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Nubert Nuvero 4

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engel
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jan 2009, 13:05
Habe schon diverse Nubert Schöpfungen probiert, war aber nie wunschlos glücklich mit einer. Allerdings gilt das für andere Marken ebenso. Ausnahme Dynaudio, Contour Lautsprecher begleiten mich jetzt schon 15 Jahre.
Nubert hat es immerhin mit der 311 in die Küche geschafft.

War nun sehr gespannt auf Nuberts High End Kompaktboxen NuVero 4. Gestern kamen sie, wie gewohnt schnell und gut verpackt.

Die Verarbeitung ist schon Spitze und hebt sich von den anderen Nuberts ab. Neuer Hochtöner, dessen Schutzgitter nun in die gewölbte Montageplatte integriert ist, Tieftöner mit fein strukturierter Gewebemembran, dessen Kunststoff-Mittelabdeckung leider optisch nicht zur Membran passt, neues größeres und solides Anschlussterminal, tolle Lackqualität und und und

Man muss das moderne Design mögen. In mein astkiefer gedieltes rustikales Dachgeschoss passt es eigentlich nicht so richtig rein. Aber egal, der Klang zählt zuerst.

Und dieser war am ersten Abend enttäuschend. Ich kann es garnicht in Worte fassen, was nicht passt. Es wollte einfach keine Begeisterung aufkommen. Das Klangbild ist geschlossen (wie ja bei Dynaudio auch) aber irgendwas passt nicht. Die Schalterstellungen ändern zwar etwas die Tonalität aber der Charakter bleibt.

Die Boxen waren warm, der Hochtöner nicht eingefroren, richtig gepolt. Elektronik: NAD C515 und NAD C325.

Einspielzeit für die Boxen oder Lernphase für das Gehirn erforderlich?

Auf meinen vielen Konzertbesuchen brauchen meine Ohren aber auch keine Eingewöhnung und die Begeisterung kommt sofort.

Bin gespannt, was ich heute empfinde. Werde weiter berichten.
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 08. Jan 2009, 08:14
One man’s meat is another man’s poison, oder wie wir Norddeutschen sagen, "wat de een sien Uhl is de anner sien Nachtigall". So schaut's auch aus mit Nubert. Aber das wird hier ja schon tageintagaus unter dem wachsamen Auge der Moderation besprochen.

Mit der unmittelbaren Beurteilung neuer Lautsprecher ist's immer so eine Sache. Wenn Du Deine Dynaudios 15 Jahre gehört hast, sind Deine Sinne imho ausserstande sich innerhalb einiger Tage an nuVeros zu gewöhnen. Ich kenne weder die Dynaudios noch Nuberts Veros, aber schon in kleinen Dingen tut man sich oftmals schwer. ich habe jüngst meine Lautsprecher nuLine 32 umgestellt nachdem ich mir (hier im Forum) Stative BS-70 gekauft habe. Vorher waren die LS 'einerseits' horizontal ins Regal gelegt und 'andererseits' stand ein LS auf einem Keyboard. Also klanglich völlig daneben. Nach ca. 8 Wochen Klangeingewöhnung war das völlig in Ordnung. Vorgestern habe ich sie frei im Raum rechts und links mit 3,5m Abstand aufgestellt und ich kann sogar die Wandnähe variieren. Ich selbst sitze absolut im Stereodreieck - besser geht es eigentlich gar nicht - und?
Ich dachte, ich hätte was vergessen, oder irgendetwas verkehrt gemacht. Sie klangen plötzlich so dünn, nicht mehr so massiv wie vorher...
Ich denke mal, nächste Woche klingen sie wieder wunderbar.
Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass selbst faktisch besser klingende Lautsprecher nach 15 Jahren Hörgewohnheit ersteinmal als befremdend in Gehör und Gehirn gewertet werden...

Darüberhinaus könnte natürlich sein, dass Nubert's Hausklang generell nicht mit Deinem Musikgenre konform geht.
Aber einige Wochen solltest Du den Veros schon geben.


engel schrieb:
Einspielzeit für die Boxen oder Lernphase für das Gehirn erforderlich?

Auf meinen vielen Konzertbesuchen brauchen meine Ohren aber auch keine Eingewöhnung und die Begeisterung kommt sofort.

Bin gespannt, was ich heute empfinde. Werde weiter berichten.


Also beide Einspiel- und Lernzeiten würde ich einräumen.
Bei Konzerten ist's imho anders, da kommst Du nicht mit 15 Jahre festgehörter Einstellung und generell unter anderen psychologischen Einflüssen.


[Beitrag von Pilotcutter am 08. Jan 2009, 08:26 bearbeitet]
engel
Stammgast
#3 erstellt: 08. Jan 2009, 10:52
Muss dazu richtig stellen, dass ich zwar seit 15 Jahren verschiedene Dynaudios in unterschiedlichen Aufstellungen in meinen 4 Wänden höre, aber seit Jahren ausgiebig Lautsprecher teste und mein Maßstab nicht die Dynaudios sind, sondern die vielen Livekonzerte, von denen ich einige Mitschnitte besitze.

Geithain ME25, ME100
Dynaudio BM5P, BM15P, BM12A
Tannoy V12
KS digiital C88
Magnat 903, 908
Nubert 311, 381, 681, nuwave Kompaktbox
Quadral 970
Elac 249
Mackie 824MKII
Yamaha NS-F700

Das sind nur die Boxen, die ich jeweils mehrere Wochen zuhause testen konnte (ausgenommen Yamaha, diese hatte ich nur ein paar Tage). Es kommen noch etliche Hörsitzungen mit anderen Fabrikaten in diversen Studios dazu.

Bin also keinesfalls auf Dynaudio "festgehört" sondern auf der Suche.

Zurück zur nuVero4. In meiner Konstellation klingen diese zwar nicht schlecht und auch sehr räumlich, aber irgendwie hängt ein großer Vorhang vor der Bühne, der alles etwas bedämpft und den Glanz und die Feinheiten nimmt.

Lausche trotzdem weiter offen.


[Beitrag von engel am 08. Jan 2009, 12:01 bearbeitet]
Feathead
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jan 2009, 18:11

Pilotcutter schrieb:

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass selbst faktisch besser klingende Lautsprecher nach 15 Jahren Hörgewohnheit ersteinmal als befremdend in Gehör und Gehirn gewertet werden...


Kann ich nicht so nachvollziehen. Ich bin vor einigen Jahren von Canton Ergo - weiß die genaue Bezeichnung nicht mehr - auf B&W 7SE umgestiegen und für mich war plötzlich alles da, was ich bei der Canton vermisst habe. Vielleicht ist es manchmal umgekehrt: Wenn einen der LS nicht anmacht, klingt die Alternative besser. In meinem Fall bin ich mit der gegenüber der Canton doch einiges kleineren B&W immer noch happy. Der große Unterschied war nicht der Bass, sondern das gesamte Klangbild.

Aber klar ist auch, die Canton hatte ich keine 15 Jahre, aber viel zu lange... welche nun "besser" ist, kann ich auch nicht sagen, aber was mir besser gefällt, ist leicht zu beantworten. Die B&Ws waren übrigens eingespielte Vorführware.

Ich hatte das Glück, dass der Händler mir die B&W gegen eine (beim Kauf von nagelneuen angerechnete) Gebühr über das Wochenende überlassen hatte. Da konnte ich mit meinem damaligen Equipment ausführlich testhören. Und auch mit den seitdem angeschafften Vincents klingt's so, wie es mir gefällt.

Ein Lob an den Fachhandel, der Testhören zu Hause ermöglicht!


[Beitrag von Feathead am 16. Jan 2009, 18:22 bearbeitet]
Haichen
Inventar
#5 erstellt: 17. Jan 2009, 10:17
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Jan 2009, 20:45
hallo,

gibt's schon weitere erfahrungen ?
engel
Stammgast
#7 erstellt: 29. Mai 2009, 12:06
Möchte meinen Beitrag zur Nuvero4 zurückziehen. Habe zwar keine mehr gehört, jedoch hatte ich ein generelles Problem mit scharfen S-Lauten in meiner Anlage.

Die Ursache ist mittlerweile beseitigt und dadurch gab es eine deutliche Verbesserung im Klangbild. Das könnte auch die Ursache für das schlechte Abschneiden der Nuvero bei mir zuhause gewesen sein.

Also bitte selber testen.
Gruß
Arachnid
Stammgast
#8 erstellt: 29. Mai 2009, 17:58

engel schrieb:
Möchte meinen Beitrag zur Nuvero4 zurückziehen. Habe zwar keine mehr gehört, jedoch hatte ich ein generelles Problem mit scharfen S-Lauten in meiner Anlage.

Die Ursache ist mittlerweile beseitigt und dadurch gab es eine deutliche Verbesserung im Klangbild. Das könnte auch die Ursache für das schlechte Abschneiden der Nuvero bei mir zuhause gewesen sein.

Also bitte selber testen.
Gruß
:angel

Was genau war die Ursache?

Da wäre ja fast ein neuer Test angesagt
engel
Stammgast
#9 erstellt: 29. Mai 2009, 20:57
Glaubt mir hier sowieso keiner. Wurde dafür schon heftig geprügelt. Hier der betreffende Thread
Markus_P.²
Gesperrt
#10 erstellt: 29. Mai 2009, 22:16

engel schrieb:
Glaubt mir hier sowieso keiner. Wurde dafür schon heftig geprügelt. Hier der betreffende Thread


Hallo,

ist ja heftig. Anderhörende/denkende zu prügeln, wobei ich in den ersten Posts es nicht so lese. Wirken stellenweise sicherlich belehrend, ist aber sicherlich nicht so gemeint. Wobei sicherlich Amin 65 es am präzisten auf den Punkt bringt.
Aber wenn es jetzt passt! Ist doch alles in Ordnung.

Aber das du mir ja nicht auf den Vodootrip abgleitest
Schreib doch mal im Musikbereich welche neue Welten du für dich entdeckt hast. Würde mich interessieren. Falls nicht offen, so kannst du mir das auch gerne per PM schicken.!

Markus
faxefaxe
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 20. Aug 2009, 14:16
Hat hier sonst schon jemand Erfahrungen mit den Boxen gemacht?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 20. Aug 2009, 17:26

faxefaxe schrieb:
Hat hier sonst schon jemand Erfahrungen mit den Boxen gemacht?



Ja


Das sind nur die Boxen, die ich jeweils mehrere Wochen zuhause testen konnte (ausgenommen Yamaha, diese hatte ich nur ein paar Tage). Es kommen noch etliche Hörsitzungen mit anderen Fabrikaten in diversen Studios dazu.

Bin also keinesfalls auf Dynaudio "festgehört" sondern auf der Suche.



Hallo,
wenn man jahrelang nur einen Ls gehört hätte wäre diese Gewohnheit ja zu verstehen,
aber wenn man ab und an was anderes hört ist das meines Erachtens nicht gegeben.

Auch wochenlange Tests kann ich genauso wenig nachvollziehen.

Ich bin ja zur Zeit auch auf der Suche nach neuen Kompaktls.,
seit ungefähr 6 Monaten (hab noch etwas Zeit),
was wichtig ist sind die Vergleiche mit identischer Musik,
annähernd gleichen Pegeln und unvoreingenommenen Herangehensweise dem LS gegenüber(Test+Höreindrücke anderer).

Die Meisten fallen schon nach 2-3 Liedern durch,
einen im ersten Moment passenden Kandidaten wird aber dann in ungefähr einer Stunde richtig auf den Zahn gefühlt.

Dann wird er von mir "eingereiht",
dies aber erst am nächsten Tag wenn sich alles etwas gesetzt hat.

Hier und da kommt auch der Gänsehautfaktor zum tragen,
bei bestimmten Musikstücken in entsprechender Lautstärke ist dies ein Indiz zur richtigen Richtung.
(Z.B. Nussun Dorma von Paul Potts, oder One Year of Love von Queen,gesungen von Freddie.)

Die Hauptkandidaten werden dann zum Schluss nat. in den eigenen vier Wänden getestet,
aber nat. nur was mich vorher schon begeisterte.

Gruss
faxefaxe
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Aug 2009, 17:32
Dann ist es wohl kein gutes Zeichen, wenn Du Dir jetzt neue suchst, oder?
weimaraner
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Aug 2009, 17:40

faxefaxe schrieb:
Dann ist es wohl kein gutes Zeichen, wenn Du Dir jetzt neue suchst, oder? :angel



Moment,
ich besitze keine NuVeros wenn du das meinst.

Und neue LS suche ich nur für meinen zukünftigen Zweithörraum,
meine Hauptanlage steht schon noch weiterhin

gruss
stephan33
Stammgast
#15 erstellt: 22. Nov 2009, 16:58
Liebe Gemeinde,

ich hab gerade ein Paar nuVero 4 am Start, vergleiche sie mit B&W 705 (den Vergleich haben sie glaub ich schon gewonnen... ) und demnächst auch mit nem Pärchen Odeon Orfeo. Wenn es klappt, kommen dann noch evtl ein Paar Focal Electra 1007S dazu (Bin ein alter JMLab/Focal-Fan, war nur lange abstinent; die nubert erinnern mich aber ein bisschen an die letzten Focals, die ich hatte.)
Mein Ziel war es eigentlich, mit (mittelfristig kindersicheren Regal(!)boxen, die dann wieder auf ihren Ständer kommen)Kompaktboxen ohne Subwoofer auszukommen - bislang bin ich gescheitert, obwohl mein Fokus auf klassischer Musik und Jazz liegt.
Vielleicht hat auch noch jemand einen Tipp...

Also: Wenn es von Interesse ist, werde ich meinen Höreindruck mitteilen...

Grüße
Stephan
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Nov 2009, 01:23

Also: Wenn es von Interesse ist, werde ich meinen Höreindruck mitteilen...

Erbitte Bericht
rednim
Stammgast
#17 erstellt: 23. Nov 2009, 18:30

Also: Wenn es von Interesse ist, werde ich meinen Höreindruck mitteilen...



Erbitte Bericht


Genau !!
stephan33
Stammgast
#18 erstellt: 23. Nov 2009, 21:03
Geneigte Freunde der gepflegten Trommelfellmassage,

Vergleich B&W 705 und nubert nuVero4 - Teil 1: Klassik

ich habe gerade den beginnenden Feierabend mit einer Dauersession mit dem 1. Satz aus dem Concerto Nr. 6 für Oboe, Streicher und Continuo von Albinoni verbracht. Dabei habe ich immer wieder in längeren Abständen die LS gewechselt. Da beim Probehören immer dazu tendiere, die LS-Membrane zu fokussieren und mir dann zwanghaft einbilde, der Schall löst sich nicht von den LS, habe ich das Wohnzimmer abgedunkelt. ( )

Zum Ergebnis:
Die B&W breiten eine relativ breite Bühne aus, dabei beziehen die Streicher klar ihren Platz links, die Solo-Oboe musiziert in der Mitte und rechts die das Cembalo. Das ganze passiert sehr gefällig, die Musik scheint relativ wenig mit den Boxen zu tun zu haben, bei forscheren Attacken bringen sie sich jedoch auch akustisch - jedoch kaum störend - in Erinnerung. Der Klang erscheint seidig, weich, unangestrengt und unanstrengend.
Die nuVero geht entschieden definierter zur Sache (weswegen ich auch glaube (!) die LS mehr zu hören. Die Bühne erscheint nicht wesentlich breiter, aber insgesamt näher, präsenter. Bei der Besetzung kann man wohl noch nicht so recht von Tiefenstaffelung sprechen, deshalb möchte ich es so ausdrücken: Wenn man sich das Klangbild als Relief vorstellt, das sich auf der LS-Ebene aufstellt, dann ist der nubert Klang wie eine Skulptur frisch aus der Steinmetzwerkstatt, stark konturiert, mit hohen Erhebungen und tiefen Furchen. Die Oboe tritt mit sowohl mehr Höhenanteil als auch mit mehr Tiefenfahnen plastischer hervor, bei einem schnellen Auftakt hört man die Schnappatmung des Oboisten. Das Anreissen der Cembalosaiten ist ebenfalls besser herausgearbeitet, körperhafter. Dagegen wirkt der B&W-Sound wie ein Relief, über das schon tausende von Touristen gelatscht sind, oder ein Stein, den ein Bach glattgeschliffen hat, und das schon viel von seinen scharfen Konturen verloren hat - es sind zwar alle da, aber alles passiert weich, samtig und selbstverständlich. Die nubert wirkt lebendiger, tritt dafür als LS etwas mehr in den Vordergrund (negativ ausgedrückt: der Klang löst sich tendenziell schlechter), die B&W ist weicher, stellt sich selbst nicht so sehr dar, kann aber dafür leichter blutleer und blass klingen.

Eine schwere Entscheidung, auch wenn ich mehr zur "lebendigeren" nuVero tendiere, zumal ein ATM sie sogar noch zu verbessern verspricht. Ich glaube auch, dass die Sitzung heute die schwerste für die nubert war, bei Jazz und Soul (Lyambiko, KlazzBrothers, Pawnshop, Diana Krall) wird sie sich leichter tun, auch bei Orgelmusik (Midnight at Notre Dame mit Latry hat sie wohl die Nase vorn. Schwierig wird noch Chormusik....
Ich werde berichten. Morgen habe ich noch eine kurze Gelegenheit, eine Odeon Orfeo gegenzuhören. Sollte sie die nuVero glatt überflügeln, müsste ich mich allerdings sofort entscheiden, was dann das Ende der nuVero bedeuten würde (back to nubert...)
Wobei ich glaube, dass sich die nubert (die ich erst seit 3 Tagen habe) wohl durchsetzen kann, sie ist einfach zu nahe am satten Focalklang, den ich mir momentan nicht leisten kann (wobei es die Profile 908 gerade ziemlich günstig gibt; kennt die jemand?), ich würde echt gerne mal eine Electra 907BE oder ne 1008 BE testen

Ich geh jetzt wieder hören. Bis bald,
Stephan
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 23. Nov 2009, 22:51
Keep us informed
stephan33
Stammgast
#20 erstellt: 23. Nov 2009, 23:10
Nachtrag: soviel zu kleinen Combos: bei Lyambiko und Diana Krall hat die B&W keine Chance gegen die Livehafte Schnelligkeit und Lebendigkeit der nuVero. Traumhaft, wie der Slap-Bass in der Mitte steht, da glaubst du, der tritt dir gleich auf den Plattenspieler. Gezupfte Gitarren, Jazz-Besen am Drumset - ein Traum.
Ganz knapp bei Chormusik: bei Bachmotetten wirkt die B&W runder und "Kirchenakustischer", die nubert etwas studiohafter, aber noch nicht mit sezierender Tendenz.
Emma Kirkby: Sie war in meinem Wohnzimmer, ganz sicher..
Bei diesem Temperamentsbündel reißt die nubert einfach eher mit. Mir drängt sich wieder ein Vergleich auf: das Cembalo klingt bei nubert wie eine flämische 2 Meter Kastenkostruktion, kräftig, klangvoll, bei B&W tendenziell eher wie ein Wittmayer 1,60 Rasteninstrument aus den 1970er Jahren - etwas eingezwängt, der Ton "groovt" nicht.
Wobei bei Kirkby die Unterschiede eben nur tendziell und nicht dramatisch waren.

Jetzt hätt ich aber auch nochmal e Frag:
Hat von euch schon jemand die Focal Electra 1007S gehört - vielleicht sogar im Vergleich zur Electra 907BE. Ich würde nämlich beide zum gleichen (relativ günstigen) Preis bekommen Wobei ich die 907BE behalten müßte (da privat und aus dem Ausland) und ich die 1007 wieder zurücjschicken könnte (deutscher Händler...)- Hilfe!!
Aber nubert ist halt günstiger

So, vielleicht kann da jetzt auch mal jemand was dazu sagen ich geh jetzt

Stephan
Amperlite
Inventar
#21 erstellt: 24. Nov 2009, 02:40
@ engel:

Hast du eigentlich schonmal versucht, deiner Wunsch-Tonalität per Equalizer (ggf. einfach per PC-Zuspielung) auf die Schliche zu kommen?
Wenn man in etwa weiß, was man möchte, könnte die Vorauswahl einfacher werden.
stephan33
Stammgast
#22 erstellt: 24. Nov 2009, 10:46
Morgen kommt die Focal Electra 1007S zum Shootout. War ein richtiges Schnäppchen für 1350 Euro, damit immer noch 200 Euro teurer als Nubert - und nicht so bequem finanzierbar.
Da muss sie auch was bringen - Ansonsten wirds nuVero + ATM-Modul...
Bis demnächst
Stephan
Formula_Flo
Stammgast
#23 erstellt: 24. Nov 2009, 18:50

stephan33 schrieb:
Morgen kommt die Focal Electra 1007S zum Shootout. War ein richtiges Schnäppchen für 1350 Euro, damit immer noch 200 Euro teurer als Nubert - und nicht so bequem finanzierbar.
Da muss sie auch was bringen - Ansonsten wirds nuVero + ATM-Modul...
Bis demnächst
Stephan


Also meines Wissens nach gibt es für die NuVero Modelle kein eigenes ATM Modul, da die Bassanhebung (respektive Mitten-/Hochtonabsenkung) durch einen Schalter auf der Rückseite der Lautsprecher geregelt wird!
Das ATM gibt es nur für die NuLine- und die ausgelaufenen NuWave Modelle. Bei den NuBoxen nennt sich das Kästchen dann ABL-Modul.

Aber vielleicht gibt es ein ATM Modul eines anderen NuLautsprechers, dessen Frequenzgang in etwa mit dem der NuVero4 übereinstimmt, und daduch verwendet werden kann.
Wenn jemand mehr dazu weiß, immer her mit der Info!
weimaraner
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 24. Nov 2009, 18:56

Formula_Flo schrieb:

stephan33 schrieb:
Morgen kommt die Focal Electra 1007S zum Shootout. War ein richtiges Schnäppchen für 1350 Euro, damit immer noch 200 Euro teurer als Nubert - und nicht so bequem finanzierbar.
Da muss sie auch was bringen - Ansonsten wirds nuVero + ATM-Modul...
Bis demnächst
Stephan


Also meines Wissens nach gibt es für die NuVero Modelle kein eigenes ATM Modul, da die Bassanhebung (respektive Mitten-/Hochtonabsenkung) durch einen Schalter auf der Rückseite der Lautsprecher geregelt wird!
Das ATM gibt es nur für die NuLine- und die ausgelaufenen NuWave Modelle. Bei den NuBoxen nennt sich das Kästchen dann ABL-Modul.

Aber vielleicht gibt es ein ATM Modul eines anderen NuLautsprechers, dessen Frequenzgang in etwa mit dem der NuVero4 übereinstimmt, und daduch verwendet werden kann.
Wenn jemand mehr dazu weiß, immer her mit der Info!
:prost



Hallo,
es gibt zwar explizit kein extra Vero Modul,
aber auf Ausstellungen von Nubert hängt auch schon mal ein Modul an den NuVero 14.
Es scheint also nicht unbedingt einen grossen Unterschied zu machen welche Nubis mit ein und demselben Modul betrieben werden.


@stephan 33
Du solltest dich mal bei diversen Zeitschriften bewerben,


Ach ,du suchst ja noch , Sonics Argenta oder Arkadia??


Gruss
stephan33
Stammgast
#25 erstellt: 24. Nov 2009, 19:17
Das ATM-Modul für die NuVeros kommt Mitte Dezember, ist schon auf dem Prüfstand durch.

@weimaraner: ich weiß schon - ich kann mich aber nicht zwischen der Historischen Zeitschrift, Men's Health und dem Playboy entscheiden.



Ist es so schlimm?
Formula_Flo
Stammgast
#26 erstellt: 24. Nov 2009, 19:23
Das mit dem ATM am einer NuVero14 habe ich auch schon hier (oder im NuForum) irgendwo gelesen. Aber das war für eine Vorführung in einem +100m² Raum mit vielen Leuten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ohne es besser zu wissen behaupte ich mal, dass es sich um ein Einzelexemplar für genau diese Veranstaltung gehandelt hat.

EDIT: Weimaraner war schneller und wusste es besser als ich


[Beitrag von Formula_Flo am 24. Nov 2009, 19:24 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 24. Nov 2009, 19:23

stephan33 schrieb:
ich weiß schon - ich kann mich aber nicht zwischen der Historischen Zeitschrift, Men's Health und dem Playboy entscheiden. :(


An diese Zeitschriften hatte ich jetzt nicht gedacht



Ist es so schlimm?


Ne,ne,

passt schon.

Mich erstaunt nur mal wieder wie unterschiedlich der gleiche Lautsprecher empfunden wird.

Gruss
weimaraner
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 24. Nov 2009, 19:29

Formula_Flo schrieb:
Das mit dem ATM am einer NuVero14 habe ich auch schon hier (oder im NuForum) irgendwo gelesen. Aber das war für eine Vorführung in einem +100m² Raum mit vielen Leuten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ohne es besser zu wissen behaupte ich mal, dass es sich um ein Einzelexemplar für genau diese Veranstaltung gehandelt hat.



Hallo,

der Raum hatte keine 100qm,schon gar nicht darüber.

Das Modul war auch kein Einzelexemplar,
einfach ins Regal gegriffen.

Dies war auf der World of Hifi in Wiesbaden,
bei der Vorführung wurde das Modul übrigens nicht erwähnt,
nur mal am Rande.

Gruss
stephan33
Stammgast
#29 erstellt: 24. Nov 2009, 19:51
@weimaraner:
der nubert hat schon eine bestechende Klarheit und für seine Größe auch eine ordentliche Bassfülle. Ich musste mich ziemlich an den Klang gewöhnen, aber bei Aufnahmen, die ich sehr gut kannte, einschließlich selbst aufgenommenen Chor CDs, bei denen ich alle Sänger und die Raumakustik kenne, konnte ich doch ziemlich klar die beschriebenen Unterschiede (d.h. ich rede von relativen, nicht von absoluten Wahrnehmungen) feststellen. Bei einer kurzen Hörsitzung mit zwei Berufsmusikern (meiner Frau und einem befreundeten Domkapellmeister) waren die Beschreibungen insgesamt sehr ähnlich, wobei sich die Beurteilungen des Beschriebenen tendenziell unterschiedlich ausfielen - von glasklar über anstrengend bis etwas nervig. Wir hatten also ähnliches gehört uns haben sicherlich keine Steinohren. Ich bin mir aber auch sicher, dass der Höreindruck stark von den Zuspielern und noch viel mehr von der Raumakustik abhängt - und das könnte auch für die unterschiedlichen Wahrnehmungen mit "ein und derselben Box" verantwortlich sein. (und natürlich von den Kabeln, dem guten sauberen Strom unseres AKW, den jungfräulichen Naturkautschukböckchen, auf denen sich die LS-Kabel lümmeln; die gute Erziehung meiner Hausstaubmilben, die getunten subsonischen Eigenfrequenzen des Wassers in meiner Fußbodenheizung, und den regelmäßig entmagnetisierten Saiten meines klaviers.)
und, wie gesagt @ Formula_Flo: Mitte Dezember bei Nubert

Dings, öh, Stephan
Arachnid
Stammgast
#30 erstellt: 24. Nov 2009, 21:15

weimaraner schrieb:

Formula_Flo schrieb:
Das mit dem ATM am einer NuVero14 habe ich auch schon hier (oder im NuForum) irgendwo gelesen. Aber das war für eine Vorführung in einem +100m² Raum mit vielen Leuten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ohne es besser zu wissen behaupte ich mal, dass es sich um ein Einzelexemplar für genau diese Veranstaltung gehandelt hat.



Hallo,

der Raum hatte keine 100qm,schon gar nicht darüber.

Das Modul war auch kein Einzelexemplar,
einfach ins Regal gegriffen.

Dies war auf der World of Hifi in Wiesbaden,
bei der Vorführung wurde das Modul übrigens nicht erwähnt,
nur mal am Rande.

Gruss
:prost

Warum auch nicht - selbst ohne "Klangregelung" ist ein Subsonic Filter an Bord...

Rein Theoretisch kann man ein ATM oder ABL an jeden LS hängen,
auch an die nicht dafür vorgesehenen aus dem eigenen Hause,
solange der LS es ab kann
Formula_Flo
Stammgast
#31 erstellt: 25. Nov 2009, 01:20
@Weimaraner und Arachnid:

Vielen dank für die Aufklärung, dann hatte ich das mit dem Vorführraum falsch im Kopf. Allerdings glaube ich nicht, dass "blind" in das ATM Regal gegriffen wurde. Ein ATM32 wird bestimmt andere Eigenschaften haben als ein ATM 122, sonst wären die beiden Module ja konstruktionsgleich aber was soll's.



Spekulation meinerseits: Es könnte sich bei der WoHifi um das ATM122 gehandelt haben. Im NuForum steht, dass die Line122 und die Vero14 einen sehr ähnlichen FQ-Gang haben. ODER: Es handelte sich um eine Vorversion der von Stephan33 angekündigten NuVero-Module....wer weiß
stephan33
Stammgast
#32 erstellt: 25. Nov 2009, 10:22
nach einem ersten ganz kurzen Höreindruck:
Die nuberts müssen zurück nach Württemberg - schon nach dem ersten Höreindruck gegen die Focal Electra 1007S: keine Chance, die Focal ist in fast allen Belangen musikalischer und souveräner; geradezu dramatisch ist der Unterschied in der räumlichen Darstellung. Die LS verschwinden absolut.
Feinheit wie Ortbareit etc. werde ich heute Abend raushören.

Ich bin beeindruckt.

premiumhifi
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 25. Nov 2009, 10:26
räumlichkeit ist nicht unbedingt dem original-klang ( hifi ) nahe.

aber der geschmack gewinnt


[Beitrag von premiumhifi am 25. Nov 2009, 10:27 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#34 erstellt: 25. Nov 2009, 15:35

premiumhifi schrieb:
räumlichkeit ist nicht unbedingt dem original-klang ( hifi ) nahe.

Auch der Frequenzgang der Electra nicht, da ist doch etwas Badewanne angesagt.
http://www.stereophile.com/standloudspeakers/606focal/index4.html

Über Geschmack hingegen kann man nicht streiten.
stephan33
Stammgast
#35 erstellt: 25. Nov 2009, 18:45
Zunächst mal "Räumlichkeit" - ich wage zu widersprechen: von HiFi kann erst recht nicht die Rede sein, wenn die Musik an den Lautsprechern klebt. Und genau das ist bei der nubert nuVero4 vergleichweise stark der Fall. Denn "Hohe Wiedergabetreue" kann nicht heißen, dass Musik aus zwei Richtungen kommt.

Jetzt zum Thema "Frequenzgang"

@ amperlite: "Badewanne" - unter uns, des is a Schmarrn.

Auf stereophile handelt es sich um die 1007BE, nicht die 1007S. Die preiswertere S mit MG/AL HT hat einen etwas mittenbetonteren Frequenzgang. Abgesehen davon zeigt das Beispiel der 1007BE, dass Messungen und Höreindruck (oder sagen wir, die dem LS von einer großen Mehrzahl der Hörer zugestandene, dennoch subjektive Klang-Qualität)nicht immer korrelieren. Soviel zum Thema Frequenzgang.
Und übrigens: ein kleines Zitat aus der erwähnten stereophile-Messung:
Higher in frequency in fig.3, the Electra 1007 Be is impressively flat throughout the midrange and low treble, but the middle of the treble region is raised by 3–4dB compared with the level at lower frequencies. The beryllium-dome tweeter has an impressively wide bandwidth: it is still giving out energy at the 30kHz upper boundary of this graph.
"Impressively flat" und sogar ""raised by 3-4 db" in den mittleren Mitten ist wohl das Gegenteil von Badewanne. Ich habe mir den Graphen mal angesehen: bei der 1007 BE liegt eine Abweichung von einer Durchschnittsgeraden nach unten von ca. 2 dB vor, und das ist wirklich absolut zu vernachlässigen. Der Anstieg des BE HT setzt bei ca 5 kHz ein, was für den HT der S erstmal nicht gilt.

Nochmal "Originalklang"

Natürlich hat Focal bis hin zur Utopia nicht den Ruf der akustischen Lupe, das heißt jedoch nicht, dass sie den Klang verfälscht. Wie gesagt, ich höre gelegentlich auch CDs des Domchores, den ich aus eigener Erfahrung sehr gut kenne und kann bezüglich des Vergleichs zwischen nubert und Focal nur sagen, dass die Focal die Aufnahmeakustik (die letzte CD ist übrigens von Bauer Studios in Ludwigsburg produziert worden, ein Label mit durchaus audiophilem Anspruch) weit glaubwürdiger vermitteln als die nuVero. Die nuVero, ich zitiere mich hier selbst, setzt den Chor dagegen dem akustischen Flutlichtstrahler aus und macht aus der Kirchenakustik ein Aufnahmestudio - blitzsauber, faszinierend schnell und dynamisch, für "moderne" Musik evtl. besser geeignet, aber auch anstrengend analytisch. Wie ein Monitor.
Schwierig wirds für die Nubert jedoch bei impulsschwachen Tiefbässen, wie dem 32' Untersatz oder dem Prinzipal unserer Domorgel (auch hier kann ich den Vergleich zwischen Original und HiFi einigermaßen kompetent beurteilen). Da liegen kleine Welten zwischen der deutlich größeren und souveräner (und authentischer) klingenden Electra. (und- sorry, die schaltbare Frequenzweichenabstimmung kann hier nichts bedeutsames ändern. Was ich auch vom ATM befürchte - wo nichts ist, kann nichts werden)
Letztlich aber eine Frage des Musikgeschmacks und der Hörvorlieben. Meiner Meinung nach kommt jedoch die Focal mit den Dingen, die sie nicht so gut kann, besser zurecht als die nubert, was die Electra (für mich) zur besseren Allroundbox macht.


[Beitrag von stephan33 am 25. Nov 2009, 19:27 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 25. Nov 2009, 20:26

Formula_Flo schrieb:
@Weimaraner und Arachnid:

Vielen dank für die Aufklärung, dann hatte ich das mit dem Vorführraum falsch im Kopf. Allerdings glaube ich nicht, dass "blind" in das ATM Regal gegriffen wurde. Ein ATM32 wird bestimmt andere Eigenschaften haben als ein ATM 122, sonst wären die beiden Module ja konstruktionsgleich aber was soll's.



Spekulation meinerseits: Es könnte sich bei der WoHifi um das ATM122 gehandelt haben. Im NuForum steht, dass die Line122 und die Vero14 einen sehr ähnlichen FQ-Gang haben. ODER: Es handelte sich um eine Vorversion der von Stephan33 angekündigten NuVero-Module....wer weiß :L


Hallo,

es war definitiv das ATM 122,
hier wurde das von einem Nubert Mitarbeiter bestätigt. http://www.nubert-forum.de/nuforum/ftopic20936-60.html


Blind ins Regal gegriffen hab ich auch nicht geschrieben,
das kommt von dir


@stephan33
Hast du deine Suche jetzt beendet oder willst du noch zwei Kandidaten??

Swans M3 und Sonics Arkadia.

Gruss
stephan33
Stammgast
#37 erstellt: 25. Nov 2009, 22:00
@weimaraner
fertig ist man nie...
aber ich denke die Toleranzgrenze meiner Frau (obwohl selbst Musikerin) ist nach 4 LS in 3 Wochen bald erreicht.
Außerdem hat sie sich inzwischen auch sehr mit den Electras angefreundet....
Wenn uns natürlich auch beide die Klarheit der nubert nach wie vor fasziniert, ist die Focal wohl die bessere Allroundlösung zumal Sie deutlich besser für unseren Schwerpunkt geeignet ist. Dazu kommt dass sie weniger anstrengend ist und dass sie auch im Tieftonbereich mein 30qm Wohnzimmer angemessen beschallt.

Deswegen: ich bleib wohl (mal wieder) bei Focal hängen. auch nicht schlecht.
-Puma77-
Inventar
#38 erstellt: 09. Jan 2010, 20:49
Auf der word of hifi konnte ich die nuvero 4 kurz zur Probe hören. Angetrieben von Elektronik von Roksan klang die Kompakte sehr angenehm:

Von fehlender Räumlichkeit kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Alle Instrumente schienen dort zu stehen, wo sie es sollen.

Die Verarbeitung ist top. Obwohl ich die helle Version im Vorfeld optisch ansprechender fand, wirkt die schwarze Version eindeutig hochwertiger. Ist natürlich Geschmackssache.

Gruß
stephan33
Stammgast
#39 erstellt: 10. Jan 2010, 18:49

Von fehlender Räumlichkeit kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Alle Instrumente schienen dort zu stehen, wo sie es sollen.


Die Abbildung war OK, trotzdem war immer klar, wo die LS stehen, man konnte ihren Standort auch im dunklen orten. Bei den Focal, mit denen ich sie verglichen hatte, war sowohl die Abbildung glaubhafter, weitläufiger und man musste sich nicht ständig darauf konzentrieren, alles da hören zu wollen, wo es sein soll - die Abbildung kommt ganz natürlich, die Musik scheint nichts mit den LS zu tun zu haben.
Nach zwei Wochen Parallelhören war für mich die Entscheidung klar: die nuVero ist ein perfekter Monitor fürs Studio, zum längeren Hören aber (für meinen Geschmack) zu anstrengend und analytisch - und bevor jetzt gleich wieder einige ihre "aber HiFi bla bla bla" Leier auspacken: eine "musikalische Lupe" (Beipackzettel nubert) hat ebensowenig mit "Hoher Wiedergabetreue" zu tun wie notorisches Schönfärben. Was die Focal m.E. im Übrigen (ganz im Gegensatz zu dem, was man über einige Ihrer Standboxenverwandte lesen darf) nicht tut.
Für mich ist es die bessere Box, weil sie in Bezug auf Abbildung und Räumlichkeit durchaus mit Koaxen a la WLM Diva und den (abbildungsmäßig interessanten aber m.E. klanglich schauderhaften) iQs und xQs von KEF mithalten kann, vom Bassfundament(chen) und der Lebendigkeit denselben aber weit enteilen. (Das war lyrische Lexik zum Sonntag)

Stephan


[Beitrag von stephan33 am 10. Jan 2010, 23:59 bearbeitet]
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 10. Jan 2010, 19:55
kennt jemand die bisherige nuwave 35 und die nuvero 4 und kann ein fazit zwischen ihnen ziehen ?

ich meine, dass hier nubert nicht besser, sondern nur teurer geworden ist.
be.king
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 11. Jan 2010, 23:07

premiumhifi schrieb:
kennt jemand die bisherige nuwave 35 und die nuvero 4 und kann ein fazit zwischen ihnen ziehen ?

ich meine, dass hier nubert nicht besser, sondern nur teurer geworden ist. :.


Hallo!

Den Eindruck habe ich auch! Ich konnte sie zwar noch nicht ausführlich testen, aber auf den 1. und 2. Blick konnte ich keine Verbesserung ausmachen!

Ich hab jedenfalls auch den Eindruck, dass die nuvero 4 einfach nur teurer ist! Allerdings ist die nv 4 im Verhältnis zu anderen LS immer noch günstig!
bstevo
Stammgast
#42 erstellt: 12. Jan 2010, 09:17
Hallo,

ich habe beider verglichen und finde, dass die NuVero4 besser als die NuWave35 ist. Dieses erschloß sich aber auch mir nicht sofort, sondern richtig deutlich erst als ich von der NuVero wieder auf die NuWave gewechselt hatte. Da fehlten dann einige Details und Auflösung, der Bass war nicht mehr so rabenschwarz und tief.

Ob diese Unterschiede den Aufpreis rechtfertigen, möge jeder für sich entscheiden. Ich gebe aber zu bedenken, dass mMn die NuWave35 der Last-Edition Preis/Leistungsmäßig ungeschlagen ist und auch bleiben wird...
ingo74
Inventar
#43 erstellt: 03. Mrz 2011, 09:39
ich hätte mal eine bitte an einen, der eine nuvero 3 oder 4 hat und zwar geht es um die frontplatte - es wäre furchtbar nett, wenn mir eine eine skizze der grundfläche (also die form der front von oben bzw. unten draufgeschaut - hoffe ich drücke mich verständlich aus ) einfach abgemalt zuschicken könnte (oder mir mailen könnte, wer die nuvero 3 oder 4 vllt hat, damit ich ihn anschreiben kann), wär super, danke...
LovemusicXX
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 07. Feb 2015, 18:10
Nachdem mein Kumpel letztes Jahr geheiratet hatte und ich dort, um herzliches Beileid zu wünschen, ihn das letzte mal sah bzw. getroffen hatte, haben wir uns heute endlich mal wieder gesehen, um endlich mal wieder was zusammen zu machen. Danach sind wir noch zu ihm für ein paar Stunden, seine Frau war in der City mit ner Freundin(Juhuu). (Das war wohl auch mein Glück, ihn heut wieder gesehen zu haben.)

Nun denn, es hatte sich einiges getan bei ihm, in Sachen Musikanlage. Seit ich ihn kenne, und das ist schon verdammt lange, hatte er immer eine alte Anlage von seinen Eltern: Verstärker von Telefunken, Sony DVD Player und weiße Canton LE 100 aus den 70ern, so wie er mal sagte.

Doch nun stand nichts mehr davon da, sondern er hatte sich komplett neu eingerichtet, bis auf den Sony DVD Player. Nun standen dort ein Cambridge Audio Azur 851 a Vollverstärker in silber und die Nuvero 4 in schwarz, beides über Nubert bestellt.

Ich konnte sie nun also mal hören, eine Box aus der Spitzenserie von Nubert. War nicht geplant, denn sonst hätte ich eigene Cds von mir mal mitgenommen, um zu lauschen.

Aber auch so, haben wir ne gute Stunde, vielleicht bissel mehr, mal dies mal das gehört zb. einige Stücke aus seinem Evita Soundtrack, einige deutsche Songs vom König der Löwen, nen paar Sachen von Sting, Rod Stewart und den Prinzen. Mit den Prinzen kann ich bis heute noch nichts anfangen, nicht meine Musik, der Rest war Ok.

Obwohl ich ja bis heute ehr neutral Nubert gegenüberstand, hatte keine wirkliche Meinung, kannte ja auch nur bis Weilen eine kleine Nubox vom Hören - so muss ich doch jetzt mal eine Lanze für Nubert brechen.

Wenn alle Boxen seiner Serien so klingen, dann macht Nubert tatsächlich einen guten Job und versteht sein Handwerk und ich verstehe dann wirklich, die teils schlechten Meinungen hier zu Nubert, nicht.

Was ich hören konnte, war ein absolut glasklarer Sound, kristallklar könnte man sagen. Irgendwie klang sie tatsächlich nach gar nichts, was positiv gemeint ist. Sie klang einfach nur klar, rund und völlig unspektakulär mit einem druckvollen und sehr mächtigem Bassfundament, welches schon beim ganz leise hören (es wurde auch mal laut) hart und einfach trocken klang.
Ich könnte gar nicht sagen, was mir besonders gefallen hat, weil nichts besonders hervorstach. Alles hatte seinen Platz zu gleichen Teilen aus einem Guss - die Höhen, die Stimmen und der Bass.

Mag vielleicht blöd klingen, aber, um es nochmals zusammen zu fassen, sie klang nach nichts!!!

Sie schien tatsächlich jede Aufnahme einfach nur so abzuspielen, wie sie auch aufgenommen wurde.

War die Aufnahme warm, gab es auch wohlige Wärme. War die Aufnahme ehr kühl, dann klang es auch kühl und steril. War keine Räumlichkeit da, dann war sie auch nicht auf der Aufnahme. Denn mit der nächsten Scheibe klang es dann wieder meilenweit Räumlich, weil die Aufnahme sehr räumlich war. Trotzdem klang sie die ganze Zeit irgendwie nach nichts, ich kanns nicht beschreiben, sie klang einfach nur so, wie die Aufnahme auch klang.

Ich habe zwar weiter keine Ahnung, ob es wirklich stimmt, das Nubert so dermaßen linear seine Lautsprecher abstimmt, aber wenn ich Raten dürfte, dann würde ich sagen - Wie die NuVero 4, so stelle ich mir eine absolut lineare Box vor, da sie einfach nach nichts klang, außer den ihr zugespielten Aufnahmen.

Ich muss wirklich sagen, das sie mir sehr gefallen haben und kann nun die ganzen schlechten Meinungen, wenn sie denn der Nuvero galten, nicht mehr nachvollziehen.

Muss aber auch sagen, das ich nicht genau weiß, ob ich für immer mit denen glücklich werden könnte bzw. für immer mit diesem - es klingt nach nichts -! Doch soll es nicht genauso sein beim Hifi??

Schönes Wochende!!!

ps. keine Sorge, habe mir nicht gleich welche bestellt, lach! Wenn ich sie hören will, weiss ich ja jetzt, wo ich sie finden kann, grins.
muselmicha
Neuling
#45 erstellt: 19. Aug 2015, 09:44
Mein Vorschlag die Nubert Nuvero 4 mit dem ATM (ca. 250€) zu erweitern, durch diese Aktive Frequenzweiche wird der Lautsprecher viel Dynamischer und Flexibler. Vor allem bei schwierigen Verhältnissen ein unschlagbarer Vorteil
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