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Problem mit Erschuetterung

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Yamchu
Neuling
#1 erstellt: 30. Jun 2009, 12:31
In meinem Zimmer liegen Holzdielen und meine Anlage steht nur auf einer Art Beistelltisch.

Laeuft jetzt jemand durch das Zimmer und es laeuft eine Schallplatte springt die Nadel, hoert sich doof an und ist bestimmt auch nicht gut fuer die Nadel und erst recht nicht fuer die Platte.

Ein an die Wand montiertes Hifi Rack kommt nicht in Frage, die Wand besteht aus Rigipsplatten.

Wie loese ich das Problem am besten?


[Beitrag von Yamchu am 30. Jun 2009, 12:32 bearbeitet]
pegasus07
Stammgast
#2 erstellt: 30. Jun 2009, 13:03
Versuch es mal mit speziellen Dämpfern, die können, wenn`s nicht allzu arg wackelt, das Problem lösen http://www.pulaudio.de/frames/frame66.htm
peacounter
Inventar
#3 erstellt: 30. Jun 2009, 13:08
nur den plattenspieler an die wand.
und das mit rigipsdübeln natürlich.
dadran kannst du sogar küchenschränke aufhängen, hält bei mir schon ein paar jahre ohne ermüdung.
den dreher auf eine glasplatte mit identischen oder etwas größeren ausmaßen als das gerät. sieht ziemlich geil aus und entkoppelt zumindest vom boden.
so hab ich lange zeit meine ganze anlage an der wand gehabt.
jedes teil einzeln und ein bischen hübsch schräg angeordnet, um von dem "hifi-turm"-design wegzukommen...
zur sicherheit würd ich aber noch zwischen die regalhalter und die glasplatte was resonanzdämpfendes packen.

grüße,

P.
Albus
Inventar
#4 erstellt: 30. Jun 2009, 13:13
Tag,

wirklich ungünstig, irgendwann wird's einen Nadelschaden geben. Du brauchst etwas ordentlich Schweres als Basis, z.B. ein Sideboard oder eine Kommode (oder: einen geeigneten Steinblock). Beides sollte die aus dem Boden kommenden Vibrationen stark dämpfen können. Sodann stellte man den Plattenspieler auf Pucks oder eine Unterlage, die weitere Dämpfung von Vibrationen und Körperschall bewirkt (Körperschall durchläuft die Objektmaterialien, ob Holz oder Metall oder Kork oder Gummi, aber je in unterschiedlicher bzw. verschiedener Weise gedämpft).

Pucks aus Elastomeren (dauerelastische Untersätzer in Scheibenform) mit nachweisbar merklicher Vibrationsdämpfung gab's vor Jahren für nicht viel Geld (achter Pack für DM 10 oder so). Gummi sollte eher weich sein, Kork kann man auch versuchen (Schleifkork im Baummarkt nachsehen, kann man sich auch zurechtschneiden). Mindestens sind Filzuntersetzer unter die Gerätefüße zu geben; der Filz so dick wie erreichbar (im Handarbeits- oder Bastelladen oder als Möbeluntersätzer für schwere Sessel)

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Jun 2009, 13:15 bearbeitet]
pegasus07
Stammgast
#5 erstellt: 30. Jun 2009, 13:21
@ peacounter : Wir haben früher gelernt, dass Glas eine akustische Katastrophe ist. Weiss man das mittlerweise besser.?? Es gibt ja die verschiedensten Philosophien zu den Materialien.!!
Yamchu
Neuling
#6 erstellt: 30. Jun 2009, 13:38
Danke schonmals,
werde morgen erstmal eine Wandkonsole nur fuer den Plattenspieler zusammenschrauben (das ich daran nicht gedacht habe )

http://img62.echo.cx/img62/2140/pdc00019ub.jpg

Aus dem Hifi Rack selbstbau Thread, die Steinplatte liegt auch fuer die Daempfung unterm PSpieler? Oder gibts dafuer noch andere Gruende ?
peacounter
Inventar
#7 erstellt: 30. Jun 2009, 13:42
@ pegasus:

recht haste... ich bin kein lauthörer, deshalb hab ich mich um die resonanzen da nicht so gekümmert, sondern wollte nur gegen erschütterungen durch tritte was tun.
auch wenn's sauteure glasracks gibt (da muß man dann natürlich die gerätefüße entkoppeln).

aber im endeffekt ist das, was ich sagen wollte ja auf fruchtbaren boden gefallen

grüße,

P.
pegasus07
Stammgast
#8 erstellt: 30. Jun 2009, 13:43
@ Yamchu
Ja, aber es sollte noch eine Steinlatte unter dem gesamten Rack liegen, besser wäre das.!!


[Beitrag von pegasus07 am 30. Jun 2009, 13:45 bearbeitet]
Albus
Inventar
#9 erstellt: 30. Jun 2009, 13:59
Tag,

mach' doch auch einmal die Klopfprobe, nicht unmöglich, dass die Pseudo-Wand als Membran reagiert (schwingt).

Freundlich
Albus
Burkie
Inventar
#10 erstellt: 01. Jul 2009, 21:25
Hallo,

um sich Erschütterungen vom Hals zu schaffen, muß man sich einen akusto-mechanischen Tiefpass basteln. Also, z.B. eine große Masse (Gewicht), auf dem der Plattenspieler steht, mit Federn großer Elastizität aufhängen oder aufständern.

Ich würde mal so probieren: Schwere Stahl- oder Steinplatte auf Gummipuffer oder halbierte Tennisbälle legen. Und darauf den Plattenspieler.

MfG
Rillenohr
Inventar
#11 erstellt: 02. Jul 2009, 07:12
Evtl. wäre auch ein Standortwechsel im Raum zu erwägen. In den Zimmerecken ist das Problem vermutlich geringer als in Zimmer- bzw. Wandmitte und in Dielenrichtung.

Das A & O ist dann ein richtig schweres und stabiles Möbel, auf dem der Spieler steht, wie schon gesagt wurde. Also eine massive Eichenkommode o.ä. mit ordentlich Bettwäsche oder Büchern drinnen, dann wachelt auch nichts.
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