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Direktschnittverfahren - Aufnahmetechnik

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Autor
Beitrag
Scirocco1
Neuling
#1 erstellt: 13. Nov 2008, 23:49
Hallo,

ich habe mal einige Fragen zum Thema Dirktschnittverfahren und der Art der Vorschubsteuerung des Schneidstichels bei der Aufnahme.
Meines Wissens ist es bei einer Direktschnittaufnahme nicht möglich, den Vorschub des Schneidstichels variabel (abhangig von Frequenz und Amplitude) zu steuern, wie es beim Überspielen von Band möglich ist (separater Vorhörkopf und Bandschleife)
Hier nun meine Fragen: Bedeutet dies, dass beim Direktschnitt der Vorschub konstant ist (bei entsprechend geringerer Spieldauer im Verglich zum Schneiden mit variabblem Vorschub)? Oder gibt es eine digitale Schnittstelle?
Ich besitze einige Direktschnitte-LPs von Jeton (Charlie Antolini etc). Bei der Beschreibung der Aufnahmetechnik bzw. des Equipments taucht da ein Digital Delay (Lexicon Delta T) auf. Kann es sein, dass das Mikrofonsignal mittels dem Delta T in einen digitalen Datenstrom gewandelt wird, auf digitale Ebene verzögert und dann wieder in ein analoges Signal gewandelt wird? Als Analogi eine etwas erschreckende Vorstellung, wenn die Aufnahme digital manipuliert werden sollte.
Für Rückmeldungen Eureseits bin ich sehr dankbar, auch um hier meine Wissenslücke zu füllen.

Viele Grüße

Ralf
Archibald
Inventar
#2 erstellt: 14. Nov 2008, 09:25
Hallo Scirocco1,

herzlich willkommen im Forum !

Würde man bei einem Direktschnitt das Signal z.B. digital verzögern, dann wäre es nicht mehr direkt. Die Vorschubsteuerung ist dennoch nicht einheitlich, das Musikmaterial wird natürlich vorher abgesprochen und evtl. werden Testaufnahmen oder Meßaufnahmen vorher unternommen, um ein Verzerren zu vermeiden. Die Musik wird in der Folge direkt vom Mikrophon über das Mischpult auf die Schneideanlage "live" überspielt. Das ist zumindest bei meinen Crystal Clear und Line-Aufnahmen so beschrieben.

Gruß Archibald.
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