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Werkneue Lautsprecher "einhören"

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Autor
Beitrag
no.body
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Aug 2006, 16:27
Hi Leute,

morgen ist es endlich soweit - meine neuen Lautsprecher kommen .
Ich habe jetzt mal eine Frage: Wenn man sich ein neues Auto kauft, muss es ja bis zu einer bestimmtem KM-Anzahl eingefahren werden. Ist das bei Lautsprechern auch so, dass sie quasi eingehört werden müssen? Falls das der Fall ist, wie mache ich das oder womit (welche Musik)und wie lange muss das gemacht werden?

Es ist ein Paar Canton Ergo RC-L inkl. CU!

Lieben Gruß,
Panther
Inventar
#2 erstellt: 20. Aug 2006, 18:44
Hi no.body,

richtig ist, dass Du garnicht drumherum kommst, Deine Lautsprecher einzuhören bzw. einzuspielen. Das geht nämlichg völlig von alleine, während Du Musik hörst.

Die TSP der Chassis verändern sich in den ersten (man sagt bis zu 100) Stunden leicht, was sich klanglich in Nuancen äußert. Dieser Effekt ist kein Voodoo, sondern schlicht und einfach materialtechnisch bedingt. Die Gummisicken werden eben durch die Bewegung etwas weicher.

Du musst das aber nicht mit spezieller Musik oder so machen. Höre einfach ganz normal Musik, wie Du es magst. Der Rest geschieht ganz von alleine.

Viele Grüße & viel Vergnügen mit den RC-L

Panther
tv-paule
Inventar
#3 erstellt: 20. Aug 2006, 18:52

Panther schrieb:

Du musst das aber nicht mit spezieller Musik oder so machen. Höre einfach ganz normal Musik, wie Du es magst. Der Rest geschieht ganz von alleine.


Hi,

sollte man dabei auch die Lautstärke beachten ?
Oder ist sie ohne Bedeutung ?

Gruss
Paule
Panther
Inventar
#4 erstellt: 20. Aug 2006, 18:58

tv-paule schrieb:
sollte man dabei auch die Lautstärke beachten ?

Huhu nochmal,

das natürlich schon. Wobei das gleichermaßen für den eingespielten Zustand gilt. Wenn die LS überlastet werden, verzerren sie sowohl im Neuzustand, als auch gut eingespielt. Wo die Grenze ist, musst Du stets selbst (am Klang) entscheiden.

Die RC-L können allerdings derart Pegel, dass die Grenze in einem normalen Wohnraum eher vom eigenen Gehör oder von den Nachbarn gesetzt werden dürfte...

Grüße

Panther
Ohrgasmus
Stammgast
#5 erstellt: 20. Aug 2006, 19:00
Fuer besonders Eilige empfielt sich auch, den tuner auf rauschen zu stellen und konstant (z.B. ueber Nacht) laufen zu lassen. Das geht auch bei ganz geringer Lautstaerke, hauptsache Strom fliesst...
tv-paule
Inventar
#6 erstellt: 20. Aug 2006, 19:06

Panther schrieb:

tv-paule schrieb:
sollte man dabei auch die Lautstärke beachten ?

Huhu nochmal,

das natürlich schon. Wobei das gleichermaßen für den eingespielten Zustand gilt. Wenn die LS überlastet werden, verzerren sie sowohl im Neuzustand, als auch gut eingespielt. Wo die Grenze ist, musst Du stets selbst (am Klang) entscheiden


Hallo,

das war mir natürlich klar!
Nein, ich meinte gibt es gewisse "Empfehlungspegel" - also eine Einspielphase eher mit leiseren Tönen, oder mit Lautstärkewechselnden Phasen.

Beispielsweise ist es drüben bei den Kopfhörern so, dass diese teils ein recht hohes Mass an Einspielzeit brauchen, teils 200h ! Und dort sollte man eher mit niedrigeren Pegeln beim Einspielen arbeiten - selbst "Durchlaufenlassen am Tuner" bei niedrigen Pegel und wechselneden Tonfolgen tut dem KH gut.

Wollte eben nur wissen, ob`s beim grossen LS ähnliche Prämissen gibt !

Also besten Dank !

mit Gruss
Paule
tv-paule
Inventar
#7 erstellt: 20. Aug 2006, 19:09

Ohrgasmus schrieb:
Fuer besonders Eilige empfielt sich auch, den tuner auf rauschen zu stellen und konstant (z.B. ueber Nacht) laufen zu lassen. Das geht auch bei ganz geringer Lautstaerke, hauptsache Strom fliesst...


Jup,
jetzt haste mir meine Antwort aber weggestohlen - sollte eben schneller tippen !!

mit Gruss
Paule
armindercherusker
Inventar
#8 erstellt: 20. Aug 2006, 19:14

Ohrgasmus schrieb:
Fuer besonders Eilige empfielt sich auch, den tuner auf rauschen zu stellen und konstant (z.B. ueber Nacht) laufen zu lassen. Das geht auch bei ganz geringer Lautstaerke, hauptsache Strom fliesst...


. . . das halte ich aber für ein Gerücht ( weil technisch nicht nachvollziehbar ! )


Tatsache ist, daß ( abhängig vom Aufbau / abhängig vom Hersteller ) die mechanisch bewegten Teile eine gewisse Leichtgängigkeit erreichen müssen.

Das geschieht aber nicht mit dem "rosa Rauschen", sondern mit möglichst dynamischer Musik ( weil in erster Linie die Baßchassis sich "eingewöhnen" müssen an die Auslenkungen).

Also : nicht der Stromfluß ist wichtig, sondern die Auslenkungen der Membrane.
superfranz
Gesperrt
#9 erstellt: 20. Aug 2006, 19:21

Panther schrieb:
Hi no.body,

richtig ist, dass Du garnicht drumherum kommst, Deine Lautsprecher einzuhören bzw. einzuspielen. Das geht nämlichg völlig von alleine, während Du Musik hörst.

Die TSP der Chassis verändern sich in den ersten (man sagt bis zu 100) Stunden leicht, was sich klanglich in Nuancen äußert. Dieser Effekt ist kein Voodoo, sondern schlicht und einfach materialtechnisch bedingt. Die Gummisicken werden eben durch die Bewegung etwas weicher.

Du musst das aber nicht mit spezieller Musik oder so machen. Höre einfach ganz normal Musik, wie Du es magst. Der Rest geschieht ganz von alleine.

Viele Grüße & viel Vergnügen mit den RC-L

Panther



Hallo ,
ich glaube wir sind uns einig , dass das mit der Einspielphase eher Hokuspokus ist

...sonst müsste eine Box mit harter Einspannung ,viel länger weichgespielt werden

...den Herstellern ist das natütlich recht , ...ihre Kunden sensibilisieren sich mit ihren Produkten ( und schon fängt die Spinnerei an )

... man mußte dann eigentlich jedes Chassis vor Einbau weichspielen , dann einbauen , dann messen , dann die Weiche bauen ...und , und , und ...

...Qe ist für die Auslenkung verantwortlich und nicht Qm

franzl
armindercherusker
Inventar
#10 erstellt: 20. Aug 2006, 19:26

superfranz schrieb:
Hallo ,
ich glaube wir sind uns einig , dass das mit der Einspielphase eher Hokuspokus ist

...sonst müsste eine Box mit harter Einspannung ,viel länger weichgespielt werden


Jawoll - genau das ist es !

Dynaudio z.B. hat eine relativ harte Aufhängung, welche entsprechend eingespielt werden muß.

Ansonsten gebe ich Dir aber Recht - es liegt viel am eigenen "Einhören" ; sprich : am Gewöhnen an den spezifischen Klang.
superfranz
Gesperrt
#11 erstellt: 20. Aug 2006, 19:34

armindercherusker schrieb:

superfranz schrieb:
Hallo ,
ich glaube wir sind uns einig , dass das mit der Einspielphase eher Hokuspokus ist

...sonst müsste eine Box mit harter Einspannung ,viel länger weichgespielt werden


Jawoll - genau das ist es !

Dynaudio z.B. hat eine relativ harte Aufhängung, welche entsprechend eingespielt werden muß.

Ansonsten gebe ich Dir aber Recht - es liegt viel am eigenen "Einhören" ; sprich : am Gewöhnen an den spezifischen Klang.


Jau !!

Dynaudio die besitzen ja auch einen F I Antrieb ( innenliegender Magnet mit 75 mm ! Antrieb ), der lässt wohl keinen Tiefbass zu ( es soll ja auch Subs geben , die Standortbezogen überlegen sind ), aber den Rest beherrschen sie umso besser , wenns die Hörbedingungen zulassen ( wer keine Rennstrecke hat , der braucht auch keinen Rennwagen ).

franzl
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 20. Aug 2006, 19:40

superfranz schrieb:
Jau !!

Dynaudio die besitzen ja auch einen F I Antrieb ( innenliegender Magnet mit 75 mm ! Antrieb ), der lässt wohl keinen Tiefbass zu ( es soll ja auch Subs geben , die Standortbezogen überlegen sind ), aber den Rest beherrschen sie umso besser , wenns die Hörbedingungen zulassen ( wer keine Rennstrecke hat , der braucht auch keinen Rennwagen ).

franzl


Das verstehe ich irgendwie nicht :

- warum lassen die keinen Tiefbass zu ? ( wegen der harten Aufhängung ? )

- wer keine Rennstrecke hat , der braucht auch keinen Rennwagen ? ( nicht dynamisch genug? )
superfranz
Gesperrt
#13 erstellt: 20. Aug 2006, 20:00

armindercherusker schrieb:

superfranz schrieb:
Jau !!

Dynaudio die besitzen ja auch einen F I Antrieb ( innenliegender Magnet mit 75 mm ! Antrieb ), der lässt wohl keinen Tiefbass zu ( es soll ja auch Subs geben , die Standortbezogen überlegen sind ), aber den Rest beherrschen sie umso besser , wenns die Hörbedingungen zulassen ( wer keine Rennstrecke hat , der braucht auch keinen Rennwagen ).

franzl


Das verstehe ich irgendwie nicht :

- warum lassen die keinen Tiefbass zu ? ( wegen der harten Aufhängung ? )

- wer keine Rennstrecke hat , der braucht auch keinen Rennwagen ? ( nicht dynamisch genug? )



Hallo ,

soll bedeuten , wer keine guten Hörbedingungen hat ( ist Rennstrecke ), der braucht auch keinen Rennwagen ( ist überproportional teure Lautsprecher ) .

...ja, ein überaus starker Antrieb ist nicht tiefbassfördernd , es sei denn ,man erhöhe die bewegte Masse , das wiedrum frisst Wirkungsgrad und Impulstreue .

...ich nenne sowas Vernunfts-HiFi , ...wir hören in 6 Begrenzungsflächen , ...besser Energie kontollieren , als sie später wieder teuer zu vernichten ( siehe Akustik , Absorber , Raum - Moden )

franzl
Ohrgasmus
Stammgast
#14 erstellt: 22. Aug 2006, 15:56

superfranz schrieb:

ich glaube wir sind uns einig , dass das mit der Einspielphase eher Hokuspokus ist


noe...nich einig
armindercherusker
Inventar
#15 erstellt: 22. Aug 2006, 16:02
Aber ich bin in dieser Sache ganz meiner Meinung !

( . . . ach ja : siehe oben )
usmu
Stammgast
#16 erstellt: 23. Aug 2006, 09:47

Ohrgasmus schrieb:
...Das geht auch bei ganz geringer Lautstaerke, hauptsache Strom fliesst...


Korrekt.
Durch den Stromfluss erwärmt sich die Schwingspule und dehnt sich aus. Dadurch resultiert ein kleinerer Luftspalt zwischen Spule und Magnet.
Durch den erhöhten magnetischen Fluss wird der Klang vor allem im Bassbereich dynamischer und differenzierter.
Ich persönlich höre niemals Musik ohne die Lautsprecher mindestens 30 Min vorher mit braunem Rauschen auf optimale Betriebstemperatur zu bringen.
armindercherusker
Inventar
#17 erstellt: 23. Aug 2006, 19:57

usmu schrieb:

Ohrgasmus schrieb:
...Das geht auch bei ganz geringer Lautstaerke, hauptsache Strom fliesst...


Korrekt.
...
Ich persönlich höre niemals Musik ohne die Lautsprecher mindestens 30 Min vorher mit braunem Rauschen auf optimale Betriebstemperatur zu bringen.


. . . die 30 Minuten sehe ich als verlorene Zeit an.

Oder funktioniert´s auch mit weißem oder rosa Rauschen ?

Empfindest Du es wirklich so, daß sich der Klang in den 30 Minuten kontinuierlich so stark verbessert, daß erst dann der Musikgenuß einsetzt ?

ImO gehört dieses in die Vodoo - Ecke


Gruß
Friedensreich
Inventar
#18 erstellt: 23. Aug 2006, 23:56

usmu schrieb:

Ich persönlich höre niemals Musik ohne die Lautsprecher mindestens 30 Min vorher mit braunem Rauschen auf optimale Betriebstemperatur zu bringen.


Was es alles gibt....

Ich liebe dieses Forum, fuer solche Aussagen!

Jeder soll natuerlich nach eigener Fasson gluecklich werden!
WhyLee
Stammgast
#19 erstellt: 24. Aug 2006, 22:17
Braunes Rauschen, oh welch Feinheit. Erinnert mich an den braunen Ton den Cartman in Southpark entdeckt hat, wirklich grandios.

Aber mal im Ernst: Ein Lautsprecher (zumindest ein passiver) besteht neben den Chassis auch aus eine Frequenzweiche. Wenn man sich ein Paar mit Preis über 5000 Euro leisten kann, dann wird man hoffentlich Folienkondensatoren in der Frequenzweiche drin haben.
Bei 'günstigeren' Lautsprechern sind aber immer Elektrolytkondensatoren in der Frequenzweiche und diese brauchen auch eine gewisse Einspielzeit um zur Höchstform aufzulaufen. Weiters verändern sich auch bei den Chassis die Parameter in den ersten Stunden noch signifikant. Soweit ich mich erinnere hat die Hobby-Hifi-Zeitschrift mal geschrieben, daß sie die Chassis vor den Messungen einen Tag einspielen (vermutlich auch mit einem Rauschen), weil sich erst nach dieser Einspielphase die Thiele-Small-Parameter nicht mehr signifikant ändern und erst damit signifikante Messergebnisse möglich sind. ==> Also Einspielphase muß sein, wobei ich auch der Meinung bin, daß das Material nicht so die ganz große Rolle spielen wird. Ausgewogen sollte es aber schon sein, da bei reinem Bass-Boom-Boom der Hcohtonzweig verständlicherweise nicht eingespielt wird. Darum ist die Empfehlung mit dem Rauschen ein sinnvolle, wenn auch nicht unbedingt notwendig.
C.U.,
WhyLee.
armindercherusker
Inventar
#20 erstellt: 25. Aug 2006, 04:38

WhyLee schrieb:
...Elektrolytkondensatoren in der Frequenzweiche und diese brauchen auch eine gewisse Einspielzeit um zur Höchstform aufzulaufen...

Warum?
Kannst Du mir das ( technisch ) erklären ?
Ich weiß lediglich, daß sich die Kapazität von Elkos über die Jahre hinweg ändern ( verringern ) kann, weil das Elektrolyt sich
( vorwiegend bei hohen Temperaturen ) verflüchtigen kann.

Dank und Gruß
Earl_Grey
Inventar
#21 erstellt: 25. Aug 2006, 05:15
Mir stellt sich da doch gleich die Frage, wann wäre denn ein LS unter diesen Bedingungen dann überhaupt so weit, um z.B. sinnvoll einen Frequenzgang zu messen?

Ich weiß nicht, wer das Gerücht mit den weicher werdenden Gummisicken in die Welt gesetzt hat - Die bestehen doch nicht aus Kinderknete!

Sie werden eventuell mit der Zeit poröser (Alterungseffekt, o.k.) oder verändern in Abhängigkeit von der Temperatur ihre Verformbarkeit. Die durch die Chassis-Bewegung verursachte Temperaturerhöhung ist diesbezüglich aber (in der Regel ) vernachlässigbar.

Ach ja: Der ständig angebrachte Auto-Vergleich ist IMOunangebracht. Das Einfahren eines Autos hat (wenn es heutzutage überhaupt noch erforderlich ist) andere Gründe (Verteilung von Schmierstoffen, "Feinschliff" mechanisch aneinanderreibender Bauteile, Entfernung des "Schleifstaubes" durch frühzeitigen Schmierstoffwechsel, ...) - Wann habt Ihr Euren letzten Ölwechsel am LS gemacht?
usmu
Stammgast
#22 erstellt: 25. Aug 2006, 06:38

Earl_Grey schrieb:
...Wann habt Ihr Euren letzten Ölwechsel am LS gemacht? ;)


Bei älteren Ölpapierkondensatoren, die noch Di-Benzo-Dioxin enthalten können, kann dies durchaus sinnvoll sein.

Wenn so ein Ding im Wohnzimmer platzt zieht man am besten aus.
Earl_Grey
Inventar
#23 erstellt: 25. Aug 2006, 07:25
@usmu:
Toni78
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 25. Aug 2006, 09:55
Canton selbst sagt das die Lautsprecher eine gewisse Einspielzeit haben, wo sich die Gummisicken "weich" laufen. Also glaub ich das auch. Ich meine auch eine minimale Änderung festgestellt zu haben (könnte auch psychoakustischer Natur sein). Jedenfalls hatte sich der Klang insbesondere bei leisen Lautstärken positiv verändert. Sie klingen nun voller. Ist zumindest mal mein Eindruck...
usmu
Stammgast
#25 erstellt: 25. Aug 2006, 10:26
Canton selbst sagt das die Lautsprecher eine gewisse Einspielzeit haben, wo sich die Gummisicken "weich" laufen.

Besser bekannt als Placebo-akustischer Effekt, der Enttäuschungen, Reklamationen und Aufwand beim Händler im Keim erstickt.

Neu aus dem Karton ausgepackte Bässe sind genauso hart oder weich wie welche, die vor 14 Tage eingebaut wurden und gelaufen sind. Nebeneinader gestellt klingen sie, oh Wunder, gleich...ähem...räusper zum verwechseln ähnlich.
armindercherusker
Inventar
#26 erstellt: 25. Aug 2006, 10:36

@usmu
. . . dann war Dein vor-vorheriger Beitrag - braunes Rauschen - also tatsächlich der ironischen Ecke zuzuordnen.

Aber ich bitte zu bedenken :

Außer der Sicke gibt es noch die "innere Aufhängung" der Membran
( keine Ahnung, wie die heißt und ob auch andere Hersteller diese so ausführt wie Dynaudio ).

Und zumindest bei den Dynaudio´s verändert sich das Tieftonverhalten mit der Zeit.
Bei den (zu) viel gelobten Jamo´s habe ich das hingegen nicht feststellen können.


Gruß
Earl_Grey
Inventar
#27 erstellt: 25. Aug 2006, 11:19
@Hermann ( ;)):
Ich bezweifle auf's Äußerste, dass irgendjemand unter 10 LS die 9 fabrikneuen von dem einen "eingespielten" LS unterscheiden kann ... (Kasten Bier?)

Ich habe ja auch Dynaudios: Ich kann Dir absolut bestätigen, bei denen verändert sich das Tieftonverhalten mit der Zeit. Aber IMO nicht nur das Tieftonverhalten, auch in den Mitten und Höhen tut sich was:
z.B. Nachts klingt jeder Frequenzbereich viel klarer und präziser ...

Das was usmu zum Canton-Beispiel gesagt hat gilt meiner Meinung nach für alle Hersteller (und damit in unserem Fall für dänische im speziellen ).

Aber eigentlich ist das doch völlig egal:
Hört von Anfang an mit Euren Neuerwerbungen was Euch gefällt (z.B. Rosa Rauschen ) und wer nach einer gewissen Zeit meint "Wow, die klingen jetzt ja viel besser!" kann sich doch nur freuen ...
usmu
Stammgast
#28 erstellt: 25. Aug 2006, 11:29
Der Glaube vermag bereits Berge zu versetzen.
Die Macht des Aberglaubens aber ist unbeschreiblich.
Besonders, wenn man die neuen LS-Kabel für 1900,-- € testet.
Am besten trinkt man beim Einrauschen einen Bachblütentee.

Da die Membrane auf zwei schwingende Gasvolumen wirkt (in- und außerhalb der Box)können wohl nur die Chaosforscher oder die Voodoo Priester eine verbindliche Aussage über die Ursache der Klangveränderung machen.

Ein Hörsturz wäre natürlich auch eine Ursache.

Herr Bob Dylan (65) hat z.B. kürzlich verlauten lassen, dass seit 25 Jahren keine gut klingende Platte mehr erschienen ist.
Ob das daran liegt, dass er ständig die Eigenen hört oder seine fo unter 9kHz abgesunken ist wurde leider nicht berichtet. Zumindest weiß ich jetzt, warum er nie den Ton getroffen hat.


[Beitrag von usmu am 25. Aug 2006, 11:48 bearbeitet]
superfranz
Gesperrt
#29 erstellt: 25. Aug 2006, 12:00
Würde die Zentrierspinne und die Membraneinspannung mit der Zeit immer weicher , dann würde das einen immer fortwährenden Bassverlust bedeuten !

... das EINSPIELEN ! , ...das könnte man auch wortwörtlich nehmen ...gelle !

franzl
armindercherusker
Inventar
#30 erstellt: 25. Aug 2006, 12:07

Earl_Grey schrieb:
Ich habe ja auch Dynaudios: Ich kann Dir absolut bestätigen, bei denen verändert sich das Tieftonverhalten mit der Zeit. ...


Hier weiß ich nicht, ob Du es so meinst wie geschrieben ?


Earl_Grey schrieb:
Aber IMO nicht nur das Tieftonverhalten, auch in den Mitten und Höhen tut sich was:
z.B. Nachts klingt jeder Frequenzbereich viel klarer und präziser ...


Hier hingegen springt mich die Ironie direkt an !


Gruß

Armin ( und wer ist Hermann ? )
eltom
Inventar
#31 erstellt: 25. Aug 2006, 12:09
Äh... aber ist es nicht so, dass Lautsprecher ja eben auch mechanische Teile enthalten, die sich "irgendwie" einlaufen oder einspielen müssen (insofern vielleicht doch ähnlich wie beim Auto)? Ich glaube schon, dass meine LS am Anfang nicht ganz so gut geklungen haben wie nach etlichen Hörsessions (und wenns ein Placeboeffekt war, von mir aus...).

Gruß,
Thomas
armindercherusker
Inventar
#32 erstellt: 25. Aug 2006, 12:16

superfranz schrieb:
Würde die Zentrierspinne und die Membraneinspannung mit der Zeit immer weicher , dann würde das einen immer fortwährenden Bassverlust bedeuten !


So würd´ ich´s nicht ausdrücken. Es ist ein Prozeß, der sich nach relativ kurzer Zeit nicht weiter entwickelt.

Aber werkneu klingt der Baß "knochentrocken" und danach "etwas weicher oder voller".

Das hab´ich ( oder mein Trommelfell ) wirklich festgestellt.

Ansonsten muß ich davon ausgehen, daß meine Trommelfell-Aufhängung sich just in dem Zeitraum verändert hat . . .

vielleicht ist ja jemand hier Mediziner und kann mir das erläutern ?
Toni78
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 25. Aug 2006, 12:21

armindercherusker schrieb:
Ansonsten muß ich davon ausgehen, daß meine Trommelfell-Aufhängung sich just in dem Zeitraum verändert hat . . .

vielleicht ist ja jemand hier Mediziner und kann mir das erläutern ? ;)


Habe die gleiche Feststellung gemacht!

Vielleicht müssen sich nicht die Lautsprecher, sondern die Ohren einspielen
Earl_Grey
Inventar
#34 erstellt: 25. Aug 2006, 12:22

armindercherusker schrieb:
Hier weiß ich nicht, ob Du es so meinst wie geschrieben ?

Da war ich augenscheinlich ein bißchen sparsam mit den Smileys ...

Hier hingegen springt mich die Ironie direkt an!

... während sie hier ja anscheinend ohnehin nicht nötig waren.

( und wer ist Hermann ? )

Arminius = Hermann, Sohn des Segimer und Bruder des Flavus - Mehr?


eltom schrieb:
...(und wenns ein Placeboeffekt war, von mir aus...)



Ach ja: Verstärker können durchaus eine gewisse "Warmlaufphase" brauchen (dann aber nach jedem Einschalten!) - insbesondere Röhren (Hatten wir schon 'mal in einem Thread wo's um's Warmspielen ging - Ich glaub' der war von kptools und hieß irgendwie "Gibt es überhaupt sinnvolles HiFi-Tuning?").
armindercherusker
Inventar
#35 erstellt: 25. Aug 2006, 12:25

Earl_Grey schrieb:
Arminius = Hermann, Sohn des Segimer und Bruder des Flavus - Mehr?


. . . ist mir hinlänglich bekannt - legte nur Wert auf die Feststellung, daß ich mehr arminius als Hermann in mir habe . . .
kempi
Inventar
#36 erstellt: 25. Aug 2006, 12:31
Natürlich muss man Lautsprecher einhören!
I.d.R. hat man sie vor dem Kauf im Hifi-Laden gehört, jetzt stehen sie im Wohnzimmer, indem die Akustik eine andere ist, in dem nicht noch 40 andere Lautsprecher mitschwingen, indem nicht noch andere Kunden im Hintergrund beraten werden etc.
Zuhause erst hat man die Konzentration und nach dem Anschließen und Rumschieben beginnt eben das "Einhören", das nichts anderes als ein "Gewöhnen an den neuen Klang" darstellt.
eltom
Inventar
#37 erstellt: 25. Aug 2006, 12:48
Auf die Gefahr hin, dass ich hier gesteinigt werde

Gibt's dazu irgendwelche "Beweise", dass LS nicht eingehört werden müssen? Irgendwelche Schwingungsdiagramme oder was weiß ich?

Bin nur ein Skeptiker, traue weder mir noch Euch...
Im Kabelklangvoodoo haben mich zumindest die Blindtests bisher überzeugt, und die Frage wäre halt, ob man hier auch ähnliche Beweise hat erbringen können.

Gruß, Thomas
kempi
Inventar
#38 erstellt: 25. Aug 2006, 12:53

eltom schrieb:
Auf die Gefahr hin, dass ich hier gesteinigt werde

Gibt's dazu irgendwelche "Beweise", dass LS nicht eingehört werden müssen? Irgendwelche Schwingungsdiagramme oder was weiß ich?

Bin nur ein Skeptiker, traue weder mir noch Euch...
Im Kabelklangvoodoo haben mich zumindest die Blindtests bisher überzeugt, und die Frage wäre halt, ob man hier auch ähnliche Beweise hat erbringen können.

Gruß, Thomas


Die gibt es wohl genauso wenig wie die Beweise, dass Lautsprecher doch eingehört werden müssen.
Für einen eventuellen Blindtest stelle ich meine Ohren zur Verfügung. Gehe aber davon aus, das der nicht stattfindet, da er viel zu teuer wäre. Also bleibt das Ganze ein Voodoo-Thema.
armindercherusker
Inventar
#39 erstellt: 25. Aug 2006, 12:57
Hüüülfeeee !!!

Wir drehen uns im Kreis.

Daher ziehe ich mich aus diesem Thread ( vorerst ) zurück mit den Worten :


Auch zu diesem Thema bin ich voll und ganz meiner Meinung.

Und die akzeptiere ich sogar !



Viel Spaß noch !
eltom
Inventar
#40 erstellt: 25. Aug 2006, 13:01

armindercherusker schrieb:
Hüüülfeeee !!!

Wir drehen uns im Kreis.


Sorry, das wollte ich doch gar nicht! KOMMM ZURÜÜÜÜÜCK!
usmu
Stammgast
#41 erstellt: 25. Aug 2006, 13:19

eltom schrieb:

Gibt's dazu irgendwelche "Beweise", dass LS nicht eingehört werden müssen?


Suche verzweifelt einen Aufdruck à la shake well before using oder die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums auf meinen Chassis....
Toni78
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 25. Aug 2006, 13:26

usmu schrieb:

eltom schrieb:

Gibt's dazu irgendwelche "Beweise", dass LS nicht eingehört werden müssen?


Suche verzweifelt einen Aufdruck à la shake well before using oder die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums auf meinen Chassis....


Lieber usmu,

anfangs fand ich Deine Beiträge wirklich noch witzig, hast nen guten Humor, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, Du willst die Leute hier nur verarschen. Wirklich hilfreiche Antworten hast Du bisher kaum gegeben, sondern nur flapsige, ironische Bemerkungen. Das Thema wird hier durchaus mit einer gewissen Ernsthaftigkeit diskutiert, wenn Du nix "produktives" zu sagen hast, dann halte Dich doch einfach mal ein wenig zurück!

Oder verleihe anderen Threads mit Deinen feingeistigen Bemerkungen eine Prise Humor
usmu
Stammgast
#43 erstellt: 25. Aug 2006, 14:11
Sorry.
Ich dachte das wäre hier ein Thread über neuzeitliche Interpretation von Andersens Des Kaisers neue Kleider.
Earl_Grey
Inventar
#44 erstellt: 25. Aug 2006, 14:14
Also gehen wir es noch einmal analytisch an:
Einspielen ist erforderlich / soll erforderlich sein wegen
a) Mechanik / Beweglicher Teile:
- Sicken
- Zentrierspinne
b) Elektronischer Bauteile:
- Spulen
- Kondensatoren
- Widerstände

Ist die Auflistung erst einmal komplett?

b) würde ich aber erst einmal ausklammern wollen weil wir in einer Diskussion dann vermutlich nicht weit kommen werden .

-> Ihr seid dran!

(@toni78: So schlimm fand ich die Beiträge von usmu bisher auch wieder nicht)
usmu
Stammgast
#45 erstellt: 25. Aug 2006, 14:40
Da der Vergleich mit dem Auto-Einfahren hinkt extra für Toni was konstruktives :

Alle Musiker auf der Welt sind sich einig, dass ihre (akustischen) Instrumente besser klingen, wenn sie eingespielt sind.

Suche gerade nach einem akustischen Instrument mit Gummi- /Hartsicke oder Zentrierspinne...grübel..


[Beitrag von usmu am 25. Aug 2006, 14:44 bearbeitet]
Ohrgasmus
Stammgast
#46 erstellt: 25. Aug 2006, 14:44
Haengt das bei Instrumenten nicht vom Typ ab? (Holz/Blech/Blass/Zupf usw)
Toni78
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 25. Aug 2006, 15:17

usmu schrieb:
Da der Vergleich mit dem Auto-Einfahren hinkt extra für Toni was konstruktives :

Alle Musiker auf der Welt sind sich einig, dass ihre (akustischen) Instrumente besser klingen, wenn sie eingespielt sind.

Suche gerade nach einem akustischen Instrument mit Gummi- /Hartsicke oder Zentrierspinne...grübel..


Danke, warum bist Du so gut zu mir!

Also in gewisser Hinsicht ist doch jeder Lautsprecher auch ein Instrument oder?

Ich glaube wirklich nicht an Wunder, und meinen AVR brauch ich nicht warmlaufen zu lassen, das wird er im Betrieb eh recht schnell (heisst das das er einen besonders guten Klang hat? ).

Aber ich könnte schwören das (ich mir einbilde, das...)meine Lautsprecher zunehmend wärmer wurden vom Klang bei leisen Lautstärken.

Vielleicht gibts auch Hersteller die jeden Lautsprecher vor Auslieferung auf Herz und Nieren prüfen und so die Sicken schon eingefahren sind.

Naja wie auch immer, hier gehts höchstens um Nuancen, kein Lautsprecher wird nach ein paar Tagen einen völlig anderen Klangcharakter bekommen.

Vielleicht ist es tatsächlich nur Einbildung
armindercherusker
Inventar
#48 erstellt: 25. Aug 2006, 15:20
Bei den verschiedenen Instrumenten gibt´s verschiedene Dinge :

- Holz arbeitet ( verändert sich anfangs u.U. sehr, wenn nicht gut "abgelagert" )

- bei Holzflöten gibt´s "Kork"dichtungen, welche feuchtigkeitsabhängig sind

- Saiten sind auch keine Materialien "aus einem Guß"


Mehr kommentiere ich jetzt nicht !
usmu
Stammgast
#49 erstellt: 25. Aug 2006, 15:47
Mag auch sein, dass sich die Musiker irren.

Es gibt einen Menschen, der eine Geige aus GFK (?) konstruiert hat.
Mit diesem wurde eine eine Geigerin (Stradivari),
und ein Geigenbaumeister mit seiner Geigen eingeladen.

Jeder von den dreien sollte die Instrumente am Klang blind erkennen / unterscheiden.

Ergebnis war, dass nur der Geigenbaumeister ein Intrument (das Seine) erkannt hatte.
Ohrgasmus
Stammgast
#50 erstellt: 25. Aug 2006, 15:54
Das erinnert aber jetzt ein wenig an die Spinne in der Yucca-Palme
cloude
Stammgast
#51 erstellt: 25. Aug 2006, 16:18
Hi,
ich habe letztes Jahr ein Paar Bayma 8 AG/N (20cm Breitbänder) gekauft Die mussten sich erstmal einige Zeit einspielen. Neu waren gar keine Höhen und Bässe vorhanden.
Wirklich grauenvoll. Musik hören ging echt nicht! Nach einigen Tagen Einspielzeit hören sie sich erstaunlich gut an. Ein riesiger Unterschied, keine Nuancen.
Gut, die Baymas sind billig Teile für 35 Euro das Stück, da wird der Hersteller bestimmt nicht selbst einspielen.
Höherwertige LS sind meist schon im Werk ein paar Tage eingespielt worden.

Fazit:
Eine gewisse Einspielzeit brauchen LS meiner Meinung wirklich. Manche mehr, manche weniger!
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