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Umfrage
Welche Lautsprecher machen für mich Sinn ?
1. Kef IQ3 (20 %, 3 Stimmen)
2. Dynaudio Focus 110 (33.3 %, 5 Stimmen)
3. Nubert Nubox 310 (13.3 %, 2 Stimmen)
4. Sonus faber concertino (20 %, 3 Stimmen)
5. B&W CM 1 (13.3 %, 2 Stimmen)
(Die Umfrage ist beendet)

Welche Lautsprecher machen für mich Sinn ?

+A -A
Autor
Beitrag
dasvisum
Neuling
#1 erstellt: 29. Mai 2006, 07:27
Mion und seid gegrüßt !
Ich benötige dringend eure hilfe, zumindest von denjenigen die gerne fachkompetent weniger kompententen forummitglieder mit rat und tat zur seite stehen. Mein Problem ist folgendes :
Komponenten: AMp: Marantz pm 66 se Ki + tuning
CD: Cambridge Audio 340
plus vernünftige Kabellage. Jetzt bin ich auf der Suche nach neuen Lautsprechern. Habe mich durch diverse fachzeitschriften gequält und habe immer noch die qual der wahl. in fachläden sagte der eine das der andere das. Habe bisher die mittlerweilen 15 jahre alten und zerhörten infinity reference 51 i standlautsprecher satt und bin auf der suche nach einer kleinen kompaktbox. Jetzt will ich wissen ob es Sinn macht bei meinen komponenten ( die ja nicht gerade high end sind )ein paar wie die dynaudio focus 110 für ( 1200 euro ) zu nehmen oder lieber "vernünftig" zu sein und deutlich weniger auszugeben weil meine anderen komponenten niemals die leistung
der boxen ausschöpfen würden. habe alle bis auf die nubert und kef gehört. allerdings mit top komponenten und die dynaudio ist einfach der wahnsinn.
ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure meinung dazu schreiben würdet und mir helfen könntet. da ich kein profi bin, sondern nur gute ohren habe :-)
höre mir auch gerne alternativen an. Gerne auch gebraucht.
vielen dank
Wilder_Wein
Inventar
#2 erstellt: 29. Mai 2006, 08:12
Hallo,

so ganz pauschal kann man Deine Frage natürlich nicht beantworten.

Es ist klar, dass Deine jetztige Elektronik das Potential der oben ganannten teureren Lautsprecher nicht vollständig ausschöpfen kann. Aber ich sehe da etwas mehr in die Zukunft.

Ein Lautsprecher sollte eigentlich eine Investition für die Zukunft sein, heißt, so ein Teil kann dich die nächsten 15 - 20 Jahre begleiten. Es ist also gut möglich, dass Du Dir irgendwann mal einen größeren, vermeintlich besseren Verstärker leistest.

Ein guter Lautsprecher schadet also absolut überhaupt nicht, er klingt auch an nicht ganz so hochwertiger Elektronik sehr gut. Dein CD Player ist auf alle Fälle absolut ausreichend.

Was die Auswahl anbelangt, so solltest Du ein wenig über Deinen Musikgeschmack schreiben. Die Sonus Faber ist ist meinen Augen zum Beispiel eine überragende Box wenn es um Klassik geht, bei Rock aber nicht ganz so geeignet. Die Dynaudio ist für mich natürlich die beste der genannten, allerdings würde ich wahrscheinlich gleich zur Focus 140 greifen, diese wird öfter über Ebay angeboten. (Zum Preis der 110!)

Aber es muss auch gesagt werden, dass die Kef iQ3 in ihrer Preisklasse ein absoluter Hammer ist. Die Nubert kenne ich leider nicht und die B&W lebt in meinen Augen mehr von ihrem Namen, überzeugen konnte sie mich auf alle Fälle nicht.

Gruß
Didi


[Beitrag von Wilder_Wein am 29. Mai 2006, 08:14 bearbeitet]
TrottWar
Gesperrt
#3 erstellt: 29. Mai 2006, 08:54
Die iQ3 hatte ich zuletzt zum Testen an meinem NAD C352 da, im direkten Vergleichshören mit den Diamond 9.5.
Hat sich aufgrund eines netten Forumskontakts so ergeben...
Zuerstmal: die iQ3 sehen sau geil aus (sorry für den Ausdruck, ist doch aber so) und nehmen - vernünftig aufgestellt - auch nicht weniger Platz weg als die Diamonds. Wir hatten sie auf Mission-Stands, die mit Quarzsand befüllt sind.
Zum Klang: sehr enttäuschend an meinem NAD, bei etwas mehr Pegeln flatterte das Chassis rum wie blöd, als ob der NAD null Kontrolle drüber hätte (die Diamonds hatte er bei weit höheren Pegeln noch voll im Griff), dazu sind die Höhen spitz und nervig gewesen, die Bässe - schon aufgrund der Größe des Gehäuses - nicht wirklich vorhanden und das Ding klang insgesamt sehr angestrengt und "am Ende".
Ich war geradezu schockiert über die "eierlegende Wollmilchsau" und würde sie unter keinen Umständen empfehlen. Zumal die Teile incl. gescheiter Stands nicht wirklich billiger sind als die Diamonds, die sowohl dem KEF-Besitzer als auch mir bedeutend besser gefallen haben in dem Direktvergleich...
Vielleicht hilft dir das weiter, die iQ3 würde ich auf keinen Fall kaufen!
sound67-again
Gesperrt
#4 erstellt: 29. Mai 2006, 09:08
Würde Dir die iQ3 empfehlen, wenn Du nicht "Tiefbass am Limit" hören willst, sondern runde, schöne Stimmwiedergabe und instrumentale Details vorziehst - und nicht das Geld für die Dynaudios ausgeben willst (auf Deine Frage: Teurere Lautsprecher machen normalerweise immer(!) Sinn). Bei Ständern gibt es auch preiswertere Lösungen als KEFs eigene, schöne - aber viel zu teure - Exemplare.

Gerade in der Stimmwiedergabe klingen die "Diamonds" durch die Bank eher etwas müde und verschlossen. Natürlich haben sie mehr Bass als die kleinen KEFs, aber das hat ja nichts mit "Musikalität" zu tun - und um die geht's. Was Farben, Tiefenstaffelung und "Klangschönheit" angeht, auch Detailfreude, würde ich klar die KEFs vorziehen. Die Diamonds sind doch mehr "bessere Partylautsprecher". Die Infinity Reference 51i hatte ich früher selbst: mit denen hätte ich es nicht 15 Jahre ausgehalten.

Die KEF iQ ist auch gut für größere Räume geeignet. Leider hast Du die und Deinen Musikgeschmack nicht angegeben (oder ich hab's überlesen - Dein Text ist schwer lesbar). Einen Sub kann man später immer noch dazukaufen, falls es nicht reichen sollte.

Gruß, Thomas
Wilder_Wein
Inventar
#5 erstellt: 29. Mai 2006, 09:30

TrottWar schrieb:

Zum Klang: sehr enttäuschend an meinem NAD, bei etwas mehr Pegeln flatterte das Chassis rum wie blöd, als ob der NAD null Kontrolle drüber hätte (die Diamonds hatte er bei weit höheren Pegeln noch voll im Griff), dazu sind die Höhen spitz und nervig gewesen, die Bässe - schon aufgrund der Größe des Gehäuses - nicht wirklich vorhanden und das Ding klang insgesamt sehr angestrengt und "am Ende".
Ich war geradezu schockiert über die "eierlegende Wollmilchsau" und würde sie unter keinen Umständen empfehlen. Zumal die Teile incl. gescheiter Stands nicht wirklich billiger sind als die Diamonds, die sowohl dem KEF-Besitzer als auch mir bedeutend besser gefallen haben in dem Direktvergleich...
Vielleicht hilft dir das weiter, die iQ3 würde ich auf keinen Fall kaufen!


Also Dein Bericht verblüfft mich jetzt doch ein wenig.

Ich kenne die iQ3 mehr als gut, vor allen Dingen im Zusammenspiel mit dem C352 von NAD. OK, die Höhen der Kef sind nicht jedermanns Sache und die iQ3 benötigt hier auch ein wenig Einspielzeit, dann legt sich das etwas Spitze ein wenig. Aber der Rest Eures Testes treibt mir große Fragezeichen in die Augen.

Was habt ihr denn mit der kleinen gemacht, dass die Chassis zu flattern beginnen? Ich kenne die Kleine eigentlich als eine sehr Pegelfeste Box, auch der Bass kommt für die Größe keinesfalls zu kurz. Hört sich alles ein wenig seltsam an.....

Gruß
Didi
sound67-again
Gesperrt
#6 erstellt: 29. Mai 2006, 09:35

Wilder_Wein schrieb:

Was habt ihr denn mit der kleinen gemacht, dass die Chassis zu flattern beginnen? Ich kenne die Kleine eigentlich als eine sehr Pegelfeste Box, auch der Bass kommt für die Größe keinesfalls zu kurz. Hört sich alles ein wenig seltsam an.....


Dito. Nicht umsonst wurden selbst die mit schmalen Treibern ausgesatteten Q4/iQ5 als "erstaunlich pegelfest" in vielen Tests bezeichnet. Bei mir rühren sich die Membranen auch kein bischen.

Verstärker mit zu geringem Dämpfungsfaktor?
TrottWar
Gesperrt
#7 erstellt: 29. Mai 2006, 09:47

sound67-again schrieb:
Verstärker mit zu geringem Dämpfungsfaktor?

Mir wäre nicht bekannt, dass die 352er einen zu geringen Dämpfungsfaktor besitzen. Auch die Verkabelung war mit 2,5er Kupferstandardlitze durchaus ok, zumal es sich um ca. 3m Kabel handelte...
Gehört wurden verschiedene Stücke, von Glashaus (da war die iQ3 ok), Eagles, Dire Straits,... Eingespielt waren die KEFs, meine Diamonds ebenso.
Ich möchte hier keine Besitzstände schönreden, aber das, was ich da erlebt habe, deckt sich absolut nicht mit euren Erfahrungen. Für mich klangen die Teile total billig, wie frisch aus Oma's Röhrenradio rausgebaut. Nur spitzer obenrum.
Und das, wo man doch sagt, dass NAD und KEF so gut zusammenpassen würden und das ja sooo toll sein soll. Ich fand's grausam, der KEF-Besitzer sah das nicht anders,...
Und nein, wir haben keine Pegelorgien vollzogen, jedenfalls nicht mit den KEF. Da hatte ich schon Angst um die Chassis.
Was da raus kam, erinnerte mich an die VW-Werkslautsprecher im Golf 2, nur eben mit spitzen Höhen.
Und ich bin bestimmt auch kein Pegelhörer oder Bassfetischist, aber das, was da raus kam, war einfach nur peinlich, mittenbetont, hochtonkreischend,... schrecklich halt.
Was soll ich's schönreden, wenn's doch so war?
Wilder_Wein
Inventar
#8 erstellt: 29. Mai 2006, 10:01
@TrottWar

Der Verstärker ist absolut TOPP und er passt perfekt zur Kef.

Alles andere lasse ich jetzt mal so stehen. Das sich die Geschmäcker unterscheiden ist vollkommen OK, aber Deine Beschreibung klingt mir doch leicht übertrieben.....ach, ich wünschte, ich hätte in meinem Golf V den Klang von Oma's Röhrenradio.

Gruß
Didi


[Beitrag von Wilder_Wein am 29. Mai 2006, 10:05 bearbeitet]
sound67-again
Gesperrt
#9 erstellt: 29. Mai 2006, 10:04

TrottWar schrieb:

Und das, wo man doch sagt, dass NAD und KEF so gut zusammenpassen würden und das ja sooo toll sein soll. Ich fand's grausam, der KEF-Besitzer sah das nicht anders,...
Und nein, wir haben keine Pegelorgien vollzogen, jedenfalls nicht mit den KEF. Da hatte ich schon Angst um die Chassis.
Was da raus kam, erinnerte mich an die VW-Werkslautsprecher im Golf 2, nur eben mit spitzen Höhen.
Und ich bin bestimmt auch kein Pegelhörer oder Bassfetischist, aber das, was da raus kam, war einfach nur peinlich, mittenbetont, hochtonkreischend,... schrecklich halt.
Was soll ich's schönreden, wenn's doch so war?


Nichts davon trift auf die KEF zu ("kalt" ?????????). Nicht mal unter "subjektiv(st)en" Gesichtspunkten.
dasvisum
Neuling
#10 erstellt: 29. Mai 2006, 19:10
vielen dank an alle.........schade, dass es so eskaliert...
MUSIK ?
ich höre alles was gut produziert ist und groovt......
von sarah k. zu cypress hill von steve strauss bis slipknot zu
beethoven zu red hot chili peppers..........nur keinen chart müll. appropos slipknot.......solltet ihr euch mal anhören......gerade die high ender unter euch. habe mal das vergnügen gehabt das album auf einer 50.000 euro anlage ( im laden )zu hören. der verkäufer war anfangs entsetzt von der musik.......aber die produktion und dieser banal gesagt fette sound der signalflut hat ihn sprachlos gemacht......es gibt wenig dickere gitarrenproduktion.......ich weiß keine....bin gerne offen für weitere empfehlungen

zur B&W cm 1: für die kohle----nicht überzeugend

ihr habt mich neugierig auf kef iq 3 gemacht......die muss ich unbedingt hören.

ps: mein amp ist kein highender aber klingt nach dem tuning für ca. 600 euro mächtiger als sein großer bruder pm 17 mk II....

danke nochmals an alle
Haltepunkt
Inventar
#11 erstellt: 30. Mai 2006, 08:17

TrottWar schrieb:
Zum Klang: sehr enttäuschend an meinem NAD, bei etwas mehr Pegeln flatterte das Chassis rum wie blöd, als ob der NAD null Kontrolle drüber hätte (die Diamonds hatte er bei weit höheren Pegeln noch voll im Griff), dazu sind die Höhen spitz und nervig gewesen, die Bässe - schon aufgrund der Größe des Gehäuses - nicht wirklich vorhanden und das Ding klang insgesamt sehr angestrengt und "am Ende".


Liegt nicht am Verstärker. Schau Dir mal die nichtlinearen Verzerrungen der Kef im stereobläh Bericht an. Kannst'e einen Henkel dranschrauben und weg damit
Wilder_Wein
Inventar
#12 erstellt: 30. Mai 2006, 09:39

Haltepunkt schrieb:

TrottWar schrieb:
Zum Klang: sehr enttäuschend an meinem NAD, bei etwas mehr Pegeln flatterte das Chassis rum wie blöd, als ob der NAD null Kontrolle drüber hätte (die Diamonds hatte er bei weit höheren Pegeln noch voll im Griff), dazu sind die Höhen spitz und nervig gewesen, die Bässe - schon aufgrund der Größe des Gehäuses - nicht wirklich vorhanden und das Ding klang insgesamt sehr angestrengt und "am Ende".


Liegt nicht am Verstärker. Schau Dir mal die nichtlinearen Verzerrungen der Kef im stereobläh Bericht an. Kannst'e einen Henkel dranschrauben und weg damit


Hallo,

ich weiß nicht, habt Ihr eigentlich auch ein bisschen Respekt vor den Leuten, die diese Marken, bzw. Modelle besitzen? Anscheinend nicht.....

Ich finde es mehr als peinlich, wie hier manche anscheinend über jeden Zweifel erhabene Hifi Gurus manche Hifi Komponenten in den Dreck ziehen.

Auch bei mir gibt es Hersteller oder Modelle von denen ich absolut nichts halte, aber ich äußere mich da ein wenig diplomatischer, das gebührt alleine der Respekt vor dem Anderen.

Man unterschätzt auch immer ein wenig die Tragweite dieses Forums. Neulich hat doch tatsächlich jemand, nachdem er hier total verunsichert wurde, seinen Verstärker verkauft. Von diesem war er vorher total begeistert.......das sollte nur mal ein Beispiel sein.

Ich bin normalerweise die Ruhe in Person, aber diese Arroganz hier kotzt einen langsam wirklich an!

Gruß
Didi
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