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Umstieg von 5.1 auf 2.0 (Canton/Klipsch)

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xplo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Jan 2014, 10:28
Hi,

habe seit einiger Zeit vieles mitgelesen und mich schließlich entschlossen mich auch mal anzumelden und blöd rum zu fragen

Besitze momentan ein Teufel CEM PE 5.1 incl. Decoderstation, und da ich mittlerweile vermehrt Musik höre (Vinyl, 80s Rock/HipHop) und trotzdem die Möglichkeit behalten möchte, irgendwann wieder auf 5.1 aufzuschließen, habe ich 3 verschiedene Boxen ins Auge gefasst:

Canton GLE 490.2
Canton Chrono 509 DC
Klipsch RF 62-II

Hier der ausgefüllte Fragebogen:


-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
~1000-1200€ max. für Receiver und Boxen

-Wie groß ist der Raum?
4,5m * 5,3m = 23,85m² (keine ecken, erker oder schrägen)

-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
in den ecken der kurzen wand, ~30-35cm Wandabstand möglich, sitzabstand mittig zur box jeweils ca 2,8m

-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Standlautsprecher

-Wie groß dürfen die Lautsprecher werden?
siehe angedachte Boxen (Klipsch RF 62-II, Canton GLE 490.2, Canton Chrono 509DC)

-Steht ein Subwoofer zur Verfügung? (wenn ja, bitte genau beschreiben)
wird nicht benötigt

-Welcher Verstärker wird verwendet?
Yamaha RX-V375 oder Denon AVR-X1000 angedacht

-Was soll über die Lautsprecher gehört werden ?
Musik/Filme 60/40, Musikrichtung 80s Rock, HipHop (nein, so etwas muss sich nicht ausschließen )

-Wie laut soll es werden?
Wände sind dick genug, unter mir eine Praxis die so gut wie nie besetzt ist, Lautsprecher stehen an der Hausaußenwand. Nachbarn hören nichts und haben sich bis jetzt NIE beschwert

-Wie tief sollen die Lautsprecher kommen (Hz)?
so tief wie für den Preis möglich

-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
möglichst großes Klangspektrum sollte abgedeckt werden, man möchte auch mal Klassik oder Andreas Vollenweider hören!

- Welche Lautsprecher wurden bisher gehört und was hat daran gefallen/nicht gefallen?
Teufel Concept E Magnum Power Edition, bei Filmen okay, bei Musik gut Luft nach oben!

-Wird auf irgend etwas Spezielles Wert gelegt (Breitbänder, Sub-Sat Kombination, geschlossene Bauweise, Anzahl der Wege, Hersteller, Aktivbox, Horn...usw.)
Möglichkeit, anschließend auf ein gutes Surroundsystem aufstocken zu können

- Standort + Radius (wg. Händler/Produktempfehlung + wie weit bist Du bereit zu fahren)
Aachen




Sollten noch Fragen sein oder ich etwas zu undeutlich beantwortet haben, bitte ich um Entschuldigung, lese mich gerade erst ein und bin zusätzlich verunsichert, ob der ganzen Meinungen zu Bi-Wiring..


[Beitrag von xplo am 23. Jan 2014, 10:40 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 23. Jan 2014, 12:14
Hallo,


(Vinyl, 80s Rock/HipHop)


Canton GLE 490.2 - Unbedingt anhören, ich kann mit diesen LS gar nichts anfangen. Schon gar nicht wenn ich sie z.B. mit den ähnlich günstigen Magnat Vector vergleiche.

Klipsch RF 62-II - Für lauten, tiefen druckvollen Sound sind die eine gute Sache. Wenn man die höheren Tonlagen der Klipsch mag. Für das was Du hörst würde ich diese LS nicht in Betracht ziehen. Das ist aber Geschmackssache.


Hier der ausgefüllte Fragebogen:


Danke, das ist leider keine Selbstverständlichkeit.


-Wie viel Geld kann ausgegeben werden?
~1000-1200€ max. für Receiver und Boxen


Das ist eine Menge Geld und dafür kann man schon guten Klang erwarten.


-Wie können die Lautsprecher aufgestellt werden? (eine kleine Skizze mit Aufstellungsort, Möbeln und Hörplatz ist sehr hilfreich)
in den ecken der kurzen wand, ~30-35cm Wandabstand möglich, sitzabstand mittig zur box jeweils ca 2,8m


Ein Wandabstand (zu allen Seiten) von 30cm gilt bei den HiFi-Zeitungen als "direkt an der Wand positioniert". Das ist nach meinen Erfahrungen für die allermeisten HiFi-Stereo-Lautsprecher - zumindest bei höheren Lautstärken - zu wenig Platz. Insbesondere im Hinblick auf ein Optimum welches bei über einem Meter liegt.


-Sollen es Standlautsprecher, Kompakte, ein Sub/Sat System oder sonst was werden?
Standlautsprecher


Im Hinblick auf die suboptimale wandnahe Positionierung in akustisch noch unglücklicheren Raumecken, solltest Du schlank klingende Kompaktlautsprecher - in Kombination mit einem gut zu positionierenden Subwoofer - nicht ganz ausschließen.


-Wird großer Wert auf Neutralität gelegt?
möglichst großes Klangspektrum sollte abgedeckt werden, man möchte auch mal Klassik oder Andreas Vollenweider hören!


Ich würde mir so etwas nicht mit günstigen LS von Klipsch oder den GLE anhören wollen. Hier einige (preiswerte)Baureihen (im Budget), die mir besser als die Klipsch und die GLE gefallen und im Hinblick auf deine Musik richtig Spaß machen:

Magnat Vector
Heco Music Style
Heco Aleva
Dynavoice Definition

Wobei ich bei allen diesen LS akustische Probleme bezüglich deiner geplanten Positionierung sehe. Hier noch ein paar Infos für Einsteiger:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html


und bin zusätzlich verunsichert, ob der ganzen Meinungen zu Bi-Wiring..


Vergiss es einfach. Es gibt kaum etwas was blödsinniger und überflüssiger als BiWiring ist. Ich werde immer zornig wenn mit so einem Quatsch geworben und unnötig das Geld der Kundschaft verplempert wird. Für mich ist es ein Zeichen von Unseriösität wenn so etwas in günstigen Lautsprechern eingebaut wird. Leider wird ein Hersteller von seiner durch Werbung/Merketing verblödeten Kundschaft aus Unkenntnis womöglich abgestraft, wenn so ein SchiSchi nicht verbaut ist.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 23. Jan 2014, 12:16 bearbeitet]
xplo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Jan 2014, 12:29
Okay, schon mal viele Dank für die flotte und ausführliche Antwort!

ich denke es wäre auch möglich, zwischen 50 und 70cm abstand zur wand zu schaffen, dann wird das sideboard was verschoben und ich stelle die boxen was weiter in den raum, ohne dass sie stören würden.

was deine vorschläge bzgl. der lautsprecher angeht, da übersteigen 3 von 4 leider mein gesamtbudget, was nicht heißen soll dass sie nicht ihren preis wert sind!

wie sieht es aus mit dem receiver? schien mir eine gute wahl, lasse mich aber gerne belehren!
Tywin
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2014, 13:29
Die Chrono kostet zwischen 600 und 700 Euro Paarpreis. Alle von mir genannten Baureihen bieten Lautsprecher unterhalb dieses Levels.
xplo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Jan 2014, 13:46
Ups, mea culpa, hab zu schnell geguckt, habe spontan Heco Aleva 500 gefunden und da den stückpreis gesehen (amazon 450€), du meintest ja die REIHE


[Beitrag von xplo am 23. Jan 2014, 13:49 bearbeitet]
haltelinie
Stammgast
#6 erstellt: 23. Jan 2014, 14:19
Alternativ möchte ich mal die Phonar Ethos Reihe ins Rennen werfen. Lässt sich später auch auf Surround aufrüsten.
http://www.phonar.de/ethos_s180g.php
Mit 800 € das Paar sicher am oberen Budgetende, sollte sich aber lohnen. Habe die Lautsprecher selber im Wohnzimmer und bin sehr zufrieden. Und ja, ich kenne die "üblichen Verdächtigen" (Nubert, Heco, Magnat, Wharfedale)...

Gruß Sven
xplo
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Jan 2014, 14:59
Erster (optischer) Eindruck ist nicht so berauschend. Womit befeuerst du die denn? Phonar sagte mir bis dato gar nichts
haltelinie
Stammgast
#8 erstellt: 23. Jan 2014, 15:53
Naja, das Design ist sicher Geschmackssache. Weiß oder schwarz ist in dieser Serie die einzige Auswahlmöglichkeit. Beim Händler habe ich sie an einem kleinen Onkyo CD Receiver CS 525 mit 2x20 Watt und das war schon wirklich prima.

Im Wohnzimmer an dem Onkyo 515 ist es auch für Partys geeignet. Zudem ist ja hier die Meinung, daß Verstärker keine Klangunterschiede machen, auch weit verbreitet, also nicht verrückt machen.

Die Lautsprecher sind zudem sehr unkritisch was Aufstellung angeht, und das nicht nur im Vergleich zu meinen Audio Physics. Mir haben sie angesichts der Preisklasse hervorragend gefallen. Noch deutlich besser und ansehnlicher sind die Lautsprecher der Veritas Serie, das würde dann aber dein Budget knapp sprengen.

Gruß Sven
xplo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Jan 2014, 12:26
Danke schon mal soweit

beim receiver habe ich mich jetzt für den X1000 von Denon entschieden. Nächstes Wochenende bin ich mal die RF 62-II probehören, und da wahrscheinlich dieses Jahr eh ein Umzug ansteht und das Wohnzimmer dann größer wird und mehr Platz bietet, wäre das doch noch eine Möglichkeit. Habe mir Wharfedale 10.5 Diamond bei nem Freund angehört, aber die waren mir bei Rockmusik und Pop irgendwie etwas "dünn" für mein Gefühl, da hat etwas gefehlt.

Werde mich auch mal umschauen ob wir hier in der Nähe von Aachen noch jemanden haben, wo man mal was testen und hören kann -Klangpunkt wurde mir hier empfohlen.
xplo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Jan 2014, 08:55
kurzes abschlusswort nach letztem wochenende:

so, habe mir die klipsch anhören können und im vergleich bei Klangpunkt b&w 684 mit meinem gewünschten verstärker, im bi-wiring modus angeschlossen - habe mich für die b&w entschieden. tief kommen sie gut und trocken, stimmen (trotz einiger bemängelung) sind für mein ohr schön klar und deutlich und als räumlich und losgelöst vom lautsprecher empfinde ich den klang auch.

zum test habe ich dire straits - sultans of swing, sting - fields of gold, ein jazz-album von ry cooder und michael jackson - bad verwendet.

habe die boxen direkt mitgenommen und warte jetzt nur noch (sehnsüchtig) auf den neuen verstärker.
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