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Alterung von Tonabnehmern?

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Mathu
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Jul 2007, 16:56
Hallo liebe Gemeinde,
wie alt wird dein ein Tonabnehmersystem?
Altert es auch durch Lagerung?
Wann sollte es ausgetauscht werden??

Vielen Dank euer Mathu
MichiV
Stammgast
#2 erstellt: 12. Jul 2007, 17:18

Mathu schrieb:
Hallo liebe Gemeinde,
wie alt wird dein ein Tonabnehmersystem?


Es wird dich überleben!



Mathu schrieb:
Altert es auch durch Lagerung?


Es steht kein MHD drauf, also wird es durch Lagerung nicht altern. Wenn es staubfrei und nicht gerade im feuchten Badezimmer gelagert wird, dann können damit noch deinen Ur- Ur- Enkel freude damit haben. (Vorrausgesetzt, die Nadel ist nicht abgebutzt)



Mathu schrieb:
Wann sollte es ausgetauscht werden??


Naja, wenn der Klang schlechter geworden ist, also die Nadel abgenutzt ist. Da es ein schleichender Prozess ist, wirst du es nich von heute auf morgen hören. Wenn du damit vernünftig umgehst, dann kann eine Nadel schon 2000Stunden eingesetzt werden, bevor getausch werden sollte.
armindercherusker
Inventar
#3 erstellt: 12. Jul 2007, 17:24
Moin !

MichiV schrieb:
...also wird es durch Lagerung nicht altern. ....

Es soll aber Systeme geben, deren Nadelträger in einem Gummi eingefasst ist, welches im Laufe der Zeit spröde wird.

Welche Zeit es braucht und welche Systeme es sind :

Gruß
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 12. Jul 2007, 18:25
Hallo!

Im wesentlichen hängt die Alterung eines Abtastsystems mit dem verwendeten Material der Dämpfergummis zusammen. Bekannt ist das diverse Systeme von AKG nach ca 10 Jahren diese Dämpfergummis verspröden und damit zumindestens der Nadelträger unbrauchbar wurde, dabei ist es offenbar gleichgültig ob diese Nadeleinschübe gelegentlich genutzt oder gelagert wurden. In anderen Fällen (z.B. bei NOS-Nadelträgern der Firmen Shure und ELAC um nur zwei von vielen zu nennen ) sind diese Dämpfergummis noch nach über 25 Jahren in Ordnung. Ähnliche Effekte lassen sich auch auf anderen Gebieten in denen Kuststoffmaterialien verwendet wurden beobachten. Im großen ganzen lässt sich m.E. bis Dato keine allgemeingültige Aussage treffen, zum einen fehlen einfach dazu notwendige allgemein zugängliche Daten über die verwendeten Materialien, zum anderen auch allgemein zugängliche Tabellen über die haltbarkeit verschiedener Kunstmaterialien an sich. Zu guter letzt hat sich wegen des geringen Umfanges des Problems bis heute niemand die Mühe gemacht zumindestens empirisches Datenmaterial zusammenzutragen.

MFG Günther
pet2
Inventar
#5 erstellt: 12. Jul 2007, 19:35
Hallo,

ich kann da auch eher Entwarnung geben.
Mein ältestes System ist ein B&O SP1, das dürfte fast 45 Jahre alt sein, es funktioniert so wie ich mir das vorstelle.
Ob das früher mal besser war, kann ich natürlich nicht sagen.
Mein Shure M 75MG, immerhin auch gut 40 Jahre alt, funktioniert mit einer neuen originalen Nadel genauso gut oder schlecht, wie ein NOS M 75D.
Mein System mit den meißten Betriebsstunden dürfte ein Denon DL-60 sein.
Überschlägig gerechnet dürfte es mindestens 3000 Stunden mit der Originalnadel absolviert haben.
Unter dem Mikroskop sind leichte Abnutzungsspuren zu sehen.
Aus Sicherheitsgründen benutze ich es jetzt aber nicht mehr.
Mir sind in nunmehr gut 30 Jahren lediglich 4 Systeme verstorben: 3 x AKG P8 Versionen und ein Shure M 95 G-LM.
Alle anderen leben noch .
Die Gummis befinden sich aber meißt auch an den Nadelträgern.
Probleme machten bei mir in dieser Hinsicht aber eher Nachbauten.
Bei Originalen von Shure, AT und Ortofon hatte ich da noch nie Probleme.
AKG ist wie schon geschrieben, die absolute Seuche .

Gruß

pet
Archibald
Inventar
#6 erstellt: 13. Jul 2007, 08:42
Hallo Mathu,

zur Zeit verwende ich ein ADC XLM III (System ca. 1972 - 1974, Nadel NOS, wahrscheinlich Ende der Siebziger, da ADC Anfang der Achtziger die Produktion von Tonabnehmern eingestellt hat) . Des weiteren habe ich noch die Ortofon-Systeme OM 40, MC 20 Super (beide 1991 gekauft), M 20 E Super und MC 20 (blau) (beide zweite Hälfte der Siebziger). Bis jetzt habe ich außer Nadelverschleiß noch keine Alterungseffekte feststellen können. Ich habe gehört, dass Denon wie auch EMT Lager aus Naturkautschuk verwenden und dass die Systeme deshalb anfällig für Alterungseffekte sein sollen. Da ich aber, abgesehen von einem kurzzeitigen Einsatz eines Thorens TMC 63 (EMT), von beiden noch keine Systeme verwendet habe, habe ich keine eigenen Erfahrungen.

Gruß Archibald
Platten-Spieler
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jul 2007, 10:10
Hallo allerseits,

zu dem Thema gibt es einen interessanten Thread im Dual-Forum

verhärtete Nadellagerung bei Shure??

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 14. Jul 2007, 08:26
Hallo!

@Platten-Spieler

Danke für den Hinweis auf den Tread.

Das ist ja eine Alarmierende Nachricht die ich allerdings aus eigener anschauung nicht bestätigen kann, die von mir verwendeten NOS-Nadelträger sind alle noch in Ordnung, eventuell haben die Lagerbedingungen einen größeren Einfluß auf die Haltbarkeit als ich bisher angenommen habe. Es wäre natürlich auch möglich daß sich einige dieser Dämpfergummis durch erneutes Einspielen wieder gängig machen lassen. Jedenfalls für meine Person werde ich den Tread auf dem Dualforum weiter im Auge behalten.

MFG Günther
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