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passende Kompakt-LS bis 400€ für´s vorhandene Equipment

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Autor
Beitrag
garry3110
Stammgast
#1 erstellt: 28. Mai 2013, 20:51
Guten Abend zusammen,


ich grüße euch alle ganz lieb!


Und schon habe ich eine erste Frage zum Thema "Kaufberatung" an euch.
Ich möchte mir gerne 1 Paar neue Kompakt-LS kaufen, welche zum meinem
schon vorhandenen Equipment passt.

Ich habe eine gutem Kumpel 2 Canton AS 58.2 zu einem m.M.n. gute Preis abgekauft.
Der Sound bzw. die Präzision dieser Subs hat mich zum Kauf überzeugt. Als Verstärker dient mir ein Onkyo Integra A-8450. Als Musikquelle dient mir ein Notebook. Ich höre überweigend Techno, House, Minimal.

Nun suche ich auch passende Kompakt-LS zu den Subs.
Nach Möglichkeit sollen diese ebenfalls sehr präzise klingen, Tiefgang
müssen sie nicht haben, das würden ja die Subs übernehmen(wenn auch nur bedingt). Jeodch mag
ich es sehr knackig, sprich die LS sollen gut kicken können. Die Höhen sollten außerdem
nicht zu dominat sein, aber präsent. Ich lege also mehr Wert auf guten Klang, als auf "Tiefbassmonster" oder max. Lautstärke. Die Bauart, Farbe, Größe und Form spielen auch keine Rolle.

Die LS würde ich auf mit Spikes bestückten LS-Ständern positionieren, welche knapp 60cm Höhe aufweisen. Der Hörabstand kann zwischen 2 und 2,5Metern variieren. Das Stereo-Dreieck würde ich dementsprechend anpassen. Ich parktizieren eine diagonale Aufstellung. Evt. kann man später noch genauer auf eine bestemögliche Aufstellung der Subs eingehen.

Die Raummaße sind eher bescheiden: (B*T*H) 4,5m x 4,6m x 2,7m. Also unter 20m².

Ich würde mich sehr auf ein paar Antworten und Tipps freune.

Vielen Dank im Voraus!


Beste Grüße
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 29. Mai 2013, 06:07
Hallo,

du könntest mal die Denon SC-M39 testen.

Lass dich nicht von dem geringen Preis täuschen, die sind imho wirklich sehr gut.

Gruß Karl
V3841
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Mai 2013, 08:32
Hallo,

für deine Zwecke könnte ein Pärchen DYNAVOICE Dynamite S-61 eine gute Möglichkeit sein. Die LS sind bei deutschen Importeur für etwa 200 Euro Paarpreis zu bekommen:

http://www.dynavoice.se/dynavoice-dynamite-s-61/45/

http://www.hifitalo.fi/dynavoice_dynamite_s-61

http://www.ks-com.de/

http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-31636.html

VG
garry3110
Stammgast
#4 erstellt: 29. Mai 2013, 12:33
Ja super, erstmal vielen Danke für eure Tipps!

Die Preise sind in der tat recht verlockend und ansprechend.
Sind die Denons aber nicht eher Regalboxen? Wenn ich das jetzt richtig gesehen habe.
Würde ich jetzt einfach mal von den Abmessungen her behaupten.
Ein bisschen Fülle sollte es schon sein, da mein Raum nicht gerade klein ist, zugegeben aber auch nicht
der größte.
Spezielle würde ich mich jetzt für die Dynavoice interessieren. Aber mit Probehören sieht´s wohl nicht so gut aus. Sind die denn gut mit meinen beiden Subs kombinierbar?

Ich habe mich aber auch mal ein wenig umgeschaut - speziell im Bereich "Kaufberatung" hier im Forum - und bin u.a. auch an den Klipsch RB-81 und RB-61 hängen geblieben(alte Versionen).
Über diese beiden LS gibt es auch sehr viel zu lesen. Probehören wäre auch kein Problem.
Ansprechend fand ich hier, dass diese LS für Elektro und Rock Musik
empfohlen werden, was ja mein Geschmack ist. Und zugegeben ist auch der relativ hohe Wirkungsgrad
interesaant, obwohl dies eigentlich keine Priorität hat. Hier auch die Frage, ob sie gut zu meinen beiden subs passen?

Grüße


[Beitrag von garry3110 am 29. Mai 2013, 12:39 bearbeitet]
V3841
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Mai 2013, 12:54

Sind die Denons aber nicht eher Regalboxen? Wenn ich das jetzt richtig gesehen habe.


Im Regal haben die Denon nach meiner Meinung nichts zu suchen. Das sind grundsätzlich richtig gute Lautsprecher, die sich auch vor vielfach teureren LS nicht verstecken müssen. Bei mir haben sie - gut positioniert - auch für ein 50qm Wohnzimmer gereicht.

Aber - ein Klangergebnis ist von vielen Faktoren abhängig. Insbesondere vom deinem Raum, von deiner LS-Positionierung und deinem Geschmack.


Aber mit Probehören sieht´s wohl nicht so gut aus.


Schicken lassen, ausprobieren/vergleichen und bei Nichtgefallen auf Kosten des Händlers Retoure.


Sind die denn gut mit meinen beiden Subs kombinierbar?


Keine Ahnung, das bestimmt dein Raum, deine Positionierungen und dein Geschmack.

VG
garry3110
Stammgast
#6 erstellt: 29. Mai 2013, 19:40
Dann werd ich mir die Denon und die Klipsch RB-81 mal bestellen. Eine andere Möglichkeit zum Probehören kommt eher nicht in Frage.

Dennoch war ich heute mal unterwegs gewesen und habe mir einige andere Kompaktlautsprecher in den gängigen Märkten angehört.

Angehört habe ich mir im Direktvergleich:

ELAC BS 53.2
Canton GLE 430.2
Quadral Argentum 320


Und in einem Anderen Geschäft:

Heco Celan XT 301


Die Heco Celan XT 301 sind meiner Meinung nach sehr in den Tiefen betont, was aber auch auf die wandnahe Aufstellung in dem Laden zurückzuführen war. In dieser Disziplin kamen sie auch ein wenig "schwammig" rüber und es fehlte mir persönlich etwas "punch" bzw. "Kick". In den Mitten sind sie mir persönlich angenehm warm - typisch Heco eben. Die Höhen waren ok, neigten aber ein klein wenig zu übertrieben, aber nicht unbedingt nervig - Geschmackssache, sicherlich nicht schlecht.
Die Belastungsgrenze ist relativ hoch. Man muss die Hecos wirklich schon SEHR quälen, um aus ihnen Verzerrungen hervorzulocken. Ich hätte sie gerne im "Freien" gehört.

Canton GLE 430.2: Sie spielten nicht so tief wie die Heco Celan, hatten aber einiges mehr an "punch" zu bieten und spielten den strafferen und etwas genaueren Bass. In den unteren Mitten, im Gegensatz zu den Hecos, ein wenig zurückhaltender und weniger warm, was nichts schlechtes heissen soll. Dafür im Hochmittelton etwas angehoben und daher für mich nicht ausreichend detailiert. Hier war man auch relativ schnell an der Belastungsgrenze und die Canton verzerrten relativ schnnell. Mein Geschmack traf sie nicht. Ich denke aber, das manch anderer mit anderen Vorlieben sehr viel Gefallen an den Cantons haben wird.

Quadral Argentum 320: Hat für mich am schlechtesten abgeschnitten. Ich möchte diesen LS nicht schlecht reden, hier geht es eben um den eigenen Geschmack. Aber für mich war einfach alles an diesem LS nicht stimmig. Mir fielen sofort die undetailierten zu stark hervorgehobenen oberen Miiten auf. Es fehlte außerdem viel an Grundwärme. Insgesamt obenrum undetailiert und komischerweise "matschig"(womit man eig. fast nur den Bassbereich beschreibt). Habe ich mir dann auch nicht weiter angehört.

ELAC BS 53.2: Mein ganz klarer Sieger unter allen getesteten LS. Sehr neutral abgestimmt und detailgereu in alle Bereichen - durchgehend!. Zwar nicht mit einem "punch" wie ich ihn gern hätte(noch gerade eben ausreichend), aber ingesamt ein runde Sache. Für die Größe bzw. dieser Kompaktheit spielt sie relativ tief und dazu noch sehr genau im unteren Breich. Auch spielte sie "dröhnfrei". Die Mitten treffen auch meinen Geschmack, zwar weniger warm, aber dafür unglaublich präzise, trocken schon fast metallisch, aber eben noch mit guter Fülle. Eine sehr reine und neutrale Stimmenwiedergabe ist möglich. Die Höhen sind absolut kristallklar und sehr feinauflösend, wenn auch ein wenig zurückhaltend - aber genau nach meinem Geschmack. Die Belastungsgrenze war enorm. Wenn man diesen kleinen Riesen Verzerrungen entlocken möchte, muss man schon ein Hi-Fi-Hasser sein. Die können richtig was verpacken. Getestet habe ich sie(natürlich die anderen LS auch) mit einer mitgebrachten mir vertrauten CD(Minimal-Techno mit super Aufnahme).

Ich bin mir fast sicher, dass die ELACs mit meinen schon vorhandenen beiden Subs Canton AS 85.2
gut harmonieren werden. Aber dies werde ich auch nochmal genauer Testen. Jeden falls steht die ELAC schonmal auf der Liste meiner Favoriten.


Nun ist meine Frage an die Leute, die schon einige LS gehört haben:

Meinen Geschmack, wie ein LS für mich klingen soll, habe ich nun versucht so gut wie möglich zu beschrieben.

Würde ich denn mit einer Klipsch RB-81 oder RB-61 glücklich werden? (Die Denon lasse ich erstmal bewusst außen vor).

Ansonsten sid natürlich noch anderen Alternativen herzlich willkommen =)


Grüße Euch


[Beitrag von garry3110 am 29. Mai 2013, 20:02 bearbeitet]
garry3110
Stammgast
#7 erstellt: 30. Mai 2013, 14:32
Hallo zusammen


Hab mich nochmal über einige LS hier im Forum informiert. Da ich erst einen der nachstehend genannten LS zur Probe hören konnte, bin ich hier ganz klar nach den Meinungen der User über die verschienden LS gegangen. Ich weiss, dass nichts über´s probehören geht. Aber um die Auswahl ein wenig einzuschränken, habe ich versucht mir eigene Vorstellungen durch die Meinungen zu schaffen.


Zur engeren Auswahl stünden nun:

Nubert 381
ELAC BS 50.2
ELAC BS 63.2
Klipsch RB-81
Dynaudio DB 2/6



Die ELAC BS 50.2 habe ich wie gesagt schon gehört und diese gefällt mir ganz gut. Nur Suche ich etwas mit noch ein wenig mehr Volumen, was mich auch auf die ELAC BS 63.2 gebracht hat. Wenn die BS 63.2 der BS 50.2 im Klang in etwa ähnelt, dann habe ich glaube ich meinen LS gefunden.

Ansonsten stünden ja noch die anderen zu Auswahl.

Ich suche na wie vor einen LS mit viel punch, klaren Mitten und nicht aufdringlich nervenden. aber klaren feinauflösenden Höhen.

Ist denn da was bei, oder kann man gleich schon etwas ausschließen?
Dann könnte ich mir das Bestellen/Probehören/Zurückschicken ersparen.

Raummaße wie erwähnt: (B*T*H) 4,5m x 4,6m x 2,7m.
LS stehen auf ca. 62. cm hohen Ständern und ca. 70cm. von der Seitenwand, Aufstellung diagonal. Musik: /Techno/House/Minimal.

Vielen lieben Dank =)
garry3110
Stammgast
#8 erstellt: 01. Jun 2013, 06:01
So, moin erstmal...

Nun habe ich mir mal die Nubert 381, die Denon SC M-39 und die Canton GLE 420.2 bestellt. Sollten alle nächste Woche bei mir eintreffen, sofern keine Lieferschwierigkeiten. Bin mal gespannt, wie sie sich in meinem Hörraum enfalten und ob sie meinen Anforderungen gewachsen sind. Klipsch hab ich nun aussortiert, obwohl ich sie mir auch mal gern angehört hätte, war leider in keinem Markt aufzufinden.

Als kleiner Leitfaden dient mir die ELAC BS 53.2. Hab sie zwar nicht in meinen vier Wänden gehört, aber in etwa weiss ich ja nun wie´s klingen soll. Interessant wäre auch noch die ELAC BS 63.2 gewesen. Wenn mir keiner dieser LS zusagen sollte, werde ich mir auch diese noch bestellen. Und wenn ich dann immer noch nicht meinen LS gefunden habe, werde ich mal Richtung KEF und B&W gehen. Habe mir nämlich gestern mal die KEF Q100 und die B&W 686 angehört. Sind zwar etwas teurer, aber haben sich beide richtig gut angehört, auch wenn Welten dazwischen lagen.

Bin jedenfalls schon richtig gespannt und die Vorfreude ist groß.



MfG
Fanta4ever
Inventar
#9 erstellt: 01. Jun 2013, 06:29
Ich bin auch gespannt und freue mich auf deinen Bericht.

Gruß Karl
garry3110
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jun 2013, 04:27
Moin zusammen!


Letzte Woche war es endlich soweit und meine bestellten LS sind fast zeitgleich eingetroffen.
Behutsam packte ich allesamt aus und machte auch sogleich die ersten praktischen Tests.
Mir ging es dabei auch in erster Linie um direkte Vergleiche mit grundverschieden klingenden Lautsprechern, um mein Wissen zu erweitern und Hörerfahrung zu sammeln.


Angefangen habe ich mit den Canton GLEs 420.2, die mich leider sehr enttäuschten, da sie für meinen Geschmack ein echter Hingucker sind (mocca/weiß, ohne Frontgitter). Für meine recht empfindlichen Ohren klangen sie viel zu hell, spitz, unruhig und rauh vom Mittel - bis Hochtonbereich. Zwar kamen sehr viele Details im Hochtonbereich zum Vorschein, welche sich aber nach einiger Zeit als nervig entpuppten. Die Attacks bei bestimmten Musiktiteln klangen auch sehr aggressiv und ließen kein ausgewogenes Klangbild zu. Der Bass/Tiefbass ist als positiv zu bezeichnen und recht angenehm, schon fast beeindruckend, wenn man das Gehäusevolumen betrachtet. Aber homogen und ausgewogen hört sich einfach ganz anders an. Zum "Leisehören"(etwas unter Zimmerlautstärke) waren die Cantons nicht ganz so problematisch.

Dann schaltete ich auf Lautsprechergruppe B, woran die Denon SC M-39 angeschlossen waren. Das war doch gleich viel angenehmer für meine Ohren. "Ich musste mich erstmal an dieses "Mittenloch" gewöhnen", dachte ich - was aber garnicht vorhanden war. Denn die Cantons waren in diesem Bereich einfach sehr überhöht. Aber schon nach ein paar Minuten gewöhnte ich mich an diese herrlich warmklingenden Lautsprechern und war doch sehr begeistert, wie detailreich sie sind. Die Höhen sind sehr feinauflösend, luftig und präsent, ohne nervig oder spitz zu wirken. Im Bassbereich reichten sie nicht wirklich tief herunter, was ich aber auch nicht erwartete. Hier standen ganz andere Feinheiten im Vordergrund, wie z.B. der warme kickbass, welchen die Denon wiedergegeben hat, wie man es von etwas größeren Kompakt/Regalluatsprechern gewohnt ist. Nur im oberen Mittenbereich fehlte mir ein klein wenig mehr Freiheit, um beispielsweise Frauenstimmen besser representieren zu können. Aber man hat ja immer was zu meckern. Im Großen und Ganzen betrachtet sind es wirklich sehr fein klingende Lautsprecher, welche viele Details wiedergeben können, das Musikhören macht wirklich riiiichtig Spaß mit den kleinen "Riesen". Die behalte ich doch.


Das Beste kommt zum Schluss. Nun waren die nuBox´s 381er an der Reihe. Zugegeben, von denen versprach ich mir am meisten und ich wurde auch nicht enttäuscht. Mein Hörraum ist ohnehin schon etwas bassabsorbierend, daher kommen mir die guten, recht präzisen und starken Bässe(vor allem Kickbässe) der nuBox 381 sehr gelegen. An den etwas schärfer klingenden Höhen musste ich mich erstmal gewöhnen, was aber nicht heißen soll, dass sie aggressiv waren. Dies legte sich aber wieder im Laufe des Testes und stellte sich später sogar als angenehm dar. Im (fast) Direktvergleich stellte ich auch fest, dass die 381er im Mittebereich etwas mehr präsent war im Gegensatz zu den DENONs, wo dies ein wenig fehlte. Das kann aber natürlich auch an meinem Hörraum liegen. Auch füllte die nuBox den Raum viel besser aus, es war eine vollendete Fülle vorhanden, was ich bei den beiden "Zwergen" schon etwas vermisste. Dies viel mir aber erst beim Testen der nuBox selbst auf.

Die nuBox habe ich also, wenn auch erst etwas später, ins Herz geschlossen und sind definitiv meine Favoriten. Die Stärken dieser Lautsprecher habe ich im Laufe der Zeit und mit unterschiedlichster Musik klar festgestellen können, es sind eben neutral klingende Lautsprecher und somit "Allrounder". Sie stehen momentan 77cm von den Seitenwänden entfernt auf 65cm hohen LS-Ständern. Die 381er selbst stehen 2,70m voneinander entfernt. Der Hörplatz ist gegenüber mit einem Abstand von je 115cm zu den Seitenwänden. Da ich wie schon erwähnt die diagonale Austellung praktiziere, stellt sich das Aufstellen der 381er als nicht so schwierig dar - basstechnisch gesehen. Was mir hierbei zählt, ist eine möglichst optimale Bühnendarstellung, welche ich nun in vollen Zügen genießen kann.

Auch habe ich mich mal an den beiden Canton Subs AS 85.2 herangewagt und diese durch viel Ausprobieren mit ins Spiel gebracht.
Als bestes Ergebnis empfand ich die Positionen in den beiden Raumecken vor und hinter meinem Hörplatz.

Jetzt ging es ans Einstellen. Dies erwies sich jedoch als sehr schwierig und anstrengend, da ich keine dritte oder vierte Hand zur Hilfe hatte. Das hieß also ständig in Bewegegung bleiben. Hätte ich Kilometergeld bekommen, würde ich nun die Nuber-Factory betreiben
Im Ernst, ich kam ganz schön ins Schwitzen und die Zeit rannte nur so davon....

Als erstes bestimmte ich in etwa die Lautstärke in Relation zu den Fronts, natürlich auch so, wie ich es als angenehmen empfand - selbstverständlich beide Subs gleich laut. Die Laustärke der Subs steht momentan auf -16db, da sich die Bassfrequenzen ja bekanntlich in Raumecken um ein Vielfaches summieren. Dann wagte ich mich an die Trennfrequenz. Diese ist recht niedrig ausgefallen, da sich sonst der Bass orten ließ. Bin da etwas pingelig. Schließlich einigten wir(der Raum und ich) uns auf eine Trennfrequenz von ca. 56-58Hz.
Der Bass wirkte aber im Zusammenspiel mit den 381er noch sehr unpräzise und schlug nach.
Stunden vergingen, bis ich endlich auf die Idee kam, beide Subs auf Phase 180° zu stellen.
Wieder auf den Hörplatz gesetzt und siehe da, ein Wunder ist geschehen.
Der Bass hatte ein gutes timing und schien plötzlich zur Musik dazuzugehören.
Jetzt ging es noch an die Feinarbeiten. Die Canton Subs haben einen extra Schalter, mit dem
sich der Bass an den Räumlichkeiten anpassen lässt. Die Schalter stehen nun beide auf "Narrow", also auf "großer Raum".
Die Phase korregierte ich an beide Subs auch noch, aber nur ganz minimal, nämlich 2 "Tacken" von Phase 180° weggedreht.
Dies erwies sich als guter Kompromiss zwischen den Tief-und Kickbässen.
Im Großen und Ganzen bin ich mit allen Einstellungen zufrieden, dennoch teste ich noch zwischendurch andere Einstellungen, denn
es könnte sich ja wieder etwas verbessern


Ich habe aber noch 2 kleine Fragen an euch:

Also vorab, wenn ihr noch Vorschläge zum "Fein-tuning" habt, dann immer her damit =)


Die Canton Subs habe ja jeweils Hochpegeleingänge für links und rechts. Da ich aber einen stinknormalen Stereo-Verstärker Denon PMA-500v habe,
habe ich die beiden Subs über die Lautsprecher-Gruppe "B" laufen. Das heißt, dass der eine Sub das linke und der andere Sub das rechte Signal abbekommt. Weil beide Subs nur mit dem rechten bzw. nur mit dem linken Signal des Verstärker versorgt werden, verwirrt mich dass ein bisschen. Hat es irgendeinen Nachteil, wenn die Subs nicht BEIDE Signale bekommen?


Die andere Fragen wäre, ob die Subs nicht zu "eingeschlossen" in den Ecken stehen. Der erste Sub befindet sich wie gesagt gegenüber vom Hörplatz zwischen den beide Fronst direkt in der Raumecke hinter meinem Fernseherschrank. Der zweite hinter mir in der Raumecke hinter dem Sofa.

Ist das alles zu "eng", oder ist das eher unprolematisch?


Das wär´s auch eig. schon.

Grüße an Euch!


[Beitrag von garry3110 am 10. Jun 2013, 04:31 bearbeitet]
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