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Was bedeuten TB und TA?

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sajuz
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Jun 2005, 14:11
Folgendes:
Ich habe einen "ELAC Compact 20" Plattenspieler - Tuner - Verstärker in einem.
Ich möchte, das Ding zum "einfärben" digitaler Aufnahmen benutzen, das heisst ich schicke den "PC-out" in den "in" des ELAC und den "ELAC-out" simultan in den "PC-in". Ist das machbar?
Anschlussseitig hat der ELAC lediglich eine alte Vierpolige Kopfhörerbuchse und eine einzige Fünfpolige Buchse die mit "TB" beschriftet ist und sowohl "in" als auch "out" beinhaltet.
Ich habe ein Adapterkabel "5-pol-stecker-auf-4-mal-chinch"
Vorne am ELAC kann man zwischen "TB","TA" und den drei Radioemfangsarten "UKW,MW usw.." umschalten, ferner gibt es eine "MONO" und eine "AFC" taste.
Meine Fragen also nochmal:
Was hat es mit den beiden Tasten "TB" und "TA" eigentlich wirklich auf sich? Was bedeuten diese Abkürzungen?
Was heist "AFC"?
Und schließlich: Kann man bei diesem "ELAC Compact 20" Ein- und Ausgang simultan betreiben?

ICh würd mich über Hilfe freuen
Grüsse
Holger
Inventar
#2 erstellt: 24. Jun 2005, 15:04
Die TB-Buchse ist zum Anschluß eines Tonbands oder eines Cassettendecks gedacht.
Und vorne kann man dann zwischen TB (Tonband), TA (Tonabnehmer = Plattenspieler) und Radioempfang wählen.

Auf die andere Frage kann ich leider keine Antwort geben, sorry.
Druide16
Inventar
#3 erstellt: 24. Jun 2005, 17:12
Moin,

AFC heißt (A)utomatic (F)requency (C)ontrol, also automatische Frequenzkontrolle. Die Taste ist für FM-Rundfunkempfang und ist im Prinzip eine Fangschaltung, die den eingestellten Sender stabil hält.

Wenn ein Tonband angeschlossen ist, mußt Du TB drücken, um das Signal vom Tonband zu hören.
Wenn eine andere Quelle angewählt ist, wird das Signal wahrscheinlich parallel auf die TB-Buchse geleitet, so daß Du mit dem angeschlossenen Tonband aufnehmen kannst.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du das PC-Signal im ELAC klanglich manipulieren und sofort wieder zum PC schicken. Das wird so nicht funktionieren.

Gruß,


[Beitrag von Druide16 am 24. Jun 2005, 18:28 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#4 erstellt: 24. Jun 2005, 19:09
Hallo Sajuz,

Prinzipell kannst du dein Signal durch das Teil jagen. Z.B in den Tonband-Eingang rein und über den Tonband-Ausgang wieder raus (wenns nicht geht: Kopfhörerausgang). Viel wird dir das nicht bringen. Wenn das Teil was taugt, wird sich der Klang nicht großartig ändern.

Was du denke ich suchst, wäre eine kleine, gute Bandmaschine. Da kannst du deine Aufnahme auf Band rauslassen (schön stark ausgesteuert) und dann wieder in den PC lassen. Das ändert den Klang tatsächlich, ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen

Gruß,
Sebastian
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 25. Jun 2005, 10:46
Hi, AFC bedeutet meine ich Automatische Frequenz Controlle, damit wird bei schlecht eingestellten UKW-Sender die Frequenz nachgeregelt. Gruß Silberfux
sajuz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Jun 2005, 23:08
Merci beaucoup!

Ich befürchte langsam auch, dass man dieses TB ding nicht gleichzeitig als IN und OUT nutzen kann. Das mit der AFC wusste ich nicht, ist aber ganz interessant.
Das mit dem Kopfhörerausgang werde ich aber mal testen.
Mit der Bandmaschine hast du absolut recht. Das Ziel ist aber ein wenig ein anderes: Ich wollte nichts "analog mastern" ich wollte eigentlich mithilfe von Faltung "Impulsantworten"/"den Sound" von allen möglichen analogen Geräten einfangen und dann eher als unglaublich subtilen und eigenartigen Effekt benutzen.
Eine gute Bandmaschine wäre ansonsten das absolute Mittel, klar! Als "Impulsantwort" kann ich diese MAschiene aber ganz ohne Phasenverzerrungen als Zumisch-effekt nutzen.
Vielen Dank euch allen jedenfalls.
Icke bin jetz schlaua!
gdy_vintagefan
Inventar
#7 erstellt: 28. Jun 2005, 08:40
Was mich noch mal interessieren würde:

Einige alte Grundig Receiver aus den 60ern (z.B. Konzertgeräte wie 8040, 8053 in Musiktruhen, aber auch einige RTV-Modelle) hatten doch so eine "Kombitaste", die mit TA/TB beschriftet ist.
Also nur 1 Taste, mit der man vom Radioempfang auf eine externe Quelle umschalten kann.

Zu "meiner Zeit" gab es einige Geräte, an die sowohl ein Plattenspieler (Kristall) als auch ein Tonbandgerät/Kassettendeck angeschlossen waren.

Mich würde noch mal interessieren, wie das denn genau funktionierte, dass man mit dieser Taste alle beiden Quellen betreiben konnte. Hat eins der beiden Geräte generell Vorrang, wenn ein Signal ankommt? Oder würden sich die Signale gar "mischen", wenn man (theoretisch) eine Platte und ein Tonband gleichzeitig wiedergibt?

Spätere deutsche Receiver (ELAC, Saba) hatten ja getrennte Tasten für TA und TB.

Ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wie das funktionierte, schließlich ist es fast 30 Jahre her, dass ich mich zuletzt mit solchen Geräten "beschäftigt" habe.
hifi-privat
Inventar
#8 erstellt: 28. Jun 2005, 09:11
Hi,

ich vermute, dass es nur einen Eingang gab, an den entweder TB oder TA angeschlossen wurde. Die Kristall-TA's waren ja hochpegelig, so dass keine Vorvorverstärkung nötig war.
gdy_vintagefan
Inventar
#9 erstellt: 29. Jun 2005, 05:21

ar schrieb:
Hi,

ich vermute, dass es nur einen Eingang gab, an den entweder TB oder TA angeschlossen wurde. Die Kristall-TA's waren ja hochpegelig, so dass keine Vorvorverstärkung nötig war.


Die Geräte, die ich meinte, hatten tatsächlich zwei DIN-Buchsen an der Rückseite, eine mit "TA" beschriftet und eine mit "TB". An die Geräte in meinem damaligen Umfeld waren auch meist alle beide Eingänge belegt (also Plattenspieler und Tonband).
Es gab jedoch nur eine Taste (TA-TB).
DOSORDIE
Inventar
#10 erstellt: 29. Jun 2005, 17:44
Also ich hab ein altes WEGA Röhrenradio aus den 50er Jahren was ich von Zeit zu Zeit auch noch benutze, hab da auch schon CD Player und Cassettendeck sowie Tonbandgeräte drangehangen, wenn man beides gleichzeitig anschaltet, dann hört man auch beides gleichzeitig, das hat bestimmt Auswirkungen auf den Klang, kann ich aber nicht beurteilen, ist zu lange her, dass da 2 Sachen dran hingen, bin jetzt auch nicht in der Lage es nochmal zu testen, weil für den Plattenspieler so 2 Bananenstecker und ein Erdungsanschluss vorgesehen sind.
Hab damals nen Eurostecker für 230 V genommen, an den Seiten etwas von der Gummierung abgeschnitten und dann hat er da rein gepasst, für die Erdung in der Mitte der Buchse, habe ich einfach ein Stück Klingeldraht benutzt und das dann mit der Masse gebrückt, fertig, hat wunderbar funktioniert, nur dass der CD Player etwas laut war.

Was mir daran aber nicht klar ist, man kann sowohl von Radio auch als von TA auf TB spielen, dann müsste, wenn man ein einfaches Tapedeck nimmt und auf Aufnahme oder eins mit Hinterbandkontrolle und dann auf Source schaltet, dann müsste ja theoretisch eine Rückkopplung entstehen, wenn das Gerät auf TA/TB geschaltet ist, dem ist aber nicht so. Anscheinend macht TB in zu, wenn auf TB Out geschaltet wird... Wie solln das gehen?! Ist da was mit Sperrdioden oder gabs da schon Thyristoren oder sowas...?

@Michael: Verstehe ich das richtig? Du willst quasi das was ich grad infrage gestellt habe machen, das Gerät sozusagen als Synthesizer benutzen, eine Rückkopplung erzeugen, durch Impulse erzeugen, diese Sampeln und dann in verschiedenen Tonhöhen als Synthieffekt benutzen?! Dann müsste die Rückkopplung aber doch nur während der Impuls gegeben wird, stattfinden... Oder willst du irgendein Analogsignal durchschleifen? Das würde aber doch den Sound dann nicht verändern, zumindest nicht groß... es sei denn es wäre Stereo und du würdest die Phasen vertauschen, aber das könntest du auch in der Nachbearbeitung mit dem PC machen...

CU Tobi
sajuz
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Jun 2005, 22:59
Naja was ich machen will ist "falten".
Ist relativ neu. Man schickt seinem Gerät einen Testton der das ganze Spektrum 20hz-20khz abdeckt. Testton wird nun durch das Gerät verändert (wenn auch minimal) und dann wieder dem Rechner zugeführt. Eine Spezielle Software (deconvolver) kann nun bestimmen wie welche Frequenz verändert wurde. Das geschieht mit einer ziemlich hohen Auflösung.. Es werden die spezifischen Veränderungen in 44100 einzelnen Bändern erfasst sozusagen. Aus diesen Einzeleindrücken wird eine Filterkennlinie "zusammengefaltet", die man jetzt einem Signal mittels eines einfachen Plugins im Audiosequencer aufprägen kann. Deine trockene Bassspur hört sich auf einmal so an als würde sie aus deinem Kofferradio kommen, du hast das Kofferradio nämlich sogesehen "gesampelt". Eigentlich wird die se "Faltungstechnik" benutzt um Räume zu "sampeln". Man schickt diesen Teston (genau ausgemessen) in einen Raum und nimmt ihn an einem bestimmten Punkt und durch den Raum schon verändert wieder auf. So kann man JEDEN Raum für sein Hallgerät benutzen.. Genial. Wenn ich jetz meinen ELAC in die Sättigung fahre habe ich vielleicht einen coolen Sound zum sampeln.. oder einfach nur einen schrägen SOund auch gut.

Grüsse
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