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Passive Vorstufen als Alternative!

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Analogheini
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jun 2009, 08:14
Hallo Ihr lieben Leute

Es gab hier schon Threads zu passiven Vorverstärkern. Dennoch wurde mir mitgeteilt, dass neue Erfahrungen hier gerne genommen werden. Also bitte schön, das habe ich zu dem Thema gelernt.

Ich bin nun so weit, dass ich meine bestehende Anlage so weit verbessert habe, dass ich weitaus teurerem Equipement die Luft raus lasse.

Ich habe einen Austrian Analog Audio Plattendreher mit Audio Consequent QPS Netzgerät, Morch UP-4 Precision Arm und dem Benz Glider L2. (Vorher einen Thorens TD 124 MK II mit SME 3009 Tonarm und Audio Technica AT OC 09). Dann einen wirklich hervorragenden Tuner aus den 80ern, nähmlich den Klein & Hummel FM 2002 und das Ganze an Akiven Lautsprechern von Backes & Müller, die BM Beta, ebenfalls aus den 80er Jahren. Davor hatte ich bis vor kurzem noch mein Lieblingsstück, den KRELL PAM-1 Vorverstärker. Er ist analythisch, schnell und präzise. Dann habe ich diverse Kabel probiert, bis ich bei www.audiovinyl.ch fündig wurde. Es sind handgefertigte und konfektionierte Kabel der Spitzenklasse mit Namen Marlex 1.1. Das sind die ersten Kabel in meiner Kette bei denen ich nicht das Gefühl hatte die bringen etwas, sondern die bringen deutlich hörbare Verbesserung.

Etwas aber hat mich dennoch immer gestört: Ich konnte machen was ich wollte, es war immer so etwas wie ein dünner Schleier vor meinen Betas, es fehlte mir einfach immer die absolute Direktheit. Das war speziell bei Sprache, also Radio, ich höre keine Märchenplatten mehr , ein kleiner aber dennoch; ein Wehrmutstropfen. Heute weiss ich, dass das nicht sein muss. Ich habe per Zufall einen Audio Synthesis Passion, einen passiven Vorverstärker von 1993 und ungebraucht in die Hände bekommen. Ich soll doch mal probieren. NIE IM LEBEN werde ich für diesen miesen kleinen schwarzen Kasten meinen KREll zur Seite stellen. Dachte ich....

Heim, KRELL weg, Passion in die Kette und anschmeissen den Motor. Ja, leck...... was ist denn das? Der Schleier ist definitiv verschwunden. Es war kein dicker Brokatvorhang, aber doch, ein leichtes Manko in der Direktheit und immer ein leichter Wattebeschlag. WEEEEG ist er. Absolut der Hammer. Es geht kaum mehr sauberer, direkter, dynamischer und präsenter ohne überall Silber einbauen zu müssen und Aggressivität oder übertriebene Analytik zu provozieren. Auch der durch den KRELL zwar mächtig, aber dennoch leicht übertrieben dargestellten Bass und die Präsenz der gesamten Frequenzpräsenz von ca. 20- 600 HZ ist in das richtige Verhältnisse gerückt. Es geht alles ein wenig geschmeidiger, lockerer, flüssiger und untransistioniert.

Auch hatte ich Röhrengeräte versucht, wobei mich einfach nebst dem tollen Röhrenklang dennoch die Nähe zum Klirren immer gestört hatte. Nichts konnte meinen KRELL verdrängen. Der kleine unscheinbare schwarze Kasten mit einem Umschalter der Eingänge und einem Volume-Regler hat es geschafft. Es ist ein sauberer Doppelmono- Aufbau ohne die geringste Korrektur oder Anpassung oder sonstwas. Der grösste Vorteil der Lautstärkeregelung des Passion ist wohl der, dass immer nur jeweils pro Kanal ein (1) Widerstand für die Lautstärke zuständig ist. Alle anderen werden direkt umgangen. Also kein Poti im üblichen Sinn. Es kommt aus den Lautsprechern was von der Quelle her geliefert wird. Spitzenklassen muss ich sagen. Für mich? Ende Baustelle.

Ich weiss leider nicht, wie ich hier ein Bild reinstellen kann, denn ich würde gerne die Konstruktion des Passions mal zeigen. Es geht aber über diesen Link zur Page und zum Passion http://www.audiosynthesis.co.uk/passion.htm

Wer hat hier ebenfalls Erfahrungen gesammelt? Ich muss sagen, ich bin total überrascht, aber im Nachhinein erscheint es absolut logisch: Wenn ich Wasser durch eine Röhre schicken will und Rohr, Richtung und Wassermenge passen, dann baue ich auch keine Leitbleche ein, denn die Röhre gibt den Weg vor. Ein hinkender Vergleich, ich weiss, aber logisch...

Also, freue mich auf Eure Erfahrungen mit passiven Vorverstärkern.

Beste Grüsse

Marcel


[Beitrag von Analogheini am 17. Jun 2009, 08:22 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2009, 12:42
Tag,

Marcel, schön schön - eine Differenz macht einen dann doch letztlich nicht staunend, Krell PAM1 oder Passiver Controller ('Preamp'). - Du stellst heraus, die LS liefern nunmehr als Output, was die Quelle als Input hat; das wäre doch noch die Probe: den K+H FM2002 (variabler Ausgang) ohne Zwischenglied (weder aktiv noch passiv) am aktiven LS. Oder einen CDP (variabler Ausgang) direkt an die BM Beta.

In der Tat lassen sich vorzüglich Differenzen im Prägnanzgrad der (entscheidenden) Tonhöhendefinition beobachten. Auch schon daran, dass man mit Vergnügen lauter hört. Ist es dir so mit dem Passiven Controller ergangen?

Freundlich
Albus
Analogheini
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jun 2009, 18:34
Hallo Albus

ja, ganz genau das ist mir passiert. Ich höre effektiv gerne etwas lauter, speziell Platten, denn der Klang ist unglaublich. Man hört jedes Detail ohne dass das Ohr sich schützen will.

Das gesamte Klangbild ist genauer, detailierter, klarer und dennoch sanfter. Das sind natürlich keine Quantensprünge, aber dennoch, erstaunlich. Der Passion bietet einen Direct Input, ich werde den 2002 mal so anschliessen. Allerdings höre ich über den regelbaren berieits die Einbusse über den regelbaren Output, denn ich hatte ihn am Krell bereits ausprobiert, aber gerne wieder auf den ungeregelten umgesteckt.

Ach, nebenbei; ich habe nun zum zweiten Mal einen CD Player angeschlossen. Fazit ist schon wieder weg und dort bleibt er auch. Wie beim ersten Versuch: Klingt einfach nicht.

Beste Grüsse

Marcel
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