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Frage zur Impedanz der KEF XQ 40

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Beitrag
Larry1970
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Nov 2012, 03:17
Hallo liebe Leute,

ich hab´ da mal ne Verständnisfrage:

Ich betreibe die KEF XQ 40 an meinem Yamaha AS 700 Verstärker und würde
gerne wissen, welche Einstellung zur Ausgangsimpedanz ich vornehmen sollte..??

Auf dem Lautsprecher hinten drauf und in der Anleitung steht klipp und klar 8 Ohm,
Frage beantwortet, dieser Beitrag überflüssig

Nein, meine Frage bezieht sich auf diverse Testberichte die ich nunmehr im WWW
gelesen habe, und dort wurde die XQ 40 immer als Zitat "reinrassige 4 Ohm" Box
bezeichnet bzw. gemessen....????

Mir als Anfänger auf diesem Gebiet stellen sich da mehrere Fragen:

1. was ist ganz praktisch zu tun..4 oder 8 Ohm hinten am Yammi einstellen?

2. falls die Antwort 4 Ohm lauten sollte...wie kommt es, das ein Hersteller das
Produkt falsch bezeichnet...?

3. wie würde es sich ganz real beim Musik hören äußern, wenn die Einstellung nicht
stimmen würde..? Ich habe bisher noch nicht in der 4 Ohm Einstellung Probe gehört,
weil, nun ja, steht ja 8 Ohm drauf und ich hatte Angst was kaputt zu machen..

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein wenig mit eurem Fachwissen den Weg weisen
würdet...

vielen Dank und herzliche Grüße

Larry
Larry1970
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Nov 2012, 23:14
Kann mir denn niemand helfen...?

Bitte, es muss doch hier noch jemanden geben, der die KEF XQ 40
zu Hause hat.....oder habe ich limitierte Einzelstücke erworben..?

Herzliche Grüße Larry
Passat
Moderator
#3 erstellt: 20. Nov 2012, 10:31
Die Angaben auf dem Typenschild der KEF sind falsch und das weiß auch KEF.
Die Wahrheit (4 Ohm) gibt KEF nämlich selbst in den technischen Daten (min 3,2 Ohm) zu.

Lt. Norm darf ein Lautsprecher die Nennimpedanz um max. 20% unterschreiten.
D.H., bei einem 8 Ohm-Lautsprecher darf die minimale Impedanz 6,4 Ohm betragen, bei einem 4 Ohm-Lautsprecher sind es 3,2 Ohm.
Und genau diese 3,2 Ohm hat die KEF.
Ergo ist sie ein 4 Ohm-Lautsprecher und kein 8 Ohm-Lautsprecher.

Auch der Wirkungsgrad ist um 3 dB zu hoch angegeben, da auf 2,83 Volt (=1 Watt an 8 Ohm) bezogen.
An 4 Ohm sind 2,83 Volt aber 2 Watt anstatt 1 Watt.

Dieser "Ohmumschalter" bei Verstärkern und Receivern hat nichts mit "Ohmumschaltung" zu tun.
Er ist in Wahrheit nichts anderes als ein Leistungsbegrenzer.
Das zeigt ein Blick in die Schaltpläne eindeutig.
In Stellung 8 Ohm ist die Leistung nicht begrenzt, in Stellung 4 Ohm wird die Leistung auf ca. 1/3 begrenzt.
Lass den Yamaha also auf 8 Ohm.

Grüße
Roman
DJ_Bummbumm
Inventar
#4 erstellt: 20. Nov 2012, 10:51
Und was kann man tun, wenn der Verstärker keinen "Ohm-Umschalter" hat?

BB
Passat
Moderator
#5 erstellt: 20. Nov 2012, 10:59
Gerät einfach benutzen?

Der Ohmumschalter hat keinen technischen Grund.
Bis vor ca. 15 Jahren gab es so etwas bei keinem Verstärker/Receiver.
Und auch heute haben sehr viele Geräte so etwas nicht.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 20. Nov 2012, 10:59 bearbeitet]
DJ_Bummbumm
Inventar
#6 erstellt: 20. Nov 2012, 11:46
Danke für die Info, dass zumindest nichts kaputt geht.

Aber die Wirkungsgrad-Einbuße ggü. den Katalog-Angaben hinterlässt schon einen bitteren Nachgeschmack.

BB
züri
Stammgast
#7 erstellt: 20. Nov 2012, 11:54
Hallo DJBummbumm

Gibt es irgend etwas im Zusammenhang mit der XQ40, das bei Dir keinen "bitteren Nachgeschmack" hinterlässt?

Gruss

züri
Larry1970
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Nov 2012, 13:25
Hallo und vielen herzlichen Dank für diese fundierte Antwort...

Einmal schlafen und wieder in´s Forum schauen, und schon ist
man schlauer

Dann werde ich den Verstärker auf 8 Ohm belassen und mich
einfach weiterhin an der Musik erfreuen...

Herzliche Grüße

Larry

P.S.: na ja, oder wie jeder infizierte hier ggf. mal demnächst einen
anderen Amp ausprobieren.....
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