leg mein platte auf und leg meine hand fest drauf und schalte gleichzeitig ein und halte den teller fest. so wird der elektromotor schneller warm.
nach ca. 30sec nehm ich die hand runter von der platte. dannach per lift die nadel ablassen und die schutzhaube deftig zuknallen. Sie ist nur dann richtig zu wenn der plattenspieler kurzzeitig aussetzt. dann weiss ich dass die klappe eingerastet ist.


[Beitrag von VentoGL75 am 31. Dez 2010, 20:55 bearbeitet]
alice35
Inventar
#26 erstellt: 31. Dez 2010, 21:44


sehr gut - und der Turbo-Modus dürfte dabei auch noch gezündet werden - klasse Variante für Schnellhörer, wenn's mal pressiert...
Detektordeibel
Inventar
#27 erstellt: 01. Jan 2011, 02:50
6. Platte bei ausgeschaltetem Plattenteller auflegen. Deckel zu. PLAY drücken. Zuschauen wie der Teller sich startet und der Tonarm wie von Zauberhand hinfährt und aufsetzt.

Methode 2. benutze ich nur bei so ner Fräse wo der Tonarm nicht gerade sanft aufsetzt, das mache ich dann lieber mit der Hand anstand über den Mechanismus.
VentoGL75
Stammgast
#28 erstellt: 01. Jan 2011, 20:00
also ich hab den technics dreher und mir ist diese automatische absenkhilfe damit die nadel sich langsam auf die platte senkt etwas zu unsanft und deshalb betätige ich den hebel zum absenken langsam.

was ist für dich eigentlich sanftes aufsetzen? das ist doch immer relativ. manchmal möchte ich den 2 track abspielen und es gelingt mir nicht immer die zwischenrille zu erwischen. ist das schlimm wenn ich irgendwo am ende oder in der mitte eines liedes aufsetze?
Detektordeibel
Inventar
#29 erstellt: 01. Jan 2011, 20:15
Ich höre hauptsächlich mit so einem.

http://www.youtube.com/watch?v=8Su5nyvi1Ow&feature=related

Bei den Modellen heißt es du benutzt entweder die Knöpfe von der Steuerung, oder du benutzt den Dreher gar nicht. Eigentlich idiotensicher.

Vor dem SL-7 hatte ich mit nem SL-J1 sogar einen der automatisch die Rillen erkannt hat, da musstest du nur "vorspulen" drücken und der Tonarm fuhr automatisch zur nächsten Zwischenrille. Die Funktion vermisse ich sogar manchmal.


ist das schlimm wenn ich irgendwo am ende oder in der mitte eines liedes aufsetze?


Solang man nicht mit dem Arm abrutscht und Kratzer macht oder sowas - eigentlich nicht.


[Beitrag von Detektordeibel am 01. Jan 2011, 20:20 bearbeitet]
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