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können Kratzer die Nadel schädigen?

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Beitrag
rebel32
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mrz 2007, 10:12
Ich habe kürzlich einen grossen Karton gebrauchte Klassik-Lp´s geschenkt bekommen die ich gerade durchhöre.Teilweise sind die Lp´s ziemlich schmutzig und auch verkratzt.Vor dem abspielen wasche ich die Lp´s zum Schutz der Abtastnadel, dennoch frage ich mich ob auch heftige Kratzer die Nadel auf Dauer beschädigen können?

Grüsse,
Chris
Albus
Inventar
#2 erstellt: 02. Mrz 2007, 11:11
Tag,

heftige Kratzer auf Dauer - ja. Klemmen, Reißen, Springen, das macht auf Dauer nachteiligen mechanischen Effekt.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 02. Mrz 2007, 11:12 bearbeitet]
xutl
Inventar
#3 erstellt: 02. Mrz 2007, 11:15
Da wäre ein anderes System zum Testen angebracht.
Oder ein robuster 2. Player.
Vlt. ein alten Dual?
hal-9.000
Inventar
#4 erstellt: 02. Mrz 2007, 11:33

xutl schrieb:
Da wäre ein anderes System zum Testen angebracht.
Oder ein robuster 2. Player.
Vlt. ein alten Dual?

Genauso würde ich es auch angehen ...
huansaun
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Mrz 2007, 20:05
Hallo, können sie definitv. Ein Kunde(ich handele mit Platten) erzählt mir mal von seinem 4500 Euro Kuetsu System(gibt es wirklich ein so teures Kuetsu?). Er hatte mal eine Platte aufgelegt die einen Pressfehler hatte. Die war neu, deshal bemerkte er es nicht vorher, und die hat ihm dann die Nadel soagr abgerissen! Er musste das ganze TA nach Japan schicken zur Reparatur.

Gruß an alle
pet2
Inventar
#6 erstellt: 02. Mrz 2007, 20:09
Hallo,

ich benutze dafür einen alten Dual mit einer neuwertigen Nachbaunadel.
Wenn dieser Testlauf problemlos funktioniert hat,
spiele ich sie auf einem zur Musikrichtung und Aufnahme passenden alten Dual mit Originalnadel ab .

Gruß

pet
Braintime
Stammgast
#7 erstellt: 03. Mrz 2007, 20:51

huansaun schrieb:
Ein Kunde(ich handele mit Platten) erzählt mir mal von seinem 4500 Euro Kuetsu System(gibt es wirklich ein so teures Kuetsu


Nicht nur das, gucksdu:

http://www.phonophono.de/YA33005_10.php3?Kennung=

Grüße

Klaus
finalvinyl
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Mrz 2007, 15:24
Hallo,

jedes Abspielen schädigt die Nadel! Auch das Abspielen einer absolut neuen Platte.

Je schmutziger oder verkratzter eine Platte ist, desto größer ist die Abnutzung der Nadel.

Deshalb nutze ich für Platten die nicht im Top-Zustand sind Tonabnehmer, die mit weniger an Herzen liegen.


Grüße aus der Rhön, Roberto
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 04. Mrz 2007, 16:45
Hallo!

Einen direkten Schaden durch Kratzer auf den Schallplatten gibt es nur sehr selten, da muß es schon arg kommen. Allerdings kann durch häufiges Abspielen stark zerkratzter Schallplatten die Lebensdauer deiner Abtastnadel stark verkürzt werden. Normalerweise kannst du bei einer Abtastnadel -je nach Qualität- von einer Lebensdauer von 1000-1500 Betriebsstunden ausgehen. Bei einer solch extremen Beanspruchung ist zuweilen schon nach ca.600-800 Betriebsstunden Sabbat. Schallplatten die so stark zerschunden daß sie auch nach einer Plattenwäsche Prasseln und Knacksen wie ein Kaminfeuer oder gar auf einer Schrunde hängen bleiben gehören m.E. ganz gleich was drauf ist eigentlich in die Tonne.

MFG Günther
xutl
Inventar
#10 erstellt: 05. Mrz 2007, 11:28
Es gibt auch den Extremfall,wo neue völlig fehlerfreie Platten die Nadel "killen" können.

Beispiel:
Tschaikowsky 1812 in "Optimalbesetzung" (Direktschnitt?)

Erklärung:
Bei Optimalbesetzung "spielen" Haubitzen (Kanonen!) mit.

Die Auslenkungen kann man auf dem Vinyl sehen.
1 Rille auf etwa 5mm Breite, Rest glatt

Weich aufgehängte Nadel waren u.U. nach dieser Passage nicht mehr da.

War mal auf einer HIFI der absolute Hit für die LS-Hersteller zum Vorführen.
hal-9.000
Inventar
#11 erstellt: 05. Mrz 2007, 12:40
Diese Scheibe würde ich zu gern mal hören - und sehen
xutl
Inventar
#12 erstellt: 05. Mrz 2007, 14:45
Das Teil gibt es wirklich!

*alle10fingerzumehrenpfadfinderschwurhochheb*

Die Eltern einer EX-Freundin haben diese LP.

Es gibt auch Versionen von 1812 mit Kanone, die keinen so derben Dynamiksprung haben.
hal-9.000
Inventar
#13 erstellt: 05. Mrz 2007, 15:10

xutl schrieb:
Das Teil gibt es wirklich!

*alle10fingerzumehrenpfadfinderschwurhochheb*

Ich weiß , es gibt wohl 3 Versionen, die allerdings so ohne weiteres nicht auseinanderzuhalten sind, daher wäre der Kauf in der Bucht reine Glückssache - als Ahnungslosem würde man mir glatt die Falsche andrehen können. Und darauf kann ich verzichten.
Ich höre solche Musik normalerweise kaum bis gar nicht, aber da würde ich glatt eine Ausnahme machen. Eigentlich brauch ich die gar nicht, nur kann man die blöderweise nirgends ausleihen.
Ist wie bei 'ner 58ger Corvette - haben will ich keine, nur mal fahren aber gern .


[Beitrag von hal-9.000 am 05. Mrz 2007, 15:13 bearbeitet]
xutl
Inventar
#14 erstellt: 05. Mrz 2007, 15:26
Habe mal ein bißchen gesucht und das gefunden:

Mit der Aufnahme von 1812 aus dem Jahr 1978 (ASIN: B000003CSG) setzte Telarc einen für lange Zeit, nahezu zwanzig Jahre lang, gültigen Benchmark

könnte die Aufnahme sein.
1978 kommt auch hin.
hal-9.000
Inventar
#15 erstellt: 05. Mrz 2007, 15:30
Danke ... muss ich mal drauf achten - hast Du (oder jemand anderes) 'ne Ahnung wie hoch der reelle Marktwert ist?
xutl
Inventar
#16 erstellt: 05. Mrz 2007, 15:54
Leider nicht.

War imho eine begrenzte Auflage, was ja auch wieder für Direktschnitt sprechen würde.

Noch gefunden: (Weiter unten)
1812

amazon.de


[Beitrag von xutl am 05. Mrz 2007, 16:07 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#17 erstellt: 09. Mrz 2007, 18:52
Hörbert schrieb:


Normalerweise kannst du bei einer Abtastnadel -je nach Qualität- von einer Lebensdauer von 1000-1500 Betriebsstunden ausgehen.


1000 Stunden ???? denke das ist was wenig.

klaus
xutl
Inventar
#18 erstellt: 09. Mrz 2007, 18:58

1000 Stunden ???? denke das ist was wenig.

Stimmt aber!
kölsche_jung
Inventar
#19 erstellt: 09. Mrz 2007, 19:13
mc-system nach 2 Jahren wegwerfen?

Seh (hör) ich anders

klaus
xutl
Inventar
#20 erstellt: 09. Mrz 2007, 20:06

kölsche_jung schrieb:
mc-system nach 2 Jahren wegwerfen?

Seh (hör) ich anders

klaus


Zum Hersteller einschicken, neue Nadel rein.

Sicher funktioniert eine Nadel auch noch jenseits 1000h.
Nur hört man nicht, wie weit diese verschlissen ist.
Bei teuren Systemen lohnt sich ein (billiges) Microskop zur Nadel-Schau.
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 09. Mrz 2007, 20:30
Hallo!

@kölsche_jung

Selbstverständlich kannst du deine Abtastnadeln auch jenseits 1000-1500 Stunden fahren, sind ja deine Schallplatten Es ist einfach so daß sich die Abtastnadeln nach etwa der Zeit selbst so Spitz geschliffen haben daß die Spitze allmählich auf dem Rillengrund rumkratzt, da sind allerdings bei Stereroplatten nur Staub aber keine Informationen zu finden, der Betrag an Störgeräuschen wie Knistern, Knacksen und Rumplen nimmt also stetig zu. Das ist bis dahin für deine Schallplatten auch noch nicht gefährlich und spätestens jezt tauscht eigentlich auch jeder erfahrene User seine Abtastnadel aus. Nach ca.2000 Stunden hat deine Nadel so langsam eine Form angenommen mit der sie deine Schallplatten ein wenig nachgravieren wird, bleibende Verzerrungen sind die Folge, das ist dann zumeist der Moment in der unerfahrenere User ihre Nadeln tauschen. Falls das mit den gleichen Schallplatten einigemale geschieht sind irgendwann genau so hin als hättest du sie gleich mit einer Plattenhobel bearbeitet.

MFG Günther
kelux
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Mrz 2007, 21:32
was man bei diesen angaben nicht vergessen darf: regelmäßig reinigen! sonst verzerrt die nadel in der regel schon viel früher als nach 1000 std. ich habe auch die erfahrung gemacht, dass dreck an der nadel mit der zeit so festklebt, dass man ihn auch kaum mehr runterkriegt. grüße max
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 09. Mrz 2007, 23:49
Hallo!

@kelux

Das ist natürlich richtig, allerdings kann man dem vorbeugen wenn man nach jeder Plattenseite die Nadel mit der mitgelieferten Bürste reinigt und so etwa 2-3 mal in der Woche die Nadel mit reinem Alkohol zusätzlich reinigt. Falls sie doch einmal so zugekleistert ist daß man an der Basis des Stiftes mit der Lupe einen Rand ausmachen kann, sollte man mit der (geschnittenen) Kante eines Papierstreifens den man mit Alkohol tränkt die Basis von hinten nach vorne links wie rechts abstreifen, -aber Vorsichtig!- ruhige Hände sind da eine unbedingte Voraussetzung dafür.


MFg Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Mrz 2007, 23:49 bearbeitet]
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