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Bass bei Canton Vento 890 dc

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MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Okt 2010, 07:07
Hallo allerseits,

ich weis, ein leidiges Thema. Bin nicht der Experte.
Habe mir doch tatsächlich die Ventos 890 dc gekauft zusammen mit Marantz PM 7400 Verstärker.

Seit gestern höre ich damit Musik. Über Nacht habe ich die Anlage auf leiser Lautstärke zwecks Einspielzeit laufen lassen. SInd jetzt ca. 12 Stunden.

Nach wie vor gefällt mir der helle Klang nicht so wie im Laden. Es fehlt das Herz, die Seele. Ich habe den Bass voll reingedreht, damit überhaupt etwas Fundament da ist. Ich mag keine Disco-Bass-Lautsprecer. Detailgetreue ist mir wichtig. Allerdings so wenig Bass macht keinen Spass.

Daher meine Frage:
a) Liegt es an der noch fehlenden Einspielzeit?
b) Habe ich etwas falsch angeschlossen
c) Ist der Verstärker zu schwach?

Ich hatte früher die KEF IQ90 - da hatte mich immer der Bass gestörrt.

Außerdem "nervt" mich aktuell der etwas kratzende Hochtöner.

Danke für eure Ratschläge. Umtauschen, Warten oder doch die Kugelgeben?

Wir wollen doch alle in den Musikhimmel..

Danke und Grüße
RobN
Inventar
#2 erstellt: 26. Okt 2010, 08:16

MrBepi schrieb:
zusammen mit Marantz PM 7400 Verstärker.

Meinst du den PM 7004?


a) Liegt es an der noch fehlenden Einspielzeit?

Nein. Das Thema einspielen ist nicht unumstritten, und bestenfalls ändern sich dadurch Nuancen.


b) Habe ich etwas falsch angeschlossen

Sind die mitgelieferten Brücken zwischen den Klemmen angeschlossen? Das Lautsprecherkabel nicht (einseitig) verpolt? Mehr Fehlermöglichkeiten gib es anschlussseitig eigentlich nicht.


c) Ist der Verstärker zu schwach?

Auf keinen Fall. Lass dich auch nicht durch Berichte über den angeblich so "schlanken" Bass bei Marantz irritieren. Ich habe den bis auf winzige Kleinigkeiten identischen Vorgänger PM7003, der hat in jeder Lage genug Power und klingt keinen Deut dünner als mein angeblich so basspotenter NAD.

Wenn die Anschlüsse stimmen, liegt es am Ehesten an der Aufstellung, dass der Bass an deiner Hörposition geschluckt wird. Bist du mal im Raum umhergelaufen, während Musik läuft? Gibt es nirgendwo mehr Bass?

Weitere Möglichkeit: dir liegt schlichtweg die Abstimmung nicht. Cantons sind nach meiner Erfahrung immer eher schlank und höhenbetont abgestimmt (wobei ich die 890 nicht konkret kenne).


Außerdem "nervt" mich aktuell der etwas kratzende Hochtöner.

Wirklich kratzend? Das wäre dann ja definitiv ein Fall für den Service/Austausch.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Okt 2010, 08:32
Nun es ist eine Canton Vento...

Ich habe diese LS nie wirklich Bass potent erlebt.
UweM
Moderator
#4 erstellt: 26. Okt 2010, 08:34
Hallo,

allerwichtigste Grundregel beim Kauf einer Anlage: Der Klang wird zum allergrößten Teil von der Kombination Lautsprecher / Aufstellung / Raumakustik bestimmt.
Also NIE einen Lautsprecher kaufen, den man nicht in den eigenen vier Wänden gehört hat.

Hattest du vorher an gleicher Position im gleichen Raum andere Lautsprecher stehen und hatten die ausreichend Bass?

Wenn ja:
a) Ein Lautsprecher könnte verpolt angeschlossen sein, dann fehlt der Bass auch. Bitte probeweise bei einem der Lautsprecherkabel plus und minus vertauschen.
b) Ein Defekt könnte vorliegen. Kontrolliere bei höherer Lautstärke, ob sich alle Bassmembranen bewegen.
c) der alte Lautsprecher könnte im Bass übertrieben haben und dann klingt ein neuer, neutral abgestimmter erst mal ungewohnt "dünn"

Wenn nein:
dann liegt es höchstwahrscheinlich an der Raumakustik
a) sind Wände und/oder Decken massiv oder aus Gipskarton? Letzteres kann wie große Bassabsorber wirken
b) möglicherweise kann eine andere Positionierung von Hörplatz und Lautsprechern helfen. Raummoden können Überhöhungen oder Auslöschungen besonders im Bassbereich erzeugen, die leicht im Bereich von 10dB und mehr liegen können, da hilft auch der Klangregler nicht. Probe: gehe bei laufender Musik im Zimmer herum und achte darauf, wie sich hierbei der Bass ändert. Dann entsprechend die Boxen umstellen.

Wenn die Raumakustik "schuld" ist, hilft auch kein anderer Lautsprecher.

Wenn es dich tröstet: hier meine private Odyssee nach Umzug in eine andere Wohnung: Es reicht, die ersten und die letzten paar Seiten zu lesen.

bei mir

Grüße,

Uwe
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 26. Okt 2010, 09:12
Danke für die vielen Antworten.
Ich meinte den PM 7004, sorry.

Mit keinem Bass meinte ich nicht, dass die Cantons eher dezent sind. Sie sind einfach in der neutralen Verstärkereinstellung fast nur ab den Mittelfrequenzen präsent. Die LS sind ja sehr groß und haben 2 Basslautsprecher. Kann mir einfach nicht vorstellen, dass aus denen so wenig rauskommt.

Raum: Bin in einer neuen Wohnung mit Dachschräge.

Ich habe die LS nun in einem 20cm Abstand an die Wand gestellt. Jetzt ist es schon viel besser.
Außerdem hab ich den Bass nun am EQ voll reingedreht, wodurch ich nun das Gefühl habe, die Membranen bewegen sich endlich mal. -)

Das mit den Kabeln werde ich versuchen. Und auch die Ortung des Basses im Raum.

Bleibt eben doch eine Wissenschaft für sich. Analytisch Hören ist Geschmackssache, dass bdeuetet aber für mich nicht, dass trotzdem ein Fundament da sein muss. Es ist akutell schon viel besser und es macht Klick in meinem Kopf.

Glaube eben auch, dass durch die Kombination neue Wohnung und Hörgewohnheit IQ90 mit Rotel mein Gehör erstmal von der sehr feinen Auflösung etwas angestrengt ist.

Morgen schreib ich nochmals, was welche Änderungen gebrcht haben. Man liest ja doch immer wieder, dass die Einspielungszeit lange sein soll und Cantons eher zu den Zicken zu zählen sind. Ansonsten kauf ich mir dich Kopfhörer. -)

Schöne Grüße vom Kampf mit den Audiogiganten...und thx!
UweM
Moderator
#6 erstellt: 26. Okt 2010, 09:59
Hi,

Dachschräge also, vermutlich mit Gipskartonplatten (klopf mal dagegen). Das könnte die Erklärung schon sein. Ich hatte einmal ein Wohnzimmer, L-förmig, mit solchen Dachschrägen.

Bässe (damals Canton Ergo 90DC) waren völlig unterbelichtet und leider gab es wegen der Lage von Türen und Fenstern keine Möglichkeit, an der Aufstellung großartig was zu verändern.
Akzeptablen Pegel im Bass gab es nur an der Wand gleich neben den Lautsprechern, oder wenn ich am Hörplatz stand (!) statt zu sitzen.

Prinzipiell muss man sich das so vorstellen, dass die Platten Mitten und Höhen reflektieren, wie eine massive Wand auch, im Bass aber mitschwingen und diesen damit "durchlassen".
Bei Dröhnproblemen im Bass werden solche Absorber sogar gezielt von Raumakustiker angewendet um Überhöhungen im Bass zu bekämpfen. Du hast sie ungewollt gratis eingebaut geliefert bekommen

Für mich war das damals eine frustrierende Zeit mit viel Musik über Kopfhörer. Nach einem Umzug erzeugte die gleiche Anlage im neuen Raum zuviel an Bass. Die Unterschiede sind brutal.

Grüße,

Uwe


[Beitrag von UweM am 26. Okt 2010, 10:00 bearbeitet]
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 26. Okt 2010, 10:32
Wenn man gegen die Wand klopf, klingt es recht hohl. Wie mein Sound. -)

Ein Jammer. Ich alter Laie. Umziehen? Beton anmischen?.
Auch in meiner Wohnzimmer ist es so, dass ich die LS eigentlich kaum anders stellen kann.

Aktuell ist der Frust groß. Die Canton Vento 890 DC regen kein Gefühl in meiner Bauchgegend. Sie spielen sehr detailliert, aber ohne Herz. Es mag sich kein Mitgeheffekt einstellen und räumliche Bilder in meinem Kofp entstehen nur bedingt.

Aber auch bei anderen LS werde ich wohl die Probleme haben.
Schwierig. Ich warte mal noch ab. Einspielzeit und versuche meinem Gehör etwas Zeit zu geben.
Möchte jemand im Raum Stuttgart tauschen. -)

Weis ansonsten jemand, ob man ausgepackte LS wieder umtauschen kann? Ich hab jetzt noch blaue Flecken vom LS Hochtragen. Ein Jammer. Die Ventos sind echt Superschwer. Und aus den Kartons kann man sich fast ein Eigenheim bauen, so groß sind die.

Wer hör sien will, muss leiden, oder so...

grüße
IllusiveMan
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Okt 2010, 12:37
Wenn der Händler die LS aus Kulanz zurücknimmt, wär das natürlich ziemlich praktisch.
Du solltest natürlich zuerst noch mit der Aufstellung experimentieren und schauen, wie sich das Klangbild verhält.

Als Allrounder-Alternative zu den Cantons würde ich ansonsten noch die KEF XQ40 vorschlagen oder die Nubert NuVero 11 .
johnny78
Stammgast
#9 erstellt: 26. Okt 2010, 21:22
MrBepi schrieb:


Nach wie vor gefällt mir der helle Klang nicht so wie im Laden. Es fehlt das Herz, die Seele.


War denn beim Händler "Herz und Seele" da?
Die Vento Serie zeichnet sich meiner Meinung nach nämlich tendenziell eher durch eine gewisse kühle Analytik aus und ist alles andere als ein Vetreter der Spaßfraktion. Gerade auch der Bass wirkt dadurch eher trocken.
Das muss man mögen, ansonsten wird man mit der Vento wohl kaum glücklich werden, auch wenn man eine gute Raumakustik vorfindet.
Ich bezweifle daher - unabhängig von Deinen eventuell vorhandenen raumakustischen Problemen - ob Du überhaupt den fürch Dich richtigen Lautsprecher gekauft hast.
Hast Du die Vento mit anderen Lautsprechern vergleichen können???
Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit die Vento beim Händler gegen ein anderes Modell zu tauschen???

Gruß
Christian
bonnie_prince
Stammgast
#10 erstellt: 26. Okt 2010, 22:17

Sie spielen sehr detailliert, aber ohne Herz.


Habe hier bei mir gerade die Vento Reference R5 (ähnlich deiner 890) herumstehen: mausetot, wie aus'm Eimer .
Das war jetzt definitiv meine letzte Canton .
Mittlerweile glaube ich, die sind so 'ne Art deutsches Bose.
Wenn ich schon diese beschissenen China-Blechtopfdeckel("Chassis") sehe; ich dachte ich könnte das billige Zeugs hinter der Frontblende verstecken. Aber es scheppert durch .
Du siehst, ich habe auch Frust mit den Dingern. Hab sie aber wie bei den Cantonesen üblich für'n Appel und 'n Ei neu bekommen. Da konnte ich nicht widerstehen. Bin also auch auf deren Verkaufsmasche reingefallen . Billigen Fließbandmüll aus Fernost für deutsche Manufaktur zu verkaufen und das zur Mond-UVP unschlagbar günstigen Preisen .
Na ja, nu stehn se im Schlafzimmer rum. Da tun sie keinem was .

Grüße b_p.
johnny78
Stammgast
#11 erstellt: 26. Okt 2010, 22:41
bonnie_prince schrieb:


Billigen Fließbandmüll aus Fernost für deutsche Manufaktur zu verkaufen und das zur Mond-UVP


Das Canton seine Lautsprecher in Fernost produziert wäre mir neu.
Sie mögen Dir klanglich und optisch nicht gefallen, aber Deine obige Aussage ist "unqualifizierter Müll" und entbehrt jeglicher Grundlage.

Gruß
Christian
bonnie_prince
Stammgast
#12 erstellt: 26. Okt 2010, 23:11

Deine obige Aussage ist "unqualifizierter Müll" und entbehrt jeglicher Grundlage.


Tja, die Grundlage steht in meinem Schlafzimmer.


Grüße b_p.
johnny78
Stammgast
#13 erstellt: 26. Okt 2010, 23:27

Tja, die Grundlage steht in meinem Schlafzimmer.


Bei Deiner "Grundlage" handelt es sich allerdings definitiv nicht um "Billigen Fließbandmüll aus Fernost". Das war alles worauf ich hinweisen wollte und was ich als unqualifizierte Aussage benannt habe. Inwiefern Dir die Box klanglich bzw. optisch gefällt ist eine völlig andere Sache.

Gruß
Christian
Roi_Danton89
Stammgast
#14 erstellt: 26. Okt 2010, 23:38
Die Ref klingt aber ganz anders als eine Vento... die sehen nur von ausen gleich aus.. und ich finde die haben ziemlich gut bass.. vorallem Präzisen.. klar die XQ40 klingt druck voller und kann in mancher lage sehr viel Spaß machen doch sie ist nicht so genau wie eine Referenz.. Vento im vergleich zu XQ kenn ich nicht
UweM
Moderator
#15 erstellt: 27. Okt 2010, 07:19
Ich bin mit meinem früheren Lautsprecher drei mal umgezogen und je nach Wohnung klang es mal bassarm-blutleer, wunderbar ausgewogen oder dröhnend-verwaschen.

Auch im jetzigen Hörraum musste ich gewaltig mit raumakustischen Maßnahmen tricksen bis der Klang mir gefiel.

In manchen Räumen klingt es eben nicht, da kann man kaum was dagegen machen und die Boxen sind daran erst in zweiter Linie schuld.

Grüße,

Uwe

P.S. Canton produziert die Chassis übrigens alle selbst in Deutschland.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Okt 2010, 07:24

UweM schrieb:
P.S. Canton produziert die Chassis übrigens alle selbst in Deutschland.


Woher hast du diese Info?
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 27. Okt 2010, 07:46
Die Canton klingen auf jeden Fall sehr analytisch. Die Hochfrequenzen werden äußerst detailliert abgebildet. Allerdings habe ich beim Hören persönlich das Gefühl, als wäre ein Bass-Breitbandfilter drin und suche zudem den Hall-Knopf.
Mein Gehör scheint auf Dauer von den vielen hohen, sehr detaillierte Frequenzen sehr angestrengt zu sein. Das größte Manko meines Erchtens besteht darin, dass durch die Analytik die Atmosphäre der Musik verloren geht. Ich hatte auch schon Monitorboxen, die aber bei weitem trotz neutralität eher ein natürliches Klangbild abgegeben haben. Höre ich Bach, Klaviersolo, dann fehlt mir die untere Schwingung komplett. UNd als Klavierspieler hört sich dies dann unangenehm und unnatürlich an. Darum geht es doch aber letzten Endes. Wollen wir nicht unser Gehör so stimulieren, dass wir das Gefühl haben, die Klaviersaite schlägt vor einem an?

Auch in Sachen Räumlichkeit entsteht eher wenig Atmo. Klar Rechts, Links ist zu unterscheiden, aber der Sound ist nicht immer losgelöst von den LS. Er klebt manchmal förmlich an den Lautsprechern.

Die Höhen klingen teilweise für meinen Geschmack so stark übertrieben, dass das Gefühl des Übersteuerns aufkommt. BIG BOIs (Outcast) schöne neue HipHop Aufnahme (turns me on) mit gefühlvoller (B4)-Orgel und den leicht effektierten Frauenstimmen klingen bspw. so, als ob zu viel Saft drauf ist. Die Aufnahme klingt teilweise gewollt ein wenig "kratzig", aber ist so gemischt, dass es noch hörbar bleiben sollte. Und bei den Canton kippt diese Abmischkunst ins Negative über, da die Höhen zu klar sind.

Hab auch mal Live-Blues gehört. Keine Gänzehaut.

Beats und Schlagzeug: Schlagzeug-SOlos fehlt der Druck. Der Mitwippeffekt bleibt bei mir aus. Wie gsagt, es geht nicht um einen extremen Basedrum Sound.
Dies macht sich bei HipHop, Elektro und auch Jazz Aufnahmen wie Sidsel Endressen/Bugge Weselltofft sehr bemerkbar.

Ich habe auch den Versuch gestartet, vertraute Stimmen in Hörspielen zu testen. Die Erzählstimme von "Den Drei ???" bspw, die ich super im Ohr habe, wirkt kühl. Würde man hier die KEF und die Canton miteinander durch eine Person vergleichen lassen, die über die Stimme die Person beschreiben müsste, hätte sie bei KEF einen Vollbart, bei Canton eher schlank und max. Dreitagebart. -)
Auch diese Stimme klingt für mich nicht natürlich.


Fazit. Die Gesamtabstimmung ist sehr nüchtern und höhenlastig - wie als Canton-Charakteristik häufig beschrieben. Sie ist aber insgesamt nicht natürlich stimmig. Wer so eine Art von Sound mag und eventuell ein Gehör hat, dass dies als angenehm emfpindet, liegt hier richtig. Analytisch bedeutet nicht zwangläufig total kühl. Ziel sollte es sein, ein stimmiges und realistsiches Hörbild zu erzeugen, dass unser Gehör als solches erkennt. Hier sind die Höhen sehr anstregend und werden leicht überbetont. Ein solids Bassfundament ist in den Frequenzen trennscharf - dass schaft die Canton. Das gefühl des wumernden Discobasses kommt naütlich nicht auf. Insgesamt ist das Bassfundament aber zu dünn. Hört man hierfür Charakteristische Musik wie Jungle-Bässe, dann wird dies sehr deutlich. Und ein LS in dieser Preisklasse und Testbenotungen sollte hier mehr können.
Dadurch entsteht mehrere Musikebenen (Frequenzen), denen die Verbindung zueinander fehlen. Untem im Sound-Haus wohnt der Bass, der mit dem Mittleren Stockwerk gar nicht verbunden ist. Die Mitten sind sehr ruhige Mitbewohner. Kaum auffällig - stören daher nicht aber tragen für die Gesamt-Atmo im Haus nicht wesentlich bei. Oben im Dachgeschoß wohnt ein junges Paar, da spielt die Musik. Aber gemäß dem Motto: Nur zuhören, nicht anfassen. That´s the Problem. And Music is Emotion.....

Ich glaube ja auch nicht, dass die LS schlecht verarbeitet sind. Es gibt ja zahlreiche Test (wenn man hier auch nicht immer eine Objektivität unterstellen kann), aber eine "schlechte LS" von den Merkmalen ist sie nicht. Natürlich betreibt Canton eine andere Markenpolitik als andere und versucht sich eher im mittleren Preisegment/Käufergruppe zu positionieren. Es gibt aber auch genügend andere LS, die auch nüchtern klingen.
Mit einem sehr teuren Röhrenverstärker klingen die Ventos eventuell sogar genau richtig.

Und zur Einspielzeit kann ich nur sagen - der Unterschied ist so marginal, dass mann nicht mehr Unterscheide kann, ob sich das Gehör an die LS gewöhnt hat oder tatsächlich ein Unterschied da ist.

Grüße und: The music is the message! - nicht "the medium" (Lautsprecher). -)
bill-1
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Okt 2010, 09:13

bonnie_prince schrieb:

Habe hier bei mir gerade die Vento Reference R5 (ähnlich deiner 890) herumstehen: mausetot, wie aus'm Eimer .
Das war jetzt definitiv meine letzte Canton
... Hab sie aber wie bei den Cantonesen üblich für'n Appel und 'n Ei neu bekommen. Da konnte ich nicht widerstehen. Bin also auch auf deren Verkaufsmasche reingefallen . Billigen Fließbandmüll aus Fernost für deutsche Manufaktur zu verkaufen und das zur Mond-UVP unschlagbar günstigen Preisen .
Na ja, nu stehn se im Schlafzimmer rum. Da tun sie keinem was .

Grüße b_p.


Wie meinst du das mit dem Appel und dem Ei?
Ich finde die UVP der Chrono SL Serie jetzt nicht unbedingt dumpingmäßig. Allerdings macht mir ein Händler gemessen am UVP ein unverschämt günstiges Angebot: Auf die zweite Box 50% Preisnachlass, ich würde also für das Paar nur 75% des UVP zahlen. Sind die Preise bei Canton so hoch angesetzt, dass der Händler locker runtergehen kann und der Kunde sich freut, oder wie darf man das verstehen?
UweM
Moderator
#19 erstellt: 27. Okt 2010, 09:26
Der Eindruck der Höhenbetonung kann natürlich auch aus dem Bassmangel herrühren weil dadurch die Balance gestört ist.

Dann spielt natürlich die Aufstellung auch hier eine Rolle. Wie ist das Zimmer eingerichtet? Teppiche, Polstermöbel? oder eher spartanisch-modern?

Es macht keinen Sinn, die Abstimmung eines Lautsprechers zu kritisieren, so lange man offensichtlich ein massives Problem mit der Raumakustik hat. Im Laden hat dir die Abstimmung ja noch so gut gefallen, dass du schließlich gekauft hast.

Die hier zitierte KEf XQ40 wurde ubrigens im gleichen Audio-Heft wie die Vento 890 getestet und dort bezeichnete man sie klanglich als Zwillinge - unter identischen Bedingungen gehört natürlich.
Meiner Erinnerung nach sind die Vento-Frequenzgänge, die in diversen Zeitschriften gemessen wurden, bretteben. Von Höhenbetonung keine Spur.

Grüße,

Uwe


[Beitrag von UweM am 27. Okt 2010, 09:31 bearbeitet]
strucki200
Inventar
#20 erstellt: 27. Okt 2010, 09:29
@MrBepi

Schon mal die Klipsch RF-63 gehört?
Gibt es momentan für ~950€ das Paar.

Da hast du deutlich mehr "Mitwippfaktor".
Ganz anders als die Ventos
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 27. Okt 2010, 12:08
@UweM

Das mit dem Raum stimmt schon. Ich konnte aber gestern im selben Raum die KEFs testen. Bei denen scheint sich die Raumakkustik nicht so "schlecht" auszuwirken.
Mich wundert nur, dass selbst bei geringer Lautstärke und auch ein Umstellen der Sound nicht wesentlich besser wird.
Wenn die Ventos zum Raum nicht passen, dann hilft nur umziehen. Die Kefs scheinen dann eher zu meiner Wohnung zu passen.
Man kann letzten Endes nur das Beschreiben, was man hört. So eine schlechte Raumakkustikerfahrung habe ich eben noch nicht erlebt.
Die Tests über KEF und Canton kenne ich natürlich auch. Die Ventos 890 haben ja auch viele Auszeichnungen erhalten.

Besten Dank für die Infos!
UweM
Moderator
#22 erstellt: 27. Okt 2010, 12:30
Hallo,

die KEF haben im Mittel-Hochtonbereich ein Koaxialsystem, was m.W. die Höhen etwas stärker bündelt, was sich in deinem falle wohl positiv bemerkbar macht.

Haben die KEFs in deinem Raum ausreichend Bass oder ist das auch noch zu wenig?

Die Frustration über den Raum kann ich nur zu gut verstehen. Wenn du meine Aufstellungsodyssee aus dem link gelesen hast, weißt du was ich meine. Da hat man einen neuen Raum (in meinem Fall sogar einen eigenen Hörraum), nagelneue testgelobte und probegehörte Boxen (bei mir ältere mit denen ich sehr zufrieden war) und dann klingt es um´s verrecken nicht.

Inwiefern bist du denn durch z.B. ehefrauliche Vetos an Aufstellungsexperimenten gehindert?

Grüße,

uwe
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 27. Okt 2010, 12:35
ZUm einen ein Bücherregal, dass eine Tür verdeckt.
Wenn ich das große Sofa umstelle, dann passt es nicht neben den alten Heizkörper. Hab die LS jetzt mal in den Raum gestellt gegen die Wand mit den Bücherregalen, also weg von der Dachschräge. Scheint so, als wäre es schon besser.

Ansonsten ist der Raum nicht spartanisch eingerichtet. Hab einen Teppich vor dem Sof, großer Esstisch aus Holz, kleiner Couchtisch und eine Ecke links von den LS mit drei Bücherregalen. Werde wahrscheinlich das Sofa quer stellen. Dann könnte es klappen...

Ja, die Odysee hab ich gelesen. Unglaublich! -)

Die KEFs haben guten Bass. Ich hab ja auch einen Holzboden.


[Beitrag von MrBepi am 27. Okt 2010, 12:36 bearbeitet]
UweM
Moderator
#24 erstellt: 27. Okt 2010, 16:32
Raumakustik ist ein Fass ohne Boden.

NICHTS beeinflusst den Klang auch nur annähernd so stark. Wenn man sich da umständehalber mal hat durchkämpfen müssen, ist alles, was der Handel noch an Zubehör anzubieten hat wie Kabel, Füßchen, Kontaktwässerchen und sogar der Tausch halbwegs brauchbarer Elektronik für lange Zeit als irrelevant abgehakt.

Grüße,

Uwe
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 27. Okt 2010, 17:44
AD UWE

Unglaublich. Hab mein Wohnzimmer umgebaut. Hat lange gedauert, aber jetzt stehen die Ventos an der richtigen Stelle. Ich hätte mir nicht träumen lassen, was dies in Sachen Klang bewirken kann. Ich hab eine Wand mit flachen Regalen zugestellt und nun gegenüber den LS Sofa + runden Sessel stehen und einen zusätzlichen Teppich verlegt.

Jetzt klingt es wirklich gut. Geht in einem anderen Raum wahrscheinlich noch besser, aber im Vergleich zu dem ersten Hören - unglaublich. Es stimmt schon, dass, wenn durch die Raumakkustik die Balance verloren geht, die LS nicht einzustufen sind und der Klang Katastrophal sein kann.
Da hilft wirklich gar nichts. Also Dachschrägen sind wohl eine der schlimmeren Klangzerstörrer.

DIe Ventos klingen wirklich angenehm - auch das Gefühl, die Höhen würden dermassen überbetont, ist verloren gegangen. Und der Bass ist da. Endlich. Hab Sie zudem recht nah an der Wand stehen und nach langem probieren einen schönen Sound. Widerrufe meine harrsche Kritik - bei solch emotionalen Angelegenheiten kann man eben den Kopf nicht immer vom Bauch trennen. Und man hat ja auch kaum einen Vergleich bzw. weis ja nie, ob es am eigenen Empfindung liegt etc. Dachte wirklich schon, es gibt so Freaks, die diesen anfänglichen höhenlastigen Detailsound lieben.
Nun entsteht eine Bühne, die detaillierte Spielweise ist angenehm und dem Testbericht von Audio.de kann ich größtenteils zustimmen. Im Bass etwas beschränkt, dafür kontrolliert. Trotzdem sind auch Elektrobässe und Beats animiertend. Höhen und Details brillant.

Na ja - hoffe mal, dies bleibt so. Fazit: Wenn man die Zeit und Nerven hat, wirklich immer im Eigenheim testen. Hab dies völlig unterschätzt!

So, hoffe nun, die Freundin beruhigt sich wieder und kommt wieder nach Hause -)))) - vorher sah es etwas besser aus. Gewisse Abstriche muss man dann machen....

Grüße an alle Audio-Fans, Bastler und Audioperfiden. -)
Roi_Danton89
Stammgast
#26 erstellt: 27. Okt 2010, 17:52
Herzlichen Glückwunsch, es ist meist sehr schwierig den Raum zu Optimieren und du hast ja schon große Erfolge erzielt in sehr kurzer Zeit!! - Viel Spaß mit den Ventos

Viele Grüße
Fabian
UweM
Moderator
#27 erstellt: 27. Okt 2010, 18:27
Glückwunsch!

Viel Spaß ab sofort beim Musikhören

Grüße,

Uwe
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 27. Okt 2010, 19:11
Danke!

Bin sehr glücklich und begeistert.
Nur die Freundin is immer noch nicht zurück. Gibt es dafür auch Tipps im Forum? -) - Herstellergarantie?

Egal - dafür sitzt jetzt gerade Alicia Keys neben mir. -)

Cheerio und lock n loll!
johnny78
Stammgast
#29 erstellt: 27. Okt 2010, 21:04
MrBepi schrieb:


Dachte wirklich schon, es gibt so Freaks, die diesen anfänglichen höhenlastigen Detailsound lieben



Wie ich weiter oben schrieb, bevorzuge ich die Vento (bei mir ist es allerdings die 807) vor allem wegen Ihrer in meinen Ohren tendenziell etwas kühlen Analytik und Ihrem recht tief reichenden aber trockenen Bass. Das hat nichts mit "höhenlastigem Detailsound" zu tun und setzt selbstverständlich eine gute Bühnenabbildung und Loslösung des Sounds von den Lautsprechern voraus. Deshalb war ich mir nicht sicher nachdem Du etwas vage schriebst "ohne Herz und Seele" - unabhängig von raumakustischen Problemen - ob Du den richtigen Lautsprecher ausgesucht hast.
Aber wie sich am Ende rausgestellt hat lag es zum Glück doch nur an der Raumakustik.
Wünsche Dir viele schöne Musikstunden mit Deiner Vento.

Gruß
Christian
bonnie_prince
Stammgast
#30 erstellt: 27. Okt 2010, 23:06

Sind die Preise bei Canton so hoch angesetzt, dass der Händler locker runtergehen kann und der Kunde sich freut, oder wie darf man das verstehen?


Exakt, so darf man das verstehen.

Übrigens, MRBepi, schön, dass es bei dir jetzt besser geht.
Aber, so wie du die LS beschrieben hast, klingen meine eigentlich auch: bis auf die Höhen. Ich würde nicht behaupten wollen, sie seien zu hell abgestimmt; eher ist die gesamte Mitten-/Hochtonabstimmung wie von 'nem Roboter konzipiert (macht ja bei denen mittlerweile auch schon mehr der Computer als der Mensch) und ich finde das hört man.


Grüße b_p.


[Beitrag von bonnie_prince am 27. Okt 2010, 23:08 bearbeitet]
Bergamo
Stammgast
#31 erstellt: 28. Okt 2010, 06:47

UweM schrieb:
Raumakustik ist ein Fass ohne Boden.

NICHTS beeinflusst den Klang auch nur annähernd so stark. Wenn man sich da umständehalber mal hat durchkämpfen müssen, ist alles, was der Handel noch an Zubehör anzubieten hat wie Kabel, Füßchen, Kontaktwässerchen und sogar der Tausch halbwegs brauchbarer Elektronik für lange Zeit als irrelevant abgehakt.

Grüße,

Uwe


100% Zustimmung !!
Ich bin mit meinen LS jetzt kurz davor, dass 3. Mal umzuziehen...
... und jedes Mal wars ein neues Erlebnis, zum guten oder zum schlechten - Glückssache! Jedenfalls hats bei mir mit dem Umstellen bisher recht gut geklappt - man denkt manchmal, man hat eine ganz andere Anlage vor sich spielen.

In diesem Sinne
DevilX96
Stammgast
#32 erstellt: 28. Okt 2010, 13:34
Die Raumakustik ist sehr nerivig, bei Standlautsprechern schon schlimm, bei einem Subwoofer noch schlimmer.

Während meine RF 82 in meinem Zimmer sehr gut klingen (trotz 8 m² ), nerven Sie im großen Wohnzimmer durch den spitzen Hochton und den ungewohnt schwammigen Bass.

Leider nur Glück, es ist eben nicht einfach.
Hüb'
Inventar
#33 erstellt: 29. Okt 2010, 07:49

Raum: Bin in einer neuen Wohnung mit Dachschräge.

In Kombination mit völlig anderen LS ist es kein Wunder, dass die Basswiedergabe ebenfalls eine völlig andere ist.

Du solltest mit der Aufstellung der LS und der Position des Hörplatzes experimentieren, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Verstärkerwechsel und fragwürdiges Zubehör wie z. B. Kabel müssen hier völlig wirkungslos bleiben.

Grüße
Frank
MrBepi
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 29. Okt 2010, 10:02
Das mit den Kabel glaub ich sofort.

Zur Raumakustik.
Die ganzen Disskusionen, Meinungen und Tests sind also nur bedingt Aussagekräftig, da der Raum ja den Großteil der Musikwiedergabe ausmacht. Man müsste wirklich in seinem Zimmer verschiedenste LS testen. Das die KEF bspw. in derselben Stellung mehr Bass hatte und passabel klang, war dies bei der Vento nicht der Fall. Für mich bedeutet das im Umkehschluss zugespitzt gesagt: Egal welche LS, hauptsache sie passen zu deinem Raum und es klingt dementsprechend.

Wenn man natürlich die Räumlichkeiten entsprechend anpasst, dann sieht es schon wieder anders aus. Nehme aber auch mal an, dass der Großteil bis auf die Position der LS und einigen Einrichtungsgegenständen an den Wänden etc. nichts verändert.
Obwohl, wir befinden uns ja ein einem Hifi-Forum. Sicher sein kann ich mir nicht. -)

Würde mich mal interessieren, ob der ein oder andere auch schon Wänder herausgerissen bzw. neue eingezogen hat. Es soll ja alles geben..-)


MIt der jetzigen Aufstellung bin ich erstmal glücklich.
Korrigere höchstens noch den Abstand zur Wand. Ansonsten spiele ich mit dem EQ.
Arbeitet ihr viel mit dem EQ? Bisher hatte ich dat eigentlich selten gemacht...
mroemer1
Inventar
#35 erstellt: 29. Okt 2010, 10:07

Egal welche LS, hauptsache sie passen zu deinem Raum und es klingt dementsprechend.


So im groben war das auch mein Ansatz, nachdem ich mit dem einen oder anderen nur beim Händler gehörten LS auf die Schnautze gefallen bin.


Arbeitet ihr viel mit dem EQ? Bisher hatte ich dat eigentlich selten gemacht...



Habe ich früher nie gemacht, bis ich merkte das der 30hz Regler ein wenig angehoben noch ein wenig was an der Wiedergabe verbessern kann, logischerweise begrenzt das meine erreichbare Maximallautstärke, ist aber egal habe mehr Reserven als ich jemals brauche.


[Beitrag von mroemer1 am 29. Okt 2010, 10:08 bearbeitet]
johnny78
Stammgast
#36 erstellt: 29. Okt 2010, 22:05

Arbeitet ihr viel mit dem EQ? Bisher hatte ich dat eigentlich selten gemacht...


Nein...höre nur im Source-Direct Modus und bei meinen Ventos klappt das hervorragend, allerdings nur mit dem entsprechenden Wandabstand und diesen herauszufinden hat einige Zeit in Anspruch genommen. Dabei finde ich es wirklich erstaunlich wie schon wenige Zentimeter deutliche Klangunterschiede zu Tage fördern.

Gruß
Christian
mroemer1
Inventar
#37 erstellt: 01. Nov 2010, 16:09
Ich muß meine Antwort zur EQ Frage jetzt auch wieder korrigieren.

Nachdem ich die LS ein wenig anders aufgestellt habe, ist er wieder so wie früher überflüssig geworden.
crackhd
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 21. Sep 2012, 06:24
Hey,

Ich habe zwar nur die Vorgänger, also die 809dc

habe sie jetzt einige Tage 35°-40° angewinkelt relativ nah zur Wand aufgestellt (5cm vorne und seite), dahinter liegen Dämmmatten welche aus dem Boxenbau bekannt sein sollten.
Vorallem diese matten machen etwas aus, da sie reflektierte Schallwellen schlucken.
Als resultat kann man sehr laut und auch basslastig hören und hat kein dröhnen.
Bass steht plus 10 im EQ und Treble plus 1-2 allerdings ist das der musik welche ich derzeit höre,.
Im großen und ganzen bin ich aber zufrieden,... ist also wichtig wie man die ventos im allgemeinen aufstellt.
Zum einspielen, ja sollte man dem Bass zur liebe aber man braucht Schalldruck/Hub sonst bringts nicht viel,
wird dann nach und nach weicher und harmonischer, nicht mehr so gezwungen wie am Anfang.

gruß Markus
Ede7897
Neuling
#39 erstellt: 26. Sep 2012, 15:56
Hi,
ich habe auch die 890ger seit etwa einem Jahr und war bis vor kurzem
Klanglich nicht zufrieden.
Wobei ich sagen muß, dass mittel und Hochtonberreich sich nach ca. 2 Monaten
geöffnet haben.
Der Bass blieb zu satt, zu hart,zu trocken, zu wenig tief.
Vor kurzem habe ich, von einem guten Freund eine Subwoofertest CD bekommen.
Dort ist ein 20 Hz Testsignal drauf, mit diesen Signal habe ich meine Bässe mit ordendlicher
Lautstärke bearbeitet.Immer und immer wieder.
Diese kamen ca. 15 mm aus den chassis raus.
Mit dem Ergebniss, dass sich das gesamte Klangbild zum Positifen veränderte.
Der Tiefbass ist nun da!
Ich glaube, dass ich ohne diese CD noch viel Geduld hätte haben müssen.
Avenger0815
Neuling
#40 erstellt: 18. Dez 2013, 21:43
Habe die 890DC ausgiebig Probe gehört, und war am Anfang gar nicht sooooooooo beeindruckt, weil............eingeschossen war ich eigentlich auf die Elac FS247.
Diese kleine Box mit Ehefrau verträglichen Maßen hatte es mir eigentlich angetan.War begeistert von dem für die Grösse beindruckenden Bass! Ausserdem sehr saubere Höhen durch den Jet!!
Nachdem ich beide 2 Tage im A/B Vergleich an einer Magnat Röhren Kombi, und einer Yamaha Kombi gehört habe hat mich die Canton ob Ihrer grösseren Natürlichkeit dann doch überzeugt.
Habe sie als 3 Tage alten Aussteller in weiss extrem günstig geschossen
At home stehen sie 25 cm von der Wand entfernt, und ich muss sagen sehr differnziert in Bass, Höhen und Mitten.
Sehr klare und saubere Höhen, klare Mitten , konturierter, trockener und tief reichender Bass. Vor allem Instrumente und Stimmen sind toll, Dire Straits remastert eine Offenbarung. Aber auch alte Sachen, egal ob Rock oder Disco kommen richtig gut.
Dabei muss ick mein Equipment erstmal passend zu den Boxen aufrüsten ;-). Im Augenblick Yamaha R-N500, älteren Marantz CD-Player, Bi-Wiring mit Straight Wire 4C BiWire. Bin gespannt was sich nach einer Weile einspielen noch so ergibt. Bin bis jetzt zufrieden, kann mangelnden Bass oder fehlende Homogenität nicht nach vollziehen.
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