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AT 440 ML probiert!

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vinylover
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Mrz 2006, 09:11
Hallo,
hab mir aufgrund der sehr hohen Nadelnachgiebigkeit/ der gleichsam sehr niedrigen Auflagekraft und aus diesem Grunde wohl gut zu meinem Linn Basik Plus Ärmchen (9 g eff. Ta.-Masse) passend, mal o.a. Pickup gegönnt.

Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin ob des Auflösungsvermögens. Ich vermisse nichts doch kann ich die Eigenschaft der Höhenfreundlichen Wiedergabe nur bestätigen. (Korrektur am K.-regelwerk war wohl nötig, Bass 3dB rein, Höhen 2dB raus). Wüsste nur zu gern, wie man das unter Zurhilfenahme anderer RIAA entzerrungen/ Kapazitäten noch korrigieren/ kompensieren kann. Nächste Anschaffung ist dann wahrscheinlich mal ein separater Vorvorverstärker mit Mäuseklavier.

Jedenfalls war nach akribisch erfolgter geometrischer Ausrichtung keinerlei Verzerrung mehr wahrzunehmen. Mit nur 0,8 Gramm AL-gewicht allerdings (soll ja möglich sein) war's ned so doll, sollte man lieber lassen und sich tunlichst im oberen Drittel der Herstellerangabe aufhalten (wie so oft wurde auch hier untertrieben) bei mir war's mit 1,4 G. Perfekt!

Ich hatte vorher Versuche mit einem VMS20MKII und einem MC N°2 von Ortofon gemacht, keines wollte mir am Linn wirklich zusagen. Beim eher "Harten" MC N°2 musste ich sogar ein zusätzliches Gewicht anbringen (M5 Schraube m. doppelt Mutter- +5 g.) sonst zischelte es tüchtig und es fehlte die gewohnte Transparenz.
Das VMS (Eliptischer Nadelschliff) klang hingegen eher dumpf und wenig feinzeichnend.

Jedenfalls denke ich, ist das AT 440 eine gute Wahl bei leichten Armen, wie es ein Linn von Haus aus ist.

Eine Empfehlung von meiner Seite erfolgt hiermit ausdrücklich!


[Beitrag von vinylover am 02. Mrz 2006, 09:33 bearbeitet]
PPM
Stammgast
#2 erstellt: 02. Mrz 2006, 11:23

vinylover schrieb:
Hallo,
Wüsste nur zu gern, wie man das unter Zurhilfenahme anderer RIAA entzerrungen/ Kapazitäten noch korrigieren/ kompensieren kann. ;)


Hallo,

auch wenn die "Puristen" aufschreien werden: du könntest die "Höhenfreundlichkeit" reduzieren, indem du den Eingangswiderstand (von 47 kOhm, wenn dein Phonoeingang stimmt) reduzierst.

Ich "fahre" Audio Technica am SUPA mit 39 kOhm, mit gutem Erfolg.

Gruß
Patrick
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 02. Mrz 2006, 12:48
Hallo!
Also ein effektives Tonarmgewicht von 9 Gramm gilt nicht als Leicht sondern als Mittelschwer. Leicht ist z.B ein SME Series 3 CA1 mit 4,5 Gramm effektive Masse oder auch ein TP 16 MK II mit 7,5 Gramm. Beim AT 440 ML gibt es was die Nadelnachgiebigkeit angeht aktuell einiges an Verwirrung unter den Usern dieses Forums. Die Angaben über die Compliance gehen von 15 bis 50 Die Aufölagekraft für das AT 440 ML sollte 1,5 Gramm möglichst nicht übersteigen. Ansonsten klingt deine Klangbeschreibung eher nach einer niederen anstatt einer hohen Compliance.

MFG Günther
GandRalf
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2006, 13:53
Moin auch,


PPM schrieb:

vinylover schrieb:
Hallo,
Wüsste nur zu gern, wie man das unter Zurhilfenahme anderer RIAA entzerrungen/ Kapazitäten noch korrigieren/ kompensieren kann. ;)


Hallo,

auch wenn die "Puristen" aufschreien werden: du könntest die "Höhenfreundlichkeit" reduzieren, indem du den Eingangswiderstand (von 47 kOhm, wenn dein Phonoeingang stimmt) reduzierst.

Ich "fahre" Audio Technica am SUPA mit 39 kOhm, mit gutem Erfolg.

Gruß
Patrick


Eventuell kann man auch noch mit etwas Parallelkapazitäten arbeiten.

(In meinem Linn Akito 2 (Masse 11gr) lief das AT übrigens nicht besonders.)

vinylover
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Mrz 2006, 14:28

Hörbert schrieb:
Hallo!
Also ein effektives Tonarmgewicht von 9 Gramm gilt nicht als Leicht sondern als Mittelschwer. Leicht ist z.B ein SME Series 3 CA1 mit 4,5 Gramm effektive Masse oder auch ein TP 16 MK II mit 7,5 Gramm.

Dann sind die Metall-S-tonarme (eher niederer Präzision und Güte) meiner ITT-Dreher, an denen lief das MCN°2 übrigens sehr gut, also schwer, haben sie doch 13,5g eff. Masse.



Beim AT 440 ML gibt es was die Nadelnachgiebigkeit angeht aktuell einiges an Verwirrung unter den Usern dieses Forums. Die Angaben über die Compliance gehen von 15 bis 50 Die Aufölagekraft für das AT 440 ML sollte 1,5 Gramm möglichst nicht übersteigen. Ansonsten klingt deine Klangbeschreibung eher nach einer niederen anstatt einer hohen Compliance.

MFG Günther

Etwas "härter" als das gute alte VMS 20 MKII scheint es wirklich zu sein allerdings ist es mit dem MCN°2 (Phonophono gibt 14,5mm/uN an) wirklich nicht zu vergleichen, obwohl sie für's 440ML auch 15 mm/uN angeben !


Meinst Du ich sollte es testhalber mit mehr Masse versuchen?
vinylover
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 02. Mrz 2006, 14:32

PPM schrieb:

vinylover schrieb:
Hallo,
Wüsste nur zu gern, wie man das unter Zurhilfenahme anderer RIAA entzerrungen/ Kapazitäten noch korrigieren/ kompensieren kann. ;)


Hallo,

auch wenn die "Puristen" aufschreien werden: du könntest die "Höhenfreundlichkeit" reduzieren, indem du den Eingangswiderstand (von 47 kOhm, wenn dein Phonoeingang stimmt) reduzierst.

Ich "fahre" Audio Technica am SUPA mit 39 kOhm, mit gutem Erfolg.

Gruß
Patrick


Du meinst ich verringere über einen parallel geschalteten Wiederstand (den es noch zu ermitteln gilt) den Gesamtwiederstand?
Hatte mal die Idee eines "magischen Kastens" mit dem ich (bei Bedarf) die Kapazität und/oder den Wiederstand verändern kann (Ein/ Ausgänge, DIP-Schalter o.ä.). Wenn Du sagst, dass es soviel ausmacht ...
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 02. Mrz 2006, 15:57
Hallo!
Auch deine S-Tonarme sind mit 13,5 Gramm noch Mittelschwer. Schwere Tonarme fangen bei 15 Gramm an. Leichte Tonarme gehen bis 8,5 Gramm. Wie hast du herausgefunden das deine S-Tonarme von eher niederer Präzision und Güte Sind? In der Regel sind die Alten S-Tonarme überraschend gut. (Ausser die Lager sind Kaputt) Falls du eine Testplatte hast ,wäre es eventuell ganz interresant das AT 440ML in einen der S-Tonarme zu Schrauben und dann mit einem Oszi die Resonanzfrequenz zu messen, mit 13,5 Gramm sind diese Tonarme schon zimlich nahe an dem sogenannten "Standardtonarm auf den sich Früher die Messungen bezogen (S-Tonarm von Standardqualität und 13 Gramm effekive bewegte Masse) Mit Hilfe der ermittelten Resonanzfrequenz könnte man so die Compliance des Systems zurückrechnen.

MFG Günther
vinylover
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Mrz 2006, 16:23

Hörbert schrieb:
Hallo!
Auch deine S-Tonarme sind mit 13,5 Gramm noch Mittelschwer.

Na, an denen schnitt das VMS System allerdings richtige Fratzen. Bei grösseren Warps gab's sogar böse Aufsetzer (aufgr. der hier höheren Trägheit).



Schwere Tonarme fangen bei 15 Gramm an. Leichte Tonarme gehen bis 8,5 Gramm.

Da ist es doch eher akademischer Natur, den Linn mit 9 gr. zu der mittleren Kategorie zuzuordnen, oder?



Wie hast du herausgefunden das deine S-Tonarme von eher niederer Präzision und Güte Sind? In der Regel sind die Alten S-Tonarme überraschend gut. (Ausser die Lager sind Kaputt).

... hm, viele Plastik-spritzgussteile, keine TA-Höhenjustage möglich, Lagerspiel usw.
Sonst tadellose Laufwerke mit Quarzsteuerung, eher schweren Alutellern udgl. Eff. TA-Gewicht allerdings ist Werksangabe.
Original war da z.B. ein AT 13 EAx drauf. Hat mich allerdings ned vom Hocker gehauen das (eher blass mit wenig Transparenz ohne die wirkliche Tiefe/ Höhe).



Falls du eine Testplatte hast ,wäre es eventuell ganz interresant das AT 440ML in einen der S-Tonarme zu Schrauben und dann mit einem Oszi die Resonanzfrequenz zu messen, mit 13,5 Gramm sind diese Tonarme schon zimlich nahe an dem sogenannten "Standardtonarm auf den sich Früher die Messungen bezogen (S-Tonarm von Standardqualität und 13 Gramm effekive bewegte Masse) Mit Hilfe der ermittelten Resonanzfrequenz könnte man so die Compliance des Systems zurückrechnen.

MFG Günther

Wenn Du nix anderes zu tun hast, ich hab da noch 'ne Frau und 2 kleine Kinder (g)
Ausserdem... welcher Normalo-Bastler hat schon ein echtes Oszi? Testplatte ist ja noch vorhanden (Ortofon direktschnitt) aber ich fahr's erstmal ein.

Selbst das Denon 103 lief auf dem ITT-Arm ohne Probleme. In Punkto Auflösung hatte es hieran allerdings gegen das MC°2 keine Schnitte. Vieleicht hat hier auch etwas eff. Masse für das DL gefehlt. Möchte aber in diese Richtung erstmal nichts weiter machen, da schliesslich die einfache Höhenjustage eine der Eigenschaften ist, auf die ich nichtmehr verzichten möchte.

Ausserdem wartet noch ein DIY-Projekt auf Realisierung. Da verwurste ich dann einen AS212. Endlich kann ich dann wieder nach Herzenslust Systeme wechseln ohne viel Arbeit und Grund-Justage.

Jedenfalls wollte der Linn mit dem MC N°2 ohne Zusatzgewicht (waren genau 5g) garnicht. Mit war's dann ok.
Ich glaub, ich mach die AT 440 ML-Linn-Paarung doch mal'n bischen schwerer und guck, was sich noch in der Charakteristik ändert.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 02. Mrz 2006, 22:22
Hallo!
das mit dem MC2 im Basic Plus wundert mich schon ein wenig, die System-Tonarm-Resonanzfrequenz liegt bei der Kombi bei 10,5 Hz, eigentlich ein sehr guter Wert. Aktuell fahre ich unter anderem in einem Ekos ein Ortofon MC20S, das System hat darin eine sehr gute Grob- und Feindynamik. Löst prima auf und verfärbt Tonal nicht merklich, eigentlich würde ich vom MC2 ein ähnliches Ergebniss erwarten. "Aber grau ist alle Theroie"!

MFg Günther
vinylover
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 03. Mrz 2006, 08:48
... wie gesagt,
erst als ich ein zusätzliches Gewicht am HS angebracht hatte war ich mit der Paarung zufrieden. Vorher starkes Zischeln und deutliche Verfärbungen im oberen Fq-bereich.

"Die Nadel" gibt als Compliance für das 440 ML übrigens 25 an (wer kennt sich da noch aus?) scheinst also Recht zu haben mit Angaben zwischen 15 und 50 (grrr). Jedenfalls klingt es sehr schön, auch ohne zusätzlichem Gewicht.

Am We. variier ich mal 'n bischen mit dem Gewicht und/ oder der Tonarmhöhe. Ma guckn was da in der Richtung geht.
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