Silberstatic Elektrostaten

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JakeSpeed
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Sep 2021, 18:25
Ich durfte bereits alle neuen Silberstatic Modelle im Hörraum beim Hersteller anhören. Absolut Fantastisch. Für gute Fotos war es leider etwas zu dunkel - ein bisschen was erkennt man aber.
Insbesondere die Basskraft, der Druck untenrum hat mich restlos begeistert. Es bleibt wirklich absolut kein Wunsch offen bei diesen Elektrostaten.
Müsst ihr euch unbedingt anhören...1 2 3 4 5
Lettieri
Stammgast
#2 erstellt: 28. Sep 2021, 21:21
sind das Fullrangeelektrostaten, so wie die Bilder das vermuten lassen. Sprich ohne SUB??

Fullrnageelektrostaten haben unzweifelhaft große Qualitäten , aber Basspower ist nicht gerade ihre Stärke
kennt man selbst u.U. nur kleine Kompaktlautsprecher, kann das natürlich Eindruck machen. Aber ein Standlautsprecher mit 10" oder gar 12" Tieftöner, vielleicht sogar in einer Aktivbox betrieben, ist schon ne ganz andere Liga....

Deswegen hat ja z.B. Martin Logan in seinen Elektrostaten seit vielen Jahren ne Kombination mit dynamischen aktivem Tieftöner als Hybrid gewählt, weil eben Elektrostaten bis zu einer wohnraumfreundlichen Fläche prinzipbedingt eben das genau nicht können: BASS, der auch bei größeren Lautstärken pegelfest ist...

hier steht es ja auch mehr oder weniger durch die Blume....(und anderswo auch teilweise von begeisterten Nutzern, die ihre Ansprüche bez. Bass einfach runtergeschraubt haben und mit "weniger" zufrieden sind... :))

https://www.fairaudi...-lautsprecher-3-dwt/


[Beitrag von Lettieri am 28. Sep 2021, 23:49 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Sep 2021, 05:21
Ich weiß natürlich das sich das Märchen "Elektrotaten können keinen Bass" in den Köpfen fest gesetzt hat.
Da ich mittlerweile einige ausprobiert habe (Lautsprecher wie auch Kopfhörer) kann ich nur sagen - es kann funktionieren. Beim Stax Lambda Professional Kopfhörer z.b: Durch Vergrößerung des Elektrodenabstandes und Erhöhung der Polarisationsspannung ist er in der Lage, speziell im Tieftonbereich die doppelte Lautstärke wie der normale SR Lambda zu erzeugen. 114dB bei 20 Hz, 111dB bei 10 Hz. (Quelle: http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxsrlambda.html)

Und ich kann eben auch nur das schreiben was ich gehört habe: Beeindruckend und irre Basskräftig. Habe ich selbst bei Vollbereichs Elektrostaten (Quad) noch nie gehört. Und bevor nun weiter unfundierte Meinungen und alte Berichte raus gekramt werden. Nach Süchteln, NRW hinfahren, anhören. Kann man echt machen, Hr. Jesberger von Silberstatic ist sehr freundlich und ein Kaffee sitzt auch immer drin ;-)
13mart
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2021, 05:24

Lettieri (Beitrag #2) schrieb:
... hat ja z.B. Martin Logan in seinen Elektrostaten seit vielen Jahren ne Kombination mit dynamischen aktivem Tieftöner als Hybrid gewählt, weil eben Elektrostaten bis zu einer wohnraumfreundlichen Fläche prinzipbedingt eben das genau nicht können: BASS, der auch bei größeren Lautstärken pegelfest ist...


Pegelfest, sicher. Homogen? Naja, es ist die Kombination eines Dipols mit einem Monopol, einer Fläche mit einer Box.
Das muss man mögen, Fläche mit Box 'zusammen' spielend.

Gruß Mart

p.s. Martin Logan kennt das Problem, sie haben einen großen, echten Flächenstrahler im Programm ...


[Beitrag von 13mart am 29. Sep 2021, 05:25 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#5 erstellt: 29. Sep 2021, 10:20

JakeSpeed (Beitrag #3) schrieb:
Ich weiß natürlich das sich das Märchen "Elektrotaten können keinen Bass" in den Köpfen fest gesetzt hat.


Und ich kann eben auch nur das schreiben was ich gehört habe: Beeindruckend und irre Basskräftig. Habe ich selbst bei Vollbereichs Elektrostaten (Quad) noch nie gehört. Und bevor nun weiter unfundierte Meinungen und alte Berichte raus gekramt werden. Nach Süchteln, NRW hinfahren, anhören. Kann man echt machen, Hr. Jesberger von Silberstatic ist sehr freundlich und ein Kaffee sitzt auch immer drin ;-)


erstens ist es kein Märchen und ich halte deine Meinung eher für nicht fundiert und Kopfhörer kann man schon mal gar nicht als Vergleich nehmen, denn da kann man eben die Fläche so vegrößern, daß man auch eine sehr gute Basswiedergabe erreichen kann. Ein Beweis dafür ,das du das Problem von elektrostatischen Lautsprechern mit begrenzter Fläche nicht verstanden hast...


[Beitrag von Lettieri am 29. Sep 2021, 10:27 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#6 erstellt: 29. Sep 2021, 10:26

13mart (Beitrag #4) schrieb:


Pegelfest, sicher. Homogen? Naja, es ist die Kombination eines Dipols mit einem Monopol, einer Fläche mit einer Box.
Das muss man mögen, Fläche mit Box 'zusammen' spielend.

Gruß Mart

p.s. Martin Logan kennt das Problem, sie haben einen großen, echten Flächenstrahler im Programm ...


du hast da in allen Punkten recht... Ein Elektostat mit sehr großer Fläche ist natürlich der Königsweg... aber es geht eben nur in großen Räumen und entsprechenden Abständen zur Rückwand, diese Vorraussetzungen haben halt nicht so viele Hifi Fans... deswegen schrieb ich auch vorher: "Elektrostaten mit begrenzter Fläche...." so wie sie im in den Fotos gezeigt wurden....


[Beitrag von Lettieri am 29. Sep 2021, 10:27 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Sep 2021, 11:46
Lettieri hör dir die neue Silberstatic Serie an, dann können wir auf Augenhöhe darüber diskutieren. Alles andere macht in meinen Augen nicht wirklich Sinn.
der_Lauscher
Stammgast
#8 erstellt: 29. Sep 2021, 12:26
vor ein paar Jahren konnte ich diese schon hören und haben mich (leider) nicht überzeugt.
Silberstatic

Vorgeschichte: ich hatte über 15 Jahre lang selbst (Vollbereichs) Magnetostaten (6 verschiedene Modelle von Magnepan), kenne auch viele andere Elektrostaten (Martin Logan, Quad, Sombetzki) und sonstige Flächenstrahler (Carver, Analysis, Apogee, Strathearn usw.), Vollbereich und Hybride.
Allen gemeinsam ist der "schwächere Bass", der natürlich Geschmacksache ist und man gewöhnt sich bei längeren Hören auch daran. hat schon auch was. Stellt man jedoch wieder eine "konventionelle" Box hin, sind die Unterschiede sofort hörbar.

Elektrostaten punkten überwiegend in den Mitten und Höhen durch die leichte Folie, sind aber meist sehr aufstellungskritisch, brauchen viel Platz und Abstände zu den Wänden. Außerdem gefällt mir der notwendige Übertrager der Hochspannung nicht, da er einen großen Anspruch an Verstärker stellt. War mein Grund für die Magnetostaten, auch wenn die Folie hier doppelt so dick ist wie bei den Elektrostaten.

Die hier gezeigten "Neuen" mögen sicherlich nicht schlecht klingen, aber dafür fahre ich nicht quer durch die Republik. Da würden mich die neuen Magnepan MG30.7 mehr interessieren, aber die kann ich auf keinen Fall richtig stellen
Außerdem gibt es inzwischen einige Lautsprecher, die auch mit AMT oder kleinen Magnetostaten diese "Feinheit" und "Räumlichkeit" bieten und dabei einen "echten" Baß haben

P.S. und das erste Bild hat doch viel Änhlichkeit mit meinen früheren Maggies, so wegen Aufstellung, Optik und Pflanzen
M2
die sind aber auch schon verkauft.
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 29. Sep 2021, 12:47
Es kann natürlich nicht alles jedem gefallen. Die Geschmäcker sind und bleiben verschieden und das ist auch gut so. Maggies hatte ich auch mal, die hießen 1.6r oder so ähnlich und waren echt nicht so doll. Auch Quad Elektrostaten habe ich selbst gehabt. Mit der neuen Silberstatic Serie ist das aber echt nicht zu vergleichen. Und auf Messen was anhören hat kaum Aussagekraft, aber das kann natürlich jeder so sehen wie er mag. Bei herkömmlichen Kisten (Lautsprechern) sind Spendor BC1 MK3 und aktive von PMC bisher am längsten bei mir geblieben (einige Jahre) - die würde ich mir auch wieder hinstellen, die waren wirklich gut. Aber wenn man einmal Folien infiziert ist will man keine Gehäuseresonanzen und Phasenschweinerein mehr. Wie gesagt, ich finde die neue Serie unglaublich gut und vollkommen üerzeugend, gerade auch im Bassbereich was ja wirklich der kritische Punkt ist. Es gibt 3 größen, die kleine und mittlere gehen recht linear bis 40Hz runter, die großen bis 37Hz.
Lettieri
Stammgast
#10 erstellt: 29. Sep 2021, 12:48
# der Lauscher#

Alles richtig von jemandem, der über ECHTE Erfahrung mit Flächenstrahlern verfügt..👍👍👍🍻🍻
Alles andere, was hier behauptet wird, subjektiv so empfunden, aber objektiv durch entsprechendes Musikmaterial leicht zu widerlegen… hören selbst mit einem Studiomonitor und 15“ Tieftonchassis . Das ist kompromisslose Tieftonwiedergabe für Heimansprüche bis in die untersten Oktaven und das pegelfest. Es entscheidet allein die Physik… wenn man so was noch nie gehört hat, darf man natürlich glauben, das die vom Verfasser gezeigten Elektrostaten Basspower haben… Zum Vergleich muß ich aber, um dich zu zitieren,, nicht quer durch die Republik fahren.. da ist von vorne herein klar, wer da mit Abstand das Nachsehen hat….


[Beitrag von Lettieri am 29. Sep 2021, 13:02 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Sep 2021, 13:58
Ich habe aktuell ein paar Prototypen gebaut von Dirk Jesberger (Silberstatic) bei mir stehen. Die Flächen sind relativ klein, den Bass macht ein Chassis. Klingt ziemlich beeindruckend, wenn ich auch sagen muss nicht ganz so wunderbar homogen wie die Vollbereichs Elektrostaten von Silberstatic. Mein Vater, der ein Neumann KH set hat (120er + Sub + PRO C 28 Controller) war von meinen Hybriden schon schwer begeistert. Ich selbst hatte und habe als Musiker und auch Hifi-Fan natürlich schon ziemlich viel durch (Aktivmonitore wie auch passive Hifi-Lautsprecher). Denke ich habe schon einige gute Vergleiche ;-)

Zimmer 2
Lettieri
Stammgast
#12 erstellt: 29. Sep 2021, 14:51
Ach, jetzt doch ein Hybrid mit dynmischen Tieftöner…😆😆

ansonsten subjektive Einschätzungen sind für andere Teilnehmer quasi wertlos. Ich bin auch Musiker und hab schon viel gehört, aber wen interessiert das im Zusammenhang mit der Einschätzung bez. der Güte von Lautsprechern ? Genau, Null…

Es zählen nur ausführliche Messungen wie z.B. bei Produktion Partner, ASR oder mit Einschränkungen bei Stereophile zeigen, was ein Lautsprecher leisten kann, ob er einem klanglich nun gefällt oder nicht. Es hat schon seinen Grund, warum viele Hifi Hersteller wenig bis nichts dazu veröffentlichen…😁😉😉 vermutlich bei Silverstatik dazu auch kaum etwas oder doch??


[Beitrag von Lettieri am 29. Sep 2021, 14:57 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Sep 2021, 15:52
Ich kann keine Lautsprecher bauen, nur anhören und somit eben nur meine subjektive Einschätzung kund tun. Ob diese für andere Wertlos ist muss jeder für sich selbst entscheiden - davon ausgehend das sie Wertlos ist sind in diesem Forum sicher ein großer Teil der Threads vollkommen Wertlos. Ich empfehle eben nur jedem der es möchte: hinfahren und anhören. Die technischen Daten wird euch Hr. Jesberger dann sicher mittteilen ;-) Ich glaube bei Impulstreue und Sprungantwort punkten sie ungemein, ist aber nur eine laienhafte Vermutung von mir. Klanglich sind sie recht linear abgestimmt wenn ich das mal ganz laienhaft mit meinen Studiomonitoren vergleiche. Untere Grenzfrequenzen habe ich ja schon mitgeteilt


[Beitrag von JakeSpeed am 29. Sep 2021, 15:53 bearbeitet]
der_Lauscher
Stammgast
#14 erstellt: 29. Sep 2021, 18:48

JakeSpeed (Beitrag #1) schrieb:
Insbesondere die Basskraft, der Druck untenrum hat mich restlos begeistert. Es bleibt wirklich absolut kein Wunsch offen bei diesen Elektrostaten.

genau das widerspricht sich eigentlich mit dem hier:

JakeSpeed (Beitrag #9) schrieb:
Es gibt 3 größen, die kleine und mittlere gehen recht linear bis 40Hz runter, die großen bis 37Hz.

Meine großen Maggies gingen auch "nur" bis 35 Hz runter. Für Stimmen und Einzelinstrumente ausreichend, aber wenn man mal kennt, wie es anders klingen könnte, fehlt dann doch etwas. Da ist jedes weitere tiefere Hz zu hören Und mit Subwoofer laufen lassen wollte ich die auch nicht (obwohl für Heimkino sogar vorhanden war/ist)


JakeSpeed (Beitrag #13) schrieb:
Ich kann keine Lautsprecher bauen, nur anhören und somit eben nur meine subjektive Einschätzung kund tun. Ob diese für andere Wertlos ist muss jeder für sich selbst entscheiden

ich habe schon über 200 Lautsprecher selbst entwickelt und gebaut, auch Elektrostaten (aber als Hybrid) Daher traue ich mir schon zu zu erkennen, was möglich ist und was nicht.

Klar sind solche Schilderungen immer persönliche Erfahrung und davon lebt auch dieses Forum. Daher sind solche Darstellungen auch erwünscht. Mir stoßen halt die "Superlativen" dabei auf. Trotzdem Danke auch für den Hinweis auf die neuen Modelle.

Nicht falsch verstehen, ich bin immer noch Fan von Elektrostaten bzw. Flächenstrahlern im Allgemeinen, diese haben neben ihren Vorteilen aber halt auch gewisse Nachteile (mangelnder Tiefstbassbereich von 25-35 Hz, Anschlagen der Folie und entstehende Löcher bei höheren Lautstärken sowie nachlassende Folienspannung schon nach ein paar Jahren nur als Markanteste zu nennen).

Richtig gestellt und mit passender Elektronik klingen die Silberstatic bei z.B. Sing-a-Song-Writer-Musik sicherlich auch sehr faszinierend. Z.B. Trentemoller mit "Evil dub" können die vermutlich nicht so überzeugend (da geht es aber auch unter 30 Hz runter), aber für sowas wurden die auch nicht entwickelt.
Wäre der Shop näher, würde ich mir die vielleicht sogar anhören - und Kaffee trinke ich auch gerne


[Beitrag von der_Lauscher am 29. Sep 2021, 18:56 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Sep 2021, 05:26
Ich weiß zwar nicht wo ich genau von Tiefbass geredet habe (jeder der sich 3 Sekunden mit Elektrostaten beschäftigt weiß wie der Hase läuft) ebenso hinkt ein Vergleich mit 15“ Tieftonchassis natürlich überhaupt nicht. Aber ich entschuldige mich gerne für meine laienhaften Ausführungen und überlasse das Feld lieber euch Profis hier.

Genießt das Wochenende und hört viel gute Musik


[Beitrag von JakeSpeed am 30. Sep 2021, 05:26 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#16 erstellt: 30. Sep 2021, 14:41

JakeSpeed (Beitrag #15) schrieb:
Ich weiß zwar nicht wo ich genau von Tiefbass geredet habe (jeder der sich 3 Sekunden mit Elektrostaten beschäftigt weiß wie der Hase läuft) ebenso hinkt ein Vergleich mit 15“ Tieftonchassis natürlich überhaupt nicht. Aber ich entschuldige mich gerne für meine laienhaften Ausführungen und überlasse das Feld lieber euch Profis hier.

Genießt das Wochenende und hört viel gute Musik :prost


ob man sich 3 Sekunden, 3 Stunden oder drei Monate mit Elektrostaten beschäftigt hat, spielt gar keine Rolle. Es zählen für mich nur Fakten bzw. Physik...

Ich wollte das eigentlich nicht reinstellen, aber zur Aufklärung, um was es konkret bei einem solchen Vergleich ginge....

https://www.me-geithain.de/de/rl-901k.html

es handelt sich sogar um einen 16" Tieftöner, habe ich selbst gar nicht gewußt bzw bemerkt., ist in diesem Fall aber auch völlig egal, ich denke, sogar ein aktiv geregelter 12" TT wird/würde da klar die Nase vorn haben bis hin zu einem 10" Hochleistungs TT , wie er z.B. in der Neumann KH 420 Verwendung findet.... dürfte bez "Basspower", der Begriff, der hier benutzt wurde, ne ganz andere Liga sein...

wenn man sich allein die technischen Daten anschaut, dürfte für jeden klar sein, der sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, das ein Fullrangeelektrostat der Größe, wie er auf den Fotos zu sehen ist, da völlig auf verlorenem Posten steht und eben KEINE Vergleichbarkeit, speziell im Bass,gegeben ist....

Ansonsten ebenfalls ein schönes Wochenende mit viel guter Musik..


[Beitrag von Lettieri am 30. Sep 2021, 15:08 bearbeitet]
Scatto
Inventar
#17 erstellt: 30. Sep 2021, 17:55
Ich hatte die Capaciti X2.
Sicherlich, der Bass war nicht so druckvoll und laut wir bei konventionellen Lautsprechern- die Bassqualität an sich war jedoch mit das beste, das ich hören konnte. Der Bass war ansatzlos und nahtlos, schnell. Das ist schwer zu beschreiben, passive konventionelle Lautsprecher, vor allem Bassreflex im Vergleich gehört- da dachte man, der Bass hinkt hinterher.
Mit geschlossener Bauweise ging’s schon besser, aber eben nicht so nahtlos.

Wenn mir eine Capaciti 2.5 über den Weg läuft, dann schnapp ich sie mir.
Ab in den Hörraum- im Wohnzimmer ist das nix.
Scatto
Inventar
#18 erstellt: 30. Sep 2021, 17:55
Ach und- die X2 war spielend leicht zu betreiben.
Scatto
Inventar
#19 erstellt: 30. Sep 2021, 17:56
Ich hatte die Capaciti X2.
Sicherlich, der Bass war nicht so druckvoll und laut wir bei konventionellen Lautsprechern- die Bassqualität an sich war jedoch mit das beste, das ich hören konnte. Der Bass war ansatzlos und nahtlos, schnell. Das ist schwer zu beschreiben, passive konventionelle Lautsprecher, vor allem Bassreflex im Vergleich gehört- da dachte man, der Bass hinkt hinterher.
Mit geschlossener Bauweise ging’s schon besser, aber eben nicht so nahtlos.

Wenn mir eine Capaciti 2.5 über den Weg läuft, dann schnapp ich sie mir.
Ab in den Hörraum- im Wohnzimmer ist das nix.
13mart
Inventar
#20 erstellt: 30. Sep 2021, 21:09

Lettieri (Beitrag #12) schrieb:
... subjektive Einschätzungen sind für andere Teilnehmer quasi wertlos. Ich bin auch Musiker und hab schon viel gehört, aber wen interessiert das im Zusammenhang mit der Einschätzung bez. der Güte von Lautsprechern ? Genau, Null…


Quasi wertlos? Nun, ich selbst lese gerne subjektive Einschätzungen, weiß aber, dass die, nun, subjektiv sind.
Ich lese auch gerne Einschätzungen, die mit dem Anspruch an Objektivität daher kommen. Nur, auch diese sind
einfach nur subjektiv. Messungen? Ja interessieren mich, soweit ich sie selbst in meinem Hörraum gemacht habe.

Gruß Mart
Lettieri
Stammgast
#21 erstellt: 30. Sep 2021, 23:15
keiner weiß, wie jemand Anderes hört, aus meiner Sicht kann z.B. keiner was anfangen mit Formulierungen für tonale Eigenschaften eines Lautsprechers wie "seidige Höhen, knackiger Bass,, schöne Stimmen, aggressiv, warme Mitten" etc etc. und was es da so alles an Formulierungen gibt.

Worüber man sichverständigen kann, sind z.B. gehörte Mängel bez. gehörter Unsauberkeiten bzw Verzerrungen unter gewissen Voraussetzungen, Abbildung bzw. Ortung der Instrumente/Stimmen auf einer Aufnahme, obwohl auch dort natürlich die akustischen Eigenschaften des Raumes eine Rolle spielen. Da der eh ne große Rolle spielt, sind die persönlichen Einschätzungen und Berichte aus meiner Sicht eh nur ne nette Plauderei, um das ein wenig gnädiger zu formulieren, weil keiner weiß, unter welchen Berdingungen der LS XY gehört wurde...

Eigentlich haben nur umfangreiche Messungen eine Aussagekraft. Dann allerdings kann man natürlich "90%" der Beiträge HF streichen, was Aussagen über den Klang von Lautsprechern betrifft....


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 03:15 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 01. Okt 2021, 05:54

Scatto (Beitrag #19) schrieb:
Ich hatte die Capaciti X2.
Sicherlich, der Bass war nicht so druckvoll und laut wir bei konventionellen Lautsprechern- die Bassqualität an sich war jedoch mit das beste, das ich hören konnte. Der Bass war ansatzlos und nahtlos, schnell. Das ist schwer zu beschreiben, passive konventionelle Lautsprecher, vor allem Bassreflex im Vergleich gehört- da dachte man, der Bass hinkt hinterher.
Mit geschlossener Bauweise ging’s schon besser, aber eben nicht so nahtlos.

Wenn mir eine Capaciti 2.5 über den Weg läuft, dann schnapp ich sie mir.
Ab in den Hörraum- im Wohnzimmer ist das nix.



Ja, ich sehe das auch so. An die Bassqualität eines Elektrostaten - überhaupt an die Qualität, auch was Auflösung, Bühnendarstellung und Impultreue angeht kommen normale "kisten" Lautsprecher einfach niemals ran. Der Bass der neuen Silberstatic Serie ist, im Vergleich zu anderen Elektrostaten, aber wirklich satt. Solltest du dir mal anhören Ob man sich solche Folien ins Wohnzimmer oder ins extra Musikzimmer stellt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Sie benötigen natürlich auch Luft nach hinten.
Lettieri
Stammgast
#23 erstellt: 01. Okt 2021, 09:25
Hifi Liebhaber haben meistens noch nie einen gut entzerrten dynamischen Lautsprecher in einem Tonstudio gehört , wo Elektrostaten nie eine auch nur geringe Rolle gespielt haben und auch nie spielen werden.....u.A. auch wegen der mangelhaften Basswiedergabe, fehlendem Tiefgang, Pegelfestigkeit , um in allen Genres hochwertige Aufnahmen abzumischen bzw. zu. beurteilen...... mir fällt nicht ein einziges bekanntes Studio auf der Welt ein, wo mit elektrostatischen Lautsprechern gearbeitet bzw. gemischt wird, selbst die großen Studios nicht, wo viel Platz ist, um auch große Elektrostaten als Hauptabhöre bzw Mains optimal aufzustellen. Dort ist z.B. weltweit Genelec mit seinen hochprofessionellen Produkten incl. Einmessmöglichkeit vertreten.... Auch Rundfunk und Fernsehanstalten in Deutschland arbeiten nur mit dynamischen Lautsprechern in Form von hochwertigen Studiomonitoren, die auch bez. Auflösung guten Elektrostaten in nichts nachstehen... in der Hifi Welt werden halt oft Weisheiten und Mythen verbreitet, über die vermutlich unter professionellen Anwendern bzw. Toningeneuren mehr oder weniger geschmunzelt wird.

die Verwendung dort beschränkt sich wirklich exellente elektrostatische Kopfhörer, meist von Stax, die sieht man dort aber auch immer seltener.....( habe u.A. selbst ein Paar Staxe zuhause....)

natürlich darf man die überlegenen Bassqualität von Fullrangeelektrostaten glauben.. Man darf auch sagen, die Erde wäre eine Scheibe... Die Realität sieht allerdings anders aus.


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 09:53 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 01. Okt 2021, 10:03
Jeder darf glauben was er möchte

Zitat Torsten Bredehorst: Vorteile der Elektrostaten sind vor allem die gleichmäßige Antriebskraft auf der gesamte Membranfläche (jeder Punkt der Membran hat quasi einen dazugehörigen Antriebsanteil) und die sehr geringe Masse derselben. Rücksicht auf eine mögliche Trägheit des Antriebssystems muß somit nicht genommen werden. Im Vergleich zu dynamischen Lautsprechern zeichnen sie sich deshalb durch ein hervorragendes Impulsverhalten mit sehr geringen nichtlinearen Verzerrungen, Klirrfaktoren < 0,5% und quasi keinen Partialschwingungen aus. Der Phasengang ist also annähernd perfekt und unverfälscht.

Wer weiß wie Musik richtig klingt und länger als einen Tag mit Elektrostaten gehört hat, wird von den Folien nicht mehr weg kommen, es sei denn er hat nicht den Raum sie aufzustellen.

Hatte ich geschrieben das ich Musiker bin? Und regelmäßg meine eigene Musik u.a. auch über das KH Neumann System von meinem Vater abhöre.
Und auch selbst ATC (Knopfler, Dire Straits) ,PMC usw. alles besessen habe? Es gibt fantastische Studiolautsprecher die Ihre Aufgabe als Werkzeug vorzüglich erfüllen. Es sind akustische Lupen die hauptsächlich Fehler beim Abmischen aufzeigen sollen. Bei den britischen Monitoren die ich hatte war sogar noch ein Hauch musikalität dabei (besonders bei den passiven Spendor BC1 die ja auch in der Hifi Szene beliebt sind), den haben Neumann oder Adam Monitore nicht. Muss ja auch nicht, sind ja Arbeitsgeräte. Und natürlich soll der lineare Frequenzgang, am besten noch DSP auf die Hörposition optimiert alles soweit es geht "natürlich" darstellen. In Bezug "zum abmischen geeignet" stimmt das auch zu 100%. Aber im Vergleich zu Elektrostaten ist das dann doch eine andere Welt, am Ende sind und bleiben es Kisten mit (mal mehr, mal weniger) trägen Chassis.

Das ist zumindest meine Erfahrung - trotzdem würde ich mir jederzeit wieder ein paar PMCs mit ihrem ATL System hinstellen, die sind auch toll.
Einen Stax Professional habe ich natürlich auch - alle anderen Kopfhörer die ich hatte wie Sennheiser HD800s und viele mehr konnten gegen den Stax nicht ankommen.

Wer sich aber mit den ganzen Dingen noch nicht intensiv auseinander setzen konnte der wird das nicht verstehen.
Ich hatte mir auch mal den neusten Mytek Dac gekauft und fand den echt schon ganz gut. Da tat sich unerwartet eine Gelegenheit auf einen Studer Studio CD Player (D730) zu erwerben. Ich dachte so "Neeee, was willste mit so einem alten Teil". Ich wurde aber mit Nachdruck dazu genötigt mir den Studer einmal anzuhören. Was soll ich sagen? Das Ding machte alles besser als die neuste Technik im Mytec Dac. Dabei sind die Philips TDA 1541 Dacs schon Uralt. Einfache Technik, dafür aber klanglich richtig. Das führt aber zu weit, wer mit Studiomonitoren Musik hören möchte soll das tun, tu ich beim arbeiten auch beinahe tagtäglich. Und ja, fast alle Studiomonitore machen wesentlich mehr richtig als vieles von dem Hifi Kram der da draussen existiert. Dennoch gibt es hier und da noch ein paar Nischen die der Feind des Guten sind. Leider meistens auch nicht gerade günstig.

Übrigens: Deutsche Grammophon hatte lange Quad Elektrostaten zum abhören, weiß nicht ob das immer noch so ist. Aber das ist Klassische Musik mit natürlichen Instrumenten, sowas hört nicht jeder. Man steht ja heute allgemein mehr auf retorten Sounds und synthetisch erzeugte wummernde Tiefbässe. Die könnten die Quad ESLs wie auch die Silberstatic nicht.


[Beitrag von JakeSpeed am 01. Okt 2021, 10:23 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#25 erstellt: 01. Okt 2021, 10:23
Ich will das nicht alles wiederholen… Fullrange Elektrostaten sind was für Hififans, Profis arbeiten mit anderen Produkten ohne die Schwächen eines Elektrostaten…die Spitzenprodukte aus diesem Studiobereich haben keinen Kistenklang, das ist alles Quatsch mit Sauce. Meine „Kisten“ haben z.B. eine „Bassniere“ , da klingt überhaupt nichts nach Kiste. Von solch einer Bassqualität kann ein Fullrangeelektrostat nur träumen…. den braucht man gar nicht erst anzuschließen. Ich habe ja auch schon Elektrostaten gehört… das ist daran gemessen ne Lachnummer…

das Elektrostaten für Liebhaber klassischer Musik ne sehr gute Lösung sein können, will ich nicht bestreiten. Bei großorchestraler Musik natürlich wieder nur mit Einschränkungen....

es geht hier auch nicht um Musikgeschmack und Musikmoden ("wummernde Bässe", die allein ne Frage der Gestaltung des Tonschaffenden sind) sondern immer nur um Physik und Leistungsvermögen von Lautsprechersystemen.. die sich in Messungen dokumentieren lassen (und die ermittelten Hörschwellen, wo das menschliche Ohr noch Unterschiede wahrnehmen kann, (oder nicht wahrnehmen kann, obwohl man diese messen kann. )


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 10:32 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 01. Okt 2021, 10:29
Alles gut, mein Beitrag sollte sich sowieso an Laien richten die bestenfalls auch noch Hörprobleme haben. Denen fällt der schiefe falsche Klang von Elektrostaten (hoffentlich) nicht auf. Ihr Profis könnt wieder unter euch bleiben


[Beitrag von JakeSpeed am 01. Okt 2021, 10:31 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#27 erstellt: 01. Okt 2021, 10:33

JakeSpeed (Beitrag #26) schrieb:
Alles gut, mein Beitrag sollte sich sowieso an Laien richten die bestenfalls auch noch Hörprobleme haben.




den Eindruck hatte ich schon länger

Ps Man steht ja heute allgemein mehr auf retorten Sounds und synthetisch erzeugte wummernde Tiefbässe. Die könnten die Quad ESLs wie auch die Silberstatic nicht.

die können auch Orgelkonzerte von Bach nicht, großes Schlagwerk im Orchester nicht wirklich, massive Kontrabässe oder E Bässe nicht, Basedrums großer Jazzdrummer wie z.B., Roach,Rich, Mason Weckl, Cobham, Chambers, Philips nicht, die Liste könnte man endlos erweitern, was damit an vollständiger Wiedergabe alles nicht geht...

Man benötigt dafür keine Popmusik oder synthetische Tiefbässe um festzustellen, mit welchen Einschränkungen man leben muß...


Wie gesagt, ich habe grundsätzlich nichts gegen Elektrostaten.. für gewissen Formen der Klassik wie z.B. Kammermusik … wunderbar „ leichtes“ Zeug aus der U Musik….

Für meine Genres wie z.B. Jazz, Funk,Fusion ist das einfach nichts… ich brauche Musikwiedergabe auf hohem Niveau ohne große Kompromisse… da scheidet ein Fullrange Elektrostat in kompakter Größe komplett aus…


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 11:00 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 01. Okt 2021, 11:05
Der Kontrabass ist eines der tiefsten Instrumente. Der tiefste Ton ist das E1 und liegt bei 41 Hz
Die leere E-Saite des Basses schwingt mit dem Grundton 41,2 Hz
Eine "Bass"drum hat unter 50 Hz selten noch informationen zu bieten.

Nun bleibt ihr "Profis" aber echt mal unter euch und scrollt weiter. Bitte!


[Beitrag von JakeSpeed am 01. Okt 2021, 11:05 bearbeitet]
Lettieri
Stammgast
#29 erstellt: 01. Okt 2021, 11:09
Ja, so ein Laie vergisst immer die fehlende Pegelfestigkeit deiner geliebten Folien bei genannten Instrumenten…🙈🙈🤣🤣 Da sind wir wieder bei veröffentlichten Messungen, die es natürlich nicht gibt…😆😆

du sollltest dir mal einen großen Studiomonitor anhören, dann weißt du auch, worüber ich rede und tappst da nicht immer im Dunkeln 👍🍻🍻

das solls auch gewesen sein, du kannst jetzt aufatmen…andere Mitleser hier sind u.U. auch nicht so kritisch gegenüber deinen Ausführungen….

Ich wünsche ganz unabhängig davon dem genannten Hersteller wirtschaftlichen Erfolg und für eine gewisse Zielgruppe passt das Angebot ja auch…👍👍


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 11:53 bearbeitet]
13mart
Inventar
#30 erstellt: 01. Okt 2021, 12:20

Lettieri (Beitrag #23) schrieb:
Hifi Liebhaber haben meistens noch nie einen gut entzerrten dynamischen Lautsprecher in einem Tonstudio gehört , wo Elektrostaten nie eine auch nur geringe Rolle gespielt haben und auch nie spielen werden....


Elektrostaten des (holländischen) Herstellers Audiostatic waren über viele Jahre bei Phillips zum Abhören ihrer Klassikproduktionen im Einsatz.
Auf einzelnen ECM-Covern (Arvo Pärt) erkennt man Quad-Elektrostaten als Monitore.

Gruß Mart
Lettieri
Stammgast
#31 erstellt: 01. Okt 2021, 12:37
"Elektrostaten des (holländischen) Herstellers Audiostatic waren über viele Jahre bei Phillips zum Abhören ihrer Klassikproduktionen im Einsatz.
Auf einzelnen ECM-Covern (Arvo Pärt) erkennt man Quad-Elektrostaten als Monitore."


👍Ja, da haben wir es wieder.. Klassik, wo ich bez. Elektrostaten und die Verwendung dafür ja auch wohlwollend geschrieben habe... 🍻 Quad habe ich vor Jahren ja auch mal gehört, für Klassik, wie schon gesagt, hervorragend

ansonsten; absolute Ausnahmen in Studios wird es immer geben… die Abbey Road Studios haben z.B. große B&W Lautsprecher, (ob sie die ich wirklich benutzen oder aus anderen Gründen dort stehen, sei mal dahingestellt) trotzdem ist das eben kein Standard für Tonstudios……


[Beitrag von Lettieri am 01. Okt 2021, 12:49 bearbeitet]
Michelle_Collector1
Stammgast
#32 erstellt: 01. Okt 2021, 12:41
Am besten ist es, man hat für die verschiedenen Klänge :

- Elektrostat oder Magnetostat
- Hornlautsprecher
- Dyn. Aktive LS

Ein einzelnes Prinzip kann nicht alles abdecken , auch Studio-Monitore nicht , zumal hier
(noch) bessere Studio-Tonquellen abgehört werden und nicht das (kaufbare) Endprodukt.

M.
13mart
Inventar
#33 erstellt: 01. Okt 2021, 20:49

Lettieri (Beitrag #27) schrieb:
Für meine Genres wie z.B. Jazz, Funk,Fusion ist das einfach nichts… ich brauche Musikwiedergabe auf hohem Niveau ohne große Kompromisse… da scheidet ein Fullrange Elektrostat in kompakter Größe komplett aus…


Das verstehe ich, aber es zeigt auch, aus welcher Sicht du auf Elektrostaten schaust: Einfach nicht deine Welt.

Gruß Mart
Lettieri
Stammgast
#34 erstellt: 01. Okt 2021, 21:42
Da hast du wohl recht, aber ich bin da eigentlich nicht dogmatisch, das Prinzip ist mir egal, solange es umfänglich meIne Musik wiedergibt… von konventionellen Lautsprechern bis hin zu Magneostaten von Magnepan bis hin zu AMT basierten Lautsprechern von ESS und und und habe ich in meiner Jugend schon viel besessen. Elektrostaten habe ich bisher nur ne Quad ESL 57 gehört, lang ist es her… und ML‘s als Hybride in Hifi Läden… Hybridlösungen a la ML habe ich allerdings in der heimischen Umgebung noch nicht gehört… vielleicht würde ich dann schwach werden. auf der anderen Seite bin ich ja mit meinen MEG 901K zufrieden, für mich Alleskönner…

Ps: fast vergessen: Ende der 70er habe ich mal einen großen Fullrange Elektrostaten von Dayton Wright bei einem Händler in Hamburg Lokstedt gehört, den fand ich zumindest damals außergewöhnlich gut... passend dazu gab es ne fette Endstufe aus selbigem Hause, vermutlich auf einen ggfs problematischen Impedanzverlauf des Wandlers abgestimmt...


[Beitrag von Lettieri am 02. Okt 2021, 00:38 bearbeitet]
JakeSpeed
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 08. Okt 2021, 06:07
Die Silberstatic Familie nebeneinander

Alle größen
ZeeeM
Inventar
#36 erstellt: 08. Okt 2021, 07:45

Lettieri (Beitrag #34) schrieb:

Ps: fast vergessen: Ende der 70er habe ich mal einen großen Fullrange Elektrostaten von Dayton Wright bei einem Händler in Hamburg Lokstedt gehört, den fand ich zumindest damals außergewöhnlich gut...


Aus der Zeit kenne ich noch Acoustat-X an einer Hafler Endstufe.
War auch nicht schlecht.
Lettieri
Stammgast
#37 erstellt: 08. Okt 2021, 13:02
der Acoustat macht einen ähnlich imposanten Eindruck

Acoustat X



Hier noch mal ein Bilder der Dayton Wright..., sie waren mit Edelgas gefüllt, was ein wenig Probleme machte, bez, Dichtigkeit, mußten von Zeit zu Zeit "nachgefüllt" werden.... Dayton Wright dayton Wright

solche Größen bzw Flächen braucht man aus meiner Sicht auch, um "unten was zu reißen"


[Beitrag von Lettieri am 08. Okt 2021, 13:32 bearbeitet]
der_Lauscher
Stammgast
#38 erstellt: 08. Okt 2021, 14:30

Lettieri (Beitrag #37) schrieb:
solche Größen bzw Flächen braucht man aus meiner Sicht auch, um "unten was zu reißen"


Fläche ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Fläche
SoundLab
Konnte leider die SoundLab noch nicht hören
Lettieri
Stammgast
#39 erstellt: 08. Okt 2021, 15:09
Eben, und dafür braucht man Platz bzw. Die entsprechenden Räumlichkeiten

Am besten natürlich wie auf diesem Foto 😁😁

Soundlab


[Beitrag von Lettieri am 08. Okt 2021, 15:20 bearbeitet]
Michelle_Collector1
Stammgast
#40 erstellt: 08. Okt 2021, 16:20
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden :

Kann auch als 'spanische Wand' fungieren ...

M.
Lettieri
Stammgast
#41 erstellt: 08. Okt 2021, 21:37
Elektrostaten sind was grundsätzlich Anderes bez Abstrahlverhalten. man muss das mögen, egal wie groß sie sind… bipolar bringt ja zusätzliche Baustellen, die man raumakustisch erst mal angehen muß…. Kritikpunkt allgemein u.A. ist eben, das ne Stimme bzw. ein Vokalist eben nicht in voller Länge vom Fußboden bis zur Decke singt…😁😁sprich die Phantomschallquelle vertikal zu weit ausgedehnt ist gegenüber einem dynamischen Wandler mit TMT und HT ((Zweiweger) oder entsprechend einem Dreiweger mit MT und HT..

Hab ich vor zwanzig Jahren bei ner Vorführung der ML Request natürlich auch vernommen, trotzdem war ich angetan, vermutlich gewöhnt man sich an so was wie so Vieles, was technisch bez. Lautsprechern objektiv und technisch nicht in Ordnung ist….🤭😉😁

Ich lasse mich aber gerne aufklären, ob es da Konzepte gibt, die das berücksichtigen…der alte Quad ESL 57 von Peter Walker soll das anscheinend bez Anordung der Panele bzw Sektoren berücksichtigt haben, so ein Bekannter von mir. ich selbst habe zu wenig Ahnung bez. Konstruktion und Aufbau von Elektrostaten, was da aktuell läuft…


[Beitrag von Lettieri am 08. Okt 2021, 22:02 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#42 erstellt: 09. Okt 2021, 01:08
Ein Polardiagramm eines Vollbereichs Flächenstrahler wäre mal interessant.
Früher hat man auch gern mit Dynamikern mehr Diffusschall gearbeitet. Mir kommt da der Hersteller Sonab in den Sinn. Heute baut der eine oder andere einen HT hinten ein. Im Bass hat man gern open Baffel.
13mart
Inventar
#43 erstellt: 10. Okt 2021, 20:41

Lettieri (Beitrag #41) schrieb:
Kritikpunkt allgemein u.A. ist eben, das ne Stimme bzw. ein Vokalist eben nicht in voller Länge vom Fußboden bis zur Decke singt…😁😁sprich die Phantomschallquelle vertikal zu weit ausgedehnt ist gegenüber einem dynamischen Wandler mit TMT und HT ((Zweiweger) oder entsprechend einem Dreiweger mit MT und HT..


Die Stimme wird bei einer 'line source', egal ob elektrostatisch oder elektrodynamisch erzeugt, nicht als ausgedehnt wahrgenommen.
Die bei einzelnen Dipolstrahlern 'aufgebläht' wirkenden Stimmen sind in einer Überhöhung im Grundtonbereich geschuldet, die mittels
Equalizing leicht behoben werden kann. Dipole können Stimmen, wenn sie auf den Raum abgestimmt sind.

Gruß Mart
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