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Unterschiede Nautilus 802 / SF Cremona...

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Autor
Beitrag
front
Inventar
#1 erstellt: 14. Dez 2004, 16:44
Hi,
hat Jemand die beiden LS schonmal verglichen ? Mir ist leider kein Händler bekannt der beide führt, so das ein direkter Vergleich bislang nicht möglich war.

Eindrücke würden mich schon sehr interesieren...

Danke und Gruss,
front
audioalex
Stammgast
#2 erstellt: 14. Dez 2004, 20:07
Hallo,

endlich mal ein interessanter thread


*** hat Jemand die beiden LS schonmal verglichen?
nein, aber die b+w 803 und die cremona sf

*** Mir ist leider kein Händler bekannt der beide führt
mir aber, raum-ton-kunst in frankfurt/main

*** Eindrücke würden mich schon sehr interesieren...
jetzt wirds schwierig: magst du lieber einen mercedes sl flügeltürer oder einen aston martin db 4?
ich kann nur für die b+w 803 sprechen, die sicherlich einigen abstand zur 802 hat und prinzipiell auch anders aufgebaut ist.
ich finde, die b+w klingen in den mitten sehr kalt und grau, zwar sehr genau, aber eben wenig muskalisch. dann empfinde ich ein eher großes loch zwischen den mittel- und tieftönern, woebi die tieftöner selbst eher schwach zu werke gehen und nicht die richtige schwärze und trockenheit rüberbekommen (obwohl sie es technisch müssten), also haben wir vielleicht ein frequenzweichenproblem. dder hochtöner der nautilusserien ist über jeden zweifel erhaben, ebenso die verarbeitung. die fähigkeit, räume in der breite darzustellen, habe ich noch niegrgends so guut gehört, wie bei den b+w nautilusserien.

ich war soooo kruz davor die 803 zu kaufen und wollte sie eigentlich gegen die große kef mal gegenhören und wurde dann auf die cremonas aufmerksam gemacht, die allerdings zu dem damaligen zeiitpunkt fast doppelt so teuer waren.
ich hatte NICHT EINE sekunde gezögert.
exterm musikalisch, sehr stimming, und voller elan, die höhen völlig klar und ohne schleier, sehr deatilliert, die mitten passen ohne jede abweichung in das bass- und hochtongefüge. jede musik, gerade mit röhren, rastet sofort ein, insbesondere stimmen, streicher und e-gitarren sind ein knaller. mit einem transistor neugt die cremona dazu, den bass ein wenig zu dick aufzutragen, das liegt aber in vielen fällen auch an falscher aufstellung (2 nach hionten zeigende bassreflexöffnungen). die sf sind i.vgl. zu den b+w eher diven, was die aufstellung angeht; hat man aber die position gefunden,will man die musik nicht wieder ausmachen. Sie damaligen 803 haben alles mitgemacht.
auch spielen die cremonas nicht mit allen verstärkern, mit einem krell (400 iL oder) haben sie keine symbiose gefunden, mit einem accuphase 308 aber umsomehr! mit dem hauseigenen verstärker waren sie sehr gut, mit dem t+a v10 sind sie DAS traumpaar schlechthin. bei mir hat es dann "nur" noch für einen octave v70 gereicht, der insgesamt aber universller spielt als in v10.

mit cremonas zelebriert man musik und hat jedsmal eine riesen party, mit den b+w hört man musik einfach ein stück besser als mit vielen anderen boxen. allerdings müssen die 802 in einer 5.1 aufstellung der überflieger sein (oder man kauft sich für das geld ein neues haus :-) ).

last but not least; mir kann niemand erzählen, es gäbe schönere boxen als die cremonas (und das sage ich nicht, weil ich gerade welche habe). aber der spouse acceptance factor ist gigantisch.

so long

alex




[/quote]
Gothic-Beast
Stammgast
#3 erstellt: 14. Dez 2004, 21:03

audioalex schrieb:



mit cremonas zelebriert man musik und hat jedsmal eine riesen party, mit den b+w hört man musik einfach ein stück besser als mit vielen anderen boxen. allerdings müssen die 802 in einer 5.1 aufstellung der überflieger sein (oder man kauft sich für das geld ein neues haus :-) ).

last but not least; mir kann niemand erzählen, es gäbe schönere boxen als die cremonas (und das sage ich nicht, weil ich gerade welche habe). aber der spouse acceptance factor ist gigantisch.

so long

alex


... die würd ich echt gerne mal hören, liegen zwar äußerhalb meines Budgets aber hört sich so an als wäre das so ein Traumboxkandidat von mir...
front
Inventar
#4 erstellt: 14. Dez 2004, 21:13
Hi Alex,
das entspricht auch meinen, wenn auch kurzen, Hörerinnerungen an die Cremona. Weiss noch das sie auf Anhieb angenehm klangen, allerdings auch wirklich deutlich anders, sie waren irgendwie "dunkler"...?
Jedenfalls war ich erst ob der Abmessungen skeptisch (riesig ist sie ja nun nicht gerade), wurde aber eines besseren belehrt und fand diese Ansicht auch des öfteren bestätigft...

Den Nautilus sagt man ja auch nach zuweile sehr hell oder spitz zu klingen (kann ich von der 803 nicht sagen, habe aber eine 802 auch noch nicht gehört), was mich vor ähnliche Probs wie mit den Labs stellen könnte...

Da ich auch auf sehr wenig Möblierung und eher karge Einrichtung stehe ist "heller oder spitzer oder wie auch immer" Klang wohl eh das falsche und ein etwas dunklerer LS der in den Höhen nicht zu spitzen neigt eher geeignet.

Merke das ich mich wirklich zur Cremona hingezogen fühle (nicht erst seit Gestern), will aber diesmal absolut sicher gehen.

Die Bullfrog wird noch gehört, die Nautilus auch nochmal intensiver...

Gruss,
front
front
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2004, 10:22
Wo liegt eigentlich der Verkaufspreis der Cremona zur Zeit ?
Und was mich auch interessieren würde ich die Ausbaufähigkeit bzgl. eines Mehrkanalsystems.

Gruss,
front
Gothic-Beast
Stammgast
#6 erstellt: 15. Dez 2004, 10:33
auf www.sonusfaber.com gibts passend zur cremona die cremona auditor für hinten (KompaktLS), einen Cremona center mit Ständer, sowie einen Cremona Sub. Surround ist also kein Problem, vorrausgesetzt an hat das Geld
audioalex
Stammgast
#7 erstellt: 15. Dez 2004, 13:37
@ front:
Straßenpreis Ausstellungsstück mit leichten Kratzern: 4000-5000
Straßenpreis orig: 5800-6500 (eher >6000)

Ich würde immer zum Ausstellungsstück raten, denn die cremonas haben eine einspielzeit von ca. 100 h (!!!) und man hört es deutlich.

as you know: die c. haben single wiring, das macht sie universeller und billiger wenn man auch geld in kabel investieren will.

übrigens kabeltipp: kimber 8tc für transistoren oder hochtonfetischisten an röhren

wenn röhre, dann eher aufs kabel achten, bei transistoren nach meiner erfahrung unkritischer

so long,

alex
front
Inventar
#8 erstellt: 15. Dez 2004, 14:16
Hi,
danke. Denke ich werde nachher, wenn ich Zeit haben sollte, mal eine Bullfrog hören. Dann nächste Woche nochmal die 802 und ne Cremona, schade das sie nirgends im direkten Vergleich gehört werde können...

Naja, bin schon gespannt, interessant dürfte werden die LS mal im Vergleich zu meinen 927 zu hören, das dürfte wohl machbar sein...

Gruss,
front
audioalex
Stammgast
#9 erstellt: 15. Dez 2004, 14:19
wie gesagt,

sowohl die 927, als auch die 803 (802 weiß ich jetzt nicht) als auch die cremonas in kobalt stehen bei raum-ton-kunst in frankfurt, wenn dir das was hilft
front
Inventar
#10 erstellt: 15. Dez 2004, 14:53

audioalex schrieb:
wie gesagt,

sowohl die 927, als auch die 803 (802 weiß ich jetzt nicht) als auch die cremonas in kobalt stehen bei raum-ton-kunst in frankfurt, wenn dir das was hilft


Hi,
danke, komme aus Mülheim / Ruhr, das ist dann doch`n Stück...

Gruss,
front
Sargnagel
Stammgast
#11 erstellt: 15. Dez 2004, 15:20

audioalex schrieb:

Straßenpreis Ausstellungsstück mit leichten Kratzern: 4000-5000


Eine Cremona mit Kratzern...? Igitt !!

Dieser Anblick gleicht einem Top-Modell mit verlaufener Wimperntusche...

Gruß
Sargnagel
audioalex
Stammgast
#12 erstellt: 15. Dez 2004, 15:29

Eine Cremona mit Kratzern...? Igitt !!

Dieser Anblick gleicht einem Top-Modell mit verlaufener Wimperntusche...



ich hatte meine auch mit kratzern, der ein 1 mm kinks unten und der andere 3 mm hinten

das ist so wie bei einem Supermodel abgeplatzer Fingernagellack am linken kleinen zeh ... deswegen würde ich sie auf gar keinen fall von der bettkante schupsen
front
Inventar
#13 erstellt: 15. Dez 2004, 15:37

Sargnagel schrieb:

audioalex schrieb:

Straßenpreis Ausstellungsstück mit leichten Kratzern: 4000-5000


Eine Cremona mit Kratzern...? Igitt !!

Dieser Anblick gleicht einem Top-Modell mit verlaufener Wimperntusche...

Gruß
Sargnagel :D


Warst schon hören...?
Sargnagel
Stammgast
#14 erstellt: 15. Dez 2004, 16:14
.....gleeeeeeeeeeeeich ist es soweit !

Gruß
Sargnagel
PUG106S2
Inventar
#15 erstellt: 15. Dez 2004, 17:45
Jo, ich würd die Dame im Zweifelsfalle auch mit zerlaufener Wimperntusche poppen
ratte
Stammgast
#16 erstellt: 15. Dez 2004, 21:36
Es sind sicher beides gute LS, keine Frage! Aber es gibt deutlich besseres als die B&W, die Cremona gehört da ganz sicher dazu. Drum habe ich sie ja auch

Wenn du eine suchst: ich geb meine anthrazit-farbenen wieder her und hole mir die "hellen". Doof nur, dass das Eingespiele dann wieder losgeht.

gruss
ratte
front
Inventar
#17 erstellt: 15. Dez 2004, 21:39
Da machst doch sicher nen Verlust mit...? Was willst`n für deine haben...(nicht das ich wirklich konkretes Interesse hätte, muss mich erst noch ein wenig mit dem Thema befassen) ?

Gruss,
front


[Beitrag von front am 15. Dez 2004, 21:40 bearbeitet]
front
Inventar
#18 erstellt: 15. Dez 2004, 21:43
Ach ja, irgendwie, muss ich noch mal sagen, werde ich bei den Nautilus das Gefühl nicht los das so mancher sie schon aus Prinzip schlecht finden will, weil`s ja ne böse B&W is... kommt mir immer wieder so vor, so schlecht wie sie zum Teil gemacht werden KÖNNEN sie IMO gar nicht sein...(hat jetzt nix mit diesem Thread zu tun, ist nur ne allgemeine Feststellung)...
ratte
Stammgast
#19 erstellt: 15. Dez 2004, 21:58
Hörs dir einfach mal an! Es gibt auch sehr gute B&W, vor allem im sehr günstigen Segment <1000 EUR / Paar. Aber die großen schauen definitiv beeindruckender aus als sie klingen. Ich will sie gar nicht schlecht machen, sind sie auch nicht. Aber objektiv betrachtet, gibts für die Kohle besseres. Wobei natürlich auf dem Neveau der persönliche Geschmack eine große Rolle spielt. Da ists vielleicht besser, von "anders" zu reden, als von "klar besser/schlechter". Mir machen die B&W einfach zu wenig Musik. Es macht einfach weniger Spaß, damit zu hören.

Und ja, sicher. Mit den Cremonas mache ich verlust, zumal eine davon einen leichten Kratzer hat. Sieht man nur, wenn man darauf aufmerksam macht. Mehr als 5000 bekomme ich sicher dennoch nicht. Aber man gönnt sich ja sonst nichts

gruss
ratte
d-fens
Inventar
#20 erstellt: 16. Dez 2004, 08:01
@front

Hast du vor neue LS zu kaufen.Willst du deine JM Lab weggeben und auf neue LS umsteigen.Wenn ja,gehst du bald probehören?

Ciao
audioalex
Stammgast
#21 erstellt: 16. Dez 2004, 14:22

Mir machen die B&W einfach zu wenig Musik

Genaus das ist es, was ich zuvor schon gesagt habe.

- Das ist das gleiche wie mit Italienern an einem lauen, sonnigen Abend eine Hochzeit feiern
- oder mit Engländern im regenverhangenen Manchester Bier trinken


Alex
front
Inventar
#22 erstellt: 16. Dez 2004, 17:13

d-fens schrieb:
@front

Hast du vor neue LS zu kaufen.Willst du deine JM Lab weggeben und auf neue LS umsteigen.Wenn ja,gehst du bald probehören?

Ciao


Ja, hatte ich vor, nicht zuletzt um mal zu sehen wie gross der Unterschiede einer Cremona oder 802 zu den 927be`s letzlich wirklich ist...warum ?

Gruss,
front
d-fens
Inventar
#23 erstellt: 16. Dez 2004, 17:51
@front

Du hattest nicht erwähnt das du dir neue LS kaufen willst.Nur nach Hörerfahrungen gefragt,wenn ich nicht irre.Nun bin ich gespannt auf die Höreindrücke im Vergleich zu deiner 927 die du ja sicherlich bald sammeln wirst.Viel Spass beim Probehören!

Ciao
front
Inventar
#24 erstellt: 16. Dez 2004, 18:14

d-fens schrieb:
@front

Du hattest nicht erwähnt das du dir neue LS kaufen willst.Nur nach Hörerfahrungen gefragt,wenn ich nicht irre.Nun bin ich gespannt auf die Höreindrücke im Vergleich zu deiner 927 die du ja sicherlich bald sammeln wirst.Viel Spass beim Probehören!

Ciao


Bin auch sehr gespannt, davon wird ja auch manches abhängen.
Deshalb auch der andere Thread, mimt tuning schon jetzt anfangen und unzufriedenheiten aus dem Weg räumen (falls möglich), oder eben doch neue LS weil die Unterschiede so gross sind.

Langsam glaube ich allerdings das es schwer sein dürfte eine 927 auf das Level einer Cremona oder 802 zu pushen, wenn nicht gar absolut utopisch...

Das ist aber die eigentliche Frage, sind die Qualitätssprünge von der 927be zu einer Cremona z.B. so riesig das es sich wirklich lohnt nochmal umzusteigen, oder sind die Unterschiede derart kleiner Art das es sich nicht lohnt und man sodann versuchen sollte "Nuancen" dahingehen zu verändern das alles zufriedenstellend ist.

Dann u.A. indem man mit tuning oder CDPs zu srbeiten beginnt...

Das dürfte der Dreh und Angelpunkt der Entscheidung werden...

Gruss,
front
d-fens
Inventar
#25 erstellt: 16. Dez 2004, 19:21
@front

Ich bin kein Fan von Tuning.Glaube da auch nicht wirklich dran.Ich glaube schon an Verstärkerklang.Bei CD Player-Klang wird es schon schwierig.Kabel-und Rackklang fällt für mich unter Voodoo.
Für mich sind imo folgende Kriterien entscheident für 90 % des Klangs:
1.Der Raum
2.Die Lautsprecher
3.Die Qualität der Aufnahme
Den Rest schreibe ich dann dem Verstärker zu.Vielleicht 2 Prozent CD Player.
Die Medien,Hersteller und Händler haben es schon verdammt gut drauf die Leute verrückt zu machen.Wenn man an dem Klang sehr guter LS fast nichts mehr verändern kann wird so etwas wie Kabelklang erfunden.Oder noch schlimmer Voodoogeräte wie der Audio Animator.Die Leute hören Unterschiede.Weil man es ihnen eintrichtert.Naja,das ist meine Meinung
Ich hatte mal den Accuphase Vollverstärker eines Freundes bei mir und damit meine Dynaudio Contour 3.0 befeuert.Ehrlich,ich hatte ganz große Schwierigkeiten einen Unterschied zu meinem Pioneer AX5i zu hören.Ich denke wenn Verstärker eine gewisse Qualität haben(wo auch immer diese beginnt)ist es verdammt schwer Unterschiede zu hören.Egal ob der eine Verstärker 2000 Euro kostet und der andere 20000 Euro.Die Leistung muss natürlich stimmen wenn man einen leistungshungrigen LS antreiben will.Da ist klar.
Du willst eine deutliche Klangsteigerung zu deinen JM Lab 927!Die akustischen Eigenschaften deines Raums kennst du.Die Qualitäten deiner Aufnahmen auch.Also solltest du schon bei den Lautsprechern weiter machen.Da wirst du mit Sicherheit am meisten rausschlagen.Aber jede Klangsteigerung bei deinen schon sehr guten LS will teuer erkauft werden.
Die Cremonas sehen traumhaft aus.Als Dynaudio-Hörer würden mir die Klangeigenschaften einer Sonus Faber höchstwahrscheinlich zusagen.
Ziehst du dieses WE los?

Viele Grüße
front
Inventar
#26 erstellt: 16. Dez 2004, 19:27
Hi,
naja, wenn ich es Arbeitstechnisch auf die Kette bekomme bin ich unterwegs, wann ist noch nicht sicher.

Ein kauf kommt, je nach Strassenpreis, wahrscheinlich auch nicht vor März in Frage.

Allerdings ist der GANZ grosse + Punkt der Cremonas wirklich aus das drum herum, Aussehen, Verarbeitung, Wertigkeit, etc... allerdings ist ein 802 sooo hässlich oder schlecht gebaut auch nicht...

Gruss,
front
front
Inventar
#27 erstellt: 19. Dez 2004, 16:32
Was ich nicht verstehe ist, wenn Membranfläche das A und O für Bass ist, dann müsste hier doch eine B&W die Nase ganz klar gegenüber der Cremona (und auch vielen andere) vorne haben, oder ?
Sargnagel
Stammgast
#28 erstellt: 20. Dez 2004, 07:42
....2 x 18 macht 36.......

Gruß
Sargnagel
front
Inventar
#29 erstellt: 20. Dez 2004, 10:40
Hi,
geht das wirklich so ?
Kann man 2 kleinere Flächen einfach zusammenrechnen ?
Würd mich mal interessieren, denn dann hätte ja die 801 mehr "Bass"(potential) als eine 800 ?

Ich kenne mich damit nun gar nicht aus, aber man liesst ja immer wieder von Membranfläche die durch nichts zu ersetzen sei, das kann ja dann irgendwo nicht stimmen.

Gruss,
front
Backhefe
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 20. Dez 2004, 12:45

....2 x 18 macht 36


Flächeninhalt Kreis: A=pi*r²

-> 18er: 254cm2
-> 36er: 1017cm2

Also entsprecher eher vier 18er einem 36er... ;-)

Michael, im Klugscheissmodus ;-)
front
Inventar
#31 erstellt: 20. Dez 2004, 13:10
Na dann dürfte ja ne Nautilus 801 kaum zu übertreffen sein was Bass angeht, ich meine, welche Box hat heute noch so nen Woofer drinne ?

Frage ist nur ob dafür auch ein Raum an die 50m2 notwenidig ist damit es klingt.

Ich habe mich ja noch immer nicht entschlossen, allerdings ist die Frage nicht unberechtigt, ne Cremona, ne 802 ODER ne 801 gebraucht...

Allerdings möchte ich ungerne zum Händler gehen und sagen "spiel mal vor, wenn 801 gut, gehe ich im Internet nach gebraucht suchen... "

Gruss,
front
eltom
Inventar
#32 erstellt: 20. Dez 2004, 14:21
Ist es nicht so, dass die Cremonas eher Monitorcharakteristik aufweisen und die B+Ws den Klang eher verfärben (das ist durchaus neutral von mir gemeint, es gibt ja Leute, die so etwas mögen)? Ich denke, da muss man einfach für sich den Unterschied herausarbeiten: Bin ich ein Monitorhörer oder ein "gefärbter" Hörer...
d-fens
Inventar
#33 erstellt: 20. Dez 2004, 15:30
Wenn du viel wert auf Bass legst ist die N 801 basstechnisch eine gute Lösung auf 50 qm.

Gruss
front
Inventar
#34 erstellt: 20. Dez 2004, 15:51
Ich habe keine 50 m2...

Es war eher eine allgemeine Frage, ob ein solcher Woofer auch entsprechend grosse Räume braucht...
pratter
Inventar
#35 erstellt: 20. Dez 2004, 16:01
Wie kräftig ein Lautsprecher spielt, hat nicht nur was mit der Membranfläche zu tun, sondern es hängt vom gesamteinheitlichen Konzept und System ab. Oftmals wird noch ordentlich getrickst um ein Ziel zu erreichen.

Allein schon wg. der Optik, würde ich keine N801 in einen 20 oder 30qm Raum stellen, das wäre schlichtweg oversized.

Ich denke die Ausrichtung einer solch großen Box sind bestimmt Räume ab 40qm aufwärts.. daher spielt sie in solchen Räumen, vorausgesetzt genug Verstärkerleisung, sicherlich besser als in kleinen beengten Räumen.

Gruß,
Sascha
Matze81479
Stammgast
#36 erstellt: 20. Dez 2004, 16:55
Hi zusammen,

ich kann ebenfalls nur bestätigen, dass die Cremona ein ganz besonderer LS ist :-)

Allerdings habe ich hier nun doch einiges gelesen, das sich nicht ganz mit meinen Erfahrungen deckt ...

Nach meiner Erfahrung kann sich die Cremona sehr stark an ihren Spielgefährten anpassen: Als ich sie im Studio an McIntosh Monos gehört hatte, wollte ich ihnen erst gar keine Chance mehr lassen. Die Monos kamen merkwürdigerweise mit den beiden Bass-Chassis der Cremona gar nicht zurecht. Es wummerte und dröhnte, was das Zeugs hielt. Von den tollen Mitten und Höhen war eigentlich nichts mehr zu hören. An meinem Emitter genau das Gegenteil: Ein trockener, bis 30Hz tiefer, niemals wummernder und absolut konturierter (Tief-)Bass, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen könnte. Ich denke, der Verstärker hat bei der Cremona einen sehr großen Einfluss, was v.a. am Dämpfungsfaktor liegen sollte. Bei Verstärker mit niedrigem Dämpfungsfaktor kann dabei schon mal die Kontrolle über den Bass verloren gehen. Ob es aber nur daran liegt, bleibt dahin gestellt. Auch der Vertrieb führt die Cremonas ja gerne an Röhren von Graaf vor. Doch ich denke, das dürfte dann ein anderer und wohl eher wärmerer Klang sein, der sich schon sehr von meinem hier unterscheidet.

Ach so, den guten Straßenpreis (mit dem man kein schlechtes Gewissen haben muss) für die Cremona würde ich je nach Standort so auf 5800,- bis 6300,- schätzen. Wenn der Vertrieb ein so großes Händlernetz möchte, dann muss er sich auch damit anfreunden, dass sich die Preise nach unten bewegen und man auch mal ab und zu Angebote für 4990,- sieht (gab's ne Zeit lang in audio-auktion.de).

Dass die B&W 803 in den Mitten und Höhen scheußlich klingen soll, kann ich nun aber gar nicht nachvollziehen. Sie war damals auch in meiner engen Auswahl, und das v.a. wegen der tollen Wiedergabe von Gesangsstimmen. Da ich jedoch etwas technikverliebt bin, wollte ich halt einfach keine Technik aus dem letzten Jahrhundert für teures Geld kaufen ... Doch wie ihr sicher in den aktuellen Magazinen gelesen habt, hat B&W gerade vor ein paar Wochen die neue Nautilus Serie präsentiert, und die 803 ist bereits heute erhältlich. Mit Diamant-HT, der angeblich Weltklasse sein soll. Und auch das Klangbild soll dadurch an Wärme gewinnen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man diese überhaupt noch mit den hier beschriebenen Erfahrungen vergleichen kann. Auf die Probehör-Liste gehört sie aber auf jeden Fall!

Viele Grüße
Matthias
audioalex
Stammgast
#37 erstellt: 22. Dez 2004, 11:31

Ich denke, der Verstärker hat bei der Cremona einen sehr großen Einfluss

korrekt, das haben wir schon festgestellt, aber mit 90db wirkungsgrad ist die croma eher in der oberen liga. ein viel größeren einfluss hat die ausfstellung der cremonas, da die bassreflexöffnungen (insges. 4) nach hinten zeigen und die cremonas UNBEDINGT leicht gekippt werden müssen, sonst geht gar nix. dass sie an den McIntsosh so viel anders geklungen haben, wundert mich und würde ich auf zu wandnahes aufstellen zurückführen (stimmts?).


was v.a. am Dämpfungsfaktor liegen sollte. Bei Verstärker mit niedrigem Dämpfungsfaktor kann dabei schon mal die Kontrolle über den Bass verloren gehen

Aha! glaubst du? das würde ich nicht pauschal sehen, ich quote hier mal ein erfahrungsaustausch aus dem ocatve forum, in dem ich mich regelmäßig aufhalte zum thema leistungsfähigkeit von verstärkern. das ist einer der besten user-berichte, die ich je in irgendweinem forum gelesen habe, diese Qualität würde ich mir in diesem forum (nicht in diesem thread, der ist toll) gerne öfter wünschen.

Überschrift "Eine Frage der Kraft. V40 oder Accuphase E 407? Eine wundersame Hörerfahrung." Ist sehr lang, aber wunderbar zu lesen:

here we go:


Was für eine bunte Welt ist doch unser Hifi-Hobby. Wenn wir einmal akzeptieren, dass es „das schlechthin Absolute“ nicht gibt und aufhören, immer „weiter“ zu wollen, ergibt sich der Genuß gerade aus der Erfahrung der Unterschiede. Unterschiede in der Konzeption und dem Klang bei Verstärkern, Lautsprechern (und deren Chassis) bis hin zu den Unterschieden von Kabeln und Steckern. Dabei ist es jedesmal ein Erlebnis, wenn sicher geglaubte Überzeugungen widerlegt werden.

Von dieser Erfahrung möchte ich hier berichten und die häufig im Forum auftauchende Frage berühren, ob denn ein Röhrenverstärker wie ein V40 leistungsmäßig gut zu diesem oder jenem Lautsprecher passt. Da ich selbst ein Neuling beim Thema Röhre bin bzw. war gab es da eine ziemlich dicke Überraschung.

Aber der Reihenfolge nach.
Es ist schon etwas länger her, da erregte bei einem meiner Streifzüge durch die hannoverschen Hifiläden ein Accuphase E 407 meine Aufmerksamkeit, denn gerade hatte ich mich von einem euphorischen Testbericht eines Hifimagazins mitreißen lassen, trotz besseren Wissens. Aber wenn ich ehrlich bin, ist es vielleicht genau diese Euphorie, das ich gelegentlich suche.
Eine Internetrecherche machte noch mehr Lust auf einen zeitlosen Boliden dieser Nobelmarke. Schon winkten mir die mächtigen VU-Meter zu und flüstern mir ins Ohr: Vertraue uns. Wir garantieren Saft und Kraft. Präzision und Feinsinn. Unsere Schwingungen öffnen Dir eine musikalische Welt.
Dem geübten Verkäufer blieb mein Interesse nicht unentdeckt. Den Wortlaut des nun einsetzenden Verkaufsgespäches vermag ich nicht im Detail zu rekonstruieren. Es fing damit an, dass dies ein sehr günstiges und ganz junges Komissionsgerät sei (statt 7000 nur 4000 Euro)und endete mit der Feststellung, für den Kenner gäbe es eh nichts besseres, und zu dem Preis schon gar nicht. Allenfalls den 530 für 8900 Euro. Tja, so gesehen, dachte ich... sind die 4000 fast schon günstig. Nicht, dass ich die ohne weiteres aus dem Ärmel schütteln konnte.
Trotzdem hatte ich plötzlich die Kohle von der Bank geholt und hielt den schweren Accuphase im Arm; gleich gekauft hatte ich ihn nicht, aber Geld hinterlegt, um ihn zu Hause Probe zu hören.
„Zu Hause“ stimmt nicht ganz. Mein Zuhause beim Musikhören ist das Wohnzimmer eines guten Freundes, denn er besitzt einen ganz anständigen Lautsprecher, der bisher noch jede Veränderung der Wiedergabekette unzweifelhaft vor Augen oder besser Ohren geführt hat. In aller Bescheidenheit muß ich kundtun, dass ich den Schallwandler gebaut habe; nun, die beschriebenen Qualitäten zu erzielen ist mit den guten und weichentechnisch gutmütigen Chassis von Scanspeak und einer unkomplizierten zweieinhalb-Wege-Konzeption auch nicht allzu schwer (ein 18er als Tiefmitteltöner in geschlossenem Gehäuse, der andere nur für den Bass im Bassreflexabteil; Hochtöner Revelator).
Flache Filter, sehr gute Weichenbauteile von Mundorf und die Scanspeakchassis sorgen für größte musikalische Transparenz. Allerdings nur, wenn der Verstärker Kraft und Saft hat. Sonst wird`s bei ScanSpeak schnell, ich sag mal, „gemütlich“.
So. Während ich also den Accuphase auspacke, muss ich das Gezettere meines Kumpels ertragen, der um sein seelisches Wohl fürchtet, sollte der Accuphase mehr Atmosphäre herbeizaubern als seine Verstärkerkombi (YBA 2 Vor-End), die bei Jazz und Akkustik zwar schön musikalisch ist, im oberen Bass aber etwas schlank abgstimmt und daher z.B. mit Rock bisweilen etwas dünn klingt. Wir schließen den 407 ans Netz und geben ihm eine Stunde Aufwärmzeit, während derer er leise Radio spielen darf. Ich muss mich regelrecht zwingen, nicht schon voreilig zu urteilen, denn was uns hier entgegenrieselt, vermag nicht zu begeistern. Aber gemach. Das wäre nicht das erstemal, dass eine Komponente ihren Klangcharakter nach entsprechender Aufwärmzeit radikal ändert. Meinen Kumpel indes scheint dieses Wissen nicht zu tangieren. Er tätschelt seine YBA-Kombi und grinst mich schadenfroh an.
Warum ich mich darüber ärgere, ist mir bis heute nicht klar. Schließlich hatte ich das Gerät weder gekauft noch bin ich als Vertreter für Accuphase unterwegs. Vielleicht war es der unbedingte Wille, endlich „den“ Verstärker zu finden und ihn genußvoll im Wohnzimmer des Freundes zu präsentieren.
Die Stunde Aufwärmzeit ist um, die Uhr schlägt 21.00, es beginnt die Stunde der Wahrheit. Die Jalousie wird heruntergelassen. Sanftes Spotlicht fällt auf Anlage, Laustsprecher und Zimmerpflanzen. Beethovens Mondlichtsonate wandert in den CD-Player, ein älterer Cambridge, damals um die 1200 DM, offenes, klares Klangbild. Was ihm gegenüber wertigeren Playern fehlt ist die reichhaltige Klangfarbenpalette und ein Schuß Wärme im Bass/Grundton. Aber gut genug, um im Vergleich Unterschiede herauszuarbeiten.
Hmmm. Der YBA hatte den Flügel groß in den Raum gestellt, während der Accuphase deutlicher den Aufnahmeraum um den Flügel herum zeigt. Aber insgesamt verliert das Bild an Größe, zieht sich weit in oder hinter die Box zurück. Sehr fein aufgegliedert, keine Frage, aber irgendwie etwas leblos. Wollte ich ein schmeichelhaftes Adjektiv finden, ich würde „kultiviert“ wählen. Mein Kumpel zieht ein Gesicht und meint: „Es fließt nicht.“
Jetzt wollen wir`s genauer wissen, vielleicht ist ein Orchester genau das richtige für den Japaner. Hier kann er mit seiner guten Übersicht punkten. Vielleicht. Per Knopfdruck wird Brahms zweites Klavierkonzert zum Leben erweckt.
Die Raumaufteilung ist gut. Korrekter und differenzierter als beim YBA. Auch die Details sind alle vorhanden. Fein gegliedert, fast schon zergliedert. Sie werden präsentiert wie Kleinode in einem Setzkasten. Sauber, klar, aber es berühert mich nicht. Mir fehlt die Aura, die aus den Details ein Ganzes macht. Und noch etwas stört mich. Ich wage es kaum zu denken, aber ist die Darbietung des Boliden etwa ein wenig kraftlos? Und eine minimale Härte im Hochton meine ich ebenfalls auszumachen. Kein Vergleich zum Schmelz und filigranen Spiel der YBA-Kombi.
Alles nur eine Frage der Kette?
Wir wechseln zu Jazz, Lionel Hampton am Vibraphon. Das obertonreiche, glockenklare Spiel dieses Instruments hatte uns schon oft in den Bann gezogen. Jedoch nicht mit dem Accuphase. Hier wirkt es etwas steif.
Was ist mit Pop-Musik? Mariah Carey`s „Hero“ ist eines dieser überproduzierten Lieder, bei denen sich die Stimmen dank Kompressor, Harmoniser ud Konsorten meterhoch in den Raum schrauben und sich eine „Wall of sound“ aufbaut.
Der Accuphase aber ist ein Kontrollfreak. Die Musik liegt wie unter dem Seziermesser, zwar nicht nervös oder nervig – er versucht sogar, Farbe hereinzubringen, aber im Ergebnis ist`s lustlos. Mein Kumpel meint: „Es fliegt nicht.“
Noch ein Versuch. Immer wird die schiere Kraft des Japaners bewundert. In den Tests der einschlägigen Presse.
Charlie Antolini setzt sich ans Schlagzeug. Knock Out. Und jetzt staune ich Bauklötze. Denn dem Accuphase bleibt die Puste weg! Bei den martialischen Bassschlägen geht „der Bolide“ in die Knie! Was ist das denn?
Moment, das Ding hat doch dafür extra diese Messzeiger auf der Front. Und tatsächlich, weit im roten Bereich! Und so klingt es auch. Die Bassschläge klingen wie abgewürgt, das kann doch nicht sein, nicht bei 2 mal 180 Watt eines Accuphase?! Okay, er steigt mächtiger ein als der yba, er versucht mehr, will den Bass beeindruckender gestalten, aber er kann es nicht umsetzen, ihm fehlt die Energie für seine Ambition.
Nun zweifle ich an allem, nur nicht am Accuphase. So ein hundertfach gut bis ekstatisch beleumundetes Gerät, ein Klassiker, einer der Urväter highendiger Vollverstärker...
Es muss am Laustsprecher liegen. Klar. Problemfall Eigenbau. Schuld am Scheitern des Accuphase: Ich, der Hobbybastler, der, weil`s öfter schon sehr gut klang, der Selbstüberschätzung verfallen ist. Mein selbstkritisches Temperament gewinnt Nahrung. So wird es sein, der Accuphase entblößt alle Schwächen der Box. Keine Impedanzentzerrung, wer weiß, zwei schwere 18er Membranen, sehr niedirge Impedanz im Übernahmebereich Bass-Grundton, oh je oh je. Profis hätten das schon in den Griff gekriegt. Und jetzt entlarft dieses Spitzenprodukt des Verstärkerbaus gnadenlos die Schwächen meiner Heimwerkerbastelei.
Der Kumpel sieht das nicht so. Aber er meint, sehr viel länger müßten wir das Gerät nicht testen. Er wolle wieder Musik hören.

Ein Jahr ist vergangen. Ich habe mir den neuen Octave V 40 ausgeliehen.
Zuerst wird er an unterschiedlichen Lautsprechern gehört. An der Kompaktbox Focal Eletra 906, an einer kleinen Elac 209.2 und einem newtronics-Bausatz, der starlight. Um es vorwegzunehmen, es gibt ein Happy End, allerdings noch nicht gleich und nicht an diesen Lautsprechern. Mit der Focal klang es ausgedünnt, blass (die 906 gefällt mir aber generell nicht), bei der newtronics drängte sich der obere Stimmenbereich auf, während die kleine Elac in dieser Kombination die beste Vorstellung gab. Aber schnell wurde klar, dass der V40 einen höherwertigen Schallwandler benötigt. Am Rande bemerkt, die Starlight war ein newtronics Jubiläumsbausatz und jeden Cent wert, nur mag sie eher etwas weiche, runde Verstärker. Dann ist sie fürs Geld ein außerordentlich musikalischer Wandler.

Mit dem V40 geht`s wieder zum Kumpel. Die Röhre wird ans Netz angeschlossen und zwei Stunden lang unter Strom gesetzt. Im CD-Player spielt sich Charlie Antolini warm, den wir über die YBA-Kombi hören. Noch. Aber jetzt stecken wir das Cinchkabel um. Schlagzeug die zweite. Wir wollen den Octave gleich mit der, wie wir vermuten, größten Herausforderung konfrontieren.
Erste Wahrnehmung: im Tiefbass etwas schwächer, aber immer noch sehr gut, sonst aber etwas völlig Neues, an das ich mich erst mal gewöhnen muss.
Sofort ist zu hören, dass die Röhre im Mitteltonbereich den Raum enorm öffnet. Nicht indem sie ihn künstlich aufbläht. Sondern indem sie Informationen erfahrbar macht, die vorher unterbelichtet waren. Und eben nicht nur Informationen, wie der Accuphase. Sondern Luft spürbar macht. Den Raum ausleuchtet.
Blech nach Blech klingen läßt, frei von Schärfe. Nicht ganz so geschmeidig wie der YBA, aber der schummelt gekonnt. Und wenn man die Wahrheit einmal kennt, will man sie nicht mehr missen. Die Darstellung des V40 ist lebensecht. Für die Klangfarben gibt es nur ein Wort: perfekt.
Und im Bass? Weitaus kontrollierter als der Accuphase. Ist das nicht unglaublich? Der Octave hat die Puste, die dem Accuphase fehlt. In der Tendenz gibt er den Ton im Bass eher schlank wieder, aber keineswegs unterbelichtet. Und die Bassdrum hat auch noch keiner mit solchen Klangfarben versehen.

Die Röhre führt die Chassis mit sicherer Kraft. Wir erhöhen den Schallpegel deutlich über Zimmerlautstärke. Es wird lauter und dynamischer. Ein Klangkörper aus einem Guss. So saftig klang noch keiner der hier getesteten Verstärker, und das waren schon einige.
Geht also doch, niedrige Impedanz im Übernahmebereich. Mit meiner Konstruktion hat der Octave null Probleme. Im Gegenteil. Habe den Eindruck , der V40 braucht geradezu eine Box, an der er sich abarbeiten kann. Fliegengewichte liegen ihm gar nicht so.

Jetzt eine Blues-Scheibe. Mighty Sam MacLane. Mein Gott, ist das ein Klavierton! Wie plastisch das Instrument im Raum steht, mit welcher Verve der V40 die Stahlseiten schwingen läßt!
Mein Kumpel ist heute abend sehr schweigsam.

Zur Abwechslung Pop. Mariah Carey. Die Sirene holt Luft... und los geht es, in höchste Höhen fliegt sie, und wir mit ihr. Wow! Das einzige, was mir vielleicht fehlt, ist eine winzige Kleinigkeit Wärme. Als wenn sich das Klangbild nicht vom Bass/Grundton aufbaut, sondern von oben nach unten. Quasi kopflastig.
Mal sehen. Vor einigen Monaten durfte der Unison Unico an dieser Kette zeigen, ob der frenetische Jubel in der amerikanischen Fachpresse gerechtfertigt ist. Der Unico ist ein Hybridverstärker, Röhren in der Vorstufe, Mosfets in der Endstufe. Mit sympatischerem Auftritt als der Accuphase, aber mit seinen 2x70 Watt (und eben Mosfets) hatte er den Lautsprecher doch nicht ganz im Griff. Der Frequenzgang schien an beiden Enden charmant verrundet, was in einer passenden Kette durchaus Flair verbreiten kann. Ein sympathisches Gerät, das für seinen Preis fast ein Schnäppchen ist.
Und trotz seiner Schwächen war er bei einem Lied absolut berauschend. Ein ABBA-Titel von der letzten Scheibe, wie heißt er noch gleich, ist spärlich instrumentiert, fast eine Gesangs-Solo-Nummer, ich glaube „like an angel passing through my room“. Da saß ich bei dem Unico senkrecht im Sofa, von göttlichen Mächten ergriffen, mit Tränen in den Augen.
Würde der Octave dieser Stimme genausoviel Wärme und süße Wehmut einhauchen?
Leider nicht ganz. Es geht eben nicht alles. In gewisser Weise bildete er noch realistischer ab als der Unico, - ich sehe die Sängerin im Studio stehen und ins Mikro singen – aber die Aura ist verringert.
Ich hege allerdings einen Verdacht. Eine Klanglupe wie der V40 zeigt alles, besonders die Schwächen der Quelle. Wie verändert sich die Performance mit einem anderen CD-Player?
Vielleicht mit meinem Arcam Alpha 9, nicht der allerbeste, aber ganz passabel. Oder mit dem brandneuen Shanling CD-S 100 MK II eines Bekannten. Mal sehen, wie der musiziert. Also das Gerät ausleihen und damit zurück in „mein“ Wohnzimmer. Bevor wir die Musik starten, freue ich mich wie ein Kind über die blaue Leuchtdiode und das massive und schwere Gehäuse.
Was wollen wir als erstes hören, ah Moment, da ist noch eine CD in der Schublade. Mal sehen. Jazz, moderne BigBand. Das ist ja richtig gut. Die Musik ebenso wie der Player. Und wie gut der ist! Ich habe den Eindruck, das Schlagzeug, sogar die Bassdrum räumlich im Musikgeschehen orten zu können. Lange kann ich mich darüber nicht wundern, denn jetzt muss ich über die lebensechte Wiedergabe der Bläser staunen.
Mit seinen satten Klangfarben läßt er den Cambridge ziemlich blass aussehen! Die Ausdehnung des Raumes ist ebenso frappierend. Und die Kraft im Bass. Kann ein CD-Player „Kraft“ haben? Offensichtlich. Der V40 reicht sie an die Boxen durch.
Das Klangbild ist völlig verändert, von kopflastig oder kühl kann keine Rede sein. „Der Verstärker transportiert ganz einfach das, was er geliefert bekommt“ stelle ich in den Raum. Mein Kumpel nickt stumm.

Wir sind diesmal nicht allein. Eine Bekannte sitzt mit auf dem Sofa. Für Hifi interessiert sie sich keinen Pfifferling. Und Musik ist ihr auch nicht soo wichtig. Trotzdem kann sie scheinbar mühelos und sofort Unterschiede in der Reproduktion ausmachen. Das hatte sie vor Monaten bereits bewiesen, beim Test der Tannoy-Enstufe. Jetzt bemerkt sie spontan: „Das ist doch wie live!“. Und will wissen, ob denn das überhaupt noch besser geht. Naja, besser geht immer, zumal ich eine Schwäche des Shanling ausgemacht habe. „Du hast aber auch immer was zu meckern“, bekomme ich vorgeworfen.
Aber es hilft nichts. Im Hochtonbereich ist der Shanling geschmäcklerisch verrundet, und nicht wenig. Beim fetzigen Bigbandsound stört das nicht, ist sogar ganz stimmig. Aber die vielbemühte Freundin Mariah Carey – eigentlich hören wir das Stück immer nur zum Testen – sie fliegt nicht mehr. Sie hat eine Mullbinde im Mund und wirkt müde.
Interessant. Hätten wir`s nicht vorher über den Cambridge besser gehört, das Urteil würde wahrscheinlich lauten, jaja, der Röhrenverstärker halt. Wir testen noch dies und das, der Eindruck bleibt. Schad drum. Warum so eine Achillesferse einbauen? Muss ich weiter nach einem Player suchen. Dennoch, seine Aufgabe hat der Shanling bravourös erfüllt. Er hat gezeigt, wie wandelbar der Octave ist, wieviel Kraft und Wärme auch im Bass und Grundton bereitgestellt werden kann.
Also... der V40 wird fester Bestandteil meiner Hifikette. Es fehlt ein richtig guter CD-Player und ein geeigneter Lautsprecher. Bei meinen guten Erfahrungen mit V40 und ScanSpeak tendiere ich zur Sonus Faber Cremona, die hier im Forum ja sowieso jeder dritte besitzt, aus gutem Grund, nehme ich an. Möglicherweise ist die neue Elac Fs 608pi auch eine Empfehlung. Falls jemand mit diesem Kunstwerk Hörerfahrungen gesammelt hat, bitte berichten.


Am Ende also die Erkenntnis, dass wir die oft gehörte Frage nach der passenden Box anders stellen müssen:
„Guten Tag. Ich habe einen V40 an dieser und jener Box betrieben und suche jetzt für einen Bekannten einen Transistorverstärker. Einen, der genauso zupacken kann wie der Octave. Meinen Sie, das wäre möglich? Wie bitte, einen Accuphase? Sind Sie sicher?“



that's what happens in an audiophilist's life ...

so long, alex
front
Inventar
#38 erstellt: 22. Dez 2004, 11:51
Also ich würde sie, wie bereits gesagt, an einem Musical Fidelity a 308 betreiben, denke das dürfte keine Probs geben... : http://www.musicalfidelity.com/mf/en/Products/A308
Matze81479
Stammgast
#39 erstellt: 23. Dez 2004, 13:48
@ audioalex:

... und die cremonas UNBEDINGT leicht gekippt werden müssen, sonst geht gar nix.


Hi Alex,

was genau meinst du damit? WAS "geht nicht", wenn die Cremona NICHT nach hinten gekippt wird???

Gruß
Matthias
ratte
Stammgast
#40 erstellt: 23. Dez 2004, 13:56
Kommt drauf an, wie weit du weg sitzt. Ich betreibe die Cremonas fast als "nahfoldmonitor", sitze also nur gut 2,50m von beiden weg. Wenn man da die Spikes nicht so einstellt, wie sie vorgesehen sind (Schallwand kippt nach hinten), dann passt der Klang nicht mehr. Sitzt man weiter weg (>4 meter vielleicht), dann spielt das IMHO keine Rolle mehr.

gruss
ratte
Matze81479
Stammgast
#41 erstellt: 23. Dez 2004, 14:37
Hi ratte,

bei mir sind's so um die 3 Meter zu den Cremonas (Abstand HT <-> Ohr). Die Cremonas stehen ca. 2,5 Meter auseinander und leicht nach innen angewinkelt.

Ich habe ähnliches festgestellt und würde behaupten, der Hochton würde "offener" (oder einfach nur lauter?!), wenn die Cremonas weiter nach hinten gekippt sind. Ich frage mich halt nur, WARUM? Denn dann strahlen sie ja noch mehr über den Hörplatz (im Sitzen aufm Sofa) hinweg. Das sollte doch eher weniger Hochton-Information bringen, oder???

Gruß
Matthias
ratte
Stammgast
#42 erstellt: 23. Dez 2004, 14:42
Ich glaube, das hat eher was mit der Laufzeit Hoch/Mitteltöner zu tun. Denn die Richtcharakteristik ist bei dem Ring-Töner so wenig ausgeprägt, dass die paar Grad Neigung nicht reichen, damit die hohen Töne ihr Ziel verfehlen.

gruss
ratte
FirstofNine
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 07. Jan 2005, 17:34
Hallo, ein wirklich interessanter Thread.
Denn ich war heute mit meiner Frau auf Lautsprechersuche. Ursprünglich wollte ich ne 803, aber ich habe mich letztlich doch für den mühdsamen Weg entschieden: erst hören, dann kaufen.
Mir wurde dann folgendes vorgeführt:
Dynaudio Contour 3.4
Sonus Faber Cremona
Thiel 2.6
Revel Performa F32

Alles lief an einem Accuphase Kombi.

Mein Eindruck (rein subjektiv):
Die Dynaudio war gruselig (nochmals: SUBJEKTIV). Viel zu schlank im Grundton, zu aggresive Mitten und Höhen. Die Dynamik und der Raum waren OK, aber tonal viel zu hell. Eher was für Analyten!

Die Sonus Faber hat mich förmlich umgehauen. Klar, der Baß ist ein Tick zu weich und es wird nicht jedes Detail herausgeschält, aber diese Teile machen MUSIK! Unglaublich.

Die Thiel 2.6. Da fiel mir irgenwie nichts dazu ein. Räumlich und tonal OK, sauberes aber leicht "amerikanisches" Klangbild (nicht im Sinne der alten Infinitys) aber alles etwas zu groß und zu viel. Aber im Großen und Ganzen nicht schlecht.

Dann noch die Revel und auch diese Box hat mich schwer beeindruckt. Besonders die Tatsache der Höhenanpassungsmöglichkeit. Kling sauber und musikalisch ohne zu nerven. Toller Raum und klasse Dynamik. Ist sicher etwas ehrlicher und universeller als die Cremona aber nicht so schön.

Morgen geht es noch zu einem anderen Händler und dann wird entschieden. Bisher starke Tendenz zur Cremona aber auch zur Revel (etwas günstiger :-) )

Gruß, Jörg
front
Inventar
#44 erstellt: 07. Jan 2005, 18:00
Berichte mal weiter, denn auch ich bin mir noch nicht sicher ob ich bei meinen 927 BEs bleibe oder aufrüste (auch eine Frage der Ergebnisse meiner kommenden Massnahmen).

Allerdings würde mich wohl im Moment eine gebrauchte 802 (wenn denn schon etwas neues kommen soll) am ehesten reizen.

Eben weil es "Brummer" sind, die Cremonas sind sicherlich schön aber irgendwie noch zu "schmall oder schlank" (optisch).

Das ist auch der Grund warum ich Probs mit den Revel habe, obwohl da die Hochtonanpassung sicherlich was für mich ist, bin da sehr empfindlich wie es scheint...(hat die T&A übrigens auch).

Gruss,
front
FirstofNine
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 07. Jan 2005, 18:15
Hi front,

ich bin ja eigenlich auch ein Fan großer Brummer; ich hatte zuvor die Quadral Aurum Vulkan. Ist aber alles ne Preisfrage. Eine 802 wirst Du kaum unter 7000,00 bekommen. Und klanglich finde ich die 802 umstritten. Die 927 ist klaglich top, aber die otik gefällt mir nicht so sehr (komische Farbkombination).
Mal sehen, was es morgen auf die Ohren gibt.....

Gruß, Jörg
front
Inventar
#46 erstellt: 07. Jan 2005, 18:22
Tja, im Moment bin ich mit meinen 927 BEs auch klanglich wieder zufrieden, weiss aber noch nicht ob es an veränderungen im Raum und Aufstellung liegt oder daran das ich die richtigen Aufnahmen höre (trau mich an die problematischen noch nicht ran... ).

Allerdings solltest du ein 802 gebraucht deutlich unter 7000 bekommen, fragt sich nur ob man gebraucht haben will.

Habe bis zur 5000 Euro Grenze auch noch nix gehört was mich deutlich eher zufrieden stellt als die 927 BE, die haben alle ihr stärken und schwächen.

Das hat mich übrigens auch auf den Trichter gebracht vielleicht eine klanglich völlig andere 2te Kette aufzubauen, so das für jede Aufnahme was dabei ist.

Denn richtig gute Aufnahmen kommen über den Musical mit den 927 wirklich geil.

Es sind die nicht so perfekten wo das Problem liegt...

Gruss,
front
audioalex
Stammgast
#47 erstellt: 08. Jan 2005, 17:27
ok, ich kann verstehen, dass optik bei der wahl der ls eine ganz gewichtige rolle spielt, das war ja auch ein grund warum ich mir die cremonsas zugelegt habe

was ich aber imho als echt infantil ansehe, ist, die box nach ihrer größe zu beurteilen. habt ihr ein testosteron-problem? ich seh' hier den pseudo-highender mit fuchsschwanz an seinen 2,50m gti-boxen stehen, eine beule in der jogginghose ob der schieren größe der boxen

also, ich kann viele diskussionen nachvollziehen, die der größe einer box aber auf gar keinen fall, sorry herrschaften, das ist eine einbahnstraße

@ FirstofNine

das ist ja interessant, insbesondere, dass dir die thiel 2.6 (oder war es nicht doch eine 2.4????) nicht zugesagt hat. vielleicht probierts du die 2.4 mal! das wäre die einzige wirklich konkurrentin für die cremonas, finde ich

welche revel hast du denn gehört?

welche cdp war in der kette? die cremonas sind sicherlich keine t+a boxen aber sie verschlucken recht wenig und sind aufstellungrkritischer als viele anderen. insofern mal eine andere aufstellung probieren und ggf. den neigefaktor anpassen und SCHWUPPS sind die details wieder da ...

probierst du weiter?


so long,

alex
front
Inventar
#48 erstellt: 08. Jan 2005, 17:38
Was gibts daran nicht zu verstehen ? Hat 0,00 mit von dir genannten Testosteronproblemen oder "infantil" zu tun.
Grösse ist reine Frage der Optik und wenn ich teuer Geld bezahl will ich etwas was mir gefällt und das ist nunmal keine schlanke Säule (bei der Cremona mache ich abstriche), genauso wie ich diese ganze "Flatline" bei DVDP und CDPs scheisse finde.
Das ist eine reine Geschmacks- und Ansichtsfrage und keine der "geistigen" Entwicklung oder gar des Samenhochdrucks.

Abgesehen davon denke ich das bei dem ein oder anderen noch die Frage der "Membranfläche" und anderes eine Rolle spielen dürften, aber dafür bin ich zu wenig Techniker als dass ich es beurteilen könne.

Gruss,
front
FirstofNine
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 08. Jan 2005, 17:59
Guten Abend an alle,

heute ging es mit dem Hören tapfer weiter. Aber zunächst was zu den Kommentaren. Ebenso wie front gehören ich zu den HighEndern, die was fürs Geld "sehen" wollen. Den ich finde:
Audiophile Produkte zu bauen ist eine KUNST und das kommt von "Können". Eine Cremona ist ohne Zweifel ein Kunstwerk. Ebenso wie eine schone Nautilus. Eine "lieblos" gemachte Box, wie eine Canton kann zwar auch gut klingen, aber das Können ist nicht sichtbar.

@audioalex: ok ok, es war eine 2.4! Wie erwähnt, eine wirklich gute "Box", aber eben nicht meinem Geschmack entsprechend. Und ich habe die Performa F32 von Revel gehört. In der Kette war ein CD/Saacd Player von Accuphase. Ich denke das Frontend war übver jeden Zweifel erhaben. Und mir ging es zunächst mal um den tonalen Charakter des LS. Das ist im Wesentlichen mit identischem hochwertigen Frontend zu beurteilen.
Und bitte: front hat Recht! Ddie Größe eines Lautsprechers oder auch seine komplette Formgebung beeinflusst den Klang ungemein! Und zwar einmal in psychoakustischer Hinsicht und dann eben auch im Grundtonbereich.
Ein Kontrabaß ist eben ein Kontrabaß WEIL er so groß ist, und ist deswegen kein Cello und keine Geige. Und ein guter Entwick bezieht die Form und das Volumen in die Gesamtkonzeption mit ein.

Heute hörte ich noch eine Piega P5 Mk II und als Alternative eine JMLab Mini Utopia, die ja auch in der 5K+ - Klasse angesiedelt ist.

Piega: zunächst fiel es mir schwer meine Psyche zu überzeugen, dass ein Aluspeaker nicht metallisch klingt und eine hohe Säule nicht zwangsweise "Röhrensound" fabriziert. Aber dann.... OK: Piega baut klasse Lautsprecher! Tonal sehr ausgewogen und mit breitem Einsatzbereich. Aber die Feindynamik fehlte mir und das ganze klang ein wenig lustlos. Nicht schlecht, aber mit wenig Pfeffer.

Die JmLab dagegen das totale Kontrastprogramm. Klein und dennoch baßstark, feiner Be-Hochtöner aber trotzdem (oder gerade deswegen) viel zu hell abgestimmt. Schade, denn der HT ist eine Wucht.

Und dann hatte der Händler auch eine Cremona und das isses einfach. Dieser Lautsprecher ist bezogen auf seinen Preis der absolute Hammer. Ich denke der wird es wohl werden....

Gruß, Jörg
Sargnagel
Stammgast
#50 erstellt: 08. Jan 2005, 18:12


Und dann hatte der Händler auch eine Cremona und das isses einfach. Dieser Lautsprecher ist bezogen auf seinen Preis der absolute Hammer. Ich denke der wird es wohl werden....


Sehr gute Entscheidung !

Bei mir läuft auch die Cremona mit dem edlen Champagner-Frontend aus Fernost und das harmoniert m.E. ganz hervorragend miteinander.

Gruß
Sargnagel
front
Inventar
#51 erstellt: 08. Jan 2005, 18:23

Sargnagel schrieb:


Und dann hatte der Händler auch eine Cremona und das isses einfach. Dieser Lautsprecher ist bezogen auf seinen Preis der absolute Hammer. Ich denke der wird es wohl werden....


Sehr gute Entscheidung !

Bei mir läuft auch die Cremona mit dem edlen Champagner-Frontend aus Fernost und das harmoniert m.E. ganz hervorragend miteinander.

Gruß
Sargnagel
:)


Was macht dein HT ? Beruhigt oder immer noch die "ts tz" Laute ?
Mir gefällt die Cremona auch wirklich sehr gut, aber ich bin mir noch nicht sicher ob sie denn sooo DEN RIESEN Schritt zu den 927 BEs bringen würde...

Gruss,
front
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