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Tonabnehmerempfehlung: Für TP 16 MK II und SME 3009 / II gleichermaßen geeignet?

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Autor
Beitrag
stefanshine
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jun 2008, 16:53
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Tonabnehmersystem, das sowohl an meinem TP 16 Mk II als auch an einem SME 3009 / II eingesetzt werden kann. Das System sollte von der Compliance für beide Tonarme eine akzeptable Resonanzfrequenz liefern.

Frage: Ist das überhaupt möglich? Vielleicht kann mich jemand ein bisschen aufklären.

Die Frage stellt sich für mich deshalb, weil ich noch nicht weis, welchen Tonarm ich langfristig verwenden werden, habe beide daheim liegen, jedoch braucht der SME ein Service, möchte aber auch nicht noch so lange warten mit dem Tonabnehmerkauf warten. Falls das mit dem SME nichts wird (falls er unreparabel sein sollte oder eine Reparatur zu aufwendig) so möchte ich den Tonabnehmer gerne für meinen TP 16 MK II verwenden.

So in der Preiskategorie ~300€?

Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Grüße

Stefan
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 09. Jun 2008, 17:49
Hallo!

Hm, da gibt es einiges, der TP 16/II hat eine eff Masse von 7,5 Gramm. Der SME 3009/II kommt auf 9,5 Gramm. Beide Tonarme gehören also zur leichten Sorte und sind gar nicht so weit auseinander. Eigentlich sollte jedes System mit einer Compliance von ca.20-25 und einem Korpusgewicht von 5-7 Gramm in beide Tonarme passen die resultierende Resonanzfrequenz läge immer so um die 9-10 Hz herum. Die endgültige Wahl sollte also nicht nur vom Preis sondern auch von deinem Musikgeschmack abhängig sein. Ein recht guter allrounder für leichte Tonarme ist z.B. das schon etwas betagte Ortofon - OM 30 Super das mit einer guten Auflösung und einem recht ausgewogenem Frequenzgang punkten kann. Es kostet etwa 250 Euro. Bei vorwiegend Rock und Pop Musik käme das Ortofon Vinyl Master red für gerade mal 120 Euro ebenfalls in betracht. Bei eher Klassischer Musik wäre eventuell ein Grado Prestige Silver für ca. 150 Euro das richtige System.

MFG Günther
stefanshine
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jun 2008, 18:16
Hallo,

bezüglich der effektiven Tonarmmasse des SME 3009 / II, bist du da sicher dass der Wert 9,5 g betraägt? Hab unter nullhttp://www.vinyl-lebt.de/SME/SME.htm die Angabe 12,5 g gelesen. Ich habe NICHT die Improved Version sondern die alte SME 3009 / II.


Grüße

Stefan
TomSawyer
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jun 2008, 19:32
Hallo,

Benz Micro MC Gold bzw. MC Silver
Goldring 1042

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 10. Jun 2008, 06:54
Hallo!

Bei einer eff. Tonarmmasse von 12,5 Gramm beim Ur-3009 II würde sich die Resonanzfrequenz der von mir genannten Systeme um etwa 1,2-1,3 Hz nach unten verschieben, damit käme das OM-30S auf ca.8 Hz was noch im grünen Bereich liegt, auch das VM-red würde mit dem gleichen Wert noch passen. Das Grado ist mit ca. 8,4 Hz ebenfalls unbedenklich.

MFG Günther
stefanshine
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Jun 2008, 17:53
Danke für eure Tips!

Das Benz Micro Ace hat ja vom Gewicht und von der Compliance her ähnliche Werte wie das MC Gold/Silver, kostet zwar mehr wie das MC Gold/Silver aber wenn es sich auszahlt vom Klangzuwachs her dann überleg ich es mir.

Grüße

Stefan
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 11. Jun 2008, 19:49
Hi, ich glaube nicht, dass Du mit einem Benz Ace oder ähnlichem am TD 16 II glücklich wirst. Da passt schon eher ein MM z.B. 540 II = VM Silver, vielleicht genügt auch zu diesem Tonarm ein 520 II = VM Red. Am 3009 II sollten diese Systeme ebenfalls (noch) gut laufen.

Gruß von Silberfux
stbeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 11. Jun 2008, 21:24
Stefan,
ich kann Silberfux' Ausfuehrungen nur unterstreichen! Das 540MK2 klingt an meiner Kette sehr gut und ist darum auch meinerseits eine Empfehlung wert ...

Gruss Stefan
stefanshine
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Jun 2008, 03:38
Hallo,

Danke für den Tip mit dem Vinyl Master Silver, hab das auch schon einmal überlegt, aber laut www.cartridgedb.com scheint ja die hohe compliance für meinen TP 16 MK II genau richtig, für meinen SME 3009 / II mit 12,5g effektiver Masse vielleicht nicht ganz geeignet zu sein (Resonanzfrequenz bei ca. 7Hz), oder ist das noch im grünen Bereich?


Grüße


Stefan
TomSawyer
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jun 2008, 04:47
Hallo

silberfux schrieb:
Hi, ich glaube nicht, dass Du mit einem Benz Ace oder ähnlichem am TD 16 II glücklich wirst.


Ich habe am TP 16 Mk III (also auch 7,5g eff. Masse) das Benz Micro MC Silver laufen, und es spielt hervorragend!

Von der Resonanzfrequenz her ist es ach im grünen Bereich.

Das ist mir deutlich lieber als ein Ortofon VM Silver/540 II.

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 12. Jun 2008, 04:49 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 12. Jun 2008, 08:34
Hallo!

Ein Benz ACE käme im TP 16/II auf eine Resonanzfrequenz von etwa 10 Hz, das ist recht gut. Im SME kämest du damit auf ca. 9 Hz, das ist sogar ideal. Ich habe neben anderen Systemen auch ein ACE-L, klanglich setzt es sich ein ganzes Stück nach oben vom MC-Gold ab, (das besitze ich ebenfalls) wobei das Gold erst in wesentlich schwereren Tonarmen zeigt was es eigentlich kann. Das ACE läuft -wenn gerade verbaut entweder in einem Linn Ekos, einem Linn Ittok LV II oder in einem Rega RB-300 und macht in allen drei Tonarmen eine recht gute Figur, im TP-16/II habe ich es bisher nocht nicht verschraubt, aber rein technisch gesehen gibt es da kaum ein Problem. Wenn auch der Tonarm und das Laufwerk klanglich gesehen nur ein Bruchteil des Einflusses des verwendeten Tonabnehmers haben stellt sich trozden die Frage ob das Benz mit dem TP-16 und dem verwendeten Laufwerk harmoniert, aber das ist wohl eher eine Geschmacks- als eine Technik-Frage. Mein Rat wäre in deinem Fall mir das ACE erstmal anzuhören. Für meine Ohren klingt das ACE zwar sehr gut und ich mag den nüchternen präzisen Klang der Benz-Micro Systeme aber es ist halt nicht jedermanns Geschmack.

MFG Günther
silberfux
Inventar
#12 erstellt: 12. Jun 2008, 11:54
Hi,

wäre es für Deinen speziellen Fall nicht eine erwägenswerte Alternative, statt eines Zwitters zunächst für den TD 16 II ein preiswertes, vielleicht sogar ein gebrauchtes System zu kaufen (z.B. passt recht gut ein AT 120) und später dann, wenn die Reparatur geglückt ist, für den SME ein richtig gutes und passendes?

Gruß von Silberfux


[Beitrag von silberfux am 12. Jun 2008, 11:55 bearbeitet]
stefanshine
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Jun 2008, 17:31
Hallo,

natürlich könnte ich mir auch ein günstiges System für meinen TD 160 E (TP 16 MK II) kaufen und erst wenn der TD 125 (mit SME 3009 /II) repariert ist ein maßgeschneidertes System für den SME kaufen aber ich hab wenn alles klappt zwei vollständige Plattenspieler und die würd ich gern miteinander vergleichen, am besten mit dem selben System.

Hab aktuell auf meinem TD 160 E mit meinem Ortofon Super OM 20 Verzerrungen gegen Plattenende. Mir ist bewusst dass Verzerungen generell gegen Plattenende zunehmen aufgrund der physikalischen Gegebenheiten. Und ich denke nicht dass es an der Justage liegt, hab mich da schon sehr viele Stunden beschäftigt und auch mit entsprechenden Hilfsmitteln (Testschallplatte, Shure Tonarmwaage, Libellenwa, age zur Ausrichtung von Subchassis) gearbeitet, konnte keine merkbare Verbesserung erreichen. Jetzt vermute ich, dass mein OM 20 irgendein Problem hat (ist ca 3,5 Jahre alt).

Bei dieser Gelegeheit möchte ich klanglich gleich einen großen Sprung machen und vom OM System möchte ich auf jeden Fall weg (also keine OM30 oder OM 40 Nadel, auch wenns sicher ein tolles System ist), da ich das System unbedingt als Fehlequelle ausschließen möchte.

Im Forum liest man immer wieder, dass höherwertige Tonabnehmer auch weniger verzerren (bei korrekter Montage versteht sich). gibt es da Spezialisten was Verzerrungsarmut betrifft?


Grüße


Stefan
TomSawyer
Stammgast
#14 erstellt: 12. Jun 2008, 18:11
Hallo


stefanshine schrieb:
Hab aktuell auf meinem TD 160 E mit meinem Ortofon Super OM 20 Verzerrungen gegen Plattenende. Mir ist bewusst dass Verzerungen generell gegen Plattenende zunehmen aufgrund der physikalischen Gegebenheiten. Und ich denke nicht dass es an der Justage liegt, hab mich da schon sehr viele Stunden beschäftigt und auch mit entsprechenden Hilfsmitteln (Testschallplatte, Shure Tonarmwaage, Libellenwa, age zur Ausrichtung von Subchassis) gearbeitet, konnte keine merkbare Verbesserung erreichen. Jetzt vermute ich, dass mein OM 20 irgendein Problem hat (ist ca 3,5 Jahre alt).

Bei dieser Gelegeheit möchte ich klanglich gleich einen großen Sprung machen und vom OM System möchte ich auf jeden Fall weg (also keine OM30 oder OM 40 Nadel, auch wenns sicher ein tolles System ist), da ich das System unbedingt als Fehlequelle ausschließen möchte.

Im Forum liest man immer wieder, dass höherwertige Tonabnehmer auch weniger verzerren (bei korrekter Montage versteht sich). gibt es da Spezialisten was Verzerrungsarmut betrifft?


Ich habe vor ca. einem Jahr einem anderen Forenkollegen beim selben Problem unterstützt.

TD 160 (aber mit TP 16 Mk III, also nur andere Headshell) und OMB 20, Verzerrungen gegen Ende der Platte (und er hieß auch Stefan ;)).

Wir haben stundenlang neu justiert, mit Testplatte usw. Hat zwar ein wenig gebracht, aber die Verzerrungen gingen nicht ganz weg.

Ich habe dann von daheim einfach mein Tonarmrohr mit dem Benz Micro MC Silver abmoniert und bei seinem TD 160 draufgesteckt.
Justage kontrolliert, Auflagekraft eingestellt, und los gings.

Die Verzerrungen waren weg, das Ganze spielte mit deutlich mehr Details.

Also mein Tipp:
Tausch das OMB aus, und spar Dir die stundenlangen Einstellarbeiten.

Und meiner Meinung nach werden die Isotrack-Arme von Thorens (TP 16 II/III/IV) immer interschätzt, wogegen die SMEs oft gehypt werden.
Ich wage zu behaupten, dass der TP 16 kaum schlechter ist als der SME 3009/II, auch wenn ich hier vielleicht Haue kassiere.

Also würde ich dem TD 160 schon einen guten Tonabnehmer gönnen. Er kann schon mit ihm umgehen, keine Angst ...

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 12. Jun 2008, 18:16 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 12. Jun 2008, 21:01
Hi, natürlich ist das alles Deine Entscheidung. Tendenziell sollte aber der 125 II mit dem SME besser sein als der 160 E mit TD 16 II, obwohl letzterer in der Tat nicht schlecht ist. Ich weiß wovon ich rede, habe hier mittlerweile die "kleinen" Thorense 14x und 16x in die zweite Reihe gestellt gegen 2x 125 II, 1x 126 II, 1x 126 III. Der 125 II sollte tendenziell sogar mit dem TD 16 II besser sein als ein 160 E mit SME xxx. Mein Tipp wäre also, voll in die aussichtsreichste Kombi zu investieren, d.h. bei Dir in den 125 II mit SME, sobald klar ist, dass der SME-Arm ok ist.
Eine nicht zu verachtende Rolle in der Kette spielt auch der Vorverstärker.
Gruß von Silberfux
stefanshine
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Jun 2008, 21:23
Hallo Leute,

also für den SME hab ich gerade ein paar Teile aus GB geordert (Dämpfungsgummi für Gegengewicht, Silikonöl für Lift, ...), ich hoffe dass ich das Teil wieder in Schuss bringe. Hab ihn vor ca einer Woche von einem Kollegen zusammen mit dem TD 125 (erste Version) erstanden.

Der Dämpfungsgummi war schon so porös dass das Gegengewicht total herunterhing, das wollte ich erst gar nicht weiter testen. Ich bin aber zuversichtlich dass alles funktionieren wird wenn die Teile da sind, ist halt alles nur eine Frage der Zeit .

Werde hier berichten sobald ich Fortschritte gemacht habe.

Als Vorverstärker benutze ich die interne Phonostufe meines Volverstärkers Denon PMA 1500 AE (MM/MC umschaltbar). Konnte die MC Stufe von ihm noch nicht testen - taugt die was?


Grüße


Stefan
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 13. Jun 2008, 08:21
Hallo!

@stefanshine

Justageunabhängige Verzerrungen sind bei günstigeren Systemen (respektive bei MM-Systemen günstige Nadelträger) ein leidiges Thema. Hauptursache sind m.E. der Nadelschliff, die verwendung gefasster Steine und die verewendeten Dämpfergummis. Der Korpus deines OMB-Systems kann für die Verzerrungen im übrigen nix, eigentlich gibt es keinem Grund ihm nicht eine neue Nadel 40 zu verpassen. Daß eine dreieinhab Jahre alte Nadel 20 mittlerweile störende Verzerrungen produziert sehe ich nicht als tragisch an, Abtastnadeln sind nun mal Verschleißteile.

Allerdings verstehe ich auch deinen Wunsch nach einem neuen hochwertigeren System, mit dem ACE liegst du hier schon ganz gut. Justageunabhängige Abtastverzerrungen in hörbarer Dosis konte ich bislang bein ACE nicht feststellen und eventuellen Problemen mit dem MC-Eingang kannst du beim ACE recht gut mit der H-Version aus dem Weg gehen.

Allerdings würde ich mir an deiner Stelle von dem SME-Tonarm nicht allzuviel versprechen, der Tonarm entspricht dem Stand der diesbezüglichen englischen Technik der 70ger Jahre. Abgesehen von dem (aus heutiger Sicht) Manko der geringen eff. bewegten Masse ist der TP-16/II ein recht guter Tonarm, -der richtig eingesetzt- dem SME kaum nachstehen dürfte und ihm auf einigen Gebieten (z.B. bei stark verwellten Schallplatten) seine Grenzen zeigen kann.

MFG Günther
stefanshine
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Jun 2008, 07:07
Hallo,

ersteinmal danke an euch all wegen der vielen Antworten, das hilft mir sehr weiter die Lage einzuschätzen.

Hab in meinem Fundus gerade drei Systeme gefunden, und zwar zwei Stück Ortofon X5 MC (High Output MC), eines davon mit verbogener Nadel, das andere sieht mit freiem Auge besser aus. Weiters hab ich noch ein Shure Ultra 500 gefunden, werd die Dinger einmal ausprobieren. Sind ja an und für sich hervorragende Systeme und würden sich für meinen SME 3009 / II und für meinen TP 16 MK II gleichermaßen eignen, oder?

Vielleicht überleg ich mir das noch mit dem neuen System, wenn die drei noch entsprechend erhalten sind. Das einzige was mir einen Strich durch die Rechnung machen könnte ist, dass es für das Ultra 500 keine Ersatznadeln mehr gibt. Werd mir heute einmal eine Lupe besorgen damit ich die Nadel optisch besser beurteilen kann.

Grüße

Stefan

Grüße


Stefan
stefanshine
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Jun 2008, 08:59
Hallo,

kennt jemand das Benz Ace?

Auf den Bildrn im Netz sieht es so aus als könnte man ihn nur von oben montieren (also keine durchgängigen Löcher).

Nachdem ich das System gern an meinem TP 16 MK II montieren möchte und das Headshell keine Montage von oben zulässt ist das für mich ein wichtiges Kriterium. Ich könnte natürlich Löcher in das Headshell bohren, aber das möchte ich definitiv nicht.

Das Ortofon X5 MC hab ich übrigens schon probiert, ich find es kling besser als mein OM20, die Verzerrungen sind meines Erachtens wesentlich weniger geworden.


Grüße

Stefan


[Beitrag von stefanshine am 16. Jun 2008, 09:06 bearbeitet]
TomSawyer
Stammgast
#20 erstellt: 16. Jun 2008, 10:07
Hallo Stefan,

das Ace hatte ich mir auch überlegt (wäre das System gewesen, wo ich dir das Benz Silver abgetreten hätte).

Das Ace ist nur von oben zu montieren (keine durchgehenden Löcher, noch dazu haben sie Innengewinde, die sich mit den M2-Schrauben für den TP 63 nicht vertragen).

Somit fällt es für Deinen TP 16 (es ist ein Mk III, kein Mk II) leider flach.

Genau so ist es für das Ortofon Rondo, das auch sehr interessant wäre.

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 16. Jun 2008, 10:08 bearbeitet]
stefanshine
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Jun 2008, 11:01
Dass man am TP16 Systeme nur von unten Schrauben kann schränkt die Auswahl an Systemen ziemlich ein. Find ich ja nicht so toll.

Das Problem ist dass man im Internet zu jedem System positives wie auch negatives an Meinungen findet. Ich tu mir momentan echt schwer das Passende für mich zu finden, bei dem ich ein gutes Gefühl habe. Schließlich habe ich vor, bis zu 500€ zu investieren und da möchte ich natürlich keine Enttäuschung erleben.

Für weitere Tips bzgl. empfehlenswerter Tonabnehmer für meine Anforderungen (siehe Überschrift) wäre ich weiterhin dankbar.

Grüße

Stefan
TomSawyer
Stammgast
#22 erstellt: 16. Jun 2008, 11:55
Hallo

In der Preisklasse und von unten zu montieren (Benz Gold/silver liegen ja drunter) und mit passender Compliance.

  • Grado Reference Sonata (MM)
  • Goldring Eroica Reference (MC)
  • Goldring Elite I (MC)
  • Goldring G1042 Reference (MM)
  • Clearaudio Aurum Beta S (MM)


Bei manchen kommst du unter 500,-, wenn du übers Netz in den USA bestellst.

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 16. Jun 2008, 11:55 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#23 erstellt: 16. Jun 2008, 13:48
Hi, ein System mit verbogenem Nadelträger würde ich nicht kaufen.

Gruß von Silberfux
stefanshine
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 16. Jun 2008, 18:23
Hallo Silberfux,

warum sollte ich ein System mit einem verbogenen Nadelträger kaufen? Werd das Ganze wahrscheinlich übers Netz bestellen und falls der Nadelträger verbogen ist (was ich natürlich nicht hoffe) dann muss ich das Ganze eben innerhalb der Garantie/Gewährleistung abwickeln.

Grüße

Stefan
vinylrules
Stammgast
#25 erstellt: 17. Jun 2008, 11:44
Hallo Stefan,
wenn das Ultra 500 noch läuft nimm das. Du wirst für kein halbwegs vernünftiges Geld ein ähnlich gutes System bekommen, auch nicht aus den USA
Gruß
Matthias
TomSawyer
Stammgast
#26 erstellt: 17. Jun 2008, 11:52
Hallo Matthias,

ich habe ein Shure M-111 HE herumlegen, das seit knappen 15 Jahren nicht gelaufen ist.
Wie ist denn das einzustufen?

Wenn es passt, würde ich es Stefan anbieten.

LG

Babak
stefanshine
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 23. Jun 2008, 13:33
Hallo,

hab mich nun entschieden, dass ich voll auf den TD 125 mit dem SME 3009 S2 setze und von daher der gesuchte Tonabnehmer nur mehr für diese Kombination geeignet sein muss. Den TD 160 werde ich vorerst so lassen wie er ist und wenn der TD 125 fertig ist dann werde ich weitersehen.

Wenn ihr also noch Empfehlungen habt, würde mich sehr freuen!

Grüße

Stefan
silberfux
Inventar
#28 erstellt: 23. Jun 2008, 20:13
Hallo Stefan, sorry ich meinte, vorn irgendwas von einem Angebot mit leicht verbogenen Nadelträger gelesen zu haben. Aber so ein Gerät hattest Du ja schon zu Hause. Hab ich verwechselt. Den SME mit 12,5g würde ich als knapp mittelschwer einstufen. Da passt rechnerisch ganz viel drauf, das ist letztendlich eine Frage des subjektiven Geschmacks, des Budgets und der vorhandenen restlichen Kette. Relevant für die Gesamtkosten ist z.B., ob Du bereits einen hochwertigen Vorverstärker für MM oder für MC hast oder noch zukaufen müsstest. Am besten reist man mal herum und hört sich einige Lösungen in Ruhe an, und auch dann kann man Fehlinvestitionen nie ganz ausschließen.

Gruß von Silberfux


[Beitrag von silberfux am 23. Jun 2008, 20:16 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#29 erstellt: 06. Apr 2011, 18:36
Kurze Frage:

Kann ich ein Goldring 1006 auf einem SME 3009 II (nicht improved) mit gutem Gewissen verwenden?

sound_of_peace
Inventar
#30 erstellt: 28. Okt 2011, 13:15

sound_of_peace schrieb:
Kurze Frage:

Kann ich ein Goldring 1006 auf einem SME 3009 II (nicht improved) mit gutem Gewissen verwenden?

:prost


Das 1006er bekomme ich einfach nicht verzerrungsfrei eingestellt, egal was ich mache.

Ist das System hier ungeeignet?

Wenn ja, was wäre in der Preisklasse um 100 Euro anzuschaffen?

Ortofon Vinyl Master red?


[Beitrag von sound_of_peace am 28. Okt 2011, 13:15 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#31 erstellt: 28. Okt 2011, 15:49
Hallo!

@sound_of_peace

Verwendest du die Original SME Justageschablone für die SME 3009 II Tonarme.

Mit den handelsüblichen Schablonen kannst du dir bei einem altem SME einen Wolf justieren und bekommst trozdem keine vernüftige Einstellung hin da die Tonarmgeometrie gelinde gesagt etwas eigenwillig ist.

Allerdings besteht beim G-1006, -wie bei anderen Goldring MM´s auch-, die Möglichkeit das die gehörten Verzerrungen gar nicht auf die Justage zurückzufühen sind, diese Systeme sind äusserst Kapazitätskitisch und ohne anpassbaren Entzrrer steht man damit unter Umständen ganz schön im Regen da sich hier die mögliche Verträglichkeit als Lotteriespiel präsentiert.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#32 erstellt: 28. Okt 2011, 17:10
Hallo,

über eine originale Justageschablone Verfüge ich nicht.

Ich habe eine in einem anderen Forum empfohlene Schablone damals ausgedruckt, weiß aber nicht mehr, wie sie genau heißt.

Gibts denn im Netz eine passende Schablone zum Ausdrucken?

Hatte das 1006er vorher an einem TD 147, da klang es auch nicht unschlagbar, aber verzerrte nicht.

In meinem Fall verzerrt es (wie i.d.R.) im Innenbereich zunehmend.

Daraufhin habe ich mal von meinem Braun PS 500 das Shell auf den SME geschraubt (welches ja ein viel, viel höheres Gewicht hat als das originale von SME), darunter war das 75er Shure montiert, das klang nicht übel.

Edit:

Was mir besonders auffällt: Ich habe den Tonarm so eingestellt, dass er bei aufgesetzter Nadel exakt waagrecht zur Plattenoberfläche steht.

Wenn man den Systemkörper des Goldring anschaut, dann hängt dieser schon sehr, sehr dicht über der Platte.

Beim 75er Shure ist der Abstand zur Platte um einiges höher.



[Beitrag von sound_of_peace am 28. Okt 2011, 17:22 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#33 erstellt: 28. Okt 2011, 17:22
Hallo!

Hier solltest du finden was du suchst:

http://www.vinylengine.com/library/sme/3009.shtml

Mit einigem Pech sorgt genau der Unterschied zwischen der Kapazität der Tonarmverdrahtung und des Phonokabel des SME zu dem Tonarm des TD-147 für diesen Effekt, die Goldrings sind wirklich äusserst Kapazitätskritisch.

Allerdings ist die Wahscheinlichkeit einer inkorrekten Justage wesentlich höher als die Wahrscheinlichkeit einen kapazitiven mismatches, -der sorgt eher für den bscheidenen Klang-. Zumal die für Fehljustagen typschen Verzerrungen im der Innenbereich der Schallplatten auftreten.

Viel Glück mit der Neujustage.

MFG Günther
sound_of_peace
Inventar
#34 erstellt: 28. Okt 2011, 17:28
Vielen Dank für den Link, aber ich habe da leider keinen Account.

Ich werde zunächst mal den SME-Arm-Plattenspieler an den urspr. Spielpartner des 1006ers, dem Luxman L410 anschliesen.

Wobei das Phonoteil der Mitsubishi DA-20 Vorstufe auch nicht schlecht sein soll.
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 28. Okt 2011, 17:54
Hallo!

Einen Account bei Vinylegine ist schnell angelegt und bringt eigentlich nur Vorteile, was steht einer Anmeldung also im Wege?

MFG Günther
stefanshine
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Sep 2013, 06:21
Hallo,

nach einigen Jahren melde ich mich wieder zurück, den TD125 mit SME 3009 II habe ich immer noch, den TD160 schon lange verkauft, war mir einfach zu mühsam die Geschichte mit dem Headshell ohne Befestigungsmöglichkeit von unten

Mittlerweile hat sich in meinem Gerätepark einiges getan, habe nun zusätzlich folgende PS laufen:

-) Technics SL-1310 MkII
-) JVC QL-Y5F
-) Pro-ject 2-Xperience Acryl

Weiters folgende Tonabnehmer:

-) Ortofon 2M Black (am Technics montiert)
-) Goldring Elite (am TD125 montiert)
-) Benz Micro Ace M (am Pro-ject montiert)
-) Ortofon 540 MkII (am JVC montiert)
-) Goldring G1042 (momentan nicht montiert, früher auf dem Technics montiert)
-) Shure V15 III (momentan nicht montiert, wurde mit billiger Nachbaunadel zusammen mit dem JVC gekauft)

Vorverstärker:

-) Pro-ject Tube Box SE (am Pro-ject angeschlossen)
-) Hormann Audio SUPA 3.0 SL (momentan nicht angeschlossen)

Über kurz oder lange werde ich mich vermutlich von einem der Geräte trennen, obwohl ich da noch keinerlei Präferenzen habe, sicher ist nur dass der Technics und das 2M Black bleiben werden.

Ich bin eigentlich mit allen Geräten zufrieden, behaupte mal dass alle PS gut aufspielen.

Aufgrund der Tatsache dass ich über recht viele Komponenten verfüge und theoretisch die Möglichkeit hätte einige Kombinationen zu realisieren bin ich diesbezüglich offen für Vorschläge von den Forumskollegen, welche Kombinationen vielversprechend bzw. suboptimal sind. Also sowohl die PS/TA-Kombis als auch die TA/PhonoPre-Kombinationen.

Meine Idee ist die beiden Vorverstärker mit den MC-Systemen zu kombinieren und die MM Systeme an den integrierten Vorstufen meiner (Denon)-Verstärker zu betreiben (an insgesamt drei Anlagen in drei Zimmern).

Was ich auf jeden Fall auch machen werde ist die Überhang/Kröpfungseinstellung der TA mit der Schön-Schablone an allen Geräten zu wiederholen, da ich besonders am inneren Justagepunkt immer davon ausgegangen bin dass eine Ungenauigkeit von max. 1mm bei der Überhangeinstellung zu vernachlässigen ist, was aber lt. Meinung vieler alter Hasen anscheinend nicht der Fall zu sein scheint.

Also wenn Ihr Vorschläge oder Ideen mit dem vorhandenen Equipment habt, ich freu mich über angeregte Diskussionen!

Grüße

Stefan
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