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Lateralbalance an SME 3009 S III

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Autor
Beitrag
sigma6
Inventar
#1 erstellt: 05. Jun 2009, 16:16
Hi,

ich benötige mal wieder fachkundige Hilfe

Wie überprüfe ich die Lateralbalance an o.g. Arm?
Ich habe zwar die englische BA hier, aber meine bescheidenen Englischkenntnisse bringen hier leider kein Licht in´s Dunkel

Irgendwo habe ich mal was von Schraubenzieher oder Faden mit Schlaufe gelesen...



MfG, Ronny


[Beitrag von sigma6 am 05. Jun 2009, 16:17 bearbeitet]
pioneeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Jun 2009, 16:23
Moin Ronny,
Du nimmst einfach das Antiskating Bändchen ab und hängst es hinten am Tonarm ein mit der Schlaufe. Da ist so ein kleiner Nippel. Dann ziehst Du den Tonarm vorsichtig nach oben. Wenn der Arm nach links kippt, drehst Du das Lateralgewicht nach rechts und umgekehrt, bis sich der Arm gerade hochziehen lässt. Ach so, vorne am Headshell ist ein kleiner Stift, der gehört in ein Hütchen, mit dem das Headshell abgestützt wir. Falls nicht vorhanden, kann man eine Spitze von einem Kugelschreiber abschrauben ca. 1,5cm hoch.
Und wenn Du den IIIS hast, gibts keine Lateralbalance, soviel ich weiss.
Gruß Michael


http://www.vinyl-lebt.de/SME/Technical/SME_III.jpg

der obere ist der IIIs


[Beitrag von pioneeer am 05. Jun 2009, 16:29 bearbeitet]
sigma6
Inventar
#3 erstellt: 05. Jun 2009, 16:39
Upss, das ging aber flott

Danke für Deine verständliche Anleitung

Nur die Sache mit dem Stift und dem Hütchen ist mir noch nicht genau klar

Mit "S III" meinte ich Serie drei, nicht IIIs

Hier noch ein Foto vom Objekt:

http://s11b.directupload.net/file/d/1816/bxxqpfhf_jpg.htm



MfG, Ronny
pioneeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Jun 2009, 16:46
Ja, das ist der IIIer.
Unten am Headshell ist ein kleiner Vorsprung, der gehört in ein kleines Hütchen mit nem Loch oben drin. Das Hütchen stellste einfach auf den Teller. Damit wird der Arm abgestützt wenn Du ihn hinten hoch hebst. Die Schlaufe vom Bändchen kommt über den Nippel am Einsteller für die Auflagekraft.
Gruß Michael

Ich kann nicht erklären


edit: Bist Du Dual untreu geworden???


[Beitrag von pioneeer am 05. Jun 2009, 16:49 bearbeitet]
sigma6
Inventar
#5 erstellt: 05. Jun 2009, 17:13
Ahh, jetzt...jaa, eine Insel

Hey, das war schon gut erklärt, ich kam nur nicht auf die Idee, was man mit dem Hütchen macht


Von Dual habe ich doch schon alles, jetzt sammeln sich hier Thorens
pioneeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Jun 2009, 17:25
Ja, Thorense sind schon klasse.
Ich hab den SME III auf einem TD 321 und noch 2 TD 2001. Machen mir sehr viel Spass. Der 721 zieht übrigens noch immer seine Kreise, zur vollsten Zufriedenheit der Kollegin
Gruß Michael
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 05. Jun 2009, 19:22
Hi, darf ich mal anmerken, dass man nach meiner Kenntnis beim III S die Lateralbalance überhaupt nicht verstellen kann. Der III S ist eine leicht abgespeckte Version, bei dem dieses Feature halt fehlt. Dennoch großartiger Arm für Systeme mit hoher Compliance. Einen hörbaren Unterschied zum III (Vollversion) habe ich nicht feststellen können.

Gruß von Silberfux
pioneeer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Jun 2009, 20:06
Ja klar, anmerken immer aber wissen taten wir es schon.
Gruß Michael
sigma6
Inventar
#9 erstellt: 05. Jun 2009, 20:33
Hi,

noch eine Frage; wie stelle ich die Auflagekraft bei der Überprüfung der Lateralbalance ein, auf null oder ist das egal?

Michael, schön zu hören, dass der 721 seine Arbeit ordentlich verrichtet


MfG, Ronny
HerEVoice
Stammgast
#10 erstellt: 06. Jun 2009, 06:34
Hi

Die Quer- Lateralbalance wird bei eingestellter Auflagekraft (Belastung) eingestellt.

Zur Anmerkung:
Der IIIer ist einer der universellst einsetzbaren Arme überhaupt und kann nicht nur mit Abtastern hoher Nadelnachgiebigkeit gefahren werden sondern auch mit solchen niederer NN ab ~15µm/mN aufwärts wenn das max. ausbalancierbare Gewicht von 13g ausgenutzt wird. D.h. Der TA incl. Montagematerial schwer genug ist oder die Headshell bei leichteren TA entsprechend beschwert wird.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 06. Jun 2009, 06:53 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#11 erstellt: 06. Jun 2009, 09:46
Hallo Herbert,

die Diskussion hatten wir hier oder im AAA-Forum schon mal ganz ausführlich. Ich ganz persönlich bin weiter der Auffassung, dass eigentlich nicht konsequent ist, einen aufwändig auf leicht gebauten Arm mit zusätzlichen Gewichten wieder schwerer zu machen, um ihn auf TAs mit geringerer Compliance anzupassen. Aber das kann natürlich jeder so handhaben, wie er gern möchte.

Und nochmal "angemerkt": Wenn wir hier über einen SME Series III S reden, dann besitzt dieser anders als der III (ohne S) keine Verstellmöglichkeit für die Lateralbalance. Die dafür am III vorhandene Einstellschraube (von vorn gesehen auf der rechten Seite) fehlt beim III S. Ich habe beide Modelle hier vor Ort.

Gruß von Silberfux
sigma6
Inventar
#12 erstellt: 06. Jun 2009, 10:19
Hi,

besten Dank für Eure Antworten

Silberfuchs, es handelt sich nicht um einen IIIs sondern um einen Serie III ohne S, siehe Foto oben
HerEVoice
Stammgast
#13 erstellt: 06. Jun 2009, 16:14
Hi Silberfux

Diese Diskussionen hüben wie drüben sind in ihrer ausführlichkeit gänzlich an mir vorbeigegangen.
Ich wollte bloß dem, so las es sich für mich, Ausschließlichkeitsanspruch das dieses nur mit TA`s hoher NN gefahren werden kann entgegentreten. Das dem auch seitens SME nicht so ist erkennt man daran das höhere Gewichte ausbalanciert werden können, das bringen der Resonanzfrequenz in den optimalen Bereich von 8-12 Hz geht bei solchen NN`s nur über das Gewicht, das entsprechende Zubehör zu Beschwerung angeboten wurde und das die Bedämfungseinrichtung des IIIer durch Einsatz des entsprechenden Paddel, in diesem Falle das weiße, welches den Bereich unter 20µm/mN abdeckt. Dieses läßt für mich nur den Schluss zu das der IIIer für die Anwendung von TA´s hoher und niedrigerer NN vorgesehen ist. Es klappt übrigens ganz vorzüglich.

Grüße
Herbert
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 06. Jun 2009, 16:23
Hallo!

@silberfux

Das sehe ich auch so, ein Tonarm sollte in den vom Hersteller vorgesehenen Parametern betrieben werden. Natürlich kann das jeder so halten wie er will, aber ich nehme mal an daß nur so ein optimales Ergebniss erzielt werden kann.

MFG Günther
wastelqastel
Inventar
#15 erstellt: 06. Jun 2009, 17:52

Das sehe ich auch so, ein Tonarm sollte in den vom Hersteller vorgesehenen Parametern betrieben werden. Natürlich kann das jeder so halten wie er will, aber ich nehme mal an daß nur so ein optimales Ergebniss erzielt werden kann.

Deswegen gibt es die Wanne und das Headshellgewicht
Meiner klingt fantastisch mit einen Rondo Red

Grüße Peter
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 07. Jun 2009, 15:31
Hallo!

Wanne und zusätzliches Headshellgewicht sind meiner Ansicht nach nix weiter als Zugeständnisse an die Kundenwünsche die nach der Fertigung des Tonarmes als Gimmiks dazugefügt wurden um diesen entgegenzukommen.

Das eigentliche Konarmkonzept war m.E. ein recht leichter Tonarm für die damals hochaktuellen Systeme mit einer Compliance bis 50 und Auflagedrücken zwischen 0,75 und 1,5 Gramm. Da diese Rechnung für SME nicht recht aufging wurden Silikondämpferwanne und zusätzliches Headshellgewicht nachgeschoben.

Im Rahmen der ursprünglichen Parameter betrieben stellt der alte SME zwar auch kein Spitzentonarm dar, -kann aber zumindestens mit heutigen 250-300 Euro Tonarmen mithalten-. Mit zusätzlichen Gewicht befrachtet und durch die Dämpfung in seiner Beweglichkeit gehemmt bietet er ein recht schwaches Bild z.B. im Vergleich mit einen Rega RB-250.

MFG Günther
HerEVoice
Stammgast
#17 erstellt: 07. Jun 2009, 16:31
Hi

Hörbert schrieb:

[quote]Wanne und zusätzliches Headshellgewicht sind meiner Ansicht nach nix weiter als Zugeständnisse an die Kundenwünsche die nach der Fertigung des Tonarmes als Gimmiks dazugefügt wurden um diesen entgegenzukommen.
...Da diese Rechnung für SME nicht recht aufging wurden Silikondämpferwanne und zusätzliches Headshellgewicht nachgeschoben.
[/quote]

Dieses ist für die Wanne FD 200 nicht zutreffend. Diese war serienmäßiger Bestandteil von Anfang an und wurde nicht nachgeschoben. Beim Gewicht bin ich mir nicht mehr sicher. Dieser Arm war dadurch ebenfalls von Anfang an als Universalarm ausgelegt.

[quote]...durch die Dämpfung in seiner Beweglichkeit gehemmt ...[/quote]

Die normale langsame Bewegung des Tonarmes wird durch den zusätzlichen Dämpfer nicht beeinflusst. Sie setzt nur schnelleren Bewegungen und Schwingungen einen entsprechenden Widerstand entgegen. Ähnlich des Dynamic Stabilizers bei Shure Systemen. Beide Systeme ergänzen/ten sich sogar.

[quote]...bietet er ein recht schwaches Bild z.B. im Vergleich mit einen Rega RB-250.
[/quote]

Na,ja. Dieses Urteil sei dir unbenommen. Ich kanns nicht nachvollziehen.

Grüße
Herbert

€dith:
Den FD 200 und das Zusatzgewicht als Gimmicks (Zu- Dreingabe von geringem Wert) zu bezeichnen hätte ich nicht gedacht.


[Beitrag von HerEVoice am 07. Jun 2009, 23:52 bearbeitet]
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