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B+W 683 + Yamaha RX-797 ?

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Maverik221
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Okt 2009, 14:19
Hi Leute,

ich plane mir ein Stereo-System zusammenzustellen. Dazu war ich in einem Hifi-Studio und habe mir die B+W 684 + 683, in Verbindung mit einem NAD C 375BEE angehört. Im direkten Vergleich klangen die 683 einfach offener, kraftvoller und voluminöser, als die 684.

Der Händler schlug mir den NAD C 325BEE vor (459€).

Ich habe selbst noch einmal nachgeschaut und bin auf den Yamaha RX-797 gestoßen (ca. 300€).

Die Frage, die sich stellt: Ist überhaupt, wenn wir von dem NAD C 325BEE und dem Yamaha RX-797 ausgehen, der Unterschied zwischen den 684 und den 683 so gewaltig? Der Receiver im Studio kostet ja nun auch ca. 1200€. Klar das hier ein Unterschied erkennbar ist. Nur lohnt sich da überhaupt die Überlegung die 683 den 684 vorzuziehen, oder ist das Spinnerei, wenn man bei den Einsteiger-Receivern bleibt?

Danke für eure Hilfe!

Danny
eddy08
Stammgast
#2 erstellt: 26. Okt 2009, 14:25
Also der Yamaha rx 797 ist ein sehr guter Receiver, der auch nicht so schnell an seine grenzen stößt den kannst du bedenkenlos nehmen für 300 Euro.

Ob er auch mit B&W harmoniert kannst du nur durch probehören herausfinden.

Wenn dir die größere B&W deutlich besser gefallen hat solltest du sie nehmen, mit dem verstärker hat das eher weniger zu tun, da der großteil des Klanges immer noch von den Boxen abhängt.

Maverik221
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Okt 2009, 14:29
danke für die schnelle Antwort!

ich denke ich müsste dann wohl nochmal probehören. Ich dachte der Receiver hätte so einen großen Einfluss ;-)

Also denkst du die Kombination würde harmonieren?
Erik030474
Inventar
#4 erstellt: 26. Okt 2009, 14:34
Der Unterschied zwischen dem deutlich teureren NAD Receiver und Vollverstärker ist nicht so riesig, als dass er sonderlich auffallen dürfte.

Inzwischen gibt es übrigens den C 326 BEE, vielleicht kannst du den 325 ja als Auslaufmodell günstiger bekommen.

Mit den NAD Komponenten würde ich unbedingt noch die DALI LEKTOR 6 (ca. 900 € im Paar) und 8 (ca. 1300 € im Paar) probehören, meiner Meinung nach sehr stimmig!
eddy08
Stammgast
#5 erstellt: 26. Okt 2009, 14:42
Ich finde sowieso die Leute machen sich viel zu viele gedanken um den Verstärker, dieser ist doch eigentlich nur dazu da das Signal einer Quelle zu verstärken und nicht das ganze Signal zu verfremden und anders wieder auszugeben. Die Lautsprecher sind einfach das wichtigste in der Anlage.

Der Yamaha rx 797 harmoniert eigentlich mit allen Lautsprechern außer bei Klipsch könnte es zu spitze höhen geben was ich aber nur gehört habe und auch nicht so recht glauben will.


Von daher investier lieber mehr in die Lautsprecher als in den Verstärker.

Maverik221
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Okt 2009, 15:22
ich nehme euren Rat an und werde mich dann wohl für den Yamaha entscheiden. Vielleicht bekomme ich ja irgendwo noch einen NAD-Auslaufmodell her.

Danke!

@Erik

Leider hat der Händler die nicht im Sortiment.
Erik030474
Inventar
#7 erstellt: 26. Okt 2009, 15:23

Maverik221 schrieb:
ich nehme euren Rat an und werde mich dann wohl für den Yamaha entscheiden. Vielleicht bekomme ich ja irgendwo noch einen NAD-Auslaufmodell her.

Danke!

@Erik

Leider hat der Händler die nicht im Sortiment.


Gibt ja noch mehr Händler! LS kaufen geht nicht von heute auf morgen ...
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 26. Okt 2009, 15:52

eddy08 schrieb:


Von daher investier lieber mehr in die Lautsprecher als in den Verstärker.

:prost


Nun ja, grundsätzlich richtig. Qualität macht sich aber nicht nur am Klang fest, vergleiche auch die Material- und Verarbeitungsqualität von Gehäuse, Drehknöpfen und Schaltern. Als gleichwertige Alternativ zum NAD würde ich eher den Yamaha A/S 700 sehen. Ferner haben die beiden später mal mit Sicherheit den höheren Wiederverkaufswert als der billigere 700er Yamaha. Der NAD und der große Yamaha sind ihrem Preis auf alle Fälle wert.

Jedoch sind die Yamahas imho tendenziel nicht so mollig abgestimmt wie der NAD und könnte an der ebenfalls im Hochton eher zurückhaltenden B&W etwas als Korrektiv eingesetzt werden.

Als Alternative zu Yamaha käme noch Onkyo in Frage:

http://www.hifi-regler.de/shop/onkyo/onkyo_a-5vl.php
http://www.hifi-regl...=27556#DETAILS_27556

Der 9377 ist imho auf der gleichen Stufe wie der Yamaha A/S 700 und dem NAD eizustufen, kostet aber weniger. Der A-5VK wäre ein Alternative wenn es darum geht auch den ipod und den PC zu integrieren.

Und vor allem gebe dich nicht mit einem Probehören zufrieden, evtl gibte wo anders ja noch Boxen die dir noch besser gefallen......

Da du nach einer preiswerteren Verstärkerlösung suchst, ist dir wohl der Gesamtaufwand noch etwas zu hoch. Dann guck mal, ob Du bei dir in der Nähe einen Händler findest, der Wharfedale im Angebot hat. Die alte Diamond 9 Serie ist oft noch günstig zu haben und die aktuelle Diamond 10 Serie ist optisch und klanglich imho gut gelungen und im Klangcharakter B&W ähnlich.

http://www.justhifi.de/Wharfedale-DIAMOND-10.5_a3528.html
http://cgi.ebay.de/W...a0e204b12301ffd331cf

Gruß
Bärchen
eddy08
Stammgast
#9 erstellt: 26. Okt 2009, 15:59
Natürlich kann man sich nicht Super Boxen holen und dann irgendeinen Billig verstärker dazu.

Der Yamaha rx 797 ist auch sehr hochwertig von außen aufgebaut und hat drehknöpfe aus alu deswege verstehe ich dicht nicht was an diesem Billig sein soll. Auch erreichen 2 Jahre alte rx 797 bei Ebay Preise jenseits der 200 Euro und wenn das mal kein guter wiederverkaufswert ist?

Der Onkyo wird nicht gerade als gut angepriesen im onkyo forum dort wird er übrigens auch an nicht zu hellen boxen empfohlen weil er wohl wirklich eher hell abgestimmt sein soll, von daher keine alternative wie ich finde erst recht nicht im vergleich zu einem as 700. Der a 9377 kostet doch auch nur 250 euro wenn ich mich recht entsinne? Der a 9555 ist da schon eher eine Konkurrenz.

baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 26. Okt 2009, 16:29

eddy08 schrieb:
Natürlich kann man sich nicht Super Boxen holen und dann irgendeinen Billig verstärker dazu.

Der Yamaha rx 797 ist auch sehr hochwertig von außen aufgebaut und hat drehknöpfe aus alu deswege verstehe ich dicht nicht was an diesem Billig sein soll. Auch erreichen 2 Jahre alte rx 797 bei Ebay Preise jenseits der 200 Euro und wenn das mal kein guter wiederverkaufswert ist?

Der Onkyo wird nicht gerade als gut angepriesen im onkyo forum dort wird er übrigens auch an nicht zu hellen boxen empfohlen weil er wohl wirklich eher hell abgestimmt sein soll, von daher keine alternative wie ich finde erst recht nicht im vergleich zu einem as 700. Der a 9377 kostet doch auch nur 250 euro wenn ich mich recht entsinne? Der a 9555 ist da schon eher eine Konkurrenz.

:prost


Es geht beim Drehknopf nicht nur um das Material. Heute vormittag habe ich den Yamaha gerade im E-Markt gesehen. Das Poti jackelt wie ein Lämmerschwanz und selbst wenn der Drehknopf aus Alu ist, so besteht er aus bestenfalls aus billigstem Coladosenblech und hatt wahrscheinlich ein Innenleben aus Plastik. Auch sonst macht der Yamaha einen eher billigen Eindruck. Unter Qualität verstehe ich etwas anderes. Aber das ist ja leider nicht nur bei Yamaha So. stabile Drehpotis mit Knüpfen aus geprestem oder aus dem vollen gefrästen Alu die in der 600-800DM (300-400 Euro) Klasse früher Standart waren, sucht man heute vergebens. Da ist die Entwicklung nicht zu gunsten des Kunden weitergegangen. Und was den Wiederverkaufswert anbelangt so werden 2 Jahre als NAD Amps fast zum Neupreis gehandelt....

Wo wird der Onkyo nicht als gut angepriesen? Er ist ein vergeleichsweise sehr solide gebauter Amp. Imho stabiler als die aktuellen Denon, Marantz oder Yamaha in ähnlicher Preisklasse. Das Onkyo tendenziell eher luftig und transparent abgestimmt ist, ist keine Geheimnis. Das war schon immer so. Daher sind sie gerade an eher dumpfen Boxen wie B&W oder Wharfedale ein gutes Korrektiv.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Okt 2009, 16:32 bearbeitet]
eddy08
Stammgast
#11 erstellt: 26. Okt 2009, 16:37
Also als billig hat den Yamaha noch niemand bezeichnet das höre ich zum ersten mal.

Ich weiß was du meinst ich habe selber einen Kenwood ka 8100 der ist komplett aus sehr hochwertigem Material gefertigt sowas gibt es heute gar nciht mehr aber das ist nunmal die heutige zeit die leute erwarten neue Technik und dazu noch Qualität der Oberklasse wie soll man das als hersteller den realisieren?

Für 300 Euro kann man mit dem Yamaha nichts falsch machen und mir persönlich wäre es herzlich egal wenn der Drehknopf nur außen aus alu ist und innen mit Plastik befestigt.

Auf den Klang kommt es ja auch an und der ist beim Yamaha für den Preis überdurchschnittlich gut!

Man sollte auch nicht immer übertreiben als anfänger braucht man keine super duper geräte mti tollem design perfektem klang und bloß kein Plastik. Als Fahranfänger kauf ich mir doch auch keinen neuen A 6.

baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 26. Okt 2009, 17:07

eddy08 schrieb:

Man sollte auch nicht immer übertreiben als anfänger braucht man keine super duper geräte mti tollem design perfektem klang und bloß kein Plastik. Als Fahranfänger kauf ich mir doch auch keinen neuen A 6.



Wieso? Wer die Verstärker aus dieser Preisklase von Yamaha und anderen aus früheren Zeiten kennt, muss zum Schluss kommen, das die heutigen Geräte nur noch billig gemacht sind. Heute herrscht nur noch der Rotstift. Die Qualität von heute zu dem Preis hätte man den Herstellern früher um die Ohren gehauen. Für einen Amp mit der Gehäusequalität des 700er Yamaha hätte man frühe evtl. 200 DM sprich 100 Euro bezahlt aber keine 600DM......

Aber wir sind es ja heute gewohnt unsere Ansprüche zurückzuschrauben....


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 26. Okt 2009, 17:11 bearbeitet]
eddy08
Stammgast
#13 erstellt: 26. Okt 2009, 17:14
Ich geb dir nur bedingt recht, man sollte es auch nicht übertreiben für einen Anfänger muss es doch nicht unbedingt ein Verstärker sein komplett aus metall.

Und außerdem sind die Rohstoffpreise auch gestiegen damals wurden die Verstärker ja auch noch in den ursprungsländer Hergestellt Yamaha in Japan, Harman Kardon in den Usa und so weiter. Heute wurd alles in Billiglohnländer hergestellt jedoch ist es auch der Fließbandfertigung zu verdanken das sehr hochwertige und neue Technik zu solchen Preisen angeboten wird. Wenn die Nachfrage nach solchen günstigen Verstärkern nicht da wäre würde man sie ja auch nicht herstellen. Da diese verstärker jedoch relativ viele Leute kaufen wird es sie weiter geben und das zeigt ja auch das ein gewisser Pesonenkreis mit der Qualität und dem Anfassgefühl sehr zufreiden ist.



[Beitrag von eddy08 am 26. Okt 2009, 17:16 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#14 erstellt: 26. Okt 2009, 17:18

eddy08 schrieb:
Da diese verstärker jedoch relativ viele Leute kaufen wird es sie weiter geben und das zeigt ja auch das ein gewisser Pesonenkreis mit der Qualität und dem Anfassgefühl sehr zufreiden ist.

:prost


Ja, weil sie nichts anderes kennen!
mroemer1
Inventar
#15 erstellt: 26. Okt 2009, 17:21
Wenn ein Regler schon so wackelt, traue ich dem Poti dahinter schon gar nicht, gerade Gleichlaufschwankungen in den Kanälen kann ich überhaupt nicht leiden.

Und wenn mann auch mehr Geld in die LS investieren sollte, muß mann beim AMP nicht ganz unten anfangen.

Ein 325/326er NAD wird den deutlich billigeren Yamaha an die Wand spielen wenn die LS passen.

Selbst hatte ich NAD 3225 PE an B+W CDM 1, CDM 7 und 7 SE, das hat gepasst.

Und wenn viele einen günstigen Yamaha kaufen ist das auch kein Wunder, Yamaha hat einen Namen, das Teil ist günstig und du kriegst es in jedem großen Elektromarkt.


[Beitrag von mroemer1 am 26. Okt 2009, 17:23 bearbeitet]
CrimsonKing
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 26. Okt 2009, 17:21
Gerade einen guten Verstärker kann man auch noch mit neuen Boxen einsetzen. Der hält nämlich 20+ Jahre und wenn man bei den Boxen keinen richtigen Technologiewechsel macht, reicht er meistens auch für neue, bessere Boxen aus. Ich kaufe mir demnächst neue Lautsprecher, und wenn ich mir direkt einen dickeren Verstärker geholt hätte, könnte ich mir jetzt sicher sein, an der Stelle nicht auch noch nachlegen zu müssen.

MfG
Crimson King
Eminenz
Inventar
#17 erstellt: 26. Okt 2009, 17:29
Ich hatte den RX-497 sowie den 797 hier und der Preisaufschlag zum großen lohnt aus klanglicher Sicht nicht. Er tut sich auch gegenüber den Vollverstärkern wie 397 und 497 nicht sonderlich viel. Negativ anzumerken ist lediglich deren Ausmaße, der 497 und 797 sind genauso fett wie ein AVR.

Klanglich sind die Yamahas betonend neutral mit leichter Tendenz zur Analytik, der große klangliche Schritt kommt da erst mit der neuen Hifi-Serie von Yamaha.

Damit ich auch noch eine Empfehlung abgegeben habe, so wäre der Marantz PM 6002 als Gebrauchtgerät ein heißer Tipp.
Maverik221
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Okt 2009, 16:52
mmh..

also ich werde mir das überlegen.

Der Tip mit dem Onkyo und dem Marantz waren sehr hilfreich. Jetzt habe ich erstmal vier in der engeren Auswahl. Wobei ich denke das sich das Warten (und sparen) auf einen NAD wohl mehr lohnt. Auch auf langfristige Sicht.

Danke für die Hilfe!
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