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Tonabnehmer zu flach

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Autor
Beitrag
theandyman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Jan 2008, 01:59
So, nun hab ich es geschafft: AT-120 gekauft, Einbauschablone gedruckt, Tonabnehmer am Headshell befestigt, mit Schablone eingebaut (man erinnere mich, dass ich das das das nächste Mal von jemandem machen lasse, dem ich auch gerne Geld dafür gebe! ).

Beim Einstellen der Tonarmhöhe ist mir dann allerdings aufgefallen, dass ich diesen gar nicht so einstellen kann, dass er parallel zur Plattenoberfläche verläuft. Eigentlich müsste der Tonarm noch mindestens zwei Millimeter runter, aber da kommt mir der Tonarmlift dazwischen. Was kann man da machen? Ein Zwischenstück zwischen Tonabnehmer und Headshell?

Player ist der hier beschriebene Thorens (Tonarm TP 21):
http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=6950
raphael.t
Inventar
#2 erstellt: 31. Jan 2008, 08:38
Hallo!

Der Tonarm müsste meiner Meinung nach in Maßen höhenverstellbar sein.
Ich glaube, er ist mit zwei kleinen Inbusschrauben fixiert (hinten und seitlich), und zwar unter der Abdeckkappe.
Du müsstest die Madenschrauben schon finden.

Grüße Raphael
fibbser
Inventar
#3 erstellt: 31. Jan 2008, 08:40
Hi,

ist der Tonarmlift nicht auch höhenverstellbar?

Gruß
Volker
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 31. Jan 2008, 09:56
Hallo!

Eigentlich sollte die Liftbank auch höhenverstellbar sein, am Schaft müßte sich eine kleine versenkte Innensechskantschraube (Imbus) befinden die man lösen kann. Sollte sich der Lift nicht weit genug absenken lassen hilft nur eine Unterlage. Ich nehme in solchen Fällen kleine rechteckige Metall oder Kunststoffplättchen mit den Maßen 14 x 22 Millimeter, der Lochabstand beträgt Lochmitte zu Lochmitte 12 Millimeter und der durchmesser der Löcher 3 Millimeter. Die Dicke und das verwendete Material ist Variabel. (Kunststoff, Kupfer, Blei, Aluminium) Nebenbei dienen mir diese Plättchen auch dazu die eff. Tonarmmasse bei bedarf leicht zu erhöhen um den jeweiligen Tonarm dem gerade verwendeten Systemen ideal anzupassen.

MFG Günther
theandyman
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Jan 2008, 14:25

Der Tonarm müsste meiner Meinung nach in Maßen höhenverstellbar sein.
Ich glaube, er ist mit zwei kleinen Inbusschrauben fixiert (hinten und seitlich), und zwar unter der Abdeckkappe.
Du müsstest die Madenschrauben schon finden.


Er ist Höhenverstellbar, stosse aber bei der Verstellung auf das angegebene Problem.


ist der Tonarmlift nicht auch höhenverstellbar?


Klar isser, ist aber schon ganz unten :o(
Ich hoffe noch darauf, dass man von der Unterseite der Tonarmbasis die komplette Tonarmliftmechanik nach unten versetzen kann. Ansonsten werde ich wohl den Tonabnehmer unterlegen müssen

Und ich wollt noch ein Ortofon M2 kaufen...


Ich nehme in solchen Fällen kleine rechteckige Metall oder Kunststoffplättchen mit den Maßen 14 x 22 Millimeter


Wo bekommst du die Plättchen her? Muss ich mir die selber sägen? Vielleicht tun es ein paar Lagen Bastelpappe oder sowas?!
pet2
Inventar
#6 erstellt: 31. Jan 2008, 14:39
Hallo,

es gibt in Bastelläden/Baumarkt solche Kunststoffplatten in verschiedenen Stärken.
Diese lassen sich sehr einfach verarbeiten.
Es genügt eigentlich ein Teppichmesser und etwas spitzes für die Befestigungslöcher.
Wenn Du werkzeugtechnisch etwas besser ausgestattet bist, kannst du auch Plexiglas oder Alu nehmen.
Eigentlich ist alles besser als die originalen Thorens Plättchen .

Gruß

pet
Albus
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2008, 16:34
Tag,

eine andere Möglichkeit: eine Lage Pappe zwischen Plattenteller und Tellermatte. Und, nicht nur der Blick auf den Tonarm gerichtet, vielmehr zuerst auch auf den Tonabnehmer. Steht die Oberseite oder auch die Unterseite des Tonabnehmers anschaulich annähernd parallel zur Plattenoberfläche, dann ist man fast im Optimum angekommen. Der Blick auf den Tonarm ist nur hilfsweise; es gibt gar Knicks im Übergang von Arm zu Tonkopf. Ferner ist der vertikale Abtastwinkel ein Winkel zwischen Tonabnehmer-Generator und Platte (nicht zwischen Tonarm und Platte; der Tonarm ist nur leichter zu sehen).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 31. Jan 2008, 16:35 bearbeitet]
theandyman
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Jan 2008, 20:33

Steht die Oberseite oder auch die Unterseite des Tonabnehmers anschaulich annähernd parallel zur Plattenoberfläche, dann ist man fast im Optimum angekommen.


Hm, interessante neue Sichtweise. Ich hab da mal ein Bild mit angehängt. Die Montagefläche und die zwei Flächen der Unterseite sind alles andere als parallel zueinander. Würde ich die Tonarmhöhe jetzt auf die vordere untere Fläche optimieren, wäre ich sozusagen aus dem Schneider. Wenn ich den Tonarm parallel einstelle, sind die unteren Flächen des Tonabnehmers definitiv beide nicht parallel.



Neue Idee von mir war ja, eine Schallplatte, die keiner mehr hört, zwischen Plattenteller und Filzmatte zu bringen, dann ist der Tonarm parallel (und man hat keine Arbeit mehr mit ;o))
fibbser
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2008, 20:44
Na ich weiß nicht, das sieht doch gut aus, nach dem hinteren Teil des TA kannst Du eh nicht gehen, das ist ja nach oben gekröpft, also ich würde das so lassen...

Gruß
Volker
theandyman
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Jan 2008, 21:00

fibbser schrieb:
Na ich weiß nicht, das sieht doch gut aus, nach dem hinteren Teil des TA kannst Du eh nicht gehen, das ist ja nach oben gekröpft, also ich würde das so lassen...

Gruß
Volker


Muss halt wie gesagt am Tonarmlager noch mindestens 1-2 mm hoch, sonst kommt mir immer noch der Lift in die Quere. Höre mir gerade die 'Tonarm is parallel'-Variante (mit der Schallplatten-Methode) an und das klingt eher recht bescheiden. Frage ist, ob ich die Tonarmhöhe vielleicht sogar so einstellen sollte, dass die vordere Fläche des AT parallel zur Platte ist...
fibbser
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2008, 21:05
versuchs einfach mal, der Ta und die Nadel teilen Dir mit, ob die Stellung stimmt, nämlich mit gutem Klang, im Ernst

Gruß
Volker
theandyman
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 31. Jan 2008, 21:13

fibbser schrieb:
versuchs einfach mal, der Ta und die Nadel teilen Dir mit, ob die Stellung stimmt, nämlich mit gutem Klang, im Ernst

Gruß
Volker

Gerade dabei
Mit der Parallelität der Vorderkante liege ich wohl goldrichtig, jetzt tut das so wie ich mir das vorgestellt habe und den Lift muss ich sogar nach oben korrigieren. Nur der Tonarm is alles andere als parallel zur Platte...
fibbser
Inventar
#13 erstellt: 31. Jan 2008, 21:22
Na siehste

wenn der Nadel DAS nicht gefallen würde (sprich. der VTA falsch wäre), klänge sie nie am Besten...

und jetzt genieß mal den guten Sound
theandyman
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 31. Jan 2008, 23:10
Grrrrr
War wohl doch nich so goldrichtig. In der Vorderkante is parallel Variante bleibt mir der Bass weg, in der Tonarm is parallel variante verzerren dafür die Höhen und der Raum is nich mehr da. Ich stell jetz einfach irgendwas zwischendrin ein. Scheint nix zu geben, woran man sich optisch orientieren kann. Falls jemand Erfahrung mit der Installation eines AT-120 hat, ich würde mich über nen Tipp freuen...
fibbser
Inventar
#15 erstellt: 01. Feb 2008, 08:47
Ich hab eben mal bei meinem 130E geschaut, da ist die Vorderkante nahezu parallel, nach vorne hin leicht höher, mein Tonarm am Kenwood "kippelt" aber auch leicht nach vorne...

nur Geduld, manchmal ist auch der Weg das Ziel

Gruß
Volker
Albus
Inventar
#16 erstellt: 01. Feb 2008, 09:24
Morgen,

das ist dann ein Tonabnehmer von der Sorte, die keine Orientierungsfläche haben. Beide unteren Flächen taugen bestimmt nicht zur Ausrichtung, vorn wird der Abtastwinkel viel zu groß, hinten viel zu flach; die Oberseite sollte etwas taugen können. Um eine Idee zu geben, der Abtastwinkel sollte 20°-25° betragen; dabei erscheint der Nadelträger nicht flach, nicht steil zur Plattenoberfläche.

Freundlich
Albus
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 01. Feb 2008, 10:30
Hallo!

@theandyman

Wenn alle anderen Justageparameter stimmen dürfte sich eigentlich die Änderung des VTA nicht so drastisch auswirken wie es bei dir offenbar der Fall ist. Eigentlich ist das AT-120 recht einfach zu Justieren und der VTA ist ebenfalls leicht einzustellen. Im Grunde muß nur der vordere, untere Teil des Nadelträgers (der aus dem die Nadel ragt) parallel zur Schallplatte ausgerichtet sein. Alternativ dazu kannst du auch die Unterkante deiner Headshell parallel zur Schallplatte ausrichten. Wichtiger als der VTA sind der Überhang und die Kröpfung. Dein TP-21 hat einen Überhang von 16,4 Millimetern, diesen Wert solltest du eventuell nochmals Kontrollieren. Auch die Auflagekraft solltest du nach Möglichkeitr genau einstellen. Sind Überhang, Kröpfung und Auflagekraft exakt Justiert würde ich an deiner Stelle das System erstmal 30 bis 50 Stunden Einspielen damit sich die Dämpfergummis weichwalken, erst danach ist das System in einem Zustand in dem größere Klangliche Veränderungen nicht mehr Stattfinden, bis dahin kann es schon mal eine weile recht seltsam klingen. Danach erst stelle ich das Antiskating und den VTA endgültig ein um auch noch etwaige kleine Feinheiten aus dem System rauszukitzeln, vorher lohnt die MNühe eigentlich nicht da das System sich noch -mechanisch gesehen-, etwas verändert.

MFG Günther
theandyman
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Feb 2008, 01:01
Oh, na dann werde ich wohl erstmal ne Weile Platten hören ;o)

Mal blög gefragt: von wo nach wo messe ich denn den Überhang? Habe Kröpfung und Überhang mit der Protractor-Schablone (http://www.enjoythemusic.com/freestuff.htm)eingestellt - zuerst Überhang, dann nach dem die Nadel an beiden Punkten genau auf der Markierung zum Liegen gekommen ist, ohne die Schablone zu verschieben, die Kröpfung. Werde das aber die Tage nochmal kontrollieren, habe am Ende schon ein wenig geschielt...


Im Grunde muß nur der vordere, untere Teil des Nadelträgers (der aus dem die Nadel ragt) parallel zur Schallplatte ausgerichtet sein. Alternativ dazu kannst du auch die Unterkante deiner Headshell parallel zur Schallplatte ausrichten.


Das Problem ist dabei, dass die vordere Fläche und das Headshell alles andere als parallel sind. Das Headshell ist parallel zum Arm, aber die vordere untere Fläche des AT120 ist recht stark gekröpft, auch zur oberen schwarzen Kante des Tonabnehmers. Das kann man auf dem Foto genz gut sehen, glaube ich.

Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass der Klang mit der Zeit besser wird, war anfangs sehr hell und bassarm.

So, ich mach mal weiter einspielen...
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 04. Feb 2008, 17:17
Hallo!

Der Überhang mißt sich von der Mitte der Plattentellerachse aus, wenn du also den Tonarm ganz bis zur Mitte schwenkst muß dein Tonabnehmer (vom Tonarmlager her gesehen) die bewußten 16,4 Millimeter über dun Mittelpunkt der Tellerachse hinausragen. Das kann man ganz grob mit einem Lineal kontrollieren. Dieser Wert wird für gewöhnlich als erstes eingestellt, danach die Kröpfung. Die Frontfläche des Systems ist absolut uninteressant, wichtig ist der "Systemboden" an der Stelle an der das Nadelträgerröhrchen den Nadelträger verläßt, (einfach mit Augenhöhe auf Schallplattenebene gehen) hier sollt bis zur Systemvorderkante ein gleichmäßiger Abstand zur Schallplatte vorliegen. Allzu dramatisch wirkt sich ein nicht hundertprozentig genauer VTA im übrigen nicht aus, es sei den der Tonarm wäre gleich um 5-6 mm zu hoch oder zu niedrig eingestellt. Daß die Audio-Technica Systeme (insbesondere die Günstigen) keine Tiefbaßwunder sind hatten wir, -glaube ich-, in einem vorhergehenden Tread schon. Allerdings dürfte sich die nächsten ca.30 Betriebsstunden noch so manches tun und bei den ca. 8Hz Resonanzfrequenz der System/Tonabnehmerkombi erwarte ich eigentlich einen für Audio-Technica Verhältnisse relativ saftigen Baß im Endergebniss. Der Bi-Radiale Schliff des AT-120 ist nebenbei bemerkt nicht ganz so Justagekritisch wie eine echte Ellipse, also kannst du dir bei der Justage ruhig einige Toleranzen leisten und mußt nich ganz so penibel vorgehen um das Optimum aus dem System zu kitzeln.

MFG Günther
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