ATM Modul auch für "nicht-nubert" Boxen ?

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Standalone
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Mrz 2008, 18:26
Hallo,

ich bin die letzten tage noch ein wenig auf der nubert seite herumgesurft, dabei ist mir das ATM Modul aufgefallen, was ja eine recht sinnvolle Sache ist.
Nun ist meine Frage gibt es so ein Modul auch für Boxen von anderen Herstellern ( im speziellen für B&W Boxen ) und macht es da überhaupt Sinn ?
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 06. Mrz 2008, 20:51
Hallo!

Die Module sind auf die entsprechenden Nubert-LS abgestimmt. Kompatibilitäten mit LS anderer Hersteller wären rein zufälliger Natur - sind aber nicht auszuschließen.
Mario_BS
Stammgast
#3 erstellt: 06. Mrz 2008, 21:50
Hallo,

bestell Dir doch das Modul und teste es aus ...
Wenn es nichts bringt, sendest Du es einfach zurück.
Ein Feeback hier wäre dann schön.

Gruß
Mario
Mr-Bob
Stammgast
#4 erstellt: 07. Mrz 2008, 05:21
Die gleiche Frage habe ich mich auch mal gefragt. Das ATM Modul ist doch nur ein EQ der die Tiefen anhebt, da müsste man ja nur gucken, welche NuBert Box einen ähnlichen Tiefgang hat wie die eigenen Boxen. (?!)

Radiologe
Inventar
#5 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:00

da müsste man ja nur gucken, welche NuBert Box einen ähnlichen Tiefgang hat wie die eigenen Boxen. (?!)


Hallo,
nein,das reicht zur Beurteilung ob es passt noch lange nicht aus.


Gruß Markus
kallix
Stammgast
#6 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:04
hallo
ich habe ein modul für meine canton ref.7 - hatte mir das passende von nubert empfehlen lassen - ich würde die direkt befragen.
gruss
kalli
Argon50
Inventar
#7 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:05
Hallo!

Die Module sind speziell auf die jeweilige Nubert Box abgestimmt. Jede Box hat auch ihr eigenes Modul.

Auf www.nubert.de kann man sich die genauen Bedinungsanleitungen und Funktionsbeschreibungen der Module runterladen.

Die Module sind deutlich mehr als nur "Bass-Anheber".


Grüße,
Argon



P.S.
Eine Anfrage bei Nubert, ob es für bestimmte "fremde" Lautsprecher ein zufällig passendes Modul gibt, ist aber sicher eine gute Idee. Die Kundenbetreuung ist dort sehr freundlich und vor allem kompetent!


[Beitrag von Argon50 am 07. Mrz 2008, 16:07 bearbeitet]
kallix
Stammgast
#8 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:08

Argon50 schrieb:
Hallo!

Die Module sind speziell auf die jeweilige Nubert Box abgestimmt. Jede Box hat auch ihr eigenes Modul.

Auf www.nubert.de kann man sich die genauen Bedinungsanleitungen und Funktionsbeschreibungen der Module runterladen.

Die Module sind deutlich mehr als nur "Bass-Anheber".


Grüße,
Argon

:prost


Genau

ich nutze bei manchen aufnahmen den höhenregler - das ist besser als am verstärker !
kalli
Standalone
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:12
@kalix:

Was sind deine Erfahrungen ? Hat sich der Klang merklich verbessert ?

Ich habe mal die Beschreibung auf Nubert genau studiert und wenn ich das recht verstanden habe, funktioniert das Modul bei den kleinen Nubert boxen auch nur, weil diese so starr verstrebt sind ?

Im Prinzip wäre es doch aber nicht falsch ein Gerät zu bauen mit dem man die tiefen frequenzen noch einmal verstärken kann um so ein volleres Basspotential ausschöpfen zu können ? Das mein ich jetzt unabhängig vom Hersteller oder sonstigem sondern für alle Boxen.
kallix
Stammgast
#10 erstellt: 07. Mrz 2008, 16:21
also

mit zugeschaltetem modul hat man in der 0 stellung eine leichte loudnessfunktion - gerade beim leisen hören sehr angenehm, oder bei älteren bassarmen aufnahmen. bei sehr guten cds oder sacds schalte ich auch gerne am amp auf direkt und damit das modul aus. meine cantöner sind sehr neutral und manche opern/oratorien aufnahmen erfordern deshalb eine rücknahme der höhen - ich hätte viel geld gespart wenn ich gleich das modul gekauft hätte statt "warm" klingender (?) kabel oder dem umbau des cd spielers. ich möchte es nicht missen.
kalli
mainms
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Okt 2008, 21:19
Hallo Forum,
wollte es was zum Thema beitragen.
Ich habe mir von Nubert das ATM Modul vom Type 32 zugelegt.

Verstärker ist ein Marantz Stereo Receiver mit trennbarer Vor-Endstufe.
Zwischen der Vorstufe und Endstufe wird das ATM Modul eingebracht.
Lautsprecher sind Canton Ergo 602 Regallautsprecher auf Stands.

Der Klangkarakter der Lautsprecher verändert sich nicht, aber die Lautspecher spielen eine Oktave tiefer, als würde ein Subwoofer himzugefügt.
Der Klang mit dem Modul ist sehr gut und ich kann es nur empfehlen.

Gruß
ton-feile
Inventar
#12 erstellt: 15. Okt 2008, 20:28
Hi,

Argon hat das ja schon geschrieben.
Modul und Lautsprecher sind als Einheit zu betrachten.

Ob und welches ATM Modul zu welchem Lautsprecher passt, müsste messtechnisch ermittelt werden.
Die sind so ausgelegt, dass sich dann ein linearer Tieftonfrequenzgang ergibt, wenn das richtige Modul mit dem richtigen Lautspecher kombiniert wird.

Wenn ein beliebiger Lautsprecher an irgend einem ATM-Modul betrieben wird, erhält man auch "irgend einen" Frequenzgang.

Im schlimmsten Fall sind sogar die Lautsprecher in Gefahr, wenn ein Frequenzbereich verstärkt wird, der vom Lautsprecher gar nicht mehr übertragen werden kann.

Dann steigt einfach nur die Auslenkung der Membran bis zur Zerstörungsgrenze, aber es wird trotzdem nicht lauter. Edit:

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 15. Okt 2008, 21:04 bearbeitet]
Rhodan
Stammgast
#13 erstellt: 29. Nov 2008, 14:04
Hab das ATM-32 nun seit 1 Woche dran.

Das Teil ist gut!

Sollte der Entwicklungsingenieur dies lesen:

Aber die Beipackstrippen - werde sie dem Wertstoffhofmitarbeiter meines Vertrauens überantworten - vielleicht kann der was damit anfangen.


Grüße
DasNarf
Inventar
#14 erstellt: 29. Nov 2008, 19:26
Naja, für den Mitten/Höhenregler kann man das Modul auch für andere Boxen benutzen (was gegenüber den üblichen "Treble"-Reglern an Verstärkern einen deutlichen Klangvorteil bietet) vom Bassregler sollte man aber besser die Finger lassen. Wenn man den auf Linksanschlag stellt, ist er praktisch aus.
RobN
Inventar
#15 erstellt: 01. Dez 2008, 12:25

Standalone schrieb:
Im Prinzip wäre es doch aber nicht falsch ein Gerät zu bauen mit dem man die tiefen frequenzen noch einmal verstärken kann um so ein volleres Basspotential ausschöpfen zu können ? Das mein ich jetzt unabhängig vom Hersteller oder sonstigem sondern für alle Boxen.

Sowas in der Richtung gibt es: Reckhorn B-1.

Wie gut das funktioniert, weiss ich nicht. Unter anderem hier im Forum wurden wohl zumindest die ersten Versionen relativ kontrovers diskutiert, vor allem wegen der inneren Qualitäten. Aber interessant klingt es auf jeden Fall! Ich bin schon eine Weile versucht, mir zum Test einfach mal eins zu bestellen. Ich habe so eine Basserweiterung mit schon mal mit einem parametrischen Software-EQ als WinAmp-Plugin simuliert, das Ergebnis konnte sich durchaus hören lassen.
ESELman
Stammgast
#16 erstellt: 01. Dez 2008, 12:49
Hi,


Die Module sind deutlich mehr als nur "Bass-Anheber".


Nein, sie sind eben doch nur Bassanheber und nicht deutlich mehr. Jedoch -und das stimmt so- müssen die Parameter des Treibers und der Anhebung aufeinander abgestimmt werden. Das Verfahren ist toleranzempfindich. Ein wenig daneben ist wirklich ´daneben´ und nicht nur knapp vorbei. Das Grundsätzliche Problem, aller solcher Schaltungen ist jedoch die Basspräzision zu verschlechtern, weil die Filter die Gruppenlaufzeiten beträchtlich erhöhen. Das Verfahren kann nur in einem relativ kleinen Umfang angewandt werden, wenn das Endergebnis akzeptabel bleiben soll. Zaubern überlasse man also weiterhin geflissentlich einem anderen Personenkreis.

DerESELman
Zweck0r
Moderator
#17 erstellt: 01. Dez 2008, 22:22
Problematisch für die Gruppenlaufzeit sind doch hauptsächlich das steilflankige Subsonicfilter und der (nicht minimalphasige) Bassreflexresonator selbst. Beides lässt sich bei halbwegs ausgewachsenen Boxen so tief in den 'Erdbebenbereich' herunterziehen, dass es bei Musik wohl kaum noch störend in Erscheinung tritt.

Skeptisch bin ich nur bei entzerrten BR-Kompaktboxen, die schon bei 40 Hz oder darüber steilflankig kappen. Mit entzerrten geschlossenen Kompaktboxen, die einfach nur Pegelfestigkeit gegen Tiefgang tauschen, habe ich dagegen nur gute Erfahrungen gemacht.

Grüße,

Zweck
Cortana
Inventar
#18 erstellt: 16. Jan 2010, 19:43
Könnten die Module auch an KEF iQ30 gut gehen?
Amperlite
Inventar
#19 erstellt: 17. Jan 2010, 01:01

kallix schrieb:
mit zugeschaltetem modul hat man in der 0 stellung eine leichte loudnessfunktion - gerade beim leisen hören sehr angenehm, oder bei älteren bassarmen aufnahmen. bei sehr guten cds oder sacds schalte ich auch gerne am amp auf direkt und damit das modul aus.

Das ist falsch. In Mittelstellung wird der Bass linear nach unten erweitert, es erfolgt keine Bassanhebung (zumindest bei passenden Lautsprechern). Erst bei Positionen über 12 Uhr erfolg eine Anhebung.
Auf Linksanschlag ist nur noch der Subsonic aktiv.


Cortana schrieb:
Könnten die Module auch an KEF iQ30 gut gehen?

Diesem Lautsprecher würde ich über Zimmerlautstärke keinesfalls eine Bassanhebung beaufschlagen, er klirrt schon so recht kräftig.
Bei höheren Lautstärken würde ich nicht garantieren wollen, dass sich der Koax nicht in seine Einzelteile zerlegt.


[Beitrag von Amperlite am 17. Jan 2010, 19:54 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 17. Jan 2010, 19:40
@ Cortana

Versteh mich bitte nicht falsch,

du hast in deinem Zimmer,
mit deinen beiden "Anlagen" so viele Baustellen,
und eröffnest ohne eine Baustelle beendet zu haben immer wieder eine Neue.

Warum konzentrierst du dich nicht auf eine wirklich zufriedenstellende Lösung,
deine Emes z.B. behälst du weil du 100€ zuviel verlierst.

Auf der anderen Seite versuchst du mit Gerätschaften unteschiedlichster Art die Probleme auszugleichen,
was letztenendes mehr Kosten wird,
ausserdem wird das die Probleme nicht vollends lösen können.

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe das du irgendwann zur Ruhe kommst und zufrieden bist,
so wie ich das sehe liegt das aber in weiter Ferne,
du bist einfach ein Traum für alle Hifi Anbieter,
wären alle wie du hätten diese keine Absatzprobleme.

Gruss
Cortana
Inventar
#21 erstellt: 17. Jan 2010, 20:06
Die EMES-Geschichte ist ja fast abgeschlossen. Das Dröhnen hab ich per EQ eliminiert und nun brauch ich halt noch nen gescheiten externen DAC und nen KHV für meine HD650, die ich bald kaufen werde. Dann ist die PC-Zone abgeschlossen.

Da ich Filme noch immer am TV schaue und die KEF zu wenig Bass haben, muss ich da auch noch was ändern. Nach der EMES-Sache hab ich aber Angst, dass der Nubert Subwoofer noch weit mehr Probleme machen könnte.
Möller
Stammgast
#22 erstellt: 18. Mai 2011, 08:46
Hallo zusammen,

habe gerade das ATM Modul der Nuvero 14 bestellt,
ich hoffe dies verträgt sich am besten mit meinen Aurum Titan 6.

Ich erhoffe mir ein wenig mehr Hochtonfrische und Basskontur.

Nach dem Umzug ist dies, event. die günstgste Lösung den
angestebten Sound zu bekommen.

Werde dann berichten...

LG Stefan
QE.2
Inventar
#23 erstellt: 03. Nov 2013, 21:51

Rhodan (Beitrag #13) schrieb:
Hab das ATM-32 nun seit 1 Woche dran.

Das Teil ist gut!

Sollte der Entwicklungsingenieur dies lesen:

Aber die Beipackstrippen - werde sie dem Wertstoffhofmitarbeiter meines Vertrauens überantworten - vielleicht kann der was damit anfangen.


Grüße


Wegen der Strippen muß ich schon mal feixen. Habe dieser Tage meinen Z7 aufgetrennt, um eben das ATM einschleifen zu können.
Nebenbei gesagt kann man das nur empfehlen.

Aber wenn Du dann siehst, mit welchen Telefondrähten Yamaha seine Vor-und Endstufe verbindet, dann mußt Du Dir um die Kabel, die Nubert dazu legt keine Gedanken machen.

Ich nutze das ATM übrigens für Canton Boxen. Das Wesentliche ist nur, daß man möglichst genau den -3db Punkt wissen sollte. Danach kann man dann das richtige Modul aussuchen.


[Beitrag von QE.2 am 03. Nov 2013, 21:54 bearbeitet]
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